Suburbicon - Kritik

Suburbicon

US · 2017 · Laufzeit 104 Minuten · FSK 16 · Komödie, Kriminalfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 6

    Ich finde, George Clooney sollte sich mehr auf sein Schauspiel konzentrieren und weniger auf die Regie, weil das war eher mittelmäßig. Der Film ist ein tonaler Trümmerhaufen, denn die Vorstadt-Satire und die Mystery-Geschichte passen nicht so recht zusammen. Die Mystery-Geschichte funktioniert zu Beginn sogar ziemlich gut, weil die Einbruch-SZene echt fies und packend ist und aus der Sicht des Kindes inszeniert, wird aber im Laufe der Story etwas sehr obvious und vorhersehbar. Die Fassade, die der amerikanischen Vorstadt der 50er Jahre schon oft vorgeworfen und aufs Korn genommen wurde, fügt dem Ganzen weder neue Aspekte hinzu noch wirkt das Ganze besonders ausgearbeitet. Die Rassismus-Storyline wirkt wie reingequetscht und nicht gekonnt wie, und die anderen Charaktere sind alle unerträglich überzeichnet, was das Ganze nervig plakativ macht. Die einzig tolle Performance ist Oscar Isaac, der hier in zwei Szenen die Show stiehlt. Insgesamt durch die okaye Mystery-Geschichte noch halbwegs gut guckbar, aber im Nachhinein echt enttäuschend für das Aufgebot, das daran mitgewirkt hat...

    • 5
      Mattscheibenvorfall 03.06.2018, 21:50 Geändert 03.06.2018, 21:52

      Nach What Happened to Monday bekam ich nun mit Suburbicon zum zweiten Mal in relativ kurzer Zeit einen Film zu sehen, der deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt und sein Potential nicht wirklich voll zu entfalten vermag. Das Drehbuch stammt von den Coen-Brüdern, die Regie hingegen von George Clooney, und beides spürt der aufmerksame Betrachter deutlich. Suburbicon etabliert zwei separate Handlungsstränge, welche nie wirklich zueinander finden. Schlimmer noch: der Teil des Rassismus-Dramas ist nie mehr als ein bloßes Plot-Vehikel, hat keine Tiefe, entwickelt keine Relevanz und der Film macht buchstäblich nichts damit. NICHTS! Außer dem Krimi-Plot an einem bestimmten Punkt ein Hintertürchen zu öffnen.

      Letztlich sagt mir Suburbicon kaum mehr als: guck mal, hinter den gepflegten wie spießigen Fassaden der Vorstadt, hinter den akkuraten Vorgärten und weißen Gartenzäunen, da lauert auch das Grauen in Form menschlicher Abgründe. Danke, aber das ist mir keineswegs neu und wurde in anderen Filmen schon deutlich besser umgesetzt. Coen-Brüder light ist das, was mich sogar ein wenig ärgert, sehe ich doch das Potential dahinter, aber irgendwie fehlt es an Stringenz und vor allem an Bissigkeit, um wirklich eine Aussage zu treffen. Darstellerisch ist das zwar solide, aber gerade Matt Damon und Julianne Moore sind schon sehr gefangen in der Eindimensionalität ihrer Figuren. Einzig Oscar Isaac ragt hier heraus: zwar ist seine screen time sehr begrenzt, aber seine wenigen Szenen sind das beste am ganzen Film. Mit Abstand.

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      • 6

        Das die Coen-Brüder im Drehbuch von "Suburbicon" ihre Spuren hinterlassen haben, ist unverkennbar. Ein Teil des Films besteht aus ihren typischen Elementen, die gleichermaßen die Höhepunkte darstellen. Der andere Abschnitt - aus der Feder von George Clooney - wirkt dagegen etwas unausgereift und harmoniert nicht so gut mit dem Rest. Generell leiden beide Parts jeweils unter dem anderen hinsichtlich der verfügbaren Zeit, was das vorhandene Potential ungenutzt lässt.

