Super Dark Times - Kritik

Super Dark Times

US · 2017 · Laufzeit 100 Minuten · Thriller, Drama
Du
  • 6 .5

    "Super Dark Times" bringt keine großartige, neue Geschichte auf die Leinwand und die Charaktere lassen noch an Wiedererkennungswert vermissen. Der Film bleibt (mir) vermutlich auch nicht sonderlich lange in Erinnerung, deshalb möchte ich jetzt noch meine positiven Eindrücke niederschreiben, denn: dieses Coming-of-Age-Drama hat Charme. Wie ein modernes "Stand By Me" kommt es daher, hat nicht viel zur Welt beizutragen als sein ganz besonderes Flair. Eigentlich unbeschwerte Jugend trifft auf die Härte der Realität, im typischen Vorort-Setting - kein gewagtes Projekt, aber für ein Regiedebüt eine großartige Leistung!

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    • 8

      Hab mich sehr schwer getan, super dark times zu bewerten... wieder mal ein Film, wo man gar nicht richtig sagen kann, was einen daran fasziniert. Ich war auf jeden Fall sehr gut unterhalten und habe mitgefiebert. Es bedarf manchmal nicht viel für einen guten Film.
      Davon abgesehen , finde ich das Cover des Mediabooks mal so richtig geil!

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      • 9
        GerritWuCha 24.06.2018, 23:58 Geändert 25.06.2018, 00:03

        Eigentlich hat es M.L.H ein paar Kommentare weiter unten ziemlich gut ausgedrückt.
        Filmästhetisch und atmosphärisch ist diese kleine Filmperle über jeden Zweifel erhaben. Das Schauspiel ist ein Wahnsinn, sowie Kamera, Score etc.

        Aber Warnung: Der Film ist extrem bedrückend und unbequem. Der Titel ist Programm. Wer diese psychische Tortur über sich ergehen lassen möchte, den erwartet ein ausgesprochen vielschichtiger, faszienierend surrealer Streifen, der eine Atmosphäre irgendwo zwischen Drama und Horrorfilm aufweist. Neben "The Killing of a sacred deer" wohl einer der besten und trotzdem unangenehmsten Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe.
        9 / 10

        • 4

          Unglaubwürdige Charakterentwicklungen, gepaart mit pseudo-coolen, meist unsympathischen Darstellern.... machen es mir schwer den Film zu mögen.
          Hat nicht funktioniert. Was soll’s.
          Da hilft auch die seltsame Wendung am Ende nichts mehr.

          • 7
            Heinz_Klett 18.05.2018, 23:15 Geändert 20.05.2018, 12:56

            In ,,Super Dark Times“ bekommt das klassische Teeniefilmmotiv der ersten großen Liebe ordentlich Schlagseite durch ein finsteres Geheimnis, das wie eine dunkle Wolke über allem hängt. Und was für eine dunkle Wolke das ist! Liest man in einigen Besprechungen Vergleiche mit ,,Stranger Things“ oder ,,Stand By Me“, so sind diese doch nur oberflächlich der Tatsache geschuldet, dass auch hier eine (mehr oder weniger) Coming-Of-Age-Geschichte in ein vergangenes Jahrzehnt, in diesem Falle die 90er, gelegt wurde. Ansonsten schlägt ,,Super Dark Times“ eine andere Richtung ein, der Name ist Programm und berauscht durch einen wundervollen Synthiesoundtrack und eingebettet in wirklich stimmige Kameraaufnahmen, wird hier auf finstere und verstörende Weise der anfängliche Anflug von Nostalgie und Wohlgefühl leise, aber gründlich weggefegt.
            Jedoch wirken einige Szenen, vor allem der entscheidende ,,Unfall“, zusammenkonstruiert und die Figuren könnten etwas detaillierter ausgearbeitet sein, trotzdem kommt einem dieses kleine, stylishe Indiewerk genau gelegen, wenn man Lust auf einen schaurig-schönen und auch spannenden Film hat, der einen aber durchaus auch runterziehen kann.

