Saw V - Kritik

Saw V

US · 2008 · Laufzeit 95 Minuten · FSK 18 · Horrorfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 8 .5

    Der Teil war sehr Brutal. Ich liebe die Pendel und die Blutbank.

    • 5 .5
      cyranorick 30.07.2018, 15:18 Geändert 31.07.2018, 19:04

      Abgesehen von 1-2 Momenten des schmerzhaften Gesichtzusammenziehens bei einigen "Apparaten" werden die Aufgüsse immer dünner.. ^^

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      • 3

        Statt mal etwas Zeit verstreichen zu lassen, um etwas mehr Kreativität zu gewinnen, blieb es im Jahrestakt und "Saw 5" ist eigentlich genauso belanglos, wie sein Vorgänger. Es gibt zwar nun einen Tick mehr Story, denn mit Costas Mandylor hat sich ein neuer, recht solider Gegenspieler etabliert, doch diese Angewohnheit ca. die Hälfte des Filmes in der Vergangenheit spielen zu lassen, nervt einfach ungemein. Man bekommt es auch nicht gezeigt, was nun neu und was alt ist, was Aufmerksamkeit erfordert, denn was gerade noch in der Gegenwart spielte, spielt plötzlich wieder in der Vergangenheit. Nur da der Film so langweilig ist, ist das mit der Aufmerksamkeit schwierig. Das neue Spiel ist echt schwach und die neuen Charaktere höchst belanglos. Dass sie alle hätten überleben können, bemerkt man als Zuschauer sofort. Nun ja, mit Logik diente diese Reihe ja nie großartig. Auch enttäuschend ist, dass es nicht mal derben Splatter zu sehen gibt, denn bis auf zwei Szenen ist das Treiben recht harmlos und die meisten Fallen sind unkreativ. Wenigstens ist das Ende aber noch ganz solide ausgefallen und weil die Story etwas besser funktioniert, gefällt mir Teil fünf minimal besser, als der vierte, doch gut ist das absolut nicht!

        • 7

          (In jeder “Saw”-Review spoilere ich die Ereignisse der vorangegangenen Filme. Es gibt aber KEINE SPOILER zu “Saw V”.)

          Wenn man sich die Filme der ‘Saw’-Reihe ansieht, dann fühlt es sich in etwa so an, als würde man einer Serie folgen. Natürlich bin ich mit dem neumodischen Schnickschnack wie Netflix und der so hochgelobten neu gefundenen, filmischen Qualität der Serien ungefähr so vertraut wie mit dem Gefühl, eine blau angestrichene Knoblauchzehe in der Nase stecken zu haben, und gehe von daher vom alten, klassischen Fernsehen aus. Da war es egal, wenn mal hier und da was nicht richtig sitzt, man hat die Weitererzählung der Geschichte trotzdem mit Hingabe verfolgt. Ungefähr so verhält es sich auch mit der Reihe um den Puzzle-Mörder Jigaw. Es wird immer etwas Neues aus dem Hut gezaubert, das einen bei Laune hält, um sich ganz konventionell an der Fortführung der Handlung zu erfreuen. Das wird besonders dadurch hervorgerufen, dass wir uns zu Beginn der Filme immer sehr unmittelbar am Ende des vorangegangenen Teils wiederfinden - ganz so, wie bei den Episoden einer TV-Serie.

          Bei “Saw V” ist vom brillanten Aufbsu der ersten 3 Filme recht wenig zu spüren; nichtsdestotrotz kann man ihm eine würdige inhaltliche Erweiterung nicht absprechen, ebenso wenig wie ein ausgewogenes Maß an Spannung. Eine ungemeine Verbesserung zum 4. Teil ist im diesmaligen Fallenparcours zu finden, in dem sich fünf Personen wiederfinden, die allesamt scheinbar eine Verbindung aufweisen, wenngleich sie erst herausfinden müssen, um welche es sich handelt. Sie haben eine Reihe von Tests zu absolvieren, die von jedem maximale Anstrengung und Willen erfordern, wobei sie die Anweisung bekamen, entgegen ihres Instinktes zu handeln. Dieses Mal bringen die Fallen ihre Opfer vermehrt zum Nachdenken und Reflektieren über das eigene Handeln und über die Schuld, die sie in sich tragen. Auch das sich immer weiter zusammensetzende Bild, welche Gemeinsamkeit es zwischen den Personen gibt, fügt sich hier in die verdrehte jigsawsche Moralgeschichte elegant ein. Im Vergleich zum direkten Vorgänger, in welchem die einzige “Sünde” des Opfers Selbstlosigkeit war, eine enorme Steigerung.

