Schloss aus Glas - Kritik

The Glass Castle

US · 2017 · Laufzeit 123 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 8
    EudoraFletcher68 28.09.2018, 13:02 Geändert 26.10.2018, 19:38

    Habe das Buch vor ungefähr fünf Jahren gelesen und für meine Begriffe hält sich der Film sehr gut an die Romanvorlage. Das einzige was mir gefehlt hat, war die Zeit als die Familie irgendwo in den Südstaaten lebte und die Mutter einmal in der Woche rote Bohnen kochte, die dann für die ganze Woche reichen mussten und mangels Kühlschrank relativ bald umkippten.
    Woody Harrelson als unfähiger aber unglaublich charmanter und fantasiebegabter Vater von vier Kindern hat mich überzeugt. Echt stark gespielt!
    Mich hatte das Buch damals schon sehr berührt, da es sich um die Autobiographie der Autorin handelt. Allein den Mut aufzubringen, ihre desolate Familiengeschichte in dieser Deutlichkeit zu veröffentlichen finde ich beeindruckend. Und dass Walls eine begabte Autorin ist, stellt sie in ihrem biographischen Roman unter Beweis.
    Auch wirkt es so auf mich, als ob es ihr doch tatsächlich gelungen ist, sich von den Eltern innerlich soweit zu lösen, dass sie ihren eigenen Weg gehen konnte, was ich ebenfalls beachtlich finde. Positiv ausgewirkt hat sich auf alle vier Kinder mit Sicherheit das unermessliche Zutrauen, dass der Vater in sie von Anfang an gesetzt hat. Er hat Ihnen vermittelt, dass sie alles erreichen können (typisch amerikanisch eigentlich) und an ihre Fähigkeiten geglaubt. Schön auch, dass weder Buch noch Film mit dem moralischen Zeigefinger auf die doch sehr grenzwertigen Eltern deuten, sondern es werden mit teilweise gnadenloser Nüchternheit die Konsequenzen für alle Betroffenen aufgezeigt, im Guten wie im Schlechten.

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    • 4
      RoboMaus 19.08.2018, 07:08 Geändert 19.08.2018, 19:40

      Gewiss doch: die wahre Story vom unteren Rand der amerikanischen Gesellschaft - da sind höchster Anspruch und gute Bewertungen garantiert. Auch die Besetzung mit Harrelson/Watts/Larson überzeugt, wobei vor allem Woody Harrelson glaubhaft den Vollasso mimt. Da stehen wir immerhin schon bei 4 Punkten. Doch ansonsten?

      Ansonsten darf man einer höchst eindimensionalen Handlung beiwohnen, die einem nichts anderes bietet, als den Säufer und Ignoranten, der seine Frau und Kinder immer und immer wieder in Kalamitäten führt, dadurch verursacht, dass er sich mit jedem anlegt und deshalb ständig umherzieht. Natürlich versäuft er auch noch den Notgroschen, während die Kinder hungern. Vom Ende abgesehen, ist das der wesentliche Inhalt von zwei Stunden Sozialdrama, das darüber hinaus nur mit narrativer Einfallslosigkeit glänzt. Holzhammer statt Erzählkunst.

      Nach einer halben Stunde fragte ich mich bereits, ob 'Schloss aus Glas' (2017) noch Nennenswertes liefert, über das hinausgehend, was ohnehin schon von Anfang an gezeigt wird. Leider Fehlanzeige. Selbst wenn man mit dem Vorlauf eine Viertelstunde überspringt, hat man nicht das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben - eine direkte Konsequenz aus Inhalten, die sich lediglich wiederholen. Zudem passt die Optik nicht: dafür, dass bei jeder Gelegenheit betont wird, wie die Kinder mitunter tagelang nichts zu essen bekommen, sehen sie erstaunlich gut genährt aus...... in dem Alter waren selbst meine Kinder schlanker, obwohl die einmal pro Woche bei McDonalds waren *Ironie off*.

      Gut gespielt, aber storytechnisch einfallslos und zu langatmig.

