Regression - Kritik

Regression

US/ES/CA · 2015 · Laufzeit 107 Minuten · FSK 16 · Drama, Thriller · Kinostart
Du
  • 8 .5

    Derbe unterschätzter Film. Unter historischer und psychologischer Betrachtung richtig bemerkenswert!

    • 6

      Ähm, joa … die Kombination aus Copfilm und Horrorfilm wurde schon so einige Male versucht und eigentlich kam noch nie was nennenswertes dabei rum. Und Regression ist da keine Ausnahme: der Film besteht aus Dialogen und endlosen verhören und einer schlichten Cop-Story in der Ethan Hawke die Hauptfigur gibt, wenngleich der Mann ziemlich fertig ausschaut. Was dabei aber noch ein lohnendes Highlight ist die großartige Emma Watson die ein paar kuze Szenen absolviert (auch wenn die Werbung sie gerne als zweie Hauptfigur etabliert). Ansonten gibt’s Geschrei, ein paar Alpträume, und immerhin ne gute Pointe. Aber erstmal bis dahin wachbleiben.

      Fazit: Nicht weiter erwähnenswerter Horrorfilm der in keinen Belangen hervorsticht.

      • 6

        Hmmm der Film setzt immer mal wieder zu nem Höhepunkt an, schafft es aber nicht abzuheben. So tümpelt er lange vor sich hin, bevor er dann in einem seichten Finale zu Ende geht.
        Schade, hätte man mehr rausholen können.

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        • 5 .5

          [...] Zugegeben, "Regression" hat nicht eben die besten Bewertungen in den einschlägigen Film-Portalen, doch neben dem Thema schürte allein die Besetzung mein Interesse und bekanntermaßen muss ja nicht jeder Film schlecht sein, der landläufig auch schlecht bewertet worden ist. Nun, schlecht ist Alejandro Amenábars Film tatsächlich nicht, aber leider auch weit davon entfernt, wirklich gut zu sein, denn der eigentlich doch so versierte Regisseur – der gleichsam auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet – scheint nicht recht gewusst zu haben, welche Richtung er nun konkret mit seiner Geschichte hat einschlagen wollen, so dass sich sein Werk als merkwürdiges Konglomerat aus Krimi- Mystery- und Horror-Versatzstücken präsentiert, die nur selten wirklich Hand in Hand gehen und sich weit öfter gegenseitig unterminieren. [...]

          • 6

            Ich weiss nicht, ob ich damals bewusstseinserweitert im Kinosaal saß oder ob es einfach das Kino an sich war, aber für diesen unterdurchschnittlichen Film, gab es einen Aspekt, den noch kein anderer derart schaffte. Das totale Verlieben in die Protagonistin. Und in der Sekunde, wenn Hawke Watson küsst, hätte auch ich es ganz natürlich getan - alles was zu diesem Moment führte und mit Emma Watson zusammenhing scheint perfekt getaktet.

            • 3 .5
              YupYum 06.06.2017, 23:40 Geändert 06.06.2017, 23:41

              Ein Film wie ein reine Dekoration: Eine zwar schön dunkel gehaltene Atmo und Stimmung, unheimliche Choral-Musik, viel Symbolismus, einige Schockeffekte - bildlich prasselnder Regen, bedrohliche Kirchengemäuer, mietzende Katzen, satanischer Firlefanz und eine Alte wie Melissa Leo schmücken alles. Und trotzdem will die 100 Minuten einfach nichts nur annähernd packen. Die schwache Auflösung beweist es denn, warum in diesem aufgeblasenen B-Film auch niemals Spannung aufgekommen ist.

              Ähnlich wie bei seinem Kollegen M. Night Shaylaman, hat auch Alejandro Amenábar sein Pulver nach seinem einmaligen Hit "The Others" schon verschossen.

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              • 5
                Eponine07 04.06.2017, 14:21 Geändert 04.06.2017, 14:27

                Die Handlung des Filmes ist ja nicht schlecht. Aber wie sich der Film aufbaut macht ihn irgendwie vorhersehbar. Außerdem bin ich doch sehr geschockt von der schauspielerischen Darbietung der Emma Watson. Ich hab sie immer gerne in Filmen gesehen und fand sie auch immer gut, aber hier hat sie mich ja mal so gar nicht überzeugt. Das fand ich doch sehr erschreckend.
                Zu Anfang ist man noch mitgerissen von der Story aber je mehr Zeit verstreicht, desto absurder wurde der Film auch irgendwie und das Ende hat mir auch nicht so wirklich gefallen. Ich denke da wäre mehr drin gewesen.

                • 5 .5

                  Trotz guter Leistungen von Emma Watson und Ethan Hawke und einiger durchaus gelungener Schockeffekte hat mich die Story nicht wirklich mitgerissen. Irgendwie wiederholte sich alles mit der Zeit und hat sich so schnell abgenutzt. Von allem zu viel und dadurch nichts ganzes. Und das Ende war eine echte Enttäuschung.

