Sinister - Kritik

Sinister

US · 2012 · Laufzeit 114 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Sinister ist ein Geiler Film denn ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann, finde ihn sehr spannend und interessant.

    • 5 .5

      Ellison Oswalt ein Schriftsteller mit Geldproblemen zieht mit seiner Familie in ein Haus, wo 4 Leute gestorben sind. Er will über dieses unaufgeklärte Verbrechen sein neues Buch schreiben und richtig Geld verdienen. Allerdings entdeckt er bei seinen Nachforschungen seltsame überinstimmungen zu anderen Verbrechen. Nach und nach gräbt er sich immer tiefer in den Abgrund des Wahnsinns.

      Sinister fängt ziemlich gut an und weiß zu überraschen. Ellison und seine Familie werden kurz vorgestellt und natürlich das Haus. Erste Informationen über den Fall werden präsentiert und das ganze nimmt Fahrt auf, nachdem Ellison eine Kiste auf dem Dachboden findet. Die Filme, die sich in der Kiste befinden, sind unglaublich gut gemacht. Der Sound alleine macht den kompletten Grusel aus. Die Grillparty ist verflucht gruselig und macht ein wirklich unangenehmes Gefühl. Ethan Hawke spielt die One-Man Show super. Auch das klaustrophobische Gefühl in den dunklen Gängen des Hauses sind zu Beginn wirklich spannend und unangenehm.

      Doch leider bricht der Film ab der Häfte ziemlich zusammen. Die Charaktere neben Ellison sind alle irgendwie bleich oder sind nur wegen einem bestimmten Zweck da: seine Frau streitet sich nur mit ihm, der Fanboy-Polizist gibt ein, zwei Tipps und der Professor gibt Plump das Ende preis.
      Außerdem ist der komplette Film voller Jumpscares, und die meisten sind nicht mal gut oder sogar vorhersehbar. Die gruseliger Stimmung aus den Super 8 Filmen wird durch billige Jumpscares ersetzt, wie bei den meisten Horrorvertretern es so üblich ist. Auch weiß man schon sehr früh wie das ganze Spektatel ausgehen wird, da man 1+1 einfach zusammen zählt. Dazu kommt, dass dieser sogenannte Mr. Boogie nicht gruselig ist, da er mich die ganze Zeit an die Band Slipknot erinnert hat (für die Unwissenden: Metalband, die mit Masken auftregen. Der Gitarrist sieht Mr. Boogie ziemlich ähnlich).

      Alles in Allem hat mich Sinister zuerst überrascht und dann richtig enttäuscht. Die ersten 30 bis 40 Minuten sind wirklich gruselig, spannend und gut gemacht. Doch dann bricht alles auseinander und es werden Szenen gezeigt, bei denen man sich fremdschämen muss. Leider reiht sich dieser Film in die Auflistung der "Naja, kann man mal gucken" Horrorfilme ein und das obwohl ich am Anfang wirklich begeistert war.

      Fazit:
      Fängt stark an und lässt stark nach. Nach 30 Minuten mutiert dieser Streifen zu einem 0815 Horror-Jumpscare Fest und wird auch nicht mehr besser. Für einen Abend OK, mehr aber nicht.
      5 1/2 Pfotenabdrücke für diese wundervolle Strickjacke!

      • 5
        Pyro 91 27.09.2017, 23:33 Geändert 28.09.2017, 18:25

        SPOILER!

        ARGH! Das ist der erste Gedanke, der mir zu "Sinister" in den Sinn kommt. Ein weiterer Horrorfilm, der - wie viele an die Wand gefahrenen Vertreter - so verdammt gut anfängt und nach etwa der Hälfte der Laufzeit in die Bedeutungs- und Spannungslosigkeit verschwindet.