        • 9

          Ich kann mir nicht erklären, warum Suburbicon so schlecht angekommen ist. Der bot genau das, was ich mir erhofft hatte und noch mehr. Absurd böse Story und ein super aufspielender Matt Damon gepaart mit einer, für mich passenden, Rassismuskritik.
          Ein besserer Coen, als von den Brüdern selbst (haben ja letztlich das Drehbuch verfasst). Fehlt eigentlich nichts zur 10..

          • 5

            [...] Unter Clooneys Einfluss evoziert Suburbicon einen Zusammenhang zwischen der gewalttätigen Kriminalgeschichte und dem Rassismus, der einer frisch in die weiße Gegend gezogenen farbigen Familie entgegenschlägt – ohne es dezidiert auszuformulieren, wirken die Taten beider Handlungsstränge wie Symptome einer tiefer liegenden Krise. Ähnlich wie in Michael Hanekes Das weiße Band, der die bedrückende Kindheit der späteren Weltkriegsgeneration als prägend herausstellt, erscheinen auch die Kinder aus Suburbicon am Ende des Films als Vertreter einer untergründig traumatisierten amerikanischen Generation, der beispielsweise auch Donald Trump (Jahrgang 1946) angehört.

            Abseits dieser Interpretation überzeugt Clooneys Werk jedoch weniger. Es ist noch [...]

            7
            • 7

              Ich bin ein absoluter Fan von skurrilen Filmen. Dazu gehört auch dieser Streifen hier.
              Dennoch hat dieser eine Botschaft die ich so verstanden habe:

              Weiße aus einer spießigen Stadt fallen über eine schwarze Familie her die neu hinzugezogen ist, als sich über die richtigen Probleme zu sorgen die in unmittelbarer Nähe in ihrer Nachbarschaft passiert.

              (Spoiler)

              Weiß zufällig jemand was mit dem Vater am Ende passiert ist ? Hat der Sohn ihn umgebracht ?

              • 7

                Mich hat der Film in der zweiten Hälfte richtig gepackt. Man kann nur jeden raten der sich den Film anschaut dran zu bleiben , denn er beginnt doch sehr zähflüssig.Deswegen bekommt er von mir 7 Punkte.

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                • 8
                  atilla 18.05.2018, 10:40 Geändert 18.05.2018, 10:51

                  Dieses grandiose Werk ist eine subtile Gesellschaftskritik, die aufgrund ihrer Diffizilität weder von mir (bei erster Sichtung) noch von der Adressatin verstanden worden ist.
                  Die negativ bis gleichgültigen Reaktionen darauf zeigen nur, dass die Gesellschaft zu oberflächlich dafür ist die Widerspiegelung der eigenen hässlichen Fratze in den Tiefen dieses Abgrundes von einem Film zu erkennen. Jedenfalls nicht von heute auf morgen.

                  Prospektiv hat sich Clooney den Platz in der Hall of Fame der Regisseure
                  und spätestens damit endlich einen Stern auf dem Walk of Fame gesichert.

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                  • 6 .5
                    Andron 10.05.2018, 23:17 Geändert 11.05.2018, 04:05

                    Ein Film in der Art der Serie "Fargo".

                    Kann man machen, wenn man die 50er/60er mag und auf etwas skurrile Geschichten steht.

                    PS: Warum das "RassismusDings", entgegen dem Drehbuch der Coen Brüder eingebaut wurde, weiß wohl nur das linkslastige Hollywood, auch wenn ich es im Gegensatz zu anderen Kritikern hier nicht unpassend fand, es passt in die damalige Zeit, als die Weißen noch einen, wenn auch ziemlich rassistischen, Selbsterhaltungstrieb an den Tag legten...

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                    • 8
                      Le Samourai 24.04.2018, 12:35 Geändert 24.04.2018, 12:48

                      So geht bitterböse, rabenschwarze Satire, denn sie ist genau so unerträglich wie der ekelhafte Rassismus der weißen amerikanischen Bilderbuchfamilien der 50er Jahre, mit ihren perfekt gepflegten, weiß eingezäunten Gärtchen und den Abgründen, die sich hinter dieser Fassade auftaten.
                      Wunderbar spießig inszeniert und ausgestattet, toll besetzt. Hitchcock meets Fargo.
                      Genauso grotesk wie Clooneys neuester Streich ist leider die allgemeine Rezeption. Ich war glaube ich noch NIE so ratlos über eine derart kollektive, absurde Unterbewertung. Kann mir das jemand erklären?

