Once Upon a Time in Venice - Kritik

Once Upon a Time in Venice / AT: Going Under

US · 2017 · Laufzeit 90 Minuten · FSK 16 · Komödie, Actionfilm, Thriller
Du
  • 5

    Die Zeit, in der alleine der Name Bruce Willis schon für eine gewisse Qualität stand, ist längst vorbei. Mittlerweile meide ich die Filme, in denen er mitspielt sogar eher. Trotzdem hat mich „Once Upon A Time In Venice“ interessiert. Das lag eigentlich an der Handlung, doch meine Erwartungen gingen hier in eine andere Richtung. Im Endeffekt ist dieser Film nicht wirklich schlecht, aber als so sehenswert empfinde ich ihn nun ebenfalls nicht.

    Es geht um den Privatdetektiv Steve und ich las immer etwas davon, dass ihm sein Hund entführt wird und er sich diesen nun wiederholen will. Das kommt auch vor, ist aber gar nicht mal so großer Bestandteil der Story. Viel mehr geht es um verschiedene Jobs, die man dann irgendwie miteinander verbindet. Die Suche nach dem Hund von Steve findet meist im Hintergrund statt und das war dann schon meine erste Enttäuschung, weil ich einfach etwas anderes erwartet habe. Mir gefiel das Drehbuch nicht wirklich gut, weil es überhaupt nichts Markantes besitzt. Die Handlung wirkt konstruiert, ist nicht gerade clever und erzählt im Endeffekt auch kaum etwas. Richtig gute Ideen haben mir da definitiv gefehlt.

    Allerdings ist „Once Upon A Time In Venice“ ziemlich stark besetzt, was mich dann doch erstaunt hat. Okay, Bruce Willis ist für mich mittlerweile keine gute Besetzung mehr, er stört in diesem Film aber auch nicht. Hier passt es mal, dass er so locker agiert. Jason Momoa ist noch ganz witzig und einen John Goodman weiß man zwar nicht ansatzweise zu nutzen, doch ich sehe ihn trotzdem immer wieder gerne. Desweiteren gibt es Famke Janssen und Adam Goldberg zu sehen. Der kurze Auftritt von Kal Penn hat mir gefallen. Über mangelnde bekannte Gesichter kann man sich also absolut nicht beklagen und man kann hier auch keine Leistung negativ bewerten. Mühe gibt sich niemand, allerdings wird dies auch überhaupt nicht gefordert. Schlecht hingegen ist die Figurenzeichnung ausgefallen. Hier hat man es, ebenso wie bei der Story, verpasst etwas Markantes zu entwickeln und die Charaktere waren mir ziemlich egal. Das ist schade, denn Sympathien wären nicht ganz unwichtig gewesen. Sind sie bei einer Komödie eigentlich sowieso nie, doch dieser Film langweilt mit seinen Figuren eher.

    Das bringt uns auch gleich zum nächsten größeren Problem von „Once Upon A Time In Venice“. Für eine Komödie ist der Film einfach überhaupt nicht lustig genug. Es ist nicht so, dass man es nicht versucht hätte, nur treffen die Gags selten. Wer darüber lachen kann, dass sich Willis am Anfang eine Knarre in den Arsch stecken muss, der wird sicherlich auch danach gut unterhalten werden, denn besser werden die Witze kaum. Hier und da konnte ich mal schmunzeln, doch so richtig lustig ist dieses Werk einfach nicht. Trotzdem hat mich das Geschehen nicht wirklich gelangweilt, weshalb ich am Ende auch noch fünf Punkte vergeben kann. Das Treiben ist zwar meist belanglos, aber es ist immer etwas los und das Ganze verläuft auch immer wieder in eine andere Richtung. So ist das Geschehen wenigstens nicht zu monoton. Bei der Action sollte man allerdings nicht zu viel erwarten, denn es gibt davon nicht sonderlich viel. Wenn es welche zu sehen gibt, ist sie ganz okay gemacht, aber sicher nichts Besonderes. Allgemein bleibt der Ton meist sehr brav und harmlos.

    Fazit: Bei der starken Besetzung hätte man eigentlich mehr aus „Once Upon A Time In Venice“ machen müssen, denn die Darsteller können hier zwar überhaupt nicht glänzen, ich habe sie mir dennoch ganz gerne angesehen. Nicht mal Willis nervt hier! Leider versagt schon das Drehbuch einigermaßen, weil die Story überhaupt nicht interessant ist. Die Figuren sind nicht sympathisch genug und das größte Problem ist, dass der Film viel zu selten lustig ist. Action gibt es auch nicht so viel und trotzdem habe ich mich nicht großartig langweilen müssen. Die fünf Punkte gibt es deshalb für solide gemachte, aber durchschnittliche Unterhaltung ohne Highlights. Wem es also reicht ein nicht nerviges, lockeres Filmchen zu schauen, der kann sich „Once Upon A Time In Venice“ mal geben, wer eine lustige Actionkomödie erwartet, lässt es besser sein!