          Parallel dazu wird gezeigt, wie Detective Hoffman versucht, den ihn verdächtigenden Strahm auszuschalten und als Sündenbock darzustellen, um selbst entkommen zu können. Überaus interessant sind dabei die Rückblenden, die nun nicht mehr auf die Hintergrundgeschichte John Kramers eingehen, sondern den Ursprung der Zusammenarbeit von Jigsaw und Hoffman erläutern. Das Interessanteste an diesem Ansatz liegt in der Figur von Hoffman selbst, der entgegen des guruhaften und stark idealistisch geleiteten Kramer und der emotional gesteuerten Amanda einen sehr harten, kalten und sadistischen Charakter hat.Tatsächlich gibt dieser Mann, der zwar gänzlich nach den Regeln Jigsaws agiert, dies jedoch doppelzüngig und genießerisch tut, einen fabelhaften Bösewicht ab. Trotz der unheimlichen Tortur, der er andere unterzieht, fällt es schwer, Jigsaw zu hassen.

          Das Schwierigste und Herausforderndste an der ‘Saw’-Reihe ist für den Zuschauer bekannterweise nicht, das Blut und den Schmerz auszuhalten, sondern sich moralisch zu positionieren. Es geht nicht. Die Opfer sind in nicht seltenen Fällen Arschlöcher, die Täter oftmals verständlich, die Methoden in jedem Fall komplett an der Grenze des Vertretbaren vorbei und ein Schatten der absoluten Eskalation kreist immer über Allem. Hoffman ist der pervertierte Schatten Kramers. Er macht exakt dasselbe wie sein Mentor, teilweise perfekt kopiert, allerdings meint er die vermittelte Moral nicht - bzw. zumindest nicht offensichtlich - ernst. Stattdessen inszeniert er sich als Machtjongleur, der ein Doppelleben lebt und es auskostet, als Polizist gefeiert und als Mörder gefürchtet zu werden, und hat gefallen daran, schlau genug zu sein, um alle an der Nase herumzuführen. Er sonnt sich in seiner eigenen Genialität und besitzt ein großes Ego. Er ist der Bösewicht, bei dem man sich auch nie scheut, ihn auch als solchen zu bezeichnen. Kramer handelt, so verrückt es auch klingen mag, absolut selbstlos, um Anderen zu helfen. In seiner völlig an jeglicher Relation vorbeischießenden Vorstellung sollen die Martyrien dazu führen, dass man das Leben mehr wertschätzt - sein eigenes oder das der Anderen. Hoffmans erster Mord war durch Rache begründet und bereits zu diesem Zeitpunkt gut geplant und geschickt manipuliert. Er bediente sich der Jigsaw-Morde und kopierte sie gekonnt, um keinen Verdacht auf sich zu lenken (man mag jetzt überlegen, wie lange John Kramer bereits sein Unwesen treibt, da alle Rückblenden in allen Filmen entweder vor Teil 1 oder vor Teil 2 spielen) - später tut er dasselbe, allerdings unter der Fittiche Kramers. Man mag ihn als treuen Jigsaw-Jünger bezeichnen, was er auch sein mag, allerdings ist seine Motivation fraglich und scheint eher ein Ventil für seine enormen taktischen Fähigkeiten zu sein.

