No Country for Old Men - Kritik

No Country for Old Men

US · 2007 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 16 · Drama, Thriller, Western, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 10

    was für ein film. bei erstem mal hat der mich so in den sitzt gedrückt. unglaublich spannend. war lange her, dass ich so einen spannenden film gesehen habe. javier bardem ist ein wahnsinns schauspieler. lichtjahre besser als ein dicaprio, der völlig zu unrecht einen oskar bekommen hat für the dingsdabums.

    • 7

      Das treffe ich mal wieder auf meine alten Freunde, die Coen Brüder: die können Drehen was auch immer sie wollen, die Kritiker überhäufen sie geradezu mit Lobeshymnen. Und gerade ich sehe mich bei diesen Werken immer etwas ratlos – bei diesem auch. Aber, das wichtigste direkt: schlecht ist dieser Film kein bißchen. Er schafft es eine trostlose, traurige und pessimistische Atmosphäre zu erzeugen und darin einen nüchtern Thriller mit Westernelementen durchlaufen zu lassen. Darin brilliert vor allem Javier Barden der einen der wiederwärtigsten Killer überhaupt auf die Leinwand bringt. Action gibt’s nur im Spargang und leider wird’s zum Ende hin immer ruhiger und mündet mehr in sanftem Drama als knallhartem Thrill. Daher ist dies für mich nicht der Film den Oscar als besten Film hätte gewinnen müssen, aber doch ein lohnendes Werk für Anspruchsvolle.

      Fazit: Top Stars in einem kalten Thriller mit Western-Anspielungen und dem seit langer Zeit fiesesten Filmkiller überhaupt!

      • 9

        Super gespielt von Javier Bardem und Josh Brolin!

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        • 6

          Eigentlich ein sehr guter Film ohne große Schwächen und viel Spannung. Aber beim besten Willen, ich kann mich mit dem Setting irgendwie nicht arrangieren. Etwas stört mich an der Atmosphäre die verströmt wird, aber ich weiß nicht was.

          Jetzt fallt alle über mich her, aber ich gebe "nur" 6 Punkte.

          • 7

            guter film, beschissenes ende..

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            • 8

              Ein ruhig inszenierter Krimi, mit einem genialen Killer und einer relativ glaubwürdigen - gut durchdachten Handlung. Allerdings ziehen sich teilweise die Szenen mit Tommy Lee Jones etwas und das letzte Gefecht zwischen Javier Bardem und Josh Brolin hätte ich gerne gesehen. Ansonsten ein sehr empfehlenswerter Film, vorausgesetzt man steht auf ruhig erzählte Geschichten mit nahezu keiner Filmmusik.

              • 10

                Ein kaltblütig, legendärer und interessanter Bösewicht!

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                • 7

                  Zugegeben, Javier Bardem spielt hier einen überaus glaubwürdigen und interessanten Auftragskiller, der hier auch für mich das einzige ist, was dem Film Charme verleiht.

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                  • 8 .5

                    Javier Bardem spielt hier alle an die Wand, natürlich geben die anderen Rollen nicht soviel her, wie die des Auftragskillers aber trotzdem einfach stark und glaubwürdig von ihm.
                    Die Dialoge mit ihm und das Katz und Maus Spiel machen den Film sehr spannend. Die Atmosphäre ohne Musik und das Setting einfach Top.

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                    • 8 .5

                      "No Country For Old Men" ist der erste Coen, der mich wirklich durchweg begeistert und gefesselt hat. Spannend, ästhetisch und durch die Bank gut besetzt. Vor allem Bardem und Brolin zeigen hier alles. Sollte man gesehen haben, gerade, weil NCFOM auch ohne musikalische Unterstützung Spannung und dramatische Momente erzeugen kann.

