Predator - Kritik

Predator

US · 1987 · Laufzeit 107 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Thriller, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 8

    Unnötig noch weitere Worte über diesen Klassiker zu verlieren...
    DAS ist der Predator, alles andere nur ein Abklatsch.

    *Sehenswert - Ja! / Empfehlenswert - Ja!*

    #812

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    • 8

      Nach dem Kinofilm den ich vor kurzem gesehen habe, musste ich mir mal das Original mit Arnie ansehen. Und natürlich ist dieser besser als Upgrade. Die Spannung wird zu Beginn sehr lang gezogen bis der Predator dann zum ersten mal auftaucht, was mir gut gefallen hat. Das Dschungel Setting war sehr erfrischend und die Darsteller konnten alle überzeugen. Arnie kann den Film auf seinen Schultern tragen und hat mich positiv überrascht. Aber als Horrorfilm wie er auch angegeben ist sehe ich Predator nicht. Er ist eher ein Actionfilm mit leichtem Horroreinschlag.

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      • 9

        John McTiernan´s Predator... der wohl beste Beweis, dass weniger meistens eben doch mehr ist. Arnie´s Spezialeinheit wird in den südamerikanischen Dschungel beordert und trifft nach getaner Arbeit auf ein übermenschliches, brutales Wesen. Mag sein das man das Drehbuch damals während der Kaffeepause durchlesen konnte, doch mit dieser Intensität braucht es auch nicht mehr. Wir können die unerträglich schwüle Hitze, die aufkeimende Angst der zuvor noch menschlichen Killermaschinen fast selbst wahrnehmen als ihnen so langsam bewusst wird, mit was sie es hier zu tun haben.

        Die 80er... DAS Jahr des Actionfilms, welches McTiernan wohl am stärksten mitprägte. Und Predator ist vielleicht mit 1, 2 anderen Vertretern der Beste. Viel besser geht es nicht.

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        • 9

          Absolut zeitlos, geile One-Liner, die starke Dschungelatmo und die ganze Truppe sympathischer (überwiegend B-Movie) Stars die sich um Arnie versammelt haben , harmonieren einfach perfekt.

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          • 8
            RedMoon-1973 29.09.2018, 21:18 Geändert 29.09.2018, 21:29

            Es ist über 20 Jahre her, dass ich den zuletzt gesehen habe. Damals auf VHS aus der Videothek.
            Gestern kam dann die 4K Blu Ray von Amazon und ich habe diesen tollen Streifen erstmals auf 60" mit Mehrkanalton genossen.
            Das Bild ist für so einen alten Film echt klasse. Bin positiv überrascht.
            Der Ton dagegen unterste Schublade. Genauso wie die Deutsche Syncro. Aber das stört nur am Rande, denn viel Text hat der Film nicht.

            Die Protagonisten stammen allesamt aus der Klischee-Schublade "Muskelbepackter Actionheld mit coolen Sprüchen". Typisch 80er eben.

            Auch merke ich erneut, dass Arnie sehr gut Action kann, aber in Dialogszenen untergeht wie die Titanic.

            Den Predator hatte ich bedrohlicher in Erinnerung. In AvP schienen die Predatoren fast 2,5m groß zu sein und wirkten viel bulliger. Hier eher 2m Klasse.
            Naja, sollte auch ausreichen ;-)

            Kurzes Resume:
            trotz einiger Schwächen funktioniert der Film heute immer noch.
            Er ist gut gealtert, reißt einen noch immer mit und kann sich ganz gut mit aktuellen Titeln messen.
            Anspruch darf man hier nicht erwarten, ist aber auch nicht gewollt. Berücksichtigen muss man natürlich, dass der Film aus den 80ern ist und somit Effekte und Inszenierung der damaligen Zeit entsprechen.

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            • 10

              Arnold schwarzeneggger geht so ab in diesem Film. der Wald ist sehr bedrohlich da lauert irgent was böses und das muss Arni Reinigen und dann noch diese Hammer Geschichte.

