Romeo Must Die - Kritik

Romeo Must Die

US · 2000 · Laufzeit 115 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Drama, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 6

    Doch, den kann man gucken. Zwar sind viele Kampfsequenzen eher schwach und künstlich mit langen Seil-/Katapult-Flügen (oder ist das Green-Screen?) und ziemlich viel Schnittgewitter. Dafür ist die mehr klassische Befreiungssequenz aus dem Gefängnis einschließlich Seil, dreidimensionaler Action (Matrix lässt grüßen) mit der anschließenden Pferdewette unvergessliches Genrehighlight. Jet Li darf sein durchaus vorhandenes ruhiges Charisma ausspielen, mit Delroy Lindo und Isaiah Washington sind zwei wirklich könnerhafte Schauspieler als Gangster am Werk und (wer's mag) bekommt noch Popsängerin Aaliyah in einer viel zu groß angelegten Nebenrolle als Julia.

    Hinzu kommen noch ein großartiger Score vom Jazzbassisten Stanley Clarke und eine zeittypisch wilde Kamera mit gekonnt wechselnden Perspektiven und "Stroboskopeffekten" (wie heißt das richtig) in einigen Actionszenen. Für mich ein klassischer 6-Punkter (Schauspieler, Score, Kamera je 2).

    2
    • 8

      Moderne Actionvariante der wohl berühmtesten Liebesgeschichte der Welt mit virtuosen Kampfeinlagen, Humor und genialem Sound.

      • 5 .5

        der endkampf ist das highlight des films...

        • 6 .5

          Wenn man den Film genau durchleuchtet kann man verblüffenderweise entdecken daß die ganze Geschichte vor aller eines ist: eine nur leicht abgewandelte „Romeo und Julia“ Variante. Originelle Idee eigentlich, aber leider bekam der Film später durch ein reales Unglück etwas mehr Aufmerksamkeit: die Sängerin Aaliya die hier ihre erste Filmrolle spielt starb bei einem Flugzeugabsturz.Ungeachtet dessen ist dies ein Film der zur damaligen Zeit nur logisch war: Produzent Joel Silver hatte gerade mit dem ersten „Matrix“ Film ordentlich kassiert, obendrein war das Hong Kong Kino total angesagt – wieso also nicht beides verschmelzen? In dieser Mixtur kommt ein zügiges, rasantes Actionspektakel heraus bei dem die Handlung zwar stets einfach und überschaubar bleibt, aber dafür eine phantastische Actionszene an die nächste reiht, mit Jet Li einen ungemein sympathischen Helden bietet und von Anfang bis Ende konsequent „cool“ gestylt und gefilmt wird. Lediglich in einem Punkt geht der Film etwas zu weit: in einigen krassen Actionszenen wird auf einmal in die „Matrix“ Kiste gegriffen so dass Li und seine Gegner gegen die Naturgesetze verstoßen und plötzlich durch die Luft fliegen – das war einfach zuviel des Guten und ist völlig überzogen. Abgesehen davon kann man eigentlich nicht klagen – Actionfans sowieso nicht.Fazit: Flotter Actionkracher mit Witz, Herz und cooler Inszenierung!

          • 3

            Kung-Fu und Hip-Hop passt einfach nicht zusammen. Die Actionszenen und Kampfszenen sind lächerlich im gleichen Still wie "Exit Wounds" und "Born2Die". Seil-Kämpfen gefällt mir einfach nicht. Die Martial-Arts Szenem wirken unrealistisch. Für mich ist aber auch die Story zu flach und die Schauspieler agieren auch schlecht miteinander. Ein schwacher Jet Li Film, nicht einmal er kriegt etwas auf die Reihe in diesem Film. Für mich war der Film auch zu langweilig kaum Spannung kommt auf und wenn die Actionszenen auch nicht gut sind(Sogar Amateurenhaft) dann hat es keinen Sinn mit diesem Film. Die anderen Schauspieler agieren alle wie Amateure Earl "DMX" Simmons ist das Paradebeispiel für ein schlechter Schauspieler. Der Gläubige Skandal Rapper gehört für mich in die unterste Schublade und kann Anthony Anderson und Aaliyah auch mitnehmen. Die Action Genre war nach dem Millennium nicht mal halb so gut wie in den Achtzigerjahren und Neunzigerjahren. Es ging relativ sehr schnell Berg ab mit dieser Genre zum Glück kam Sky mit den "Expendables" Filmen er zeigte das es doch noch funktionieren kann aber eben "Romeo Must Die" gehört eh nicht zu den guten Actionfilme. Der Film ist nicht einmal Mittelmass sondern nur eine Enttäuschung.

