Oblivion - Kritik

Oblivion

US · 2013 · Laufzeit 125 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Thriller · Kinostart
Du
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    Eine inszenatorische und inhaltliche Symphonie im Blockbuster-Niveau, der technisch und audiovisuell unglaublich beeindruckend ist und bis zum Ende zu packen wusste. Interessante Rolle für Cruise.

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    • 7

      Die Filmmusik. WOW. Auch sonst ziemlich unterhaltsam.

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      • 5 .5

        >>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<
        Stimmige und unterhaltsame Sci-Fi. Joseph Kosinski zeigt uns eine devastierte und des Lebens entleerte Welt, die jedoch ein mondänes Charisma aufweist und optisch dadurch durchaus zu überzeugen imstande ist. Ebenso strahlte die kühle Bleibe des Drohnen-Wartungspersonals ein stilistisch gekonntes Mittelding zwischen Raumstation und modernem Habitat aus. Die erhöhte Position tat ihr Übriges, genau davon sang Reinhard Mey. Aber auch alle anderen Dinge futuristisch designt, die glänzende Glätte stand dabei in Kontrast zur staubigen Umgebung.
        Die Handlung entwickelte sich langsam und bedächtig, Kosinski gibt einem die erste halbe Stunde Zeit, in dieser Umgebung anzukommen und die Hintergründe zu begreifen. Erst im Laufe der weiteren Handlung schildert er uns die inneren Konflikte und zunehmenden Zweifel Jack Harpers, die, genährt durch die Schilderungen Beeches, schließlich zur Gewissheit werden. Die Erkenntnis und Harpers Rechtsempfinden bestimmen sein weiteres Handeln. Lediglich der Schluss mit seiner an einen Prospekt der Zeugen Jehovas erinnernden, nahezu paradiesischen Naturkulisse war mir etwas zu schwülstig, aber gut, das musste dann für die positive Zukunftsvision so sein.
        Manche Themen wurden angerissen, jedoch nicht näher behandelt. Die Klontechnik etwa liefert identische Ausgaben Harpers, welche mitunter differenzierte Seelenzustände zeigten, mit denen Tet nicht gerechnet hatte. Auch die Erkenntnis, unwissentlich für den Feind gearbeitet zu haben, könnte man als Parabel für so manches sehen, was allerdings nicht näher ausgeführt wurde. Ich denke, dass diese Themen nicht die Intention Kosinskis waren, vielmehr stand die Geschichte und ihr Protagonist im Vordergrund.
        Die Darsteller lieferten gut ab, vor allem Tom Cruise trug den Streifen fast alleine. Aber auch alle anderen wussten zu überzeugen, jeder tat, was er am besten konnte. Und selbst wenn die vordergründigen Charakterzeichnungen keine höheren Anforderungen stellten, so hatte das alles durch die Bank Hand und Fuß.
        Fazit: Man kann „Oblivion“ seine Stärken nicht absprechen und auch wenn alles wie bereits anderswo gesehen wirkte, so hat der Streifen durchaus seinen Charme. Die Handlung gibt trotz des eher dünnen Fadens einiges her, baut jedoch viel auf dem Schlussgag auf. Ist dieser erst einmal bekannt, so wirken die Handlungsteile davor ausgewalkt und künstlich in die Länge gezogen. Bei mehrfacher Sichtung biete der Streifen daher nur mehr den halben Spaß, für einmaliges Schauen ist er jedoch unterhaltsam und einigermaßen empfehlenswert.

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        • 8

          "Oblivion" ist wieder so eines dieser Beispiele, bei denen ich vor lauter Schwärmerei die negativen Aspekte anderer nicht so ganz teilen will. Joseph Kosinski hat seine eigene Graphic Novel in edle Bilder gegossen, einen starken Soundtrack eingefügt und ein Händchen für Timing und treibende Szenenkompositionen bewiesen. Ein dickes Plus also im Gegensatz zu Kosinskis "Tron: Legacy"-Debüt, das zwar visuell ebenfalls beeindruckte, aber mir ständig vor den Kopf stieß. Die Story von "Oblivion" dagegen hat für mich genügend sichtbare und nachvollziehbare Substanz inne, vielleicht etwas aufgeplustert und glattgebügelt, aber immer noch gut genug, um am Ball bleiben zu wollen. Nur zum Finale hin entrückt mir etwas die Bodenhaftung, was ich jedoch gut verkraften kann.

