Mute - Kritik

Mute

GB/DE · 2018 · Laufzeit 126 Minuten · Thriller, Science Fiction-Film, Drama
Du
  • 5
    hallidalli 29.04.2018, 16:32 Geändert 30.04.2018, 00:27

    Guter atmosphärischer Zukunfts-Thrill aber ich muss gestehen das ich ihm ~ ab der Hälfte nicht mehr ganz folgen konnte obwohl er zum Ende hin aufging.. ;) PS: Was ist das mit David Jones & Marion Skene (nach dem Abspann.. in memory...)? Inwiefern haben diese Personen mit dem Film zu tun gehabt ?

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    • 0
      dertyp 09.04.2018, 20:29 Geändert 15.04.2018, 09:46

      Bitte was hat dieser Schrott mit dem genialen „Moon“ zutun?

      Haben wir wieder was gelernt
      Ihr Typ

      • 5

        Interessante Neo(n)-Noir-Grundprämisse, interessante Zeichnung des futuristischen Berlins, gute Darsteller und dennoch nicht übermäßig sehenswert, da zu klischeehaft in Sachen Figurenzeichnung und dabei auch noch reichlich zäh erzählt. Schade. Knappe 5 von 10.

        • martin.zeindl 23.03.2018, 23:20 Geändert 23.03.2018, 23:23

          Brutal schlecht und absolut sinnlos. Könnt ihr euch sparen!

          • 0 .5

            Dieser Film war eine Frechheit. Selbst ein Autounfall macht mehr Spaß als dieser Schund. Nun frage ich mich wirklich, ob der fantastische Moon nur ein positiver Ausrutscher war. Denn das hier war für jeden Cineasten eine Vergewaltigung der Tolleranzschwelle.

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            • 3 .5

              HA HA HA.

              Das soll ein böses, abfälliges Lachen sein! Tut mir auch gar nicht Leid, wenn ich sehe wie vermurkst dieser Streifen ist. Ist auch nicht nötig in's Detail zu gehen. Genügend Leutz hier haben schon korrekt analysiert das vieles in dem Film nicht zusammen passt.

              Ende.

              • 5

                Ein stummer Armisch in einem dystopischen Berlin, wo es ohne Technik eigentlich nicht geht. Geile Idee und verdammt sieht der Film auch gut und interessant aus, am Anfang. Später aber hat man sich schon schnell satt gesehen und leider ist der Film inhaltlich sehr schwach und lahm und macht nicht viel mit dem Setting oder der Idee. Das ist wirklich schade, denn mit dem Aufwand und den tollen Schauspielern, wäre wirklich mehr gegangen.

                • 1
                  Farmermovies 17.03.2018, 13:33 Geändert 17.03.2018, 13:34

                  Dank Paul Rudd konnte sich der Streifen grade noch von meiner Hassliste retten!

                  • 5 .5

                    Berlin im Jahre 2050 (circa) - dieses Setting hab ich in noch keinem Film gesehen. Leider muss ich feststellen, dass die Hauptstadt sich nach diesem Muster nicht allzu gut entwickeln wird - alles düster und voll mit ebenso düsteren und komischen gestalten. Insgesamt ist "Mute" eine ziemlich große Ansammlung dieser düsteren Menschen, die allesamt ihre ganz eigene Persönlichkeitsstörung durch die Gegend tragen. Was anfänglich interessant ist, wird später eher lästig und abstoßend. Auch die Erzählweise von "Mute" ist mir nicht ganz einleuchtend, wird doch vieles schon viel zu früh verraten, so dass sich Spannung hier kaum aufbaut.

                    • 7

                      Das hier fast niemand Paul Rudd in den Kommentaren erwähnt wundert mich. Ich fand der hat klasse und sehr überzeugend gespielt!