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      • 8
        Dr.Hasenbein 16.08.2018, 19:44 Geändert 17.08.2018, 20:19

        Er hat es schon wieder getan. Dieser Sauhund!
        Ich habe wirklich keine Ahnung wie er das macht, aber Woody Harrelson hat seit einigen Jahren einen mehr als sehr guten Lauf, ein feines Gespür für gute Stoffe,
        die immer zwischen Mainstream und Indie hin und her pendeln,
        und liefert eine Spitzenleistung nach der anderen ab.
        Meine bitte, gebt diesem verdammten Mistkerl doch bitte endlich seinen verdienten Oscar.
        Und auch hier ist er trotz seiner "Nebenrolle" die absolute Konstante,
        hat die stärkste Rolle abbekommen, und spielt jeden, der sich mit ihm in eine gemeinsame Szene traut ohne Probleme an die Wand.
        Ich habe keine Ahnung was aus dem Film geworden wäre, wenn man die Rolle nicht mit Harrelson besetzt hätte.
        Aber in erster Linie geht es um die Hauptfigur "Bergziege",
        ääähh Jeanette Walls,
        die auch den Roman, und damit die Vorlage zum Film geschrieben, und damit ihre, naja, sagen wir es mal so,
        etwas andere Kindheit aufgearbeitet hat.
        Den Roman habe ich (mal wieder) nicht gelesen,
        kann daher keine Vergleiche ziehen.
        Weiss aber trotzdem dass im Film einiges,
        aus den schlechten Zeiten unter den Tisch gefallen ist.
        Was, wenn man es nicht weiss, nicht weiter störend ins Gewicht fällt.
        Ertappt man sich doch so schon ständig beim kopfschütteln,
        wie man sowas seinen Kindern nur antun kann.
        Und doch sind, oder waren Rex und Rose Mary Walls keine "bewusst" schlechten Eltern, sondern einfach nur merkwürdige Freigeister,
        die das Wohl ihrer Kinder,
        ihren eigenen kreativen Fantasien untergeordnet haben,
        ohne dies aber bösartig zu meinen.
        Eigendlich wollten sie immer nur das beste für sich und ihre Kinder.
        Hier geht aber die Schere zwischen "gewollt gut gemeint" und
        "in der Realität schlecht gemacht" so dermassen weit auseinander, dass es wirklich erschreckend ist.
        Zwar muss sich der Film natürlich den Vergleich mit Viggo Mortensen und Captain Fantastic gefallen lassen, da der Film ein ähnliches Familienbild zeigt,
        ist aber unterm Strich deutlich trauriger, da die Kinder hier, im Vergleich zu Captain Fantastic deutlich verwahrlosen und teilweise über mehrere Tage nichts zu essen haben,
        sich nicht um sie gekümmert wird, und sie immer wieder auf sich alleine gestellt sind.
        Brie Larson war anfangs erschreckend unnahbar,
        was aber zur Rolle gehört,
        und man als Zuschauer mit laufender Spielzeit immer mehr versteht.
        Und auch wenn sie, wie alle anderen keine schlechte Leistung abliefert,
        gehört die Bühne hier zu 100% Woody Harrelson.
        Schloss aus Glas ist ein wirklich schöner, aber auch trauriger Film,
        der mir gerade wegen seines Haupt/Nebendarstellers sehr gut gefallen hat,
        aber einen manchmal auch etwas fassungslos zurück lässt,
        wie schwer es die Walls Kinder doch unter ihren Eltern hatten.

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        • 7

          Die wahre Geschichte einer Kindheit zwischen Armut, Abenteuer und falschen Versprechungen mit zwar begabten, aber wahrscheinlich an einer bipolaren Störung leidenden Eltern. Woody Harrelson beweist mal wieder in jedem Genre beheimatet zu sein, die anderen Darsteller, allen voran Naomi Watts und Brie Larson, tun es ihm gleich. Nur leider hat mich der Film nicht so emotional mitgenommen wie er es tun wollte. Trotzdem gutes Schauspielkino nach wahren Begebenheiten.

          5
          • 8

            “Weißt du … alle Monster sind gleich. Sie erschrecken gern die Menschen, aber wenn du ihnen in die Augen starrst, ziehen sie den Schwanz ein und laufen davon.”

            Ein SCHLOSS AUS GLAS. Gefährlich fragil, ständig auf Spannung. Gebaut in der Verzweiflungs Lane 0815 sämtlicher Fantasie- und Lügenwelten, die etlichen hier bekannt sein dürfte. Destin Daniel Crettons zweiter Film nach dem gleichfalls starken SHORT TERM streichelt einem beängstigend zärtlich über den Nacken, drückt dir aber auch immer wieder die Fresse in den groben Kies.

            ‘Coming Of Age’ der nachhallenden Sorte, hin und her springend in der Zeit und den hervorgerufenen Gefühlen. Eine superb besetzte Gefühlsachterbahn und die Erkenntnis, das manche Menschen ihre Rolle im Leben einfach nicht besser spielen können und ihr Leben lang strampeln müssen, um nicht unterzugehen. Eine Träne sieht durch ein SCHLOSS AUS GLAS wie ein Diamant aus . . .

