Suspiria - Kritik

Suspiria

IT/US · 2018 · Laufzeit 152 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Thriller, Fantasyfilm · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Auch wenn man das Kino mit gemischten Gefühlen verlässt, ist der neue Suspiria ein eigenwillig-reizvoller Horrorthriller, der nicht zuletzt von seinen prägnanten Schauspielleistungen lebt.

    • 6
      FilmDienst.de 15.11.2018, 10:43 Geändert 15.11.2018, 10:44

      Guadagnino scheint sich mehr für die politische Ambitioniertheit Schlöndorffscher Filme der 1970er-Jahre zu interessieren als für den Giallo-Horror von Dario Argento.

      • 8

        Statt im Respekt vor Argento zu erstarren, erschafft Luca Guadagnino seine ganz eigene Vision: ein kühner, exzessiver Trip ins Vieldeutige, glänzend gespielt und getanzt, mit hypnotischer Musik von Thom Yorke. [Patrick Seyboth]

        3
        • 3 .5

          Der talentierte Guadagnino wollte unbedingt einen großartigen Film machen, wurde aber zum Opfer seines eigenen Enthusiasmus.

          • 7 .5

            Nach dem Film fragt man sich, was man da gerade gesehen hat, aber man wird Suspiria garantiert nicht so leicht vergessen.

            • 4

              Suspiria ist ein protziger Ausraster weiblicher Gewalt.

              1
              • 7

                Guadagnino hat eine ambitionierte Hommage gedreht, die aber nicht von ihrem intellektuelleren Ansatz profitiert [...].

                • 6

                  Insgesamt bietet der Film einprägsame Bilder und damit viel Stoff für eine Diskussion über Schönheit und Kunst.

                  • 8

                    [...] Die Unruhe, die Luca Guadagnino in den ersten Minuten seines Films etabliert, spielt dem provozierten Unbehagen wunderbar in die Karten. Suspiria ist ein Fest von Verfremdung und Entfremdung, das in jeder Szene mindestens ein verführendes Element mit einem abstoßenden vereint. Eine Taktik, die sich besonders im Hinblick auf das abartige, gewaltige Finale auszahlt. Hier bannt Luca Guadagnino einen Albtraum auf die Leinwand, dem wir hilflos ausgeliefert sind. Die Bewegung der tanzenden Körper überträgt sich mit erschütternder Gewalt auf den Film selbst, der sich nach quälenden Beobachtungen plötzlich überschlägt und im Fassungslosen endet. Und dann der Regen. Regen, der unaufhörlich auf die Erde dieses brüchigen Berlins prasselt und all den Schlamm und Dreck von der Straße spült, sodass am nächsten Morgen nur sichtlich mitgenommene Gesichter von dem Grauen zeugen, das sich in der Nacht im Verborgenen zugetragen hat. Wer also erinnert sich in dieser Welt, die ihre eigene Geschichte verdrängt? Bei all den Fragen, die Luca Guadagnino in Suspiria stellt, gelingt es leider nur bedingt, im Rahmen seiner Antworten wieder elegant den Bogen zum Anfang zu schlagen. [...]

                    6
                    • 7

                      „Suspiria“ dürfte der Horrorfilm sein, an dem sich dieses Jahr die meisten Geister scheiden werden. Die Neuauflage des Klassikers macht aus dem wilden Rausch der 1970er verkopftes Arthouse in düsteren Farben, das eher beklemmend-atmosphärisch als spannend ist. Als solches ist die Geschichte eines geheimnisvollen Tanzensembles aber durchaus sehenswert für all die, die auf herkömmliche Jump Scares verzichten können.

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                      • 5 .5

                        [...] Ein Kunstfilm über Tanz und Hexen im geteilten Berlin, der sich selbst so ernst nimmt, dass er vergisst uns zu erschrecken.

                        • 7

                          Das Ganze ist schon relativ krude, aber Horror darf doch auch ein bisschen krude sein. Ich finde, [Luca Guadagnino] verwebt da doch vieles sehr geschickt.

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                          • 4

                            [...] Ein blasses, aufgeblasenes Remake.

                            • 5

                              [...] Kein neues Gore-Fest für die Sinne, sondern reichlich unausgegoren.

                              • 7

                                "Gedärme, geteiltes Deutschland und Hexenkraft, wenn der Arzt kommt. Luca Guadagninos "Suspiria" ist nur zum Teil der Horrorfilm, der er zu sein verspricht. Weil er viel mehr sein will." [Frédéric Jaeger]

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