The Book of Eli - Kritik

The Book of Eli

US · 2010 · Laufzeit 118 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Die Stimmung in "The Book of Eli" ist einzigartig. Hinzu kommen geniale Bilder. Was "The Book of Eli" aber meiner Meinung ausmacht ist eine Mission, die Eli alias Denzel Washington zu vollführen hat und welchen Weg er dafür geht. Das Ende nicht, was für eins war, sondern wie es war, hatte für mich einen großen Wert und lässt den Film sinnvoller erscheinen als er vielleicht aussah. Denzel Washington wirkt in jeder seiner Rolle authentisch. Der weitere Cast mit Gary Oldman, Mila Kunis, Michael Gambon ließ sich auch sehen. "The Book of Eli" war mal was anderes als was ich sonst so sehe - und gelungen .

    • 4

      Damals im Kino gesehen und genau wie in meiner Erinnerung ist die gezeigte Wüsten- Dystopie erstklassig und aufgrund der Inszenierung auch irgendwie besser als die in den MadMax- Filmen oder in Resident Evil. Dafür alleine vergebe ich schon 4 Punkte.
      Allerdings kann ich diese widerliche religiöse Verbrämung auf den Tod nicht ausstehen und mit zunehmender Spielzeit werden dem Zuschauer die Bibelzitate wie Salz in die offene Bauchwunde gerieben. Davon kann auch die Action mit Denzel und Milas' Schaupiel nicht mehr ablenken...

      • 6 .5

        Durch eine zerstörte Welt voller kaputter Gestalten wandert ein Einzelkämpfer vorbei an den Überresten menschlicher Zivilisation die schön ins Szene gesetzt sind. Auch die Überreste menschlicher Ansiedlungen haben mir gefallen. Die Geschichte selbst – mei...

        Anfang Handlungsspoiler
        Eli ist mit seiner Bibel auf der Suche nach einem geeigneten Platz, an dem er das Wort Gottes verbreiten kann. Er war wohl früher einmal ein trainierter Marine oder so etwas in der Art, denn alle, die ihm was wollen, macht er platt. Glaube kann Berge versetzen. Man könnte den Film auch so interpretieren, dass Eli im Lauf der Zeit einen Wahn entwickelt hat. Allerdings glaube ich nicht, dass es so gemeint ist.
        Ende Handlungsspoiler

        Ich bin kein Bibelfan, auch wenn ich ihre Relevanz anerkenne. Das Wort Gottes ist offensichtlich nicht die Lösung unserer Probleme. Religiöse Menschen werden mit dem Film vielleicht mehr anfangen können als ich.

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        • 8

          Erfreut Euch am Leben. Es könnte auch anderes aussehen.

          1
          • 7

            Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Nach einer Katastrophe gibt es kaum Menschen oder Lebewesen auf der Welt. Die Straßen sind gefährlich und das Wasser ist rar. Eli (Denzel Washington) ist trotzdem auf dem Weg zur Westküste der USA. Eine Stimme weist ihm den Weg. In seinem Gepäck befindet sich ein einzigartiges Buch, welches scheinbar Menschen unterwerfen kann (Bibel). Deshalb will Carnegie (Gary Oldman), ein Bösewicht, unbedingt dieses Buch. Solara (Mila Kunis) fungiert in der Geschichte als Eli's Begleiterin. Schauspielerisch nichts Besonderes aber ein netter Endzeitfilm. Mit vielen Bibelversen und ein wenig Schleichwerbung für den IPod, der scheinbar alles übersteht.

            3
            • 9 .5

              Denzel = Einer der Besten Schauspieler auf dem Planeten

              Und das beweißt er mit in diesem Film wieder mal. Das ist auch so ein Film den ich mir jedes Jahr mindestens ein mal anschaue weil es immer wieder was besonderes ist.

              Ich mag diese Düstere Steppen Zukunft wo es schlicht einfach nur ums Überleben geht. Doch das ist nicht alles was für Eli wichtig ist, Ihm schein alles egal zu sein, bis auf eine Sache und das ist das Buch. Bis er ein Mädel kennen lernt für das er sogar sterben würde.
              Der Film ist von Anfang an bis hin zum Ende Spannend und auch Lokisch erzählt mit einem kleinen Überraschungsmoment gg Ende hin.