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            • 7
              Der Siegemund 14.06.2018, 19:51 Geändert 14.06.2018, 20:08

              Ich wünschte, ich könnte über den Film mit dem poetischen Titel "Schloss aus Glas" sagen, dass er emotional packend, zum schreien komisch und lehrreich sei, sind es doch so viele von mir lieb gewonnene Schauspieler, die sich darum bemühen, dem außergewöhnlich interessanten Leben, der bestimmt sehr sympathischen Journalistin Jeanette Walls, eine Farbe zu geben. Allein das Ende macht noch mal viel wett, in einer sonst mit viel Oberflächlichkeit ausgestatteten eher fragmentarisch und häufig springenden Inszenierung, welche all das Vorgenannte zwar enthält, jedoch auf einem Niveau, das nicht aufwühlend genug ist.

              10
              • 7

                Sehr schwierig zu bewerten. Der Film wirkt super langatmig, baut aber zum Ende hin eine eigenartige Sogwirkung auf, die einen dann doch emotional packt. Woody Harrelson macht hier einen gewohnt starken Job, ist aber ein widerwärtiger Charakter, zu dem der Film selbst nicht so ganz weiß, wie er stehen soll. Ich habe das Gefühl, man schreckt nicht zurück, zu zeigen, wie eklig er ist als Vater, aber hin und wieder gibt es immer wieder schöne Momente und auch gegen Ende wird die Botschaft mir etwas zu simpel. Brie Larson ist ok im Gegenwarts-Zeitstrang, aber da kann ihr Talent auf jeden Fall besser genutzt werden, auch weil dieser Zeitstrang für lange Strecken des Films schwach verknüpft war mit den Flashbacks und man ihren Charakter nicht so ganz verstanden hat. Gegen Ende hin löst sich das Ganze dann besser auf, aber nichtsdestotrotz hätte man die Lektionen und Motivationen, die sich durch die FLashbacks ergeben, noch besser ausarbeiten können. Max Greenfield ist ein einziges Klischee als ihr Verlobter. Die Kinder und wie sie zusammenhalten ist das, was den Film gegen Ende hin stark macht, nachdem der eigentümliche Lebensstil der Familie (die nicht unähnlich zu Cpt. Fantastic ist, von dem, was ich gesehen habe) sich irgendwann etwas auslutscht.
                Der Film braucht etwas Sitzfleisch, aber liefert dann gegen Ende doch eine recht rührende, wenn auch moralisch etwas fragwürdige, Geschichte mit größtenteils guten Schauspielerleistungen ab.

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                • 7
                  Andron 31.05.2018, 22:47 Geändert 31.05.2018, 22:49

                  Mit fortschreitender Laufzeit zieht einem dieses seltsame Drama ungewollt in seinen Bann...

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                  • 9

                    Ein wunderbarer, aber auch zutiefst trauriger Film. Er ist gut, in vielerlei Hinsicht. Und da der Film vor allem auf emotionaler Ebene berührt, will ich hier gar keine ausschweifenden technischen Analysen in den Raum werfen und mich stattdessen kurz halten: wer "Captain Fantastic" mag, der wird auch von "Schloss aus Glas" überwältigt sein.

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                    • 7
                      Heckenritter 07.05.2018, 18:27 Geändert 07.05.2018, 20:31

                      Nichts fühlt sich für Eltern schlimmer an, als der vollständige
                      Kontaktabbruch zu ihren Kindern. Blut ist dicker als Wasser ist eine
                      dieser Verallgemeinerungsphrasen, die in diesem Fall ein komplexes
                      Bild einer gestörten Kommunikation beinhaltet, das durch tiefsitzende Schamgefühle geprägt ist. Fassungslos werden Eltern mit Vorwürfen
                      konfrontiert, die in ihrem Lebenskonzept Familie nie vorstellbar
                      gewesen sind. Sie fallen aus allen Wolken. Für eine Mutter oder
                      einen Vater fühlt es sich wie eine Amputation an, dieser Begriff mein
                      eigen Fleisch und Blut ist keine sinnüberladene Floskel. Die Kinder leiden,
                      sind Demütigungen ausgesetzt, die nicht bemerkt werden, ein langer Weg
                      der Qual der nach einem Befreiungsschlag verlangt, unbeobachtet ohne
                      dumme und verletzende Sprüche den eigenen Pfad zu beschreiten. Eine
                      völlige Schieflage aus fehlender Anerkennung, Liebesentzug, gestörtem
                      Vertrauen, Bevormundung und einer Reflexionsverweigerung. Nichts ist
                      schwieriger und anstrengender für Menschen, als in den Spiegel zu
                      schauen, man mag es gerne einfach ohne Selbstvorwürfen Raum zu
                      geben. Eltern wollen und können oftmals nicht zugeben, dass sie schwere
                      Fehler gemacht haben und selbst verantwortlich sind. Der Scham wird
                      ausgewichen, bewusst oder unbewusst. Durch das nur schwerlich zu
                      durchtrennende Bindungsglied der natürlichen Liebe ist dies ein
                      Dauerthema, das für viele eines jeden neuen Jahrgangs irgendwann in
                      ihrem Leben eine beträchtliche Rolle spielen kann.

