Silver Linings - Kritik

Silver Linings Playbook

US · 2012 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 12 · Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Beim ersten Mal gesehen und mit 6 bewertet, nun zum zweiten Mal gesehen (andere Stimmung/andere wohl passendere Atmosphäre) und schwup 7,5!

    In kürzester Zeit der zweite Jennifer Lawrence Film ("Joy") der mir gefällt, ebenso wie JLaw selbst und ich bin kein Fan dieser Dame. Aber was noch nicht ist...
    Nettes, humorvolles und innovatives Drama mit einer liebevollen Story, zwei sehr gut harmonierenden (Haupt-)Darstellern und einer tollen Liebesgeschichte. Zudem in den Nebenrollen stark besetzt.

    3
    • 10
      BenAffenleck 09.10.2017, 21:06 Geändert 09.10.2017, 21:09

      Heute Perlentauchen im Swimming-Pool von . . . David O. Russel

      SILVER LININGS (2012)

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      E-x-c-e-l-s-i-o-r

      " Wieso freuen die sich so über 5 Punkte"? . . .

      . . . weil es manchmal einfach reicht, nur Mittelmaß zu sein. Nicht ermüdend perfekt, sondern belebend unvollkommen. Den eigenen Ansprüchen genügen und niemals, wirklich niemals denen anderer Menschen. In meinem Leben muss sich niemand zerreißen oder strecken, um in die gesellschaftliche Schablone zu passen. High Five aufs individuelle Leben und den immer wieder benötigten Hoffnungsschimmer, den Silberstreif am Horizont.

      Wenn man bei SILVER LININGS ein wenig genauer hinschaut oder vielleicht sogar einen zweiten Blick riskiert, findet man hier wesentlich mehr, als eine handelsübliche Rom-Com mit verkitschter Zuckerguss-Romantik. Zwischen wahrer Herzenswärme und magischen Momenten entfaltet sich hier eine wackelig andersartige Romanze, wie man sie nur alle paar Jahre im Kino sehen darf. Die Waage zwischen Humor, Tragik und Emotionen wird perfekt gehalten, die Dialoge bleiben die ganze Zeit über frech, ehrlich und durch und durch erfrischend.

      Diese schrägen Charaktere mit ihren verschiedenen Spleens … ich mag sie furchtbar gerne, weil sie so grundsympathisch sind. Bradley Cooper und Jennifer Lawrence verbindet hier eine Chemie, ein Knistern, ein was-auch-immer. Ihre gemeinsamen Szenen sind magisch. Gerade von Cooper hatte ich 2012 mit so einer Performance nicht gerechnet. HANGOVER hatte er scheinbar aus dem Ärmel geschüttelt.
      Doch auch Robert DeNiro und Jackie Weaver muss man hier als schrullige Eltern einfach noch mal gesondert erwähnen. Auch sie pendeln zwischen Liebe, Hoffnung und Verzweiflung hin und her, bilden aber auch oftmals das Fundament für diesen besonderen Humor und das passende Gefühl. Für DeNiro wäre das hier die richtige Rolle gewesen, um sich würdevoll von der Schauspielerei zu verabschieden.
      Alle 4 Schauspieler waren in SILVER LININGS übrigens für den Oscar nominiert, Jennifer Lawrence durfte ihn mit nach Hause nehmen.

      David O. Russel suchte schon länger nach so einem Stoff, um auch noch eigene Erfahrungen darin zu verarbeiten und seinem ebenfalls an einer bipolaren Störung leidenden Sohn zu zeigen, dass es diesen Silberstreif am Horizont immer wieder gibt. Fündig wurde er im gleichnamigen Buch von Autor Matthew Quick. Ein Glück, dass der Regisseur den außergewöhnlichen Stoff in so einem tragisch-komischen Ensemblefilm unterbringen konnte, und den Zuschauer damit auch 120 Minuten ohne jeglichen Leerlauf unterhalten und nicht selten auch bewegen kann. So ein herzlicher Film, in dem die Irren die Normalen sind, muss von mir einfach das formvollendete Herz bekommen.

