Presidio - Kritik

The Presidio

US · 1988 · Laufzeit 97 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Ein Militärthriller aus den 80ern mit einer guten Atmosphäre und sehr guter Besetzung.
    Sean Connery ist einfach einer der besonderen Schauspieler, der muss nur im Bild erscheinen und seine Aura hebt alles 100% höher. Meg Ryan & Mark Harmon sind ok. Der große Jack Warden ist der Zuckerguß des Films.
    Die Story ist kein Meilenstein, aber es bleibt immer irgendwie so interessant, das man hinschauen muss.

    Für seine 30 Lenze ist er heute immer noch interessant.

    6
    • 6

      Erstsichtung: 06.06.2017
      Vorhersage: 6,5 --> Bewertung: 6

      Mit Sean Connery ist "Presidio" zwar top besetzt, die Story ist aber eher mittelmäßig. Es wird zwar nicht langweilig, aber gefesselt ist man auch nicht gerade.

      FAZIT: Mittelspannender Copy-Buddy Krimi

      • 4

        An sich recht interessanter Cop/Millitär-Krimi mit Buddy-Movie-Elementen, ein paar rasant inszenierten Verfolgungsjagden und einer ordentlichen End-Schießerei. Leider verliert der Film seine Handlung immer wieder zugunsten der Figuren und ihrer Beziehungen untereinander aus den Augen. Auch wenn es grundsätzlich nicht falsch ist, die Charaktere näher zu beleuchten, geht das hier einfach nur daneben. Die Liebesstory zwischen Mark Harmon und Meg Ryan ist sowas von überflüssig und schnarchig, dass man den Typ einfach nur noch verfluchen will, der irgendwann man dafür gesorgt hat, dass alle Welt meint, Liebe und Erotik gehört einfach in jeden Film. Das Paradebeispiel von 08/15. Man will, dass der Film weitergeht, doch stattdessen muss man sich von der überflüssigsten Figur der Filmgeschichte (Meg Ryans Rolle) Dinge über ihre Vergangenheit anhören. Ächz!

        • 6 .5

          Wie schon vorher gedacht hat mich "Presidio" jetzt nicht vom Hocker gehauen. Dafür war der Plot als Ganzes gesehen einfach zu schwach und die Lovestory eher fragwürdig. Doch die gute Besetzung haut dafür wieder einiges raus. Sean Connery der ja zu jener Zeit mit Filmen wie " die Unbestechlichen" und Indy 3 so etwas wie seinen 2 Frühling erlebte. Mark Harmon als cooler Cop und Meg Ryan die ja sogar mal richtig niedlich war. Dazu kommt ganz ansehnliche Action und ein ziemlich spannendes Finale. Also insgesamt ist "Presidio" recht kurzweilig doch viel mehr leider auch nicht.

