Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben - Kritik

A Good Day to Die Hard

US · 2013 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 16 · Actionfilm · Kinostart
Du
  • 5 .5
    RedMoon-1973 16.09.2018, 15:44 Geändert 16.09.2018, 15:55

    Der bis dato (2018) letzte "Stirb Langsam".
    Lassen wir mal Revue passieren und ein Resumee ziehen.

    Teil 1-3:
    Mc Lane als unbeholfener Bulle, der stets zur falschen Zeit am falschen Ort ist, aber immer den richtigen Riecher für Ärger hat. Er macht den Bösewichten immer einen Strich durch die Rechnung und hinterlässt dabei Chaos und Zerstörung. Aufgelockert wir das ganze durch Selbstironie und sarkastische Sprüche.

    Teil 4:
    Vieles alles aus Teil 1-3 fehlt hier. Teil 4 ist eben ein wenig anders, aber auch schwächer als die Vorgänger. Zumindest hat dieser einen interessanten Plot und ist ein solider Action Film mit einem ernstzunehmenden Bösewicht.

    Teil 5:
    Mc Lane meets Mission Impossible meets Jason Bourne.
    Die Story ist belanglos bis extrem dünn. Wer der Bösewicht ist, spielt keine Rolle, geschweige denn dass es einen gibt. Das Ost-West-Agenten-Setting war damals schon ausgelutscht.

    Was bleibt, ist die Vater-Sohn Beziehung, die ab und an mit sarkastischen Dialogen kurz das alte Stirb Langsam Feeling aufblitzen lässt.

    Ich zitiere aus dem Gedächtnis:

    McLane:
    ...wir suchen eine Apotheke, desinfizieren deine kleinen Kratzer, dann ab nach Hause, ich kaufe dir ein nettes Spielzeug, mache dir eine warme Milch mit Schokosirup, hole dir deinen CIA Pyjama....
    Sohn:
    Ja ja ist schon gut, verstanden....

    McLane:
    ...fahren wir wirklich nach Tschernobyl? Das Tschernobyl? Das mit der Radioaktivität und Strahlung? Du meinst nicht das Tschernobyl wo man Ski fährt?
    Sohn:
    Ski fahren??? Das ist Grenoble in der Schweiz, nicht Tschernobyl...

    Resümee:

    Die Reihe baute nach Teil 3 kontinuierlich ab. Das fing damit an, dass man aus McLane einen "coolen Typen" gemacht und den Schwerpunkt auf Action gelegt hat.

    Leider gibt es auch nur sehr wenige gute sarkastische Dialoge, die Teil 1-3 so ausgezeichnet haben.

    In Teil 4 gab es noch einen mehr oder weniger interessanten Bösewicht und eine mMn. gute Story, aber in Teil 5 ist davon nichts mehr übrig. Man hat all das gute entfernt und mit Action-Bombast aufgefüllt.

    Im Prinzip kein schlechter Action Film, aber im Vergleich zu 1-3 und auch 4, recht enttäuschend.

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    • 8

      also für 3 euro b ray x cut...da musste ich zuschlagen

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        Die Actionszenen können sich sehen lassen aber alles andere ist schlecht.

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        • 5 .5

          Nach über sechs Jahren meldet sich John McClane mit dem fünften Teil der Stirb-Langsam-Franchise zurück. Sein Ausflug nach Russland schafft es allerdings nicht im Geringsten, die große Erwartungshaltung, die insbesondere der gelungene vierte Teil weckte, zu erfüllen. So ist es zwar noch zu verschmerzen, dass die Story lediglich Versatzstücke der vorigen Teile channelt, viel schwerer wiegt aber die reichlich uninspirierte (aber wenigstens handgemachte) Action und vor allem die Tatsache, dass Regisseur John Moore seinen Titelhelden hier zum Sidekick seines eigene Films degradiert.

