The Accountant - Kritik

The Accountant

US · 2016 · Laufzeit 128 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 6

    Ziemlich unterhaltsamer "Aktschn-Flick" ohne jegliche Tiefe. Hatte mir mehr versprochen. Die Idee eines hochfunktionalen Autisten, der seine Begabungen nutzt, um die Buchprüfung für Kartelle und Syndikate durchzuführen, hätte einen richtig guten Film getragen. So haben wir nur einen weiteren Superhelden, der halt auch ein bisschen rechnen kann.
    Hat man die Enttäuschung aber einmal überwunden, kann man sich auf die 2h gut inszenierte Unterhaltung auch mal einlassen. Nicht das man nach dem Film noch eine Sekunde daran denken würde... Die Bösen bekommen halt einen auf die Mütze, die Fragen die sich dem Zuschauer stellen werden am Ende mit simplen Twists beantwortet, die Guten werden gerettet und es knallt ordentlich. Popcorntüte alle, ab nach Hause...

    • 7

      Ben Affleck passt sehr gut in diese Rolle, wobei man natürlich auch da sagen muss, dass der Film allgemein gut gecastet wurde.

      Das Asberger-Syndrom wird hier etwas übertrieben und schon fast wie ein Comic erzählt und so verhält sich auch die Story, die mit den zwei Twists vielleicht etwas an Fahrt gewinnt, aber nicht immer schlüssig sind bzw. auch sehr einfach aufgelöst werden. Das große Finale enttäuscht dann doch.

      Als Action-Rache-Thriller funktioniert dieser Film dennoch und das liegt an so manch tollen Ideen und ist zudem dank des schwarzen Humors auch unterhaltsam.

      • 9 .5

        Super Film mit Ben Affleck in Topform, gute Story und einige Überraschungen...

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        • 2

          Ich habe den Film erst jetzt gesehen und ich bin maßlos enttäuscht. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. OK, die Story selbst ist vielversprechend, aber die Umsetzung ist einfach nur lächerlich. Ein Buchhalter, bei dem im Kindesalter Autismus diagnostiziert wurde wird zum "Rächer der Enterbten".

          Ich weiß nicht, wem ich hier die Hauptschuld an der Unglaubwürdigkeit geben soll, dem miesen Drehbuch, dem Hauptdarsteller Ben Affleck oder dem Regisseur, der dem Hauptdarsteller diese dilettantische Darstellung eines Autisten durchgehen lässt. Ich denke, es ist in erster Linie Ben Affleck. Er hat keine Ahnung, wie man einen Autisten darstellt. Er ist zu Recht ein überbewerteter Schauspieler, er ist zu aller erst ein muskelbepackter Actiondarsteller à la Chuck Norris, ohne jegliche Mimik. Kleines Beispiel: im Film wird es selbst erwähnt: ein Autist hat Probleme damit, seinem Gegenüber in die Augen zu schauen, aber genau das macht er bei jedem Dialog.

          Er hätte sich vorher den Film seines Freundes Matt Damon im Film "Good Will Hunting" anschauen sollen, oder Dustin Hoffman in Rain Man. Das ist erstklassige Darstellung eines Autisten. Man nimmt Ben Affleck diese Rolle einfach nicht ab.

          Ich könnte mich jetzt noch zu mehr hinreißen lassen, aber es lohnt sich nicht (mehr). Wer einen Actionfilm ohne Tiefgang sehen möchte, kann sich diesen Streifen reinziehen, wer aber bei diesem Film anspruchsvolle Darstellung erwartet, sollte einen weiten Bogen um diesen Film machen. Und das gilt nicht nur für Ben Affleck, sondern auch für einen Großteil der anderen Darsteller.

          Und jetzt lese ich auch noch, dass eine Fortsetzung in Planung ist. OMG!

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          • 9
            Glücksritter 20.09.2017, 22:16 Geändert 20.09.2017, 22:35

            Wahnsinn! Einer der stärksten mit Ben Affleck. Fängt ruhig an und entwickelt sich verdammt gut. Empfehlenswert! Denkt man bei einem Film mit dem Namen "Der Buchhalter" erstmal nicht...

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            • 8

              Für mich die Überraschung. Sehr guter Thriller, der von allem etwas hat. Ben Affleck und Anna Kendrick spielen ihre Rolle sehr gut! Spannend, wenig Längen und solide Action...