                      Jeanette, Lori, Brian und die kleine Maureen wollen gehen, doch sie
                      können nicht. Dafür sind sie noch nicht alt genug. Kinder die sich selbst
                      versorgen müssen. Außerdem... sie lieben ihren Dad, er ist ein Zauberer,
                      ein verrückter Träumer der ihnen statt chinesisches Plastikspielzeug einen
                      Stern am Himmel zum Geburtstag schenkt. Woody Harrelson und Naomi
                      Watts sind die durchgeknallten Vagabunden, sie zelebrieren die
                      Abenteuerfamilie abseits herkömmlicher Regeln und Fürsorge, sie lieben
                      sich und bekämpfen einander, himmelhochjauzend schlägt urplötzlich in feindseliges Dominanzgebahren um, das sind Symptone für eine bipolare
                      Störung. Das Leben selbst ist der beste Lehrer, darin steckt etwas Wahres,
                      kann aber auch eine Flucht aus Lügen sein, tiefsitzende Ängste vor der Verantwortung und des Versagens, vielleicht sogar spielt Verfolgungswahn
                      bei Woody eine Rolle. Mit 10 Jahren ist Jeanette bereits die Mutter für ihren anderen Geschwister, die ihren Daddy weiterhin bewundert und heiß und
                      innig liebt, Brie Larson tritt in der Jugend an ihre Stelle, sie muss den
                      Ausbruch aus diesem durchgeknallten Herrschaftsdruck wagen, sie ist
                      ungemein stark, herzlich, verantwortungsbewusst, klug und mutig. Als
                      sie ihre Eltern zu Beginn des Films beim vorbeifahren im Müll wühlen
                      sieht, ist noch völlig unklar, ob es auf eine Erlösung oder einen
                      deprimierenden und unabänderlichen Bruch mit hässlicher Bewältigung
                      der Verluste hinauslaufen wird.

                      Ohne Woody Harrelson wäre Hollywood um einiges langweiliger, er muss
                      wieder alles leisten, den freakigen Traumastronauten voller Herz und
                      Strahlkraft, den Sonderling ohne Gewissen und Gespür für sein Gegenüber,
                      den kalkulierenden Manipulator, den schmerzverzerrten und tosenden
                      Suffpapst. Der Irre, der Harte, der Zarte, das Alkoholwrack. Schloss aus
                      Glas ist sehr konventionell verfilmt und besticht durch das Zusammenspiel
                      der sehr guten Darstellerleistungen, auch der Kinderdarsteller
                      Sadie Sink, Olivia Kate Rice, Charlie Shotwell, Chandler Head, angeführt von
                      Ella Anderson, deren liebevolle Ausdruckskraft direkt ins Herz sticht. Mit
                      Video und Fotomaterial im Abspann bekommt jeder deutlich um die Ohren
                      geschlackert, dass es sich um kein Fantasiekonstrukt eines
                      Drehbuchautors oder einen Captain Fantastic Verschnitt handelt, die
                      Gefühle, die Begebenheiten, die Konflikte, die wilden Eltern die andere als vollkommen gaga einstufen würden, alles ist echt. Wenn auch im Film noch deutlich zahmer dargestellt als im Buch, Woody Harrelson darf sich zudem
                      als Unterhaltungszugpferd kräftig ausleben. Statt einer kompromisslosen
                      Demaskierungen verinnerlicht der Film den Blickwinkel der Kinder und der
                      ältesten Tochter, denen eine klare Verurteilung deutlich widerstrebt, es ist
                      und bleibt ihre Wahrnehmung, ihre Geschichte und selbstverständlich
                      auch ihre Entscheidung, inwieweit sie das Gute in der Familie sehen
                      wollen, wovon sie profitierten und was gegebenfalls verzeihbar ist. Es ist
                      die Sicht von Jeanette Wallis, die kann man teilen, sie ablehnen, davon
                      vielleicht lernen oder eben nur ein irre bewegtes Leben verfolgen. Durch
                      die im Verlauf des Films kräftig erhöhte Screentime für Brie Larson ist eine ordentliche Steigerung für das Familiendrama garantiert. Nach dem
                      anfänglich zu dick aufgetragenem Klitter der happy Kindheitsperspektive
                      wurde ich nach dem ersten irritierenden Wutausbruch von Woody dann
                      mitgerissen und nach einer zweistündigen Tour durch Familienabgründe
                      wieder ausgespuckt. Filmisch uninteressant, darstellerisch überzeugend,
                      wie Jeanette Wallis (Brie Larson) ihre Familie bewertet, gilt es zu
                      akzeptieren.

