Man of Steel - Kritik

Man of Steel

US/CA/GB · 2013 · Laufzeit 143 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 3

    Der mit Abstand langweiligste Superheld der Geschichte (aber auch der erste). Gibt es eigentlich etwas, das er nicht kann?

    • 7 .5

      Funktioniert. Die Abweichungen vom Kanon sind erträglich. DC schnupft Marvel in jeder Inszenierung.

      • 2

        Die Effekte sehen gut aus. Die Figuren und Plotentwicklungen wirken allerdings so inhaltslos, dass sich der Film wie ein Bildschirmschoner mit Explosionen anfühlt!

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        • 5 .5

          Ich schaue zur Zeit Take Shelter und Midnight Special und ich muss sagen wäre Michael Shannon nicht in Man of Steel, würde mich gar nix an dem Film hier reizen.
          Das schlimmste ist das Menschen diesen Film dafür kritisieren das Unschuldige bedroht, gefährdet oder gar getötet werden weil Superkräfte am Werk sind. Das ist Minimum für mich. Überhaupt gefällt mir diese Gut/Böse Zeichnung die In Comics herrscht gar nicht. Natürlich sollten Menschen sterben. Es sollten auch Helden sterben. Opfer werden sicherlich nicht durch Helden gebracht, sondern durch die Allgemeinheit. Das ist der Punkt den Man of Steel vermisst. Man of Steel erzählt uns was vom Pferd. Und was war so schlimm am Endkampf? Endlich kam Zod zum Zug. Zod hat überhaupt immer Recht!

          Die Selbstaufgabe und der Erlöserquatsch gehört in die Bibel, aber nicht in einen Film in dem es Superkräfte und die Verantwortung selbiger geht. Es geht um Menschen und die haben Fehler und Fehler haben Konsequenzen. Die Bibel könnt ihr behalten.

          Mehr Verständnis für Zod als für Superman. Ganz sicher.

          • 5

            [...] Nachdem sich Batman und Superman ihr erstes Duell geliefert haben und nachdem allerorten im Moment Wonder Woman mehr oder minder ausgeprägt gehypt wird, wurde es dann doch allerhöchste Zeit, mich auch einmal dem DC-Kosmos zu widmen und nicht immer nur die Marvel-Schiene zu fahren und entsprechend macht da natürlich "Man of Steel" den Anfang, wobei ich gleich vorwegschicken darf, dass es sich mitnichten um die Erstsichtung gehandelt hat, ich mich nur lediglich ein ums andere Mal schwer getan habe, den Film adäquat zu besprechen. Theoretisch bringt er nämlich alle Voraussetzungen mit, um mir persönlich mehr als nur ein wenig zu imponieren, denn einerseits bin ich großer Verfechter dessen, was Zack Snyder bislang so auf die Leinwand gebracht hat, andererseits kann ich auch nicht behaupten, mich nicht als Nolan-Fanboy zu betrachten, der hier ja nun einmal gemeinsam mit David S. Goyer am Skript gearbeitet und sich als Produzent betätigt hat, so dass man meinen würde, der Film könne ja quasi nur bejubelt werden von mir, doch dem ist leider nicht so. Das beginnt mit einem ganz essentiellen Problem, dessen Ursache bei mir selbst zu suchen ist, nämlich, dass ich mit Superman als Held nie so recht warm werden wollte, weil mir das Konzept eines Außerirdischen, der nach irdischen Maßstäben gottgleiche Kräfte hat und jederzeit den Strahlemann und Gutmenschen gibt, der keiner Fliege was zuleide kann, nie so recht zusagen wollte, weshalb ich auch grundsätzlich den Ansatz hier begrüße, Clark Kent aka Superman aka Kal-El mit ein wenig mehr Grauschattierungen zu versehen, was zumindest im Ansatz geglückt sein mag, derweil ich Henry Cavill durchaus für charismatisch genug halte, die Rolle zu schultern. Problematischer wird es dann allerdings bei der Inszenierung selbst oder besser gesagt dem Storytelling, denn das ist reichlich verworren, wobei es mir hier nicht darum geht, dass ich dem Geschehen nicht hätte folgen können, sondern schlicht und ergreifend darum, dass die narrative Struktur unnötig verschachtelt erscheint und dadurch sämtliche Geschehen auf ärgerlichste Art zerfasern. [...]