          7
          • 3

            >>>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<<
            Ungeschickte Verquickung zweier Plots. Hätte man aus dem Streifen zwei gemacht, wären wohl ganz passable Filme daraus geworden (eben ein Liebesdrama und ein Kriminalstück), in der dargeboten Form liefen die Handlungsstränge jedoch mehr schlecht als recht nebenher her und keiner konnte sich so richtig entwickeln. Dadurch blieb das Gesamtergebnis seicht und blass und ging somit an mir in weiten Teilen spurlos vorüber. Mit den zum Teil unpassend schnoddrigen Sprüchen blieb das Machwerk dann unter dem Strich viel schuldig.
            Dabei wären beide Handlungsstränge für sich alleine genommen ja durchaus ansprechend. Der Krimi-Teil mit den beiden unterschiedlichen und verfeindeten Ermittlern hatte schon Potential und mit der achtziger-Jahre-Optik damals sicherlich einen gewissen Coolness-Faktor. Die Konflikte, die sich langsame Annäherung und letztendliche Aussöhnung der beiden, und auch die Ermittlungen waren nicht so schlecht. Leider hatten die Charaktere zu wenig Zeit zur Entfaltung und damit fehlte dem Machwerk dann schon einiges an Tiefe. Die Actionszenen samt und sonders auch nicht so das Gelbe vom Ei, manches wirkte physikalisch grenzwertig. Ich glaube nicht, dass sich das in Echt so zutragen würde. Auch die etwas ungelenk wirkende Liebesgeschichte war durch die überhastete Inszenierung unglaubwürdig und oberflächlich. Manche Szenen, wie die Entgleisung auf der Feier, nah an der Grenze zur Peinlichkeit, diese wurde mit der späteren tränenreichen Entschuldigung dann auch überschritten. Mit einer stärkeren Fokussierung und dementsprechender Entwicklung der Charaktere hätte das nicht sein müssen.
            Die Darsteller hatten ihre liebe Not mit dem Drehbuch, außer Sean Connery hat mich eigentlich niemand restlos überzeugt. Meg Ryan leider ziemlich hölzern in ihrer undankbaren Rolle (ein extra-Minus gibt’s hier für ihre Synchron-Stimme, die ist furchtbar und passt überhaupt nicht) und auch Mark Hamon nicht immer sattelfest. Jack Warden in seinen kurzen Auftritten in seiner dankbaren Rolle soweit so gut, sein ganzes Potential konnte aber auch er nicht ausschöpfen. Sean Connery jedoch recht ansprechend, mimte die korrekte und gefestigte Persönlichkeit sehr gut. Allein in den Szenen beim Begräbnis am Schluss nicht überzeugend, die emotionalen Sequenzen scheinen ihm nicht zu liegen.
            Inszenierung und Drehbuch wie gesagt leider sehr schwach, die Verquickung zweier eigentlich eigenständiger Plots war wie gesagt zu viel des Guten. Sieht so aus, als hätte man einen Film gleichermaßen für Männer und Frauen schaffen wollen (etwa um Pärchen ins Kino zu locken), in seiner Gesamtheit fiel das Ding aber leider weitgehend durch. Alles wirkte bemüht, aber glücklos. Der Cast zwar durchaus ansprechend, die Darsteller alleine konnten das Machwerk aber dann auch nicht mehr retten und somit blieb der Streifen unter dem Strich weit hinter seinen Möglichkeiten.
            Für mich also kein wirklich empfehlenswerter Film, ohne Atmosphäre und Tiefgang. Ein wenig Krimi, ein wenig Drama, ein wenig Liebelei, von allem etwas und nichts so richtig. Nach langer Überlegung vergebe ich eine wohlmeinende Drei, mehr ist da für mich beim besten Willen nicht drinnen.

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            • 6

              Absoluter Routinethriller mit einer Handlung die man schon 1000x besser und glaubwürdiger zu Gesicht bekommen hat. Einzig die Präsenz und Sprüche von Sean Connery haben mich vom ausschalten abgehalten.

              • 3 .5

                08/15 Action-Krimi der einzig durch Connery und Warden, etwas zu unterhalten vermag. Die beiden bringen den ein oder anderen lustigen Spruch an den Mann. Das reicht aber bei weitem nicht. Die Story ist öde und vorhersehbar. Ähnliches hat man auch in den 80ern schon besser gesehen.

                • 5

                  naja...

                  • 8 .5

                    "Wenn du deine schnauze noch einmal aufreißt ,stecke ich dir den Kopf soweit in den Arsch ,das du aus der Achsel sprichst ". Es sind solche Sprüche die das 80er Jahre Action-Kino zu dem machen was es ist - echtes Männerkino . Kein Problem was nicht mit einer 45er oder einem Gespräch zwischen betrunkenen Männern auf dem Dach gelöst werden könnte .Und kein Set-Designer braucht sich mit der Innen-Einrichtung einer Bar allzuviel mühe geben -Hält eh nicht lange . Die Geschichte über einen Mordfall ist gut umgesetzt und die Auflösung ist nachvollziehbar . Obwohl intressiert eh keinen . Und Mark Harmon in jungen Jahren als noch teilweise unerfahrener Cop und Connrey macht so ein bißchen den Gibbs ;-) . Grandiose Unterhaltung !

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                    • 7 .5

                      Hätte eigentlich gern mal COLLATERAL angesehen, hatte aber keine Lust auf einen Cruise-Film. Hab also stattdessen PRESIDIO ausgewählt und konnte beim ersten Auftreten des damals 37-jährigen Mark Harmon feststellen, dass er Tom Cruise damals verdammt ähnlich sah. Na toll. Davon abgesehen ist PRESIDIO ein typischer Achtziger-Jahre-Film, der es schafft, San Francisco mal ganz anders als gewohnt ins Bild zu setzen. Das hat mir gefallen, die Farben haben mir gefallen und die Auflösung der Story fand ich auch nicht schlecht.