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                      • 10
                        Adrian.Cinemacritics 29.11.2016, 19:45 Geändert 29.11.2016, 19:54

                        Eine Totenstille legt sich über den US-Bundesstaat Texas.
                        Eine unangenehme Atmosphäre dehnt sich wie das Kaugummipapier auf der Theke eines ahnungslosen Verkäufers in jedem Winkel aus und von ihr davonzulaufen ist wie als würde man versuchen, seinen eigenen Schatten abzuhängen.
                        Die Coens machen den Zuschauern klar, dass man seinem Schicksal nur schwer entgehen kann, dass jede harmlose Ecke ein Schauplatz für einen Mord sein könnte und sich der Sand irgendwann rot färben wird.
                        Und dieses Gefühl soll auch der Zuschauer empfinden, da NO COUNTRY FOR OLD MEN ein Experiment ist.
                        Ein Experiment mit den Erwartungen des Zuschauers.
                        Man weiß nicht, wann die Falle zuschnappen wird, wann das Schaf dem bösen Wolf ausgeliefert ist und wann der Tropfen fällt, der das Fass zum Überlaufen bringt.
                        Um das Realitätsgefühl zu steigern, verzichtet der Film auf musikalische Untermalung, da nicht eine Szene es nötig hat, die Besorgnis, die Unsicherheit oder die Furcht der Hauptfiguren mit Musik darzustellen.
                        Es ist diese Stille, die zwischen dem Jäger und dem Gejagten zu hören ist, bevor der Abzug gedrückt wird und die selbe Stille wieder eintritt, wenn der Auftrag erfüllt ist und der Jäger einer seelenlosen Hülle gegenübersteht.
                        Nur um festzustellen, dass er selber eine seelenlose Hülle ist, der mit kaltem Blick wie der Tod persönlich seinen Opfern gegenübersteht und sie auf die Probe stellt.
                        Und solche Herausforderungen werden sich einige stellen müssen.
                        In einer Szene, die nicht ungefährlicher hätte angesiedelt sein können, kommt es gleich zu Anfang der Geschichte zu einem spannenden Showdown.
                        Ohne hervorgestreckter Waffe noch irgendeinem Anzeichen, dass es zu einem tödlichen Zusammenstoß kommen könnte, entwickelt sich eine Unterhaltung zwischen einem Auftragskiller, von dessen Fähigkeiten wir nur eine schwache Vorstellung haben und einem ahnungslosen, unschuldigem Verkäufer zu eine der nervenzerreißendsten Szenen des Kinos.
                        Wo Kaugummipapier und eine Münze die Nerven der Zuschauer strapazieren und die mithilfe guter Dialoge und den Erwartungen der Zuschauer zu Werkzeugen des Suspense umgestaltet werden.
                        NO COUNTRY FOR OLD MEN konfrontiert seine Zuschauer mit der grässlichen Wahrheit des Lebens:
                        Dass man nicht immer den Kopf aus der Schlinge ziehen kann, dass die Realität über uns einbrechen kann wie ein Kugelhagel auf einer offenen Straße.
                        Und dass es in unserer Welt nicht immer Platz für Gerechtigkeit gibt.
                        Dass auch das Böse davonkommen kann.
                        Die Coen Brüder haben mit ihrem Film bewiesen, dass man mit Filmen nicht immer Geschichten, sondern die Welt auch mit der Realität konfrontieren kann.
                        Wir leben nicht in einer Welt, wo alles fair und gerecht zugeht.
                        Dass es keinen strahlenden Ritter gibt, der den bösen Buben zeigt, dass das Gute immer siegen wird.
                        Und dass Filme nicht immer Antworten haben.
                        Unser Leben wird nie all unsere Erwartungen erfüllen können, denn vielleicht wird selbst das Symbol der Hoffnung nicht mehr als ein weiterer toter Körper von vielen sein.
                        NO COUNTRY FOR OLD MEN ist ein Meisterwerk, das seine Zuschauer nicht loslässt und sie an den unerwartetsten Momenten schockieren kann wie ein Dolchstoß, der einem Zuschauer durch den Rücken gestoßen wird, während er sich ahnungslos an dem Film erfreuen will und die Realität auch über ihn hereinbricht.
                        Sehr oft werden wir mit schockierenden Neuigkeiten überhäuft und bleiben ahnungslos wie das geschehen konnte.
                        Und das schafft auch dieser Film mit einem sehr obskurem Ende, der den Zuschauer für einen kurzen Augenblick an die Gerechtigkeit des Schicksals wieder glauben lässt, aber unsere Erwartungen wieder über den Haufen wirft.
                        Und genau das macht diesen Film aus.
                        Das Leben ist kein Märchen.
                        Die Realität ist der wahre Feind, die dir mit erhobener Waffe gegenübersteht und auf den kleinsten Fehler von dir wartet, damit auch dein Blut den Boden bedecken kann.

