Silent Hill: Revelation - Kritik

Silent Hill: Revelation

CA/US/FR · 2012 · Laufzeit 95 Minuten · FSK 16 · Thriller, Horrorfilm · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Mir gefiel dieser Teil wesentlich besser als der erste. Ich hab die Spiele ja nie gespielt und fand zwar die Atmosphäre im ersten Teil ganz gut, irgendwann breitete sich aber gähnende Langeweile aus. Hier kam man einfach besser in die Story rein.
    Das schlechte CGI, das hier einige bemängeln fand ich gar nicht so übel, verstärkte es doch irgendwie den Computerspiellook.
    Die Schauspieler fand ich größtenteils ganz annehmbar, wobei es auch hier einige gab, die wirkten, als seien sie bei der nächsten Laienspielgruppe gecastet worden.
    Aber Kit Harington mal ohne sein Game Of Thrones Outfit zu sehen, fand ich interessant.
    Insgesamt wird die Silent Hill Reihe wohl nie meine Lieblingsfilmreihe werden, zumindest beim zweiten Teil hatte ich aber meinen Spaß.

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    • 4

      Eine absolute Beleidigung für das Silent Hill Franchise.
      * Schlechte CGI statt wie zuvor geniale Kostüme
      * Schlechter Soundtrack, bzw. Soundtrack fast nicht vorhanden
      * Riesiger Rückschritt was die Inszenierung und Atmosphäre betrifft
      * Unglaubwürdige Darsteller
      * Bösewicht war in Teil 1 richtig richtig gut und hat allein durch ihre schauspielerische Leistung schon Schrecken verbreitet, hier war das Gegenstück eine Frau die sich die Augenbrauen wegrasiert hat und in einem 5€ Cosplay rumlief, was im übrigen auch für den ganzen "bösen Orden" galt, der aussah wie feinster Trash in einer Parodie.
      * Dieser Orden hatte im Film ebenfalls kaum Geschichte oder Motivation, hatte insgesamt ca. 3 Minuten Screentime
      * Der Pyramidhead wurde absolut schwachsinnig verwendet. Der Typ ist das große Mysterium von Silent Hill, der ist immer nur in der Ferne oder kurz zu sehen normalerweise und dann sehr eindrucksvoll. Den in diesem Film zu praktisch einem WWE Wrestler zu machen hat sein ganzes Wesen total zerstört und auch hier wieder Atmosphäre und Spannung für Lächerlichkeit eingetauscht.

      Fazit: Am besten nicht gucken und wenn doch, ganz schnell wieder vergessen. Freue mich auf Teil 3, hoffe der wird dann wieder von den Leuten gemacht die an Teil 1 saßen.

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      • 9
        this.is.the.girl 11.04.2018, 21:24 Geändert 11.04.2018, 21:24

        Schwächer als der Vorgänger, aber für mich als Fan immernoch top.

        Die Darstellung der Dark-Alessa gefällt mir sehr (Look).

        • 2

          Im Gegensatz zu Silent Hill kommt einem Revelations wie eine Parodie vor.

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          • 3

            der erste war noch ganz ok, aber der gefiel mir nicht. man kann nur hoffen dass der dritte wieder besser wird...

            • 6 .5
              expendable87 07.03.2018, 23:27 Geändert 07.03.2018, 23:34

              Um ihren Adoptiv-Vater (Sean Bean-Outlaw), mit dem sie sich schon seit Jahren auf der Flucht vor bösen Mächten befindet, aus den Fängen einer rigiden Sekte zu befreien, muss die mittlerweile flügge gewordene Sharon, beziehungsweise Heather (Adelaide Clemens-No One Lives), zurück in die ausgebrannte Geisterstadt SILENT HILL, wo sie ihre hasserfüllte Schattenseite Alessa und die unheilvolle Finsternis Willkommen heißen!
              ...
              Obgleich REVELATION der atmosphärischen Intensität des großartigen Vorgängers nicht ansatzweise ebenbürtig ist, und zudem zu der Art von Film gehört, welchen man bezüglich seiner Handlung schnell wieder vergisst, weiß Michael Bassett's (Solomon Kane) grundsolide Fortsetzung, dessen einnehmendes Silent Hill-Flair nicht vollkommen erloschen ist, mit einem auskömmlichen Maß an Spannung und jede Menge Kurzweil, doch gut bei Laune zu halten!
              ...
              Von der technischen Seite her, geht das Fantasy-Horror-Sequel ebenfalls in Ordnung, allerdings befinden sich unter den recht ansehnlichen Effekten auch ein paar lästige Stimmungs-Killer!
              Zudem hat man sich mit der unnützen 3D-Aufmachung, in meinen Augen zumindest, wie immer keinen Gefallen getan!
              ...
              6 / 10 höllisch heißen Karussellfahrten