        Doch zu Beginn: Erstklassiges und unangenehm-grusliges Sounddesign beim Ansehen der Super 8-Videos, die Beleuchtung war schön minimal und einnehmend (als ob der Film ausschließlich nur nachts spielen würde) und Ethan Hawke überzeugt als abgehalfterter und verlogener Horrorautor, dem die Authenzität und der Erfolg seines neuen Romans wichtiger ist, als das Wohlergehen seiner eigenen Familie. Ellison Oswalt heißt er und ich habe mich richtig auf seinen geistigen Verfall sowie seinen graduellen Abstieg in den Wahnsinn gefreut.

        Doch dann die große Enttäuschung: Der Dämon Bagul taucht plötzlich in den Videoaufnahmen auf und sieht aus wie die schlecht geschminkte Version des Leadsängers von "The Cure". Von da an ging gleich mal ein Haufen Luft aus dem Spannungsballon.
        Wenig später erscheinen dann auch noch "gruselige" kleine Kinder, die wohl beim Fertigmachen in der Maske mittendrin abgehauen sind und dadurch aussehen, als wären sie grad beim Kindergeburtstag angemalt worden. Argh, sag ich da nur! Dazu gesellen sich dann noch viele unnötige, falsche Alarme ("Oh, ein Skorpion.", "Oh, eine Schlange." "Oh, ein Hund.") und zu allem Überfluss muss auch noch ein Collegeprofessor kontaktiert werden, der uns über Skype genauestens erklärt, was Baghul denn nun eigentlich ist, damit er vollkommen entzaubert wird und auch das letzte bisschen Angst vor diesem Wesen verloren geht. Argh!
        Selbstverständlich gibt dieser Gelehrte Ethan Hawkes Figur nicht alle benötigten Informationen auf einmal, wodurch wir am Ende des Films dann eine "überraschende" Enthüllung präsentiert bekommen, die ab dem Punkt allerdings ohnehin schon jegliches Handeln der Hauptfigur einschränkt, wenn nicht sogar verbietet. Wie mitreißend.
        Wieso konnte denn der Film nicht den 80ern spielen und Hawkes Figur würde sich die Infos über diesen Dämon aus einer alten Bibliothek holen, in der er verstaubte, alte Bücher konsultiert? Das war doch deutlich atmosphärischer und tonlich angebrachter, als eine spannungslose Expositionsstunde über fucking Skype, oder nicht? ARGH!
        Die Idee, das ein uralter Dämon, der früher in Gemälden gelebt hat, sich nun im modernen Videoformat eingenistet hat, macht durchaus Sinn, jedoch ist die Vorstellung, dass ein Dämon im Kinderkörper umherwandert und den Tod seiner Opfer mit der Kamera filmt, viel zu albern, als das ich sie unheimlich finden würde. Das funktioniert für mich einfach nicht. Ein Dämon, der gelernt hat mit moderner Technologie umzugehen, wahrscheinlich im IT-Kurs, finde ich dagegen allerdings schon ziemlich komisch.
        Vielleicht wäre es an sich besser gewesen, wenn "Sinister" gar keinen übernatürlichen Touch gehabt hätte und es nur um einen kranken Serienkiller gegangen wäre, der leidenschaftlich gerne Snuff-Filme dreht.