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                        • 9 .5
                          Popcorn_Pfoetchen 08.11.2016, 18:24 Geändert 08.11.2016, 18:37

                          Der Auftragskiller Anton Chigurh betritt das Büro und tötet mit seiner Waffe den Direktor. Der Buchmacher, der in dieser Situation dem Direktor gegenübersitzt, ist von der Szenerie völlig überrascht und perplex. Nach einem kurzem Wortwechsel fragt der Buchmacher mit leiser verängstigter Stimme: "Err... er... erschießen sie mich jetzt auch...?"
                          Chigurh trocken und rhetorisch: "Es kommt darauf an. Siehst du mich denn?"

                          Schwarzer Humor in einer Dosis die ich bisher noch nie in solch einer Form gesehen habe. Bardem mit seinem kultigen Haarschnitt ist eine Wucht. Besonders gut hat mir hier die Realitäts Nähe gefallen. Zumindest bis auf eine Situation, welche den Stein erst ins Rollen bringt (ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten).

                          Sollte man gesehen haben. Einer der besten Filmr 2007, wenn nicht sogar der Beste!

                          • 8 .5

                            Ein unheimlich atmosphärisches Meisterwerk der Coen-Brüder. Zurecht ein moderner Klassiker!

                            • 7 .5
                              Erniee 02.11.2016, 00:49 Geändert 02.11.2016, 00:49

                              Der Film hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung ist manchmal zum zerbersten. Mir ist gar nicht aufgefallen, dass es keine Filmmusik gibt- und witziger Weise ist genau dies ein Stilelement, welches die Stimmung viel intensiver macht. In fast allen Filmen unterstützt die Musik die Stimmung - bzw. sagt einem was man jetzt fühlen soll. Freude, Spannung, Trauer, etc. hier aber ist die Story so stark, dass es keine Musik braucht und die Abwesenheit macht es auch angenehmer. Ich brauch keinen der mir immer ins Ohr flüstert was jetzt für eine Stimmung angesagt ist. Mir verdeutlicht der Film, dass man in anderen Filmen geradezu eingelullt wird von Musik, die vom eigentlichen Geschehen und der eigenen Wahrnehmung ablenkt.

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                                JohnBennet 12.10.2016, 17:13 Geändert 12.10.2016, 17:24

                                Unnötig brutal, mit wirrer Erzählstruktur, die natürlich von den ganz Schlauen als Kunst deklariert wird, so dass jeder, der diesen Film blöd findet, automatisch als hirntoter Kulturbanause tituliert wird.

                                Im großen und ganzen nicht nur uninteressant, sondern sogar ärgerlich, denn die Zeit, die mir dieser Möchtegernklassiker gestohlen hat, gibt mir keiner mehr zurück.
                                Gute Darsteller, aber das alleine reisst es nicht raus!

                                Einer von diesen Filmen, bei denen einem klar wird, dass Schauspielkunst alleine noch keinen gelungenen Film ausmacht.

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                                  Cooper 21.09.2016, 01:18 Geändert 21.09.2016, 01:26

                                  Von den Coen-Werken, die ich gesichtet habe (Ein unmöglicher Härtefall, O Brother, Where Art Thou?, Burn After Reading, True Grit), ist dieses Werk mMn. ihhr gelungenstes Stück.

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                                    ende total shit. nicht mal showdown, der ja fast in jedem fall vorkommt. ab dem punkt, wo er ewig lang mit seinem vater redet, war der mist müll. vorher gings so. aber ende macht alles kaputt. schade um diesen an und für sich nicht schlechten
                                    streifen...

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                                      Solltet ihr irgendwann in naher Zukunft bei einer eurer Outdoor-Aktivitäten in einen blutigen Tatort hinein stolpern (erkennt man an den zweihundert Patronenhülsen, dem guten dutzend Leichen und den zerschossenen Autos), und einen schwarzen Koffer mit einer Unmenge Bargeld darin finden … lasst das Ding liegen. Ansonsten ist es gut möglich, dass schon wenige Stunden später euer Türschloss und euer Gehirn mit einem luftdruckbetriebenen Bolzenschussgerät Richtung Design-Tapete gepustet wird . . . Feierabend, NO COUNTRY FOR OLD MEN.