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              • 9
                PumaDAce94 28.02.2018, 13:15 Geändert 28.02.2018, 19:10

                The Book of Eli hat nach einigen Jahren einen re-watch von mir bekommen und auch diesen Test bestanden!
                Der Film liefert eine atemberaubende Endzeit Stimmung, die Atmosphäre und die Bilder die man hier zu Gesicht bekommt sind optisch grandios, obwohl, bzw gerade weil es so trist und trostlos aussieht. Da ich ein großer Fan von Endzeitfilmen bin, fische ich hier genau in meinem Gewässer.
                Als Hauptdarsteller haben wir hier u.a. Denzel Washington und Mila Kunis, die ich beide sehr mag und hier eine starke Performance abliefern.
                Der Film kommt mit genau richtigen knapp 120 Minuten daher und bleibt dadurch fast über die gesamte Dauer knackig. Lediglich etwas Spannung hat hier und da gefehlt, aber echt nur vereinzelt.
                Das Bibel/Religionsthema im Hintergrund ist eigentlich so gar nicht meins, aber da sie es nicht übertreiben und den Bogen eben nicht überspannen, ist es ok und hier wirklich passend und gut in die Story implementiert. Ein weiteres Highlight sind die tollen handgemachten Kampfsequenzen.
                Zum Ende hin bekommen wir noch 2-3 spannende Plottwists und gerade einer von ihnen macht es lohnenswert sich den Film nochmal anzusehen, da man viele Details mit dem nötigen Wissen jetzt ganz anders betrachtet, bzw überhuapt erst versteht. Unterm Strich ein starker Film und sehr zu empfehlen!

                3
                • 6 .5

                  Der Film ist alles in allem solide. Es gibt sehr viele Endzeit-Szenario-Filme und bei Book of Eli hätte man sicherlich noch einiges mehr machen können...an sich ist er aber überdurchschnittlich gut.

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                  • 7
                    Berlin42 16.01.2018, 14:52 Geändert 16.01.2018, 14:54

                    Einfach ein cooler Film, nicht zuletzt dank des immer wieder genialen Denzel Washington. Er wirkt absolut authentisch in dem wunderschön-schaurigen dystopischen Szenario. Mila Kunis macht ihre Sache ebenfalls gut. Die Hintergrund-Story sitzt. Im Großen und Ganzen ist sie auch hier stimmig. Natürlich hat "Book of Eli" mitunter auch seine schwachen Stellen, die mich vor allem zum Ende hin etwas stören. Spannung ist zum Beispiel selten geboten, auch wird das Thema Machtmissbrauch etwas oberflächlich abgehandelt. Dennoch ist der Film sehenswert!

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                    • 8
                      sachsenkrieger 12.01.2018, 21:49 Geändert 13.01.2018, 00:21


                      Der Missbrauch religiöser Macht hat ja in den letzten Jahrtausenden erheblich dazu beigetragen, die Erlangung des langersehnten Weltfriedens zu verzögern. Eine ähnliche Geschichte erzählt THE BOOK OF ELI im Gewand eines Endzeitfilms, ohne den gerechten Pfad zur einen oder zur anderen Seite zu verlassen. Denzel Washington als göttlicher Equalizer und Gary Oldman als apokalyptischer Zorg, das geht auf jeden Fall. Düstere Atmo, fahle Bilder, tote Landschaften, harte Shootouts und eine straighte Inszenierung machen diesen Film zu einem der besten Endzeitfilme des vielleicht schon letzten Jahrtausends der Menschheit...

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                      • 7 .5
                        Babastars 07.12.2017, 02:28 Geändert 11.12.2017, 19:14

                        Zu lange vor mich hingezogen und endlich gesichtet. Toller Endzeitmovie mit religiösem Touch. Denzel Washington wie immer souverän. Leider sind religiöse Themen in Filmen Mangelware geworden was ich ziemlich Schade finde. Denn Religion gibt Hoffnung. Ohne Hoffnung ist das Leben unerträglich. Die Message kam bei mir an und das ist Hauptsache.

