No Country for Old Men - Kritik

No Country for Old Men

US · 2007 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 16 · Drama, Thriller, Western, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 7

    Javier Bardem bekam zurecht einen Oscar. Kann mich einer aufklären über das Ende(Erzählung von Tommy Lee Jones)?

    • 9 .5

      Entweder man mag die Coens, oder eben nicht............ Ich mag sie und das ist einfach eine Bombe an Film..........

      • 5

        "No Country for Old Men" ist vielleicht schick inszeniert und hat einen herausragenden Javier Bardem als Killer zubieten, doch das war es leider auch schon. Die Geschichte ist mir viel zu einfach gehalten, denn richtige Überraschungen gibt es hier in keinem Moment zusehen. Ok eine Überraschung kriegt man hier schon zusehen und zwar das vollkommen misslungen Finale, was hier nicht gezeigt wird. Darum ist es eigentlich für den Arsch hier spannung aufzubauen für das Große Finale, wenn hier sowieso nichts passiert.

        Außerdem werden hier Figuren eingeführt, die man garnicht gebraucht hätte und ohne die der Film auch funktioniert hätte. Die Coen Brüder haben mir hier einen unfertigen Film abgeliefert oder eher gesagt, ist ihm beim Drehbuchschreiben nichts mehr eingefallen.

        Ich bin wirklich riesig enttäuscht über den Film obwohl hier einige meiner Moviepilot-Community, eine Bestnote nachder anderen raushauen.

        Nur mehr als 5 von 10 für Javier Bardem, ist hier nicht drinne! Doch was meiner Meinung nach drinne war, ist der Oscar für Javier Bardem.

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        • 3 .5

          Fiktiver (?) Dialog im Hause Coen:

          E: Schon zehn Jahre her das wir einen Oscar gewonnen haben
          N: Stimmt wir sind mal wieder dran
          E: Was drehen wir denn?
          N: Keine Ahnung
          E: Es muss ja niemandem gefallen, nur der Jury
          N: Dann muss es düster sein und irgendwie kritisch
          E: Wir könnten ja was über einen Mörder machen
          N: Oder einen Western
          E: Nee Western sind out, aber vielleicht kommen sie ja grad wieder
          N: Machen wir doch was über den modernen Westen
          E: Ja und wir nehmen die 70er. Quentin dreht da auch gerade was
          N: Cool machen wir das genauso wie der Tarantino. Schön brutal....
          E: Der hat doch immer so coole Musik, meinst du wir können das toppen?
          N: Denk doch an die Jury, wir lassen die Musik einfach weg
          E: Cool und die Einstellungen klauen wir bei Leone
          N: Super das wird DER Film! Aber irgendwas fehlt noch...
          E: Ein paar Film Noir Elemente?

          Fertig war dieser vorhersehbare zähe Mist, der weder mit der Absicht eine Geschichte zu erzählen, noch den Zuschauer zu unterhalten, noch ihn irgendwie zum Denken anregen zu wollen gedreht wurde. Jede Einstellung, jeder Dialog schreit geradezu "Schau mich an, Ich bin Kunst". Tja schön wäre es, dieses Machwerk verkleidet sich als Kunstwerk, ist aber an keiner Stelle innovativ, er verharrt geradezu in absoluter Beliebigkeit. Kunst besteht schon immer aus Zitaten, nur hier sind sie zusammengefügt ohne etwas neues zu schaffen oder jemanden die Referenz zu erweisen, noch nicht einmal den Nerven des Zuschauers.

          Die Rolle des Mörders ist zweifelsohne gut gespielt, auch wenn es sicher schwierigere Rollen als die eines fast emotionslosen Psychopathen gibt - Das ist der halbe Punkt mehr...

