Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung - Kritik

Star Wars - Episode I: The Phantom Menace

US · 1999 · Laufzeit 136 Minuten · FSK 6 · Fantasyfilm, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 5

    Der Film ist ein Paradebeispiel dafür, wie man trotz guter Voraussetzungen/Vorlagen, Ideen, hohen Budget und ja eigentlich auch Cast (Natalie Portman, Liam Neeson, Ewan McGregor) eine totale Katastrophe bringen kann. Der Film versagt eigentlich nicht nur in seiner Präsentation sondern auch in seiner Handlung. Zu viele unlogische Begebenheiten und hölzerne bzw. dämliche Dialoge, zu wenig Charakterzeichnung und schauspielerische Performance und zu viel JarJar (-.-) welcher für die wohl schrecklichsten Fremdschämmomente in einem Film sorgte. Eine Figur die die Handlung nicht vorantreibt sondern einfach nur da ist um "lustig" zu sein. Würde man alle Szenen mit JarJar rausschneiden, so würde das dem Film keinen Abbruch tun. Vor allem da der Film ohnehin nicht weiß, welchen Charakter er in den Mittelpunkt rücken soll. Anakin? Qui-Gon? Obi-Wan? Die Königin? Irgendwie scheint dieser Film nur aus Nebencharakteren zu bestehen.

    Klar der Film hat auch seine Highlights, vor allem auf technischer Seite (wenn auch das CGI mittlerweile schlecht gealtert ist, dafür war es damals beeindruckend). Dann natürlich das Lichtschwertduell zwischen Qui-Gon, Obi-wan und Darth Maul. Oder das Podrennen, welches zwar die Handlung total aufspaltet aber trotzdem ziemlich cool aussieht. Oder die Ansicht Corucants. Deshalb auch meine 5,0 Punkte.

    Aber trotzdem versagt dieser Film genau dort, wo Star Wars damals punktete (oder fast überall). Was zeigt das Lucas offenbar selbst überfordert war durch seinen Erfolg der Original Trilogie. Er hat einfach nicht verstanden, was die Leute an Star Wars so begeistert hat. Was durch seine "Verbesserungen" der alten Filme nochmal deutlich wurde.

    Ich kann die Leute damals schon verstehen, welche voller Vorfreude in die Kinosäle stürmten, teilweise sogar den Kinoboden küssten (nicht empfehlenswert) und dann diese Lachnummer vorgesetzt bekamen bei dem einem das Lachen im Hals stecken bleibt.

    Schade eigentlich, da ich die Vorimperiale Zeit sehr interessant finde. Teilweise sogar mehr als die Zeit der Rebellion.

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    • 0

      Einfach nur wow. Wie kann man so viele schlechte Charaktere in einen Film werfen?
      Palpatine ist gut. Obi-Wan ist schlecht geschrieben, aber McGreggor ist der einzige Schauspieler der Prequels, der es schafft aus seinem schlechten Charakter noch eine gute Performance rauszuholen.

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      • 6

        Bewertung(6)

        • 6

          Also in dem Film ist sehr viel nerviges. 1. Jar Jar Binks Kommentare 2. Der Film zieht sich 3. Viel unnötiges/unwichtiges . Sonst hat der Film eigentlich eine gute Story

          • 7

            In Episode I geht es immer noch um Abenteuer, fremde Welten und Völker, Liebe, Humor, Action und Dramatik. Episode I steckt immer noch unglaublich voll von Kreativität und Ideen auf einem Level, mit dem die wenigsten Geschichten mithalten können. Episode I schaut sich immer noch mehr wie ein Stummfilm als ein millionenschwerer pre-Spielberg-Blockbuster.
            Episode I ist mutig genug, in neue Richtungen zu gehen, kontrovers zu sein, wenn es der Kopf dahinter verlangt. Eine Kontroversität, die sich im Tenor bestätigen sollte.

            Ich möchte garnicht sagen, dass Jar Jar nicht nervig, dass CGI nicht öfters suboptimal und/oder zu exzessiv umgesetzt und auch die Geschichte nicht verbesserungswürdig ist, aber Episode I atmet immer noch Star Wars-Luft & durch seine Adern fließt durch und durch Star Wars-Blut und das alles so, wie sich es der Schöpfer vorgestellt hatte. Die Prequels sollten die Geschichte komplexer, breiter und vielschichtiger machen, sowie neue Sichtweisen zeigen. Sie machten aus Star Wars erst richtig dieses tiefe Universum. Sie haben für mich ihren Sinn und Zweck.