                      3
                      • 3

                        [...] Was Duncan Jones uns hier als Film verkaufen will, ist eine Frechheit. Sicherlich, es werden sich vereinzelt Stimmen finden lassen, die in Mute ein Plädoyer für die Freiheit des Künstlers, einen kraftvollen Schrei für die vollständige Eigenständigkeit eines Auteurs, sehen. Ein Schrei, der wie es der Filmtitel jedoch unweigerlich vorwegnimmt, bestenfalls ein stummer ist. Denn Mute ist nicht etwa subersiv, ist keinesfalls vom Wahnsinn geschwängert oder vom unweigerlichen Drang einer Vision beseelt. Duncan Jones tappt im Dunkeln und bringt einzig und allein sein Unverständnis der Materie zum Ausdruck. Mute ist nicht einmal sonderlich gewagt, nein, sondern schlichtweg missraten. Egal welchen Blick man auf ihn anwendet, von welcher Perspektive man sich nähert, ein Sinn, eine Botschaft, bleibt selbst dem aufmerksamsten Zuschauer verborgen. Letztlich ist Mute ein eindringliches Beispiel dafür, wie sich künstlerische Narrenfreiheit ihr eigenes Grab schaufeln kann. Über zehn Jahre hat Duncan Jones laut eigener Aussage an diesem Projekt gearbeitet. Zehn Jahre, in deren Verlauf er jedwede kritische Distanz zu seinem eigenen Werk ebenso verloren hat, wie die Fähigkeit zwischen Wahn und Wirklichkeit, zwischen gut und schlecht zu unterscheiden. Hoffnungslos verrannt stapelt er Luftloch auf Luftloch und sorgt für Leerstellen, die er maximal mit seiner eigenen Erfahrung füllen kann, die dem Zuschauer aber ein ewiges Mysterium bleiben werden. So kurios es auch klingen mag, Mute speist den Gedanken, dass ein kontrolliertes Studioumfeld manchmal nicht nur förderlich, sondern gar bitter notwendig ist. Und Netflix? Die sollten bei aller Liebe zum Geld aufpassen, nicht zur Resterampe für missglückte und fehlgeleitete Filmprojekte zu werden. [...]

                        6
                        • 6 .5

                          Mute wirkt zeitweise verwirrend, ist aber immer noch so gut inszeniert, gestaltet und gespielt, dass man unbedingt dabei bleibt. [Günter H. Jekubzik]

                          • 6

                            [...] Vielerlei Ebenen an bloßem Vertrauen verlaufen sich ins Fegefeuer, Konfrontationen in manch herzlichen Neubeginn. „Mute“ sieht und führt einen permanenten Drang nach Zugang, indes reiht er kunterbunt verzweigte Sets sowie verschlossene Türen, Suchende und Ausgeknockte, sexuelle Freiheit als Unfreiheit unter dem Dach von Kleinst-Appartements. Er stellt zugleich keine reine Retromanie, sprich konservative Dystopie dar - dann nämlich würde er es ja begrüßen, wenn jeder nur unter seines Gleichen bleibt. Stattdessen geht er auch mit äußerst schwierigen Charakteren wie Exil-Ami Duck (Justin Theroux) so vieldeutig und wechselwirksam um, wie parallel dazu Leo manche Wahrheiten von Naadirah entgegen seiner Beziehung zu ihr zu verinnerlichen imstande ist. [...] Vieles ist in seinen Augen dann eine Perspektive der Furcht, aber da ist er gewiss nicht allein, wie sich eben viele im Film vor der gesteigerten Unberechenbarkeit des Anderen fürchten, selbst wenn sie es gar nicht müssen. Furcht oder die Gewissheit dieser wird hier nämlich mit Schutz gleichgesetzt, ob nun vom kalten Blick kibernetischer Bodyguards ausgehend, als trollende Handy-Nachricht einer vermissten Liebe bemutternd oder via angeschossenen Gangstern als finanzielles Standbein agierend. [...]