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                      • 7

                        Ein sehr schöner Film, mit dem wohl meist unterschätzten Schauspieler dieser Zeit. Ich meine natürlich Woody Harrelson der hier wieder mal beweißt in jedem Genre eine Weltklasse Leistung zu zeigen, so wie in Schloss aus Glas.

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                        • 5 .5

                          Diesem Film gab ich vor allem eine Chance weil ich die die drei Darsteller Woody Harrelson,Brie Larson und Naomi Watts mag. Mag sein das, das Buch zum Film sehr gut ist. Ich weiss es nicht hab es noch nie gelesen. Der Film ist eine typische oberflächliche Hollywood Produktion die auf Tiefgang und Spannung verzichtete. Ausserdem strotzt der Film von Klischees schade weil die Darsteller spielen gut und zeigen ihr können.
                          Plot
                          Das Leben ist für Jeannette Walls eine Mischung aus Abenteuer und Alptraum, denn ihr ganzes bisheriges Leben musste sie mit ihren Eltern und ihren drei Geschwistern durch die USA vagabundieren. Dies lag vor allem daran, dass ihr Vater keinen Job behalten kann und sich zudem vom FBI verfolgt fühlt. Oft müssen die Kinder hungern und in zerschlissener Kleidung herumlaufen. Immer wieder begeben sie sich in die Wüstenstädte im Südwesten der USA oder zelten in den Bergen. Ihr Vater verspricht dem jungen Mädchen, dass sie eines Tages in einem Schloss aus Glas wohnen werden, doch das Lügengebilde der Eltern steht vor dem Zusammenbruch.

                          Der Film ist zwar kein total Reinfall kommt aber gerade noch am Durchschnitt heran. Vieles war hier mir zu wenig und die Charakteren waren mir nicht ausreichend gezeichnet.

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                          • 7 .5

                            Sehr fesselnde Story und nette Geschichte von einer Familie. Ich finde es immer für ein gutes Zeichen, wenn die Zeit (in dem Fall knapp über 2h) sehr schnell vergeht, dann hat der Film seinen Zweck erfüllt.

                            • 9
                              sachsenkrieger 13.03.2018, 22:13 Geändert 13.03.2018, 22:13


                              Aus einer vermeintlichen Chaoten-Komödie wird im Laufe der Zeit immer mehr ein von Brie Larson, Naomi Watts und gerade mal wieder Woody Harrelson gepflegt gespieltes Drama einer dysfunktionalen Familie der Extraklasse. Da kann man sich 120 Minuten entspannt zurücklehnen und eine von unzähligen Episoden der Serie "Der Mensch von oben" reinpfeifen. Keine Oscarnominierung ist in diesem Fall auch eine Nominierung...

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                              • 6 .5

                                Das Leben schreibt manchmal unglaubliche Geschichten und manchmal unglaublich grausame, hier war es dann so. Die Vorstelltung daß das was ich hier sehe einen realen Background hat und so wirklich passiert ist hat mich beim schauen geradezu wütend gemacht. Einerseits wegen Brie Larson, die kann zwar nichts dafür, aber ich kann sie irgendwie nicht leiden und hatte von daher aus rein subjektiven Gründen was gegen ihre Figur, auf der anderen Seite waren es aber die Eltern im Film. Wenn eine Mutter dem hungernden Kind das Essen verweigert „Soll ich dir etwas zu essen geben was in einer Stunde weg ist oder lieber mein Gemälde für die Ewigkeit fertigstellen?“ … da ging mein Puls immens hoch, ebenso wie bei den zahlreichen häßlichen Situationen die der von Woody Harrelson gespielte Vater produziert, der immer wieder sehr positive und ebenso sehr schlimme Dinge mit seinen Kindern anstellt. Und wenn ich mir vorstelle daß vieles was die wahren Kinder durchgemacht haben im Film beschönigt wird schüttelt es mich richtig … insofern: ich weiß nicht genau wie exakt der Film an der Realität dran ist, das gezeigte reicht mir aber um auf die realen Personen so richtig wütend zu sein. Ist doch auch schon ne Leistung.

                                Fazit: Furchtbare Geschichte über zwei grausame Eltern und einem Kind daß deren Leben entflieht!