            Auch wenn sie nicht so greifbar, rein und gut sind, wie die Original-Triologie, sind sie trotzdem eine mutige und "richtige" Ergänzung. Sie bieten sowohl ein perfektes Sound Design, wie auch eine fabelhafte Optik, mit stellenweise revolutionärer technischer Umsetzung. Genauso wie all diese Charaktere, Völker, Gesichten, Welten, Sets, Ideen, ... die ich nicht missen möchte.

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            • 3
              based_god 20.12.2015, 10:30 Geändert 20.12.2015, 10:41

              Das war tatsächlich kaum zu ertragen. Schlechte Dialoge, uninteressante (aber gut besetzte) Charaktere und furchtbares CGI – George Lucas scheint jeden erdenklichen Fehler gemacht zu haben. Das Adjektiv "lieblos" passt am besten auf die "Episode I". Den einzigen Lichtblick in dieser Hinsicht stellt das Wüstenrennen dar. Das Adjektiv "ahnungslos" passt hingegen am besten auf Lucas. Was sich bereits bei den Verschlimmbesserungen der Original-Trilogie angedeutet hat pflanzt sich hier eindeutig fort: Er scheint keine Ahnung zu haben, was die "Star Wars"-Magie ausmacht. Zum Glück hat er nach "Star Wars" (heute: "A New Hope") den Regie-Stuhl geräumt und Platz gemacht für fähigere Menschen, die tatsächlich überragende Filme geschaffen haben.

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              • 6 .5

                Wegen diesem Film wollte ich mir damals den zweiten und dritten Teil nicht mehr anschauen - was ich bis heute nicht getan habe. Aber da mit Teil 7 Star Wars wieder in aller Munde ist, dachte ich, ich gebe dem Prequel nochmal eine Chance.
                Ja, Jar Jar Binks hat auch mich gestört. Seine Tollpatschigkeit fand ich auf jeden Fall überzeichnet. Slapstick à la Jim Carrey passt irgendwie nicht in dieses Universum. Als dann im Film der Satz "Duse stecken in großes Kacka diesmal" fiel, tat es sogar spürbar weh.
                Ansonsten fand ich das Podrennen und den Schwertkampf eher mässig unterhaltend. Bin halt nicht so der Action-Fan.
                Auf jeden Fall werde ich mir Teil 2 und 3 noch reinziehen und dann mal sehen, was Disney in Teil 7 angestellt hat, hoffentlich weniger Slapstick und so viel Dreck wie in der Ur-Trilogie...

                • 6

                  Ist definitiv nicht mein Lieblings Star Wars Film.
                  Aber er ist sehr wichtig, da er den Beginn der Geschichte um Anakins Geschichte darstellt.
                  Außerdem werden hier einige andere Charaktere eingeführt, die für die spätere Story wichtig sind zB Obi-Wan. Meiner Meinung nach ist Ewan McGregor als Obi-Wan der heimliche Held der Star Wars Prequels. :) Er hat einfach die beste Rolle.

                  Lange Zeit wusste ich gar nicht, dass Keira Knightley in diesem Teil auch mit spielt.
                  Haben sie sich aber gut überlegt, da sie Natalie Portman wirklich ähnlich sieht.

                  Wie gesagt, es ist nicht mein Lieblingsteil, sollte man sich aber unbedingt ansehen, um die Story um Anakin zu verstehen.

                  • 3,5en, 4er oder 5er Bewertungen, was für ein undifferenzierter Blödsinn ist das denn? Anakin ist also ein alleswissendes Arschkind, Darth Maul ein verweichlichter Bösewicht und Jar Jar Bings soooo schlimm, dass man dem Film gleich mal 2 Punkte abzieht. Naja so ist es eben, wer bei dem Jar Jar Bashing-Trip nicht mitmacht darf anscheinend kein echter Star Wars Fan mehr sein. Völliger Dreck dieser Hass gegen eine Filmfigur :-/

                    Ich find die Story einfach geil. Liam Neeson spielt außerdem einen der coolsten Charaktere, die Star Wars überhaupt zu bieten hat und das Team rund um C3PO R2D2, Anakin, Obi-Wan, Qui-Gon und Papme ist einfach super charismatisch und einfach nur Kult. Mir blutet echt das Herz, wenn dieser Film so zur Sau gemacht wird. Argumente sind dann "schwache Landschaften" ?!?! Dafür sind in den Prequels die Laserschwertkämpfe 1000x aufregender als in den älteren Teilen, da frag ich mich schon worauf mehr Wert gelegt werden sollte..

                    Aber so ist es. Gerade wieder gesehen und immer noch Fan von Episode I. Lieber eine eigene Meinung, also Chewbacca´s fucking Geräusche abfeiern, nur weil´s andere auch machen.

