Nach einer wahren Geschichte - Kritik

D'après une histoire vraie / AT: Based on a True Story

FR/BE/PL · 2017 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 12 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 5

    Leider verspielt Polanski in Nach einer wahren Geschichte schnell den Zauber des Anfangs, zu bald kann sich der Zuschauer die nächsten Schritte der Protagonisten ausrechnen. [Cornelia Geißler]

    • 5 .5

      Polanski ist ein Regisseur, der die Frauen mit der Kamera liebt. Und ihnen erspart er nichts. Dies wie in Nach einer wahren Geschichte immer wieder zu inszenieren [...] muss wohl sein Schicksal sein. [Thomas E. Schmidt]

      • 4

        Doch Polanski [...] inszeniert Nach einer wahren Geschichte etwas ungelenk und verweigert konsequent die Auflösung in Richtung Thriller. Wie einer, der das nicht kann. [Günter H. Jekubzik]

        • 4

          Nach einer wahren Geschichte ist [...] einer der schwächsten Filme des Regisseurs. [Sven Hauberg]

          • 4

            Nach einer wahren Geschichte bleibt auf Distanz, lässt Leidenschaft und Genrekonventionen gleichermaßen in der Luft hängen. [...] Alle Spuren von Suspense und Obsession, die einen Großteil von Polanskis bisherigem Oeuvre geprägt haben, werden hier sukzessive verwischt. [Karsten Munt]

            • 7
              EchoOnline 17.05.2018, 10:50 Geändert 17.05.2018, 10:50

              Mit wenigen Zutaten weiß Polanski in Nach einer wahren Geschichte durchaus viel anzufangen. [...] Vielleicht steckte da noch mehr drin, aber ein Meister wie Polanski holt in 100 Kinominuten allemal genug raus. [Stefan Benz]

              • 7

                Emmanuelle Seigner, die seinerzeit mit Polanskis Frantic ihren Durchbruch schaffte, gelingt eine vielschichtige Undurchsichtigkeit, wie sie in diesem vermeintlichen Thriller-Drama häufiger vonnöten gewesen wäre. [Bettina Peulecke]

                • 5

                  Neue Facetten kann Polanski der von Anfang bis Ende vorhersehbaren Prämisse auch nicht abgewinnen. [Antje Wessels]

                  • 5

                    Roman Polanskis „Nach einer wahren Geschichte“ verspricht viel: Das Filmteam besteht aus lauter talentierten Künstlern, die Geschichte um eine Autorin in der Krise lässt zudem auf viel Doppelbödigkeit hoffen. Stattdessen gibt es aber nur Standardkost, die Risiken vermeidet, keinerlei Überraschungen bereithält und den großen Namen nicht annähernd gerecht wird.

                    • 8

                      Polanski kehrt motivisch zu seinen Anfängen zurück. Bedrängnis und Zweifel an der Wirklichkeit durchziehen die Geschichte einer Erfolgsautorin mit Schreibhemmung. [Ulrich Sonnenschein]

                      • 5

                        Der Meisterregisseur bedient sich in seinem neuesten Film bei verschiedenen Genre-Vorbildern, nicht zuletzt auch bei sich selbst, und lässt dabei die Spannung oder die starken Dialoge seiner letzten Werke vermissen. Mit diesem Film, in dem es ums Schreiben geht, schreibt Polanski leider keine Filmgeschichte. [Simon Eberhard]

                        • 3 .5

                          "Ein dramatischer Exkurs über das Schreiben und Nicht-Schreiben – mit dem Roman Polanski auch Kritikern etwas zu denken gibt." [Frédéric Jaeger]