              • 8
                smartbo 20.09.2018, 17:36 Geändert 21.09.2018, 11:37

                Die Handlung ist schnell erzählt: Major Alan "Dutch" Schaeffer und sein Trupp kämpfen im tiefsten südamerikanischen Dschungel mit einer Horrorkreatur, dem Predator, ums nackte Überleben ......

                „Wenn es blutet, können wir es töten“. Ja und wenn das Arnie sagt, dann gibt es kein Widerspruch und alle folgen. Arnold Schwarzenegger ist schon ein Phänomen und meiner Meinung nach sicherlich nicht der beste Schauspieler. Doch mit seiner alles überragenden Präsenz füllt er jeden Film aus, was er mit seiner individuellen und intensiven Art und Weise zu spielen mit beeindruckend starker Wirkung erreicht.

                Der Film aus dem Jahr 1987 bietet trotz seiner mehr als 30 Jahre, die er auf dem Buckel hat, auch heute noch eine herausragende Qualität und ist somit zeitlos. Damit reiht er sich in die 80er-Action-Filme ein, die Kult sind und unvergesslich bleiben: Terminator, Aliens, Total Recall, RoboCop sind nur paar Beispiele. Für das Jahr 1987 zeigt er ein exzellentes Setting und eine höchst beachtliche Horror-Tricktechnik. Das beängstigende, eklige Predator-Monster ist meisterhaft kreiert und gekonnt inszeniert. Das Auffallende an diesem atmosphärisch bemerkenswert intensiven Film ist, dass er ohne einer komplexen Story auskommt und eine solche spannende und alles überragende fulminante Action bietet, dass man diese überhaupt nicht vermisst. Damit erklärt es sich von selbst, dass der Film von Anfang bis zum Ende Hochspannung pur bietet. Von Langeweile keine Spur.

                Fazit: Der hier geht immer und macht dich sogar um 5 Uhr morgens hellwach. Der bedrohlichen und beängstigenden Atmosphäre kann sich keiner entziehen. Eine großartige Unterhaltung mit Arnie, die absolut empfehlenswert ist. TOP.

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                • 6

                  [...] „Predator“ bietet einen interessanten, spät enthüllten Bösewicht aus einer anderen Welt, der in einem bekannten Dezimierungsverfahren bis hin zum menschlichen Endgegner sein Können unter Beweis stellt. Da man über den Außerirdischen keinerlei Hintergründe erfährt, wirken dessen Aussehen und Fähigkeiten wie eine willkürliche Aneinanderreihung abgefahrener Gimmicks. Der Rest ist testosterondurchtränktes Kräftemessen mit einer unterm Strich nutzlosen Quotenfrau, bis hin zum unmotivierten Ende. Die exotische Waldkulisse sorgt im Zusammenspiel mit der engagierten Musik immerhin für ein paar atmosphärisch dichte Momente, und die Effekte sind gelungen. [...]

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                  • 7 .5
                    BlackRain89 14.09.2018, 16:15 Geändert 14.09.2018, 16:16

                    Wenn es blutet, kann man es töten.

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                    • 8

                      Manche Filme - die immer schon cool waren - werden durch ihre grottigen "Upgrates" zu echten Meisterwerken erhoben.

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                      • 8 .5
                        Tortienator 12.09.2018, 13:43 Geändert 12.09.2018, 14:02

                        Gestern Abend noch mal zu Gemüte geführt. Zum keine Ahnung wie vielten Mal.

                        Eine Gruppe von muskelbepackten Männern macht sich auf die Suche nach ein paar im Dschungel vermissten Soldaten.
                        Der Bildschirm ist kurz davor vor soviel Testosteron zu platzen. Im Umkreis vom 100 Metern würde wahrscheinlich jede Frau wie von Geisterhand ihren Schlüppi verlieren und in 9 Monaten ein Kind zur Welt bringen ohne überhaupt berührt worden zu sein. ;)

                        Anstatt der vermissten Soldaten treffen sie aber auf den ausserirdischen Predator, der die Gruppe langsam aber sicher dezimiert. Doch kaum einer von ihnen stirbt ohne vorher noch einen coolen Spruch abzulassen.