          Die Beschäftigung mit dieser Figur macht auch “Saw V” wieder zu einer Folge der Reihe, die uns interessiert hält. Es passiert genug, dass wir sowohl innerhalb als auch außerhalb des Fallenmarathons hellhörig bleiben, und die Ausweitung des Jigsaw-Kosmos schreitet unentwegt voran, einstweilen ohne sich merklich zu verhaspeln und über sich selbst zu stolpern. Es bleibt wohl gemerkt die absolute Überraschung aus, und es zeichnen sich auch durchaus gewisse Schemen ab, nichtsdestotrotz verfällt das Franchise nicht wie so viele andere seiner Art im Verlust ihrer Persönlichkeit zugunsten des absoluten stilistischen Overkills. So viel Gewalt auch über die Bildschirme wandern mag - ‘Saw’ bleibt eine vom Inhalt getriebene Serie. Vorerst.

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          • 4
            J.F.Lannister 25.03.2018, 03:25 Geändert 25.03.2018, 03:46

            Das Ärgerliche an "Saw V" ist die Tatsache, dass der eigentlich spannende Opfer-Handlungsstrang über fünf opportunistische Egoisten, die Teamwork lernen müssen, um Jigsaws Spiel zu überleben, zum Nebenschauplatz gerät, während sich der Film lieber mit Tobin Bells vergessenswertem Jigsaw-Nachfolger und der überraschungsarmen Suche der Polizei nach diesem beschäftigt.

            Dass die "Saw"-Fortsetzungen ohne Torture-Porn und Tobin Bell ziemlich schnell ihre Zuschauerschaft verlieren würden, wissen auch die Produzenten, also lassen sie die Drehbuchautoren einen Flashback-Handlungsstrang in den Film schreiben, damit Tobin Bell doch noch seinen Auftritt erhält. Aufgrund der Hintergründe zu "Saw II" und "Saw III" sowie der Ausbildung des Jigsaw-Nachfolgers fühlt sich "Saw V" oftmals wie ein Remake seiner Vorgänger an.

            Zwar werde ich mir auch noch die restlichen Filme anschauen, aber für mich steht jetzt schon fest, dass man die "Saw"-Reihe am besten mit dem dritten Teil hätte beenden sollen. Die ersten drei Filme funktionieren als Trilogie mit einem einigermaßen runden Handlungsbogen sehr gut, Teil 4 & 5 entpuppen sich dagegen als Totgeburten, um die Reihe künstlich am Leben zu erhalten. Bezeichnenderweise muss die Reihe ab Teil 4 eben ohne Leigh Whannell als Drehbuchautor auskommen.

            P.S.: Wenn schon Horror von David Hackl, dann empfehle ich anstelle von "Saw V" den Bären-Survivalhorrorfilm "Into the Grizzly Maze" mit James Marsden, Thomas Jane, Billy Bob Thornton und dem Bären Bart II, bekannt aus "Into the Wild", "Wir kaufen einen Zoo" und "Game of Thrones".

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            • 3

              Spätestens nach Teil 3-4 war das ganze ausgelutscht.

              • 3 .5

                Haut einem direkt zu Beginn wortwörtlich die Blutwurst aus dem Magen und zieht die Sache mit der sadistischen Torture Porn Nummer konsequent durch. Regisseur Darren Lynn Bousman tritt nun aber zu Gunsten des Neulings David Hackl zurück, dessen Inszenierung zwar nicht weniger perfide, aber dafür etwas ruhiger und zurückhaltender ist. Keine allzu zappeligen Schnitte mehr. Der Handlungsbogen ist nun endgültig in der Belanglosigkeit angekommen und wirkt so unnatürlich konstruiert, das jegliche Spannung diesbezüglich ausbleibt; Anstatt Tobin Bell gibt es story-bedingt nun vorallem auch Costas Mandylor und der Typ kann ja mal garnichts. Immerhin sind die (allzu schnell abdankenden) Nebenfiguren und Fallensequenzen diesmal wesentlich gelungener, man könnte sagen, die Produzenten fokussieren sich nun endgültig auf's Wesentliche.

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                • 1 .5

                  Die erste Szene mit Seth auf dem Schneidetisch ist ganz gut und wirklich sehr brutal.Der Rest ist dann leider sauschwach.