        Was gab´s noch?
        Juliet Rylance hat als nettes Ehefrauchen eine recht undankbare Rolle an Land gezogen, denn sie fungiert eigentlich nur als Stichwortgeber, um den x-ten Ehekonflikt anzuheizen oder um auf gewisse Geschehnisse mit großem emotionalen Ausbrüchen zu reagieren. Shouting is drama, wie wir wissen und wenn wir die selben Eheprobleme immer wieder aufs Brot geschmiert bekommen, fiebern wir natürlich deutlich mehr mit, hust.
        Und was sollte eigentlich die Nummer mit dem Fanboy-Polizisten, der mehrere Male bei Ethan Hawke vorbeischaut, schlechte Witze macht und uns Dinge über Hawkes Charakter erzählt, die wir bereits wissen. Das ist insofern ärgerlich, da Derricksons Found Footage-Haunted House-Horror vor allem in der ersten halben Stunde stark auf visuelles Erzählen setzt. Ellison sieht sich die alten Filmbänder an, recherchiert am PC und spricht oft nicht ein einziges Wort. Der Regisseur kreiert dadurch subtil und langsam eine unangenehme und klaustrophische Atmosphäre.
        Doch die zweite Hälfte der Laufzeit besteht aus viel zu vielen redundanten Dialogen, ständig gleich ablaufenden Szenarien (Ellison geht ins Bett, oh der Projekt springt an, creepy shit happens!), lauten Schockeffekten und entlässt uns schließlich mit einem finsteren Ende, das sich nicht verdient anfühlt und auf ganzer Linie enttäuscht (die ganze Familie wurde off-camera umgebracht? WTF?).
        Schade, die ersten 40 Minuten versprachen so viel. ARGH!

        4
        • 6

          Das Schöne an modernen Horrorfilmen: es gibt kein verbindliches Happy-End mehr. Was früher eigentlich undenkbar war ist jetzt fast Standard oder zumindest immer im Bereich des Möglichen: der Held geht den bösen Mächten mit denen er es zu tun bekommt auf den Leim oder landet selbst in der Falle. Beispiele gibt es unzählige und auch „Sinister“ ist ein Film bei dem man ein mögliches Happy-End zwar wünscht, aber es letztlich nicht sehr wahrscheinlich daherkommt. Dazu ist die Nummer zu düster und zu humorlos – aber nicht jeder Horrorfilm muß vor Selbstironie triefen. Dieser hier jedenfalls nimmt sich sehr ernst und liefert eine solide Mischung aus Geisterbahnhorror und Mystery, stehts bannend auf die Frage was hinter den merkwürdigen Ereignissen steckt und worauf es alles dann hinausläuft. Das Genre erfindet der Film dabei sicherlich nicht neu, bereichert es aber um einen sehr ansehnlichen Vertreter. Mit Ethan Hawke hat man einen soliden Helden und um diesen Herum einen bewährten Gruselschocker den man mit leichten Schweißausbrüchen und hoher Anspannung konsultiert. Aber, wie so oft: im Nachhinein bleibts nicht allzu lange im Gedächtnis.

          Fazit: Sehr solider Horrorschocker der jede Menge alter Aspekte spannend und ansprechend neu aufarbeitet!

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          • 9 .5

            Ein fast perfekter Horrorfilm, wäre da nur nicht die Kindergeister Szene die ich persönlich lächerlich fand. Alles in allen geht der spannungsbogen immer weiter hinauf bis zum absoluten Höhepunkt gegen Ende.

            • 8

              Fazit: "Sinister" ist ein kleines Horror-Highlight. Etwas Neues bietet der Film zwar kaum, aber das Szenario wurde irgendwie doch erfrischend anders umgesetzt. Das Drehbuch kann also durchaus überzeugen, Ethan Hawke macht seine Sache stark und die Figurenzeichnung ist ebenfalls gelungen. Inszeniert wurde das Geschehen sehr ordentlich und die Atmosphäre ist so richtig schön düster. Daraus ergibt sich ein nahezu perfekter Unterhaltungswert und viel Spannung. Sollte man sich als Freund von Gruselfilmen durchaus angesehen haben!

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              • 6

                Das Ende war Megaklasse und Private Paula hat auch noch mitgespielt :-)

                • 8

                  Eigentlich ein schön unheimlicher Horrorfilm, mit einer düsteren Atmosphäre und verstörenden 8mm-Filmchen. Aber leider wird die tolle Atmosphäre regelmäßig von billigen Jumpscares unterbrochen: egal, ob Tiere auf dem Dachboden oder schlafwandelnder Junge, es nervt einfach. Wobei zumindest einen richtig guten Jumpscare gibt es (Stichwort Rasenmäher). Und Ethan Hawke in der Hauptrolle ist auch einfach super.