            • 4 .5

              Die Avengers habens vorgemacht, jetzt rückt die Justice Leage nach. Ich denke mal es ist auch hier der Zweck eine neue Kinoserie zu starten die sich dann mit anderen überkreuzt, wobei andere Titel bislang nicht großartig angekündigt sind. Dafür bekommt man hier den Prototypen aller Superhelden geboten der eigentlich nur ein Problem hat: er ist zu perfekt. Unverwundbar, grundgut … es ist schon klar dass man aus so einer Figur keine ordentliche Kinofassung geschraubt bekommt. Aber trotzdem kriegt „Watchmen“ Regisseur Zach Snyder hier eine unterm Strich brauchbare Version hin, wenngleich nicht ganz fehlerfrei: wer den Superman Background kennt wird aus der mit permanenten Zeitsprüngen erzählten Art kaum Neues erfahren, wer es nicht kennt kann hier und da mal Fragen haben. Obendrein scheiden sich an Henry Cavill die Geister, da er zwar toll aussieht und auch eine bestimmte Austrahlung hat aber eigentlich kein richtiger Schauspieler ist. Immerhin überrascht der Film vor allem im letzten Drittel in Punkto Action: der Showdown in dem Superman und der fiese General Zod sich den Schädel einschlagen erreicht fast „Transformers“ Ausmaße – aber trotzdem droht aufgrund kollabierender Hochhäuser und Konsorten des öfteren Mal ein gewisses „Übersättigungsrisiko“. Halten wir fest: zu Höchstform ist weder dieser Film noch sein Held aufgelaufen, aber es besteht Hoffnung. Allerdings, gemessen an den großen Konkurrenten: es wird weder die Leichtigkeit von „Spiderman“, die „Tragik“ der Dark Knight Filme oder aber der Spaßfaktor der „Avengers“ erreicht.

              Fazit: Langatmig und mitunter schwer, dafür dem imposantesten Shodown der möglich war!

              Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=AXo142t3dpw

              • 7 .5

                also in sachen action dreht der voll auf...

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                • 7 .5
                  Atila471 18.06.2017, 22:54 Geändert 18.06.2017, 22:57

                  Achtung! Text enthält Spoiler!

                  Sehr gut gelungener Superheldenfilm. Zack Snyder leistet hier großartige Arbeit.
                  Der neue Superman ( Henry Cavill ) gefällt mir, als wäre er für diese Rolle geboren.
                  Auch die Nebenrollen mit Starbesetzung ( Crowe, Kostner, Fishburne und Co. ) sind klasse gespielte Charaktere. Der Film hat zwar ein paar kleine Schwächen, so finde ich z.B. wie mein Vorredner schon schrieb, den sinnlosen Tod von Kevin Costner etwas merkwürdig. Auch hätte ich toll gefunden die Verwandlung von Clark zu Superman wäre etwas eindrucksvoller gewesen. Und leider nervt der Charakter Lois Lane etwas. Jedoch konnte der Film mit seiner Atmosphäre, dem düsteren Look und dem toll inszenierten Endkampf gut Punkten.

                  Für mich einer der besseren Superheldenfilme und der beste Superman Film. Toller Start ins dc Extended Universe

                  • 7

                    Hat mir ganz gut gefallen, hier gibts tolle Effekte und Kampfszenen zu bewundern. Vor allem hat mich gefreut das Maika Traue (Faora) als Deutsche eine Rolle in Man of Steel ergattern konnte.

                    • 7

                      Man Of Steel -> seltsamerweise noch nicht von mir rezensiert.
                      Insgesamt eigentlich ein epischerer Film, als meine Bewertung von 7/10 es erahnen lässt.
                      Zunächst mal ist der Film ein mindestens ebenso guter Start seines Universums wie es zuvor Iron Man im MCU war. Ich hatte mir immer einen Superman-Film gewünscht, in dem klar wird, welche Probleme der kleine Clark in seiner Kindheit hatte. Der Film repräsentiert außerdem den schönen Vater-Sohn-Konflikt. Die Szene, in der Kal El seine Bestimmung von seinem Russel-Crowe-Robin-Hood-Dad übermittelt bekommt, und der Man-Of-Steel das erste Mal die Schwerkraft der Erde überwindet und kontrolliert, hat die ideale Mitte zwischen dem ersten Superman, der einfach nur gut springen konnte, und dem klassischen, bekannteren Superman, der richtig fliegt, gefunden. So hat der Zuschauer so richtig mitgefühlt, wie jemand mit Übermenschlichen Fähigkeiten eben lernt, die Schwerkraft für dich zu nutzen und damit zu spielen, um seine Grenzen zu erfassen. Eine der wohl epischsten Helden-Kinoszenen der Jetzt-Zeit.

