Swiss Army Man - Kritik

Swiss Army Man

US · 2016 · Laufzeit 97 Minuten · FSK 12 · Komödie, Abenteuerfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 8 .5

    Fundstück. Anders. Sehenswert. Einzigartiges Kino. Pflichtprogramm. Paul Dano und Daniel Radcliffe spielen grandios die Geschichte vom Leben und Tod. Danke, Dan Kwan und Daniel Schreinert für Kino der anderen und besonderen Art.

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    • 6 .5

      Ich habe ganz ehrlich keine Ahnung, wie ich diesen Film bewerten soll....xD

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      • 7

        Tragik-Komödie über soziale Isolation, Liebe, Gesellschaft. Sehr originell und grotesk. Manchem Zuschauer vermutlich zu anstößig. Aber wer darüber hinwegsieht und sich darauf einlässt, bekommt eine süß-traurige Geschichte zu hören, die einen reflektieren lässt, über diejenigen, die wir als Außenseiter in der Gesellschaft wahrnehmen.

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        • 1

          Selten so einen schlechten Film gesehen. Es wird versucht Banalitäten des Alltags in einen pseudo-psychologischen Kontext zu setzen. Dabei wird so mancher guter Dialog vom überstrapazierten Furzwitz übertönt. Endgültig die Schwelle zum fremdschämen hatte der Film erreicht, als hier in Verkleidung (u.a. als Frau) zusammenhangslose Geschichten aus dem Alltag nachgespielt werden. Beginnt der Film noch annehmbar driftet er in vollkommen diffuse und infantile ab. Spätestens ab dem zweiten Mal ist der Witz mit der Erektion nur noch peinlich. Das Ende setzt den ganzen die Krone auf. Der Film wird durch das Ende vollkommen belanglos.
          Der Film ist nur ein warmer Furz, der sich schnell verflüchtigt. Wer hier etwas tiefgründiges erwartet ist definitiv falsch. Investiert die 90 Minuten in etwas anderem.

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          • 5 .5

            war schon ein stranger streifen...g

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            • 5 .5
              ScV 26.03.2018, 19:38 Geändert 01.04.2018, 01:41

              Puh, also ganz schwer einzuordnender Film. Schön grotesk, ja. Aber auch n bissl sehr psycho. Ich tippe mal, 80% der Zuschauer gucken den nicht ein weiteres Mal. Muss man nicht zwingend gesehen haben.

              • 8 .5

                https://www.movie-infos.net/datenbank/Entry/83-Swiss-Army-Man/

                Fazit

                "Swiss Army Man" ist ein einfallsreicher, einzigartiger Film, den man so noch nicht gesehen hat und so schnell wohl auch nicht mehr zu sehen bekommt. An jeder Stelle merkt man die Hingabe der Macher. Das Feel-Good-Movie geht ans Herz, bietet aber auch einige wirklich innovative Lacher. Wer mal etwas anderes sehen möchte, wird hier aufgrund der ausgeprägten Kreativität definitiv fündig.

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                • 2 .5

                  Um Himmels Willen, was war das denn? Groteskes, ja, makaberes habe ich erwartet und auch bekommen, doch damit, wo diese Skurrilitäten hinführen war ich absolut nicht zufrieden.
                  Zuerst einmal beginnt alles recht spaßig, als zum Beispiel Daniel Radcliffe, der übrigens einen guten Toten abgibt, was ich durchaus positiv meine, als Jetski missbraucht wurde. Da dachte ich noch "Hey, das könnte eine klamaukige Version von "Cast Away" werden", doch schon bald würde ein gänzlich anderer Weg eingeschlagen. Das ansich ist ja in Ordnung, mir hätte auch eine etwas seltsam in Szene gesetzte Sozialkritik gefallen, zum Teil ging es sogar in die Richtung. Meinetwegen hätte Manny einfach nur ein Hirngespinnst von Hank, dargestellt durch einen guten Paul Dano, sein können, der ihm durch die Einsamkeit erschien und ihm den Lebensmut zurück gibt. Doch dann kam das Ende und plötzlich ist Hank ein verrückter Stalker, der mit einer Leiche im Wald haust, vielleicht war er nie auf einer Insel, seine Intentionen werden nicht offenbart und auch sonst ist von einer Aulösung weit und breit keine Spur, was mir den Film sehr verdorben hat, neben den zum Teil zu ausschweifenden Mono/Dialogen.
                  Fazit: Als reine Komödie hätte es vielleicht funktioniert, als Drama um eine gespaltene Persönlichkeit auf Survivaltrip vielleicht auch. Als dritte Möglichkeit wäre noch eine Gesellschaftskritik gewesen, doch man entschied sich für die denkbar schlechteste Variante, versuchte alles zu vermischen und das Publikum mit einem unbefriedigenden Ende abzuspeisen. Bei mir hats nicht funktioniert.