          Auch im Schauspiel der Akteure könnte man gewisse Schwankungen ausmachen, wobei Tom Cruise und Andrea Riseborough noch die konsequentesten Performances abliefern. Andere Akteure sind etwas ihrem Rollenkorsett unterworfen worden, so dass selbst Morgan Freeman als statische Symbolfigur herhalten muss. Schade, aber ich habe schon viel Schlimmeres gesehen...

          So viel sehe ich jedoch nicht zu bemängeln, weil ich den Film als Gesamtkunstwerk sehen kann und will. Die Dynamik stimmt einfach, die Bilder sind hochwertig fotografiert und wirken nicht wie angeflanschte Effektbausteine. Der Soundtrack treibt mir Tränen der Entzückung in die Augen, und die Story kann man sich auch mehrmals antun, ohne sich fremd zu schämen. Schöner wurde eine Dystopie noch nie präsentiert...

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          • 8 .5

            Ein muss für Sci-Fi Fans! Der Film hat grandiose Bilder, gute Schauspieler, interessante Kamera und eine durchgehend spannende Geschichte. Absolut sehenswert.

            1
            • 5 .5

              In Oblivion spielt Tom Cruise einen Techniker, der mit seiner Frau scheinbar fast alleine auf der Erde wohnt und Drohnen repariert. Sie wohnen auf einer Plattform die weit in den Himmel ragt und sie vor den Bedrohungen auf der Erde schützt. Plünderer treiben ihr Unwesen und viele Teile der Welt sind verseucht. Eines Tages findet die Idylle mit einem abstürzenden Raumschiff ein abruptes Ende. Oblivion ist ein Science-Fiction-Film mit feinen Bildern und Effekten. Leider lässt sich dem Film ansonsten nicht viel abgewinnen. Schade.

              • 8
                RedMoon-1973 27.03.2018, 01:48 Geändert 27.03.2018, 01:50

                Ich habe diesen Film nun zum zweiten Mal gesehen. Bei meiner ersten Sichtung wusste ich nicht so recht was ich mit dem ganzen anfangen soll. Obwohl ich eingefleischter Sci-Fi Fan bin gab es nichts, was den Film hätte unvergesslich machen können, zumindest nichts auf Anhieb.

                Als es den Film dann bei Prime zu sehen gab, habe ich ihn mir erneut angesehen. Normalerweise mache ich das ja nicht, mittelmäßige Filme mir ein zweites Mal ansehen, aber es gab da wohl unbewusst doch noch etwas, was irgendwie hängen geblieben sein müsste: das war der Soundtrack.

                Ein Synthie-Gemisch mit tollen Melodien, beruhigend und stellenweise traurig, aber auch episch wenn die Szenerie es erforderte. Einfach phantastisch (der Soundtrack funktioniert auch ohne den Film ganz prima, also habe ich mir diesen auch noch gekauft).

                Ich habe auch erkannt, dass die Story eine klassische Asimovsche Geschichte in Filmform hätte sein können: Roboter, Maschinen, Menschen....Die Story ist Intelligent und interessant, bietet auch einige gute Wendepunkte. Hat soweit auch keine Längen.

                Ganz klar offensichtlich ist allerdings, dass man sich reihenweise mit Elementen aus anderen Filmen bedient hat: Star Wars, Independence Day, 2001,Matrix uvm. Ja sogar Fluch der Karibik musste mit seinen "Multiple Jacks" herhalten. Aber all das stört nicht, denn das Gesamtergebnis passt.

                Was aber stört an dem Film? Das Drehbuch, oder die Umsetzung davon.