            Außerhalb der Wertung, aber dennoch erwähnenswert, ist die furchtbare deutsche Synchronisation, die dieser Film nun wirklich nicht verdient hat und einer Unverschämtheit gleichkommt. Um den Originalton führt kein Weg vorbei, es sei denn, man möchte minderbegabte Sprecher permanent ,,Verfickt!“ und ,,Was zum Fick?!“ sagen hören. Das möchte niemand. Hoffe ich.

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            • 6

              Funktioniert über die Atmosphäre und die Darsteller als Drama ganz gut , auch wenn nicht all zuviel passiert . Man erhält einige Eindrücke aus dem Seelenleben des jungen Zach . Wiederum fehlen mir diese bei Josh , was aber wohl aufgrund des Finales so gewollt zu seien scheint . Etwas weniger Fäkalsprache wäre schön gewesen , aber vielleicht wäre dies ja dann auch nicht authentisch genug ???

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              • 8 .5

                "Super Dark Times" kann zu den atmosphärisch gelungensten Filmen der letzten Jahre gezählt werden. Künstlerisch kleidet Regisseur Kevin Philipps sein Spielfilmdebüt in surreal anmutende, mitunter zutiefst grausame Bilder, in deren Mittelpunkt immer wieder Close Ups der grandios aufspielenden Darsteller stehen.
                Jede Pore dieses knallharten Thrillers versprüht eine intensive Kälte, zieht den Zuschauer unaufhaltsam in seinen Bann und lässt in seiner schlichten Komplexität eine doppeldeutige Komposition entstehen, die eine mitunter wunderschön-ästhetische Atmosphäre des Schreckens entfaltet.

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                • 2
                  Skarsgard 09.03.2018, 21:02 Geändert 09.03.2018, 22:12

                  Jeder zweite, über viele Strecken hin auch jeder Satz enthält das Wort "verfickt", oder irgendein anderes Wort in dieser Art. Handlung zäh wie Kaugummi und lange nicht zu identifizieren. Dazu absolut blasse bis unsympathische Darsteller Die letzte Viertelstunde des Films wirkt dann, als gehöre sie zu einem anderen Film...danke, NEIN!

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                  • 3 .5
                    countcount 04.03.2018, 18:54 Geändert 04.03.2018, 18:59

                    Was für eine Riesenenttäuschung. Ein Film bei dem man sich im Nachinein für die vergeudete Zeit ärgert. Teeniegelaber, kiffen, viel schrille elektronische Musik machen noch keinen guten Film, wenn ansonsten gar keine wirklich interessante Handlung dahinter steht.... So was von Boring!! Einziger Lichtblick waren 1-3 ganz gute Darsteller....da kommt von denen sicher noch was gutes.

                    • 7
                      fujay 28.02.2018, 22:14 Geändert 01.03.2018, 14:56

                      Wirklich sehenswertes Filmchen, welches einige Albträume eines jeden Teenagers - angesiedelt in den 90er Jahren - wahr werden lässt. Baut sich schön langsam auf und mündet im Showdown. Für einen Debut-Film echt gut. Den Regisseur merke ich mir mal.

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                      • 6

                        Auf jeden Fall ein interessanter Beitrag und ein gutes Regiedebüt, für mehr Punkte hätte er mich aber etwas mehr mitreissen müssen.

                        • 5 .5

                          "It's a very, very mad world, mad world." So besäuselte Gary Jules einst die finale Szene in Donnie Darko, dem mittlerweile zum cult classic herangereiften Coming-of-Age-Mistery-Drama von Richard Kelly. Ein Status, den Kevin Phillips mit seinem Regiedebüt scheinbar zu beerben ersucht: Mit keinem Film wurde sein in ähnlichen Genre-Gefilden angesiedelter Super Dark Times bis jetzt so oft verglichen, und das obwohl er gänzlich auf Wurmlöcher und gruselige Hasenkostüme verzichtet. Stattdessen aber schickt er sich an, für den Albtraum des Teenager-Daseins, mitsamt seiner großen Unsicherheitserfahrung und allerlei delikaten Schreckensszenarien (ein feuchter Traum im Klassenzimmer, der pure Horror), eine neue Form von Genre-Ausdruck zu finden. Auch die Hauptprotagonisten seines Films finden sich in einer überfordernden, einer düsteren, einer nahezu verrückten Welt wieder, die zunehmend aus den Fugen zu geraten scheint.