          1988 revolutionierte John McTierman das amerikanische Actionkino, indem er einen neuen Helden-Typus etablierte. Den grotesk aufgepumpten Fetischkörpern eines Arnold Schwarzeneggers, Sylvester Stallones, oder Jean Claude van Damme, die sich durch ebenso grotesk überzeichnete Actionszenarien schlugen, setzte er einen verletzlichen Normalo entgegen, der einfach zur falschen Zeit am falschen Ort ist. John McClane schwitzt und/oder blutet sein Unterhemd durch, statt es mit seinen Brustmuskeln zu sprengen, er hat Eheprobleme, statt Bettgespielinnen und wendet lieber hinterhältige Tricks an, statt sich heroisch ins Feindfeuer zu stellen. Dies gepaart mit dem lässigen Sarkasmus von Hauptdarsteller Bruce Willis, einem fintenreichen Drehbuch, das im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten nicht die Intelligenz des Zuschauers beleidigt sowie zahlreichen galligen One-Linern führte zu einer langlebigen Franchise, die es bis heute –fast 25 Jahre später- auf mittlerweile fünf Teile gebracht hat. Bislang konnte keine Fortsetzung in Punkto Originalität und Qualität an das Original anknüpfen, auch, weil John McClane nach der Höher-Schneller-Weiter-Logik des amerikanischen Fortsetzungenkinos allmählich zu jener unsterblichen Kampfmaschine mutierte, von denen er sich einst aktiv abgrenzte. Vor dieser Entwicklung zwar auch der bislang letzte Teil aus dem Jahre 2007 nicht gefeit, aber er variierte die Stärken der Franchise perfekt und überführte die Reihe zeitgemäß ins neue Jahrtausend, indem er dem reichlich altmodischen Haudegen McClane ein dezidiert digitales Post-9-11-Szenario entgegenwarf.

          Das weckte immense Erwartungshaltungen an Teil 5, die allerdings bei der Verpflichtung von Skip Woods als Drehbuchautoren („Passwort Swordfish“, „Hitman“, „X-Men Origins: Wolverine“, „Das A-Team“) und John Moore als Regisseur („Der Flug des Phoenix“, „Das Omen“, „Max Payne“) bereits erste Kratzer bekam. Auf beide Konten gehen bislang einige veritable Enttäuschungen, großes Kino sind Sie bislang erst Recht schuldig geblieben - und nicht weniger erwartet das Publikum schließlich von einem neuen Stirb-Langsam-Teil. Tatsächlich ist „Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ jene Enttäuschung geworden, die man im Vorfeld befürchtet wurde.

          Das beginnt mit einem recht durchschnittlichen Drehbuch, das sich als eher ungelenker Versuch entpuppt, ein über- und durchschaubares Terrorkomplott in Russland mit Versatzstücke der Stirb Langsam-Reihe zu kombinieren. Dabei geht dem Skript jene Finesse, Gespür für originelle Nebencharaktere und Witz, die alle Vorgänger boten, weitgehend abhanden. Statt mit einem Schleudersitz oder einem improvisierten Feuerlöscher-Geschoss muss hier das gute alte Messer im Stiefelschacht dafür herhalten, um den Helden aus einer ausweglosen Situation zu befreien. Originell sieht anders aus. Die Mängel erscheinen insbesondere vor dem Hintergrund ironisch, da hier zum allerersten Mal überhaupt ein Skript speziell für einen Part der Stirb-Langsam-Reihe verfasst wurde.

          Das Vater-Sohn-Gespann kontrastiert Autor Skip Woods zwar passenderweise mit einer Vater-Tochter-Konstellation (Komarov und Irina) - viele inspirierte Moment entstehen dadurch gleichwohl nicht. Zeitweise nervt McClane richtiggehend mit seiner ausgestellten Hättest-du-doch-einfach-mal-auf-deinen Vater-gehört-Besserwisserei. Des Weiteren agiert der zentrale Antagonist lange Zeit im Hintergrund und tritt erst zum Finale wirklich in Erscheinung. Zu spät, um wirklich Profil zu gewinnen, geschweige denn so etwa wie Charisma zu entwickeln. Dieses Vakuum können auch die serientypischen Helfershelfer nicht wirklich abfedern. Waren sie in den Vorgängern stets ikonenhafte und hochprofessionelle Berufsverbrecher, erscheinen sie hier wie klischeehafte Aushilfsgangster und damit kaum gefährlich. Das zentrale Problem des Drehbuchs besteht jedoch darin, dass McClane durch seinen dominanten Sohn zur Nebenfigur seiner eigenen Franchise degradiert wird. Sidekicks waren seit Beginn Teil des Franchises, aber stehts funktionierten sie als reine Stichwortgeber und Comic Relief für John McClane. Die Funktion übernimmt nun John McClane selbst über weite Strecken der Handlung, indem er seinen Sohn hinterherhechelt und bei Bedarf auch mal unterstützend eingreift. Diese Konstellation verschiebt sich gegen Ende zwar, aber bis zum Ende agieren Vater und Sohn quasi auf Augenhöhe, was soweit führt, dass der Junior den zentralen Bösewicht in einer Stirb-Langsam-1-Gedächnis-Sequenz eigenhändig ausschalten darf.

