Paranormal Activity - Kritik

Paranormal Activity

US · 2007 · Laufzeit 87 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 4 .5
    martin.keller.9022 11.10.2017, 14:05 Geändert 11.10.2017, 22:45

    Die erste negative Überraschung meiner Horrorctober-Liste (https://www.moviepilot.de/liste/horrorctober-martin-keller-9022--2). Paranormal Activity war ja ein echter Sensationserfolg, finanziell äusserst lukrativ und zog mehrere Fortsetzungen nach sich. Für mich bleibt hier primär die Frage offen, wer davon wirklich eine Fortsetzung haben muss.

    Ich mag Found Footage eigentlich. Im Fall von PA ist das Ganze aber einfach langweilig. Die Horrorelemente sind kaum vorhanden und wirklich Spannung oder eine beklemmende Atmosphäre wollen, zumindest bei mir, einfach nicht aufkommen. So bleibt wenig mehr übrig, als die zunehmenden Beziehungsprobleme der beiden Protagonisten, so dass der Film zu einem schlecht gemachten Beziehungsdrama verkommt.

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    • 1

      Es gibt wenige Horrorfilme die mich begeistern. Paranormal Activity lässt mich total kalt. Die "Gruselmomente" sind so einfach gehalten, dass ich an bestimmten stellen lachen musste. Die Story ist ein stupides Geistermärchen und die Charaktere nerven mit ihren übertirebenen Aktionen oder nicht nachvollziehbaren Ängsten.

      • 6

        Langsam sind Filme wie diese ein eigenes Genre, diese Form der „Mockumentary“ und den Anfang machte vor einst das legendärte „Blair Witch Projekt“ - und ich finde es unfassbar daß gerade dieser Film ist die olle Hexennummer als erfolgreichsten Billigfilm ablöst. Dabei gilt (wie bei den meisten Vertretern dieser Filmart) das Lob das alles absolut echt wirkt – aber mal ehrlich, wie spannend sind die Aufnahmen die einer mit der Privatkamera einfach so gemacht hat? Eben gar nicht, selbst gedrehte Home Videos sind von Haus aus langweilig. Und da ist das Problem: die „Nachtszenen“ oder eben jene in denen es spukt und unheimliche Dinge passieren wirken mitunter recht spannend und steigern den Puls – allerdings liegen dazwischen am laufenden Band andere Szenen, eben langweilige „Realszenen“ die wirklich schleppend und nervend wirken und oftmals so lang geraten sind dass sie die Geduld des Zuschauers doch arg strapezieren. Und so ist dies ein Film mit diversen Highlights die aber von Langeweilephasen unterbrochen werden und damit ist der Film in voller Länge mehr lahm als spannend – trotz der tollen Atmosphäre, der guten Idee und des krassen Finales.

        Fazit: Atmosphärisch top – aber leider mit beständigen und endlosen Leerlaufphasen!

        • 9

          Fazit: Natürlich sind die Figuren dünn, auch ist das Handeln von Micah nicht immer glaubwürdig und auch die Kamerabilder sind nicht immer perfekt, mal unscharf und so. Auch frage ich mich wie so junge Leute sich ein so großes Haus leisten können und warum die immer zu Hause sind. Das macht aber alles nichts. "Paranormal Activity" ist ein wahnsinnig spannender, sehr authentisch wirkender und unheimlich bedrohlicher Horrorfilm, der von einer simplen Angst handelt. Da mich der Film auch jetzt noch beschäftigt, gebe ich 90%, die aber wohl nur beim ersten mal Schauen zustande kommen werden. Trotzdem kann ich diesen Film nur empfehlen!

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          • 3 .5
            Jack Bearfoot 15.09.2017, 07:43 Geändert 15.09.2017, 08:22

            Durchgehend schwachsinnige Dialoge, Schlüsse und Handlungen der Protagonisten..

            Beispiel:
            *Spoiler*
            Fußstapfen im Puder, aber trotzdem könnte ja der Freund die Dachklappe geöffnet haben.. so so..
            und überhaupt: "Ruf nicht den Dämonologen - lass es mich erst noch mit dem Puder versuchen!"..
            äh - was versuchen? Den Dämon mit Puder los zu werden, oder zu beweisen dass er tatsächlich da herum geistert?..
            Haben all die Nächte zuvor nicht genug Beweise geliefert? ^^
            Oder ein Tag später:
            Sie:" Es ist hier!"
            Er: "Wer ist hier?"
            *Spoiler ende*

            Holy Bulshit! - welcher Troglodyt hatte das Drehbuch verfasst? ein 8 Jähriger?