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                    • 8

                      MEIN GANZ PERSÖNLICHER STAR WARS-DAY #1

                      Um 17:00 ist es soweit...endlich werde ich den neuen Star Wars-Teil von J.J. Abrams begutachten dürfen, bis dahin möchte ich mich nochmal zurücklehnen und die vergangenen Episoden Revue passieren lassen, bis wir uns dann heute Abend wieder zu einen Kommentar zu Episode Sieben sehen.

                      Im Gegensatz zu vielen anderen finde ich auch die Prequel-Trilogie sehr gelungen, genauso wie ich auch Jar Jar Binks mag, den ja viele für den nervigsten Charakter der ganzen Saga halten, ich persönlich finde ihn aufgrund seiner tollpatschig-liebenswerten Art und Weise sehr sympathisch.

                      Man merkt, dass dies der Beginn der Trilogie ist und auch ganz klar als Einleitung fungiert und kaum rasant und schnell wirkt, stattdessen werden politische Zusammenhänge erklärt und wir bekommen Dinge erklärt, die zum Verständnis von Episode Zwei und Drei durchaus hilfreich sind.
                      Das Ganze ist zwar sehr interessant, hat aber eben den Nachteil, dass in Die dunkle Bedrohung noch recht wenig passiert und sich auch von der Action her gerade in der ersten Hälfte noch sehr zurückhält.
                      Das ist dann aber in meinen Augen auch schon das Einzige, was man dem Streifen ankreiden könnte, wenn man den unbedingt möchte, denn ansonsten gelingt es George Lucas Star Wars wiederzu beleben und eine Vorgeschichte zu erzählen, die zwar sehr weit ausholt, aber dabei immer noch komplett glaubwürdig bleibt.
                      Interessant sind hierbei vor allem die Hintergründe, die man über den späteren Darth Vader und das politische System erfährt.
                      Des Weiteren tauchen wir ein wenig mehr in die Struktur des Jedi-Ordens hinein, wir erfahren mehr über die spirituellen Begebenheiten und die eigene Hierarchie.
                      Als Bösewicht bekommen wir hier Darth Maul geboten, der zwar recht schweigsam ist, aber dabei trotzdem noch immer finster und bedrohlich, von ihm hätte ich mir die ganze Trilogie über mehr Screentime gewünscht, denn eigentlich fand ich ihn als Charakter sehr interessant und hätte gerne mehr von ihm gewusst.
                      Liam Neeson spielt Qui Gonn-Jinn klasse und bereichert die Saga um Einiges, denn einen solchen Charakter haben wir bis jetzt noch nicht geboten bekommen, er stellt einen sehr interessanten und guten Meister dar.
                      Ebenfalls ist es sehr nett mit anzusehen, wie Meister Kenobi sein Padawan-Dasein bestritt und da finde ich auch, dass sie ihm von der Charakteristik her sehr nahe kommen, denn auch der junge Kenobi besitzt alle charakterlichen Attribute, die auch der alte aus der Originaltrilogie besitzt.
                      Von Anakin bekommen wir bis jetzt noch relativ wenig zu sehen, zwar ist er einer der zentralen Charaktere, dennoch erfahren wir eigentlich nur etwas über seine Grundsituation.

                      Unterm Strich muss ich sagen, dass auch das hier für mich ein absolut sehenswertes Kapitel der Saga ist, wenn man auch merkt, dass das hier nicht der Höhepunkt ist, sondern lediglich eine Einleitung für den Höhepunkt der neuen Trilogie darstellt.

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                      • 4 .5

                        Nochmal alle durchgucken vor dem neuen Teil. Ich muss sagen, Episode I ist wohl der schwächste Teil aus der gesamten Reihe. Schauspielerisch durchwachsen, sicher auch schwer sich in die Figuren hineinzudenken, wenn man meist vor einer grünen Wand steht, absoluter 0815 plot, überzeichnete Lichtschwertkämpfe und durchschnittliche CGI Technik. Allein von den Trailern her, scheint es so zu sein, dass die Landschaften in Episode VII wieder besser aussehen. Hoffentlich!

                        Als Krönung dass alles wissende Ar..kind Anakin und JarJar Binks. Nee, nee das war nix. Keine Empfehlung, hoffentlich wird der neue Teil besser.