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                            • 5 .5

                              Hab mich sehr auf den hier gefreut, weil er als spirituelle Fortsetzung von Moon (2009) angepriesen wurde. Tja, die beiden Filme haben bis auf den Cameo von Sam Rockwell nicht wirklich viel miteinander zu tun.

                              Die Ästhetik ist ganz angenehm und ich find es auch sehr erfrischend mal endlich deutsche Schauspieler (wenn auch No-names) in deutschen Rollen zu sehen. Das ist aber auch wirklich das absolute Minimum um ehrlich zu sein. Was den Plot angeht, ist Mute super langsam und zieht sich tierisch hin. Ich hab mehrere Anläufe gebraucht und die ganze Zeit darauf gewartet, dass mal was Interessantes passiert.

                              Ich war auch nicht wirklich begeistert vom stummen Protagonisten Leo da er wirkich arg infantilisiert und als ein naiver Dümmling dargestellt wird, was halt oft mit behinderten fiktiven Charaktären passiert und wirklich extrem daneben ist.

                              Definitiv nicht der Brüller. Das Highlight ist die Kulisse, aber der Rest, meh.

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                              • 3 .5
                                FalloutGhost 02.03.2018, 17:42 Geändert 02.03.2018, 17:43

                                Leider muss ich diesen Film in Hinsicht auf den Hauptcharakter und seinen lahmen Plot bewerten. Denn trotz der recht netten Bilder, einiger schöner Ideen und einem ganzen Stück Potential bleibt der Film, dem unsympathischen Hauptcharakter, einer unglaubwürdigen Love-Story und seinem unterdurchschnittlichen Hauptplot geschuldet zum Großteil auf der Strecke. Was schade ist, da auch wenn der deplatzierte und ziemliche lächerlich wirkende Amish schwer zu ertragen war(auch wenn mich seine Stummheit noch am wenigsten gestört hat), Paul Rudds Charakter doch zu unterhalten wusste. Cactus hat eigentlich die besten Szenen und davon sind einige auch wirklich gut, auch wenn seine Handlungen nicht immer Sinn machen. Ein Film nur mit Paul Rudds Charakter in diesem Setting wäre zwar nicht sicher besser, aber vielleicht unterhaltsamer gewesen. Dementsprechend würde ich mich nicht über einen weiteren Versuch eine Geschichte aus diesem Universum zu verfilmen beschweren. Vielleicht dann aber eher wieder etwas wie Moon. Zusätzlich muss man leider noch sagen, dass die letzten 20 Minuten total unnötig waren, weshalb ich noch einen Punkt abziehen musste.

                                • 4 .5

                                  Vor lauter aufwändiger Cyberpunk-Kulisse wurde leider die Story vergessen.

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                                  • 6
                                    Canis Majoris 02.03.2018, 12:58 Geändert 02.03.2018, 12:59

                                    Da hat jemand sehr oft 'Blade Runner' (1982) gesehen und das optisch, aber leider nicht akustisch (der Soundtrack ist oft schlecht und erinnert an die dänische Serie 'Der Adler') in diesem Film umgesetzt. Ein paar nette Melodien von z.B. Nirvana und Mozart sind aber gut eingebaut. Nun ja, der Film soll ja kein Klon von 'Blade Runner' sein, auch wenn eine Jacke aus transparentem Kunststoff einen förmlich anschreit. Etwas von 'Barb Wire' ('Casablanca') hat der Streifen auch. Alles in allem gibt es hier eine eine relativ uninteressante Story zu sehen, die zum Ende hin etwas besser wird [vielleicht weil ich müde wurde?] und dennoch leicht abstrus bleibt. Der Sohn des Schweden, der hier die Hauptrolle spielt, beweist aber, dass Liebe dumm macht (und dumm ist). Man kann ihm das gut abkaufen, er wirkt auf mich 111% verliebt.

                                    Ich werde mir den Film nochmal angucken, irgendwann. Solange bekommt er doch ganz gute 6/10 von mir.