          2
          • 5

            Irgendwie hatte ich mir mehr erwartet als ich den Film gekauft habe. Natürlich ist die Atmosphäre top und die Besetzung, vor allem natürlich Javier Bardem, ebenso. Aber irgendwie ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Der ganze Film ist von Anfang bis Ende einfach nur eines: langweilig und zu lang. Und das Ende war auch noch so schlecht, dass ich mir den Film mit Sicherheit nicht noch einmal ansehen werde.

            • 4

              Da werd' ich mir jetzt keine Freunde machen, aber ich finde diesen Film einfach unsagbar langweilig und ohne Idee.
              3.5 Punkte gibts für einen -zugegebermaßen- unglaublichen Javier Bardem, der auch ohne viele Worte einen einprägsamen Charakter verkörpert.
              Mir persönlich fehlte einfach eine Message oder eine Erklärung oder zumindest eine interessante Handlung oder Idee, einfach IRGENDWAS.
              Einfach nur "Fangen/Versteck-spielen" mit Waffen und das alles noch über 2 Stunden und ein paar sinnlose Monologe von Tommy Lee Jones ist mir einfach zu wenig.

              Naja, der Film ist halt ziemlich "eigen", meins war's nicht.

              • 6

                Grundsätzlich muss ja nun nicht jeder Film vollständig zu Ende erzählt werden; dem Zuschauer daher Raum für ein paar Interpretationsmöglichkeiten zu lassen, ist sicherlich kein schlechtes Rezept, obwohl ich gestehen muss, dass mir ein korrektes Ende zumeist besser gefällt.
                Aber gut, dass die Coen-Brüder diesbezüglich oftmals anderer Ansicht sind, ist wohl inzwischen hinlänglich bekannt. Mit ihrem Oscar-prämierten Werk tat ich mich daher, zumindest nach dem ersten Durchlauf, ein wenig schwer, was sich nun inzwischen weitestgehend relativiert hat. Glücklicherweise gibt es das Internet, und da können sich begriffsstutzige Menschen, wie ich offenbar einer bin, auf die Sprünge helfen lassen. Aber vielleicht fehlt mir auch einfach nur die notwendige Phantasie, oder aber ich bin zuweilen zu denkfaul veranlagt?!

                Die erstklassigen Bildkompositionen sind jedenfalls einwandfrei und die Gewaltausbrüche bringen auch einen deftigen Härtegrad mit sich – schließlich sieht man nicht alle Tage einen derartig gestörten Typen mit einem Bolzenschussgerät mordend durch die Gegend laufen. Der Storyverlauf, der ins vermeintliche und somit unbefriedigende Nichts führt, ist eben doch mehr, als ich mir vielleicht zunächst eingestehen wollte. Daher will ich auch nicht ausschließen, dass eine weitere Bewertungsaufbesserung, nach wiederholter Sichtung, möglich ist.

                Dem Guten widerfährt Böses und das Böse erlebt Gutes – in einer verdrehten Welt, eigentlich der normale Wahnsinn!

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                • 10

                  03.03.08
                  No Country For Old Men
                  Hab ihn mir heute mit nem Kumpel reingezogen, und wir waren einstimmig der Meinung dass die Coen´s ein kleines Meisterwerk geschaffen haben. Sie haben mit viel Ruhe eine Hetzjagd der seltenen Art geschaffen.
                  Das interessanteste was hier noch nicht gesagt wurde, ist, dass mir recht früh auf fiel das irgend etwas fehlte... was eigentlich so offensichtlich wie ungewöhnlich ist.
                  Da es so gut wie keine Musik im Film gibt (oder ich sie zu mindest nicht wirklich wahrgenommen habe). Im Gegensteil, man hört das Trampeln im Sand und auch alle anderen Geräusche schallen ins Ohr und bringen die Ruhe zu einer inneren Unruhe, die ich selten bei einem teilweise doch sehr zähen Film gespürt habe.
                  Weswegen die fantastischen Landschaftsaufnahmen und auch die Längen bedrohlicher und wesentlich intensiver Wahrgenomen werden.
                  Zu den Darstellern muss man wirklich nicht mehr sagen, quer durch die Bank sehr authentisch.
                  Und selbst das Ende fügt sich hervorragend in den gesamten Verlauf des Films ein.
                  Von mir gibt’s 10/10 Mariachi’s