            OakIand, an der Bucht von San Francisco: Ein unvorhersehbares Ereignis entzündet einen bIutigen Krieg zwischen einem chinesischen und einem schwarzen Klan. lhren Kampf um die Vorherrschaft im HafenvierteI müssen sie mit mehr bezahIen aIs mit Geld. Während ihre FamiIien sich bekämpfen, entdecken Ex-Cop Hang Sing und die schwarze Schönheit Trish O'Day ihre Zuneigung. Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis hinter den Morden zu Iüften und begeben sich dabei in grösste Gefahr.

            Miese Actionszenen und miese Schauspieler Leistungen was soll ich noch dazu schreiben ausser das der Film für mich einfach kake ist.

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            • 5 .5

              SPOILER:
              Die Anspielung im Titel auf die Tragik Shakespeares "Romeo und Julia" trifft ja mal gar nicht auf die Handlung im Film zu.

              Es gibt zwar die beiden Parallelen von 2 Familien und einem Liebespaar, aber das war es doch fast schon.

              Hier gibt es ein bisschen Zwist zwischen den Syndikaten, aber die großen Streitereien gibt es doch in den Syndikaten doch eher untereinander in Form von Intrigen.
              An der Romanze stört sich hier im Film auch keiner, stellt doch nie ein Problem dar, oder es wird sogar der väterliche Segen sofort erteilt.

              Fazit:
              Ich hatte hohe Erwartungen, habe einen netten Film gesehen, die Action hat mich nicht berauscht, evtl. hätte es etwas mehr Witz gebraucht.

              • 5 .5

                Aaliyah ♥

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                • 8

                  Der Titel weist auf den Shakespeare Stoff hin. Aber auch ohne die größte Liebestragödie aller Zeiten zu kennen, kann man den ersten Film von Andrzej Bartkowiak durchaus genießen.
                  Der Titel versteht sich eher als Anordnung, wird aber gottseidank nicht in die Tat umgesetzt. Aber es ist schon mal ein Hin Horcher, der Aufmerksamkeit erregt.
                  Das Drama ist ein Bandenkrieg zwischen Chinesen und Afroamerikanern. Dabei ist die Lovestory eigentlich sekundär. In mafiösen Verhältnissen geht es primär ums Geschäft, ums Drogengeschäft und um die Frage wer hat die Macht auf der Straße? Gegen Ende kommen sich dann Trish (Aaliyah, †2001) und Han (Jet Li) – die Newcomerin und der Superstar - etwas näher. Sie sind sich nicht unsympathisch, sagen wir’s mal so. Das Hauptaugenmerk des Regisseurs richtet sich aber auf die spektakulären Stunts. Wer diese luftigen Schaukämpfe à la Kung-Fu mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Hier beeindruckt vor allem Han, dem es bei seinen feurig fliegenden Einsätzen gelingt, nicht nur die Gegner auszuschalten, sondern sie auch ganz unfreiwillig zu einem Striptease zwingt. Da haben sie dann alle Hände voll zu tun und müssen ihre Kronjuwelen bedecken. Wenn es ein gemischtes Doppel wird und Trish und Han gemeinsam kämpfen, bekommt ihre Darbietung tänzerische Qualitäten. An der schier unendlichen Zahl der Erschossenen hätte das Genie von der Insel sicherlich nichts auszusetzen. Ihm ging es Anfang des 17. Jahrhunderts allerdings hauptsächlich um die Unmöglichkeit der Liebe hier in dieser bösen Welt, nicht um den Kampf, ums Sterben allerdings dann doch wieder. Und da treffen sich Bartkowiak und Shakespeare. Beide wollen unterhalten. Und das gelingt ihnen auch. Aus dem Umfeld des Pärchens beeindruckt ganz unprätentiös Trishs Vater (Delroy-Oblivion-Lindo), dem in der deutschen Synchro Volker Lechtenbrink seine markante Stimme leiht.

                  • 6

                    War zu VHS Zeiten ein echter Hit bei uns, der immer mal wieder im Player lag. Auf dieses "Guilty Pleasure" hatte ich heute mal wieder Bock und musste leider feststellen, dass der gar nicht mehr sooo cool ist wie ich ihn in Erinnerung hatte. Miese Sprüche, Minimalstory und die Actionszenen , die aussehen , die doch recht dreist vom damaligen "Matrix" Hype abgekupfert waren, überzeugen heut auch nicht mehr wirklich. Unterhaltungswert ist gegeben, Jet Li seh ich auch immer noch gerne, als noch eine Mittelmaß Wertung.
                    "Born 2 Die" (2003) den ich damals schon gefühlt 3-4 Klassen schlechter fand, brauch ich dann wohl gar nicht mehr einlegen.

