The Sapphires - Kritik

The Sapphires

AU · 2012 · Laufzeit 99 Minuten · FSK 6 · Komödie, Musikfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 8 .5

    Soul mit dem Background der dazu nötig ist. Besser als "Blues Brothers", auch die großartige Musik.

    • 6 .5
      RoboMaus 24.12.2016, 08:11 Geändert 24.12.2016, 18:59

      Der Aufstieg von Underdogs ist immer ein bewegendes Thema in Musiker-Biopics wie 'The Sapphires'. Rassismus war auch bei den heute so beispielhaften Australiern weit verbreitet - der Film spricht ein düsteres Kapitel an, worin Kinder von Weißen mit Aboriginees, die "weiß genug" aussahen, vom Staat den Familien entrissen und in speziellen Heimen groß gezogen wurden. Bis in die 70er Jahre.

      Von vier Schwestern wurde eine auf diese Art verschleppt - die Übrigen bildeten mit etwas Erfolg eine Gesangsgruppe und konnten sie wieder integrieren. Das Quartett nannte sich 'The Sapphires' und wurde 1968 angeworben, um vor amerikanischen Soldaten in Vietnam aufzutreten.... Eine wahre Geschichte.

      Obwohl die angerissenen gesellschaftlichen Themen tiefgreifend sind (Rassismus, Krieg), vermeidet der Plot jeglichen Tiefgang und bleibt weitgehend im Friede, Freude, Eierkuchen-Bereich. Das ist zumindest im Sinne der Mädchen, die sich genau zu diesem Zweck formiert hatten: gute Laune erzeugen und damit Erfolg haben. Sie wirkten auch als +60Jährige bei der inhaltlichen Gestaltung des Plots mit.

      Das Ergebnis macht Spaß - die 'Sapphires' überzeugen mit Charme, Herz und guten Auftritten, und sorgen nicht nur bei G.I.s für gelungene Unterhaltung, der jedoch etwas Biss nicht geschadet hätte.

      15
      • 9

        Ok, der Streifen mag es nicht mit dem Charme von "The Commitments" oder gar mit der pompösen Fulminanz von " The Blues Brothers" aufnehmen und dennoch hat er was.
        Ohne Frage eine Film der Kategorie "Feel-Good-Movie", der durch witzige Dialoge, einer recht interessanten Hintergrundstory und einen mitreissenden Soul-Soundtrack punkten kann. Das der Handlungsverlauf relativ flach verläuft, ist nicht nur nicht störend sondern hier wohl sogar gewünscht.
        Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt und die Kunst, einen Film zu schaffen, der die Themen Rassismus und Vietnamkrieg behandelt, bei dem man konstant ein Grinsen im Gesicht hat, muss man auch erst mal hinbekommen...

        2
        • 7

          ach, gottchen! Wieder mal so eine "underdog wird Star"-Geschichte. Alles schon tausend mal gesehen. Versoffene verkrachte Existenz zieht sich an den Haaren seiner neuen Schützlinge aus dem Sumpf. Er hilft Ihnen zum Erfolg. Trotz aller Widerstände verlieben sich die beiden Hauptrollen.

          Die tausende mal, welche diese spezielle Story auf Australiens Musicalbühnen hat bestehen müssen, sorgten für Perfektion im Drehbuch. Die superguten Künstler sorgten dafür, dass diese tausendmal erzählte Geschichte neu und sympathisch rüberkommt. Director und Cutter sorgten für Präzision imTiming. Wunderbarer Musikfilm

          • 7

            Och Göttchen, der war ja süß. Ein feelgood movie mit tollen Songs und liebenswerten Charakteren. Da hat es mir auch gar nichts ausgemacht, dass die "dramatischen" Szenen doch eher aufgesetzt gewirkt haben.

            5
            • 6

              Der Krieg ist Kulisse für diesen netten, gut besetzten, aber doch seichten Film. Witzige Dialoge gibt es und ein paar unvergessene Szenen.

              • 6

                Eine gewisse Grundsympathie für diese Haltung muss mitbringen, wer diesen Film genießen will, denn in The Sapphires passieren allerlei schlimme Dinge, aber nichts, was nicht durch ein offenes Wort und einen mitreißenden Soul-Stomper aus der Welt zu bringen wäre.

                • 8

                  Regisseur Blair [...] überzeugt mit seinem Ensemble und deren sensationell guten Soulnummern.