                        • 9

                          Ich bin normalerweise kein Fan von Endzeit-Thriller, aber dieser Film hat mich bewegt. Die Kulissen und die Drehorte sind für einen Endzeit-Thriller perfekt. Die Schauspieler zeigen auf ihre eigene Weise was sie können, denn Denzel Washington liefert hier gute Arbeit ab. Klar er ist kein Schauspiler wie John Travolta der mehr Facetten besitzt. Die Story ist insgesamt recht überisichtlich und gut zu verstehen. Ein paar Wendungen hat der Film auch zu bieten, dadruch wirkt er spannender und interessanter. Zwischendurch bekommt man auch ein Eindruck, wie man als Überlebender oder als Straßenpenner lebt, wenn die halbe Erde zerstört ist. Ich persönlich wurde bestens unterhalten. Die Bibelpassagen passen gut zum Film und sind weißgott nicht langweilig oder überzogen.

                          Fazit: Auch Endzeit-Thriller, können gut sein. Dieser Film gehört auf jeden fall dazu

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                          • 7

                            Willkommen wieder einmal in der Endzeit – das Thema „Ende der Welt“ und das Leben in jener Horrorvision kehrt immer mal wieder ins Kino zurück „Book of Eli“ wird gerne mit „Mad Max“ (dem alten!!!) verglichen, hat aber außer eben der vernichteten Welt nichts damit gemein. Die Zuschauer die auf Endzeitaction hoffen werden aber schnell merken daß sie im falschen Film sitzen: ganz Actionlos geht die Nummer zwar nicht ab und Denzel Washington hat extra hierfür einige Martial-Arts Einlagen geprüft, das Hauptaugenmerk gilt aber mehr seiner Figur und deren Reise. Erst zum Ende hin wird bei alledem klar worum es geht und was es ist das er befördert was zu einem etwas unglaubwürdigen, aber doch beeindruckendem Schluß führt – und der spricht insbesondere die religiösen Zuschauer an. Zwischendurch wird dann aber schon mal geballert und gedroschen, dann aber immer nur schnell, kurz und brutal. Ebenso brutal ist Gary Oldman – mit der Show als feiger Fiesling wärmt er alle Schurkenrollen nochmal auf, leider ist dieser Miesling so fade und uninteressant dass man sich wünscht Oldman hätte diesen unspannenden Part jemand anders überlassen. Letztlich also ein Film der mehr fürs Hirn und religiöse Empfinden liefert als pompöse Endzeitaction – es liegt bei einem selbst ob man das gut findet und schluckt oder es als Schwachsinn abtut.

                            Fazit: Episches Zukunftsszenario mit Denzel Washington in Bestform und viel religiöser Thematik!

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                            • 8 .5
                              Rocket Man: Movic Freakz 18.08.2017, 23:04 Geändert 18.08.2017, 23:06

                              -Origins-

                              Für mich, als tief gläubiger Mensch, der schon seit langer, langer Zeit den Weg der Erkenntnis und des Glaubens ein wenig verloren hat, vom Weg abgestreift und etwas erkenntnislos zurückgeblieben ist, aber trotzdem fest glaubt, findet sich die Entstehung des einzigen Buches in The Book of Eli wieder. Vielleicht kein Glaubensbekenntnis oder Glaubenserlebnis, aber ganz bestimmt eine Art Motivation, die die Mauern einreißen und das biblische Ausmaß der Geschichte in apokalyptische Bilder einhüllt, die die Grundfesten erschüttern und die Bitterkeit und Güte auf der Welt aufstrahlen, oder vielleicht doch nur aufblitzen zu lassen vermögen.

                              Aus The Book of Eli strömen satte, teils helle, teils dunkle Farben und die einfache Erkenntnis, dass der Mensch oft noch simpler gestrickt ist, als man es aus Büchern oder der Geschichte kennt. Er besteht aus Grausamkeit, eisernem Willen und Kraft, die mit biblischer Intensität im Film auf eine andere Art vorgeht, als ich es vorher kannte.

                              Einst existierte ein Mann, lange vor unserer Zeit. Er hatte einen Weg vor sich, der sein ganzes Leben andauern sollte. Die Welt war nicht voller Güte, sondern voller Dunkelheit, Staub und beschlagenen, satten Bildern des Nichts. Im Nichts, darunter und darüber, dem Staub und den satten und beschlagenen Bildern, verbarg sich jedoch ein Licht, dass erhört und gesehen werden sollte. Der Mann nahm es sich zur Aufgabe, dem Licht und der Stimme, die aus ihm sprach, bedingungslos zu folgen, als stünde sie unmittelbar vor ihm und würde ihm eine Geschichte von Finsternis, Aufopferung und Liebe erzählen. Die Stimme, die zu ihm sprach, konfrontierte ihn aus seinem langen Weg mit der Grausamkeit und Krux des menschlichen Wesens. Der Mann wurde mit aller Finsternis bekannt gemacht und blieb doch auf dem Weg. Er wurde geprüft. Er kehrte nicht um und ertrug das Leid, dass er sah, dass ihm widerfuhr und das so viele Menschen erleiden müssen. Er ist sich der Tragweite seiner Aufgabe bewusst und das sie ihn sein Leben kosten könnte.