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                                • 6

                                  Wie das zugrundeliegende Buch, so erzählt auch die Filmversion die Geschichte einer jungen Frau, die ihrer dysfunktionalen Familie entkam, um erfolgreich im Leben anzukommen. Das hat einzelne starke Momente, auch der prominenten Besetzung wegen. „Schloss aus Glas“ verzichtet aber zu oft auf jegliche Subtilität, statt organischer Entwicklung sind hier wundersame Sprünge und zum Schluss viel Zuckerguss angesagt.

                                  • 8

                                    Ich wusste bis zum ende des Films nicht dass es eine Wahre Geschichte ist. Ein Komplimetn an die Schauspieler/inen, der Film ist ihnen gelungen. Traurig, spannend, realistisch...

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                                    • 6 .5
                                      smartbo 15.12.2017, 14:41 Geändert 20.12.2017, 12:47

                                      Die Story war mir partiell zu pathetisch und zu kitschig. Dies gilt vor allem für das Filmende, das regelrecht vor Schmalz trieft. Typischer Heul- und Taschentuch-Film.
                                      Um bei dem Plot zu bleiben: die Story war für mich auch nicht gerade schlüssig. Die Oma befummelt den eigenen Enkel. Und was passiert? Nichts. Der Vater klaut hintenrum der Tochter trotz großer Armut das mühsam gesparte Geld. Und was passiert? Nichts. Dies sind nur paar Beispiele. Der Vater war zwar alkoholkrank. Okay. Jedoch war mir das, was die Story angeht, alles zu unausgereift.

                                      Dennoch hat mir das Drama insbesondere wegen dem brillanten Cast gut gefallen. Alle Schauspieler und sogar die Nebenrollen sind einfach nur grandios. Besonders gut fand ich Ella Anderson, die die junge Jeannette Walls spielt. Chapeau!
                                      Fazit: ein Film, den ich -trotz meiner oben vorgebrachten Kritik - als durchaus sehenswert einstufen und empfehlen kann.

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                                      • 8

                                        Extrem starker Film!!

                                        Ich wollte ihn mir ja gar nicht ansehen. Hab einfach nichts von dem Film im vorhinein gehört. Doch meine Frau hat das Buch gelesen und wollte ihn unbedingt sehen. Gezwungenermaßen sah ich ihn mir also an. Und dafür bin ich meinem Liebling ziemlich dankbar!

                                        Der Film basiert ja auf wahre Begebenheit. Die Tochter, um die es geht, hat das Buch geschrieben. Im Buch steht natürlich noch viel mehr / schlimmeres und detaillierter (Info von der Frau)

                                        Aber die Story, die schauspielerische Leistung,.. alles einfach - TOP !

                                        Absolut sehenswert. Mir war der Film eine Spur zu lang. 30 Minuten früher zu Ende wäre fein gewesen. Jedoch wüsste ich eh nicht wo man die 30 Minuten hätte abziehen können...

                                        Sehr guter Film - daher verdiente 8/10 Punkte !

                                        • 5 .5

                                          Naja - ich weiss nicht - mir war der Film irgendwie zu pathetisch. Nahe ging er mir jedenfalls nicht. Er hat mich eher stellenweise etwas sauer/ genervt werden lassen.
                                          Mir wurde die Alkoholsucht des Vaters und der damit verbundenen Tragik, gepaart mit Aussteigerromatik zu bagatellisiert dargestellt. Gerade am Schluß, kam es so rüber, als wäre ja alles nur halb so wild gewesen.
                                          Das der Vater einen ständigen Kampf gegen sich selbst führte, ist mir schon klar. Dies entschuldigt aber nicht sein Handeln.
                                          Nichtsdestotrotz - Alle Akteure - besonders Harrelson und Larson lieferten hier eine Top Leistung ab...

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                                            Ellaeazyly32 05.11.2017, 21:08 Geändert 05.11.2017, 21:11

                                            Von Anfang bis Ende eine mitreißende und vorallem rührende Geschichte über einen Familienvater der mit seinen eigenen Dämonen kämpft.... Auf jeden Fall Taschentücher bereit halten.....Da bleibt kein Auge trocken.

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                                              chmul_cr0n 31.10.2017, 17:51 Geändert 31.10.2017, 17:58

                                              Dummer, langweiliger Klischee-Clusterfuck.
                                              Mir geht es wirklich gegen den Strich, wenn Melodrama aus ernsthaften Problemen gemacht wird, unter denen Menschen leiden oder gelitten haben. Tatsächlich schlimme Dinge auf so billigen Kitsch zu reduzieren, ist mir einfach zu geschmacklos, sorry.