      "Manchmal muss man den Wahnsinn einfach aushalten". Nicht selten kreist dieser Satz auch durch meinen Kopf, wenn der Silberstreif am Horizont mal nicht zu sehen ist. Zwischen Hoffnung, Angst und andauerndem Neubeginn . . .

      E-x-c-e-l-s-i-o-r

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      Hier gehts zur Liste:

      http://www.moviepilot.de/liste/benaffenleck-guckt-david-o-russel-benaffenleck

      17
      • 7

        KEIN Fallvon Etiketteschwindel, woh aber ein Fall bei dem man recht schnell falsche Vorstellungen und Erwartungen hat: die Story klingt nach ner simplen RomCom und sowohl das Cover wie auch die Darsteller lassen fluffiges Wohlfühlkino erwarten. Ganz so leicht ist es dann aber doch nicht: der Film stellt anspruchsvolles und hochwertiges Schauspielerkino da. Wenn auch die grobe Rahmenhandlung eine Liebesgeschichte ist liegt der Schwerpunkt doch auf dem Dramaaspekt und den zwei Hauptfiguren, zwei Menschen die schlimme Erlebnisse hinter sich haben und an ihrem Frust und Kummer kaputtgehen. Das wird dann auch sehr ausführlich gezeigt, dass diese beiden nicht nur ein wenig schlecht gelaunt sind oder sonst wie lustig spinnen, sondern wirklich restlos kaputt sind was zu einigen sehr heftigen Situationen und Momenten führt. Ob die Oscarnominierungen dafür wirklich nötig waren ist Ansichtsache, nicht zu bezweifeln ist das hie absolute Könner und Fachmänner am (Schaupiel)werk waren. Der Film selber ist glaube ich an den Kassen nicht so rasend gut weggekommen, aber trotzdem: wer’s mal versucht wird vielleicht nicht die federleichte Unterhaltung rausbekommen die man erwarten könnte, wohl aber brauchbare und gute Unterhaltung.

        Fazit: Tragische Lovestory bei welcher der Fokus mehr auf dem Kummer denn auf der Schmonzette liegt!

        3
        • 6 .5

          Der Film hat gute Ansätze aber ohne Robert DeNiro würde der Film nur halb so gut sein.
          Die Romanze kommt einwenig aufgesetzt rüber.
          Schluss endlich konnte mich der Film doch noch einwenig überzeugen.

          Sehenswerter Film ohne grosse Ansprüchen.

          5
          • 8 .5

            Mit der Verarbeitung von Trauer fertig zu werden bewältigen Menschen auf viele unterschiedliche Weisen. Dabei ist es eigentlich egal welche Art von Trauer man verarbeitet.

            In David O. Russell's "Silver Linings" begegnen sich zwei sehr unterschiedliche Menschen die in Trauer sind. Von manchen mögen sie als verrückt bezeichnet werden, aber mit der Zeit kommen sie sich näher.

            Ganz stark gespielt von Bradley Cooper und Jennifer Lawrence. Auch wenn ich J. Lawrence in Filmen nicht wirklich mag, muss ich sagen, dass sie mich in diesem Film sehr beeindruckt hat. Es macht einen riesen Spaß zuzusehen wie die beiden miteinander harmonieren. Und auch Robert De Niro spielt seine Rolle richtig gut.

            "Silver Linings" ist ein Film über Trauer, Liebe, Vergebung und Hoffnung mit einem sehr starken Star Aufgebot das irgendwie in Erinnerung bleibt.

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            • 7
              Noodles115 28.02.2017, 14:16 Geändert 28.02.2017, 14:16

              Nach der ersten halben Stunde dachte ich, was will der Film eigentlich. Zum Glück gab es danach die Wende, als Jennifer Lawrence ins Spiel kam. Danach konnte mich der Film mitnehmen und begeistern. Jennifer Lawrence und Bradley Cooper passen unerwartet gut zusammen. Die Geschichte hinter den beiden Charakteren wird schön erzählt und man bekommt das Gefühl, sie zu versehen. Dazu kommt Robert De Niro, der wirklich eine gute Performance abliefert als "Eagles-Fan".
              Tragik, Humor und Schnulze kombiniert ergibt hier einen wirklich beeindruckenden Film, der mich überzeugen konnte.