                Ich weiß nicht woran es liegt, aber es gibt einige Story Abläufe, die wirken etwas "hakelig" oder "nicht ganz passend". Die Szene in der Bibliothek ist so eine. Die passt nicht zum Rest des Films. Auch die Szenen im Unterschlupf der Menschen wirken etwas deplatziert. Somit hat man irgendwie einen dreigeteilten Film: Hochglanz Szenen im Kontrollturm, Szenen in den Ruinen, Szenen mit dem Haus am See. Irgendwie sind die Übergänge hier nicht fließend. Ein erfahrener Regisseur hätte diese Szenen vielleicht anders auf die Leinwand gebracht. So aber ist der Eindruck, als fehle etwas, immer wieder präsent. Vielleicht wurde auch zu viel rausgeschnitten.

                Was die Darsteller angeht, so macht Cruise seinen Job ganz ordentlich. Von Morgan Freeman hätte ich mir mehr Leinwandzeit erwartet. Seine wenigen Szenen sind in Ordnung, aber er bleibt stets austauschbar.

                Dann noch "Game of Thrones - Jaimie Lennister". Der Mann wirkt einfach nur deplatziert und steht gefühlt ständig irgendwo im Weg und tut ein wenig da was und hier was, was das auch immer sein mag. Für mich ist er einfach zu sehr mit seiner inzestuösen Rolle aus "Game of Thrones" vorbelastet. Da passt diese auf "Mad-Max-Optik" getrimmte Rolle nicht.

                Eine Überraschung war Andrea Riseborough, toll gespielt. Ich konnte jederzeit mit ihr mitfühlen und ihre Handlungen nachvollziehen.

                Eine kleine Enttäuschung aber ist Olga Kurylenko. Sie sieht wie immer super aus - tolle Frau - aber hat hier leider nur einen einzigen Gesichtsausdruck drauf, und den ständig. Schade.

                Alles in allem wirkt der Film mit seiner High-Gloss Optik, mit seinen ruhigen und langen Aufnahmen und seinen tollen Effekten einfach wundervoll, fast wie ein Naturschauspiel. Man vergisst bei den Landschaftsaufnahmen, dass man hier eigentlich eine apokalyptische Szenerie vorgeführt bekommt. Endlich mal eine Abwechslung zu den schnell geschnittenen Action-Blockbustern.

                Zu den Effekten:
                Ich habe schon lange nicht mehr so gute Effekte gesehen. Die CGI Effekte sind ganz OK und auf hohem Niveau. Aber die klassischen Effekte mit dem Insekten-Kopter (oder wie das Ding heißt) und den Drohnen in Verbindung mit realen Schauspielern, sind einfach nur spitze. Ich weiß nicht was davon reale Bauten und was CGI ist, man sieht es einfach nicht. Hier passt alles in allem sehr gut zusammen. Einzig am Anfang des Films, in einer Szene wo man Vicas Gesicht durch das Glas im Turm sehen konnte, wirkte sie etwas zu sehr künstlich.

                Resümee:
                Nach Zweitsichtung für mich eine weitere positive Überraschung in diesem Genre. Nach "The Final Hours" (--> auf jeden Fall ansehen) bereits die zweite im Jahr 2017.

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                • 8 .5

                  Den kann man sich echt immer wieder mal ansehen. Sicher: er bedient sich extrem vieler anderer Sci-Fi-Filme sowohl in Storyelementen als auch bestimmter Bilder aber das Production Design ist nach wie vor der absolute Hammer. Kein Meisterwerk aber auch kein grottenschlechtes Machwerk. Der schwebt da irgendwie drüber, als ob er über den Wolken angesiedelt ist....