                        Coolness liegt hier bei 150%.

                        Den Predator bekommt man in voller Pracht erst kurz vor Schluss zu sehen, aber er ist fast immer da. Erst fast unsichtbar verschmilzt er chameleonartig mit seiner Umgebung, später zeigt er sich mit seinem Anzug, bis er für den letzten Kampf auch diesen auszieht.

                        "Du bist so abgrundtief hässlich" entgegnet Arnie ihm bevor es zum letzten Schlagabtausch kommt.

                        Action teilweise blutig, aber für heutige Verhältnisse nichts Wildes mehr. Kaum zu glauben das er mal auf dem Index war.

                        Ein Klassiker des 80er Jahre Action Kinos.

                        Licht aus, Hirn aus und ab geht's! ;)

                        Hier gehe ich aus Nostalgiegründen sogar einen halben Punkt rauf auf 8,5 Punkte.

                        Das morgige Upgrade kann somit kommen.

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                        • 8

                          "Ich habe keine Zeit zum Bluten."

                          "Wenn es blutet können wir es töten."

                          Typische 80er-Arnie-Äktschn mit viel Geballer und jeder Menge dumpfer, aber saucooler Sprüche. Ich liebe es!

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                          • 7 .5

                            Wolfgang Schmitt darüber, wie "Predator" den (US-)Krieg gegen den Terrorismus wiederspiegelt. Ein Krieg gegen einen unsichtbaren Feind, der mit hochentwickelter Technologie auf archaisch-primitive Weise zuschlägt und mit dem kein Frieden geschlossen werden kann.

                            https://www.youtube.com/watch?v=1qqMPcK0wKs

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                            • 10

                              Für die Soundkulisse von "Predator" hätte man Alan Silvestri den Oscar vor die Füße schmeissen müssen!!

                              Atmosphärisch ist der Film ein Meisterstück, und genau da liegt für mich auch schon der Hase begraben - durch die Töne der alten Meister haben die Kracher von früher eine Art "Erhabenheit", von der die Actionfilme von heute nur träumen können. Daaamn. Ein Höhepunkt des Sensationskinos der 80er Jahre!

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                              • 7 .5

                                Jetzt in 4K :)

                                • 7 .5

                                  Ich mag Arnold Schwarzenegger und das ist einer meiner Liebling Filme von ihn.

                                  • 10

                                    Einer der besten Arnolds aus den 80ern: spannend, voller Testosteron, top getrickst.

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                                    • 8 .5
                                      SpiceWeasel 03.07.2018, 18:04 Geändert 04.07.2018, 12:11

                                      “If it bleeds, we can kill it.”

                                      Die simple Prämisse:
                                      „Ultra Bad Ass Super Alien jagt unseren Arnold aus der Steiermark für Trophäen!“, gepaart mit dem zeitlosen Jungle Setting, dumme Sprüche am fliesenden Band und einem Bösewicht der bis heute unerreicht ist in seinem außergewöhnlichen Design, machen den Film zu einem absoluter Action Klassiker im Science Fiction Genre und zu einen von Arnies besten Filmen.

                                      „Get to the chopper!“

                                      Ein unverwüstlicher und zeitloser Testosteron Kracher der bis oben hin angereichert ist mit männlichen Knaller Sprüchen für echte Kerle, Liter weiße Blut, Atom-Bizeps Handschläge die direkt in Luftarmdrücken übergehen so das die Homoerotik in süßen Schweißbächen direkt aus den Muskelfurchen plätschert.
                                      Fucking Großartig!

                                      „You're one... *ugly* motherfucker!“

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                                      • Volle Punktzahl. Meilen entfernt von den Nachfolgern.