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              • 10
                Rocket Man 04.02.2017, 15:21 Geändert 04.02.2017, 15:27

                - Excelsio - Die Zeichen nicht Deuten, sondern erkennen -

                Bei der depressiven Laune, die mich manchmal überkommt, kann mir nichts besseres passieren, als einen Film zu sehen, in dem sich zwei vollkommen unterschiedliche und scheinbare kranke Menschen auf ihren richtigen Weg verhelfen. Sind psychisch kranke Menschen krank? Die Antwort könnte Ja lauten. Aber da ich das jetzt schon gesagt habe, werdet ihr merken, dass die Antwort wohl eher Nein lauten muss. Wie bei Menschen mit anderen Behinderungen, vielleicht dem Verlust des Gehöres oder dem Verlust des Sehvermögens, sehen und fühlen diesen Menschen essentielles so viel intensiver, als wir es tun. Sie fühlen den Hass, die Trauer, aber auch die Zeichen des Guten viel stärker als wir. Silver Linings entführt uns in eine wunderschöne, komische und nahegehende Geschichte zweier psychisch kranker Menschen, die eigentlich garnicht krank sind. Sie finden ihren Weg einfach nicht und nutzen unbewusst einander, um die Zeichen, die am Horizont stehen, diesen kleinen Silberstreifen am Nachthimmel, nicht zu Deuten, sondern die Zeichen zu erkennen und ihren richtigen Weg zu finden.

                Dabei tun sie nichts anderes, als wir. Wir, die wir jeden Tag arbeiten, um die Wohnung zu bezahlen, mehr Geld zu verdienen und dieser seltsamen Hoffnung, irgendwann glücklich sein zu dürfen. Aber weder Geld noch Arbeit macht glücklich. Sie füllen das Leben nicht aus. Sie sind der Rand des Blattes. Des Blattes, dass sich 'Story of our sad lifes' nennt. In der Mitte steht 'Story of our lovely lifes'. Die Mitte bleibt oft leer, bis wir einen Menschen treffen, der die Zeilen sinnvoll ergänzen kann.
                Die Zeichen nicht Deuten, sondern sie erkennen. Die Seite füllen. Die eigene Geschichte schreiben. Nicht vorschreiben lassen, was dort zu stehen hat.

                Diese Zeichen könnten alles bedeuten. Sogar der Tod eines geliebten Menschen. In diesem letzten Kommentar von mir, erzählte ich euch davon. Davon, dass einer meiner geliebtesten Menschen aus meiner Familie gestorben ist. Aber das Erlebnis, das ich damit verbinde, stimmt mich keineswegs traurig. Es stimmt mich auf alle Weisen, die existieren, glücklich. Wenn ich daran denke, macht es mich zum glücklichsten Menschen auf der Welt. Denn dieser Mensch wacht über mich. Sein Tod hatte also einen Sinn. Denn er ist nie verschwunden. Ich kann ihn nur nicht mehr sehen. Er ist da. Er wacht über uns, wie ein Engel, an einem wunderschönen Ort, an dem wir uns eines Tages wiedersehen werden. Aber noch nicht heute.