          Insgesamt weiß das Drehbuch nicht allzu viel mit seinem nominellen Hauptdarsteller anfangen zu können und stellt John McClane auf eine Art Autopilot. Das beginnt damit, dass McClane keine direkten körperlichen Auseinandersetzungen gegönnt werden. Dazu liegt die Trefferquote seiner Oneliner auf einem historischen Tiefststand und auch wenn der Held bewusst altmodisch angelegt ist - In welchem modernen Actionfilm darf jemand während einer Verfolgungsjagd heutzutage noch Sachen wie „Tut mir wirklich leid!“ kalauern, wenn er Verkehrsteilnehmer unsanft aus dem Weg rammt?

          Die Action uns insbesondere die erwähnte Autoverfolgung in den Straßen Moskau früh im Film zählt dabei noch zu den Highlights und wird von John Moore kompetent und wuchtig inszeniert. Der Verschleiß an Autos ist immens und stellt in dieser Beziehung die legendäre Verfolgung in „The Blues Brothers“ (1980) locker in den Schatten. Dagegen stinkt der Showdown jedoch schon wieder gewaltig ab, auch weil er ein zentrales Element, dessen sich der Film schon vorab ausgiebig bedient hat, einfach dreist recycelt. Insgesamt bietet „Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ (2013) drei große Action-Setpieces wovon zwei recht ähnlich ausfallen. Alteingesessene Fans der Reihe können sich darüber freuen, dass John McClane wieder deutlich brutaler zu Werke gehen darf. Wurde der Vorgänger von Teilen der Anhängerschaft noch für seinen PG-13-Ansatz inklusive digital entschärfter Gewaltszenen kritisiert, liefern sich die McClanes hier wieder weitaus blutigere Auseinandersetzungen. Die Qualität der Produktion hebt dieser Umstand freilich nicht an.

          In Summe resultiert daraus der inhaltlich überschaubarste und deshalb folgerichtig mit Abstand kürzeste Teil der Reihe (97 Minuten). Wenn nicht seit Teil 4 geschlagene sechs Jahre ins Land gewandert wären, könnte man den Eindruck gewinnen, dass dem Publikum hier eine fix und billig im Ostblock runtergekurbelte Fortsetzung untergejubelt wurde. Dagegen spricht die aufwändige, aber auch mitunter recht uninspirierte Action. Am schwersten wiegt aber der Umstand, dass der Film die Figur des John McClane geradezu stiefmütterlich behandelt. Soll damit schon ein Nachfolger in Position gebracht werden. Die ungewöhnliche Dominanz seines Sohnes als Sidekick legt diesen Umstand. Andererseits hat Bruce Willis unlängst verlauten lassen, dass er die zweite Trilogie eigenhändig zu Ende bringen wird. Hoffentlich mit einem besseren Film.

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            Allen Warnungen zum Trotz, musste ich mich mal wieder unsinnigerweise selbst davon überzeugen, dass ein Streifen nichts taugt…

            Während zuletzt seine Tochter mit von der Partie war, ist es also dieses Mal sein Sohn und vermutlich demnächst ein unehelicher Spross oder seine Ex-Schwiegermutter. John McClane tobt sich jedenfalls in Moskau aus und spätestens nach der ausufernden Verfolgungsjagd, bei der so einiges geschrottet wird, ohne dabei sonderlich zu unterhalten, wird mehr als deutlich, dass dieser Streifen uninspiriert vor sich hindümpelt, dass es für jeden Kritiker eine wahre Freude wäre Spott und Häme über diesen Steifen kübelweise auszugießen, wenn damit nicht zugleich diese einst so wunderschöne Action-Reihe den totalen Schiffbruch erleiden würde. Das schmerzt doch sehr, mit ansehen zu müssen, wie einer der einstigen Action-Helden regelrecht demontiert wird. Echt bitter!

            Sämtliche Figuren kommen in diesem Action-Gewusel so dermaßen nichtssagend um die Ecke. Angefangen mit den bösen Buben, McClane Jr. ohnehin und selbst Bruce Willis macht da leider keine Ausnahme. Schwache Sprüche, ein mieser Plot und die fürchterliche Kameraführung komplettieren das cineastische Debakel.