                                              "He's done a lot of shitty things, but he's had his moments." Momente also, aha. Na dann ist das ja ne ganz andere Sache, WENN ER SEINE MOMENTE HATTE! NA WENN DAS NICHT ALLES WIEDER GUT MACHT, DANN WEISS ICH AUCH NICHT!
                                              Der Film soll sich mal ficken, und zwar richtig. Dafür, dass er ernsthaft versucht, diesen verblendeten unverantwortlichen Psycho in ein sympathisches Licht zu rücken. Oder dafür, dass er die Feigheit ihrer Mutter so trivialisiert.
                                              Der Film soll sich mal ficken dafür, dass er versucht zu sagen, es bzw. er sei ja gar nicht so schlimm gewesen, nachdem gezeigt wird, wie krank und gefährlich dieser Typ ist. Das einzige, worüber sie und ihre Geschwister froh sein können, ist, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.

                                              "He dreams bigger than anyone I've ever met." Ist ja schön für ihn. Ihre Kinder fackeln sich fast ab, weil sie so fahrlässige Eltern haben, aber wenigsten ist Papi ein ganz großer Träumer. Dessen Träume eh nie zu was führen.
                                              "He never tries so be somebody that he's not." Hmmja, und außerdem klaut er seinen Kindern ihr Geld, um sich zu besaufen, lässt sie verhungern und von ihrer Großmutter misshandeln.

                                              Wenn jemand sich falsch verhält, aus welchem Grund auch immer, braucht er entsprechendes Feedback von anderen. So funktioniert das nun mal. So findet man raus, dass man einen Fehler gemacht hat. Aber dieser Kerl rennt einfach vor allem negativen Feedback weg und umgibt sich mit Leuten, die sich nicht wehren können oder wollen.
                                              Dieser Scheißvater und diese Kackfeiglingsmutter sollen sich ficken. Und dafür, dass er am Ende in Selbstmitleid ertrinkt, soll er sich auch bitte ficken. Und alle anderen sollen sich auch ficken. Dafür, dass sie ihn am Ende auch noch feiern.
                                              Und die MPAA soll sich mal ficken, dafür, dass sie dem Film kein R-Rating gibt. So einen Film, der gefährliches, krankes Verhalten romantisiert und trivialisiert, sollte man nicht unkommentiert Kindern zugänglich machen.
                                              Und die FSK auch. Ab 12...
                                              Finde das irgendwann nicht mehr harmlos.

