Runner Runner - Kritik

Runner, Runner

US · 2013 · Laufzeit 91 Minuten · FSK 12 · Thriller, Kriminalfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Obwohl der Film so auf cool getrimmt ist, dass ich dachte ich schaffe keine 10 Minuten ohne abzubrechen, wurde ich überraschenderweise gut unterhalten. Woran das genau lag, kann ich nicht sagen. Das obercoole Gesabbel wars wohl nicht, die bescheuerte, hippe Musik auch nicht, das Drehbuch mit einer Story zum davon laufen kann es auch kaum gewesen sein. Vielleicht die Darsteller? Keine Ahnung. Das Zusammenspiel hat mir auf jeden Fall trotzdem gut gefallen und darauf kommt es letztendlich an.

    • 7

      Also starker Film mit Affleck und Timberlake.

      • 1
        Harry Schloßmacher 21.11.2017, 19:28 Geändert 24.11.2017, 18:32

        Wieder ein reiner "Duo-Bubbel-Film" ! !

        Da wanderte der Eine zum Anderen...der Andere wieder zum Einen...und dann ging es zum nächsten + übernächsten Bübbeler, wo sie sich zumeist 10 Minuten lang die Hucke voll quasselten: Aber nur völlig belangloser Mist ! Dadurch Spannung gleich Null + und nur mäßig belebende Action erst sehr spät. Das Beste am Film waren Schlußszenen + Abspann-Musik. Und das sagt schon genug.

        Wie nur kann man solch langweiligen Super-Schmarren als "Thriller" einstufen ... und dann noch mit 3 Punkten ! ? Na, geht´s noch ? ?

        Habe ohnehin den Verdacht, daß die Horror-Gagen der beiden Weltstars (Justin Timberlake und Ben Affleck) fast das gesamte Buget auffressen und so nur noch das nahezu kostenfreie Dauer-hin-und-her-Gerede bleibt. Dachte schon, so etwas wäre nur den billigen One-room-Comedy-Serien vorbehalten ;-) ...

        Dann ist der Film auch noch ab 12 - für Kinder/Jugendliche also. Ja, für diese Zielgruppen vielleicht noch akzeptabel ...

        • 5 .5

          Am meisten überrascht sicherlich wer hier Regie geführt hat: niemand anders als „Friends“ Alteisen David Schwimmer der aber auf einen Cameoauftritt verzichtet. Nein, hier gehört der Film ganz alleine „Shaun of the Dead“ Held Simon Pegg der den liebenswerten Loser phantastisch gibt und mit Hank Azaria einen herrlich fiesen Gegenspieler hat. Ansonsten gibt’s einen warmherzigen Film mit der obligatorischen „Loser-dems-keiner-zutraut-kämpft-sich-an-die-Spitze“ Story – aber wenn diese Story nicht beliebt wäre würde sie nicht so oft, wieder und wieder aufgegriffen und umgesetzt. Obendrein, wenn sie auf so ein Herzschlagfinale wie hier hinausläuft wo man für den leidenden Helden mit die Daumen drückt kann man sich schon gar nicht beklagen. Also, warmherzig, charmant und mit Herz – wunderbar gelungene Kiste. Zumal das Ende nicht so kitschig ist wie es hätte sein können.

          Fazit: Witzige Komödie bei der man mitfiebern und lachen kann – erstklassige Unterhaltung!

          • 9

            I like it. : - ) ( - :

            • 5

              Das Positive mal zuerst: Ich finde, die Darsteller, egal ob sie Affleck, Timberlake Arterton oder sonst wie heißen, geben sich hier keine Blöße. Außerdem war die Bildsprache sehr augenfreundlich für mich und eine Stimme aus dem Off, das dürfte vielleicht schon bekannt sein, zieht bei mir fast immer. Obendrein hatte die Geschichte richtig Potenzial, und so komme ich auch schon zu den weniger schönen Dingen, das leider nicht wirklich genutzt wurde. Immer wenn es spannend zu werden drohte, trat man auf das Bremspedal, in dem irgendwelche Bestechungsgelder flossen oder irgend einen Prellbock-Charakter auftauchte. Überhaupt empfand ich alles doch recht oberflächlich und dadurch auch recht leicht durchschaubar. Ein wenig tiefer auf die ein oder andere Situation einzugehen hätte bestimmt nicht geschadet.
              Fazit: Ein guter Ansatz, dem es am Ende dann doch etwas an Substanz fehlt