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    • 2

      Bruce Willis ist nur noch peinlich geh doch bitte in deinen wohl verdienten Ruhestand.

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      • 5
        knusperzwieback 18.02.2018, 17:26 Geändert 18.02.2018, 17:27

        Schöne Kameraarbeit und Bilder. Der Rest ist leider uninteressant und belanglos.

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        • 5

          Bruce Willis und John Goodman werten diesen "Film" auf, der sonst totaler Müll wäre. Er ist belanglos, nur an wenigen Stellen wirklich witzig und ich werde ihn schnell vergessen haben. Dank zwei hervorragenden, bestens gelaunten Schauspielern immerhin ein wohlwollendes "Geht so" von mir. Wenn man wirklich keine Alternativen hat, kann man den mal schauen. Muss man aber nicht.

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          • 2

            ...als ob da jemand mal Pulp Fiction und Big Lebowski gesehen hat und in seinem jugendlichen Eifer dachte:"wenn ich die beiden Hauptdarsteller bekomme, wird mein Film besser als der von Tarrantino und den Coens zusammen.
            Wurde er nicht. Idee: Sehr gut. Ausführung: auf Niveau eines studentischem Erstlingswerks. Kamera, Schnitt, Soundtrack, Stilmittel - alles so schlecht oder gar nicht umgesetzt, dass man sich schon fragen darf ob Goodman und Willis nur grade die Kohle brauchten.

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            • 1

              Der Film geht glatt als Gurke des Jahres 2017 in die Geschichte ein. Selten etwas so unglaubliches gesehen. Unglaublich schlecht.
              Das muss man erstmal hinbekommen: Aus einem gar nicht so schlechten Thema, mit guten Schauspielern so einen Bullshit zu verzapfen. Das ist ganz großes Kino aus der Toilettenperspektive.
              Der Spannungsbogen ist leider nicht gespannt, die Schauspieler sind Schatten Ihrer selbst, und wirken wie ferngesteuerte Aliens auf Alkoholentzug. Komisch ist alleine die Tatsache dieses "Werk" so an die Wand zu fahren.
              Das ganze wirkt wie eine RTL Produktion. Meine Fresse. Die DVD kannste nehmen und mit einem Baseballschläger so lange bearbeiten bis du Glitzerstaub für Deinen nächsten Weihnachtsbaum hast.
              Wer es hinbekommt mit Goodman und Willis so etwas zu veranstalten braucht sich über 1 Punkt nicht zu wundern. Der 1Punkt ist für Bruce Willis nackten Arsch, an dem mich der Regisseur gerne lecken kann.

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              • 7 .5
                hallidalli 18.01.2018, 09:27 Geändert 18.01.2018, 09:29

                Willis hat eine Hauptrolle ergattert. Supi dupi. ^_^ Blätschert zwar eher leise vor sich hin aber wirkt durch die Darsteller durchaus sympatisch. :-) Allein 2-3 wirklich lustige Szenen im Film machen ONCE UPON A TIME IN VENICE zu einem wirklichen Spass.

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                • 2 .5

                  Einfach ein schlechter Film! Da hilft auch kein John Goodman.

                  • 3

                    Drei Punkte für Bruce Willis, John Goodman und den witzigen Beginn. Danach folgt unlustige, platte Grütze, die eher Zeitverschwendung als lockere Unterhaltung ist. Über vernichtende Kritiken müssen sich die Macher von "Once upon a time in Venice" also nicht wundern, denn auch als seichte Krimi-Komödie funktioniert der Film nicht einmal.
                    John McClane ist in den letzten Jahren wirklich nur noch auf der Suche nach dem schnellen Geld. Dies kann man verteufeln, letztlich ist es aber sein gutes Recht. Immerhin hat er hier mal wieder eine ausfüllende Rolle angenommen und spielt mit viel Spaß. Dennoch: Das kann Bruce besser!

                    • 6 .5

                      war doch ne ganz nette unterhaltung. auf jedenfall eine besserung von mr. willis.

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                      • 6

                        „Once Upon a Time in Venice“ besticht vor allem durch seinen Hauptdarsteller. In den letzten Jahren zeigte Bruce Willis selten so viel Spielfreude und Hingabe wie hier. Der Film an sich erweist sich derweil als sehr impertinenter und irrwitziger Spaß, der sich vor allem auf starke Einzelszenen konzentriert, nicht auf Kohärenz oder eine sauber erzählte Geschichte.