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                      • 8

                        Ein von George Clooney richtig gut inszinierter Gesellschaftskrimi. Mit ordentlich Biss und sarkastischem Coen-Humor. Matt Damon und Julianne Moore ergänzen sich wunderbar und spielen grandios die Freaks in der scheinheiligen Fassade. Alle Nebenrollen, wie z.B. die Räuber, der Sohn, die farbigen Nachbarn, der Versicherungsvertreter, sind ebenfalls großartig.
                        Insgesamt riecht die schlaue Kritik nicht, grins, grins, grins, sie stinkt gewaltig.

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                        • [...] “Suburbicon” ist, wie eigentlich alle Filme, an denen die Coen Brüder mitgewirkt haben, sehr eigenwillig. Entweder man findet Spaß daran, oder man findet ihn schrecklich. Als ich ihn im Kino gesehen habe, haben sich meine Sitznachbarinnen zu letzterem bekannt.

                          Ich selbst, jedoch fand ihn sehr unterhaltsam und hatte meine Freude mit ihm. Die Story und Message dahinter fand ich schon im Vorfeld reizvoll und so wollte ich ihn mir nicht entgehen lassen.

                          Das Szenenbild hat mich fasziniert, alles so geordnet und spießig, fast wie in einer Sekte. Aber nach außen sehr freundlich und hilfsbereit. Als dann die Meyers ins Bild treten, bröckelt die Fassade jedoch, bzw. fällt sie mit einem Mal ab. 24/7 gibt es Terror, Belästigungen und Schikane.
                          “So etwas passiert hier nie. Das ist ein sicheres Viertel.”

                          Nebenan entwickelt sich die geordnete Familie ebenfalls in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen. Mittendrin der kleine Sohn, der das nicht verstehen kann und zusammen mit den Zuschauern versucht der Sache auf den Grund zu gehen.

                          Der Film ist gespickt mit bitterbösen Szenen oder Sprüchen, die mich zum schmunzeln brachten, andere jedoch könnten das als sehr bedrückend empfinden. Der Ton ist generell sehr hart und düster und man kann ihn maximal als schwarze Komödie betiteln, aber ich persönlich würde das Wort Komödie lieber streichen. Es ist ein Krimi mit Thriller-Einschlag der zum Ende hin völlig eskaliert.

                          Wer die Filme der Coen Brüder mag, der wird auch hier seine Freude haben. Aber auch so als eigenständiger Film, finde ich ihn durchaus gelungen. Man muss sich allerdings auf das abgedrehte, absurde und auch sehr düstere, wütende einlassen wollen.

                          Ansonsten findet man ihn wohl genau so schrecklich, wie meine Sitznachbarinnen.

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                          • 4 .5

                            Der Film konnte mich nicht so wirklich abholen. Die Story wirkte irgendwie völlig wirr zusammengewürfelt, obwohl sie in sich stimmig war. War nicht so meins.

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                              slowdive 02.04.2018, 18:25 Geändert 03.04.2018, 23:16

                              Rassismuskritik für Leute, die glauben, dass Antisemitismus mit dem knüppelschwingenden, holocaustverleugnenden Nazi-Proll beginnt und endet und sich Sexismus einzig und alleine in unangebrachten Po-Klatschern äußerst: Platt, die Ursachen verkennend und zutiefst unterkomplex. Hollywood klopft sich mal wieder selbst auf die Schulter für seine arrogant-simplifizierende Weltverbesserei - hauptsache mal wieder den Trotteln aus der Vorstand an den Karren gefahren. Dass der komplette Handlungsstrang rund um die Myers eher unnötig für den Plot wäre, sahen wohl auch die Coens so, wurde dieser doch erst nachträglich vom Hollywood-Vorzeige-Demokraten Clooney zu deren Orignaldrehbuch von 1984 hinzugedichtet.

