Sauvage - Kritik

Sauvage

FR · 2018 · Laufzeit 99 Minuten · FSK 16 · Drama · Kinostart
Du
  • 7 .5

    [...] Camille Vidal-Naquet diffamiert nicht, sein Blick gleicht dem seiner Hauptfigur. Der liebt sie, was sonst.

    • 8

      "In seinem Langfilmdebüt Sauvage spielt Camille Vidal-Nacquet sämtliche Möglichkeiten der Wildheit durch und landet bei der bedingungslosen Zärtlichkeit." [Manon Cavagna]

      • 7

        Das Leben kann so schön sein ... und so furchtbar. In „Sauvage“ folgen wir einem jungen Stricher, der in einer zynischen, menschenfeindlichen Welt noch immer nach Intimität sucht und teilweise auch findet. Das ist gleichzeitig sehr nah an den Figuren und distanziert, romantisiert das Leben auf der Straße nicht und begegnet dem Protagonisten doch voll Wärme.

        • 8

          Das queere französische Kino erzählt schon seit beinahe 40 Jahren von Strichern und ihrer Einsamkeit. Camille Vidal-Naquet bricht in seinem Spielfilmdebüt mit den gängigen Klischees und zeigt uns ganz im Sinne von Camus’ Sisyphos-Auslegung einen »Rent Boy« als glücklichen Menschen. [Sascha Westphal]

          • 8

            Explizites Drama ohne Distanz und Berührungsängste [...].

            • 7

              Die nüchterne Inszenierung und die lebensnahe Performance von Félix Maritaud ermöglichen ein empathisches Einfinden in das Porträt eines Außenseiters, den es nach Liebe dürstet.