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                  • 6 .5

                    Für mich sogar wieder einen Tick besser als Teil IV.

                    • 7
                      expendable87 18.11.2017, 13:52 Geändert 18.11.2017, 13:53

                      Obwohl man Jigsaw längst über die Klinge springen lassen hat, lebt der Spielchen treibende Torture-Mentor sein krankes Hobby weiter aus und lässt viele 'böse' Menschlein in viele noch bösere Fallen tappen!
                      ...
                      Teils clever, teils absurd, brutal ja sowieso...wird die immer noch gefällige Geschichte in verschiedenen Handlungssträngen recht spannend fortgeführt!
                      Für Bousman hat sich's jedoch ausgefoltert...David Hackl heißt der Glückliche, der den Testobjekten nun die Stümmel-Händchen halten darf!
                      Dass SAW in Sachen Härte zu keiner Zeit an Schwung verliert, zeigt sich bereits in der einladenden Anfangsszene mit dem Todes-Pendel!
                      ...
                      Unbedingt erwähnen muss ich noch, dass ich bei keinem anderen Teil, aufgrund unfreiwilligen Humors, so sehr lachen musste wie bei Diesem...gemeint ist die Stelle, wo Jigsaw aufbrausend verlauten lässt: 'Töten ist etwas Widerliches und Unmenschliches!' ...würde es eine Goldene Himbeere für Zitate geben, dann hätte Dieses hier wohl voll abgeräumt! :D
                      ...
                      Fazit: Wenngleich sich SAW nicht immer an die Spielregeln hält, so sorgt die Reihe dennoch für Heillosen Zeitvertreib!
                      Lieblings-Prüfung/Teil 5: 'Der Glassarg'
                      ...
                      7 / 10 ineinandergreifende Puzzleteilchen

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                      • 1

                        "Saw V" führt seinen Vorgänger stringent fort und das ist nicht positiv zu verstehen. Es geht noch weiter bergab.

                        Auch hier bietet die Geschichte nichts weiter als das völlig langweilige „Ich drehe den ganzen vorherigen Film um komplette 180 Grad und fühle mich dabei total cool, weil das alles so unvorhersehbar ist“ Saw-Gedöns.

                        Dazu nimmt der Härtegrad nur immer mehr zu. Welches Publikum hier bedient werden soll ist klar. Wer hier seinen Spaß hat, der hätte auch noch Kinogeld für 20 Fortsetzungen ausgegeben. Die Nebenhandlung als Mittel zum Zweck für noch mehr Folterszenen wirkt völlig hineingezwungen, weil sonst der Film nur eine Laufzeit von 45 Minuten aufgewiesen hätte. Auch hier bietet uns der nun hinter der Kamera verantwortliche Hackl (der David, nicht der Schorch) nichts neues, sondern etwas altes ganz lau aufgewärmt.

                        Zwischendurch werden die Schnitte immer schneller, was wohl so etwas wie die Panik der Opfer darstellen soll – das dürfte allerdings auch nur bei dem o. g. Publikum funktionieren.

                        Und wirklich ärgerlich ist, dass die Reihe seit dem Anfang von Teil IV nicht vorankommt. Denn seit dem Fund der Leiche von Kramer, spielte sich alles darauffolgende vorher ab. Einfallsreich? Auf keinen Fall! Ideenlos? Definitiv!

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                        • 6
                          marv.kukovic 01.10.2017, 17:30 Geändert 01.10.2017, 17:59

                          Saw V bietet einer eher lasche Story die in Hetzjagd und Revenge Situationen endet gepaart mit einer Anhäufung egoistischer Darsteller die mal wieder irgendwo gefangen sind und im Kern alle gleich sind und genau auch deswegen geprüft werden und scheitern... In meinen Augen nur Mittel zum Zweck.. Ist ja nicht so das man das schon irgendwo gesehen hat *lach* Dadurch das man nur irgendwelche Opfer beisammen gefügt hat zu denen mal gar kein Bezug steht und was die Vorgänger so besonders gemacht haben enttäuscht es irgendwie nur noch..

