Nirgendwo - Kritik

Nirgendwo

DE · 2016 · Laufzeit 105 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 8

    Wunderbare Darsteller,gute Dialoge und Situationen in die man sich hineinversetzen kann.Sehr gelungener Film.

    • 7

      Ein so herrlich normaler Film, mit normalen Menschen, normalen Sachen, einfach das ganz normale Leben. Auch wenn die Story nicht immer flüssig erzählt wird, schafft es nirgendwo doch irgendwo zu berühren.
      Ein sehr guter deutscher Film!

      9
      • 10

        Echte Menschen mit echten Gefühlen spielen in nicht hochglanzpolierten High-Tec Wohnungen und Häusern, sondern in authentischen Umgebungen. Es geht um Träume und Alpträume, Ziele und Wünsche im Leben, um Verzicht, Leidenschaft und Liebe. Dabei malt er nicht rosarot, sondern bleibt realistisch.
        Die Darsteller spielen dabei so gut, dass man ihnen alles abnimmt und ganz in die Geschichte eintauchen kann. Ein deutsches Juwel, das nicht auf ultracool macht, sondern einfach nur natürlich gechillt ist. Wow.

        • 5 .5

          Ziemlich realitätsnaher Film. Zielgruppe: Noch gerade nicht bei Mama und Papa ausgezogen. Was auch der Grund für meine bescheidene Bewertung ist. Der Film ist gut, aber ich bin da schon drüber weg, sag ich mal. So spannend ist er dann doch nicht gemacht, es gab nichts, was ich jetzt besonders für mich fand. Gucken kann man "Nirgendwo".

          8
          • 8

            [...] Jeder Generation spendiert das Kino meist den passenden Film, der die Gefühle von Menschen widerspiegelt, die sich meist in einem Abschnitt ihres Lebens befinden, der einen entscheidenden Übergang zu etwas Neuem markiert und zugleich von Ängsten, Ungewissheit, Überforderung und Stillstand geprägt ist. Verortet man Nirgendwo in einer Liga mit zeitlosen Meilensteinen wie Garden State, Voll das Leben, Absolute Giganten oder Die Reifeprüfung, wird Matthias Startes Spielfilmdebüt unweigerlich eine große Ehre zuteil, mit der sich der noch recht junge Regisseur in Teilen durchaus rühmen darf. [...] Starte entwirft in seinem Film ein ebenso treffsicheres wie zeitgemäßes Porträt einer Generation Y. Die einzelnen Figuren, die sich in ihren Charaktereigenschaften auf den ersten Blick schnell und einfach einschätzen lassen, versieht der Regisseur zunehmend mit feinfühligen Wesenszügen, zwiegespaltenen Gewissenskonflikten und nachvollziehbaren Problemen. So dienen sie gleichzeitig als universelle Projektionsflächen für ein spezielles Publikum, dem dieser Film mit spürbarem Herzblut und sichtlicher Hingabe förmlich auf den Leib geschneidert wurde. [...] Auch wenn sich der Regisseur im gesamten Verlauf seines Films manchmal etwas zu oft Montagen hingibt, die den typischen Eindruck eines emotionalen Musikvideos erwecken, bei denen mit hübschen Farbfiltern nachgebessert wurde, vermittelt er in anderen Szenen große Eindrücke mithilfe kleiner Details, wenn beispielsweise die eigene Mutter durch einen Knick im Familienfoto unliebsam aus dem Alltag verbannt wurde. Auf der Zielgeraden, wenn Nirgendwo Gefahr läuft, in banaler Gefälligkeit zu enden, bringt Starte aus den einzelnen Momenten plötzlich noch etwas unerwartet Großartiges hervor. Indem er mit einer überraschenden Drastik sowie bewegenden Konsequenz aufwartet, die man ihm so spät gar nicht mehr zugetraut hätte, endet der Film entgegen seines Titels nicht im Nirgendwo, sondern als würdevoll beschlossenes Werk voller melancholischer Hochgefühle, getrockneten Tränen und Entschlüssen, die in ihrer zweifelhaften Endgültigkeit genau dem entsprechen, was Starte die ganze Zeit schon verfolgt und eingefangen hat. [...]