                  • 4

                    der Film will viel: Glaube, Psychoanalyse, sexueller Mißbrauch, Satanismus sollen hier dem Zuschauer gehörig das gruseln lehren. Die Atmosphäre wird tatsächlich erzeugt, die Paranoia des Detectives (wie immer exzellent Ethan Hawke) gut auf die Leinwand gebracht, aber der große Wurf ist das hier nicht. Daran hindern die viel zu lange Laufzeit, die unglaubwürdige Emma Watson und das für meinen Geschmack viel zu schnelle Erkennen des Plots.

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                    • 5

                      Sehr fesselnder Thriller über einen Polizisten, der im Landeier-Millieu gegen einen möglichen schwarzen Zirkel ermittelt. Die meiste Zeit über dachte ich tatsächlich noch, wir hätten es mit einem neuen Klassiker zu tun. Die Geschichte ist spannend und wirkt wie aus einem durchdachten Guss. Doch dann kommt das Ende und präsentiert eine mehr als unbefriedigende Auflösung, die nicht nur sehr zahnlos ist, sondern auch noch vorher Gesehenes einfach als schwer nachvollziehbares "Ist halt so" stehen lässt. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr ärgere ich mich über diesen Film.

                      • 6

                        Verstehe nicht warum Frau Watson so gehypt wird - so schelcht.
                        So nun zum Film: nach dem Film war ich sehr enttäuscht. Ein paar Tage später, seh ich das schon wieder anders. Der Film verläuft anders als erwartet und bietet dadurch was überdurchschnittliches. Klar hätte er spannender sein können, aber die Grundstimmung war schon recht gut.

                        • 5 .5

                          "Regression" wurde handwerklich überzeugend inszeniert und vermittelt eine angenehm düstere Grundstimmung im Dauerregen. Zeitweise wähnt man sich tatsächlich Anfang der 90er Jahre (zu jener Zeit spielt der Film). Diese Punkte heben die Produktion über den Durchschnitt. Bis auf eine, entscheidende Ausnahme, weiß auch die Besetzung, allen voran Ethan Hawke zu gefallen. Leider kann man - auch mit viel Wohlwollen - nicht über die arg hölzerne Performance von Emma Watson hinwegsehen. Zudem zieht "Hermines" gewohnt kindliche deutsche Synchro, das Niveau des eigentlich recht hübsch fotografierten Films unaufhaltsam mit sich in die Tiefe. Schade, hier wäre deutlich mehr drin gewesen.

                          • 7 .5

                            An sich ist der Film gar nicht so schlecht. Das Thema fand ich packend und hat mich in seinen Bann gezogen. Allerdings muss ich schon sagen, dass Emma Watson hier an ihre schauspielerischen Grenzen kommt und mich nicht so wirklich überzeugen konnte. Wenn schon dann waren es mehr Ethan Hawke und David Thewlis die ihre Rollen glaubhaft verkörpert haben.
                            Aber der Film war für mich schon spannend gemacht und sorgte für einige schaurige Momente. Nur das Ende hat mir nicht so wirklich gefallen.

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                            • 4 .5

                              Leider nicht ganz so gelaufen, wie ich es mir erhofft hatte. Der Film zieht sich bis zum Schluss wie Kaugummi - ausser Träumen, Einbildungen und Interviews auf Tonbändern, passiert unterm Strich nicht wirklich viel. Aus psychologischer Sicht vielleicht ganz brauchbar...darüber hinaus eher uninteressant und träge.
                              Dann muss ich erwähnen, dass ich den Twist von Anfang an gerochen habe...ich bin aber auch manchmal ein Fuchs.

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                              • 5 .5

                                Hochinteressant was das Unterbewusstsein eines Menschen zu leisten im stande ist.
                                Durchschnittlicher Thriller aus dem man, dank des an sich vielschichtigen Themas,doch einiges mehr hätte machen können.

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                                • 2
                                  JohnBennet 27.10.2016, 18:15 Geändert 27.10.2016, 18:16

                                  Das Einzige, was ich von diesem Film mitgenommen habe ist, dass Emma Watson außerhalb des Harry Potter Universums schauspielerisch so gut wie gar nichts drauf hat.

                                  Ärgerliche Zeitverschwendung, die umso mehr nervt, weil der Film am Anfang recht viel versprechend wirkt, nach kurzer Zeit aber Minute für Minute langatmiger wird und den Zuschauer einfach nur völlig gleichgültig stimmt.

                                  *So ne Art Spoiler* Zumal - zumindest für mich - relativ schnell deutlich wurde, welch falsches Spiel eine gewisse Person dieses Films mit dem Hauptdarsteller spielt.

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                                  • 6 .5

                                    Almost good.