                          Doch die Geschichte von Nachfolger Jigsaws Mark Hoffman war perfide und gut aufgelöst wurden im Vorgänger und durchleuchtet nachdem man Johns Geschichte so weit es geht bekommen hat, seine Motive und vergangenheits Muster geprägt vom Verlust seiner Schwester und der damit aufbauenden opening Sequenz in der es iss Jigsaw untypisch keine entrinnen gibt aller Amanda... großartig!!

                          Im Rücken der Polizei verfolgt Hoffman sein eigenes Spiel und Agent Strahm aus Teil IV ist ihm dicht auf den Versen...

                          Unterhaltungswert bietet das ganze aber allemal wie man es SAW typisch bereits kennt..

                          Einzig und allein die End Szene im Eiskalten Sarg der schon im vierten Teil vorgehalten wurde bekommt endlich seine Daseinsberechtigung und so endet das in einem echt heftigen sowie deftigen Abschluss und verstörendem Ende was mir sehr gut gefallen hat , besonders durch Hoffmans psychopathischen Blick als Opfer zerquetscht wird und er grinsend hereinschaut.

                          Wahrlich der schwächste Teile.. doch hat auch seine Saw typisch guten und packenden Momente, dennoch einiges was negativ in mein Bild fällt..

                          6 von 10 Punkten

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                          • 6 .5

                            Ok, seinen Zenit hatte die Saw Serie schon lange überschritten - der erste Teil war ein Hammer, der zweite ein würdiger Nachfolger, mit Episode drei wurden ein paar Storyfetzen aufgeklärt und eigentlich alles dargelegt. Mit Runde vier wurde ein kompletter weiterer Handlungsstrang zu allem dazu gemengt der ja in der übermäßig unbefriedigenden Auflösung mündet daß es noch einen weiteren Täter gibt - und der fünfte Durchgang ist dann immerhin so clever dies näher zu beleuchten. Wobei der Film leicht überfrachtet ist: durch ständige Zeitsprünge und Rückblenden werden Szenen aus den vier Teilen erläutert, erweitert und ergänzt und der ja eigentlich seit Teil 3 tote Jigsaw kommt auch in den Rückblenden erneut zu Wort, ein weiterer Teil behandelt die besessene Jagd des FBI Agenten um hinter das Geheimnis Hoffmanns zu kommen und in einem dran geklebten Handlungsteil kämpfen sich wieder 5 arme Würste durch ein mit den üblichen Fallen gespicktes Haus und werden stetig dezimiert. Wobei es im Stillen ja eh nur um das eine geht: wie sieht die neueste Falle, wie heimtückisch und gemein sind sie? Nun, die (perverse) Phantasie der Drehbuchautoren ist nach wie vor voll funktionsfähig und läßt die Figuren in eine Sauerei nach der anderen tappen. Klar kann am Ende des ganzen nicht wieder so ein heftiger Schluß folgen wie mans von den ersten beiden Teilen gewöhnt war - wenn also dann die berühmte Schlußmusik zur Auflösung ertönt fällt die Pointe doch sehr schlicht aus. Aber trotzdem: auch wenn dieser FIlm von Kritikern mit Vorliebe gehasst und zerissen wird, mir hat er im Rahmen seiner Möglichkeiten gefallen: die fiese Heimtücke ist ungebrochen und Spannung wer es letztlich wie übersteht ist bestens vorhanden. Obendrein bietet die Schlußszene die optimale Befriedigung für viele Männer die gezwungen waren "Gilmore Girls" zu schauen.
                            Fazit: Die fünfte Runde des Perverso-Splatters fällt besser au sals zu erwarten war - wenngleich der Höhepunkt lange zurückliegt !

                            • Ganz gut mit recht guten Effekten - bissi nervig die zweigleisige Drehweise. aber recht unterhaltsam.