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                                                  Schon in seinem letzten Film „Short Term 12“ beschäftigte sich Destin Daniel Cretton mit der Tatsache, dass Familie etwas ist, das man sich nicht aussuchen kann. Die durch eigene Erfahrungen inspirierte Geschichte über ein Heim für schwer erziehbare oder extrem problembelastete Kinder und Jugendliche sowie diejenigen, die sich dem Schicksal dieser jungen Menschen annehmen, formte der Regisseur zu einem sensibel erzählten, mit zahlreichen emotionalen Höhen und Tiefen angereicherten Werk, das Cretton auf einen Schlag als neues Wunderkind im amerikanischen Indie-Sektor etablierte.
                                                  Für seinen dritten Langfilm „The Glass Castle“, der auf den gleichnamigen Memoiren von Jeannette Walls beruht, führt der Regisseur die Thematik des Familiären fort und beschäftigt sich mit der autobiographischen Lebensgeschichte der Autorin und Journalistin. Cretton setzt im New York des Jahres 1989 an, in dem Jeanette als stilvoll gekleidete, erfolgreiche Frau an der Seite ihres Verlobten David auftritt, der ebenfalls erfolgreich als Finanzberater arbeitet. Die geplante Hochzeit des Paares wird jedoch von dem Umstand überschattet, dass Jeanette in sämtlichen Gesprächen, die sie im Beisein von David mit potentiellen Kunden führt, falsche Informationen über ihre Eltern erzählt. In ausführlichen Rückblenden, die der Regisseur regelmäßig zwischen die Szenen des 80er-Jahre-Handlungsstranges schneidet, rollt Cretton Jeannettes Familiengeschichte von ihrer frühesten Kindheit her auf.
                                                  Stück für Stück beleuchtet er so, wie sich aus einem Mädchen mit drei weiteren Geschwistern und zwei Eltern, von denen der Vater alkoholabhängig und die Mutter eine freigeistige Künstlerin ist, jene Frau entwickelt hat, die nur mithilfe von Lügengeschichten vor ihrer eigenen Vergangenheit Schutz suchen kann. Mit einer einfühlsamen Ausgeglichenheit, die der Regisseur zuvor auch schon in „Short Term 12“ einbrachte, verwandelt Cretton Jeannettes Lebensgeschichte in ein umfassendes Familienporträt, in dem er weichgezeichnete Hochglanzbilder gängiger Indie-Produktionen genauso aufbietet wie er sie im nächsten Moment als ernüchternden, düsteren Trugschluss entlarvt.
                                                  Der zwiespältige, hin und her gerissene Erzählton von „The Glass Castle“ spiegelt sich hierbei nahezu perfekt in Woody Harrelsons wieder einmal überragend gespielter Figur von Jeannettes Vater Rex wider. Dem temperamentvollen Alkoholiker ist es geschuldet, dass die Familie in den 60ern und 70ern ständig dazu gezwungen wird, in ein neues Zuhause umzuziehen. In diesem Zusammenhang führt der finanzielle Notstand irgendwann dazu, dass sie neben kaum vorhandenen Nahrungsmitteln nicht einmal mehr über Strom oder fließendes Wasser verfügen. In einer herzzerreißenden Szene schildert der Regisseur die Hungersnot der Geschwister, wenn die jüngste der Schwestern verzweifelt über ein Stück Butter herfällt, das Jeannette zuvor mit Zucker zu einer süßen Masse verrührt hat.
                                                  Das Leid der Familie verkommt unter Crettons Regie trotzdem nie zum voyeuristisch-manipulativen Faktor, sondern wird von vielen Momenten ergänzt, in denen vor allem die Ambivalenz der komplexen Vaterfigur eine wichtige Rolle spielt. Auch wenn Rex durch seinen Alkoholismus und dem damit einhergehenden, regelmäßigen Verlust von Jobs kaum mehr fähig ist, für seine Familie zu sorgen, was er sich in Anwesenheit seiner Kinder in teilweise schmerzhaft eindringlichen Augenblicken selbst eingestehen muss, verweist der Regisseur im Verhalten des Vaters unentwegt auf die schwierigen Facetten dieser Krankheit, die gleichermaßen von Höhen und Tiefen begleitet wird.
                                                  Neben den unverantwortlichen Handlungen und schockierenden Missständen, die Cretton aus Jeannettes Biographie keineswegs ausspart, stellt sich „The Glass Castle“ in Teilen auch als eine persönliche Huldigung an die mitunter kreativen, aufopferungsvollen Gesten eines Vaters heraus, der nicht nur unentwegt mit dem Kopf in den Wolken hängt, wenn es um die Zukunft seiner Familie geht, sondern seinen Kindern beispielsweise anbietet, dass sich diese einen Stern am Himmel aussuchen dürfen, da ihm kein Geld für den Kauf von Weihnachtsgeschenken zur Verfügung steht.
                                                  Zwischen berührenden Einlagen, die sich nur selten am Rande von verklärendem Kitsch bewegen, hartem Realismus, der die ausweglose Situation dieser Familie ein ums andere Mal schonungslos abbildet, und einem sprunghaften Erzählrhythmus, der die verschiedenen Zeitebenen aufgrund der tollen Darsteller in weitestgehend sinnvollen Übergängen verknüpft, wirkt „The Glass Castle“ lediglich gegen Ende zu glattgebügelt und versöhnlich. Obwohl die Autorin ihrer eigenen Geschichte im Nachhinein selbst einen Artikel veröffentlichte, in dem sie für Crettons Umgang mit der Vorlage überaus lobende Worte fand und Befürchtungen einer möglichen „Hollywoodisierung“ zerschlug, erscheinen die Ecken und Kanten, die der Regisseur im Laufe des Films in seinem Film anbringt, ganz zum Schluss dann doch etwas zu abgerundet und sauber abgeschliffen. Ein talentierter, emotional hingebungsvoller Regisseur, der großartige Schauspielführung längst auf bemerkenswerte Weise verinnerlicht zu haben scheint, bleibt der 38-jährige Filmemacher aber weiterhin.

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                                                  • Ich ging offenbar mit der falsche Erwartung ins Kino. Erwartet hatte ich eine starke Familie die bewusst einen alternativen Weg wählt. Alternative Erziehung die einen Mehrwert für das Leben bietet. Stattdessen ein Alkoholiker der als dominanter Vater die Familie ständig in die Armut treibt und die Kinder mit ständige Lügen und Versprechen versucht zu motivieren. Die Mutter ist dies alles egal und folgt ihren Ehemann ohne Rücksicht auf die Kinder. Zum Glück ist einer der Töchter stark genug ihren eigenen Weg zu gehen und sorgt das sie und ihre Geschwister die Schule besuchen damit diese einen Anschluß an die reale Welt finden können.