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                                    • 3 .5

                                      Sone geile Kulisse und solch eine Fantasywelt hab ich selten gesehen. Vorallem ich als Berliner habe viele Standorte wieder erkannt und bin begeistert. Das wars dann aber auch. Ein solider Paul Rudd und eine toll in Szene gesetzte Saleh konnten den Film leider nicht retten.

                                      Den Mann als Sexsüchtiges Tier und Frauen in die Rolle des Sexobjektes zu stecken, okay, nix neues in dieser Zeit.
                                      Aber dann noch einen stummen völlig verzweifelten Motherfucker durch die Scifiwelt von Westberlin stolpern zu lassen und auf absurdeste Art und Weise auf Spurensuche zu schicken. Naja, also mir gefiel es nicht.

                                      • 6
                                        Der Siegemund 01.03.2018, 15:42 Geändert 01.03.2018, 15:43

                                        Da sprach ja einiges im Vorfeld für den Film und von Hatern lass ich mich nicht blenden - es könnte ja tiefsinniges Thema behandelt werden - aber trotz der tollen Kulisse, ist die Story wenig packend.

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                                        • 6
                                          fujay 01.03.2018, 08:58 Geändert 01.03.2018, 14:26

                                          Also meine Erwartungen an den Film waren auch höher. Trotzdem finde ich den allgemeinen Verriss dieses Werkes etwas unfair. Was mir gefallen hat, war die düstere und gleichzeitig irgendwie "gemütliche" Stimmung, die der Film erzeugt hat. Außerdem kam es mir stellenweise so vor, als würde es sich bei Mute um einen Traum handeln. Ohne Frage ist die Handlung, wenn man den Hintergrund von Duncan Jones nicht kennt, ziemlich strange und flach. Was mir gefällt wiederum ist diese sehr eigene Art der Vision einer Zukunft und der Look des Filmes, der wie schon beschrieben, irgendwie "gemütlich" wirkt. Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben könnte. Unterm Strich finde ich dieses Werk trotz sehr eigenwilligem und teilweise abgedroschenem Plot ganz gut - und stehe wahrscheinlich mit dieser Meinung fast alleine....

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                                          • 5 .5

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                                            " Heart-Shaped Box".
                                            Der Film hat nur ein persönliches Problem bei mir,
                                            ich habe gerade " Blade Runner 2049" gesehen und gegen dieses Monstrum kann " Mute " nur demütig zu Boden schauen.
                                            Jede Art von Vergleich wäre hier sogar unfair.
                                            Kein Totalausfall, da steckt einiges drin, aber bei dem Personal und Budget hab ich mir mehr erhofft. It jeht so.

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                                            • 6
                                              charysher 28.02.2018, 21:49 Geändert 28.02.2018, 21:51

                                              der Erzählstrang um Cactus und Duck hat alles rausgerissen, was die Liebesgeschichte verbockt hat. Die war nämlich nicht authentisch und überzeugte mich nicht, ebensowenig wie Skarsgard selbst, schade dabei mag ich ihn so gern. Und witzig war, den Justin erkannte ich gar nicht Und jetzt seh ich grad dass ich den Sheehan auch nicht erkannt habe.

                                              • 7 .5

                                                Ein Film wie Mute habe ich mir schon lange gewünscht. Einen Cyberpunk-Film indem das Sci-Fi Setting nicht zum Thema des Films wird.
                                                Ja, ich weiß für viele ist es ein Kritikpunkt für mich ist es einfach eine schönen Neuerung.
                                                Es ist ein wundervoll ruhiger Film, vielleicht etwas zu ruhig. Der Anfang der zwei von einander unabhängige Geschichten erzählt ist speziell aber führt zu einen interessanten Auflösung.
                                                Zudem gibt es wirklich keine Dialoge die den Zuschauer die Welt oder das gesehen erklären sollen. (Das ist ja ein Punkt der bei Nolan gerne kritisiert wird) Man wird blind in den Film geworfen. Das Worldbuilding wird völlig vernachlässige, dass könnte man meinen. Den eigentlich wird schon einiges zur Welt im Hintergrund erzählt. Oder man muss sich Dinge aus gewissen Scenen oder Dialogen heraus deuten. Man könnte es zwar Blasphemie nennen, aber wenn meine Aussage so stehen bleiben kann, dann bin ich wirklich zufrieden mit dem Film.
                                                Ich finde es gut das Netflix erlaubt manchen Regisseuren ihre eigenen Ideen freien lauf zu lassen. Das man es dann nicht im Kino begutachten kann ist für mich nur halb so wild.