                Auch das Leben voller Leid, Wut und Hass, dass ich von Zuhause kennengelernt habe, trübt die Erkenntnis, dass in allem ein Zeichen stecken könnte. Ich könnte dank dieser Ereignisse heute ein hässlicher, arroganter und zutiefst erschlagener, depressiver junger Mann sein, der alle Chancen scheut, die sich ihm zeigen. Oh Moment. Ganz falsch ist das nicht, bis auf die Tatsache, dass ich mich dem Leid nicht zur Gänze hingegeben habe, obwohl es der Einfachste Weg ist, sondern das Zeichen da oben am Himmel erkannt habe, in den Sternen, wunderschön und unendlich ... Ich werde nie so sein. Ich bin nicht der glücklichste Mensch, oft traurig und ausweglos, verbohrt und zynisch, aber trotzden ein warmherziger und emotionaler Mensch. Einige Zeichen erkenne ich. Im Sommer strahlt die Sonne. Im Winter strahlt sie nicht. Die Zeit dazwischen muss jemand die Sonne ersetzen. Irgendwann wird sie kommen. Die Sonne. Gut Ding will Weile haben und in der Kürze liegt die Würze. Glück kommt selten einfach angeflogen. Glück ist ein Zeichen, unsichtbar, aber spürbar da. Und wenn das Zeichen zu Tränen rührt, dann würgt man es nicht einfach herunter, sondern gibt sich ihm hin. Denn das Glück kann unendlich sein. Aber einen Schritt muss man auch selber gehen.

                Silver Linings ist eine Geschichte des Glücks. Zwei scheinbar kranke Menschen, die sich ergänzen, nicht sofort sichtbar, aber als Zeichen unverkennbar. Sie haben das Zeichen erkannt und die Trostlosigkeit und Trauer des Lebens nicht die Überhand gewinnen lassen. Ein wichtiger Film, ein weiser Film. Ein Film zum verlieben. Und Jennifer Lawrence gehört spätestens jetzt bei mir zu den ganz großen, denn sie spielt witzig, wahnsinnig und emotional so intensiv, dass mich die Tränen wieder verfolgt haben. Ein Film für jeden. Und nicht weniger als 10 Punkte wert. Dankbar und voller Liebe ziehe ich von dannen. Mit einem sanften, quatsch, intensiven Gefühl von Glück in mir. Ich werde heute ganz still und heimlich, ruhig und gefühlvoll glücklich sein meine Freunde. Excelsio.

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                • 6 .5

                  Gut gespielte Komödie voll absurder Situationskomik. Das dieses Rezept aufgeht, liegt in erster Linie an den tollen Darstellern und einer über weite Strecken straffen und überzeugenden Regiearbeit. Und doch: dem oscarprämierten Film fehlen eine klare Struktur und ein roter Faden, die Story könnte auf wenige Zeilen heruntergebrochen werden. So ist das Endprodukt, rein filmisch gesehen, hochqualitativ und sprengt in seiner unberechenbaren Art mitunter durchaus die gängigen Genreregeln - letzteres wird ihm aber teilweise zum Verhängnis, weil schlicht der Rhythmus fehlt. Das führt zu der irritierenden Frage, was der Film dem Zuschauer letztendlich eigentlich mitgeben möchte.

                  • 8

                    Ich hätte im vorhinein nie gedacht, dass Bradley Cooper so gut mit Jennifer Lawrence harmonieren würde bzw. könnte.

                    Die zwei liefern tolles Schauspiel, wie auch Robert De Niro. Der Film hat Herz und jeder stellt sich seinen Gefühlen und Wünschen gegenüber dem anderen. Das Ende hat mir wirklich sehr gut gefallen. Kein langes hinaus zögern, sondern ein klares, direktes aber schönes und auch realistisches Ende.

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                    • 8

                      Zur Tragik der der beiden Hauptcharaktere ein bisschen Humor, Schnulz, Zoff und eine ordentliche Prise Aussergewöhnlichkeit, umgesetzt von zwei netten Schauspielern (die Eine besser als der Andere)...schon haben wir eine schöne und originelle Liebesgeschichte...
                      Mir Persönlich nur ein kleinbisschen zuviel vom "üblichen" Schnulz und Zoff....

                      • 5 .5

                        Wieso wurde das, was im Buch besonders gut gemacht wurde, bis zur unkenntlichkeit verändert?

                        • 5 .5

                          ich fand den film nicht so toll .... alles sehr flach... nur das ende ist dann doch ganz nett

                          • 9

                            Großartig und toll und großartig. Zwei tragische Persönlichkeiten treffen hier aufeinander und liefern sich einen sympatisch-leidenschaftlichen Schlagabtausch der Extraklasse. Und da müssen wir den prima Darstellungen von Jennifer Lawrence und Bradley Cooper danken. Hervorragende Schauspielleistung!!! Damit füllen sie die weiße Kinoleinwand von links unten bis rechts oben vollständig aus. Die Story ist recht simpel, aber schön anzuschauen und durchaus bewegend. Ich habe einen guten Film erwartet und einen noch besseren gesehen.