                      Clark hatte sich nie an die Krypton-Atmosphäre gewöhnt, stattdessen hat die Erdensonne ihn über die Jahrzehnte gestärkt. Eine Idee, welche sich an der alt-biologischen Frage orientiert, wie überlebensfähig der Mensch wohl ohne die Sonne ist und inwiefern sie ihm Kraft gibt. Diese philosophische Note, welche schon aus den Comics stammte, hatte den fliehenden Brandon-Routh-Superman (welcher einfach mal 5 Jahre im Weltall herumschwirrte???Whut?) nicht erreicht, obwohl sie wichtig ist für die Saga. In BvS wurde das auch nochmal wunderbar thematisiert.

                      Aber das eigentliche Manko des Films liegt genau da... ich weiß, dass der Man Of Steel einen würdigen Gegner braucht, welchen er in Zod auch hatte, aber wie hatte Zod auf demselben Niveau in wenigen Stunden so gut von der Sonne aufgeladen werden, was bei Kal El Jahrzehnte andauerte... eine logischere Erklärung wäre die Allein-Gegen-Alle-Story gewesen, in der Superman gegen jeden der verbrecherischen Kryptonier kämpfen müsste, bevor diese die Erde zerstören.

                      Und dann die Art, wie gekämpft wurde... dieses "Wir boxen uns unverwundbare Übermenschen gegenseitig durch die Gegend, auch wenn es keinen Sinn ergibt." ...natürlich im besten, derzeit möglichen CGI und schwindelerregenden Wackelszenen.

                      Diese Kleinigkeiten sind letzten Endes die Action des Films, welcher ansonsten exzellent besetzt und mit tollen Ideen gespickt war. Tolle Zitate und Symbolik runden das alles ab. Dadurch haben wir einen gelungenen Start in ein gelungenes DCEU.

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                      • 5

                        „Man of Steel“ ist stillvoll und düster, aufgrund der langweiligen Figuren, der uninteressanten Geschichte und der zu bemühten Ernsthaftigkeit jedoch ein enttäuschend dröges Reboot des klassischen Superhelden. Die Bilder sind schick, während der ausufernden Actionszenen aber zu künstlich.

                        • 10

                          Oh Nein, ich habe ja noch gar keinen Kommentar darüber geschrieben gehabt :-(

                          Einfach gesagt, sehr gut gemachter Superman Film, bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie zB der Tod von Jonathan Kent, war seh albern!

                          Düster, Musik geil, Supi geil. Für mich immer noch 10 Punkte!!!

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                          • 6 .5

                            Ich mag die neuen Superhelden-Filme (DC/Marvel) meist nicht so sehr, das ist auch hier der Fall. Definitiv ist dies hier aber eine der besseren Comicverfilmungen.
                            Erstaunlich ist bei fast 2,5 Stunden, dass keine Längen entstehen.

                            Wer den Hintergrund nicht zumindest im Groben kennt, wird durch die verschiedenen Erzählstränge allerdings womöglich im ersten Durchgang überfordert sein.

                            Die Inszenierung, die Action und die CG sind enorm, das ist ohne Zweifel. Der Film kann auch mich ein Stück weit mitreißen, bleibt am Ende aber dennoch eine klassische Comicverfilmung der 20xxer. Viel Action, ein bisschen Romanze - es fehlt das wirklich besondere, was z.B. Guardians oder Deadpool es haben.

                            Fragen, die ich mir noch stelle (SPOILER!) :
                            Wie(so) wird das Springen zu fliegen?!

                            Wieso haben die Angreifer im Kampf auf der Erde so enorme Kräfte?
                            Das Entscheidende scheint in diesem Film die Atmosphäre zu sein (nicht Kryptonit). Sie tragen Atemgeräte, um die Erdatmosphäre zu überleben - dennoch gewinnen sie scheinbar enorm an Stärke? Oder sind das die Schutzanzüge auch verstärkende Kampfanzüge?

                            • 4 .5
                              Isarbomber 10.04.2017, 11:06 Geändert 04.09.2017, 10:32

                              Kaum zu ertragendes CGI-Monster, das blasse Charaktere und Story völlig an die Wand drückt. Einfach nur belanglos.