            R.I.P. John McClane - die Beisetzung erfolgte irgendwann zwischen 2007 und 2013 unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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            • 2 .5

              "Stirb Langsam - aber Stirb!" Das waren meine Gedanken nach 20 Minuten. Dieser Film hat mit den ursprünglichen Stirb Langsam Filmen einfach nichts mehr zu tun.

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              • 4

                Das ist natürlich eine schwere Enttäuschung,nach den großartigen ersten drei Teilen.Kurz und knapp,uninteressant!

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                  TedRaimi 20.01.2018, 17:59 Geändert 20.01.2018, 18:00

                  Der Titel hätte passender nicht gewählt werden können. Nach diesem Film wäre wirklich ein guter Tag zum Sterben gewesen. Wenn ich so drüber nachdenke grenzt dieser Film schon fasst an Gotteslästerung. Die Action ist stellenweise gut, deswegen auch die Punkte, doch das ist einfach kein Stirb Langsam mehr. Bruce Willis sieht stellenweise so aus, als hätte er vergessen seine Parkuhr umzustellen. Der beste Schauspieler in diesem Film ist Jai Courtney der wie immer Jai Courtney spielt und das soll was heißen. Einfach nur traurig wie schnell man eine Legende Demontieren kann. Stirb bitte schnell Stirb Langsam! Yipi ka yeah Schweinebacke.

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                    mir brauch keiner sagen das der film kein geiler actioner ist...scheiss auf irgendein teil von irgendeiner reihe...der ROCKT EINFACH!!!

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                      Kein Die Hard Film und Bruce Willis ist auch nicht John McClane!

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                        Die Hard 10/10
                        Die Harder 7,5/10
                        Die Hard With A Vengeance 8,5/10
                        Live Free Or Die Hard 8/10
                        ..............
                        A Good Day To Die Hard 5,5-6/10 ???

                        Für die überragende Stirb Langsam Reihe eine absolute Katastrophe und mit Abstand der schwächste Teil der Reihe, den ich einfach auch nicht zur originalen Quadrologie mitzähle!
                        Neben der hingeklatschten Story, den schrecklichen Cuts und der Menge an Anbindungsfehler.... was zur Hölle ist das für eine bescheuerte Idee mit Tschernobyl und dem (natürlich) CIA Sohn als Sidekick der meinen geliebten Bruce auch noch als Nebendarsteller degradiern lässt??!!
                        Da hätte mir lieber eine typisch, amerikanische 0815 Geschichte mit einem drogendealenden Sohn der es mit dem Cartell vermasselt um daraufhin seinen gehassten Dad ins Schlamassel zu ziehen wsl ums tausendfache besser gefallen. Zumal die Handlung noch mehr dazu eingeladen hätte, eine tiefgründigere Beziehung zwischen beiden aufzubauen...
                        Einfach schade, denn es gibt so viel Hintergrundgeschichte die man noch ausbauen könnte wie beispielsweise die Beziehung zwischen McClane und Molly, Zeus aka Samuel Jackson und/oder dem Hacker aus Teil 4 ?
                        Es lässt sich auf jeden Fall vieles zusammen philosophieren...
                        Doch mal abgesehen von Stirb Langsam und dem guten Willen halber, empfand ich den Film leider dennoch als halbwegs unterhaltsam.
                        Die Action knallt ordentlich, da gibts einige sehr gute und auch handgemachte Szenen und für einen B-Movie sind die Effekte völlig in Ordnung!
                        Hirn aus und paar Hoibe nei! Oans reicht net zum Frust....

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                          Fazit: "Stirb langsam 5" ist mit Abstand der schwächste Teil der Reihe und eigentlich auch eine recht überflüssige Fortsetzung. Trotzdem hat mich das Werk gut unterhalten. Die Story ist okay, die Darsteller können überzeugen und die Figurenzeichnung ist da nicht so wichtig. Gerade handwerklich ist das sehr gut gelungen, nur leider kommt niemals eine so tolle Atmosphäre auf, wie das in den anderen Teilen der Reihe der Fall war. Spannend ist das zwar nicht, aber langweilig ebenfalls nicht. Ein paar Szenen sind da schon echt stark, lange in Erinnerung bleiben wird mir das Werk dennoch nicht. Im Endeffekt ein sehr belangloser und anspruchsloser Actionfilm, den man sich als Fan aber gut ansehen kann!