                                      Die Coen-Brüder haben ja mittlerweile schon ihr eigenes Genre. Eines, in das ich gerne rein schnuppere, mich aber meistens nie so richtig wohl fühle. Alles von ihnen habe ich noch gar nicht gesehen, oder wartet auf eine dringende Zweitsichtung. Das ich den 'Dude' liebgewonnen habe, ist sicherlich keine große Kunst. So gechillt zu sein und doch den Blick fürs Wesentliche nicht verlieren allerdings schon. Dieser 'Dude' … in Zeiten des Stresses und des 'viel zu ernst nehmens' ist er ein unbeirrbarer Leuchtturm der Gelassenheit für mich.

                                      NO COUNTRY FOR OLD MEN hingegen ist erst der zweite Coen-Film, den ich bisher richtig stark finde, und wiederum das komplette Gegenteil von THE BIG LEBOWSKI. Diese staubtrockene Hasenjagd dreier Männer, diese zu Beginn in wunderschönen Cinemascope-Bildern eingefangene Geschichte von Jägern und Gejagten macht absolut keine Gefangenen. Hier wird man mit einer Schalldämpferbesetzten Pumpgun zu einem Lachen gezwungen, selbst dann bleibt es einem noch im Hals stecken. Die Atmosphäre ist düster, Zynismus tropft diesem Glanzstück aus jede Pore, die gezeigte Gewalt brennt sich auf die interne Festplatte direkt neben etliche Szenen, die man einfach nie wieder vergessen wird.

                                      Das Tempo ist bis auf wenige Ausnahmen gesittet, der ungewöhnliche Verzicht auf einen Score unterstützt die schleppende Gangart noch. NO COUNTRY ist langsam, aber keineswegs langweilig, vielleicht eher gewöhnungsbedürftig. Von beinahe unerträglichen Spannungsmomenten bis hin zu viel zu langen Szenen ist hier alles vertreten. Mein größtes Problem ist eigentlich dieses Gefühl des „den Film langsam ausrollen lassens“, nachdem das eigentlich Finale schon längst über die Bühne ging.

                                      Josh Brolin liefert als fliehender Vietnam-Veteran mit Überlebenstrieb eine sehr gute Leistung ab. Tommy Lee Jones philosophiert mit seinem traurigen Hundeblick wie immer überzeugend über das Leben, während man hier mit dem Killer-Kollegen Woody Harrelson eher nicht tauschen möchte. Aber egal wie gut dieser Film aussieht, wie andersartig er in einigen Punkten ist, wie gut die anderen Schauspieler auch sein mögen. Alles hier steht in dem übernatürlich großen und dunklen Schatten von Javier Bardem und seiner Gänsehaut erzeugenden Performance als eiskalt-irre Tötungsmaschine 'Anton Chigurh'. Was für eine unheimlich Präsenz, was für eine Frisur. Beides gruselig², die Frisör-Innung rief einen weltweiten Boykott aus. Gebracht hat es nichts, neben Oscars für Film, Regie und adaptiertes Drehbuch nahm auch Bardem den Goldjungen als bester Nebendarsteller verdientermaßen mit nach Hause.

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                                        Also ehrlich gesagt ist, dass der Film von dem ich am meisten enttäuscht bin.
                                        Hatte da solange nur extrem gutes gehört und dann als ich ihn gesehen habe, fand ich ihn leider leider langweilig.

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                                        • 10
                                          Heckenritter 30.07.2016, 13:09 Geändert 30.07.2016, 13:27

                                          Als ich gestern durch die Straßen radelte und Pockmongos
                                          sah, die opferbereit ihr Leben im Straßenverkehr riskierten,
                                          weil sie es keinesfalls zulassen konnten den Blick vom Display abzuwenden, fragte ich mich ob meine Zeit auch langsam abläuft...