            Wenn ich dann noch lese, dass dieser (1.) Teil der Beste der Reihe sein soll..
            Na dann nicht nur gute Nacht - sondern da bekomm ich Angst um meine Rente, wenn der auch nur ansatzweise irgendein sogenannten intelligenten Wesen gefallen hat!

            Horror für Denkverweigerer! Schade um die Idee!

            • 9

              Kleines Budget, Großer Film!
              Produktionen wie PARANORMAL ACTIVITY sind der beste Beweis dafür, wie erfolgreich ein Low Budget-Streifen sein kann, wenn eine gute Idee gekonnt umgesetzt wird!
              Oren Peli macht sich die natürliche Angst des Zuschauers zu Nutzen und erzeugt durch die bedachte Verschärfung der Geschehnisse eine beachtliche Spannungskurve!
              Überzeugende Darsteller, welche am Set hauptsächlich improvisierten, sowie eine geschickte Inszenierung bekräftigen die bedrohliche Atmosphäre!
              Ebenso von Relevanz ist zudem das Found Footage-Element, welches durch gewandte Handhabung den alptraumhaften Spuk um ein vielfaches realer wirken lässt!
              ...
              Fazit: Rühmenswerter Dämon-Schocker mit Gänsehaut-Garantie...natürlich nur insofern man für diese Art von okkulten Horror auch empfänglich ist!
              ...
              9 / 10 Paranormalen Aktivitäten

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              • 1 .5
                JanCoccotti 30.06.2017, 03:02 Geändert 30.06.2017, 03:16

                Der Film lässt sich viiiiiiiiiel zu viel Zeit; was jegliche mögliche Relevanz im Keim erstickt.

                • 2 .5

                  Der Film gibt mir leider gar nichts. Die Produktion ist absichtlich reduziert; würde als Stilmittel cool sein..leider hat der Film keinen Stil.
                  Jedes Homevideo auf youtube kann gruseliger sein.

                  Die Punkte gibts für "die Idee" mal was neues zu bringen. Die Umsetzung ist leider enttäuschend

                  • 4

                    Da ich intelligent bin und Sinn für Ästhetik habe, würde mein Homevideo viel besser aussehen. Es ist extra schlampig gemacht worden und fegt es mit langwierigen Einstellungen weg. Das ist primitive Angstmache... wenn ich Haunted Hill oder Shining anschaue, dann nicht um mich zu gruseln, sondern weil ich Abenteuer mag.

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                    • 4

                      Eine Videokamera soll die dämonischen Kräfte bannen, die einem jungen Paar den Schlaf rauben. Für ein Butterbrot und in nur sieben Tagen mit Laien gedreht, verbreitete diese Graswurzelvariante des Horrorfilms unter einem dankbaren Publikum in Nordamerika bereits Angst und Schrecken. Handgemacht bedeutet allerdings noch nicht ehrliches Handwerk. [Gerhard Midding]

                      • 4 .5

                        Mich hat PA leider nicht vom Hocker gehauen - überhaupt schaffen dies auch die ganzen Nachahmer-Filme nicht. Rund 80% der Zeit passiert nichts - hier und da bewegt sich mal eine Tür oder huscht ein Schatten durchs Bild, ok. Aber macht das einen guten Horrorfilm aus? Die 87 Minuten wirken künstlich aufgebläht durch Videomaterial, auf dem nicht wirklich etwas zu sehen ist. Man wartet förmlich darauf, dass endlich Horror oder Spannung aufkommt. Doch beides muss man hier leider mit der Pinzette suchen.

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                        • 7

                          Hier funktioniert das Found Footage Genre richtig gut. Ist echt spannend und gruselig und irgendwie beängstigend. Wenn man sich im Nachhinein vorstellt dass sowas vor dem eigenen Bett steht, bleibt der Film ziemlich gut im Kopf !

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                          • 3 .5

                            Filmen sich den ganzen tag.. gehn die nicht arbeiten haben die keine hobbys? Insgesamt aber ne schwache vorstellung.

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                            • 7 .5

                              Mein Lieblingsteil der PA-Reihe!

                              • 7 .5

                                Für mich super Horror, der natürlich nur im Kopf stattfindet. Wenn man sich darauf einlässt...klasse!

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                                • Machen wir es kurz, da oft genug schon thematisiert: Ein nie da gewesener Hype seit Blair Witch Project, zumindest aber seit Cloverfield, wobei letzterer gezielt und mit großem Budget beworben wurde. Mit den beiden hat das Filmchen dann auch die semidokumentarische Kamera gemein, des weiteren war das Budget noch kleiner als seinerzeit das Blair Witch Project zur Verfügung hatte und der Return on Investment bislang sogar noch größer, dass ich hoffe, Regisseur Oren Peli hat sich eine Gewinnbeteiligung in seinen Vertrag schreiben lassen.