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              • weder alternativ noch mainstream und trotzdem paradebeispiel für einen erwachsenen und unterhaltsamen thriller.
                die charaktere sind stark besetzt und der plot gut durchdacht.
                im fluss ähnlicher geisteiger genreergüsse eine feinkost ala prisoners und sicario.

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                • 7 .5

                  Hat der immer wieder belechelte Ben Affleck endlich SEINE Rolle gefunden?
                  Immer wieder wird dem älteren Affleck Bruder ja vorgeworfen er hätte nur einen Gesichtsausdruck und wäre hinter der Kamera besser aufgehoben als davor.
                  Das ist zwar nicht ganz von der hand zu weisen, ein schlechter oder unsympathischer Schauspieler ist er aber auf keinen Fall.
                  Trotzdem scheint die Rolle des Autisten in "The Accountant" perfekt für ihn zu sein.
                  Zum einen darf er hier den gesamten Film über mit seinem typischen 08/15 Gesichtsausdruck herumlaufen, zum anderen aber auch seine körperliche Fitness unter Beweis stellen.
                  Und so pendelt der Film anfangs immer etwas hin und her bevor es dann am Ende zum unausweichlichen Showdown kommt.
                  Was auch den größten Kritikpunkt des Films darstellt.

                  ACHTUNG SPOILER:

                  Sein Bruder??? Echt jetzt??? Oh ne!!!
                  Zwar sind mir hier und da ähnliche Vermutungen zwischendurch immer wieder in den Sinn gekommen, haben aber absolut keinen gemacht!
                  Da haben sich die beiden sooo lange nicht gesehen, scheinen auf ihrem Gebiet ja absolute Profis zu sein, und arbeiten jetzt gerade zufällig in der selben Stadt, zur selben Zeit, am selben Auftrag für die jeweilige Gegenseite. Och man, ne!
                  Und dabei war das ganze bis auf J.K Simmons Rückblendenauflösung (die schon komplett daneben ging) alles andere als schlecht und hatte einen durchaus hohen Unterhaltungswert.
                  Leider trübt das Ende dann doch etwas den Gesamteindruck.
                  Naja trotzdem, "The Accountant" ist ein (bis auf diese beiden Aussetzer) gut gemachter Actionthriller, mit einem perfekt besetzten Hauptdarsteller der mit ein paar Abstrichen absolut Spaß macht!

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                  • 6 .5

                    leider nichts Besonderes

                    • 4

                      Recht wirre Geschichte die aus der Grundidee nicht viel macht. Nun mag sich das irgendwie auflösen nur dumm wenn auf dem weg dahin der zuseher zunehmend das Interesse verliert.

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                      • 8 .5

                        Erstsichtung: 24.07.2017
                        Vorhersage: 7,5 --> Bewertung: 8,5

                        "The Accountant" bietet eine packende Story, die langsam anfängt, extrem schnell fahrt aufnimmt und mit mehrschichtigen Handlungssträngen zu einem perfekten, runden Ende führt. Dabei dominiert den Film vor allem Ben Affleck als Hauptdarsteller, der seine Rolle echt genial spielt. ergänzt wird das Ganze von harter, satter Action.

                        FAZIT: Super Story + Super Schauspieler + Super Action = Hammer Film

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                        • 8

                          Ben Affleck spielt eine Mischung aus John Wick und Will Hunting. Die Action ist ok, der Film einigermaßen spannend. Vielleicht liegts daran, das ich in letzter Zeit soviel Rotz gesehen habe aber der Film ist mir 8 Punkte wert. Fühlte mich gut unterhalten.

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                          • 6

                            Ja The "Accountant" hat so seine Momente und Ben Affleck war defenitiv die richtige Castingentscheidung, aber trotz ein, zwei Überraschungen konnte mich die Story nicht wirklich mitreißen. Die Erzählweiße ist auch nichts besonderes und hat man schon oft gesehen. Mir hat irgendwie etwas gefehlt, aber trd. kann man sich den Film gut mal anschauen.

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                            • 7

                              Der Film hat eine interssante Grundgeschichte und gute Actionszenen. Jedoch ist die Geschichte, mal abgesehen vom Buchhalter selber ziemlich durchschnittlich und auch nicht wirklich glaubwürdig.