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                        • 4 .5

                          Seit Jahren spielt Bruce Willis nur noch lustlos und träge in irgendwelchen billig Filme. Auf dem Cover steht gross Bruce Willis und sein Gesicht ist auch auf vorderster Front auf dem Cover. Im Film aber ist er nur fünf bis zehn Minuten allerhöchstens zu sehen. Das ist der Bruce Willis der ich seit fast 7 Jahre kenne. Aber da staunte ich als ich mich heute Abend für einen neuen Bruce Willis Film entschied “Once Upon A Time In Venice“ lautet der Titel und Bruce Willis hat tatsächlich eine Hauptrolle. Da kamen in mir Gefühle auf und war ein Moment lang sehr glücklich mit der Situation das Bruce Willis mehr als nur 10 Minuten im Film zu sehen war. Aber das Trauerspiel beginnt sehr schnell wieder. Der Film ist eine Action-Komödie von Mark Cullen (CopOut:Ebenfalls mit Willis) so weit so gut aber der Film erzählt eine Geschichte die dämlicher nicht sein kann. Bruce Willis geliebterHund wird entführt und er möchte ihn wieder haben. Dabei kämpft er mit harten Bandagen. So lächerlich wie das auch klingt aber das ist eigentlich schon der Film. Der Humor war auch nicht meiner an mancher Stelle zu Fäkal meiner Meinung nach. Bruce Willis mit über 60 Jahre nackt auf einem Rollbrett. Das kann lüstig sein aber für mich war die Szene eher peinlich. Bruce Willis wurde sehr schlecht von Manfred Lehmann Synchronisiert. Zu monoton und einfach den Text runder geleiert. Bei Dolph Lundgren gibt sich Lehmann wenigstens noch Mühe, früher wars oft andersrum. Was mir aber gut gefallen hat an diesem Filmen war das Zusammenspiel zwischen Bruce Willis und John Goodman das war wirklich witzig dehnen zu zuschauen. Die Holländerin Famke Janssen spielt auch mit leider ist ihre Rolle ein wenig zu kurz geraten. Jason Momoa‘s Rolle und Darstellung fand ich sehr peinlich und macht einen auf Danny Trejo dabei versagt er auf ganzer Linie.
                          Beim ganzen Film musste ich vielleicht einmal schmunzeln das ist zu wenig für eine Action-Komödie. Auch die Actionszenen kamen zu kurz. Aber Hauptsache ist Willis wieder als Hauptdarsteller dabei, habe ihn schon ein wenig vermisst. Kann man nur hoffen das,dass so bleibt.

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                          • 5 .5

                            Weil ich Bruce Willis und John Goodman mag und der eine oder andere Schmunzler dabei war, gibt es von mir 5,5 Punkte. Das ist allerdings großzügig und mehr ist beim besten Willen auch nicht rauszuholen.

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                            • 2

                              Oh Bruce was war denn das!!!!

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                              • 5 .5

                                Ein Bruce Willis in Spiellaune und in einer Hauptrolle?Das ich das nochmals erleben darf.Habe ich in den letzten paar Jahren garnicht mehr mit gerechnet,schmunzel.

                                Der Film bietet ein paar skurrile Charaktere.Eine kleine Dosis Action.Bekannte Schauspieler.Wobei Famke Janssen lediglich in zwei kurzen Szenen zu sehen ist.Wirklich witzig fand ich den Film nun nicht.Für ein paar schmunzler hat es aber auf jeden Fall gereicht.Die Handlung ist jetzt auch nicht gerade aufregend.
                                Aber Bruce Willis Filmhund ist süß und knuffig.Ist ja auch schonmal was:-)

                                Once Upon a Time in Venice ist für mich die Art von Film die du dir einmal ansiehst.Danach schnell wieder vergisst.Zweitsichtung sehr unwahrscheinlich.

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                                  Hundediebstahl, Verfolgungsjagd, Schenkelklopfer...was ist nur aus dem guten Bruce Willis, z.B. in "Pulp Fiction", geworden?

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                                    endlich spielt bruce mal wieder die hauptrolle und das in einer recht witzigen komödie...muss ja nicht immer action sein g

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                                      Once Upon a Time in Venice ist eine erschreckend unlustige Gaunerkomödie [...]. [Michael Rechtshaffen]

                                      • 3 .5

                                        Eine Gruppe bekannter Gesichter wirken in Once Upon a Time in Venice, der eine Action-Komödie sein soll, aber wenig Witz und noch weniger Action aufweist, etwas verloren. [Neil Genzlinger]

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                                          Once Upon a Time in Venice ist so vergessenswert wie Cop Out, kommt aber noch chaotischer daher. [Guy Lodge]

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                                            [Once Upon a Time in Venice ist] eine fade Action-Komödie unter der Regie von Mark Cullen. [Frank Scheck]