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              • 3

                Mal von den schlechten CGI Effekten abgesehen, ist die Fortsetzung wirklich mager. Das meiste hat nun wirklich nichts mehr mit den Spielen zu tun.
                Kann ich wirklich nicht empfehlen, Teil 1 geht ja noch aber dieser ..

                • 2

                  Mit dem ersten SILENT HILL-Film gelang Christophe Gans 2006 das seltene Exemplar einer relativ gelungenen Videospiel-Adaption. Inhaltlich natürlich kein Hit, dafür sehr dicht an der beklemmenden, fremdartig-bizarren Stimmung der Vorlage, was letztlich auch erst dessen große Stärke ausmachte. Da merkte man, dass sich jemand selbst sehr ausgiebig mit den Spielen beschäftigt und verstanden hat, was deren Reiz ausmacht. And now for something completly different oder auch SILENT HILL: REVELATION, die Schießbuden-Rummel-Attraktion aus der schäbigen 3D-Geisterbahn. Das wirkt ja oftmals wie die schlecht geschminkte Spoof-Parodie des Erstlings, bei der leider die Pointen vergessen wurden. Vollgepackt mit marktschreierischen Billo-Effekten, Dialogen zum Weglaufen (-„Glaubst du, es gibt einen Unterschied zwischen Träumen und der Realität?“ –„…ich habe noch nie darüber nachgedacht…“ Wohl auch besser so, tut nur weh), Kit Harington der offenbar auch außerhalb von GoT immer so dreinschaut, als wäre gerade sein Hamster gestorben und Null-Komma-Null der ursprünglichen Atmosphäre, obwohl ja auf die selben Settings, Kreaturen und die Grundgeschichte zurückgegriffen wird. Bravo, schafft auch nicht jeder. Da passt auch Maddog-McDowell wieder astrein mit einem weiteren Knallchargen-Kurzauftritt für die persönliche Wall of Shame rein. Cooler Endfight, kurz gelacht.

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                  • 3 .5

                    Dieser Film ist ein Paradebeispiel dafür das es Fortsetzungen nicht immer braucht. Der Film strahlt rein gar nichts aus, im Gegenteil er ist langweilig und blutleer. Die Story ist überhaupt nicht flüssig geschweige denn schlüssig.
                    Bis auf ein paar Szenen mit Sean Bean, die noch einigermaßen waren, ist der Rest pure Zeitverschwendung.

                    Silent Hill es wird Zeit mal Staub zu wischen!

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                    • 4

                      Nach der doch brutalen Anfangsszene dachte ich, wooow coole Sache, der muss gut sein! Endlich mal eine gute Spieleverfilmung. Nach den ersten 15 Minuten dann aber die Ernüchterung. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich bis zum Ende des Films ca. 100 mal selber gefragt: "Was? Das ergibt doch gar keinen Sinn?!". Was für eine bescheuerte, undurchdachte Story. Die Optik des Films ist echt gelungen, war aber auch nicht allzu schwer umzusetzen da alle Ideen bzw. Monster auch schon in den Spielen vertreten waren.

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                      • 5

                        Die Rahmenumstände als ich diesen Film gesehen habe hätten sicherlich kaum schlechter sein können: ich bin nicht mit der Videospielvorlage vertraut, habe den ersten Film vor Jahren mal gesehen, aber restlos vergessen und ausgeblendet und dieses Sequel nicht wies gedacht ist in 3D auf einer großen Leinwand geschaut sondern nur daheim auf DVD und mit recht schnell halbierter Aufmerksamkeit. Darum seien wir fair: ich hab den Film inhaltlich nicht gerafft (wenns auch nicht gerade Shakespeare war) und er hat mich auch nicht gekratzt. Was sich aber deutlich herausstellt ist natürlich der optische Effekt: der Film ist ein aufwendig gestaltetes Feuerwerk visueller Eindrücke und wer ihn in 3D geschaut hat, dem mag so einiges heftig um die Ohren geflogen sein. Mit Adelaide CLemens hat man obendrein eine Hauptdarstellerin die nicht nur gut aussieht sondern auch wirklich schauspielern kann, wenngleich ihr diese Rolle kaum mehr abverlangt als ängstlich zu gucken. Das macht sie auch ganz gut, daher zerreisse ich den Film nicht völlig . aber man muß schon richtig in der Thematik drinstecken um der Nummer einen Reiz abzugewinnen. War bei mir halt nicht gegeben … seis drum.