                              • 5

                                Dieses Jahr ewartet uns mit "Jigsaw" bereits der achte SAW Film. Wie ich schon in den anderen Reviews zu SAW sagte, fand ich eigentlich keinen Teil, außer den ersten, wirklich gut. Trotzdem gucke ich solchen Horror-Schlock eigentlich immer sehr gerne, weil sie trotz allem immer einen gewissen Unterhaltungswert haben. Nachdem SAW IV eine ziemliche Gurke war, muss ich sagen, dass SAW V das Ganze wieder etwas besser macht und es ist der drittbeste Teil der Reihe. Gut ist der Film aber trotzdem nicht.

                                Der neue Jigsaw, Detective Hoffman, stellt sich nach den dramatischen Ereignissen aus SAW IV als großen Held hin und gilt bei seinen Kollegen als großer Retter. Doch in welcher Verbindung steht er zu dem echten Jigsaw? Wie hat er ihn kennengelernt und was ist vor allem sein Motiv? Für Detective Strahm steht fest, dass mit Hoffman etwas nicht stimmt und ermittelt auf eigene Faust. Währenddessen kämpfen 5 neue "Kandidaten" bei Jigsaws neustem Spiel ums Überleben.

                                Ich muss gestehen, dass der dritte Akt wirklich nicht schlecht war und das Ende hat einen wirklich fiesen Cliffhanger. Hoffman ist zudem noch ein richtiges Arschloch und fast schon das exakte Gegenteil vom echten Jigsaw. Leider hat dieser Film eine ziemlich sinnfreie Story. Die "Todesszenen" sind platt und völlig langweilig, sämtliche Nebendarsteller agieren grausig und wirklich viel entwickeln tut sich eigentlich nicht. Im Grunde ist das Ganze nur ein SAW 4.5 und streng gesehen hätte man diesen Film einfach überspringen können.

                                Zuerst das Positive. Tobin Bell ist wieder großartig. Der Kerl hat eine wunderbare Ausstrahlung und eine grandiose Stimme. Er füllt seine Rolle hervorragend aus und ist für mich der wahre Jigsaw. Costas Mandylor als Hoffman gefiel mir deutlich besser als im vierten Teil, weil zumindest versucht wird, seinen Charakter etwas zu beleuchten. Wirklich interessant ist es nicht, weil es rückwirkend keinen Sinn ergibt, aber es ist zumindest schön zu sehen, dass man ihn als Charakter kennenlernt. Die restlichen Darsteller sind ein echter Alptraum und agieren auf einem unterirdischen Niveau. Da hilft auch eine Julie Benz oder ein Carlo Rota nichts mehr.

                                Fazit : Schlecht gespielt, schlecht geschrieben und nur am Ende spannend. SAW V ist kein guter Film, aber er ist deutlich besser als der katastrophale vierte Teil. Zwei gute Darsteller gibt es zu bestaunen und die Effekte sind wie immer ansehnlich. Die schlechten Schnitte bleiben und die Nebendarsteller sind wirklich fürchterlich. Mit Teil 6 hat man sogar nochmal einen Qualitätssprung nach vorne gemacht.

                                5/10

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                                • 3

                                  Joa..typisch Saw.
                                  Unlogisch, überspitzt, aber relativ kreativ bei den Fallen.

                                  • 1 .5

                                    Wer eine gute Story und überzeugende Charaktere braucht, der kann sich die Saw Reihe sowieso sparen und dieser Film ist da keine Ausnahme. Die Idee ist nicht wirklich kreativ und nur bedingt amüsant. Die Fallen sind zwar wie immer kreativ, aber spannender macht es diese Beleidigung der Filmkunst leider auch nicht. Das einzige was positiv zu erwähnen wäre, ist das Ende, das aber nicht in der Lage ist, all den Abfall den der Film in den vorigen Minuten produziert hat, wieder auszubessern. Ein riesiger Haufen Zeitverschwendung, den man sich echt nur als hardcore Saw Fan ansehen sollte. Für Horrorfans kein Muss und definitiv keine Empfehlung.

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                                    • 3
                                      cycloo77 13.01.2017, 02:05 Geändert 13.01.2017, 12:11

                                      Saw die Endlosschleife des Rätselraten Tötens, wird wohl noch irgendwann die 100dert voll machen.
                                      Aber davon sind dann mindestens 97 zuviel des Guten gewesen.