                  [!!!Spoiler!!!]
                  Und auch das konsequente Ende mag ich sehr.

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                  • 5

                    Durchschnittlich

                    • 7 .5

                      Naja... gegruselt hab ich mich zwar nicht unbedingt und mir hat ein bisschen an Atmosphäre gefehlt (für einen FSK 16 finde ich persönlich den Film zu schwach, aber jedem das seine)ABER ICH LIEBE DAS ENDE! Diese Ganzen es-wird-alles-wieder-gut-wenn-du-dich-anfängst-zu-gruseln-filme sind mir schon aus den Ohren gekommen deswegen bin ich dem film einfach nur Dankbar, dass es keiner dieser Filme war.

                      • 7 .5

                        Atmosphärisch dichter und mit toller Optik ausgestatteter Gänsehaut Gruseler.
                        Hier muss nicht immer das Blut bis an die Decke spritzen um einen zu schocken, die Bildsprache von Sinister ist einfach fesselnd und Klasse.
                        Ganz starker Ethan Hawke.
                        Wirkt fast wie ein Suspense Horrorkrimi!

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                        • 6

                          Naja, naja, ich habe mir mehr erhofft. Auch nach für mich wirklich guten Start. Man wird langsam in die Handlung eingebunden und auch die Familie war interessant. Nachdem man erkannt hat, dass die 2 Töchter eine Tochter und ein Sohn sind geht es laaaangsam los. Ich hatte noch bisschen auf Richtung "Roter Drache" gehofft, aber es wurde eben eine kleine Reise zu "Insidious". Man macht nix falsch auf jeden Fall. Irgendwie fand ich, der Film wollte am Ende wirklich das Finale auf Krampf einläuten. Der Sohn und die Mutter wurden gar nicht mehr gezeigt, nur auf der Kartonzeichnung der Tochter.

                          • 8

                            Den fand ich echt gut, Spannend und Gruselig. Vor allem bei der Szene mit dem Rasenmäher hab ich fast nen Herzinfarkt bekommen :D

                            • 6 .5

                              Die Rohheit der Materialien und die schaurige Soundkulisse kreieren in ihrer Gesamtheit eine teuflische Atmosphäre, die durchweg zündet. Von dort an wird mit der Furcht des Zuschauer überaus fies gespielt, was eine Reihe von Jump-Scares mit sich zieht. Deren Einsätze weisen üblich auf die nicht besitzende Fähigkeit des Filmemachers hin, qualitativen Horror inszenieren zu können – wie es bei fast jeder Blumhouse Produktion der Fall ist. Doch bei Sinister ist ihr Gebrauch oft anders als erwartet. So füllen die „Jumps“ gar das gesamte Bild und kosten ihre Böswilligkeit in vollen Zügen aus. Analog wird mit dem Soundpegel nicht zögerlich umgegangen, wodurch das Format wiederum recht transparent wird.

                              Durchaus zerrt der Horror-Thriller oft an den Nerven und zeigt dies bereits anhand seines subtilen Vorspannes. Auch die beginnenden Elemente des Okkultismus behalten die dichte Atmosphäre bei. Nur leider mündet die Geschichte in einem -für die heutigen Mittel- zaghaften Twist, der aufgrund seiner Inszenierung enttäuschend unseriös ist. Statt totalem Terror oder bösartigem Splatter klingt das Geschehen mit Fantasy-Grusel aus, das in seiner unverblüffenden Form zu wenig Konsequenz und Charakter erweist. Entschädigender Weise glänzt Ethan Hawkes intensives Schauspiel über die Dauer des Filmes hinweg.

                              Die komplette Kritik: https://inglouriousfilmgeeks.com/2016/10/22/sinister/

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                              • 6
                                Ecto1 20.10.2016, 11:09 Geändert 20.10.2016, 11:10

                                Das Ende bzw. die Auflösung ist meiner Meinung nach nicht schlecht, nur macht es den ganzen Spannungsaufbau etwas kaputt und reisst Logiklöcher in den Raum.