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                  • 6
                    Mein Senf 23.02.2018, 10:06 Geändert 23.02.2018, 11:18

                    Mit „Oblivion" wendet sich der ins Straucheln geratene Blockbuster-Garant Tom Cruise zehn Jahre nach „Krieg der Welten" (2003) abermals der Science-Fiction zu. Heraus gekommen ist ein unterhaltsamer und angenehm entschleunigter Genrebeitrag, dem man über weite Strecken nachsieht, dass sich hinter den atemberaubenden Bilderwelten kaum mehr als ein mittelmäßig erzählter und inhaltlich oberflächlicher Cocktail aus diversen Genreversatzstücken verbirgt.

                    „Oblivion" (2013) entert die Kinoleinwände auf dem Höhepunkt der Science-Fiction-Welle, die 2009 mit James Cameron Blockbuster „Avatar" rekordverdächtig seinen Anfang nahm und ein Jahr später durch „Inception" (2010) seine Bestätigung fand. „Avatar" holte das Genre aus dem Endzeitfilmghetto, in das es seit Anfang des neuen Millenniums verbannt wurde (siehe: „I am Legend", „Doomsday", „Terminator 4", „The Happening", „The Road", „Book of Eli"). Seitdem darf Science-Fiction wieder vielfältiger sein: Von Komödie („Men in Black 3", „Attack the Block"), Drama ("Moon", "Another Earth", „Melancholia", "Cloud Atlas"), Action/Abenteuer (, "District 9", „Repo Men", „Source Code", „Rise of the Planet of the Apes", „Total Recall", „Looper", „Dredd"), Kriegsfilm (World Invasion: Battle Los Angeles), Romanze („Der Plan", "Upside Down"), Jugendfilm („Ich bin Nummer Vier", "Die Tribute von Panem"), Horror („Prometheus", „The Thing") bis hin zu Western (Cowboys and Aliens) werden den Zuschauern derzeit alle Spielarten und Genrehochzeiten angeboten. Ein Ende dieses Trends ist trotz einiger finanzieller Enttäuschungen („Cowboys and Aliens", „Total Recall") nicht in Sicht und so stehen mit M. Night Shyamalans „After Earth" (2013), Neil Bloomkamps „Elysium" (2013), Guillermo del Torros „Pacific Rim" (2013), „Enders Game" (2013), „Star Trek: Into Darkness" (2013), „Gravity" (2013), „Transcendece" (2014) und den alles überstrahlenden „Star Wars VII" (2015) weitere hochbudgetierte Genrebeiträge ins Haus. Und auch Tom Cruise wendet sich schon im nächsten Jahr mit „All you Need is Kill" (2014) wieder dem Genre zu.
                    Oblivion" (2013) nimmt innerhalb der aktuelle Sci-Fi-Welle qualitativ zumindest einen Rang im oberen Mittelfeld ein. Dass es nicht zu mehr reicht, liegt daran, dass Regisseur Joseph Kosinski inhaltlich schlicht an seinen eigenen Ansprüchen scheitert. Er betonte vorab, er wolle mit „Oblivion" (2013) „die größeren, universellen Fragen stellen, die grundlegend für Science-Fiction sind, über unsere Existenz und Funktion im großen Plan der Dinge." Tatsächlich hebt sich „Oblivion" (2013) im Verlauf der Handlung immer weitere klassische Science-Fiction-Themen aufs Tableau, auf die an dieser Stelle aus Spoilergründen nicht in Gänze eingegangen werden kann. Dabei versäumt es Kosinski allerdings, so etwas wie ein zentrales Thema zu finden, geschweige denn, einzelnen Teilaspekten der Geschichte überraschende und interessante Aspekte abzugewinnen. Im den besten Fällen verhandeln Science-Fiction-Filme innerhalb ihrer futuristischen Settings Gesellschaftsfragen mit aktueller Relevanz - das tut „Oblivion" wenn überhaupt nur äußerst oberflächlich. Das ganze mündet dann in einem banalen Ein-Mann-gegen-das-ganze-System-Finale, das inhaltlich einem Perry-Rhodan-Roman entsprungen sein könnte.

