Operation Duval - Das Geheimprotokoll - Kritik

La mécanique de l'ombre / AT: Scribe

BE/FR · 2016 · Laufzeit 88 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 4

    Erstsichtung: 07.06.2018

    Ziemlich träge und teils etwas langweilige Story. Alles in allem keine Sichtung wert.

    • 5

      Lahmer Polit-Thriller aus Frankreich.
      Da nützt auch ein Francois Cluzet in der Hauptrolle nichts.

      18
      • 6

        "Action" spielt ein wichtige Rolle, macht diesen sehr spröden Film aber nicht zu einem Actionfilm. Und für einen Politthriller wird die Politik zu sehr außen vor gelassen. Unglaubwürdige Wendungen bringen die Handlung in Fahrt. Neugierde ist geweckt und trotzaller Vorbehalte bleibt es unterhaltsam.

        • 6 .5

          Putzkolonne der Macht.
          Im ersten Spielfilm von Thomas Kruithof werden die Karten immer wieder neu gemischt. Das skrupellose und manipulative Ränkespiel konkurrierender Geheimdienste ist für unseren kleinen Bürokratie-Held ein Spießrutenlauf. Die monochrom-nüchternen Abläufe und Bildern verstärken die kafkaesken Züge der Geschichte. Über weite Strecken schafft es der Film eine Verunsicherung beim Zuschauer zu erzeugen, besonders weil er Motive und Mittel des paranoiden Thrillers der 70er Jahre nutzt. Die Auflösung und die Katharsis sind dann etwas banal und unter-komplex aus dem Hut gezaubert. Das Thema, wie ein Individuum im Hamsterrad aus politischen Interessen und Machtmissbrauch nach und nach heiß läuft, wird mit packender Effizienz eines französischen Politthrillers erzähl, der die alte Schule besucht hat.
          6,5 (angeblich) sichere Leitungen.

          11
          • 8 .5

            Der französische Film und ich sind nie wirklich Freunde gworden. Tristesse in Bildern, graue Wolken gefilmt durch ein Fenster voller hinab laufender Regentropfen und irgendwann steht Monique, Jacquline oder Charlotte völlig grundlos auf und sagt zu Bertrand: Ich will mit dir schlafen. Nun ja - dann hat wenigstens er etwas von dem Streifen gehabt. Ich wie immer nicht. Nein, der französische Film und ich werden auch keine wirklichen Freunde mehr werden. :-)

            Vielleicht liegt es daran, dass die Belgier bei 'Das Geheimprotokoll' die Hand mit im Spiel hatten? Jedenfalls möchte ich all denen, die wie ich schon 90 Minuten verplemperte Lebenszeit innerlich verbucht haben, wenn die Worte 'Film' und 'französisch' in irgend einer Ankündigung gemeinsam auftauchen, dieses leisen aber mordsspannenden Thriller andienen. Alle Genrefans, die bei den Stichworten politischer Thriller nicht ausschließlich Schusswechsel von Männern in dunklen Anzügen mit schwarzen Sonnenbrillen, explodierende Autos und einen Hektoliter Blut erwarten, werden hier sehr gut bedient.

            Zum Inhalt nur so wenig: ein gut gebildeter, aber arbeitsloser Buchhalter mittlerer Jahre ist mehr als froh, als ihm ein recht ordentliches Monatseinkommen für einen einfach scheinenden Job angeboten wird. Er soll nichts anderes tun, als auf Kassetten aufgezeichnete Gespräche abtippen. Wieso, warum, weshalb - darüber schweigt sich der neue Arbeitgeber aus. Ist unserem Protagonisten zwar nicht egal, manches wirkt schon ein wenig merkwürdig auf ihn, aber trotzdem ist er natürlich heilfroh, nach diversen Absagen endlich wieder in Lohn und Brot zu kommen.

            Um die Tätigkeit keinesfalls zu gefährden hält er sich akribisch an die Anweisungen seines neuen Chefs. Natürlich wird ihm (und dem Zuschauer) schnell klar, dass es sich um heimlich und vermutlich illegal mitgeschnittene Aufnahmen handelt. Sein Unwohlsein wird in dem Moment zum heftigen Zweifel an seiner Arbeit, als er auf einem der Bänder eine Gewalttat - Mord? - zu hören bekommt. Aber - man ahnt es schon - sein neuer Arbeitgeber ist nicht begeistert von seinem Kündigungswunsch und unsere Hauptfigur muss bald realisieren, dass sie in größeren Schwierigkeiten steckt, als sie dachte, befürchten zu müssen...

            Wenn man Spannung so definiert, unbedingt wissen zu wollen, wie es weiter- und ausgeht, ist dieses im Mainstream nicht sehr beachtetes kleines Juwel jeden Tipp und Hinweis wert. Cleveres, intelligentes Drehbuch auf der Höhe der Zeit, plausibel agierende Figuren, vernünftige Dialoge und gute Schauspieler machen das Ganze zu spannenden 90 Minuten fernab von James Bond und Mission: Impossible.

            • 6

              Ordentlicher Spionagethriller, der gegen Ende schwächer wird.

              • 7 .5

                Kleiner feiner und ruhiger Spionage-Thriller. Wie es sich für das Genre gehört, weiß man nie so recht, wer Freund und wer Feind ist und was als nächstes passiert.

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                • 6 .5

                  Duval werden die Augen mit Gewalt geöffnet, damit er diese Mechanismen erkennt und unterläuft. Auf diese Weise sorgt die Inszenierung dafür, dass am Ende doch etwas Licht in die dunkle Geschichte kommt. [Doris Kuhn]

                  • 8

                    Ein durch Burnout aus der Bahn geworfener Angestellter gerät zwischen die Fronten von Geheimdienst und der Organisation eines rechtsgerichteten Präsidentschaftskandidaten. Eindrucksvoll erzählter Politthriller, der sich ganz auf seine Hauptfigur (überzeugend: Francois Cluzet) konzentriert. [Frank Arnold]

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                    • 6 .5

                      In diesem temporeichen Polit-Thriller findet sich Frankreichs Kinostar François Cluzet wie im falschen Film - und der heißt Ziemlich beste Feinde! [Dieter Oßwald]

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                      • 6 .5

                        Gewissenhaft kontrolliert und einwandfrei gespielt, hält dieser clever verworrene Thriller sowohl seinen Protagonisten als auch seine Zuschauer bis zum letzten Höhepunkt in der Schwebe. [David Parkinson]