                          Gelingen tut Phillips und seinen zwei Co-Autoren vor allem die authentische Abbildung dieser verhandelten Jugendkultur, ohne dass dabei je das (nur allzu bekannte) Gefühl aufkommt, die Dialoge zwischen den Kinder- und Jugendfiguren wären von erwachsenen Drehbuchautoren geschrieben worden, die den Bezug zu dieser Generation längst verloren haben. Wenn Zach, Josh, Daryl und Charlie sich am Kiosk mit Süßigkeiten eindecken und danach fluchend auf ihren Bikes durch die karge Vorstadt düsen, dann strahlt Super Dark Times eine bewundernswerte Natürlichkeit aus, die sich gerade aus dem Fremdscham speist, den etwa Daryls zornige "fuck"-Tiraden mit sich ziehen. Wie der Film in diesem ersten Drittel mit der Eskalation flirtet und seine Figuren etabliert, nur um dann in einer schweißtreibenden Sequenz die Hölle über sie hereinbrechen zu lassen, ist fesselnd, unterhaltsam und stellt die Weichen für den psychologischen Horrorfilm, der Super Dark Times dann leider nicht werden möchte. [...]

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                          • 3 .5

                            Am Anfang ein Jugenddrama dann passiert ein Unfall und dann gar nichts mehr . Und ich rede nicht von langsamen Erzähltempo sondern davon das man sich im Kreis dreht . Ca . 80 Minuten . Dann wechselt man das Genre zum Thriller für die letzten 10 Minuten und Schluß .

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                            • 6

                              Keine Offenbarung aber gut anzusehen und gute Steigerung von Anfang bis Ende. Etwas vorhersehbar aber trotzdem gut gemacht.

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                                RolfMuller 22.01.2018, 17:03 Geändert 22.01.2018, 17:06

                                Während man die ersten Minuten des Filmes etwas Durchhaltvermögen an den Tag legen muss, weil man da noch dachte Räuber Fotzenplotz zeichnet sich für das Drehbuch verantwortlich, da sich permanent und andauernd verfickte Schimpfwörter um die grünen Ohren gehauen wurde. Entwickelt sich aus dieser zu Beginn banal wirkenden Coming-of-Age Story mit der Zeit der blanke Horror.

                                Regisseur Kevin Phillips skizziert glaubhaft eine Gruppe Jungs der 90er, die vor lauter Langeweile Dummes labern, Dummes anstellen und gedankenlos den Tag verleben. Doch aus Spaß wird auf eimal purer Ernst. Stimmig wandelt Phillips das sorglose Geschehen in einen psychotischen Alptraum, in dem Abgründe ersichtlich werden, die schon immer da waren. Und mit denen man sich nun auseinandersetzen muss. Überfordert vom eigenen Heranwachsen, unsicher weil der Halt wegbricht, und weil der Spielplatz im Sonnenschein ein Karussell aus Konsequenzen beherbergt. Liebe, Angst, Vertrauen, Wut, Paranoia. Die Palette an Gefühlen wird vermischt und man kommt keinen klaren Gedanken zu fassen.

                                Aus „Super Times“ können schnell „Super Dark Times“ werden. Auch wenn ich mir die Auflösung etwas feinfühliger gewünscht hätte so ist „Super Dark Times“ eine gelungene, düstere, ernsthafte „Stranger Things“-Variation, die genau das wegbrechen lässt, was die sonstigen Coming-Of-Age-Serien so auszeichnet. Den Zusammenhalt. Wenn keiner mehr zu dir hält, wie kannst du dich dann zusammenhalten?

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                                  slangbanger! 12.01.2018, 18:15 Geändert 15.01.2018, 18:29

                                  Neues Erfolgsrezept: miserable Jungdarsteller rumalbern und improvisierten Scheiss über Handjobs, Retro-Games und Drogen labern lassen, das Ganze mit einem übersteuerten Synthesize-Electrosound aus der "Stranger Things"-Abteilung unterlegen bzw. nervig übertünchen und das kurze Finale dann extrem eskalieren lassen. Bis zum Ende ist der Weg aber lang. Und dazwischen passiert eben nicht so viel, außer erstgenanntes. Ein langweiliger Film, mit jungen Pubertierenden, die mit ihren Bikes durch ihren Vorort fahren und halt Mist bauen. Alles schon (besser) gesehen.