                        • 8

                          Ich habe Episode I vor kurzem mal wieder gesehen, nachdem ich ihn die letzten Male meistens unauffällig ausgelassen hatte, zu kindisch, zu langweilig, Jar Jar zu nervtötend, aber diesmal hat mir der Film wirklich wieder jede Menge Spaß gemacht. Er ist zwar deutlich schwächer als die restlichen Teile, aber obwohl ich trotz enormer Vorfreude auf die anstehende Fortsetzung der Sternensaga ob der penetranten Werbung momentan schon fast übersättigt vom Thema sein müsste, war ich von "The Phantom Menace" tatsächlich wieder sehr angetan. Was Episode I nämlich gut zeigt ist, wie wichtig ein guter Score für das Gelingen eines Films und wie großartig John Williams‘ Arbeit an dieser Reihe ist. Denn als Stummfilm, nur mit der musikalischen Untermalung, hätte dieser Film vielleicht sogar noch etwas besser funktioniert, da die Dialoge hier, und das gilt ebenso für II & III, anschaulich zeigen, wo George Lucas‘ Stärken definitiv nicht liegen. Die Musik hingegen, die hier neue Motive liefert, die trotzdem hin und wieder an die alten Melodien erinnern können, trägt den Film und erzeugt zu jeder Zeit die richtige Stimmung. Mit "Duel of the Fates" gibt es sogar gleich eines der besten Stücke der ganzen Reihe zu hören, wenn im Finalkampf gegen Darth Maul die Spannung ihren Höhepunkt erreicht. Dieser Lichtschwertkampf ist übrigens (vielleicht ein wenig kurz geraten, verglichen zum Beispiel mit dem sich insgesamt doch etwas hinziehenden Abschnitt auf Tatooine, aber dennoch) extrem cool gestaltet und hervorragend choreografiert. Die Rolle des mysteriösen Gegenspielers hätte meinetwegen sogar gerne noch mehr ausgebaut werden können, zeigt sie doch, was mich hier beeindruckt, denn was an "Star Wars" so begeistert sind doch die Unmengen an fremden Wesen und fernen Welten, und davon gibt es auch hier wieder reichlich. Ein Planet, der aus einer einzigen gigantischen Metropole besteht, eine Unterwasserstadt, ein Wüstenplanet, außergewöhnliche Orte, die faszinieren und mit den sonderbarsten Gestalten bevölkert sind, eine fette, gierige Fliege, riesige Fische, und sogar den guten alten Jar Jar finde ich ganz akzeptabel, auch wenn seine übertriebene Komik bisweilen noch immer recht aufdringlich daherkommt. Unter den menschlichen Wesen dieses Universums ist Ewan McGregor das mit Abstand Beste der Teile I-III, weil er nicht nur als junge Version von Alec Guinness durchgeht, sondern auch dessen Darstellung ordentlich studiert haben muss und so einen ganz und gar großartigen jungen Obi-Wan abgibt. Liam Neesons Darbietung als Meister Qui-Gon ist ein weiterer Grund für diesen Film, und natürlich Padmé, gespielt von Natalie Portman, in die ich mich damals im zweiten (und meinem ersten im Kino) Teil verguckt habe, in welchem ich nebenbei Hayden Christensens Performance positiv erwähnen möchte. Nun ist er, außer in "Shattered Glass", nicht gerade das, was man einen guten Schauspieler nennen würde, auch hier nicht, aber, und das zeigt sich besonders in Episode III, was etwa seine Bewegungsweise und Körperhaltung angeht, kommt er Darth Vader aus den alten Filmen sehr nah, und ich hatte beim zeitnahen Sehen aller Teile wie bei Obi-Wan wirklich das Gefühl immer dieselbe Figur vor mir zu haben.

                          Die Romanze zwischen Padmé und Anakin nimmt dann auch ihren Anfang, während der restliche Film, bis er schließlich in ein unglaublich packendes Finale mündet, sich unter anderem ausgiebig mit dem Funktionieren, bzw. Nichtfunktionieren des politischen Systems der Republik befasst, wo Intrigen gesponnen werden, in die auch Anakin verwickelt wird, und die sich letztendlich immer weiter steigern, bis all diese Konflikte in Episode III schließlich den vorläufigen Höhepunkt erreichen und das Schicksal aller besiegelt scheint. Anakins Werdegang, stellenweise gut vorbereitet, wirkt dann nicht immer gänzlich nachvollziehbar erzählt und Christopher Lees Auftritt scheint ihm fast nicht würdig, aber dieses düsterste Kapitel von allen ist, etwa in Optik und Design, ein gekonnter Übergang zur Originaltrilogie, der einfach imposant inszeniert und im spannungsgeladenen, tragischen Finale, wenn es zur Order 66 und der Geburt Darth Vaders kommt, emotional äußerst packend gestaltet ist.