                            • 8 .5

                              Klasse Cast,eher schwächere Handelung aber trotzdem sehenswert.

                              • 10
                                rockadude 28.05.2016, 21:26 Geändert 28.05.2016, 23:50

                                Wie lange habe ich diesen Film vor mir hergeschoben! Heute war es soweit, denn er lag bei den Sonderangeboten für 7,99€ dabei.

                                Was soll ich sagen?
                                Hätte ich mir diesen doch nur früher angeschaut.
                                Aber was macht diesen Film von David O. Russell jetzt so besonders?

                                Ganz sicher nicht die Handlung an sich, diese folgt im Grunde den herkömmlichen Mustern einer Lovestory und ist ebenso simpel gestrickt.
                                Es sind zwei andere Aspekte die diesen Film zu einem Juwel machen.

                                Es ist die Art der Inszenierung einmal und wie sich der eigentlichen 08/15 Handlung angenähert wird. Sie wirkt echt, real und wie aus dem Leben gegriffen. Es wird nichts wirklich beschönigt, aber auch nichts verteufelt. So wie es im Leben nun manchmal ist. Es gibt gute und schlechte Zeiten. Noch dazu wird das ganze weitestgehend kitschfrei inszeniert, was irgendwie dann auch gegen die genreüblichen Konventionen verstößt.
                                Das gefiel mir, diese erfrischend andere Art einen Film dieser Gattung zu inszenieren.

                                Und dann wäre auch Aspekt Nr. 2: DIE FIGUREN!
                                Alle Charaktere wirken durchweg sympathisch obwohl jeder sein Kreuz zu schleppen hat. Pat mit seiner bipolaren Störung die es ihm schwer macht im Leben wieder Fuß zu fassen, Tiffany die seit dem Tod ihres Mannes jeglichen Halt im Leben verloren hat, Pat's Vater der hoffnungslos wettsüchtig ist, Pat's Mutter die versucht die Familie zusammenzuhalten aber völlig überfordert damit ist, der befreundete Nachbar der unter dem Druck seiner Ehe leidet....
                                Sie alle haben Probleme, aber das macht sie sympathisch, weil es sie realistisch macht und sie so echt wirken.

                                Zu verdanken ist das den durch die Bank weg fantastischen Schauspielern. Bradley Cooper ist ne Wucht, Jennifer Lawrence ebenfalls eine Naturgewalt, Robert DeNiro war schon lange nicht mehr so gut wie hier ( wo waren Sie die ganze Zeit Mr. DeNiro ).
                                Ganz besonders war ich hier von Chris Tucker beeindruckt. Hier beweist er das er tatsächlich was kann und zu mehr in der Lage ist als nur das nervig quietschende Plappermaul ala Eddie Murphy zu miemen und das trotz humorvoll angelegter Rolle sogar subtil ( ohne Spaß, ich dachte beim schauen echt "Scheiß die Wand an, der Kerl kann schauspielern" ).

                                Einzig am Ende erlaubt sich der Film ein wenig Kitsch, aber geschenkt. Der Film ist insgesamt einfach zu klasse als das dies negativ ins Gewicht fallen könnte!

                                Also Chapeau Mr. Russell, ich war restlos begeistert! Von mir eine klare Empfehlung!

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                                • 7

                                  Sympathisch, Gefühlvoll, traurig, vorhersehbar und gesellschaftskritisch. Eine sehenswerte Tragikkomödie, in dessen Zentrum die LIEBE aufbegehrt. Hat mir gefallen, wobei Cooper sich ganz schön verbiegen musste, um als Schauspieler wahrgenommen zu werden. :) Frau Lawerence ist ne pure Wucht. Ausführlichkeiten folgen später...