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                          • 6

                            Uaaaa .. ganz heiliges Material. Die Figur des John McClane und die „Stirb langsam“ Serie sind ein geradezu ikonisches Werk die wie kaum eine andere das Genre des Actionfilms beeinflusst hat. Es war schon sehr riskant dieser Thematik vor fünf Jahren einen vierten Teil nachzuschieben der zwar nicht wirklich das Feeling der alten Teile transportierte, aber doch solide und brauchbare Unterhaltung lieferte. Der fünfte Teil allerdings erweist sich alles in allem als herbe Enttäuschung. Besser gesagt: für einen Actionfilm ist das Ganze eine sehr brauchbare Sache, für einen „Stirb langsam“ Teil eine absolute Schande. Der Ortswechsel nach Moskau mag zwar neue Schauplätze liefern, nur fallen diese sehr trist aus. Im sonnenlichtarmen Moskau oder später dem dreckigen Tschernobyl Umfeld sieht der Film aus wie eine Direct-to-DVD Premiere. Die neue Rolle von McClanes Sohn wird durch Jai Courtney solide verkörpert, trotzdem wirkt der letztlich nur wie eine jüngere Variante ohne besondere Charaktertiefe. Ebenso stoße ich mich daran dass McClane das Chaos und das Massaker um sich rum nicht mehr schlimm findet sondern geradezu genießt (mit Sätzen wie „Ist ein richtig schöner Tag heute!“) und es verdirbt den Film doch arg dass man vergessen hat einen richtigen Bösewicht zu installieren. Der Schurke dessen Marotte darin besteht permanent Möhren zu fressen kann nicht in einer Sekunde an die Vorgänger herankommen – wie der ganze restliche Film eben auch. Langweilig ist er nicht, es kracht ein paar Mal sehr ordentlich und einige Oneliner passen sehr gut – trotzdem fällt der Film wohl als die mit Abstand schlechteste Episode der Serie aus und lässt die Ankunft eines sechsten Films mehr mit Sorge denn mit Vorfreude betrachten …

                            Fazit: Passabler Actionfilm der aber meilenweit von der Qualität entfernt ist welche die Serie sonst schon mal geliefert hat.

                            Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=j52GRtZmcjQ

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                              Bei dem Film baut sich einfach keine Spannung auf, was an der komplett verhunzten Story und liegt.

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                                Von den langen Actionszenen ist der Film ganz gut, die nehmen ja Russland so richtig auseinander. Aber von der Story ist der Film natürlich nicht gut. Es kommt mir auch nicht wie ein "Die Hard" Film vor, da wird nur der Name missbraucht um Kohle zu machen hat aber nicht funktioniert der Film war ein Flop und das zurecht.

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                                • Die hard.

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                                    Der Film ist eine Frechheit. Mehr gibts da echt nicht zu sagen tut mir leid^^

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                                    • 4 .5
                                      VinniVega73 01.01.2017, 01:27 Geändert 14.03.2018, 12:13

                                      Ein guter Tag zum sterben...aber kein guter Tag für das Franchise !

                                      John Moore samt Team fährt McClane gegen die Wand...aber mit Vollspeed !
                                      Muss man auch erstmal schaffen...war der 4.Teil schon nicht die "Krönung" ist dieser hier der totale Absturz und als Fan dieser Reihe kotze ich natürlich im Quadrat !
                                      Frage : Wie untalentiert muss man sein um McClane in den Sand zu setzen ?
                                      Frage : Die Macher bejubeln sich selber für die Idee ...McClane in Moskau...
                                      Wieso spielt man dann nicht damit ? Kein Wortwitz rein gar nichts...
                                      Übrig geblieben davon ist der Sinatra Song ! Respekt !
                                      Frage : Wer kam auf diese beschissene Idee Courtney zu besetzen ?
                                      Frage : Welcher Idiot hat diese beschissenen Dialoge verfasst ?
                                      Frage : Wie kann ich dem OberAlphaTier McClane so einen Hosenscheisser von Sohn zur Seite stellen ?
                                      Frage : Wer nimmt Courtney das eigentlich ab ???
                                      Frage : Die Story ? Euer ernst ? Nach 98 Minuten funktioniert die Story überhaupt nicht !!!