                                          Der eifrige Leser in mir von Jim Thompson und seinen Noir-Krimis (Lieblingsbuch: 1280 schwarze Seelen) kann von dem ungeeigneten Land für alte Männer nicht genug bekommen. Die Coens sind für mich mit am besten, wenn sie auf eine Vorlage zurückgreifen, die sie nur gewitzt überarbeiten müssen und sich dann mit Haut und Haaren der Umsetzung widmen. Blood Simple und True Grit finde ich fantastisch. Doch von Cormac McCarthys Roman geht eine ganz besondere Strahlkraft aus. Die Erzählung von Tommy Lee Jones als Ed Tom, dessen Gesicht von Ratlosigkeit, Sorgenfalten und deprimierender
                                          Unverständnis durchpflügt ist, saugt mich mit den Panoramabildern
                                          tief hinab in dieses karge Land voller Trostlosigkeit wie ein gefährlicher Wasserstrudel. Ganz egal wie sehr ich mich auch abstrampeln würde,
                                          der rotierende Trichter aus großartigen Selbstgesprächen, Dialogen
                                          und gedämmten Licht saugt mich immer tiefer in die Schwärze unter
                                          meinen zappelnden Füßen. Die Helligkeit der Oberfläche schwindet
                                          und wird immer unerreichbarer, es ist äußerst unbehaglich zu erahnen,
                                          was mich am Grund erwarten wird...

                                          "Hach... es geht immer ums verdammte Geld Ed Tom... um Geld und Drogen! Es ist Gott verdammt nochmal unfassbar... Was soll das alles? Wo führt das alles hin? Wenn du mir vor 20 Jahren gesagt hättest, dass in Texas überall auf den Straßen Kinder rumlaufen würden mit grünen Haaren und Knochen in den Nasen, ich hätte dir kein Wort geglaubt.... Der Lauf der Dinge.... ein sehr trauriger Lauf der Dinge....
                                          Und es ist kein Einzelfall."

                                          Javier Bardem, in seiner kruden Lebensphilosophie verhaftet einem
                                          Killer-Mephisto gleichend, ist mit seinem vor Wahnsinn glühenden Blick
                                          nur die Edelkirsche auf dem Sahnehäubchen der berauschend in Szene
                                          gesetzten Darsteller. "Ich hatte den selben Weg wie das Geldstück..."
                                          Von der tragisch blutigen Poesie des Nihilismus und den famosen
                                          Spraydosensprenklern coenscher Skurrilitäten mal abgesehen, ist es
                                          diese unglaubliche Ruhe, die diesem Spannungsprimus seine Kraft
                                          verleiht. Nur minimalistische Soundschnipsel weisen auf den Tanz
                                          auf dem Rasiermesser zwischen Leben und Tod des Llewelyn hin, durch
                                          den Verzicht auf Musik kann das geballte Können der Brüder ohne Ablenkung im Rampenlicht glänzen. Warum gibt es das so verdammt selten? So geht großes Kino! Eine Aufwertung zum Lieblingsfilm ist unvermeidlich geworden...

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                                          • 8 .5

                                            Völlig gaga! :D Ein absolut düsterer Thriller mit grandiosen Schauspielern und toller Atmosphäre. Den Plot finde ich klasse: Was würden wir denn machen wenn wir plötzlich so viel Geld an uns reißen könnten? Llewelyn Moss reißt es an sich und die Hetzjagd beginnt. Javier Bardem als Psycho Anton Chigurgh ist so klasse, man möchte einfach wissen was der Kerl als nächstes vor hat. Vor allem wenn er mit akribischer, aber zu gleich, völliger Stille und Ruhe sein Ziel jagt.

                                            • 9 .5

                                              No Country for Old Men ein verdammt guter und düsterer Thriller, bei dem die Besetzung nicht besser sein könnte! Vor allem mit Javier Bardem in der Rolle des Killers. Brilliant!

                                              • 9 .5
                                                Reli 08.06.2016, 14:41 Geändert 29.06.2016, 16:19

                                                einer meiner Lieblings-Coen-Filme. Nicht nur wegen des guten Cast, dem stimmungsvollen "Soundtrack" oder des epischen Ausmaßes der Geschichte, nein, auch weil die Hoffnungslosigkeit der literarischen Vorlage hier nahezu perfekt eingefangen wurde.

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                                                • 8

                                                  Eigentlich schon ein Kultfilm, Javier Bardem überzeugt hier auf ganzer Linie. Ganz klare Empfehlung

                                                  • 7 .5

                                                    Ein starker Thriller allemal, vor allem Javier Bardem rockte, aber das Ende???
                                                    Das Ende ließ mich dann doch im Stich...

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