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                                  • 7

                                    Hat mir eigentlich sehr gut gefallen, obwohl hier mal wieder das übliche Schema F bezüglich des Handlungsverlaufs angewendet wird, aber der Cast wirkt einfach nur irrsinnig sympathisch, wohl auch, weil die Hauptpersonen ihre Ecken und Kanten haben. Und prinzipiell habe ich hier auch nichts gegen das Happy End, nur frustrieren mich derartige Happy Ends zur Zeit ein wenig. Jennifer Lawrence ist echt ein Augenschmaus. (Dasselbe kann man aus weiblicher Sicht wohl auch für Bradley Cooper sagen). Mein Daumen geht klar nach oben.

                                    • 9

                                      Die wohl originellste und Phenomenalste Romatikdramödie der letzten Jahre, die einen sofort packt und bis zum Schluß und auch drüber hinaus nicht mehr losläßt.
                                      Phantastisch agierende Schauspieler machen aus diesem Augenschmaus was ganz besonderes, das sich ganz klar vom Hollywood Schablonenhaftem Getue weit abhebt und das ist auch gut so, gerne mehr davon.
                                      Für mich jetzt schon KULT!

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                                      • 5 .5

                                        Ganz Witzige Dialoge und Szenen, toller Cast und leider ein typisches amerikanisches Honigsüses Ende, nicht besoders gut aber auch nicht schlecht, mit einem Wort Durchschnittlich!

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                                        • 8 .5
                                          Marty_NB 17.03.2016, 17:50 Geändert 18.03.2016, 17:33

                                          Toller Film!
                                          Die Schauspieler machen ihre Sache richtig stark und die einzelnen Charaktere sind alle ein bisschen, bis ziemlich verrückt, was diesen Film oft extrem sympathisch macht. Insgesamt ein gutes Drehbuch, gute Inszinierung und an einigen stellen wird man immer wieder überrascht von der Handlung, welche sich in einem guten Tempo entwickelt und zu einem guten Ende kommt. Also, eine wirklich positive Überraschung. Hatte ich so nicht erwartet und lohnt sich meiner Meinung nach auch, wenn man eig. kein großer Liebhaber dieses Genre ist. Denn ein guter Film bleibt ein guter Film und Silver Linings ist ein guter Film.

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                                          • 8

                                            Nach vier Jahren mal wieder gesehen und erstaunlich gut gereift! Nach eigenen Erfahrungen in diesem Bereich muss ich sagen: "Silver Linings" trifft den Nagel auf den Kopf! Der Humor ist spot-on und auch die dramatischen Elemente sitzen wunderbar. Es gibt nur sehr wenige Filme zu diesem Thema, die realistisch, unterhaltsam und empathisch an die Sache rangehen. "Silver Linings" gehört dazu. Und ein großer Spaß ist es noch dazu. Habe schon lange nicht mehr so lachen müssen. :D

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                                              Petr 14.03.2016, 19:15 Geändert 15.03.2016, 13:08

                                              Schöne und außergewöhnliche Liebesgeschichte zweier komplexer Charaktere, die abseits des Idealbildes scheinbar psychische Probleme haben und nicht recht in die Gesellschaft passen. Nur gemeinsam schaffen sie es nicht nur sich selbst zu "heilen" und sich so besser in die Gesellschaft zu fügen, nein sie kommen auch noch zusammen.

                                              Toll, dass hier mit Bedacht gezeigt wird, wie tief und zuerst unschön Persönlichkeiten sind, die aber trotzdem eine Schönheit besitzen, wenn man sich ihrer Person und ihrer Geschichte mit Toleranz und Verständnis nähert.

                                              Verrückt fand ich beide nicht. Er tickt öfter mal aus und sie fickt sehr häufig mit wechselnden Sexualpartnern. Beide stört ihr Zustand, er passt auch nichts ins gesellschaftliche Bild, aber sie haben auch einiges erfahren müssen, was sie zu dem machte, was sie sind.