                              • 8

                                Endlich mal wieder ein richtig guter US-Thriller. Davon gab's früher viel mehr. Heutzutage zwei oder drei pro Jahr.

                                • 6 .5
                                  BlazeDevlin 10.07.2017, 20:29 Geändert 10.07.2017, 20:32

                                  The Accountant ist ein interessanter Mix aus Thriller und Drama, wobei die Betonung aber wohl auf Drama liegt. Es gibt einige gute Actionszenen, diese werden aber aber immer wieder von teilweise ausladenden Gesprächen flankiert.
                                  Ben Affleck macht seinen Job gut, so einen Charakter wie den hier gezeigten darzustellen ist sicher nicht einfach. Anna Kendrick finde ich immer sympathisch, wobei ihre Rolle hier kleiner ist als ich erwartet und gehofft hatte.
                                  Es ist interessant zu verfolgen, in was der "Accountant" hier gestolpert ist und ebenso zu erfahren, wie er zu dem geworden ist, der er ist. Beides wird nach und nach aufgedeckt, allerdings teilweise etwas holprig, weshalb ich mich häufiger fragte, ob ich etwas verpasst habe oder das entsprechende Detail einfach noch nicht bekannt ist.
                                  Insgesamt hätte The Accountant gerne etwas mehr aufs Gas treten und die Handlung der Spannung zuliebe gestrafft werden können, am Ende ist es aber trotzdem ein sehenswerter Film mit interessanten Charakteren, den man so noch nicht an jeder Ecke gesehen hat.

                                  • 6 .5

                                    Unterhaltsamer Film leicht über dem Durchschnitt aber das wars

                                    • 6

                                      Christian Wolff (Ben Affleck) leidet unter dem Asperger-Syndrom. Als Mathematik-Genie fungiert er offiziell als Buchhalter, bringt aber darüber hinaus auch seine außerordentlichen Fähigkeiten als Kampfsportler und Präzisionsschütze zum Einsatz, was den gut besetzten „The Accountant“ (u.a. J. K. Simmons, John Lithgow, Anna Kendrick und Jeffrey Tambor) zu einem relativ kurzweiligen Thriller mit recht hohem Action-Anteil werden lässt, der für dieses Genre außerdem lange Zeit ein recht ordentlichen Plot aufzuweisen hat. Leider ist das Ende größtenteils ziemlich vorhersehbar gestaltet. Ansonsten war ich jedoch angenehm überrascht und fühlte mich insgesamt gut unterhalten, sodass ich mir den Streifen sicherlich in absehbarer Zeit nochmals zur Gemüte führen, wenn ich etwas weniger übermüdet bin.

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                                      • Ein absolut schöner Film!
                                        Ich bin ziemlich ahnungslos in den Film.
                                        Ich bin auf eine sehr schöne Art Unterhalten worden.

                                        Gratulation - man merkt dem Film an das sich hier alle Wohl gefühlt haben - die Gemälde als Symbol für das was unscheinbar, unstimmig, unbegreibar, doch voll sorgsamkeit steckt - und wer sich einlassen kann geanu zu sehen (oder mit einem feinem Sinn zu hören), um das was da ist, so wie es ist, als etwas Ganzes in sich einströmen zu lassen, kann sehen was diese Kunst und was diese Erfahrungswelt bedeutet.

                                        Bist Du offen für das Schöne; dafür das schöne zu erkennen, bist Du bereit, die Stimme und das was sie dir sagen kann zu beachten...

                                        Ich möchte den Film nicht bewerten, das sagt mir meine Stimme ... lass das was dir richitg vorkommt (...)

                                        ...und ja klar geht um Moral ... Ben Affleck und J.K Simmons und Jeffrey Tambor und auch die die andere Seite Jon Berthal und John Lithgow ... ihr habt das sehr schön rübergebracht <ich will (nicht) mehr, wenn nicht mehr allen (...)> ...ihr bekmmt von mir ein "Wow" ...danke für die Erinnerung an ein Geschenk.
                                        Heute weiß wieder etwas bestimmter, das etwas, etwas (...)