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                                  • 4 .5

                                    Vier Teenager spielen mit einem Samuraischwert, durch ein Versehen stirbt einer von ihnen. Die anderen drei traumatisierten verstecken aus Angst seine Leiche im Wald. Über zwei Drittel seines Regiedebüts hinweg zeigt Phillips klug und mitfühlend, wie die drei Jungs auf ihre eigene Weise den tödlichen Unfall verarbeiten. Leider verliert sich die Geschichte nach und nach in ihren grundsätzlich klugen Ansätzen, die sie nicht zusammenzuhalten vermag und driftet bei ihrer Charakterentwicklung gegen Ende dann in derart küchenpsychologischen Ultraquark ab, dass es den ansonsten wirklich tollen Film kaputtmacht. Wer über den Quatsch am Schluss hinwegsehen kann, bekommt hier aber einen Coming-of-Age-Film der etwas anderen Art, der sich über weite Teile durchaus anzusehen lohnt.

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                                    • 6

                                      Mit der Charakterentwicklung bin ich unzufrieden.
                                      Finale hat mir nicht wirklich gefallen.
                                      Schauspielerisch aber ein guter Film; Dialoge passen im ganzen auch. Wäre mehr drin gewesen..

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                                      • 5

                                        Kann man machen, aber so richtig geil ist Super Dark Times nicht. Die Darsteller sollte man aber im Auge behalten. Da geht auf jeden Fall noch was!

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                                        • 8

                                          Könnte Spoiler beinhalten!!!

                                          Zach und Josh sind zwei ganz normale Teenager, die sich in den 90er Jahren in irgendeiner amerikanischen Kleinstadt mit ihren BMX-Rädern, Videospielen, verschlüsselten Pornos und allerhand anderem Unfug die Zeit vertreiben. Eines Tages jedoch kommt es zu einem äußerst tragischen Unfall, der ihr Leben für immer verändern und ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellen wird.

                                          Es ist ein Unfall, eine Unachtsamkeit, welche den Erwachsenen kaum zu erklären sein wird. Panik wallt auf. Fehlentscheidungen werden getroffen, die alles nur schlimmer machen. Ein Schweigegelübde beschlossen, welches alle schnell überfordern wird. Lügen gebraucht, welche sich nur schwerlich aufrechterhalten lassen. Am Anfang steht ein schrecklicher Unfall, am Ende bleibt nur Wut und Verzweiflung, dazwischen liegen Angst, Misstrauen und Paranoia. Das Erwachsenwerden, welches Regisseur Kevin Phillips seinen Protagonisten mit seinem Spielfilmdebüt in Aussicht stellt, ist wahrlich kein angenehmes, seine Vision eines Coming of Age-Dramas alles andere als freundlich. Die Spirale der Eskalation in Super Dark Times ist – erst einmal richtig in Gang gesetzt – gnadenlos, kann nur in einem furchtbaren Schlusspunkt ihr Ende finden und nimmt in ihrem Verlauf immer mehr Horrorelemente an ohne ins Übernatürliche abzugleiten. Was als Abbild der Pubertät beginnt, das verfällt schon bald in eine bittere Tragödie und nimmt letzten Endes einen Umweg hin zu blankem Entsetzen.