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                  • 8

                    1. Auch wenn Radcliffe nicht wirklich viel tun musste, aber einen halbtoten zu spielen und dennoch eine tolle Leistung an den Tag zu bringen, verdient Applause.
                    2. Die Geschichte ist wirklich verrückt. Gibt vermutlich nichts vergleichbares.
                    3. Schöne Aufnahmen. Viel buntes mit viel Fantasy umgesetzt.
                    4. Für mich ein mega guter Soundtrack. Gänsehaut-Feeling!
                    5. Toll untermahlte Gefühle des Protagonisten.
                    6. Eine schöne Erzählung über Freundschaft und dem Zwischenmenschlichen.
                    7. Ah wie oft musste ich bei diesem Film lachen und schmunzeln. MADEMYDAYMOVIE
                    8. Leider enttäuschte mich das Ende. Hätte mir das mehr gewünscht.

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                    • 3

                      Der Film ist durchweg schwach und unsinnig, aber das Ende führt nochmals zu einer massiven Abwertung. Was für ein Sch...

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                      • 3
                        RoboMaus 24.02.2018, 09:17 Geändert 05.05.2018, 20:48

                        Zu 'Swiss Army Man' (2016) erhob sich in den ersten zehn Minuten der Gedanke: "welch ein krass abgefahrenes Kleinod" - schön derb-grotesk, machmal auch witzig (Radcliffe-Jet Ski). Doch nach der gelungenen, kurzen Einführung wechselt der Plot zu einer Form, mit der ich überhaupt nichts mehr anfangen kann: de facto gibt es keine Handlung, dafür wird permanent geredet. Schlimmer noch, es wird eher monologartig geredet, wobei Paul Dano seine Formulierungen einer Leiche (Radcliffe) an den Kopf wirft, die sogar auch etwas zu sagen hat.

                        Ja, es geht um Menschlichkeit, Vereinsamung, Tragik, Selbstfindung durch Selbstreflexion, usw., schön philosophisch-metaphorisch in Subtexte verpackt, die manch geneigter Zuschauer gerne ausliest, was Höchstnoten auslösen mag. Auf mich wirkt das leider nur wie ein nicht enden wollendes Geblubber, das mich aus Kino-Sicht inhaltlich nicht im Geringsten tangiert.

                        Will ich mir so etwas eineinhalb Stunden lang anhören, während ansonsten nichts passiert? Definitiv nein.
                        Hat das Unterhaltungswert? Definitiv nein.
                        Ist das witzig? Nein.

                        Als Idee und Groteske nicht schlecht (dafür die 3 Punkte), aber in Form und Umsetzung unerträglich.

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                        • 7

                          Total irre, was da abgeht. Aber hinter der unterhaltsamen, schrägen Fassade ist SWISS ARMY MAN zu tiefst rührend und aufrichtig. Ein bisschen irritierend, wie ich mich in gewissen Facetten der Einsamkeit wiedergefunden habe. Umso mehr Spaß hatte ich bei der Selbstreflexion, während Dano und Radcliffe wirklich alles aus ihren Figuren rausgeholt haben. Witzig, tragisch, raffiniert.

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                          • 9

                            Ein wirklich schöner und meiner Ansicht nach optimistischer Film, in dem so unglaublich schön die Gefühle der Protagonisten in Wort und Bild beschrieben werden, wie ich es vorher nie gehört und gesehen habe.

                            Gebt dem Film eine Chance!
                            Nach den ersten 20 - 30 Minuten stellt man fest, dass in dem Streifen mehr steckt als man anfangs vermuten mag.

                            In diesem Film erfährt man mehr über die Liebe als in den meisten Liebesfilmen.
                            Man erfährt mehr über Menschlichkleit als in den meisten Dramen.
                            Und gibt es mehr zu lachen, als in den meisten Komödien.

                            Hut ab!

                            Zusätzlich gibt es ein bemerkenswertes Schauspieler-Duo und eine wunderschöne Filmmusik!