                                        In City Hall, findet der Bürgermeister John Pappas (Al Pacino), raus der er nicht bereit war auf sich zu hören, in Good will hunting, holen sich zwei gegenseitig zurück ins leben - haben Freundschaft endeckt um den den Gefühlen zu folgen

                                        Eine Randbemerkung 'zum: was sonst noch (gut gelungen) war:
                                        ...Accountant spielt mit Begriffen...Normal ... Sonderbar ...und meint wohl: das bringt uns nicht weiter (nicht näher, nicht der wahrheit näher - bringt nichts um abstände zu vergrößern) ...lässt fragen: womit haben wir ein Problem ...vermutlich machen wir schon mal ein Problem, weil wir manches wie Probleme behandeln die keine sein sollten, aber um dies zu verschleiern schaffen wir schon mal das eine oder andere Problem ... außerdem wird mit den Begriffen Mut und Angst als Motivator gespielt... die Agentin hat Angst.... alle haben mal und vor etwas Angst, und alle beweisen mal Mut ...Mut kommt hier besonders gut weg..wenn nicht so klar ist wozu wir diesen Mut eigentlich aufbringen ... (Gruß an den Ulitarismus amerikanischer prägung... )

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                                        • 7 .5

                                          Perfekte Rolle für Ben Affleck! Als Mann mit Asperger-Syndrom braucht er keine Emotionen zeigen. Mich faszinieren immer wieder Filme über Menschen mit Asperger-Syndrom und hier wurde mal kein Drama draus gemacht sondern ein toller Actionthriller. Gut, dass Ben Affleck mit seinem Syndrom wie Rambo alle Gegner niederschießt war schon etwas fragwürdig, aber es ist halt nur ein Film und der hat mich super unterhalten: Er war spannend, hatte gute Actionszenen und auch einige witzige Momente. Zudem war ich auch froh, Anna Kendrick mal wieder in einer ernsten Rolle zu sehen. Sie sollte lieber solche Filme machen als so hohle Komödien.
                                          Das Ende war mir dann doch etwas zu weit hergeholt, aber bis dahin hat mich der Film auf jeden Fall begeistert und bot von der Idee her mal was neues.

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                                          • 6 .5

                                            Gut inszeniert und gespielt, Ben Affleck überzeugt in der Rolle des mathematischen Supergenies mit Asperger Syndrom. Dass der jedoch zeitgleich eine perfekte Kampfmaschine 'a la John Wick sein soll, strapaziert die Glaubwürdigkeit der an für sich recht spannenden Story leider ein wenig, auf die arg konstruierte Brüder-Story trifft Ähnliches zu. Beides sorgt dafür, dass "The Accountant" mit zunehmender Laufzeit zwar actionreicher, aber auch beliebiger wird. Schade, da wäre noch mehr drinnen gewesen - trotzdem 2 Stunden gute Unterhaltung.

                                            • 5

                                              Der Accountant ist sowas wie Superman, nur ohne Umziehen in der Telefonzelle. Einstein und Karate Kid in einem einem, und er kann besser schießen als Lucky Luke. Das einzige, was er nicht kann: seinen Gesichtsausdruck ändern. Alles zusammen eine hanebüchene, unnötig verkomplizierte Hinter- und Vordergrundstory. Zunächst ist der Streifen spannend, verliert sich aber irgendwann in absurde Erklärungen.

                                              • 6

                                                kann mich dem Vorkommentar nur anschliessen
                                                ich habe definitiv zu viel erwartet vom Film und wurde dadurch ein bisschen enttäuscht. zieht sich am Anfang sehr in die Länge und erst gegen Schluss wurde es ein wenig besser.
                                                muss ich nicht zwingend nochmal sehen

                                                • 6 .5

                                                  Ich war nach den ganzen Kritiken übelst gehyped auf diesen Film. Leider wurde ich etwas enttäuscht, da es sich über eine Stunde um eine ziemlich zähe Angelegenheit bei diesem Film gehandelt hat. Ben Affleck spielt zwar gut, aber lediglich die letzte halbe Stunde ist spannend. Und das Ende ist wirklich sehr gut gemacht. Na ja, kann man sich mal anschauen, verpassen tut man allerdings nichts, wenn man ihn sich nicht ansieht.

                                                  • 6 .5

                                                    Zu wenig Buchhaltung und zu viel Action, aber ansonsten sehr unterhaltsam.

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