Natürlich blond! - Kritik

Legally Blonde

US · 2001 · Laufzeit 96 Minuten · FSK 0 · Komödie · Kinostart
Du
  • 8

    Wer hätte das gedacht: Reese Witherspoon war mir, seit ich „Election“ gesehen habe, derartig unsympathisch, aber als Elle Woods gewinnt sie sogar mein Herz: sie verleiht der auf den ersten Blick einfältig wirkenden Blondine Gutmütigkeit, ist liebenswert, fröhlich und auf listige Art und Weise clever. Die Story ist zwar nur die hundertausendste Aufwärmung des „Glaube an dich selbst, dann schaffst du alles, was du willst“-Klischees, aber sie wird mit viel Schwung und liebenswürdigen Charakteren erzählt. Total ideenreich wird es, wenn es dann im letzten Drittel vor Gericht geht und Elle mit Insiderwissen über Schuhe und Dauerwellen den Mordprozess auflöst. Fazit: an sich simple Komödie, die aber dank warmherziger Figuren, der schwungvollen und gagreichen Inszenierung und der lieblichen Reese Witherspoon wahnsinnig viel Spaß macht!!!

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    • 7 .5

      Ein großartiger wie sympathischer Film, der in seiner Machart sehr an 80er-Jahre-Komödien erinnert: trotz der scheinbar einfachen Handlung sind diese Produktionen immer wieder unterhaltsam, zeitlos und sehenswert. Gute Laune, Feel-Good-Momente und zumindest einige Lacher sind garantiert.

      2
      • 6 .5

        quietschbunt und in fettem Rosa persifliert und hommage-iert Reese W. hier auf sehr unterhaltsame Weise das Thema "Blond".

        1
        • 5 .5

          ich hätte nie gedacht das ich den jemals anmache...hat sein gewissen charme

          • 4

            Quietschbunte Selbfindungs/verwirklichungs Komödie, die mir eindeutig zu Feminin geraten ist. Hier ist alles so "Herrlich" Rosarot und hier ist sogar der Hund ein Kaimfreier Bereich.
            Reese Witherspoon ist putzig aber ein Film für das weibliche Geschlecht, würde ich einfach mal behaupten.
            Natürlich ist hier nur das erste Wort im Filmtitel.

            8
            • 7 .5
              KatyLA 30.03.2015, 00:57 Geändert 30.03.2015, 00:58

              DER Frauenfilm schlechthin!! Immer wieder amüsant zum schauen. Sehr motivierend und aufbauend. Bin halt mit dem aufgewachsen..Für Männer nicht empfehlenswert ;D

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              • 7 .5

                Ganz netter Komödienspass. Insbesonders diese total bekoppt gelöste Gerichtsfall am Ende bringen Extra Punkte.

                1
                • 7

                  Reese Witherspoon ist auch so eine Schauspielerin, die ich einfach unfassbar gerne sehe, egal in was für einer Rolle. Lange bevor sie in "Walk the Line" eine atemberaubende Performance als June Carter hinlegte und mit dem Oscar belohnt wurde, spielte sie in dieser putzigen Komödie die Hauptrolle. Bei dem Cover habe ich mich wirklich auf das schlimmste vorbereitet, doch der Film hat mich tatsächlich überrascht. Diese Komödie spielt mit einem legendären Klischee und ist eigentlich nur mit einem Wort perfekt zu beschreiben : Süß!

                  Sie liebt pink, sie liebt Mode, sie liebt Parfüm, sie liebt ihren Handtaschen-Hund und sie ist blond. Doch Elle hat weitaus mehr auf dem Kasten als man denkt. Als ihr Freund und zukünftiger Havard-Student mit ihr Schluss macht, weil er lieber eine Freundin mit Grips will, fasst sie einen Entschluss : Sie will Jura studieren. Doch dafür muss sie schwer pauken und ein völlig neues Territorium betreten. Gar nicht so leicht für eine Beauty-Queen.

                  Dieser Film hat so unfassbar viele Klischees, dass ich sie hier gar nicht alle aufzählen kann. Die eine Seite ist nur auf Maniküre und Pediküre & Co aus und ansonsten hohl im Kopf und die andere Seite, die Jura Studenten, sind alles eingebildete Streber, die andersartige Menschen nur belächeln. Aber der Film spielt so herrlich mit diesen Klischees, hat wirklich süß-witzige Momente und eine hervorragende Musikbegleitung. Die Story ist gar nicht mal SO einfallslos, jedenfalls schreitet sie immer schön voran und wird nur selten von Slapstick Momenten unterbrochen. Am Ende macht es sich der Film dann aber doch ein wenig zu einfach und bringt das Ganze mit einigen Lücken und Ungereimtheiten zu Ende. Am Ende fühlte sich das Ganze nicht mehr wie eine glaubwürdige Gerichtsverhandlung an.