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                            • 8 .5

                              Ein sehr einzigartiger Film. Der Trailer bzw. die Prämisse allein machen den schon sehenswert. Die Kreativität, was Paul Dano alles mit Daniel Radcliffe als Leiche anstellt, ist einfach nur erheiternd und super witzig. In ständigem Konflikt zwischen Ungläubigkeit, dass das gerade wirklich passiert ist, und schallendem Gelächter ist die erste Stunde des Films super unterhaltsam. In der letzten Stunde, wenn es etwas mehr daran geht, was das Ganze soll, wird der Film etwas ernster und deprimierender, und nicht mehr ganz so stark wie davor, aber nichtsdestotrotz immer noch interessant. Daniel Radcliffe ist stark, seit Jahren eine sehr abwechslungsreiche Rollenauswahl in kleineren Filmen mit stets guter Leistung. Ein Film über jemanden, der sich umbringen will, und dann die Schönheit des Lebens wiederentdeckt. Ein Film, der vollkommen banane ist und definitiv nix für jedermann ist, aber ich finde, der Trailer ist da ein guter Gradmesser. Eine absolute Überraschung und einer der besten Filme des Jahres 2016.

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                              • Sternenkind68 26.01.2018, 06:23 Geändert 26.01.2018, 06:28

                                Der Film wird ohne Wertung von mir bleiben, da ich die Sichtung nach vierzig Minuten abgebrochen habe.
                                Und dabei hatte ich schon am Tag zuvor lediglich eine halbe Stunde geschafft, da ich dringend Schlaf nachzuholen hatte.
                                Der Film schafft es für mich nicht, seine originelle Idee über die gesamte Laufzeit zu retten.
                                Was anfangs lustig war, wird irgendwann nur noch nervig, peinlich und eklig.
                                Da ich nicht spoilern will, gehe ich hier nicht auf einzelne Szenen ein.

                                Immerhin bekommt Daniel Radcliffe hier die Gelegenheit, etwas ganz Anderes als "Harry Potter" zu machen.

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                                • 9

                                  Swiss Army Man ist wohl der einzige Film, in meinem bisherigen Leben, der so unsagbar viele WTF Momente aufweist das ich beim schauen gar nicht mehr aufhören konnte zu grinsen und zu kichern. Daniel Radcliffe´s Schauspiel, besonders seine "Visage" und Paul Dano´s Hang zum Melodram machen den Film zum ausgezeichneten Trip, den ich so schnell nicht vergessen werde!

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                                  • 8

                                    “Swiss Army Man” ist ein toller Film mit kleinen Schwächen! Würden die beiden Regisseure die Körperfunktionen der Leiche Manny etwas weniger in den Mittelpunkt stellen, wäre er ein nahezu perfekter Film, der dazu einlädt zu diskutieren und zu interpretieren. Ein Film, der zum nachdenken anregt und dabei eben nicht diesen einen großen Kritikpunkt mitbringt. Wer sich von dem massiven Furzeinsatz und ähnlichen Dingen nicht zu sehr ablenken lässt, bekommt somit hier einen Film, der aus der Masse heraussticht und überzeugt. Vor allen Dingen bekommt man dann einen Film den es sich lohnt zu schauen, denn viel zu oft schaut man sich sonst Filme an, die den normalen Hollywoodregeln regeln folge und zu wenig riskieren. “Swiss Army Man” ist endlich mal wieder ein Film der von den ausgetretenen Pfaden abweicht und seine eigenen Wege geht. Mir hat‘s gefallen! Von daher: anschauen!

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                                    • 3 .5

                                      WTF? Ich hab ja wirklich ne Schwäche für seltsame Filme, aber damit konnte ich nun wirklich nichts anfangen. Für so wenig Inhalt war er auch deutlich zu lang.

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                                      • 9
                                        999CINEASTOR666 04.11.2017, 17:17 Geändert 05.11.2017, 14:48

                                        Swiss Army Man / US/SE / 2016

                                        >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

                                        Wow!!! Diese ehrgeizige und wertvolle Indie-Perle ist anders.
                                        Ich habe selten, oder vielleicht auch noch nie, einen Film gesehen, der solch eine wundervoll sonderbare und herzergreifende Parabel auf Hu­ma­ni­tät, Außenseitertum, Vereinsamung und der Suche nach Liebe, so dermaßen sympathisch, charmant, skurril und phantasievoll, aber auf der Metaebene auch so dermaßen tragisch und dramatisch, verpackt hat.
                                        Ohne altersdiskriminierend wirken zu wollen, würde ich aber behaupten, dass die Philosophie dieses liebreizenden, lebensbejahenden und hoffnungsvollen Flicks, wohl nur den adoleszent gebliebenen Geist hochprozentig ansprechen wird.
                                        Ein hin- wie mitreißender und vor grotesker Kreativität überschäumender magischer Mindfuck-Moment jagt unaufhaltsam und urkomisch den nächsten.
                                        SWISS ARMY MAN steckt voller sinniger Hirngespinste, existenzieller Imaginationen und surrealer Aufrufe zur Menschlichkeit, die auf originellen Wege Eindringlichkeit schaffen.
                                        Außerdem ist DANIEL RADCLIFFE, als Schweizer Taschenmesser-Variante einer Leiche, einfach Gold wert.
                                        Nur das bittersüße Ende wird ein klein wenig von Pathos überschattet und die Happiness wirkt deswegen etwas erzwungen.