                    • 4

                      Kitschiger langweiliger Film.

                      • 8

                        Romeo Must Die, stammt aus einer Zeit bei der ich noch auf Konzerten von Eminem und DMX rumgehüpft bin...lang ist es her :D. Damals hab ich den Film krass gefeiert und ich muss sagen das er mir heute auch noch gefällt. Das liegt vor allen an den beiden Protagonisten Jet Li und Aaliyah, zwischen den beiden besteht eine gute Chemie. Des weiteren ist der Film mit einen stets passenden und teilweise überragenden Soundtrack gesegnet. Die Story/ Charaktere sind insgesamt sehr Klischee behaftet und die Kampf Szenen sind zum Teil stark übertrieben wobei die X-Ray Moves damals schon eine feine Sache waren. Der Film bietet anspruchslose Unterhaltung dem ein gewisses Maß an Charme nicht abzusprechen ist.

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                        • 7 .5

                          Die Geschichte fand ich auch ohne Kampfszenen gut. Jet Li war sehr symphatisch.
                          Musik hat mir auch gefallen.

                          • 6 .5

                            Erstsichtung: 28.11.2015
                            Vorhersage 6,5 -> Bewertung 6,5

                            Jet Li zeigt in einer Paraderolle wieder einmal was er kann. Die Story ist relativ geradlinig und eine frei interpretierte Neuauflage der klassischen Romeo & Julia Romanze. Allerdings wird hier konsequent auf überflüssigen Liebesschnulz verzichtet und stattdessen auf harte Action gesetzt. Auch die eingestreuten X-Ray Animationen kommen ganz gut rüber. Auch wenn man merkt, dass sie schon etwas älter sind.

                            • 4

                              Der Film ist nicht übel, hat aber keinen Stil, oder Klasse wie man es sonst gewohnt ist. Mafia, Action, Thriller usw. mit einer Aaliyah die in den Himmel gelobt wird, aber eine Schauspielerische Leistung wie eine kalte Herdplatte hat.

                              OMG, sie hat ja auch noch einen Song raus gebracht, einen One Hit Wonder wie konnte ich das vergessen?

                              Action ist in Ordnung, aber alles andere ist lauwarmes Wasser.

                              • 5 .5

                                Es gab eine Zeit, da war der Mix aus asiatischem Kung-Fu (bzw. asiatischem Kampfsport allgemein) und afroamerikanischen Schauspielern sehr beliebt - neben "Romeo Must Die" gab es noch "Exit Wounds" mit Steven Seagal, "Rush Hour" mit Jackie Chan oder "Born2Die" ebenfalls mit Jet Li (um nur drei Vertreter zu nennen). Ich frage mich, wie es zu diesem Rap/Hip Hop-Kung Fu-Mix gekommen ist. Funktioniert das Konzept? Teilweise.

                                Wenn ich ehrlich bin, dann achte ich ohnehin zu 80% auf die Kampfchoreographie - Jet Li gegen Marc Dacascos oder Russell Wong, Jackie Chan gegen Donnie Yen...das ist es, was mich zum Einschalten bewegt.

                                Zum Glück ist diese Phase der Experimente heute vorbei - scheint nach der Jahrtausendwende in Mode gewesen zu sein. Kehrseite der Medaille ist, dass heute kaum noch Martial Arts-Filme ihren Weg ins Kino finden. Alt sind sie geworden, die Chans und Lis und wirkliche Nachfolger sind nicht in Sicht.

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                                • 7
                                  Filmekenner1 28.05.2015, 21:58 Geändert 28.05.2015, 21:58

                                  Konnte mich unterhalten und war recht nett zum schauen. Ein Streifen für ein netten Kinoabend.

                                  • 4

                                    Hier werde ich nie verstehen, warum manche Leute den mögen! Die Matrix- Elemente waren damals schon schlecht! Ist schon zu lange her, dass Ich den Film gesehen habe, aber weiß noch, dass Ich mächtig enttäuscht war! Ansonsten bin Ich großer Fan von Jet Li! Und Mit Kiss of the Dragen, Unleashed und Fearless... hat der im Anschluss richtig geile Filme im Portfolio ;-)

                                    • 7

                                      Mit viel Witz und Charme lässt der Film eine klassische Romanzenstory auf den Zuschauer herabprasseln und weiß gut zu unterhalten. Actionfans kommen hier auf ihr Kosten und werden sich mit Sicherheit gut unterhalten fühlen.