                                Das Verhalten der Hauptfigur ist nicht immer nachvollziehbar und gewisse Ereignisse haben null Auswirkung auf die Story.

                                Immerhin kam stellenweise ganz gute Gruselatmosphäre auf, nur sind viele Szenen für Vielseher vorausschaubar. Dies liegt daran dass sich der Film total ausgelutschten Mustern bedient, die zwar noch immer funktionieren, aber eben auch nicht wirklich überraschen.

                                Die Backstory der Location erzeugte bei mir auch nicht einen wirklichen Schauer. Die Geschichte mit den Filmrollen ist dafür um so spannender und bietet einen durchaus starken Spannungsaufbau, auch wenn ich die Musikeffekte beim abspielen von Stummfilmen ein wenig zu aufdringlich fand. Nur, Horrorfilme leben ja zum grössten Teil von der Musik und den Soundeffekten, es sei Dir verziehen.

                                Sinister erfindet das Rad ganz sicher nicht neu, im Gegenteil. Aber er passt immerhin dank der guten Atmosphäre für einen kuscheligen Horror-Abend.

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                                • 6

                                  Sinister... Neben Subgenre Zugpferd Conjuring und Insidious bildet Sinister das dritte Gespann, wenn es um Geister / Dämonen Horror geht, wo Jumpscares eine primäre Funktion aufweisen. Altbekannte Story hier umschrieben um die dämonische Gottheit Bughuul. (wie originell) Netter kleiner Grusler der aber an Überschwemmung was der Markt bietet, kaum noch innovativ zündet.

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                                  • 6

                                    Für mich etwas vorhersehbare Story und viel zu guter Schlaf danach. Der Film hat nicht an mir genagt. Das Ende fand ich nicht sehr gut - es hat die Spannung gelöst, wodurch ich mich entlastet gefühlt hab und einfach eingeschlafen bin. Meine gesamte, schön aufgebaute Angst vor der Fratze war verloren. Die fand ich erst ganz cool und hab mich auch ziemlich gegruselt, aber am Ende fehlte mir die Präsenz dieser Fratze. Bzw. ihr "großer Auftritt", wie auch immer der Aussehen mag...
                                    Der Protagonist hat mir zu selten das Licht angemacht - bzw. haben sich die Szenen in denen er im Dunkeln rumtappt zu oft wiederholt, waren nicht abwechslungsreich und haben den Film in die Länge gezogen.
                                    Ich fand aber die Kombination aus Krimi und Horror sehr nice und dachte auch zunächst, ich hab es weniger mit Übernatürlichem zu tun, sondern mal mit etwas anderem, aber war dann ja dochn Dämon undso. Es fällt mir schwer diesen Film mit Insidious oder Conjuring etc. zu vergleichen, aber ich muss sagen, dass ich bei Conjuring ziemlich gelangweilt war und Insidous ziemlich stark an mir genagt hat (ich war aber auch noch ein paar Jahre jünger) - also ist dieser Film die Mitte - mittelmaß.

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                                    • 5 .5
                                      MichaelJ 08.09.2016, 17:14 Geändert 08.09.2016, 17:23

                                      Guten Abend!

                                      Bissu jeck?

                                      Möchte man den Charakter von Ethan Hawke fragen, für den "Nachtangst" wohl auch im Pschyrembel steht. Der Schriftsteller glaubt ernsthaft, dass er mit dieser Geschichte nationale Buchpreise absahnt. Er übersieht aber, dass es Lichtschalter gibt, die jedem feuchten Feuilletontraum vom nackten Grauen einen Strich durch die Rechnung machen (könnten!). Wer nix wird, wird sinistriert, muss man über den Regisseur mutmaßen, der zwar gerne Filmrollenklackern und Trinkvorgänge zum Bersten, aber sonst nix rüberbringt.
                                      Ok, gruselig ist der Film zwischendurch ja schon, und ich bin vielleicht der falsche Mann, um einen Horrorfilm zu bewerten.