                  Reese Witherspoon füllt die Rolle der "Blondine" perfekt aus und überzeugt auf ganzer Linie. Klar, in den etwas ernsteren Momenten hätte man sie ruhig etwas mehr fordern können, statt auf überzogene Heulszenen zu setzen, aber trotzdem agiert sie tadellos und sieht wie immer zuckersüß aus. Selma Blair, die ein Abo auf Bitch-Rollen hat, spielt auch hier wieder eine ziemliche Kröte, die mich selbst in den "netten" Momenten tierisch nervte. Sowieso wirkte ihre Rolle total sinnlos, da ihr Charakter keinerlei Nutzen für die Hauptstory hat. Matthew Davis spielt hier einen widerlichen Kotzbrocken, wo ich mich wiedermal frage, wie sich nur jemand in so einen Deppen verlieben kann und wie kann so ein Typ überhaupt eine Frau kriegen? Zu guter letzt haben wir noch Luke Wilson, der hier den blassen Mister Charming spielt und eigentlich nichts weiter tut als immer nett zu sein. Komplett ohne Ecken und Kanten.

                  Fazit : Ja die Botschaft "jeder kann schaffen was er schaffen will" ist ziemlich altbacken, aber sie passt zum Film, Welcher viel besser war als ich es im Vorfeld erwartet habe. Es ist einfach eine süße kleine Komödie, die mit altmodischen Klischees spielt und Charaktere überspitzt darstellt. Für einen netten Familienabend (mit vielleicht vielen weiblichen Mitgliedern) ist der Film ideal und man kann kaum was falsch machen. Ich mochte ihn, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich die beiden Fortsetzungen gucken sollte.

                  7/10

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                  • 7

                    War doch ganz lustig, wer mehr von diesem Film erwartet hat… na ja. Nette Komödie und der Cast war ganz ansehnlich und haben den Film abgerundet. Der Film ist was er ist, und das hat er gut gemacht mit guten Schauspielern und guter Kameraführung. Kein Meilenstein, aber das wollte dieser wohl auch nie werden. Es wurden sogar zu wenige Klischees reingepackt, als man es von so einem Film erwartet hätte

                    • 6 .5

                      Der ist übrigens gar nicht so dumm, wie er vom Cover her den Anschein macht. An alle die gerade das Film-Loch überbrücken müssen und Komödien nicht abgeneigt sind, geht eine Empfehlung vor mir raus ;)

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                      • 5

                        In dem Film spielen so viele tolle Frauen mit (Selma Blair, Linda Cardellini und Ali Larter) und ausgerechnet die unattraktive Reese Wisherspoon spielt die Hauptrolle. Sowas blödes aber auch.

                        • 6 .5

                          Wer Natürlich blond als lächerlich doofe Komödie bezeichnet hat von Filmen ehrlich gesagt wenig Ahnung. Auch wenn der Film recht sicher spielt versteht er von Dramaturgie mehr als so manch andere Produktion. Und ich muss zugeben, dass Reese Witherspoon ihre Role in diesem Film durchaus charmant verkörpert hat. Absolut empfehlenswert.

                          6
                          • 7 .5

                            Ein moderner Klassiker, mit einer vor Charisma überbordenden Hauptdarstellerin. Einfach eine der besten Komödie(!) des letzten Jahrzehnts.

                            • 6

                              Mir gefällt die Atmosphäre und die Schauspieler, besonders Ali Larter <3

                              • 7

                                Man könnte ja am Beginn des Filmes auf die Idee kommen, es hier mit einem typischen Ableger der 0815-Pseudo-Humor-Filme Hollywoods zu tun zu haben. Und in der Tat ist der Anfang auch ziemlich überspielt und vollgepackt mit Klischees.
                                Nach und nach entwickelt sich der Streifen aber zum durchaus sehenswerten Film und die Geschichte offenbart einen Tiefgang und zuweilen psychologische gar philosophische Einblicke, wie sie in Hollywood-Filmen zur selten zu finden sind. Die Quintessenz, dass man Menschen nicht auf Grund von Klischees und Vorurteilen taxieren sollte und es schlussendlich nur möglich ist, andere Menschen zu mögen wenn man sich selber mag und sich selber treu bleibt, hat mir ausserordentlich gut gefallen.
                                Reese Witherspoon spielt auf gewohnt hohem Niveau und schafft es die exzentrische Figur glaubhaft und sehr natürlich rüber zu bringen, was bei dieser Rolle sich alles andere als einfach war.
                                Kurz: Beste Unterhaltung für einen verregneten Sonntag Nachmittag.