                    Zudem leistet sich die Drehbuchautoren von Karl Gajdusek, und Michael DeBruyn einige erzählerische Ungeschicklichkeiten. Das fängt schon mit der Hauptfigur Jack an, die praktisch von Beginn an anzweifeln darf, dass irgendetwas an der Welt, wie er sie kennt, nicht in Ordnung ist. Eine echte Entwicklung kann so kaum stattfinden. Tom Cruise macht das Beste draus und liefert eine überzeugende Leistung. Wenn sein Jack allerdings in den allerersten Textzeilen ohne weitere Erklärung monologisieren darf, dass ihm „standardgemäß das Gedächtnis gelöscht wurde", was wohl auch den Titel des Films erklären soll, dann läuten auch beim unbedarftesten Zuschauer die Alarmglocken, dass es hinter der glattpolierten Fassade seines Kommandostand einige Geheimnisse lauern werden. In der Folge büßt dann jede weitere Enthüllung der Story spürbar an Wirkung ein. Solche und andere Patzer machen den gesamten ersten Akt zu einem zwiespältigen Erlebnis, so ist praktisch von Beginn an klar, dass die stets nur schemenhaft zu sehenden Schatten ganz und gar nicht „marodierende Außenirdische" sind, als die sie der Film verkaufen möchte.

                    Zu Gute kommt „Oblivion" sein entspanntes Erzähltempo, denn obwohl der Plot vornehmlich auf spektakuläre Enthüllungen im Verlauf der Handlung ausgelegt ist, nimmt sich Kosinski ungewöhnlich viel Zeit, seinen Helden und das Setting vorzustellen. In Zeiten von Wackelcam und fünfminütlich getakteten Action-Setpieces wirkt das gleichsam anachronistisch wie erfrischend. Als inhaltliche Vorlage diente eine selbst geschriebene Graphic Novel und auf der visuellen Ebene liegen auch die größten Stärken des Films. Kosinski findet für sein Endzeitszenario einige imposante Settings und stellt den aseptisch wirkenden Kommandostand wie auch Jacks geheimen Rückzugsort ganz bewusst in krassen Gegensatz zu der verdreckten Erd-Ruine. Dazwischen gibt es immer wieder elegischen Kamerafahrten, verfallener amerikanischer Großstädte, die die Einsamkeit des zweifelnden Mechanikers greifbar machen. Musikalisch unterlegt wird das Treiben mit einem Tron2-Gedächnis-Soundtrack, der manchmal eine Spur zu aufdringlich, aber durchaus mitreißt gerät. Mit „Tron 2" (2011), den Konsinki ebenfalls inszenierte, hat Olivion im Übrigen mehr gemein, als es dem Regisseur lieb sein kann. So monierte die Kritik auch bei der Disney-Fortsetzung, den style-over-substance-Ansatz. „Oblivion" (2013) dürfte diesen Vorbehalt gegenüber Kosinskis Arbeit weiter zementieren.

                    So bleibt sein zweiter Langfilm am Ende trotz aller Ambitionen eher als wunderschöner Eskapismus, denn anspruchsvolle Science Fiction im Gedächtnis. Ein schick fotografierter und angenehm endschleunigter Genrebeitrag für das Multiplexpublikum ohne tiefergehende Botschaften oder Denkanstöße. Die beeindruckenden Bilder, der bombastische Elektrosoundtrack und ein gut aufgelegter Tom Cruise suggerieren Tiefe, wo keine ist, entschädigen aber größtenteils für das arg dünne Drehbuch und manche erzählerische Ärgerlichkeiten.

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                    • 5 .5
                      Niedlich89 02.01.2018, 23:44 Geändert 02.01.2018, 23:47

                      Ärgerlich: Der Aufbau versprach viel, ich begab mich gerne auf Hinweis-Suche und hatte natürlich meine Szenarien parat. Leider gewann ein langweiliges, teilweise unlogisches Szenario (damit hatte ich immerhin nicht gerechnet ...) doch erklärt wurde dazu nicht viel. Als dann alles klar war (muss man sich eben selber alles denken), machte es noch mal Bumm, Herzi-Herzi und Peng, die letzte halbe Stunde ist völlig hingerotzt. Aber bis man alles zusammenhat, ein nettes Tom-Cruise-Solo. Macht immer Spaß, dem zuzusehen. Den anderen Leuten auch, aber die sieht man kaum. Effekte und Sets sind so naja, sterile Edel-Krankenhaus-Apple-Optik.