                        Fazit: Heftige und optisch beeindruckende Geisterbahnfahrt die aber definitiv mehr fürs Auge als fürs Hirn hergibt.

                        • 6

                          Leider sehr weit weg von der Spannung & Atmosphäre des ersten Teils. Aber ich find ihn auch nicht komplett scheiße.

                          • 0 .5

                            Ein total laaaangweiliger Film. Ich bin noch vor dem Ende auf der Couch eingeschlafen. Aber was mich noch mehr als die Langeweile geärgert bzw. gesört hat, ist das absolut wirre und total dämliche Drehbuch. Es ist ein einziges Durcheinander, ich konnte dem Ganzen kaum sinnhaft folgen. Total sprunghaft und gänzlich mit absolut unnötigen Effekthaschereien, die REIN GAR NICHTS mit der eigentlichen Handlung zu tun haben, gespickter Mistfilm.
                            Was sollen z. B. Szenen, wie...

                            SPOILER:

                            ...die Metzger-Koch-Szene im Hochhaus...?
                            ...oder die Szene, in der Gefangene ihre Arme aus den Zellenblöcken strecken, nur um dann von diesem Pyramidenschädel um deren Extremitäten blutigst beraubt zu werden...?
                            usw....

                            Ich kann zum Ende leider nix sagen, da ich - wie gesagt - eingepennt bin...
                            Aber bis dahin war der Film echt nix!

                            • 5

                              Fazit: "Silent Hill: Revelation 3D" ist natürlich schlechter als das Original, aber es reicht doch noch für eine durchschnittliche Wertung, was ich bei den vielen negativen Kritiken ehrlich gesagt nicht erwartet habe. Positiv ist daran, dass die Handlung fortgesetzt wird, dass es bekannte Gesichter aus dem ersten Teil zu sehen gibt, es wieder einen recht hohen Schauwert zu betrachten gibt und dass das Ganze niemals langweilig wird. Negativ ist, dass die Handlung trotzdem kaum etwas zu erzählen hat, die meisten Darsteller wenig zu tun haben, die Figurenzeichnung recht lahm ist und das mit Horror nur noch wenig zu tun hat. Dennoch ist das handwerklich nicht verkehrt gemacht und mit der fehlenden Spannung konnte ich leben. Was man von den sehr künstlichen Computereffekten hält, ist Geschmackssache und zu dem 3D-Effekt kann ich nichts sagen. Somit ist "Silent Hill: Revelation 3D" okay und für Fans des ersten Teils sicherlich mal einen Blick wert. Sind die Erwartungen nicht zu hoch, sollte man nicht enttäuscht werden!

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                              • 1 .5

                                Optisch mit ein paar netten Ideen, bleibt der Film einfach zu verwirrend, sprunghaft und oberflächlich, um gut zu unterhalten. Auch erwarte ich von so einem Film einfach mehr "Horror".
                                Ich bin im Kino damals sogar eingeschlafen. Das spricht nicht gerade für eine spannende Story.

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                                  Aefan 22.11.2016, 18:20 Geändert 22.11.2016, 18:48

                                  Grafisch nett gemacht und Heather richtig gut getroffen... Optisch jedenfalls, allerdings war das auch schon alles. Die Story ist dermaßen oberflächlich und dünn, dass keinerlei Silent Hill Feeling aufkam. Als Fan der Spielereihe eher eine Enttäuschung und kein würdiger Nachfolger des ersten Films, geschweige denn den Spielen.