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                                • 7

                                  Wow! Mit diesem Wort möchte ich nach Sichtung des Films meine Ausführung beginnen. Ich war zu Beginn des Films etwas skeptisch, weil Reese Witherspoon nicht unbedingt zu meinen weiblichen Lieblingsschauspielerinnen gehört. Aber ich wurde doch sehr positiv überrascht. Dieses in mehrfahcer Hinsicht. Reese liefert hier eine wirklich gute und überzeugende Leistung ab. Speziell wie sie aufgrund ihrer weiblichen Intuition im Gerichtssaal ihr Wissen gegen eine Zeugin nutzt hat mir sehr gut gefallen.
                                  Und richtig cool ist auch die Ur-Milf Jennifer Coolidge in einer Nebenrolle. Speziel die Szene mit dem Bücken und wieder Hochkommen ist zum Brüllen komisch.
                                  Wirklich ein sehr unterhaltsamer Film! Ich hoffe, der zweite Teil ist genauso gut!

                                  • 7

                                    Komödien dieser Art sind ja so eine Sache. Es gibt Leute, die das ganze als dumm ansehen und Leute, die sich darüber kaputt lachen
                                    Ich gehöre zur 2 Sorte. Und wie ich lachte.
                                    Und als der Film zu Ende war, fuhr ich mir durch meine (wohlbemerkt blonden) Harre und sagte: Na siehste, so dumm sind wir Blondinen auch nicht ;)

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                                    • 7 .5

                                      Passt: Witherspoon spielt das Blondchen herrlich, die Gags sind witzig und nur selten peinlich-untergürtelig, auch Jennifer Coolidge überzeugt mit ihrer etwas trotteligen Figur. Natürlich ist das hier kein Arthouse-Kino, aber immerhin eine sehr unterhaltsame Mainstream-Komödie, die recht gekonnt mit dem Blondinen-Klischee spielt. Inhaltlich weit entfernt von "Satire", begnügt sich NB mit offensichtlicher Ironie. Und das klappt.

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                                      • 8 .5

                                        SPOILER Alarm

                                        Elle Woods, Vorsitzende ihrer Verbindung, Homecoming Queen, Campus Liebling, vom Vater liebevoll "Button" (Röschen, leider falsch mit "Knöpfchen" übersetzt) genannt, steht kurz vor ihrem College Abschluss in Mode in ihrer Heimat in Californien. Mit ihren Freundinnen geht sie fest davon aus, dass Emmet sie an diesem Abend nur zum Essen ausführt, um ihr einen Antrag zu machen. Schließlich hat er extra von seiner Großmutter einen Ring kommen lassen, wie die gut informierten besten Freundinnen wissen.
                                        Doch weit gefehlt! Warner macht mit seinem "Poohbärchen" Schluss, fährt sie aber noch nach Hause, damit sie sich nicht ihre Schuhe ruiniert :-)
                                        Elles Kampfgeist ist erwacht und sie ist wild entschlossen, ihren Liebsten zurück zu bekommen und will jetzt, genau wie Warner, nach Harvard gehen. Sie besteht den LSAT test, hat mehr als die erforderlichen Punkte und keine ernsthaften Probleme angenommen zu werden, im Gegensatz zu Warner, der erstmal auf die Warteliste kommt und nur durch Beziehungen aufgenommen wird. Dabei war Warner so sicher, dass Poohbärchen dass nie schaffen würde!

                                        In Harvard angekommen fällt Elle überall auf wie ein rosa Wunder. Doch Juristen-Barbie kann mehr! Ein augenscheinlicher Student (Luke Wilson) baut Elle auf, nachdem sie aus ihrer ersten Vorlesung bei Prof. Stromwell geflogen ist und die Verlobte ihres Freundes getroffen hat, Vivian Kensington (Selma Blair). Der Krieg um Warner ist eröffnet!

                                        Elle mausert sich, befreundet sich mit einigen Studenten, gewinnt sogar die Freundschaft von Vivian und erkennt während eines Praktikums bei ihrem Prof. Callahan (Victor Garber), dass Emmet kein Student mehr ist, sondern Teilhaber der Kanzlei und Jahrgangs Bester und Herausgeber der Harvard Lawreview gewesen ist, beileibe keine schlechte Partie! Dagegen sieht sogar Emmet blass aus, der immer mehr Federn lassen muss, sich als ziemlicher Dummkopf herausstellt im Vergleich zur intelligenten Elle, die humorvoll trotz pinkem Lieblingsoutfit, pinken und parfümiertem Lebenslauf und ihres Chihuahua "Bruiser Woods" beweist, was in ihr steckt, sei es, als sie ihrer neuen Freundin Paulette (Jennifer Coolidge, "Stiflers Mom") hilft, zu ihrem Recht zu kommen, sich glänzend im Praktikum schlägt und sogar ihren ersten Prozess gewinnt und schließlich die Abschlussrede in Harvard halten darf.
                                        An diesem Abend wird sie gewiss einen Antrag von Emmet erhalten, den sie annehmen wird.