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                                        • 6

                                          Als Daniel Radcliffe Fan musste ich mir diesen Film ansehen, auch wenn das Thema mich nicht angesprochen. Lustig fand ich den Film ab und zu aber es gab auch stellen, wo ich fast eingeschlafen bin. Am Ende bekommt der eine 6 von mir für die mutige Idee und die gute Umsetzung.

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                                          • 9

                                            Bläh dich frei!!!

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                                            • 8

                                              Ein herrliches Furzdrama, dass sowohl humorvoll unterhält und gleichzeitig zu tränen rührt. Besonders einfühlsam wird die Fantasie der Hauptfigur beschrieben, wie er zusammen mit seinen Leichenkumpel zu sich selbst findet. Gegen Ende wird die Fantasy jedoch etwas überspitzt und zu eindeutig dargestellt. Die skurrilen Szenen sind im Gesamteindruck allerdings mehr spaßig als peinlich.

                                              • 8

                                                Jetzt muss ich immer weinen, wenn ich pupse.

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                                                • 7 .5

                                                  [...] Der IMDb lässt sich entnehmen, dass Paul Dano in einem Interview gesagt hat, er wolle die Rolle in "Swiss Army Man" übernehmen, nachdem er die Synopsis zum Film gelesen hatte, die da lautete " the first fart makes you laugh and the last fart makes you cry." und tatsächlich fasst das nicht nur den Film durchaus trefflich zusammen (auch wenn ich mir das im Vorfeld nicht habe vorstellen können), sondern erklärt auch den Reiz des Projekts, das so ziemlich allen Konventionen zuwider läuft und selbstredend gerade dadurch so reizvoll wird. So mutet der von Dan Kwan und Daniel Scheinert geschriebene und inszenierte Film zunächst wie ein typischer Sundance-Filmfestival-Vertreter an, hat jedoch gerade dort die Zuschauer in Scharen aus dem Saal vergrault, was natürlich auf den ersten Blick nicht für den Film zu sprechen scheint, doch ist es auch ein Erlebnis in Etappen und auch ich habe kurzzeitig gefremdelt, als Daniel Radcliffe als Leiche an Land gespült wird und sich in scheinbar nicht enden wollenden Flatulenzen ergeht, die einerseits der Figur des von Paul Dano gespielten Hank den Selbstmord verleiden, ihm alsbald darauf wiederum als Antrieb dienen, um auf der Leiche "reitend" über das Meer zu sausen. [...]

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                                                  • 5

                                                    Daniel Radcliffe in der Rolle seines Lebens. :D

                                                    Unentwegt versucht der Film Sentimentalität durch Vulgäres aufzulockern was gänzlich scheitert und ersteres eigentlich nur noch verschlimmert. Außerdem passiert 90 Minuten das Gleiche in Endlosschleife. Beispielsweise schnelle Cuts mit Musik, vorzugsweise am Lagerfeuer um das Publikum etwas anzuheizen und sich von dem Film vereinnahmen zu lassen, was natürlich in dieser Häufigkeit eher abkühlt. Außerdem ist der Ansatz schrecklich langweilig einen Behinderten, ein Kind, oder wie hier, eine Leiche zu nehmen, um durch die Naivität geleitet über gesellschaftliche Konventionen zu sprechen. Wären zwei Intellektuelle auf der Leinwand würden vielleicht interessante und nicht ganz offensichtliche Erkenntnisse vorgeschlagen werden, so etwas gibt es in diesem Film nicht. Sonst passiert in diesem Film öfters etwas Unerwartetes, worauf Dano überreagiert um sich daraufhin erneut zu entschuldigen, wobei die Reaktion auf billige Lacher abzielt, ebenso wie alle Performances. Ja, zu Beginn ist Radcliffes Gesicht ganz amüsant, doch nicht in der tausendsten Einstellung. Aber der Film ist sich ja selbst für das Sitcomklischee der Musikhörenden Person zu schade, die die im Hintergrund kämpfenden Männer nicht mitbekommt. Sonst wird noch etwas das Sentimentale gemimt, indem man möglichst oft das Gespräch auf "Home" lenkt, was dann gemeinsam mit den Gags den Film ausmacht, Gags wie einer kurzen Entschleunigung mit "witzigen" Gesichtern, kurz bevor man einen Hang oder von einer Baumkrone herunterfällt.

                                                    Fazit: Unkonventionelle Idee mit der absolut ordinärst möglichen Umsetzung, vielleicht der bisher schlechteste Film dieses Jahr.

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