                                  • 5 .5
                                    TheRambostar007 09.10.2016, 15:29 Geändert 11.10.2016, 14:43

                                    Nachdem ich endlich "Silent Hill 3" durchgezockt hatte, konnte ich mir nun auch dessen Verfilmung "Silent Hill: Revelation" anschauen, ohne mir die Handlung des (besseren) Spiels zu spoilern. Nach einem etwas holprigen Start hält sich der Film nämlich durchaus sehr nah an der Erzählung der Vorlage. Leider baut er dann aber gleichzeitig auch einen unfassbaren Unsinn in die Handlung ein, was wirklich ärgerlich ist. Ich verstehe ja, dass man an bestimmten Punkten Änderungen und Abstriche machen muss, wenn es um Videospiel-Verfilmungen geht, dennoch erfüllen viele Änderungen einen so offensichtlich kommerziellen Zweck, dass es einfach nur ärgerlich ist. Die Marke "Silent Hill" steht seit jeher für subtilen Horror, welcher sehr viel mit Atmosphäre spielt. "Revelation" hingegen übertreibt es schon zu Beginn mit vollkommen unnötigen und berechenbaren Jumpscares, welche einfach nicht hierhin gehören. Zum Glück legt sich das mit der Zeit wieder. Das zweite Drittel halte ich sogar für sehr gelungen, weil es vor allem visuell sehr überzeugend ist. Man merkt zwar, dass Regisseur Michael J. Bassett ein deutlich geringeres Budget zu Verfügung hatte, als Chrisophe Gans in seiner recht ordentlichen Verfilmung des ersten Teils, trotzdem gibt es tolle, spannende Momente. Die 3D-Effekte hätten jedoch nicht sein müssen. Der Soundtrack besteht erneut aus vielen Stücken der Videospiel-Reihe und ist qualitativ gesehen, wohl das überzeugendste Merkmal des Films. Der Cast besteht aus vielen bekannten Gesichtern und es wurde sich durchaus Mühe gegeben, ihnen das Aussehen der Figuren aus der Vorlage zu verleihen.
                                    Von allen Änderungen ist das Finale wohl die größte Frechheit. Erneut, ich verstehe, dass man die Dinge nicht 1 zu 1 umsetzen kann, aber der Showdown ist so ein gewaltiger Unsinn und ergibt nicht einmal nach der Logik des Drehbuchs Sinn. Das Monsterdesign ist an vielen Stellen ohnehin fragwürdig und hat rein gar nichts mit der Vorlage gemein.
                                    In meinen Augen funktioniert der Film als Fortsetzung des ersten Kinofilms und dessen (veränderter) Handlung eigentlich ganz ordentlich, jedoch nicht als Verfilmung des Games. Ich halte die Idee den dritten Teil zu verfilmen ohnehin für äußerst zweifelhaft. Es ist einfach ein Spiel, welches Spiel bleiben sollte. Eine ambitionierte Verfilmung des Meisterwerks "Silent Hill 2" wäre in meinen Augen viel reizvoller gewesen, weil der Ableger eine Geschichte erzählt, die es mal wirklich wert ist erzählt zu werden. Darauf wird man nach diesem Debakel aber wohl noch lange warten müssen, vielleicht ist es ja besser so. Es wird Zeit, dass sich endlich Menschen an diese Geschichten wagen, welche deren Reiz verstehen und sie mit dem Respekt behandeln.

                                    Fazit: "Silent Hill: Revelation" besitzt durchaus Atmosphäre und vermag zu fesseln. Die Handlung und das Design überzeugen und sind nah an der Vorlage, werden dann aber letztlich doch immer wieder durch haarsträubende Abänderungen gestört. So ist ein äußerst zwiespältiger Film dabei herausgekommen, welcher für den normalen Zuschauer vermutlich viel zu konfus ist und auch Fans der Spiele verärgern wird, mit Dingen die wohl eigentlich als Fan-Service gedacht waren. Meine Wertung sollte man als wohlwollend betrachten, weil ich durchaus sehe, dass man sich an vielen Stellen Mühe gegeben hat.

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                                      Grafisch siehts gut aus, aber von der Story sowas von dünn.

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                                        Insgesamt eher langweilig, konfus und unnötig.

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                                          Nach dem ganz starken ersten Teil, war das hier schon eine herbe Enttäuschung.. Da war eindeutig viel mehr drin, schade!