              1
              • 7 .5
                albi0211 24.04.2017, 14:20 Geändert 24.04.2017, 14:23

                Einer dieser Filme, bei dem ich die Kritiken absolut unverständlich finde. Müsste meiner Meinung nach bei 6,5-6,7 in der Community Wertung liegen, wenn man vergleichbare Filme her nimmt. Warum? Weil der Film einfach kaum was falsch macht.
                Da ich Justin Timberlake für einen der talentiertesten Selbstdarsteller halte, sei es beim singen, Comedy, tanzen oder schauspielern, war ich schon von Beginn an in guter Laune. Die kleine Einleitung zu Beginn ist nett umgesetzt, doch der eigentliche Schauplatz ist Costa Rica. Hier bekommen wir erstmal schöne Bilder mit tollen Landschaften, Frauen, Yachten etc. bevor Richie den Kontakt zu Ivan aufnimmt und der Film richtig beginnt. Am Anfang erinnert er leicht an Wolf of Wallstreet, dass schnelle Geld, intelligente, willige und formbare Brains. Doch der Film steigt ziemlich schnell ins Thriller Genre auf, dabei gibt es kaum Action, eher mal kurze und heftige Gewaltausbrüche. Für mich war der Film die komplette Lauflänge über spannend, da ich mich stets gefragt ab, wie dieses Chaos endet. Ben Affleck spielt mal wieder ausgezeichnet. Seine kurzen Wutausbrüche, wenn er Richie zu recht stutzt haben einfach Feuer. Gemma Arterton ist einfach eine Augenweide und bräuchte eigentlich gar nicht reden, doch die wenige Screentime von ihr reicht aus um sie trotzdem sympathisch zu finden. Was ich dem Film hoch anrechne ist das runde und gesamtheitlich zufriedenstellende Ende, welches aber etwas vorhersehbar ist.
                Also wenn ich mal zusammen fasse:

                - Bild: top
                - Schauspieler: gut
                - Setting: wunderschön
                - Handlung: spannend bis zum Schluss
                - Musik: unauffällig
                - Kamera: solide und ohne Schnitzer

                • 2
                  HaudenLukas 09.04.2017, 14:23 Geändert 09.04.2017, 14:30

                  Brad Furmans Thriller "Runner Runner" bietet abgesehen von exotischen Schauplätzen, einem munteren Ben Affleck sowie einer schönen Gemma Arterton, ansonsten nur belanglose Thrillerkost deren fadenscheinige Handlung irgendetwas mit Pokern oder Glückspiel zu tun haben soll. Der Einzige der hier, bei diesem Spiel nur verlieren kann, ist der Zuschauer.

                  5
                  • 4 .5
                    cherubium 03.04.2017, 09:54 Geändert 03.04.2017, 09:56

                    Der Film hat mit Poker so viel zu tun wie Frank Sinatra mit 50 Cent. Deren einzige Schnittmenge ist, dass sie Musik machen.
                    Als Vorlage für den Film diente wohl der Skandal um FT kurz zuvor, worauf ich mich auch nicht mehr auszahlen lassen konnte, bzw. ging es nur noch über eine Anfrage über den Support, das hat dann Wochen gedauert.
                    Film fängt schon schlecht an. Der Justin gibt vor, ein toller Mathematiker zu sein, spielt an drei Tischen CG, will den doofen Fisch ausnehmen, setzt seine 17k$ ein, hält sich für einen ganz tollen Hecht, der die Fische ausnimmt, ist aber selbst so fischig, dass er nicht mal die Grundregel, die selbst der größte Fisch heut zu Tage kennt, das BRM einhält und verballert ganz im Glückspielstyle seine ganze Kohle an einen bösen Bot in nur einer Nacht, der sich die Wahrscheinlichkeiten so zurecht bastelt, dass selbst ein 4 maliger Hauptgewinn im Lotto wahrscheinlicher ist.
                    Der Rest des Films ist ein kleiner unausgegorener Thriller, den ich dank der Darsteller Timberlake und Affleck (die ich beide mag) noch recht kurzweilig finde, aber so richtig packen tut es mich kein einziges mal.
                    Das Thema Poker dient nur als Aufmacher.
                    Wer einen Pokerfilm sehen wollte, wie ich, braucht sich das hier nicht anzuschauen.

                    • 5

                      Hölzernes Spiel, langweiliger Film.