                                      Es zählt einfach nur noch gewisse abartige Gelüste zu befriedigen und den LKW voll mit Kunstblut bis zum letzten Tropfen zu lehren.

                                      Die Reihe ist verblutet!

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                                      • 7

                                        Saw 5 ist bislang der schwächste Film der Reihe, für Fans aber trotzdem sehenswert. So erfährt man in diesem Teil etwas mehr über die Hintergründe von Jigsaws Fallen und seine Komplizen. Den Hauptpart übernimmt Mark Hoffmann und in diesem Film erfahren wir mehr über ihn als Person und seine Methoden. Es werden ein paar neue Facetten der bereits bekannten Figuren durch Rückblenden gezeigt und es gibt auch wieder einige abartige Fallen bzw. Tests, aber nach etwas wirklich neuem sucht man vergeblich. Trotzdem wurde ich als Saw-Fan wieder gut unterhalten und der übliche Twist sitzt erneut, obwohl etwas vorhersehbarer als in den Vorgängern.

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                                          commanderbusch 15.09.2016, 19:07 Geändert 15.09.2016, 19:07

                                          Weiss nicht, was ich hier noch schreiben soll.
                                          Langsam aber sicher ist der Drops echt mal gelutscht.

                                          • 4 .5

                                            1. Schauspielerisch ist wie bei den Vorgängern alles in Ordnung. Außer Costas Mandylor. Wirkt alles sehr amateurhaft
                                            2. Storyline knüpft an Vorgängerteil gut an, aber ein wenig verwirrend erzählt! Hin und her von der Geschichte.
                                            3. Wie immer blutig, allerdings in diesen Teil mit sehr viel Dialogen Verbunden.
                                            4. Eindeutig ein Zwischenteil um die Geschichte in eine andere Richtung zu lenken um die Saw Reihe bis aufs letzte auszubeuten!
                                            5. Toll, Julie Bent in der Hauptrolle :D Bisschen verliebt in diese Frau seit Dexter!
                                            6. Schwächster Teil dieser doch so guten Saw Reihe!
                                            7. Der typische Saw Soundtrack minimal vorhanden!
                                            8. Wunderschöne Qualität (Bluray Unrated Version)

                                            • 3

                                              Das Sterben in teuflischen Fallen geht in seine nächste Runde. Habe ja lange mitgemacht, aber das hier wird mein letzter Teil der Reihe sein. Genug ist genug!

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                                              • 7

                                                Wie alles ab Teil 1 nur noch für Fans der Reihe zu empfehlen. Diese werden aber (in der Uncut-Fassung) wieder auf ihre Kosten kommen, wenngleich der fünfte Teil der Folterorgie der schwächste Part ist.
                                                Die Fallen etwas zahmer als zuvor, mal abgesehen vom Opener und leider ist auch ein ziemlicher mieser Effekt dabei, für die SAW-Reihe ungewöhnlich. Natürlich wie seit Teil 3 gewohnt eine große Anzahl von Personen eingekesselt, die Konstellation diesmal aber nicht so interessant wie zuvor. Jedoch wie immer mit einem coolen wenn auch konstruierten Twist am Ende.

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                                                • 6 .5

                                                  Sichtung: 21.11.2015
                                                  Vorhersage 4,5 -> Bewertung 6,5

                                                  Auch teil 5 knüpft nahtlos an seine Vorgänger an und erweitert die bereits bekannte Story um zusätzliche Details, die einen komplett neuen Blick auf vergangene Ereignisse erlauben. Was den Ekel-/Splatterfaktor anbelangt, ist SAW 5 allerdings deutlich schwächer als die anderen Teile.

                                                  FAZIT: Teil 5 hilft dabei die gesamte Story des SAW-Zyklus besser zu verstehen. Ein Highlight der Serie ist er aber nicht.

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                                                  • 0 .5

                                                    Uff! Vier Teile hab ich schon bewertet, mir fällt nix mehr ein. So ging es den Autoren und Produzenten des Films wohl auch.

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