                              Im Resumee wird somit aus einer mittelmäßigen, schwarzhumorigen Komödie, bei der die Coens den für sie charateristischen Stil noch nicht vollends gefunden zu haben scheinen, ein regelrechtes Ärgernis.

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                              • 5
                                shashame 31.03.2018, 23:15 Geändert 31.03.2018, 23:16

                                Ich fande in im Grunde auch gut gemacht. Stellenweise auch recht interessant.
                                Was sie Story angeht stimme ich allerdings mit ScV absolut überein.

                                • 8

                                  Spitzen Film mit vielen (kleineren und größeren) Botschaften ^^

                                  Das 50er Jahre Feeling kam auch gut rüber.

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                                  • 6

                                    Die Kritik an Rassismus und Trumps Amerikabild (wie EudoraFletcher68 schon geschrieben hat) finde ich ist dem Film gut gelungen. Jedoch hat er mich in Sachen Humor nur am Anfang ein bisschen abholen können. Damon hat man auch schon besser gesehen.

                                    • 3 .5

                                      Hat mich absolut nicht abgeholt, der Film. Die (durchaus hintergründig) gewählte Location der 50er kommt gut rüber. Aber die Story ist völlig zusammengewürfelt. Vielleicht soll das künstlerisch wertvoll sein, nur bringt mir das ehrlich gesagt nix. Es reicht einfach nicht, ein paar harte Stereotypen in ein historisches Setting zu setzen, mit einer nur halblogischen 08/15 Geschichte, sicherheitshalber garniert mit einer Rassismus-Nebenhandlung. Ich konnte keine Sekunde mitfiebern. Ich weiß einfach nicht, wozu der Film überhaupt gemacht wurde. Für einen Filmabend findet jeder sicher rasch einen besseren Streifen als den hier.

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                                      • 6

                                        Super 50er-Feeling mit thrillerartigem Softhorror-Drama.
                                        Einmal sollte man den auf jeden Fall gesehen haben

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                                        • 8
                                          EudoraFletcher68 24.03.2018, 18:00 Geändert 24.03.2018, 22:08

                                          Hatte mir „Suburbicon“ nur wegen der Coen-Brüder (Drehbuch) und Clooney (Drehbuch, Regie) angesehen. Da ich kein besonderer Fan der 50er Jahre bin, wäre ich wohl von selbst nicht auf den Film gekommen. Es handelt sich um eine langsam erzählte Geschichte um 2 Nachbarsfamilien in einer spießigen künstlich angelegten amerikanischen Ortschaft. Es geht um Rassismus und Mord. Kennt man den Kontext nicht, denkt man vielleicht ist ja alles ganz nett und auch gut erzählt, aber was will mir der Film eigentlich sagen? Ich habe mich das in der Mitte jedenfalls gefragt und den Film angehalten und nachgelesen. Und das war gut so, denn dadurch konnte ich "Suburbicon" mit anderen Augen weiter sehen.
                                          „Suburbicon“ bezieht sich auf Trumps Amerikabild (http://www.sueddeutsche.de/kultur/george-clooney-im-interview-ueber-dem-land-haengt-eine-schwarze-wolke-1.3734116?reduced=true). Es ist also ein hochpolitischer Film, der hinter die Fassaden des gruselig bigotten weißen Amerikas blickt. Diese Info macht den Film für mich deutlich interessanter. Außerdem scheint die Geschichte der schwarzen Familie sich so ähnlich 1957 tatsächlich in einem Ort Namens Levittown abgespielt zu haben.
                                          Ich fand die parallel erzählten Geschichten dramaturgisch doch gelungen, auch wenn sie nie so richtig zusammen finden. Auf der einen Seite zieht eine schwarze Familie ein, die von einem Mob panischer Spießbürger fast gelyncht wird, während sich im Nachbarhaus grauenhafte Dinge ereignen. Die Verbindung zwischen beiden Geschichten sind die zwei Jungs, die sich vorsichtig kennen lernen. Warum sich andere Kommentare über Matt Damon beschweren, erschließt sich mir nicht. Ich denke, seine Rolle ist eben die eines emotionslosen, leeren, austauschbaren Familienvaters.
                                          Ich finde schon, dass man sich als Zuschauer ein wenig Mühe geben darf, wenn man nicht gleich kapiert was los ist und man muss dann nicht gleich den ganzen Film entwerten, vor allem, wenn Leute am Werk waren, die etwas davon verstehen.