                              The Book of Eli spricht nicht zu viel, verrät das wichtigste Detail seiner Geschichte nicht, gibt für den uninteressierten Zuschauer auch keine Auflösung, es sei denn, er ist gewillt, bis zum Ende zu gucken und mit Eli (Denzel Washington) auf eine Reise durch Blut, Mark und Schmerz zu gehen. Gedanklich führt der Weg geradewegs zu einer Huldigung an die Entstehungsgeschichte desselben Buches, dass einst, vor sehr, sehr langer Zeit geschrieben wurde. Auch der Mann in dieser Geschichte sah sich mit dem Leid und der Erkenntnis ein Opfer für die Menschheit zu bringen konfrontiert und nahm allen psychischen, wie auch physischen Stress in Kauf und ertrug es für alle Menschen, die auf der Erde wandeln. Eine unmissverständliche Nachricht an uns, die bis heute nicht in dem Geist aller Menschen angekommen ist. In beiden Geschichten ist die Parallele zur übermenschlichen Kraft über den eigenen Körper und das Ziel in Mark, Knochen und Verstand ein Symbol für die Botschaft, die kein Erbarmen, aber auch kein Versagen zulässt.

                              Ich, als tief gläubiger, der schon seit langer, langer Zeit den Weg der Erkenntnis und des Glaubens ein wenig verloren hat, vom Weg abgestreift und etwas erkenntnislos zurückgeblieben ist, aber trotzdem fest glaubt, sehe in zwei Geschichten das Opfer zur Errettung der Menschheit. The Book of Eli bedient sich einiger visueller Effekte, wie die Kamera, die auch durch Trümmer hindurch fährt, auf naher, wie auch weit entfernter Position aus opulente Bilder einfängt, aber auch musikalischer Elemente, wie dunklen Klaviertönen, uns bekannter Musik, die zur Identifikation beiträgt und aus The Book of Eli kein fremdes Werk macht. Freilich ist auch die Brutalität ein intensives Mittel in der Darstellung, dass aus mindestens einer Position heraus sehr effektiv funktioniert. Und zwar, dass es kein Opfer ohne ein Opfer gibt, Eli im Film zum Ende hin aber trotzdem nur ein blinder, verwundbarer Mann geblieben ist. Mit Beendung seiner Aufgabe verlässt auch er seine fleischliche Hülle und verlässt diese Welt. Eine weitere Parallele in zwei Geschichten, die in post-apokalyptischer Atmosphäre eingefangen worden ist. Die dunklen Klänge des Klaviers, der sanfte Klang verzerrter Elemente, aufblitzender, quietschender Akzente, Denzel Washington, Gary Oldman und der Entstehungsgeschichte eines Buches für die Menschheit, lassen The Book of Eli nachwirken. Bitter, süß, voller Glaube und Hoffnung und einer Nachricht, die vor 2017 Jahren so aktuell war, wie sie es auch heute noch ist und lange bleiben wird.

                              „Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. 4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht.“ –Das einzige Buch-

                              10
                              • 8

                                Apokalyptischer, Bibelfester Endzeit Film, mit atemberaubender Optik und einer tollen Besetzung. 
                                Hat fast spirituelles Mad Max mässiges Flair. 
                                Kurzweilig und gutes Kino!

                                8
                                • 5 .5

                                  Kurzweilige Endzeit-Film Unterhaltung mit Denzel Washington(Fallen) und Gary Oldman(Dracula). Intensiv inszeniert aber zum Teil uninspirierend und hohl.
                                  Die Actionszenen sind zum Teil einwenig zu erzwungen und Spannung kommt auch selten auf. Der Film finde ich zwar nicht schlecht aber wenn ich den Film mit anderen Endzeit-Filme vergleiche wie Zb. "Mad Max" "Cyborg" "Die Die Klapperschlange" oder "Waterworld" steht der schlecht da. Die Leistung von Gary Oldman finde ich nicht schlecht, er verkörpert den Bösewicht gut.