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                                            "Silent Hill: Revelation", der Nachfolger zur vermeintlich besten Videospielverfilmung Silent Hill, basiert auf dem dritten Teil der Spiele-Reihe, der wiederum der inhaltliche Nachfolger des ersten Teils war. Der Film bietet wie bei Nachfolgern üblich mehr Effekte und mehr Monster als noch sein ohnehin nur mäßiger Vorgänger, schafft es jedoch diesen in nahezu allen Punkten zu unterbieten. Die Story ist noch konfuser, die Charaktere wirken noch lustloser und Atmosphäre kommt gar nicht erst auf. Das unnötige 3D, mit den dazugehörigen Actionszenen, die furchtbar inszeniert sind, gibt dem Film dann den Rest. Des Weiteren bietet der Film ordentlich Fanservice, indem viele Dinge aus dem zugehörigen Spiel bzw. der Reihe angesprochen werden. Da gibt es zum Beispiel eine Figur, die keinerlei Relevanz für den Film hat, aber aufgrund ihres Vorkommens im Spiel einfach mal mit reingeschrieben wurde. Genauso unnütz ist der Auftritt des beliebten Pyramid Heads, der wie schon im Vorgänger seinen Einsatz bekommt, hier aber noch schändlicher verbraten wird. Nur leider hat man ohne Vorwissen keinerlei Bezug zu all diesen Dingen, weswegen das als weiterer Schwachpunkt gewertet werden kann. Mit dem Wissen, ist das hingegen einfach nur ärgerlich. Spielt lieber das geniale "Silent Hill 3", anstatt euch diesen seelenlosen und uninspirierten Quatsch anzuschauen!

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                                              Trotz der vielen Monstergestalten, zugenähten Gesichter und Scares konnte mich 'Silent Hill: Revelation' nicht packen. Im Gegenteil: der Effekt nutzt sich sich recht schnell ab und langweilt in Ermangelung eines interessanten Plots. Dieser benutzt Versatzstücke aus dem guten ersten Teil und schustert daraus eine Art Okkult-Fantasy-Story auf B-Movie Niveau (das unvermeidliche, machtverleihende Amulett, der Kult um Erlösung mit dem obligatorischen Opfer und dem Ziel der Reinkarnation eines Gottes u.s.w.). Zur storytechnischen Einfallslosigkeit kommen noch die Probleme mit der Schlüssigkeit, was bis zu einem gewissen Level o.k. wäre. Wenn aber die Protagonistin dem Monster, das sie davonträgt und ihr vorher das Amulett wegnahm um es sich als Herz einzusetzten, eben dieses Amulett aus dem Körper puhlt, ohne dass das Monster etwas davon merkt, geht es schon in Richtung hanebüchener Unsinn.
                                              Es ist zum Heulen: viele Filme, die eher im Mystery-Bereich liegen und denen etwas Biss guttäte, wären mit nur einem Zehntel des Monster & Scare-Aufgebotes von 'Silent Hill: Revelation' wesentlich interessanter und gruseliger, während hier der Effekt verschwendet wird. Allerdings scheint es das zu sein, was bei anderen wiederum die Synapsen füttert, mit 9er/10er-Bewertungen bei den Buddies. Man kann es eben nie allen recht machen :)

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                                                DerBauerluemmel 18.10.2015, 15:13 Geändert 18.10.2015, 15:14

                                                Kann die Klasse des Vorgängers nicht halten, aber wer hätte das auch erwartet? Ich hatte nach teils vernichtenden Kritiken schlimmeres befürchtet! Der Film ist aber recht schwer zu bewerten, deshalb gliedere ich nach Negativem und Positivem. Auf Pyramidehead gehe ich gesondert ein.

                                                Negatives zuerst:

                                                Eine dümmliche Inszenierung wie ich sie selten zuvor gesehen habe! Teils stümperhaft inszeniert, vor allem die Rolle des Privatdetektivs, der scheinbar nur dazu da ist um auch dem größten Schwachmaten die (im Film ohnehin nicht sehr anspruchsvolle) Story einzubläuen. Autsch!
                                                Schauspielerische Leistungen zum Teil sehr durchwachsen. Der weibliche Antagonist (Anführerin des Kultes) unheimlich mau.
                                                Bei dem weiblichen Charakter beim Puppenmonster war aber Fremdschämen angesagt.
                                                Der finale Kampf auf dem Karussell wirkt belanglos, allgemein scheint am Ende ein wenig die Lust (oder das Budget?) ausgegangen zu sein.
                                                P.S.: Wo zum Teufel war die berühmt-berüchtigte Sirene?