            11
            • 7

              Erzählerisch mag Nirgendwo oft holpern, als atmosphärisches Stimmungsbild seiner Generation kann Matthias Startes Debütfilm dagegen überzeugen. [Michael Meyns]

              • 10
                Hannah1860 28.10.2016, 13:09 Geändert 28.10.2016, 13:10

                Wunderbarer Film!! Erinnert mich an meine Studienzeit. Manchmal etwas übertrieben....

                • 4 .5
                  AlexBerlin76 27.10.2016, 19:46 Geändert 27.10.2016, 19:56

                  Klischeehaft, überdreht, absolut unrealistisch. Schade, hätte was werden können. Positiv: schöne Bilder. Auch den Schauspielern kann man keinen Vorwurf machen, aber das Drehbuch war wohl zu schwach

                  • 8

                    Der deutsche Regisseur Matthias Starte glänzt mit seinem vielversprechenden Erstlingswerk. [Tom von Arx]

                    • 1

                      Langweilig, klischeebelastet und furchtbar flach. Und nahezu in jeder Szene wird geraucht. Will uns dieser Film Zigaretten tatsächlich noch als "cool" verkaufen?
                      Den einen Punkt gibt es für den Soundtrack.

                      • 6

                        In »Nirgendwo«, dem Debütfilm von Matthias Starte, geht es um Liebe, Enttäuschung und die vielbeschworene Eigenverantwortung fürs Leben. [Ulrich Sonnenschein]

                        • 3

                          Das sollte wohl mal wieder ein schöner Coming-of-Age-Film werden.
                          Leider werden viel eher stupide Klischees bedient, die (wirklich) jeder Teenage-Film zu bieten hat, die Tiefe der Handlung spielt eine untergeordnete Rolle, damit Indie-Musik und Lifestyle-Bilder sich in einem sinnfreien Nichts entfalten können und die Rollenvergabe ist - mir persönlich - an zu alte Schauspieler gegangen, weshalb ich das Geschauspielte nicht wirklich authentisch fand. Das wäre alles nicht so schlimm, würde sich der Film an manchen Stellen weniger ernst nehmen. Stattdessen scheinen sich die Probleme teils unrealistisch zu entfalten, da notwendige Verpflichtungen und alte Bindungen nur an der Oberfläche hinterfragt werden und mir als Zuschauer ein Bild einer zu naiven Ausweglosigkeit vermittelt wird (was nicht als Gütesiegel für das Gefühl des Erwachsenwerdens gemeint ist, sondern vielmehr ein Kritikpunkt am zu engstirnigen Drehbuch).
                          Schlussendlich (bzw. endlich Schluss!) bleiben einige schöne Bilder, aber vor allem wenig Inhalt und Aussage. Nichts Neues bei "Nirgendwo."

                          • 7 .5

                            super buch, tolle kamera, authentische sets ohne dokucharakter, und vor allem: gute bis sehr gute schauspieler, denen man ihre rollen abnimmt und die ihren charakteren tiefe geben. in der sneak sind einige junge leute (studies) mittendrin gegangen. allerdings sind die meisten geblieben und gaben schlussapplaus. kurzweil, spannung, drama, romantik. alles drin. unbedingt ein film fürs erste date und auch sonst.

                            • 1

                              eben gesneaked, ich denke das war definitiv der falsche Film für das Sneakpublikum.
                              Die Schauspieler können einem fast Leid tuen, da sie nicht wirklich etwas falsch machen und bei mir persönlich einen recht guten Eindruck hinterlassen haben
                              .
                              Insgesamt ist das ganze aber so unglaublich flach, vorhersehbar und trotzdem so überzogen, dass man nur drüber lachen kann.

                              Normal gefällt mir diese Art Film, aber das hier war wirklich ein Griff ins Klo.

                              Wer interessiert ist schaut sich lieber "Garden State" an, sehr sehr ähnliche Thematik nur sehr viel besser ausgearbeitet.