                      1
                      • 4 .5

                        Der Film ist enttäuschend langweilig. Ich habe wirklich mehr erwartet und nach einer Stunde abgebrochen

                        1
                        • 4
                          Deusfantasy 16.09.2016, 14:50 Geändert 16.09.2016, 15:40

                          Die große Kunst beim Pokern besteht nicht etwa darin, wie irrtümlich vor allem von vielen Anfängern vermutet, sein eigenes Blatt zu spielen, sondern seinen Gegner. An dieser Stelle trennt sich bei der Spielerschaft die Spreu vom Weizen. Schafft man es, seinen Gegner genau zu studieren und die richtigen Schlüsse aus seinem Verhalten zu ziehen, ist es dabei oft sogar völlig irrelevant, was man selber auf der Hand hält. Kann man seinen Gegner lesen, erhöht dies die Chance, um einen gelungenen Bluff zu spielen. Wir tuen so als ob wir ein starkes Blatt auf der Hand halten, haben in Wirklichkeit aber nur heiße Luft und gewinnen den Pott.
                          Diesen Grundsatz kann man jedoch immer häufiger auch auf die Filmlandschaft übertragen. Nämlich dann etwa, wenn die Filmstudios die Sehmuster ihrer Zuschauerschaft genau studieren und wissen, was die Zuschauer in die Kinos lockt. Anstatt den Ansporn zu besitzen, aus seinem vorhandenen Blatt das künstlerische Maximum herauszuholen, gibt man sich lieber größte Mühe mit aufwendigem Marketing und kalkulierten Trailern sein Blatt nur gut aussehen zu lassen.

                          So liest sich auch das Blatt von „Runner Runner“ zunächst sehr vielversprechend. Ein hochkarätiger Cast mit Ben Affleck, Gemma Arterton und Justin Timberlake, eine exotische Kulisse mit Costa Rica und mit den illegalen Machenschaften der Onlineglücksspielindustrie ein spannendes und unverbrauchtes Thema. Poker einmal aus der online Perspektive zu thematisieren, ist zudem neu und trifft den Zeitgeist. Man muss allerdings beileibe kein Pokerspieler sein, um bereits nach kurzer Zeit zu erkennen, dass Regisseur Brad Furman hier nur einen gigantischen Bluff spielt und lediglich vorgibt, ein Full House auf der Hand zu haben. Denn der vermeintliche Blick in die Abgründe des Online-Glücksspiels entpuppt sich schnell als oberflächliche, vorhersehbare, langweilige Luftnummer, mit wenig inhaltlicher und erzählerischer Substanz. Die Geschichte ist zudem komplett abstrus erzählt und vollkommen hanebüchen zusammengeschustert. Da helfen auch die malerische Kulisse und die namhaften Darsteller nichts, die klischeehafte Stereotypen spielen und einem daher völlig egal sind.

                          So lockt man die Leute mit falschen Versprechungen gelegentlich zwar an die Tische und macht auch Kasse, doch der nächste Bluff wird dafür bereits im Vorfeld umso leichter durchschaut und die Tische bleiben leer.

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                          • 5 .5
                            Schubi09 16.09.2016, 12:56 Geändert 16.09.2016, 13:04

                            Da ich selbst begeisterter Pokerspieler bin, stieß ich zwangsläufig auf diesen Film, da es hier nun mal um das (für mich) interessanteste Kartenspiel der Welt gehen sollte. Doch als der Film endete habe ich mich wirklich gefragt: Was um Himmelswillen hat das ganze mit Pokern zu tun?
                            Klar es dreht sich um die kriminellen Machenschaften des Besitzers einer Online-Poker-Seite und 1-2 mal werden auch schöne Pokerwortspiele fabriziert, die wahrscheinlich auch nur eingefleischte Spieler verstehen können, das war es dann auch schon. Wer hier einen Thriller rund um das Pokerspiel an sich erwartet, wird hier derbe enttäuscht.
                            Ansonsten findet man einen mittelprächtigen bis guten Thriller mit eigentlich recht gutem Cast vor, der seine Aufgabe hier gut ausführt, dennoch die doch relativ hohe Spannungsarmut nicht so ganz wieder wett macht. Somit reiht sich Runner Runner ein wenig in die unendliche Weite der "Kann-man-mal-gucken-muss-man-aber-nicht-Filme ein.

                            Um es ein wenig in der Pokersprache zu sagen: Man kann den Film am besten mit der Spielsituation beschreiben, wenn man sich nach dem Turn noch einen Flush zusammen ziehen möchte. Die Chancen sehen eigentlich ganz gut aus, in den meisten Fällen (ca. 80%) funktioniert es jedoch leider nicht.