                                        • 10

                                          heute letzter tag mit meiner alten sound anlage...jetzt nochmal derbe aufdrehen und hab den film gewählt...danke für ne schöne zeit und auf viiele neue stress tage für die nachbarn PARTY MUSS SEIN!!!!

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                                          • 10

                                            10 Punkte. Kultfaktor, und da ist nichts weiter zu sagen!

                                            • 10

                                              Was passiert, wenn man einen Haufen muskelbepackter Männer mit gewaltigen Kanonen in den Dschungel schickt, sie vor jeder Szene mit schweren Hanteln trainieren lässt, damit die Adern bei den Aufnahmen schön anschwillen ? Allen voran Arnold Schwarzenegger in physischer Bestform ? Wenn man diesen Jungs einen Gegner gegenüberstellt, der aus dem All kommt und so gut wie unbesiegbar ist, weil er technisch und taktisch weit überlegen ist ?

                                              Regielegende John McTiernan (Stirb Langsam / Jagd auf Roter Oktober / Der 13. Krieger) hat schweres Gerät eingepackt und Basketballspieler Kevin Peter Hall in ein furchterregendes Kostüm gesteckt. Dort schwitzte er sich zwar einen ab, als das Kostüm zugemacht wurde. Aber er liefert allein durch seine Körpergröße großartige Bilder. Wir sprechen von 1987 – liebe Freunde des digitalen Zeitalters. Man musste in den Dschungel fahren, sich von Moskitos zerstechen lassen und sich tatsächlich im Dreck suhlen. Heute macht man fast alles im sauberen Studio vor grünen Wänden, und trägt den Dreck für Nahaufnahmen ins Studio.

                                              McTiernan dreht brutal, der Film wurde bei uns meist nur zensiert gezeigt. Wer ihn unzensiert gesehen hat, weiß, dass der Predator keine Gnade kennt mit jenen, die er ausweidet. Er reißt ihnen als Trophäenjäger das Rückgrat samt Schädel raus – kann es einen brutaleren Tod geben ? James Cameron himself hat am Aussehen des Killers aus dem All mitgebastelt. Puppenbauer-Ass Stan Winston (hat so ziemlich an allem rumgebastelt, was wir aus dem Kino kennen) baute den Predator komplett um, nachdem das Studio den Erstentwurf lächerlich fand. Man ersetzte den Zwergkämpfer van Damme im Kostüm durch Peter Hall, der mit 2,20 Meter eines Predators schon würdiger erschien. D.h. es wurde verdammt viel ausprobiert und nachgedacht. Man wollte einfach keinen Schund abliefern, das Ding musste einfach rocken.

                                              Der Score von Alan Silvestri hat einen Orchester-Sound und Themen im Gepäck, die einem die Schuhe ausziehen. Für mich einer der besten Filmmusiken ever. Silvestri ist für mich seit dem Predator in den Olymp der ersten Riege der Hollywood-Komponisten aufgestiegen. Purer Bombastsound aus dem Orchester.

                                              Es ist die Grausamkeit und fehlende Gnade des Predator, die ihn auszeichnet. Doch wie stehen wir Menschen eigentlich da mit unserer Massentierhaltung und der mechanisierten Massentötung ? Sind wir nicht auch alle Predatoren ? Und verhalten uns grausam gegenüber einer niederen Spezies ? Was wäre, wenn das Aliens mit uns machen würden ? Es geht hier also nicht nur um einen reinen Science-Fiction und Horrorfilm, sondern auch um genau diese Frage.

                                              Wenn man so einen Film macht, muss man physisch starke Männer an Bord haben: Carl Weathers, Arnold Schwarzenegger, Bill Duke, Jesse Ventura, Sonny Landham hauen im Dschungel dermaßen auf den Putz, dass ganze Bäume von der Gatling und den Maschinengewehrsalven umgemäht werden.