                          "Krieg der Sterne" ist dann der Ursprung, bzw. in der neuen Zählweise im Anschluss an diese Ereignisse ein hoffnungsvoller Neuanfang, und erzählt die klassische Heldenreise im Gewand einer überwältigenden Weltraumoper, die mich jedes Mal aufs Neue begeistert und deren Figuren ich jedes Mal fast noch mehr liebgewinne. Ob nun der eiskalte Widersacher Darth Vader oder unsere Helden, die wunderschöne und tatkräftige Prinzessin, der furchtlose kleine Droide und sein bester Freund, der wirrköpfige Philosoph, der draufgängerische Raumschiffkapitän und sein treuer, haariger Freund oder im nächsten Teil dann der kauzige und weise Jedi-Meister, sie alle erwecken diese Geschichte und damit Träume zum Leben und kämpfen weiter, obwohl sich mit "Das Imperium schlägt zurück" wieder ein sehr dunkler Teil anschließt, der noch immer mein Favorit ist. Die Rebellen erleiden schwerwiegende Verluste, ein klassisches Happy End ist diesmal ausgeschlossen und trotzdem schimmert immer noch Hoffnung durch, die Geschichte ist dabei perfekt erzählt, weil alles so fokussiert ist, dass man trotz unzähliger Namen, Orte und Ereignisse stets den Überblick behält, was übrigens für die gesamte Saga und in inszenatorischer Sicht etwa für die Raumschlachten genauso gilt. Auch die Wendung am Schluss erzielt für mich jedes Mal erneut seine Wirkung, einzig über das etwas offene Ende könnte man meckern, würde es nicht im letzten Film aufgelöst werden, und das zu meiner vollsten Zufriedenheit, wenn "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" diese ikonische Weltraumsaga zu einem schönen Ende bringt und wir unsere Helden ein letztes Mal begleiten dürfen, wie sie sich gegen das Imperium zur Wehr setzen und das, Spoileralarm, diesmal erfolgreicher als in Episode V. So laut wie es leise begann, schließt dieser Teil die Sternensaga, die ich so sehr ins Herz geschlossen habe, dann also (vorläufig) ab, eine Geschichte, die ich mir immer wieder gerne erzählen lasse und dabei auch immer wieder hell wie ein Lichtschwert glühende Augen bekomme, eine Geschichte, die zu den tollsten gehört, die jemals erzählt wurden.

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                          • 4

                            George Lucas' Prequel fehlt das Wilde und Übermütige, die Spiel- und Fabulierlust. [Kai Mihm]

                            • 3 .5

                              Der Film überzeugt auf ganzer Linie durch grandioses Schauspiel, eine tolle Story und geniale Special Effe.......HAHAHAHA!
                              Jetzt mal im Ernst, wie geistig unterentwickelt muss man eigentlich sein, um so einen Streifen genießen zu können?

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                              • Was wäre wenn? Was wäre, wenn George Lucas Episode I nun tatsächlich der erste produzierte Teil der Serie wäre? Würden wir ihn nicht als Meisterwerk feiern? Ist es nicht schlicht und ergreifend so, dass wir die "alten" Episoden etwas verklären und infolgedessen unserem Ärger über die flachen Charaktere in Episode I Luft machen? Die Idee, nun die Vorgeschichte zu erzählen ist an sich visionär. Dabei scheint es unausweichlich, dass wir von der Tiefe der Charaktere etwas enttäuscht sind, denn wir kennen sie bereits und allzu viel Neues wird nicht an ihnen modelliert. Anakin Skywalker, der später zu Darth Vader mutieren wird, ist der einzig Neue. Viel Kritik war zu hören, dass alles zu kindgerecht sei. Nun, Anakin seines Zeichens, ist noch ein Kind. Alle Star Wars Teile waren eher grelle Comics mit fast überschwenglicher Popcorn Energie. Star Wars ist immer Effekt-Kino gewesen, ohne sich allzu viel um Ernsthaftigkeit zu bemühen. Genauso kommt Episode I daher und auch hier hat George Lucas einige wirklich schöne Bilder entworfen: Man denke nur an die Stadt unter Wasser oder die Kammer des Senats! Nicht selten meint man, in einer Plastik-Variante der ewigen Stadt Rom gelandet zu sein... Die Dialoge mögen einfach sein, aber nicht dümmlich. Manchmal versucht ihnen Drehbuch-Autor Lucas eine "klassische" Form zu geben wie es das SciFi Genre in den 70ern einmal hatte. Dialoge hin und her, zuallererst geht es aber um die Optik! Innerhalb seines eigenen Regel-Systems erzählt uns Lucas eine runde Geschichte, in welcher der Jedi Ritter Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) auf den jungen Anakin Skywalker (Jake Lloyd) trifft. Sofort bemerkt er, dass Anakin für grosse Aufgaben geschaffen ist. Während nun die Geschichte von Anakin erzählt wird, hält George Lucas einen fröhlichen Tonfall durch, der Star Wars schon immer von anderen SciFi Meisterwerken unterschied. Spannend sind die Verweise auf Anakins Angst, die ihm noch zum Verhängnis werden soll... Für George Lucas jedenfalls ist die Zukunft kein düsterer Ort. Die Episode I steht an der Spitze einer Entwicklung des Kinos, in welcher reale und digital animierte Sequenzen nebeneinander stehen. Gleichwohl ob reale oder imaginäre Landschaften, ob echte Charaktere oder digitale - alles scheint mühelos ineinander zu fliessen. Diesem Umstand verdanken die "neuen" Episoden ihren visionären Charakter. Die Episode I wendet sich an ein jüngeres Publikum, es ist ein Seifen-Oper im Weltraum geworden und wie argumentiert, beim besten Willen kein misslungener Film. mehr auf cinegeek.de http://cinegeek.de/star-wars-episode-i-die-dunkle-bedrohung-star-wars-episode-i-phantom-menace-1999-rating-73-dvd6028