                  • 8 .5

                    Aus einem australischen Musical wurde ein Film gemacht, und der ist stark geworden. [...] Sehenswertes Vergnügen - bis zu einem gewissen Grad sogar geschichtlich interessant.

                    • 6

                      The Sapphires ist keine Schmonzette, aber doch ein unterhaltsames Feelgood-Movie, das gerade deshalb solch gute Gefühle produziert, weil es Rassismus in eine weit zurückliegende, von Patina überzogene Vergangenheit verbannt – und den Zuschauer so aus der Verpflichtung entlässt, den eigenen Umgang mit der Problematik überprüfen zu müssen.

                      • 8 .5

                        Wayne Blair fügt dem Kosmos des Vietnamkriegsfilms, in dem Popmusik immer schon eine zentrale Rolle gespielt hat, eine neue Facette hinzu.

                        • 6

                          Chris O’Dowd vereint auf wunderbare Weise Schlampigkeit mit Leidenschaft. Und er findet in der australischen Schauspielerin Deborah Mailman ein vergleichbar charismatisches Pendant.

                          • 8 .5

                            Wayne Blair verharmlost weder den Rassismus in Australien noch die Schrecken des Krieges in Vietnam. So ist ihm ein flotter Unterhaltungsfilm mit Anspruch gelungen [...].

                            • 9 .5

                              Was fürs Herz, was für die Ohren und was für den Verstand – eine so gelungene Mischung gibt’s nicht alle Tage im Kino. Diese Mädels muss man einfach lieben!

                              • 7 .5

                                Dass [Chris O'Dowd] den Zuschauer auf diese 100-minütige Reise zu der Kraft des Soul mitnimmt, macht dieses Langfilm-Debüt so sehens- und hörenswert.

                                • 6

                                  Ein Film für zwischendurch, der Anfang zieht sich etwas - es war dann doch zu wenig meine Musik, ein 2x gucken würde ich ihn nicht.

                                  • 6 .5

                                    Etwas träger Start, aber anschließend entwickelt er sich zu einem schönen, souligen Film. Nichts herausragendes, aber kann man gut mal ansehen.

                                    • 7

                                      Angenehmes Wohlfühlkino. Die Musik ist super, sonst gibt's wenig Höhen oder Tiefen. Kann man sich also gut anschauen.

                                      • 7

                                        In "The Sapphires" geht es um eine Girlgroup, deren Leidenschaft das Singen und deren Traum es ist, auf der Bühne zu stehen. Der Musikfilm ist genretypisch und doch vollkommen untypisch gestaltet. Denn es geht nicht um eine Underdog-High-School-Band, die ins Finale eines Wettbewerbs einziehen will und sich auf ihren großen Auftritt vorbereiten muss oder so ähnlich, sondern um vier Aboriginemädchen in den 60ern. Dadurch werden auch Themen wie Rassismus und der Krieg in Vietnam behandelt, letzteres trotz der lockeren Atmosphäre und des Witzes, besonders Chris O'Dowd sticht hier hervor, die die ganze Zeit über herrschen sogar mit nötiger Ernsthaftigkeit und in drastischen Bildern. Die Mischung ist bloß manchmal ein wenig ungelenk und selbstverständlich kann sich "The Sapphires" in Sachen Tiefgründigkeit auch nicht mit anderen Filmen messen, die sich hauptsächlich diesen Problemen widmen. In erster Linie ist es eben immer noch ein Film über vier Mädchen, die singen wollen. Für einen solchen ist der Ansatz aber erfrischend und als ebensolcher funktioniert er sehr gut und hat mir gefallen, obwohl nicht jedes Klischee ausgelassen wird. Dafür sind die Gesangseinlagen jedoch gelungen, sodass ich mich sogar das ein oder andere Mal beim mitnicken ertappt habe.

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                                        • 6

                                          Die Performer von The Sapphires verbessern den Film oder retten ihn, je nachdem, wie man es sehen mag. [...] Das Drehbuch ist kitschig und voller Klischees und geht den Weg, den man erwartet hat. Aber das hat noch nie einen Film davon abgehalten, mit dem Publikum zu interagieren.

                                          • 7

                                            Wie die Sapphires selbst ist auch der Film The Sapphires dazu bestimmt, sich in die Herzen der Zuschauer zu singen und diese können sich nicht dagegen wehren.

                                            • 7 .5

                                              Man könnte The Sapphires als die australische Version von Dreamgirls bezeichnen. Ein Film, der einfach Spaß macht, mit Musik, die direkt zum Herzen geht.