Mountain - Kritik

Mountain

AU · 2017 · Laufzeit 74 Minuten · FSK 6 · Dokumentarfilm
Du
  • [...] Da ich sehr gerne Naturdokus sehe, sagte ich natürlich zu, als mir Mountain zur Sichtung angeboten wurde. Ich bin selbst schon immer von Bergen fasziniert und es gibt kaum Schöneres, als den Ausblick den man auf einem Gipfel genießen kann.

    Dementsprechend faszinierten mich die Aufnahmen des Films sehr und die musikalische Untermalung passt optimal dazu. Hier kann man wirklich genießen.

    Wenn man dann die Bergsteiger sieht oder auch die Extremkletterer wird einem doch ein paar mal etwas mulmig, denn als Ottonormalbürger, würde man innerhalb von Sekunden sterben. Die Aussicht ist dennoch atemberaubend.

    Die Stunts in der zweiten Filmhälfte setzen dem ganzen dann noch die Krone auf. Hier stehen diese dann im Vordergrund, von der Schönheit der Berge ist nicht mehr viel zu sehen. Das ist wohl auch die Intention der Regisseurin.

    Für alle, die sich am Anblick riesiger Berge und schöner Naturaufnahmen ergötzen können, denen kann ich Mountain wärmstens empfehlen. Es ist kein Spielfilm und es wird auch keine Expedition von Anfang bis Ende begleitet. Man sieht Ausschnitte aus allen möglichen Themen, die mit den Bergen zu tun haben.

    Einigen mag der Film zu wenig Aktion bieten, andere könnten von den wilden Stunts am Ende abgeschreckt werden. Ich persönlich finde es eine perfekte Mischung aus beidem und habe Mountain sehr genossen.

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    • MOUNTAIN im deutschen Trailer mit "Erzählt von Willem Dafoe" anzukündigen ist ein Hohn und ein Schlag in die Fresse des Synchronsprechers.

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      • 6 .5
        FilmDienst.de 23.11.2017, 16:29 Geändert 23.11.2017, 16:29

        Für alle Kletterfreunde ist die Produktion, die mitunter etwas zu exzessiv auf Zeitraffer und Slomos setzt, gewiss ein spektakuläres Kino-Erlebnis. Alle anderen, die sich bislang nicht um Gipfel geschert haben, werden auch danach den Ruf der Berge nicht vernehmen. [Reinhard Lüke]