                                      Ne im ernst ....
                                      Hahnebüchene Dialoge ...aber wirklich von Anfang bis zum Ende !
                                      Ein Sohn der versucht noch cooler als sein Dad zu sein...und dann noch Jai Courtney !!!
                                      Das ist eine Nr. zu gross für dich John !!!
                                      Ja ne is klar....
                                      Sebastian Koch...in einem Stirb langsam Vehikel !
                                      Wer hat Ihm diesen beschissenen Bart verpasst ?
                                      Sieht aus wie Saddam bei der Hinrichtung !
                                      Welcher Vollidiot fand es passend soviel Untertitel in einen McClane zu packen ?
                                      Hahaha ...du sitzt vor dem TV (Gott sei dank nicht im Kino ) und bist dauernd nur am lesen !
                                      In nem Stirb langsam Film man man man...

                                      Die Macher : In erster Linie ist dies ein Familienfilm und erst dann ein Action Film!
                                      Ahhhh jaaaaa okayyyyy !
                                      Für so ein Schwachsinn sollte er sich eigentlich selber eine Donnern

                                      Dieses Vater-Sohn Gedönse hat ein Tiefgang...da wird selbst Costa Cordalis zu einem Poet.
                                      Als Oberkrönung bekommen wir hier noch ein Bruce Willis der... ja gelinde gesagt das spiegelt...was Sly Ihm da angedichtet hat...geldgierig und faul !
                                      Wobei ich eher denken möchte ...er fand den Teil genauso scheisse wie ich.
                                      Null Mimik...null Esprit ...null Bock....eine absolut leere Hülle !!

                                      Faaaazitttt :
                                      Wütend über so ein Kackwurst Film !
                                      Bruce Willis schlechte Performance !
                                      Jai Courtney....hau ab man !
                                      Goldene Himberre mit Sahne, Schokostreusel und ne Kirsche obendrauf !
                                      Sebastian Koch kann einem Leid tun...König Drosselbart und spricht fast nur Russisch !
                                      Man meint echt... so scheisse doof kann niemand sein...aber siehe da !!!
                                      Die Story ist einfach nur Blödsinn !
                                      Die Action ist Mittelmaß und die Gags sind quasi nicht vorhanden !
                                      Hollywood rafft einfach nicht...das Filme wie Die Hard gar keine große Veränderung benötigen.
                                      Du kannst McClane auch in einen großen Schuhkarton packen...reicht !!!
                                      McClane in Moskau...ja wau..voll geil gewesen !
                                      4,5 Punkte für...ich weiss gar nicht wofür !
                                      Für die Trailer Musik von Beethoven !!

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                                        Seit Terminator 3 hat mich kein Film so wütend gemacht. John McClane wird hier wirklich komplett runiniert, die Action ist mies, die "Story" eine Zumutung. Einfach grausam für Die Hard Fans

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                                          Der Name ist immer noch Programm:
                                          In Teil 1-3 war die Reihe quicklebendig.
                                          Mit Teil 4 begann sie langsam zu sterben.
                                          Mit Teil 5 scheint sie endgültig tot zu sein.

                                          Noch mehr Action, noch krassere Stunts und noch mehr CGI als in Teil 4. Eine sinnvolle Handlung gibt es nicht mehr, John McClane ballert sich eigenverantwortlich quer durch die ehemalige Sowjetunion, weil sein Sohn irgendetwas Dummes angestellt hat, und gibt Zivilisten auf die Fresse, weil er kein Russisch versteht. Sein Sohn stellt sich dann ausgerechnet als Geheimagent heraus, was ich als Ausrede dafür empfunden habe, noch mehr Action in den Film zu packen. Die Daddy-Issues funktionieren als Charakterzeichnung deshalb nicht einmal halb so gut wie noch im Vorgänger, zumal Jai Courtney das im Gegensatz zu Mary Elizabeth Winstead auch gar nicht rüberbringen kann.
                                          Wenn wenigstens die Action Spaß machen würde, aber bis auf wenige Stunts sieht das abgrundtief beschissen aus. Jump Cuts bis der Arzt kommt und gefühlt jede Actionszene wird zwei- bis dreimal aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt.

                                          Zum Schluss wird mir dann noch suggeriert, ich solle das Happy End toll finden, in dem die McClane Familie endlich vereint ist. Nur leider hatte das alles nichts mehr mit den McClanes gemein, die ich in früheren Filmen kennengelernt habe. Was für eine Farce!