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                                • 4

                                  Was für eine Flaute... Lucas, wie konntest du nur!?

                                  Also, erst das positive:
                                  -Der Score von John Williams ist (wie nahezu immer) weltklasse!
                                  -Das Podrennen weiß zu überzeugen...
                                  -Die Lichtschwertduelle sind klasse. Es sind zwar nicht so intensive und agressive Nahkämpfe wie in der OT, aber dafür toll choreographierte und nett anzusehene Kämpfe...
                                  -Liam Neeson...

                                  Jetzt noch das negative:
                                  -Jar Jar Binks. Dumm, nervig, unnütz, passt nicht zu Star Wars und ist scheiße animiert, selbst für das Jahr 1999...
                                  -Die CGI-Effekte. So sieht ein Film aus, der nur mit Green und Blue Screen gedreht wurde. Mit dem Budget hätte man mehr rausholen können...
                                  -Darth Maul. Ein viel zu blasser und einseitiger Schurke, der nur ein Lückenfüller ist, damit man den Imperator noch unverbraucht in den Sequels benutzen kann... Einen schlimmeren Antagonisten hab ich selten in einem Film gesehen, jeder 08/15-Marvel-Antagonist wirkt gegen Maul wie ein harter Ficker...
                                  -Alle Darsteller, die nicht Liam Neeson sind...

                                  Fazit:
                                  Der unfassbar schlechte Start einer unnötigen Prequel-Trilogie. Er selbst sieht das wahrscheinlich anders, aber Lucas hat hier sein eigenes Franchise vergewaltigt...
                                  Von hinten...
                                  Mit Anlauf...
                                  OHNE KONDOME!!!

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                                    [...] Dass die größten emotionalen Ausbrüche der im Nerdkanon als Hasscharakter überhaupt definierten Sidekick-Figur Jar Jar Binks zu verdanken sind, demonstriert die eiskalte Berechnung des Drehbuchs und dessen Verwirklichung. Es fehlen Identifikationsfiguren. Anakin ist ein rotzfreches Balg, dessen Arroganz ihn schon in der ersten Minute uninteressant werden lässt. Und auch Qui-Gon Jinn, der großväterliche Meister, ist ein blasses Abziehbild des späteren Obi-Wan, der in den Prequels zum Lehrer von Anakin deklariert wird und Eigenständigkeit vermissen lässt. Viel zu oft ruht man sich auf dem Ruhm vergangener Tage aus – eine mehr als undankbare Herangehensweise für Fan und Gefolge. Es geht aber gar nicht anders, als mit Fanboyherzen und zwei zugedrückten Augen in das neue Abenteuer zu starten. Denn trotz fehlender Qualitäten und einsamer Kälte hat es doch ein schlagendes Herz, tief drinnen, irgendwo versteckt. Als Fan muss man gewillt sein, danach Ausschau zu halten – denn wie man heute weiß, hat George Lucas es geschafft, in Episode II und III altes Flair zurückzuholen.

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                                      Martyman 03.12.2015, 23:54 Geändert 11.12.2017, 10:49

                                      Vorbereitung auf den wohl meist erwarteten Film des Jahrtausends - "Star Wars"-Marathon in der "neuen" Reihenfolge!