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                            • 6 .5

                              Guter Thriller mit starkem Ben Affleck, bei dem Poker am Ende eigentlich eher im Hintergrund bleibt. Hat mir dennoch besser gefallen als vorher erwartet.

                              • Recht fix ablaufender Thriller und Costa Rica in besten Bildern.
                                Wollte da eh schon mal him. Jetzt eventuell bald.

                                • 5

                                  Ganz solider Thriller mit guter Besetzung. Kann man sich ganz entspannt anschauen aber nochmal sehen muss ich den jetzt nicht.

                                  • 3

                                    Was kann eigentlich hier schief gehen? Mag das Setting, ich bin Pokerfan und zwar sehen wir hier nicht die besten Schauspieler aber dafür eben gut gecastete. Der Film geht los und präsentiert uns relativ schnell seine Hochglanzoptik. Mehr hat dann der Film auch nicht zu bieten. Ein langweiliger Gamplerthriller ohne Spannung und Überraschungen. Der Twist absolut vorhersehbar und auch ansonsten läuft alles nach Schema F.

                                    • 4
                                      Vinyard 27.04.2015, 01:17 Geändert 01.05.2015, 15:37

                                      Ein auf Hochglanz polierter Betrugs-Thriller, der zu keinem Zeitpunkt hält was er verspricht. Schade !

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                                      • 5 .5

                                        Durchschnittlicher, aber durchaus unterhaltsamer Thriller. Das Ding hat mit Pokerspiel so viel zu tun wie Justin Timberlake mit der Oskar-Verleihung, aber insgesamt geht seine und die Leistung von Affleck schon in Ordnung. Die Story ist übersichtlich, man verliert nicht den Durchblick und eigentlich ist schon recht schnell klar, in welche Richtung das ganze Ding läuft, aber: gute Inszenierung und schöne Settings machen das Ganze durchaus geniessbar.

                                        • 1

                                          Runner, Runner ist ein sehr lieblos und langweilig inszenierter Film. In anzusehen grenzt an Zeitverschwendung.
                                          Wer gute Filme über Poker oder über Glücksspieler sehen möchte sollte sich lieber Filme wie "The Colour of Money" oder "Rounders" ansehen.
                                          Meiner Meinung nach verspielt jeder der an so etwas mitarbeitet seinen Ruf ernsthaft Filme machen zu wollen und passt besser zu Leuten die statt dessen lieber auf nen schnellen Dollar aus sind.
                                          Auch zeigt sich das Justin Timberlake (noch?) kein Hauptdarsteller ist. So wie in diesem Streifen oder in "In Time", eher ein sehr guter Nebendarsteller wie in "The Social Network".

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                                          • 6 .5

                                            Irgendein Kritiker meinte mal, der Film wäre nur was für Pokerfans. Deswegen wollte ich den Film lange nicht sehen, als ich ihn mir schließlich doch angeguckt habe dachte ich nur, hat der Kritiker einen anderen Film gesehen? Das Pokerspielen war nur so eine Nebensache, es ging mehr darum das Justin Timberlake zwischen die Fronten geriet und ihn Ben Affleck immer mehr manipulierte und letztendlich nur verarscht wurde. Klar, der Film war jetzt nichts besonderes, ziemlich vorhersehbar und nichts neues, aber doch ganz unterhaltsam. Am meisten war ich jedoch von Ben Affleck überrascht, denn hier spielte er mal nicht den aalglatten Typen, sondern einen richtigen fiesen Dreckskerl. Auch Justin Timberlake war überzeugend. Wie gesagt, ein netter Film für zwischendurch, aber ich habe ihn mir schlimmer vorgestellt.

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                                            • 6

                                              Schöne Bilder, flache Story. Alles schon tausdendmal und vor allem deutlich besser gesehen.

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                                              • 6

                                                Die Leistungen von Timberlake und Affleck sind recht sehenswert. Der Rest dieses auf Hochglanz polierten "Thrillers" bietet allerdings kaum Überraschungen.

                                                • 3 .5

                                                  hochglanzpoliert und langweilig

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                                                  • 6

                                                    ein durchschnittlicher Thriller, mit interessantem ansatz (die online-wetten bzw. poker bzw. glückspielgeschichte war für mich bis dahin eher unbekannt) aber relativ spannungsloser umsetzung.
                                                    einzig ben affleck hatte mich hier überzeugt, so dass hier noch recht passable 6 punkte zusammenkommen. ein "muss-film" sieht anders aus.

                                                    timberlake? flasche leer...