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                                            Wackel-Dackel-Auto 18.12.2016, 09:00 Geändert 18.12.2016, 09:02

                                            völlig unzumutbar! --1-- Bruce, bist zu alt geworden! Ein wenig lustlos --2--hängt die Kamera an einem Gummiband oder hat die Regie einen 7 Jährigen an die HandyCam gelassen? Ich habe nach 20 min abgebrochen, damit ich keinen Augenkrebs bekomme! Bei der Verfolgungsjagt muss man wohl denken, dass die Zoom-Taste das liebste Spielzeug war. Diese Actioncam Nummer war 2013 extrem schlimm, hat jetzt etwas nachgelassen. Die ersten 20 min zeigen auf ein Potenzial von 6-7 Punkte; mit dieser nervtötenden Wacklerlei ist 1 Punkt noch zuviel

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                                              ok ♥ schafft er nicht aber in sachen action macht er einfach laune.......

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                                                Der fünfte - und hoffentlich letzte - Teil der Reihe ist gleichzeitig auch deutlich der schwächste Teil. 0815-Actionfilm mit einer Handlung, die auf einen Bierdeckel geschrieben passt. Im Grunde nicht viel mehr Worte wert, Spannung fehlt komplett, die Actionszenen sind schon so überzogen, dass es keinen Spaß mehr macht, und John McClane ist noch mehr Superheld als in Teil 4, was man fast gar nicht mehr für möglich gehalten hat. Der Schauspieler seines Sohnes hat auch ungefähr das Charisma eines Sacks Kartoffeln.

                                                Völliger Schuss in den Ofen und eines Stirb Langsam Films absolut nicht würdig. Selbst als normaler Actionfilm hätte der Film es schwer, da das nicht mehr als B-Movie Material war.

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                                                  Nach längerer Zeit mal wieder an den fünften Teil gewagt und das Empfinden ist leider nicht besser geworden.
                                                  Dieser Film ist bestensfalls ein solider Actionfilm, aber leider ein ganz schlechter Vertreter der Stirb Langsam-Reihe.
                                                  Was Teil 1 bis 4 noch wunderbar und charmant hinbekommen haben gelingt Teil 5 nur in ganz ganz wenigen Ansätzen. Die tollste Szene ist tatsächlich noch das kurze Gespräch mit McClane und dem Taxifahrer.

                                                  Ansonsten ein furchtbares Drehbuch und eine schlechte Inszenierung. Als Actionfilm noch solide, daher nicht ganz so schlecht in der Wertung.

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                                                    Zum fünften Mal streift sich Bruce Willis die Polizeimarke um den Hals. Auf der Suche nach seinem Sohn muss er nach Moskau reisen. Dort erwartet ihm eine grosse Überraschung: Sein Sohn macht etwas Ähnliches wie McClane selber und zusammen müssen sie Moskau aufräumen.
                                                    Die Idee finde ich nicht mal so schlecht. Dieses Mal ist nicht Amerika das Anschlagsziel. Dieses Mal muss John McClane in Russland für Recht und Ordnung sorgen. Wie schon im vorigen Teil, war seine Tochter die Nebenhandlung. Hier kommt sein Sohn zum Zuge.
                                                    Aber alles ist irgendwie von der Stange. Alles nichts Besonderes. Ich vermisse den Zynismus des alten John McClane. Wie er für alles eine Ausrede hatte und die Bösewichter nicht ernst nahm. Sicherlich ist Sebastian Koch ein guter Schauspieler, aber hier fehlt es ihm wirklich das teuflische und fiese an sich. Auch Kochs Filmtochter Yuliya Snigir ist hübsch anzuschauen. Aber das sie einen Kampfhubschrauber fliegen kann, sei dahin gestellt. Auch die Gespräche mit McClanes Sohn Jack bleibt leider nur oberflächlich und hat wenig Tiefgang.
                                                    Die Action ist bodenständig und an und für sich nichts auszusetzen. Ausser natürlich der übertriebene Schluss. Aber auch hier hat man das Gefühl, es ist nichts Spezielles. Irgendwie hat die „Die Hard“ Reihe den Biss verloren. Das was die ersten drei Teile ausgemacht haben, ist irgendwie verloren gegangen. Man könnte meinen, John McClane drückt auf die Bremse. Das verdirbt leider den Spass.
                                                    Fazit: Bodenständiger Actionfilm, der leider im Schatten der vorigen Teile steht. Der fünfte Teil ist zugleich auch der schwächste der Reihe und hat den Biss leider verloren!