                                              Die wahre "Verrücktheit" spiegelte sich im Umfeld von Pat, der männlichen Hauptfigur, wieder. Während deren Verrückheiten zwar Pats eigene "Verrücktheit" stärken und einen Genesungsprozess hindern, gelten sie in der Gesellschaft nicht als "verrückt", weil sie sich zumeist abseits des öffentlichen Lebens zuhause im typischen Bild amerikanischer Vororte abspielen.

                                              Die Grenzen zwischen Verrücktheit und Normalität sind willkürlich und fließend und immer nur Resultat einer jeden Gesellschaft. So ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade die Person Pat heilt, die als einzige ebenfalls als verrückt gilt.

                                              So bleibt ein schöner Film mit dazu genialen Darstellern, der Zuschauer gerne mal mit der Frage nach Normal und Unnormal und deren Ursachen zurücklässt.

                                              Schaut euch auf jeden Fall die deletetd Scenes an. Ich frage mich, warum die besten Szenen des Films rausgeschnitten wurden.

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                                              • 7

                                                he ich war ganz verblüfft ich hatte den film oder zumindest einen teil des filmes schon mal gesehen, doch weil mir der zu verwirrend war, gab ich den keine chance.

                                                Es handelt sich um eine Komödie zwischenzwei psychisch gestörten Menschen.
                                                Der Film ist sehr ernst, und auch die lustigen Szenen wie sich in Mülltüten einpacken, der rotzfrechen und anstrengenden Jennifer Lawrence, konnten mich nicht wirklich packen.- Es ist und bleibt eine ernste Handlung
                                                Er war sehenswert.

                                                • 9

                                                  Regisseur und Drehbuchautor scheint von psychischen Problemen voll die Ahnung zu haben. Er schildert hier das Psychogramm einer amerikanischen Gesellschaft, in der offenbar alle Figuren etwas an der Klatsche haben, durchgeknallt oder upgespaced sind. Der Fachmann würde diagnostizieren ihnen fehlt die Impulskontrolle. Alle rasten bei jeder kleinen Störung sofort aus und rücken Möbel. Vater Pat Sr. (Robert De Niro) hat einfach nur die Bodenhaftung verloren. Er könnte sich um Kopf und Kragen verwetten.
                                                  Aber wie der Filmtitel zu Recht darauf hinweise, gibt es für alles und jeden einen ‘Silberstreifen‘ am Horizont.
                                                  Und es ist eine echt nette Romanze. Patrick (Bradley Cooper) wurde gerade aus der Klinik entlassen (manisch-depressive Störung). Darf sich aufgrund eines Gerichtsbeschlusses seiner Ehefrau Nikki nicht nähern und verarbeitet das, indem er sich in Tiffany (spitze Jennifer Lawrence) verliebt. Die kann hier echt gut auf Emotionen machen: unterdrückte oder mühsam unter Kontrolle gebrachte. Wenn’s daneben ging, war’s halt ein unvorhergesehener Ausraster. Sie überzeugt in ihrer unverblümten Emotionalität. Da kommt am Ende ein bisschen ‘Dirty Dancing‘ Feeling auf. Das Drehbuch hat auch seine Sternchen. Um seinen Sohn zur Höchstform zu zwingen, meint Pat Sr. ‘Wir müssen eine Spur von Brotkrumen legen‘ (sic!). Und auf dem Weg zum Bücherwurm lehnt Patrick alles ab, was keinen Silberstreifen enthält wie z.B. Hemingway oder ‘Den Herrn der Fliegen‘.
                                                  Obwohl es keinen Zweifel über das Happy End gibt, dauert es noch ein wenig. Es wird also ein spannendes, glückliches Ende inklusive Familienidyll. Preiswürdig nett.

                                                  • 1 .5
                                                    Irony 03.02.2016, 17:34 Geändert 03.02.2016, 17:35

                                                    Sehr langweilig und Jennifer Lawrence konnt ich nicht ausstehen. Ich weiß auch nicht, aber irgendwie hat die immer ein Gesichtsausdruck, der mich aggressiv macht. Und ich rede jetz nicht von ihrer Rolle, die sie in diesem Film gespielt hat, sondern überhaupt. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor, sorry an alle Fans dieser Frau.

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