                                      • 5

                                        Romeo Must Die. Ein Film den ich seit einigen Jahren schon sehen wollte, es bis gestern aber nicht getan habe. Was ich jetzt leider feststellen musste...ich hatte nichts verpasst.

                                        Die Story könnte simpler nicht gestrickt sein und sieht für mich nach einem schlechten Versuch aus Jet Li zu amerikanisieren. Die Kampfszenen sind aus der Retrospektive betrachtet eher peinlich (besonders wegen den CG Effekten), Anthony Anderson ist eher drollig als wirklich witzig und nur der werte Herr Li sorgt ab und an mal für Stimmung.

                                        Romeo Must Die, meiner Meinung nach einer dieser Filme die man guckt wenn sie ins Kino kommen und dann nie wieder.

                                        • 5 .5

                                          ist für mich einer der schlechtesten jet li filme. grauenhafte kampfchoreographienn und diese ewigen am seil hängen kampfszenen. aaliyah war wirklich begabt..... schade um sie.

                                          • 6

                                            ROMEO MUST DIE ist für mich.....solide im besten Sinne. Die Drahtseilakrobatik ist manchmal etwas übers Ziel hinaus, wirklich fette Action oder ein gelungenes Drehbuch mit Wendungen gibt es auch nicht. Aber trotzdem hat der Film irgendwas, das ich ihn schon 3 oder 4 Mal sehen wollte. Mmmhhh...lässt sich manchmal nicht erklären. Mir gefällt die Zusammensetzung des Cast's sehr gut.

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                                            • 5

                                              Romeo Must Die ist gut 13 Jahre nach seiner Veröffentlichung nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit. Zum damaligen Zeitpunkt aus irgendeinem Grund viel umjubelt, bewies doch Jet Li eigentlich mit vorherrigen und nachfolgenden Projekten das es auch besser geht. Zum einen ist die völlig verkomplizierte Storieline über zwei konkurrierende Familien unötig in die Länge geraten (20 Minuten weniger Film hättens wohl auch getan), so das es eben nur einen Bruchteil an guten Fights von Jet Li gibt. Diese sind dann außer Zweien, eigentlich nicht mal sonderlich spektakulär geraten. Somit bleibt am Ende auf der Habenseite: zwei gute Fights, Jet Li und Aaliyah in einer netten Romanze, sowie noch nicht ganz so viele nervende stereotypische Figuren in einem Film von Andrzej Bartkowiak.

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                                              • 8

                                                Der Film ist wirklich nicht schlecht, doch mich störte etwas das drumherum rederei die hin und wieder ncihts mit der Story zutun gehabt hat.

                                                Ansonsten ein wirklich guter prügelstreifen Wo Jet Li wirklich auftrumpft, der Endfight zwischen den Flammen ist finde ich ein krönender Abschluss, vorallem ist der Gegner ein sehr starker Kapoeira Kämpfer da mir auch die Kampfart sehr gefällt war der Endkampf wirklich genial!

                                                Die Kämpfe für Zwischendurch waren zwar gut insziniert aber für meinen Geschmack etwas zu kurz, jedoch kann das jeder verkraften.

                                                Ich zu meinen Teil habe ihn mir 3 mal angesehen, 1 mal auf DVD und 2 mal im Fernsehen, also von mir bekommt der Film 8 Punkte.

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                                                • 5 .5

                                                  Reichlich austauschbares Geprügel. Ich bin ziemlich sicher, dass ich mir den Film grade zum zweitenmal angeschaut habe, aber ich konnte mich an fast gar nichts mehr erinnern. Und ich glaube nicht, dass das an meinem schlechten Gedächtnis liegt.

                                                  • 7 .5

                                                    Ich bin nicht der größte Fan von diesen China-Kampfsport-Gekloppe-Filmen, doch hier muss man eindeutig sagen, dass die Actionsequenzen tatsächlich richtig gut gestylt und fotografiert worden sind. Jet Li ist cool und die Musik ist eine Augenweide fürs Ohr - richtig abgefahrener Sound! Alles in allem ist "Romeo must die" eine solide Geschichte mit schicker Optik; kann man sich mal anschauen.

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