                                          Diese Jugend, vielleicht Anfang/Mitte der 90er Jahre, welche der Film leicht nostalgisch aufarbeitet, die war auch meine Jugend: die Fahrräder, die ersten Heimcomputer, Spielkonsolen, die Langeweile, das ungelenke Auftreten, der merkwürdige Musikgeschmack, das draußen Rumhängen, die dummen Ideen, das waren auch wir. Das Zeitkolorit ist gut getroffen und übertreibt es nicht mit Referenzen und Anspielungen. Phillips nimmt sich Zeit, um Zach und Josh einzuführen und wir lernen sie als typische Teenager kennen, welche in einer Mischung aus orientierungslosem Maulheldentum und schlecht überspielter Unbeholfenheit zwar von sexuellen Abenteuern fantasieren, sich bei ihren scheinbar endlosen Gesprächen über Comics aber doch noch viel wohler fühlen, eklige Essenswetten versuchen durchzustehen um sich untereinander zu beweisen und auf jede Menge dumme Ideen kommen. Die jugendlichen und unverbrauchten Darsteller Owen Campbell und Charlie Tahan sind eine der ganz großen Stärken von Super Dark Times und agieren überwiegend auf einem sehr hohen schauspielerischen Level, so dass sämtliche Charaktere ausgesprochen authentisch wirken und dem Szenario ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit geben. Kevin Phillips beweist ein unglaublich feines Gespür für diesen oftmals so verwirrenden Lebensabschnitt, in welchem sich seine Protagonisten befinden und beleuchtet die Irrungen und Wirrungen der Pubertät äußerst präzise. Tempo und Timing sind nahezu perfekt ausbalanciert und hervorragend auf das Drama zugeschnitten, welches Super Dark Times letztlich ist: mit fortschreitender Handlung wird auch die Atmosphäre immer dichter und düsterer, nur um sich im aufwühlenden Finale eruptiv zu entladen.

                                          Nicht ganz unähnlich und doch Grund verschieden zu Stand By Me ist es die Konfrontation mit einer Leiche, welche die Freundschaft von Zach und Josh zu zerreißen beginnt und sie dazu zwingt, viel schneller erwachsen zu werden, als es ihnen lieb ist, als es gesund ist für sie. Es kommt, wie es kommen muss: das Geheimnis ist zu groß, der Druck auf die Jungs noch größer. Misstrauen entsteht, Paranoia breitet sich aus. Die Freundschaften zerbrechen und aus Opfern werden Täter, der furchtbare Unfall wird andere Tragödien nach sich ziehen. Am Ende haben alle verloren – und zwar sehr viel mehr als nur ihre Unschuld.

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                                          • 3 .5

                                            Hier hat fast alles gefehlt... Nachvollziehbare Handlungen der Akteure, Spannung, Atmosphäre, Logik....

                                            Da wollte wohl wieder einer mehr sein, als "nur" einen Film abzuliefern, der ansehbar ist, nein.... Muss auch bisschen Kunst eingewoben werde, wo keine hin gehört.

                                            3,5/10

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                                            • 4 .5

                                              Schade, hätte anfangs noch was werden können.

                                              SPOILER:

                                              Warum man durch einen zugegebenermaßen üblen Unfall zum Psycho-Killer wird ist zumindest in diesem Film absolut nicht nachvollziehbar. Steht halt wohl einfach so im Drehbuch.

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                                              • 4

                                                Stand By Me + Mean Creek + American Psycho + viel Fluchen = Super Dark Times.

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                                                  lieber_tee 19.12.2017, 00:50 Geändert 28.08.2018, 12:05

                                                  SPOILER!
                                                  Die Vergänglichkeit der unschuldigen Jugend.
                                                  „Super Dark Times“ ist ein Coming-of-Age-Albtraum, der unvermittelt in einen Serienmörder-Thriller umkippt. Der schockierende Ausbruch von Sex und Gewalt soll organisch mit den Schrecken des Erwachsenwerdens verbunden sein, aber die Verwandlung eines Teenagers in einen Massenmörder passt nicht so recht zu den glaubwürdig dargestellten Erfahrungen von ständig überkompensierenden Jungen. Der offensichtlich talentierte Debüt-Regisseur Kevin Phillips erschafft in sauber durchkomponierter 90er Jahre Indie-Optik und mit authentisch spielenden Darstellern ein geschmeidiges Porträt von Pubertät in der Vorstadt. Sein Bruch von der sorglosen zur traumatisierenden Kindheit ist verstörend, wirkt aber psychologisch etwas zu gewollt. Allerdings wie hier Adoleszenz in die Dunkelheit bedrohter Männlichkeit abdriftet, hat unvergessliche und intensive (Horror-) Momente.
                                                  7 Samurai-Schwerter als Phallussymbole.

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                                                  • 3 .5

                                                    Hä?! Absolut überhaupt sowas von gar nicht mein Ding! Ein einziges dahingeplätschere ohne wirkliche Handlung. Übel..