                                      Vor allem wegen Liam Neeson und des atemberaubenden Laserschwert-Duells mit Darth Maul am Ende des Auftaktes "Star Wars - Episode I: The Phantom Menace" ist das 1999er-Prequel ein sehr ansehnlicher Film. Die grundsolide Story wurde mit starken Bildern zum Ausdruck gebracht - untermalt natürlich von den Klängen des unantastbaren John Williams, der sich ohne Diskussion den Filmmusik-Olymp mit Howard Shore teilt. Fragwürdig bleibt die heftige Kritik Jar Jar Binks - der war nicht störend. Dafür wirkt der CGI-Einsatz teilweise zu unrealistisch.
                                      Furioser Auftakt zur größten Science-Fiction-Saga aller Zeiten!

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                                        Jar Jar Dings...opps Binks ist doch laut neuer Fan-Theorie doch das eigentliche BÖSE! Naja bin gespannt ob der in Star Wars 7 dabei ist!

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                                          [...] „Krieg der Sterne“, „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ beherrschten eine Sache in eskapistischer Vollendung: Die haptische Kreation von originären Bildwelten. Wenn man sich diese Filme zu Gemüte geführt hat, wurde man von der erste Sekunde in dieses phantastische Universum gesogen und konnte bei all der Liebe zum magischen Detail nach dem Abspann nur beschwerlich den Weg zurück in die Realität finden. „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ hingegen ist ein synthetisches Kommerzprodukt, der Überdruss an CGI-Effekten nimmt den Sets auf Dauer die Plastizität, man darf nur noch zusehen, aber nicht mehr in das Geschehen eindringen, mitfühlen, alles um sich herum für zwei Stunden vergessen. Es ist maximal John Williams arrivierte wie gnadenlos stimmungsvolle Komposition, die ein Stück weit in nostalgische Wallung geraten lässt, doch mit der genuinen Leidenschaft, die „Star Wars“ einmal ausgezeichnete, hat „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ nichts mehr gemein.

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                                            WhityWolf 24.11.2015, 23:21 Geändert 24.11.2015, 23:44

                                            Da es sehr lang her ist, dass ich die ganzen Star Wars Filme zuletzt gesehen habe, werde ich mir nun alle in richtiger Reihenfolge ansehen.
                                            Starten wir mit Star Wars Episode .

                                            Als kleines Mädchen fand ich den Film super toll, war sogar mit meinem Vater im Kino, obwohl ich zu der Zeit mit den alten SW Filmen nicht viel anfangen konnte. Aber der neue Film war lustig und sah cool aus, außerdem war Jar Jar Binks echt knuffig!
                                            Nun habe ich diesen Film mit meinem gereiften Wissen geschaut und ich wollte nicht glaubem, dass ich den echt so schlecht finde.
                                            Die Story ist irgendwie ziemlich uninteressant. Gut, ich bin nicht so fest im SW-Universum verwurzelt, weshalb sie mich daher nicht wirklich anspricht. Aber es fühlte sich so an, als wäre das alles so gestrickt, damit Anakin da irgendwie gut weg kommt. Wo wir schon bei Anakin sind. Ich fand dieses Balg echt super nervig und arrogant. Sorry an alle Fans, aber den wollt ich echt ausm Bild treten.
                                            Die einzig guten Szenen waren tatsächlich nur das Podrennen und der Kampf zwischen Qui Gon, Obi Wan und Darth Maul. Das Rennen sah super aus, sogar von den Effekten und die Fahrzeuge waren schick gestaltet. Außerdem der Sound! So gut! Der Kampf gegen Darth Maul war wirklich nett choreographiert, das Setting war stimmig und das doppelseitige Laserschwert war einfach richtig cool.
                                            Sonst kann ich tatsächlich nicht viel Positives sagen, da mein kindliches Auge und die Naivität verschwunden ist. Schade eigentlich. Hatte damals viel Spaß mit dem Film.