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                      • 6

                        Ich hätte gerne die 6.5 gegeben, alleine schon wegen Sean Connery und Jack Warden. Wegen Beiden! Aber auch nicht wegen mehr... und das alleine reicht im Endeffekt wohl nicht.

                        Denn dem gegenüber stehen viel zu leichtfertiger Sex, hapernde Handlung, nicht ganz so tolle Autojagden - und leider auch eine Meg Ryan, die trotz ihrer Goldstück-Zeit den Funken nicht entzünden kann.
                        Der Film hat schon seine Momente, doch wenn er sich gerade fängt, rutscht er auch schon wieder ins Belanglose oder gar Lächerliche ab.

                        Zu guter letzt aber noch ein Wort zu Jack Warden: Das ist ein Nebendarsteller, der Filme so veredeln oder wenigstens aufwerten kann, wie es Sean Connery als Hauptdarsteller macht.

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                        • 3

                          Der typische US-Thrill. Gibt es das dort eigentlich als Studien-Fach, wie hierzulande BWL? Es könnte die typische Abschlussarbeit eines Absolventen sein, der den Kurs nur gewählt hat, weil seine Kumpels auch alle dort rein sind und weil Mama nicht wollte, daß der Bub ein ganzes Jahr nichts tut.

                          • 6 .5

                            Denkbar unspektakulärer Krimiplot - mit dem unsympathischen Westentaschen-Cruise Mark Harmon und der patzigen Backfischperformance Meg Ryans schwer belastet. Aufgewertet wird dieser schön anzusehende San Francisco-Film aber durch den Rapport zwischen Connery und Warden sowie die berückende, atmosphärische Kameraarbeit, die Peter Hyams seinem eigenen Film geschenkt hat.

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                            • 6

                              „Presidio“ ist ein grundsolider Thriller, der keine wirklich tolle Story bietet und hauptsächlich von Sean Connery lebt. Mark Harmon bleibt in seiner Rolle dagegen etwas blass. Ebenso Meg Ryan, die nur als kleine Dekoration dient. Überhaupt ist das Liebesding zwischen Harmon und Ryan so für die Katz und die Sexszenen wirken so überflüssig. Das alles geht dann noch auf die Kosten der Hauptstory und man bekommt den Eindruck, sich mit der Liebesgeschichte zu beschäftigt war für die Filmemacher wesentlich interessanter. Viel Action und Spannung bleibt da nicht übrig. Allerdings kann man Connery für seine Präsens danken, den dieser macht den Film wirklich noch ansehnlich.

                              Somit schafft es „Presidio“ doch noch ein recht unterhaltsamer Thriller der 80er Jahre zu werden.

                              • 6

                                Die Story ist recht dünn und vorhersehbar, aber Peter Hyams ist auch nicht unbedingt dafür bekannt, verzwickte und subtile Filme zu drehen. Allerdings hege ich Sympathie für Sean Connery und Mark Harmon. Diese Beiden garantieren dann doch noch ein gewisses Sehvergnügen. Meg Ryan als Cutie ist nicht mehr als Dekoration, der Nebenplot mit ihr wirkt wie Füllmenge.
                                Insgesamt ein solider Krimi, der sich durch die männlichen Hauptdarsteller etwas von der Masse abhebt.

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                                • 6

                                  Allein dank Connery sehenswert. Der Rest ist eher 08/15.

                                  • 2 .5

                                    Klischeehafter Film, ohne Ecken und Kanten, völlig einfallslos und unspannend inszeniert. Nicht mal ansatzweise wird das Thema Verpflechtung von Militär- und Zivilleben überzeugend genutzt, um dem Ganzen etwas Gehalt zu geben. Da kann auch der ewige Schotte in den Staaten nicht mehr groß was raushauen.
                                    Ach ja, zum Finale gibt es Bösewichte, die man im Film nie zuvor gesehen hat.
                                    So langt das alles nicht mal für einen einigermaßen soliden Feierabendfilm.

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                                    • 5

                                      Routiniert inszenierter Streifen - ganz ordentlich besetzt, jedoch nicht übermäßig spannend.

                                      • 8 .5

                                        Meg Ryan sah nie besser aus ;-)

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                                        • 6

                                          Unterhaltsam und recht spannend....aber kein Premiumprodukt.