                      Wenn man gerade keinen anderen Scifi-Film parat hat, viel zum Selberdenken.

                      • 7 .5

                        Das harmlose, alte Problem: ich mag Tom Cruise an sich nicht wirklich, muß aber wieder mal neidlos anerkennen dass der Kerl schon weiß wie man sich einen richtigen Blockbuster angelt und sich auch in den Genres auskennt – obendrein sieht und spürt man bei ihm wirklich immer dass der Film der er gerade dreht sein aktuelles Herzprojekt ist und dass er da wirklich alles gibt. Alles Anzeichen bzw. Charakteristika die sich so auch auf diesen Film hier anwenden lassen. Eigentlich merkwürdig dass dieser im Kino nur unter ferner liefen zu finden war, trotz Cruise und dem wie immer großartigen Morgan Freeman in den Hauptrollen. Vielleicht ist es ja weil dieser Film schon fast eine Ausnahme darstellt: er spielt zwar in der Zukunft und setzt diese auch episch und effektreich um, verzichtet aber trotzdem auf 3D und hat statt dem Event eine intelligente Story zu bieten. Und nein, er löst sich nicht damit auf dass am Ende die Scientology hinter allem steckt. Schlußendlich hoffe ich mal dass der Film die Achtung die er schon im Kino verdient hätte auf DVD und Blu Ray bekommt – denn wenn Optik, Handlung, Hintersinn und Darsteller so gut passen ist das schon einen Blick wert.

                        Fazit: Intelligenter Science-Fiction Thriller, geradezu wohltuend altmodisch und ohne falsche Schaueffekte!

                        • 8 .5

                          Genialer Soundrack
                          Super Film

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                          • mir persöhnlich hat der film gut gefallen;)
                            würde gerne solch ein fluggerät/Drohne fliegen ;))

                            • 6

                              jetzt hat er mich wirklich besser unterhalten...halber rauf

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                              • 8
                                Hiptronic 24.04.2017, 14:48 Geändert 26.04.2017, 14:02

                                Tom Cruise als Actionheld ist so eine Sache, wenn man mit Typen wie Schwarzenegger, Stallone oder auch Jackie Chan aufgewachsen ist, aber hier glänzt er in seiner Paraderolle als Kampfpilot (=>TopGun) und das überzeugend, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen reichlich versponnen Endzeit-SciFi handelt, der glatt die Fortsetzung von Orwell's "1984" sein könnte. Morgan Freeman reflektiert diesen Glanz ebenbürtig mit seiner gewohnten Rolle als "Präsident" einer Untergrundbewegung. Mehr sag' ich nicht, denn der Film überzeugt vor allem durch seine Story, die in ihrem Verlauf mehrere überraschende Wendungen nimmt. Hier sieht man vor allem einmal nicht nur Soldaten, sondern auch den Menschen dahinter, was von mir gleich mit einem Extrapunkt bewertet wird. Das Ganze wird von einer SciFi-typischen Technikverliebtheit umwoben, über die man im Jahr 2077 wahrscheinlich genauso herzhaft lachen wird, wie man das 1999 bei der "Klapperschlange" getan hat. Und vielleicht schaut man sich ihn auch dann immer noch mal gelegentlich an, weil es ein kurzweiliger und sozialkritischer Actionstreifen ist, der unterhält und einfach Spaß macht ohne all zu viel Weltraumgeballer vorzuführen. Der Schluss ist für einen so abgedrehten Plot ebenso originell wie glaubwürdig und regt zum Nachdenken an. Respektabel - und geeignet für ein mehrgängiges Menü!