                              • 7 .5
                                necrotorian 08.04.2017, 17:26 Geändert 08.04.2017, 17:30

                                Nachdem Superman Returns damals ein völliger Misserfolg war und er zurecht von Kritikern in der Luft zerrissen wurde war es lange Zeit sehr ruhig um Superman.
                                Mit dem Reboot "Man of Steel" feierte er 2013 seine große Rückkehr auf die Leinwand.

                                Technisch ist "Man of Steel" absolut sehenswert. Die Effekte sind hervorragend (auch die Tiefenwirkung der 3D Effekte) und der Sound bringt die Surround Anlage zum Schwitzen.

                                Der Schwachpunkt von Man of Steel ist ein wenig die Story, die zwar in Ansätzen sehr interessant ist, aber hin und wieder gibt es regelrechte Spannungstiefs. Sehr gut gefallen mir die gut gezeichneten Charaktere, wenn auch manche Dialoge in Action Szenen etwas arg kitschig sind.
                                Vielleicht hätten ein paar weniger Szenen (15-20 Minuten) dem Film auch sehr gut getan.

                                Das machen aber teilweise die Darsteller wieder wett. Denn der Cast ist schon großartig. Von Russell Crowe über Michael Shannon, Amy Adams, Michael Kelly und Kevin Costner bis hin zu Diane Lane und Laurence Fishburne ist der Film hervorragend besetzt. Und auch Henry Cavill passt sehr gut und liefert eine gute Darstellung ab (passt auf jeden Fall besser als Brandon Routh).

                                "Man of Steel" ist eine sehr gelungenes, sound- und bildgewaltige Rückkehr von Superman mit einem großartigen Cast, aber mit einer paar Schwächen in der Story.

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                                • 1

                                  Heute muss Superman ein "Bad Boy" sein....sonst noch so dämliche Ideen?

                                  • 5
                                    Der Staudenprinz 15.03.2017, 11:18 Geändert 15.03.2017, 12:19

                                    Endlich habe ich "Man of Steel" gesehen und jetzt verstehe ich auch, warum Batman Superman bekämpfte. Er wollte einen weiteren Film verhindern... Ne, Spaß bei Seite, alles war nun auch nicht schlecht. Da wären zum Beispiel die ruhigeren Parts mit Kevin Costner, die gefielen mir sehr gut. Das CGI sah zu großen Teilen grandios aus und der Sound ging voll in Ordnung. Zu bemängeln gab es aber auch was. So war mir das Pacing zu unausgewogen. Während die ersten zwei Drittel des Films im Schneckentempo dahin krochen, fühlte sich das letzte an wie ein Dragsterrennen. Gegen Ende wurde mir das Ganze zu unübersichtlich und die Story war jetzt nicht gerade das, was ich als besonders beschreiben würde. Außerdem werde ich mit Amy Adams als Lois Lane nicht so richtig warm. Desweiteren fand ich, dass gerade diesem Streifen ein Comic Relief gut getan hätte.
                                    Fazit: Hat mich nicht überzeugt, aber wer konnte ahnen, das es noch schlimmer kommen könnte

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                                    • 6 .5

                                      die meisten avengers filme, die sich nebenbei bemerkt alle nichts trauen, und die man ja auch nie hart kritisieren kann, denn sie nehmen sich ja nicht zu ernst und können deshalb auch nicht ernst bewertet werden, sind filmisch und schauspielerisch schlechter als dieser film. ich kenne keine comics aus beiden lagern, und habe mich sogar ewig vor diesem film aufgrund seiner schlechten wertungen gesträubt, aber ich muss sagen dass mich nahezu alles mehr anspricht als beim ersten avengers beispielsweise. vor allem das weglassen dieser feigen selbstironie sagt mir extrem zu. bei dem film läuft nicht alles rund, aber immerhin ist er ambitioniert genug etwas ernster genommen zu werden und auch eine tiefgründigere geschichte zu erzählen, und allein der mut auf das risiko hin damit zu scheitern sammelt bei mir erheblich mehr sympathiepunkte als die produktionen des hauses marvel (x-men filme nicht mit eingerechnet), die immer und immer und immer wieder nach exakt dem gleichen schema ablaufen, ohne großartig neue aspekte einzubringen. nicht einmal der "civil war" traut sich inhaltlich irgendwas und das trotz einer ansich recht spannenden thematik. letzendlich alles heiße luft und superseicht, aber das kommt vermutlich bei den kinogängern, die unter anderem filmen wie fack ju göthe und shades of grey hohe einspielergebnisse verschaffen, besser an.
                                      fazit: ich mag den film trotz mehr oder weniger großer makel dank seiner ernsthaftigkeit, seiner ambitionen in diesem genre, und seiner bei weitem epischer und gelungeneren filmischen inszenierung (ich bin kein ultimativer actionfan, aber wenns zwischen superman und seinen widersachern kracht, dann hat das schon sehr epische ausmaße die sich schön ansehen lassen) im vergleich zu den marvel filmen, und freue mich auf mehr davon (ja ich fand auch suicide squad nicht halb so schlecht wie alle gesagt haben).