                                        Lange Blonde Haare, blaue Augen und rosa Outfit muss nicht heißen, dass die Trägerin automatisch dumm ist. Der äußere Anschein kann trügen! Lasst euch anstecken von Elles erfrischend natürlicher Ausstrahlung, ihrer Herzlichkeit und dem einfühlsamen Wesen. Glaub an dich und was in dir steckt!
                                        Eine nette Komödie mit viel Herz für einen unbeschwerten Filmabend, evtl. mit Teil 2 im Anschluss, auch wenn der leider nicht ganz so gut ist wie der ursprüngliche Teil und von dem 3. Teil spreche ich erst gar nicht.

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                                        • 6 .5

                                          Ich glaub die Hälfte die den Film hier mies bewertet hat nicht so richtig verstanden um was es geht...

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                                          • 7

                                            Stellenweise sehr witzige Komödie mit sympathischen Darstellern. Je nachdem, ob man dem Film gewogen ist oder nicht, spielt der Film entweder mit den Klischees oder er ist ein einziges...

                                            • 7

                                              Alarmstufe Blond! Oder sollte ich lieber Pink sagen? Zu Beginn des Films kommt Reese Witherspoon alias Elle Woods rüber, wie eine Mischung von Paris Hilton und diesem neumodischen, nervigen, deutschsprachigen Katzendings. Pink, glitzernd, oberflächlich und halt blond. Elle lebt in ihrer knuffigen Kitschwelt und hat ihre Traumhochzeit mit Prinz Vollhonk im Kopf. Das ist nicht neu. Dass sie dann jedoch den handfesten Beweis antritt, dass Blondinen nicht zwangsläufig auch hohl sind, dabei Harvard auf den Kopf stellt, vor Gericht ihr Püppiwissen gewinnbringend einsetzt und als pinker Glitzerstern so ziemlich alles rockt, ist schon recht ausgefallen.

                                              Man braucht eine gewisse Schmerztoleranz gegenüber kreischenden It-Girls und buntem Barbie-Schnickschnack, aber die frische Art von Reese Witherspoon ist durchaus gewinnend. Dazu unkonventionelle Kriminalistik und einfach Spaß. Man muss sich einfach drauf einlassen. Und gegen grellere Farben hilft eine Sonnenbrille. Für etwaige Kreischer muss ich allerdings noch ein passendes Gegenmittel suchen. ;)

                                              • 2

                                                Zu viele Klischees unglaubwürdig inszeniert. Ich mag lustige Filme, dieser hier ist es aber nicht. Wer hier lachen kann, muss dringend einen Humorpsychologen konsultieren. Und was soll die Geschichte? Ich sage nur: sexuelle Belästigung. Nein, bei "Natürlich blond!" stößt meine Selbstironie an ihre Grenze!

                                                • 7

                                                  Über "Natürlich blond!" dachte ich zunächst, es wäre ein typisch banales Blondchen-Trauerspiel, das unmöglich meine extrem hohen Ansprüche, was Witz und Humor anbelangt, erfüllen kann. ;)
                                                  Einspruch!
                                                  Denn "Natürlich blond!" hat mich so gut unterhalten wie kaum eine andere Komödie zuvor. Natürlich ist der Film vollkommen realitätsfern. Natürlich ist die Story einfach gestrickt und natürlich gibt es diese kreischenden, hysterischen, vermeintlich unterbelichteten Mädchen, die mich in anderen Filmen keine zwei Minuten vor den Bildschirm gefesselt hätten. Doch "Natürlich blond!" hat mich wirklich Tränen lachen lassen, weil... Ja warum? Ich weiß es nicht (blond ist eigentlich nicht mein Typ ;)).
                                                  Was ich weiß ist, dass "Natürlich blond!" eine extrem charmante und extrem spaßige, wenn auch kurzweilige Angelegenheit ist, über die man im größeren Kreis auch gerne zwei oder dreimal lachen kann.

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                                                  • 2

                                                    Als Blondine fühlt man sich durch den schlechten Film echt gekränkt.

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