                                  Den Film kann man sich anschauen aber sicherlich kein muss.

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                                  • 8

                                    Nun, wie beschreibt man diesen Film am besten? Denzel Washington als Mischung zwischen Max Rockatansky und Alice? Das wäre doch zu übertrieben ... Aber es kommt doch so eine Stimmung auf, einerseit dieser Gary Oldman mit dem bösen Schurken der die Biebel unbedingt in Fingern halten möchte, andererseits ein Denzel Washington der sich sein Ziel vor Augen mit Ninjafähigkeiten durch die Wüste der Postapokalypse schlägt ... Doch irgendwie eine Mischung vieler verschiedener Filme (Mad Max, Resident Evil, Batman, Psycho, I'm Legend, Maze Runners, vlt sogar Alien und viele mehr) ... Nichts neues, aber die perfekte, vor allem ruhige und dennoch nicht langweilige Mischung daraus.

                                    • 6 .5

                                      Kommentare hierzu gibt es ja bereits viele, von daher nur mal ein kurzer von mir.

                                      The Book of Eli ist ein optisch sehr schöner Endzeitfilm, welcher auch recht kurzweilig ist. Negativ ist halt die recht einfältige Story mit dem leicht propagandistischen Unterton.
                                      Fertig

                                      • 5 .5

                                        "The Book of Eli"
                                        (Achtung Spoiler!)

                                        Ein schöner dystopischer Actionfilm mit Denzel Washington und Gary Oldman in den Hauptrollen. Der Stil und die Ausstattung des Films sind wirklich gut gemacht; visuell wird man sofort in die verdorrte Wüste einer Welt nach der Apokalypse versetzt.
                                        Eli, der einsame Wanderer, der mit einem geheimnisvollen Buch im Gepäck durch die Städte zieht und Carnegie, der Boss einer Straßenbande, auf der Suche nach noch mehr Macht und Kontrolle.

                                        Optisch hat mir der Film ganz ausgezeichnet gefallen, die Handlung ist aber zeitweise richtig schwach. Elis Buch, wie sich am Ende offenbart, ist kein anderes als die Bibel, die er durch die Wüste trägt. Offenbar wurden so gut wie alle anderen Exemplare vernichtet und daher ist dieses Eine von unschätzbaren Wert. Carnegie ist zufälligerweise auf der Suche nach einer Bibel, da er hofft, durch die Macht der Religion und der Worte seine Männer besser zu kontrollieren und dadurch sein Reich expandieren zu können. So kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Eli und den Straßengangs, die er anfangs gewinnen kann, später aber von Carnegie niedergeschossen wird.

                                        Anfangs vermittelt der Film wunderbar seine düstere Atmosphäre, gleitet dann aber immer mehr Richtung Religionsdrama ab. Das Buch bzw. eine Stimme, die durch ihn spricht, bewahrt Eli vor dem Tod und lenkt ihn zur Küste, wo er auf einen Stützpunkt trifft, in dem wertvolle Artefakte der "alten Welt" gesammelt werden. Eine Bibel hatten sie da noch nicht und so kommt Eli sehr gelegen, da er die Bibel (die in Blindenschrift verfasst ist), auswendig gelernt hat. Carnegie kann mit dem gestohlenen Buch natürlich nichts anfangen und ist frustriert.

                                        Im Großen und Ganzen hat mir der Film gut gefallen, nur seine Intension mit der Bibel und der Religion fand ich sehr platt. Das Christentum wird geradezu glorifiziert, was für mich viel zu sehr nach Propaganda klingt (ich möchte hier niemanden wegen seiner Religion beleidigen, das ist nur meine Meinung).

                                        Die Schauspieler wiederum überzeugen durch ihr authentisches Spiel, was dem Film trotz allem noch eine gewisse Tiefe verleiht.

                                        Bewertung: 5.5/10 (ganz ok)

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                                        • 8 .5

                                          Mein Fazit:

                                          Mit großer Erwartung bin ich an diesen Film herangegangen. Den Film wollte ich damals schon im Kino sehen, bin aber leider etwas davon abgekommen. So habe ich mir gleich die DVD besorgt.