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                                      • 8 .5

                                        Ein atemberaubendes SUPER für Superman ("Man of Steel"). ;)

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                                        • 5

                                          Eines vorweg: Ich bin nicht Teil dieses DC-Marvel-Universums (allein diese Formulierung lässt Fans vermutlich gerade kotzen) und habe bis zu diesem Film lediglich die Batman-Filme von Michael Keaton bis Christian Bale gesehen.
                                          Deshalb entschuldige ich mich vorab schon einmal bei den Fans solcher Verfilmungen und Superhelden/-schurken, da ich davon absolut keine Ahnung habe und nur meine Meinung zum Film abgeben möchte.
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                                          Ich hatte bezüglich Man Of Steel wirklich die Hoffnung, in die Thematik "Superman" faktenbezogen, technisch der modernen Zeit entsprechend und schauspielerisch angemessen geführt zu werden. Ersteres war es vermutlich, was mir den Film dann letztlich zunichte gemacht hat. Für jemanden, der sich mit dem Material bzw. der Figur Superman/Clark Kent nicht auskennt, war es schwierig, den Entscheidungen und damit der Story zu folgen. Daher fühlte ich mich eher wie in einer englischsprachigen Dokumentation als einem Blockbuster (ohne Untertitel, der saß in Form eines Freundes neben mir, der mir abschnittsweise den Film erklärt hat).
                                          Die Länge hat mir dann einfach den Rest gegeben.

                                          • 4 .5

                                            Irgendwie hatte ich so das Gefühl, das der Film inhaltlich nicht viel hermacht. Und mein Gefühl hat mich nicht enttäuscht.

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                                            • 7
                                              ChaozzZJohnny 29.11.2016, 13:34 Geändert 29.11.2016, 13:56

                                              Kameramann: "Okay, jetzt an paar schöne, ruhige Landschaftspanoramen, um das Pacing mal ein bisschen abwechslungsreicher zu gestalten."

                                              Zack Snyder wutentbrannt: "WACKEL AN DER VERDAMMTEN KAMERA! WACKEL! WAAAAAAAAAAAACKEEEEEEEEEEEEEEEEL!!!!!"

                                              Ach ja: Mittlerweile muss ich nur noch an eines denken, wenn ich Hans Zimmer höre: https://youtu.be/aTRSmjUfYrs?t=27s

                                              Aber mal ein paar Worte zum Film selbst. War nicht so scheiße wie ich erwartet hatte, teilweise richtig schön gefilmt, mir gefällt auch der ironiebefreite Auftritt, aber durch die bereits erwähnten und weitere Kritikpunkte, wie das stellenweise absolut billige CGI, auch ein Zögling des modernen, austauschbaren ADHS-Comic-Blockbusterkinos, was mir einfach nur unsäglich auf die Nüsse geht.

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                                              • 7

                                                Die Neuauflage schiebt alle anderen in den Schatten. Die Ausserirdischen, die sehr bedrohlich wirken und auch kein bisschen übertrieben wirken, bringen diesen Streifen eindeutig in die obere Rangliste der Superheldenmoviecharts. Die Kampfszenen sind absolut gigantisch und die Effekte sind Brillant. Eine klasse Superman Neuauflage, der im Superheldenuniversum (einer) mein(er) Favorit(en) ist.

                                                • Diese wackeligen Aufnahmen, sogar in ruhigen, actionlosen Szenen, haben mir komplett die Motivation zum weitergucken genommen. Ich habe nach der Hälfte abgebrochen. Ich finde Filme in Wackeloptik sehr anstrengend zu gucken, vor allem wenns so unnötig eingesetzt wird wie hier.

                                                  • 9

                                                    + Tolle Effekte
                                                    + Visuell atemberaubend
                                                    + Großartige Story
                                                    + Grandiose Action
                                                    + Super Musik
                                                    - Das Schauspiel könnte besser sein