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                                • 6 .5

                                  Oblivion hat mich eigentlich positiv überrascht. Man kann zwar von Tom Cruise privat halten was man will, aber vor der Kamera macht er eigentlich immer einen guten Job und eine gute Figur, so auch hier.
                                  Der Film bietet ein interessantes Szenario, einen angenehmen Stil und vor allem eine Story, die nicht unbedingt vorhersehbar ist und deren Entwicklung ich so nicht erwartet hätte.
                                  Wer Lust auf einen netten Sci-Fi Streifen für zwischendurch hat, der zwar das Rad nicht neu erfindet aber für einige Überraschungen gut ist, ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

                                  • 6 .5

                                    Irgendwie eine Mischung aus "Moon" und "Matrix" dieser Film, und ich glaube es sind Beigaben des Letzteren, der diesem Film in meinen Augen die Oberhand im Vergleich zu Moon rettet. Atmosphärisch sehr kuenstlich wirkender Film mit guter Handlungsidee, die leider durch den Film nur mässig verständlich wiedergegeben wird. Man könnte auch sagen: Die Handlung wird unnötig kompliziert und ungereimt dargestellt, was es schwer macht, am Ende des Films einen Aha-Effekt zu erleben. Eine weitere Schwäche ist die komplette Ausrichtung des Filmes auf seine Hauptfigur, so dass schauspielerische Giganten wie Morgan Freeman (oder auch die weiblichen Figuren im Film) ihr Können ueberhaupt nicht zu zeigen vermögen.

                                    • 5

                                      Design = toll
                                      Handlung = Jenseits von gut und böse
                                      Schauspielerische Leistung = sehr gut

                                      Alles zusammen ergibt einen recht schwachen Film, mit einer Handlung wo man ständig denken muss: Das habe ich doch schon mal wo anders gesehen.

                                      • 8

                                        Visuelles Feuerwerk der Sinne, verpackt im tollen Soundmantel.
                                        Ein Bilderreigen einer Dystopie, die erschreckt.
                                        Eine gute Story, die vielleicht ein paar Twists zuviel hat, aber immer fesselnd bleibt.
                                        Sehr guter Film!

                                        8
                                        • 9

                                          Für mich einer der besten Sci-Fi-Filme der letzten Jahre: Atemberaubende Bilder, bombastischer Soundtrack, super Story und ein emotionales Ende. Großartiger Film.

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                                          • 8 .5

                                            Auf jedenfall ein Sehenswerter Film,
                                            Logische Handlung und Gute Schauspieler.

                                            Tolle Bilder und gut gemacht. Gegen Ende auch recht Traurig/Dramatisch und auch ein wenig verwirrend wenn man nicht genau hinhört. Will aber jetzt nicht Spoilern.

                                            Mal wieder ein guter Film den man sich ruhig mal ansehen kann.

                                            • 7 .5

                                              Variation des Themas von "Moon". Sehr gute Effekte und Landschaften, straffe Führung der Geschichte. Meiner Meinung nach sehr sehenswerter Film.

                                              • 5
                                                nasenschleuder 12.09.2016, 22:34 Geändert 13.09.2016, 12:49

                                                Was passiert, wenn man La jetée mit Steel Dawn kreuzt und daraus ein global/orbitales Kammerspiel als Tom-Cruise-Selbstdarstellungsvehikel macht? Nichts...

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                                                • 7 .5
                                                  FrancoBollo 10.09.2016, 16:40 Geändert 10.09.2016, 16:41

                                                  Sehr gute Effekte, gute Schauspieler, nette Story. Insgesamt sehenswerter Film für eine gute Abendunterhaltung, auch wenn man wie ich kein Tom Cruise Fan ist.

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                                                    Fühlt sich ein wenig an wie "Moon" mit einem größeren Budget. Das Mehr an Geld hat aber auch den dreckigen Charme weggespült. Dennoch gute Science Fiction, die in ihren besten Momenten durchdacht und erfinderisch ist, in ihren Schlechtesten jedoch ein wenig zu kitschig und einfach.

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