                                                Positives:

                                                Recht stimmige und düstere Atmosphäre. Gute Splattereffekte, allgemein ist der Film für eine 16er-Freigabe sehr blutig! Da hatten die Herrschaften der FSK wohl einen großzügigen Tag. Das Gekröse fand ich prima!
                                                Unglaublich tolle Monster, sehr fantasievoll gestaltet.
                                                Das Setting kam sich wieder sehen lassen, vor allem die Irrenanstalt und der Vergnügungspark.

                                                Zu Pyramidehead:
                                                Fans der Spielreihe wird die Darstellung als Beschützer wohl ein Dorn im Auge sein. Ich für meinen Teil empfand dies zwar als eher unpassend (vor allem der Endkampf), kann aber gut damit leben. Denn die Szenen mit Pyramidehead sind sehenswert und schön splattrig.

                                                Fazit: Ein Werk voll Licht und Schatten. Wenn man über einige Inszenierungsschwächen hinwegsehen kann bekommt man eine unterhaltsame und makabre Geisterbahnfahrt zu sehen. Auf jeden Fall auf Grund der coolen Monster sehenswert. Auch für Gorehounds zu empfehlen!

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                                                • 6

                                                  Da ich ein großer Fan vom ersten Silent Hill Streifen bin, bringe ich es nicht übers Herz, den zweiten zu als völligen Fehlgriff zu bewerten... auch wenn er es vielleicht ist. Im Vergleich zum Vorgänger hat Silenthill Revelation vieles falsch und schlechter gemacht. Es braucht eine kleine Weile, bis der Film Fahrt aufnimmt. Die Optik hat sich rein technisch verbessert, aber knüpft nicht ganz an der atmosphärischen Optik des Vorgängers an. Es will nicht so recht Gruselstimmung aufkommen. Auch Vincent, der gelackte Schönling, will nicht ins Gesamtbild reinpassen (auch wenn das mit der Geschichte verwoben ist, aber dennoch). In der zweiten Hälfte wird der Film dann doch stärker, bis es zum sehr enttäuschenden und lahmen Höhepunkt kommt. Naja! Dennoch: für absolute Fans ist der Film dann doch irgendwo noch vertretbar.

                                                  Fazit: Absolut kein Muss, aber es schadet auch nicht, Silent Hill Revelation anzusehen. Mit den richtigen Erwartungen kann man daran seinen Spaß haben!

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                                                    Filmkenner77 21.06.2015, 17:10 Geändert 21.06.2015, 17:14

                                                    Schon der erste Film mit seiner ästhetisch ansprechenden Optik, aber inhaltlich enttäuschenden Geschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen. Dass es noch deutlich schlechter geht, beweist die Fortsetzung auf eindrucksvolle Weise.
                                                    "Silent Hill: Revelation" ist anders als es der Titel aussagt, keine Offenbarung, sondern ein größtenteils äußerst langweiliger Streifen, bei dem man sich ständig fragt, was die Darsteller außer Geldnöten dazu bewogen hat, in solch einem Werk mitzuspielen. Regisseur Michael J. Bassett ist bislang nicht durch sonderlich gute Werke in Erinnerung geblieben. Sein bester Film mag noch "Deathwatch" sein, wenngleich dieser ob des schwachen Endes auch keinen Anlass zu euphorischen Lobeshymnen gab.
                                                    Hier nun ist so gut wie gar nichts mehr stimmig. Die Schauspieler agieren gelangweilt ob der kruden Handlung, die ohnehin nur rudimentär auszumachen ist. Spannung soll durch endlose Kamerafahrten in dunklen Gängen erzeugt werden, wo immer irgendetwas klirrt, scheppert oder rasselt. Dazu eine unmotivierte Musikuntermalung, die vorgaukeln soll, dass gleich etwas passiert, womit Achtung (!) der Zuschauer nicht rechnet. Nur leider ist dies alles so unerträglich einfällig und vorhersehbar, dass jede weitere Minute größere Qualen erzeugt als es sich die Protagonisten im tiefsten Schlund der Hölle jemals ausmalen könnten. Eine solch inspirationslose Vorstellung hätte aus dem Spiel "Silent Hill" wohl nie einen Klassiker gemacht.
                                                    "Silent Hill: Revelation" ist leider eine weitere große Enttäuschung im Sektor der mittlerweile unzähligen Spieleverfilmungen. Mögen wir von weiteren Werken dieser Art verschont bleiben.

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