                  4
                  • 7

                    Beginnt sehr stark. Hat mich am Anfang und im Mittelteil komplett gepackt. Sehr spannend mit einer guten Atmosphäre. Auch die Charaktere passen alle gut in den Plot und werden gut gespielt. Leider verpufft irgendwie die ganze Spannung die aufgebaut wurde ca. 30 Minuten vor Ende. Der Film wäre mit 30 Minuten kürzerer Laufzeit und einem Alternativende viel besser gewesen.

                    • 9 .5

                      Einfach ein Meisterwerk der Film, selten ein Film gesehen der spannend war und so eine dichte Atmosphäre hat.

                      • 4

                        Auf seine eigentliche Punktzahl habe ich dem Film noch einmal 4 Punkte raufgerechnet, nur für die übelst geniale Vorstellung, die der Psycho-Visionär Jvier Bardem hier anzieht! Den Rest könnt ihr euch dann ja wohl denken...
                        Der Film ist sinnlos, handlungslos, unstrukturiert, voller Logiklöcher, hat ein unbefriedigendes (gar beschissenes) Ende, wäre gerne höchste Filmkunst, ist dabei einfach nur albern und Tommy Lee Jones, der hier die Hauptrolle spielt, ist total unnötig und hat mit der ehe schon fadigen Story überhaupt nichts zu schaffen!
                        Der Film an sich ist ein wahres Disaster, Javier Bardem hat jedoch seinen Oscar verdient und spielt hier einen der besten Filmbösewichte, sie es je zu sehen gab!

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                        • 10

                          Ich dachte diese Art von Film die fast gänzlich ohne Musikuntermalung und Ballerorgien auskommt sei in unserer heutigen "Special Effekt 3D Zeit" ausgestorben... "No Country For Old Men" bewies mir das Gegenteil..... zum Glück.
                          Dieser Film fesselt allein schon durch seine dichte Atmosphäre und dem hohen Spannungsfaktor der die ganze Zeit über anhält und den Zuschauer mit seiner gezielten Kameraführung mitten ins Geschehen versetzt.
                          Ein toller Film der durch seine detaillierte Erzählweise sehr zu überzeugen weiß... auch ohne 3D Brille auf der Nase ;D

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                          • 5

                            9 Punkte für Idee, Einleitung, Atmosphäre und Regie. Leider 0 Punkte für das lieblos oder affektiert(?) konstruiert wirkende Ende. Alles, was vorher mit Aufwand und Liebe fürs Detail aufgebaut worden ist verpufft mit einem Schlag, es bleiben viele Fragen offen.

                            • 4 .5

                              grotten-langweilig....
                              schade,dass ich den Film nun doch gesehen habe!!!

                              Ein echter Reinfall!

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                              • 7

                                Keep running that mouth of yours I'll take you in the back and screw you.

                                • 8 .5

                                  Selten einen so spannenden Film mit Top-Story und herausragenden Dialogen gesehen!

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                                  • 8 .5