                                  http://kuenstliche-welten.net/paranormal-activity/

                                  • 3 .5

                                    Langeweile auf höchstem Niveau . Bis auf eine Szene ist der wirklich langweilig.

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                                    • 1 .5
                                      Pennywise 02.03.2016, 12:34 Geändert 02.03.2016, 12:34

                                      Ich konnte während der Film lief all meine Brust und Schaamhaare zählen. Selten so einen langweiligen und dummen Film gesehen. Wenn man Schaffen zusieht wie sie über einen Weidenzaun springen, dann ist das weitaus interessanter als dieser Käse.

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                                      • 6

                                        Die eigene Vorstellungskraft macht den besten Horror: Wenn das Böse kein Gesicht/keinen Körper hat, malt sich der Kopf ein eigenes Bild, das x-mal schlimmer ist, als eine bestimmte Gestalt je sein könnte. Paranormal Activity spielt demnach vor allem mit der menschlichen Psyche und der Angst vor einer unbekämpfbaren, unsichtbaren Macht.
                                        In meiner Familie hat sich aufgrund des ziemlich lahmen Anfangs von PA der Scherz etabliert, dass ein Geist bei uns keine Chance hätte, aufgrund unserer allgemeinen leichten Zerstreutheit und unserer Haustiere. Schlüssel liegen auf den Boden? Ich hab dir doch gesagt du sollst aufräumen! Eine Tür fliegt plötlzlich zu? Waren warscheinlich die Katzen... etc

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                                        • 6

                                          Ich finde den Film stellenweise wirklich gruselig,doch man hätte viel mehr Grusel herauskitzeln können.So sieht man doch von dem Dämonen im ganzen Film nicht mehr sieht als einen leichten Schatten über der Tür und angedeutete Fußspuren auf weißem Pulver.
                                          Es gibt einige türkische Filme ,die diese Ideen aus diesem Film geklaut haben und die sind wirklich richtig gruselig.Wen es interessiert,z.B. der Film Dabbe 4.

                                          • 8 .5

                                            Dieser Film funktioniert nur "im Kopf" und am besten Nachts vor dem Schlafen gehen.
                                            Bei mir hat er bestens funktioniert.
                                            Klar bester Teil der Reihe, wohl auch, weil die Story und Umsetzung damals noch relativ neu war.

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                                            • Wie einige schon geschrieben haben: Wenn man sich den Film abends oder nachts anschaut, kann er einen schon aufschrecken lassen. Tagsüber funktioniert der Streifen bei mir auch überhaupt nicht, da wirkt er total lahm.

                                              • 7

                                                Damals bei der ersten Sichtung war der Film wirklich sehr kurzweilig und unheimlich. Die Innovation von damals wird leider durch die geldgeile Franchiseausreizung von unzähligen weiteren Teilen (wer weiss wie viele da noch kommen werden) überschattet. Für das FoundFootage Genre absolut klasse und simpel gehalten. Der Film hat seinen Zweck erfüllt, allerdings reicht das einmalige Erlebnis für eine Lebenszeit.

                                                • 2 .5

                                                  Ernsthaft... Das waren fast eineinhalb Stunden meines Lebens, die ich nicht wiederbekomme -_- Ich verstehe nicht mal im Ansatz, warum dieser Film einen derartigen Hype ausgelöst hat. Es ist mir ein Rätsel. Da passiert überhaupt nichts, rein gar nichts. Was an und für sich erst einmal nicht schlimm wäre, wäre dieses Nichts stimmungsvoll und gruselig erzählt. Aber nein, das ist es nicht. Es ist nichts. Und außerdem sind die beiden Figuren dermaßen hohl. Es heißt ja immer, dass manche sich den Tod redlich verdienen... Micah ist so jemand, keine Frage. Er hat das im Griff, hmhm. Experten sind Idioten, hmhm. Er kümmert sich drum, hmhm. Der macht gar nichts. Ich hätte ja wenigstens eine Teufelsfalle vor die Tür gekritzelt und etwas Salz ums Bett gestreut. Also echt... Das Verhalten von Charakteren in Horrorfilmen bietet ja häufig Grund für Kritik, aber so einen Trottel habe ich vorher echt noch nie gesehen. Nein, also das war mal echt gar nichts. Der Film hatte für mich nicht mal spannende oder originelle Momente, er ist nur lahm und tut so, als wäre er mit seinem Understatement etwas ganz Besonderes. Nee, da schau ich mir lieber nochmal The Blair Witch Project an.

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                                                  • 4 .5

                                                    Lebt von seinen wenigen Schockmomenten, sonst aber enorm langweilig und das ganze Amateur-Gefilme ging mir nach bereits 20 Minuten auf den Sack. Overhyped!