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                                          • 3 .5
                                            Sternenkind68 23.03.2018, 23:04 Geändert 23.03.2018, 23:10

                                            Zwei Handlungsstränge in einem Film, die einfach nicht zueinander passen wollen.
                                            Da haben wir ein Rassismusdrama und einen Krimi.
                                            Dazu ein für mich total unsympathischer und widerwärtiger Matt Damon, der den gesamten Film hindurch nur mit knapp einem Gesichtsausdruck auskommt.
                                            Julianne Moore habe ich nun nach "The Hours" und "Far From Heaven" wieder in der Dekade der 1950er Jahre gesichtet.
                                            Aber was sollte das mit der Doppelrolle ? Das wurde mir jetzt nicht schlüssig vermittelt.
                                            Das Ende wiederum war ziemlich fies und hat mir sehr gefallen.
                                            Mein Fazit:
                                            Verschenkte Zeit. Und es war definitiv mein letzter Film mit Matt Damon.

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                                            • 7
                                              MaClemore 23.03.2018, 12:14 Geändert 23.03.2018, 17:48

                                              Grotesk, schwarz...hübsch bebildert und gut gespielt. Coen-Brüder & Clooney als Macher, zwei Oscar-Preisträger als Hauptdarsteller, schöne Musik...und doch kein Spitzenerzeugnis. Denn der Film weiß leider nicht so recht was er will. Nur dieser trottelesque Krimi hätte gereicht und wäre vermutlich mehr gewesen. Oder NUR die Geschichte der farbigen Familie in "Pleasantville" und die Freundschaft zu dem weißen Jungen. Aber beides in einem Film, lässt die Geschichte verwässert wirken und gibt der Story auch Längen, die über das gesunde Maß der "ruhigen Erzählweise" hinausgehen. Schön, gut, kann man sich gut ansehen - aber leider eine Chance vertan.

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                                                niceeddy 19.03.2018, 21:38 Geändert 19.03.2018, 21:40

                                                Man wird bei SUBURBICON den Eindruck nicht los, als hätte Clooney das Drehbuch aus der Altpapiertonne der Coens gerettet, oder sogar zwei halbfertige Manuskripte. Denn obwohl der Film unterm Strich sehr viel Spaß macht, toll gefilmt, ausgestattet und gespielt ist, ist die Story qualitativ nicht vergleichbar mit dem, was man eigentlich gewohnt ist, wenn der Name Coen darunter steht. Es gibt einige Handlungsunstimmigkeiten und die Charakterzeichnung will auch an vielen Stellen nicht passen. So gut wie gar nicht ist es meiner Meinung nach gelungen, die beiden Handlungsstränge miteinander zu verbinden. Aber wie gesagt, unterhaltsam ist der Film trotzdem, Langeweile kommt nie auf - aber bitte keinen neuen FARGO o.ä. erwarten.

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                                                • 7

                                                  geniale coeneske story im Vordergrund und sozialdrama im Hintergrund. leicht uneleganter Wendungen....irgendwie lief es nicht richtig rund. Hätte nicht gedacht, dass ich Matt Damon mal so hassen könnte. Also gut gespielt. Mitch war nicht gut gezeichnet. Hightower überflüssig oder zu viel weggeschnitten. Eins von Beidem. Trotz Allem: Sehr unterhaltsam.

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                                                    In diesem Film steckt nichts, was man lange kommentieren kann: man könnte ebenso gut über die Länge der Spielzeit einen einen abgekauten Knochen betrachten. Der Eindruck wäre der selbe.

                                                    Langweilig, vorhersehbar und nochmal langweilig.

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