                                    • sieht weit besser aus als es ist. Die mit Hilfe ansehnlicher handwerklicher Mittel (Blaufilter, Gewitterregenwetterleuchtdonner, Schwarzen Katzen, sphärisch verhalltem Chorwabern, der immer experimentellem Neuland aufgeschlossene Ethan Hawke ;Gwendolyn oder wie sie heißt und D.Tewlis-) verfertigte und verührte Instant-Filmsoße, wo geschmacklich nichts zu meckern ist,
                                      steckt mit ihrer dräuenden his'panischen Geneaolisierungscrew (allen voran kirchkatholisch wohl verankertem Regisseur+Autor) selbst in einer zutiefst abergläubischen Phraseologie mittelalterlich fest, wo jene metaphorisch aufgeladene Nosferatu-Gestik irgendeinen behafteten (mystischen? dunklen? unterdrückten? beängsteten?) Sinn bei regressiven oder retardierten Geistern funktionell (immer noch...) mitklingen lässt.
                                      Für den säkular materiell verschlankten Rest – (und in solchem Kontext gar mißgelegentlich in Anspruch angetickte Wissenschaft( !) bleibt rhetorische Langeweile, und überdehntes schweres Atmen – allerdings nicht aus Beklemmung, und wenn, dann nicht aus vom Initiator angestrebten Gründen.

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                                      • 6

                                        Regression... Okkult-Thriller der sehr ruhig erzählt wurde, ohne Action auskommt und mit zur Thematik passender Atmosphäre glänzt. Nach einer wahren Geschichte erzählt. Insgesamt interessante Story aber für meinen Geschmack etwas zu zäh und unspektakulär...

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                                        • 1
                                          zwurbelkurbel 17.09.2016, 23:59 Geändert 17.09.2016, 23:59

                                          Ich gebe dem Film kurz nach Ende direkt einen Punkt, weil ich es grandios fand, wie schlecht er war,

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                                          • 4

                                            Naja, ziemlicher Humbug der Film. Ist eigentlich wie bei unseren Politikern, die können auch nie zwischen Fiktion und Wahrheit unterscheiden. Stellenweise ist der Film echt lahm und ich bin fast eingenickt.Fazit: Kann man gucken, muss man aber nicht.

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                                            • 6

                                              Schade, die düstere Atmosphäre z.B. mit den schön schaurigen Okkultszenen suggeriert mehr als letztendlich geboten wird..Die Spannung, die auch dank Ethan Hawkes Schauspiel aufgebaut wird, verpufft in gefühlt zwei Minuten kurz vor dem Ende. Das mag bei dem Thema zwar passen, ist aber dramaturgisch enttäuschend, 90 % übernatürlicher Thriller mit 10 % "Reales" Drama drangeklatscht. Großer Minuspunkt ist leider auch Emma Watson, die ich zwar mag, die aber hier deplatziert und arg unglaubwürdig wirkt.

                                              Insgesamt gesehen ist Regression aber guter Durchschnitt, schön anzuschauen, unterhaltsam aber eben auch ein wenig ärgerlich.

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                                              • 6
                                                lieber_tee 04.09.2016, 15:02 Geändert 04.09.2016, 23:31

                                                SPOILER!!!
                                                Amenábars psychologischer Horrorfilm erzählt aus der Perspektive eines nüchternen Ermittlers, das die umstrittene Regression-Therapie Unbewusstes zu Tage befördert, diese Erinnerungen aber oft nur das sind was der Behandelte hören will. Das wird clever mit einem Plot um die Existenz von satanischen Kulte in den 90ern der USA verwoben. In trostlosen, nasskalten Bildern findet eine paranoide Suche nach der Wahrheit statt. Sinnliches und Übersinnliches wird ständig in der Schwebe gehalten. Fast den gesamten Film lang lässt uns der Regisseur im Unklaren, jeder neue Fakt sät neue Zweifel ob die Geschehnisse glaubhaft sind, oder aus einer (Massen-) Panik entstehen. Dabei arbeite der Film überraschend schlau mit der Wahrnehmung und Erwartung des Betrachters. Er transportiert die thematisierten Ängste mit bewusst archetypischen Motiven und Bildern des Genrefilms, die in unserer Kultur (Vorstellung vom Teufel, Gestalten mit Kapuzen usw.) verankert sind. So erschafft der Zuschauer, wie auch der Ermittler, seine selbst konstruierte (Genre-Film-) Realität. Am Ende werden die monströsen Wahngebilde aufgelöst, jeglicher gruseligen Ausstrahlung beraubt, bewusst entmystifiziert. Der Erklärbär lässt keine Fragen offen und entlarvt die Massenpsychose um den satanischen Missbrauch als irrealen Mythos. Das mag vielleicht stimmen, dabei bleibt aber zwiespältig, dass die dokumentierten Einzelschicksale dieser Zeit, ihre tiefe Traumatisierung, als banale Einbildung bzw. Lüge trivialisiert werden.
                                                6 Babys fressen.

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                                                    Von Anfang an war es eigentlich klar, wie das Ganze enden würde und was hinter dem Ganzen steckt. Wie sich die Figuren zueinander entwickeln war ebenso absehbar. Der Film ist weder gruslig noch neu noch irgendwie interessant. Schade um das schauspielerische Potential. Das, was man aus Emma Watsons Figur machen hätte können, wurde viel zu wenig ausgespielt.

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