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                                                • 7 .5
                                                  smartbo 28.02.2018, 18:06 Geändert 01.03.2018, 22:05

                                                  In diesem Film ist nichts gewöhnlich. Klischees? Null. Maistreamverdacht? Nein. Mittelmaß? Keine Spur. Alles ist originell und ziemlich eigenwillig: der Plot, das Setting, die Kamera, die Schauspieler und sogar der Score. Kein 08/15-Film. Und diese Andersartigkeit und Besonderheit ist das, was ich an Filmen so mag. Filme aus der Fließbandfertigung gibt es ja zuhauf. Schauspielerisch hat mich vor allem Alexander Skarsgård überzeugt.
                                                  Fazit: Ich kann mich den für mich überraschend mauen Bewertungen hier auf MP nicht anschließen. Daumen hoch. Allen, die sich mal was Anderes gönnen möchten, kann ich den Film als sehenswert empfehlen.

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                                                  • 6
                                                    Nyarlathotep 28.02.2018, 10:37 Geändert 14.03.2018, 00:42

                                                    Seit einigen Jahren habe ich diesem Film nun schon mit Spannung entgegengefiebert und da ich "Moon" ohne Frage zu meinen Lieblingsfilmen zähle, waren die Erwartungen natürlich entsprechend hoch. Leider lässt "Mute" mich am Ende etwas unbefriedigt zurück.

                                                    Duncan Jones sagt in Interviews, dass dies sein bislang persönlichster Film sei, doch hat er sich gerade in diesem Punkt meiner Meinung nach am Ende etwas verzettelt.
                                                    Von ihm als intimes Werk konzipiert, ist am Ende etwas herausgekommen, das sich dem Publikum leider zu großen Teilen verschließt. Man merkt „Mute“ an allen Ecken ein unausgereiftes Drehbuch und die etwas unkonzentrierte Umsetzung seiner Konzepte an, so haftet dem Film die gesamte Laufzeit etwas leicht verschwommenes an. Hier ist Jones im Laufe der Jahre evtl. etwas der Fokus abhanden gekommen.
                                                    Viele Stimmen werfen dem Film vor, wie eine Fernsehproduktion oder ein Amateurprojekt zu wirken, was für mich nicht unbedingt der Ästhetik geschuldet ist, welche sogar als durchaus gelungen bezeichnet werden kann, sondern eher den etwas unbeholfen platzierten Zwischentönen.
                                                    Zwar fügen sich einzelne Elemente wunderbar ineinander, z.B. den Film in Berlin anzusiedeln und den Protagonisten ein breites, durcheinandergewürfeltes Spektrum kultureller Hintergründe zu verpassen, doch wird vorhandenes Potential auch hier wieder durch eine etwas unausgereifte, undurchdachte Ausführung verschenkt.
                                                    Ursprünglich wahrscheinlich als Film-Noir konzipiert, ist „Mute“ schlicht etwas zu leichtfüßig und es fehlt vielleicht einfach die entscheidende Prise Zynismus um seiner Idee gerecht zu werden.
                                                    Grundsätzlich merkt man dem Film allerdings seine Innovationslust an und ich hatte trotz der Unzulänglichkeiten durchaus meinen Spaß mit dem Film.

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