                                      MichaelJ

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                                      • 7

                                        Der Film ist viel zu lang, vor allem die erste Hälfte. Ich muss ja nicht tausendmal sehen, wie Hr.Hawke ein Glas zum Mund führt, einen Projektor einschaltet oder erschrocken durchs Haus stolpert, vom nervigen Ehekrach mit Mutti ganz zu schweigen. Hätte mindestens um 20-25 Minuten gekürzt werden können und müssen! Kein guter Job vom Regisseur!

                                        • Mir hat der Film sehr gefallen wer in einem Haus wohnt nicht hat ihn einer Wohnung wird nachts nicht schlaffen können weil man die ganze zeit denkt das Mister Boogie dich kommen kommt der Film ist sehr gelungen

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                                          • 3

                                            Viele Jumpscares wurden schon im Trailer verraten. Meiner Meinung nach war dieser Film auch nicht wirklich gruselig.

                                            • 6 .5

                                              Altbekannte Story, unheimliche Atmosphäre, Gänsehaut, beschissenes Ende.

                                              • 7 .5

                                                Jup, Sinister ist brauchbarer Gruselspaß, der seine Inspiration unverkennbar aus Stephen Kings Shining zieht. Jetzt nicht ausrasten! Shining ist dann doch noch mal eine ganz andere Hausnummer und dennoch, scheinen auch hier Leute am Werk gewesen zu sein, die ihr Handwerk verstehen.
                                                Der Fokus liegt ganz klar darauf, dem Zuschauer den einen oder anderen Schauer über den Rücken zu jagen anstelle diesen zu ekeln; dafür spricht der Verzicht auf übermäßige oder gar explizite Gewaltdarstellung. Vielmehr setzen die Macher auf eine durchgehend unheimliche und düstere Atmosphäre, einen finsteren und knarzenden Sound sowie manch wirklich gut getimten Shock-Moment. Gelegentlich vielleicht etwas zäh und deshalb vielleicht ein paar Minütchen zu lang, aber insgesamt absolut sehenswert.

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                                                • 2

                                                  nach der hälfte des films abgeschaltet. weder richtige spannung noch so ganz klare handlung. hoffe ich hab da nix versäumt beim letzten teil. aber die 60 prozent die ich geschätzt sah, "reichten" mir. danke.

                                                  • 5
                                                    RoboMaus 15.06.2016, 07:49 Geändert 15.06.2016, 11:45

                                                    Zäher als gedacht - Ethan Hawke schreibt Bücher über ungeklärte Familien-Mordfälle und zieht zur Recherche in das Haus eines solchen Ereignisses. Dort stellt ihm ein übler Dämon eine Kiste mit Snuff-Filmchen auf den Dachboden, in denen er seine Morde dokumentiert.....

                                                    'Sinister' ähnelt eher einem Detektiv- als einem Horrorfilm: Hawke sammelt akribisch Informationen zu den Morden auf den Filmchen, und kommt langsam hinter das Werk des Dämons. Ansonsten passiert lange Zeit so gut wie nichts, ausser dass Hawkes Frau alles andere als glücklich ist, wieder einmal in einem Haus zu wohnen, in dem eine Familie ermordet wurde. Ehestreit ist ja auch eine Form von Grauen, aber wenn das alles ist?

                                                    Etwa zwanzig Minuten vor Schluss wurde es so langweilig, dass mir der Ausgang egal war. Aus. Vielleicht habe ich dadurch einen Showdown verpasst, der für manches entschädigt hätte, aber wenn sich die Gruselqualität eines Horrorfilms nur auf das reduziert, kann man auch darauf verzichten.

                                                    Als Detektivfilm brauchbar, daher noch ein 'geht so'.

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