                                    Dieser Film schafft es auch ohne Musik eine Spannung aufzubauen die fast einmalig ist, dies ist wohl dem grandiosen Schauspiel zu verdanken und allem voran Herrn Bardem und Josh Brolin die beide voll und ganz in ihren Rollen aufgehen. Ich finde die Geschichte überhaupt nicht lang gezogen Geschweige denn langweilig, denn dafür ist dieses Katz und Maus Spiel viel zu gut in Szene gesetzt. Meiner Meinung nach hätte der Film noch ein bisschen länger sein müssen denn hier ist mein Kritikpunkt an diesem Film, wieso ist der Protagonist von einer auf der anderen Szene tot, dass hat dieses Katz und Maus spiel ein wenig kaputt gemacht denn es wurde alles detailliert gezeigt und dann ausgerechnet bei diesem Szenario sind wir nicht dabei. Ich bin ehrlich das hat mich enttäuscht und passte auch nicht wirklich in das Schema des Films aber trotz dessen hat dieser Film so viel stärken das eine hohe Bewertung gerechtfertigt ist. Der Killer ist so wie ein Killer sein sollte Kompromislos und nur nach eigenen Prinzipien lebend, einfach nur perfekt dargestellt durch Javier Bardem. Tommy Lee Jones macht seine Sache gut ist aber nicht Aushängeschild für diesen gewitzten Film.
                                    Ein wieder mal richtig guter Film der Brüder die irgendwie Wissen wie sie mich begeistern können!!!

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                                    • 8 .5

                                      Ich kann mich an keinen Film erinnern, bei dem die Musik komplett fehlte. Das ist hier aber für die deprimierende Stimmung extrem förderlich und dass Javier Bardem brillant und sehr überzeugend spielt, sollte auch keine Neuigkeit sein. Einfach nur klasse!

                                      • 8 .5

                                        "Well, age will flatten a man."

                                        Ich habe jetzt lange nachgedacht, wie ich den Film bewerte, denn ich gebe zu, dass ich gestern etwas perplex vor dem TV saß, als plötzlich der Streifen vorbei war; das Ende und die offenen Fragen sind wirklich nicht jedermanns Geschmack und da haben die Coen-Brüder definitiv riskant gespielt. Geschmackvoll ist allerdings die Leistung, die hier jeder Schauspieler vollbringt und die Spannung ist mehr als nur einmal zum Bersten geladen. So bleibt mir nur ein Fazit übrig, bei dem ich einige Jugendliche zitieren möchte, die vor kurzem in einer tiefsinnig-sinistren Unterredung über das Sein und Nicht-Sein des menschlichen Individuums im modernen Leben zu folgendem Schluss kamen: "Ey, krasser Scheiss, Alder!". Das trifft definitiv zu.

                                        "Aw, hells bells. They even shot the dog!"

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                                        • 7

                                          Achtung Spoiler: Ein außergewöhnlicher Thriller mit einem Schuss Ironie in die Dialogen und mehreren Schüssen aus der Pistole. Leider ist das Ende ein Schuss ins Leere und verwürzt den ganzen Film.

                                          • 7 .5

                                            SPOILER.!

                                            die ersten beiden drittel sehr spannend, nach dem tod des protagonisten eher schleppend. Das Ende versaut den film regelrecht. hätte gerne mehr gegeben.

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                                            • 7 .5

                                              sehr guter Thriller bei dem das ende an der bewertung nagt...wenn dieses ende nicht wär!

                                              • 10

                                                WOW!!! Genial die Atmosphäre und Handlung, top Darsteller in super Rollen (minispoiler später im film woody harrelson in einer tollen Nebenrolle), dreckige Sprüche und klasse Dialoge ( ganz Coen-like eben ^^) ... benötige dringend eine Fortsetzung : )

                                                • 9 .5

                                                  Ich muss zugeben: Als ich den Film zum erstem mal sah, war die Spannung so groß wie noch nie zuvor. Die Geschichte reisst einen einfach mit, und das ohne viele Dialoge. Perfekter und ultraspannender Film der Cohen Brüder, mit schauspielerischen Meisterleistungen der Schauspieler (v.a Bardem)

                                                  • 10

                                                    Man, dieser Film fesselt mich einfach immer und immer wieder. Einfach unglaublich, ich glaube ich war nie mehr fasziniert, außerdem noch die Darstellerleistungen:
                                                    Klar, Javier Bardem ist das Highlight des Films aber auch Tommy Lee jones und Josh Brolin spielen unfassbar stark auf.
                                                    Einer der besten Filme die ich kenne.

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