                                              Fazit: Hier riecht es nach Schweiß und Adrenalin. Absolut kein Frauenfilm. Ein Film von Männern für Männer. 10 starke Punkte ihr Wahnsinnigen. Da habt ihr einen echten Stahlträger hingeklotzt.

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                                              • 9
                                                Heckenritter 24.03.2018, 14:56 Geändert 25.03.2018, 11:08

                                                Sieben vorlaute Warpigs haben einen prall gefüllten Dienstkalender,
                                                Shane Black wird eklig ausgeweidet, da war`s gleich einer weniger.
                                                Sechs verdutzte Dschungelratten denken insgeheim an Mamilein,
                                                Ventura heißt nun Ribeyesteak, der kommt leider nicht mehr heim.
                                                Fünf angepisste Recken machen aus dem Dschungel Schweizer Käse,
                                                Sgt. Mac wird das Hirn zerlasert, nie wieder Polonäse Blankenese.
                                                Vier entsetzte Ledernacken haben keine Zeit für ein kühles Bier,
                                                Poncho schmust mit einem Baum, eigentlich sind es immer noch vier.
                                                Drei verschwitzte Goliaths sagen NEIN zur poetischen Blumenlese,
                                                Carl Creed wird hastig amputiert, keine Chance für eine Prothese.
                                                Von zwei Erdenbürgern hat der Cherokee gründlich die Schnauze voll,
                                                eine fotogene Wirbelsäule für die Predator-Trophäenvitrine, jawoll.
                                                Ein abgrundtief hässliches Vieh kann Dutch Schäfer nicht reinlegen,
                                                neonblutige Rache für die Arbeitskollegen mit zünftigem Ascheregen.

                                                Halb nackig freut sich Arnie schon auf sein wohlverdientes Radeberger,
                                                Gegen Alienterror braucht es ein strammes Bürschli, den Schwarzenegger.

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                                                  Major “Dutch” Schaefer (Noldi) wird für einen Spezialeinsatz angeheuert, um einen Minister zu befreien, dessen Helikopter “auf der falschen Seite der Grenze” in Mittelamerika von Rebellen abgeschossen wurde. Dumm nur, dass der Gefangene gar nicht existiert.

                                                  Lang:
                                                  Böses, nicht menschliches Wesen spielt mit einer Gruppe Menschlein Katz und Maus und dezimiert sie nach bestem “Reise nach Jerusalem”-Spielprinzip. Hatten wir das schon mal? Richtig! In Alien ist das Vorgehen ganz ähnlich, allerdings beschränkte sich dort das Jagdrevier auf einen Raumfrachter anstelle des üppigen Jungles. Das Testosteron-Brett Predator ist aber eher das brachiale Gegenstück zum doch meist filigranen Alien. Trotzdem sind die Parallelen offensichtlich und klar musste es früher oder später zu den (unsäglichen) Crossovers der beiden Franchises kommen. Jaja, die lieben Fortsetzungen und Spin-Offs. Hier „führt“ Alien mit 7 zu 5. Doch bald setzt auch die Predator-Reihe mit The Predator zur Aufholjagd an. Höchste Zeit also zu schauen, was das Original noch so drauf hat.