                                            Fazit:
                                            Im Grunde ein Kinderfilm mit netten Effekten und einer seltsamen Story. Leider nicht mein Fall, nicht mehr jedenfalls.
                                            4 Pfotenabdrücke für Episode 1

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                                              Marximus 23.11.2015, 22:44 Geändert 15.12.2015, 07:21

                                              Im Jahre 1999 kurz vor meinem Kinobesuch von Episode I war meine Vorfreude nach über einem Jahrzehnt endlich wieder einen Star Wars Film erleben zu dürfen einerseits riesengroß, aber beim damaligen Betrachten des Trailers hatte ich ein ganz mieses Gefühl: Irgendwie mochte ich die bunten CGI-Bilder da schon nicht und die ersten kurzen Sequenzen von Jar Jar Binks hatten gewisse Befürchtungen ausgelöst (Ich weiß noch als mein Kumpel zu mir sagte: "...hoffentlich hat dieses Vieh nicht zu viel Screentime..."). Aber ich dachte mir, hey ist ja Star Wars, der kann nicht schlecht sein... Doch weit gefehlt, für mich persönlich ist 'Die dunkle Bedrohung' einfach nur ein misslungener Film (hatte ihn mir sogar zwei Tage später nochmal angesehen, weil ich es nicht glauben konnte). Von der schlecht geschriebenen Story, über die fragwürdigen Dialoge bis hin zum Design, es passt bis auf ein paar Szenen wenig zusammen.

                                              Und derartiges schreibe ich nicht deshalb, weil ich zu hohe Erwartung hatte und nochmal das selbe Gefühl erleben wollte wie zu Beginn der Achziger, als ich in meinen Kindheitstagen zum ersten mal "Krieg der Sterne" erleben durfte. Nein, schlicht und ergreifend ist dieses Werk absoluter Murks, genauso wie Episode II und III - Eine detailierte Begründung meiner Kritikpunkte lasse ich mal außen vor und verweise statt dessen auf die entsprechenden Podcasts von 'second unit' als auch auf die Ausführungen der User dieser Seite, die ebenfalls wenig mit den Prequels anfangen können.

                                              Daher nochmal ein kurzes und plattes Fazit von mir:
                                              Wie weiter oben schon erwähnt schwaches Drehbuch, dümmliche Dialoge, nervige Charaktere, von der Zeit überholte CGI-Technologie, die Prequeltrilogie scheint in einem Paralleluniversum von Episode IV bis VI zu spielen, denn obwohl man weiß, hier handelt es sich um die Vorgeschichte, fühlt es sich aber irgendwie nicht so an, weil das Produktionsdesign beider Filme unterschiedlicher kaum sein kann. Mehr als ein paar Eyecandy-Momente (Pod-Rennen, Kampf mit Darth Maul) hat Episode I für mich nicht zu bieten und für diese wenigen Highlights gibt es von mir maximal 1,5 Punkte.

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                                                Friedsas 23.11.2015, 13:25 Geändert 23.11.2015, 13:53

                                                Machen wir es kurz: Nein Episode I die Macht ist nicht mit dir... (von mir aus kannst du auch gleich deine blöden Midichlorianer behalten) du bist dämlich, uninteressant, unspannend und hast Jar Jar sowie einen Nebenplot - nein warte dieses Ding ist ja "Der Hauptplot" der so interessant ist, wie Qui-Gon Jinn beim Haare kämmen. Außerdem sieht dein CGI größtenteils schlechter aus als das was man in Episode IV und V vorgesetzt bekommt.

                                                Die zwei Punkte gibt es für einen zwar coolen aber doch auch ziemlich sinnfreien Endkampf gegen Darth Maul... und weil man den Film mit lustigen Zwischenrufen doch noch etwas aufwerten kann.

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                                                  DerBauerluemmel 22.11.2015, 14:25 Geändert 26.11.2015, 09:50

                                                  Der erste Film der neuen Trilogie ist der mit Abstand schlechteste Teil aller Star-Wars-Episoden. Warum? Die CGI-Effekte nerven. Der junge Anakin Skywalker nervt. Jar-Jar-Binks nervt. Der allgemein eingebaute peinliche Slapstick-Humor nervt.

                                                  Ebenso ist die Handlung kaum spannend (abgesehen vom tollen Lichtschwert-Duell am Ende), zu viel Geplänkel über politische Intrigen, schnarch schnarch. Einzige Lichtblicke sind Liam Neeson und Ewan McGregor in ihren Rollen, da sie durchweg überzeugen.

                                                  Fazit: Ziemlich bescheidener Auftakt der neuen Trilogie, immerhin steigern sich Teil 2 und 3 wieder etwas, die Klasse der originalen Trilogie wird aber nie erreicht. Für Fans bestimmt eine Sichtung wert.

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                                                    ChristianKA 20.11.2015, 23:08 Geändert 28.11.2015, 15:50

                                                    Weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen: weniger Computer, weniger Kitsch und weniger Anbiederung an den vermeintlichen Geschmack der Massen. „Jar Jar Binks“ habe ich gleich von der ersten Minute an gehasst, was für ein epischer Fehler, diese Figur einzubauen. Für mich ist Episode I der Teil der Saga, den ich am wenigsten mag.

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