                                          Was fand ich in diesem Film vor? Der Alptraum eines jeden Menschen – eine fast zerstörte Welt. Bereits 30 Jahre liegt die Katastrophe zurück, es ist im Film vom Krieg die Rede. Weshalb, wird nicht genau erklärt, Eli meint, es könnte wegen der Religion gewesen sein. Er selbst ist einer der wenigen, die noch Erinnerungen an die alte Welt haben, wie üppig es war, wie gut es den Menschen ging und vor allen Dingen, wie sie durch die Kraft der Bibel neue Hoffnung schöpfen konnten.

                                          Eli selbst empfindet sich als sehr religiös, hat aber keine Skrupel, einen Menschen die Hand abzuhacken. Natürlich nicht aus einer Laune heraus. Er verteidigt sich selbst mit einer unglaublichen Präzision, es mutet schon fast an, wie ein Unsterblicher. Er tritt auch für Schwächere ein, die sich selbst nicht wehren können. Dies geschieht aber nur nebenbei, denn er hat sein Ziel – nach Westen!

                                          Carnegie, toll gespielt von Gary Oldman, kontrolliert eine Stadt in der Wüste, weiß von Wasserquellen und schickt seine brutalen Männer los, um eine Bibel zu finden. Er weiß, das nur dieses Buch ihn in seinem Streben nach Macht helfen kann und opfert dafür fast alles, sogar seine starken Männer. Doch dieses Buch wird ihm in seiner Gier auch zum Verhängnis.

                                          Der ganze Film ist düster dargestellt, zeitweilig wirkt er wie ein Schwarz-Weiß-Film. Die Atmosphäre ist rauh und schonungslos. Die Figur Eli ist sonderbar, geheimnisvoll und der Zuschauer neigt dazu, ihn zu heroisieren. Doch da liegt der Knackpunkt im Film, der einen Bruch in der Geschichte zur Folge hat. Er hat geschworen, das Buch unter allen Umständen zu verteidigen und doch schafft es Carnegie, es ihm abzunehmen. Am Ende wird man etwas nachdenklich und irritiert zurück gelassen, wirft Fragen auf, die wohl so einfach nicht zu beantworten sind.

                                          Alles in allem ist es ein eindrucksvoller Film und eine starke Geschichte. Doch letztlich hätte diese konsequent fortgeführt werden müssen, so bekommt der Film nur 85%.

                                          Anmerkung: Die Rezension stammt vom 29.08.2010.

                                          • 6
                                            Naxx 10.07.2016, 23:44 Geändert 11.07.2016, 00:31

                                            Mann oh Mann,
                                            musste wirklich diese Buchstory in diesen FIlm ? ( ich will nicht zuviel spoilern , aber wer den Film gesehen hat, weiß was ich meine )
                                            Auf der Suche nach Fallout- Filmen dachte ich, ich wäre genau an der richtigen Addresse gelandet. Aber das hatte mich nun hart getroffen.

                                            Klar, der Einzelgänger in der Wüste ist nicht neu, aber genau darauf hatte ich mich gefreut. Zusammen mit Denzel Washington und schöner Kulisse ist alles wunderbar und zusammen mit Gary Oldman der Kracher eigentlich vorprogrammiert. Was dann aber folgte war...naja,,,mal garnicht mein Ding sag ich mal. Falsche Zielgruppe könnte man vielleicht sagen.

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                                            • 7 .5

                                              Düsterer Endzeitthriller. Super gespielt. Stimmung passt. Empfehlenswert!

                                              • 10

                                                postapokalyptischen Film i love it

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                                                • 6

                                                  "The Book of Eli" ist okay - nicht mehr und nicht weniger. Die Action, die ab und an über die Leinwand huscht ist durchaus ansehnlich. An der Geschichte hätte man noch ein wenig feilen können. Der Ansatz ist ja durchaus gut gelungen. Tja, und was mich manchmal etwas irritiert hat: Denzel "Eli" Washington hat manchmal mehr Glück als Verstand bei seinen Gefechten. Unglaublich wie sehr ihn die vielen Kanonenkugeln und diverse umherfliegende Gegenstände meiden.

                                                  Insgesamt ein unterhaltsamer Film für einen durchschnittlichen Sonntagnachmittag.

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                                                  • 8
                                                    ezemeze 11.03.2016, 14:41 Geändert 11.03.2016, 14:54

                                                    +++MÖRDERSPOILER+++++
                                                    Stell dir vor Eli hätte anstatt einer Bibel den Koran mit sich geführt....wie wäre der Film nur verrissen worden...... #hypocrisy #doublestandards