                                                  Predator atmet voll und ganz den Geist der Achtziger. Ist ja auch von 1987. Bierernste, wortkarge Kämpfer, bei denen erst mal so gar keine Sympathie aufkommen will, ein einfaches lineares Szenario und den Fokus auf Spannung und Action gerichtet. Wer hier wiederum Parallelen sucht, ist bei den Rambo-Filmen nicht falsch aufgehoben. Kein Wunder, denn in den 80er/90ern waren Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger erbitterte Kontrahenten im Actionfach. Mit dem Unterschied, dass Stallone Rambo und Rocky bis heute weiter ausmelkt, Noldi sich aber auf den Terminator einschoss und schlammige Auftritte wie diesen ausser vor lässt. So bleibt Predator für den Österreicher nur eine frühe, unschuldige Romanze. Aber nicht nur für ihn. Auch Dany Glover, welcher in Predator 2 den Part des Hauptprotagonisten übernahm, beliess es ebenfalls bei einem Auftritt. Wenigstens schaffte er es in den Film. Nicht so wie ein gewisser JCVD. Anfangs streifte sich nämlich kein Geringerer als Jean-Claude Van Damme den Gumi-Anzug des Predators über. Das Ego des Belgiers war aber zu gross und er schmiss bereits nach den ersten Test-Drehs den Bettel hin. Die Filmemacher war nicht unglücklich, da sie parallel auch zum Schluss kamen, dass das Monster die Menschen in Sachen Körpergrösse überragen sollte. Die Rolle wurde dann mit dem 2,20 Meter grossen Kevin Peter Hall besetzt, welcher Van Damme um ganze 42 Zentimeter überragte. (Das Ego-Level erreichte Hall aber in keiner Art und Weise.)

                                                  Zurück zum Film. Predator ist endlos zitierbar. Du weisst schon:

                                                  „Get to da Choppa!“

                                                  „I fit BLEEDS we can KILL it!“

                                                  „You are one ugly motherfucker!”

                                                  „The Jungle – it came alive and took him”

                                                  „I ain’t got time to bleed.“

                                                  … und so weiter und so fort. Praktisch alle Oneliner haben ihren Platz in der Filmgeschichte. Das macht ihm kaum ein anderer Film nach!

                                                  Der Aufbau unter der Feder John McTiernan (Die Hard, Last Action Hero und ähm… das Rollerball-Remake) ist gekonnt spannend. Welchen Auftrag haben die Männer wirklich? Wer verfolgt die Gruppe? (Die Wärmebildsicht aus der Perspektive des Predators mutete sich für die 80ern schon fast revolutionär an.) Auch sind die Rollenverhältnisse innerhalb der Testosteron-Truppe toll skizziert, die Charaktere, wie es sich für einen 80-Action-Film gehört, richtig schön klischiert. (Schon aufgefallen? In den 80ern war beinahe jeder Soldat/Cop ein ehemaliger Vietnamveteran. Und natürlich hatte damals jeder nur absolutheftigeundtotaltraumatisierende Kriegserlebnisse, auch wenn er nur 3 Wochen als Küchengehilfe im Headquarter diente.)

                                                  Der Streifen ist dermassen mit Testosteron vorgepumpt, deine Augen werden früher oder später formlich an verdammt riesigen Oberarmen kleben. Hier duellieren sich Bizepse zur Begrüssung! Apropos „duellieren“: „Over the Top“ mit Stallone kam im selben Jahr raus. Nur so.

                                                  Zudem hilft das grandiose Score Alan Silvestri´s auch die düstere Grundstimmung des Streifen bis zur Zielgerade zu tragen. Dort wartet dann der absolut kultige Showdown zwischen Mud-Nold und Predi. Nice.

                                                  Fazit:
                                                  Muskelberge ballern sich in splattermässiger Action durch Busch und Fleisch und werfen sich dabei gegenseitig genüsslich Oneliner zu. Zum Schluss verwandelt sich die Jagd zwar schnell zur One-Man-Show, aber davor gibt’s gleichzeitig packende Szenen aus den Genres Horror-, Science-Fiction und Action. Einfach herrlich. Einfach kult.

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                                                    Das ist vielleicht der purste Actionfilm den ich kenne.
                                                    Die Story ist extrem einfach (Mann gegen Monster) funktioniert hier aber perfekt, da Umfeld und Spannungsbogen stimmen - der Film ist einfach extrem kurzweilig.

                                                    Und welches Umfeld ist schon besser geeignet, den fast schon animalischen Kampf ums Überlegen nach dem Motto "fressen oder gefressen werden" abzubilden als ein tropischer Dschungel fern von jeder Zivilisation.
                                                    Ein Actionfilm, den man gesehen haben muss.

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