The Brothers Grimm - Kritik

The Brothers Grimm

US/CZ · 2005 · Laufzeit 119 Minuten · FSK 12 · Horrorfilm, Abenteuerfilm, Drama, Komödie, Fantasyfilm · Kinostart
Du
  • 4 .5

    Oh Mann, es ist wieder passiert! Damals sah die Vorschau auf "Van Helsing" Klasse aus und die Idee bekanntes Horrormaterial so in einem Film zusammenzurühren erschien ungemein gut - das Resultat war es nicht. Hier passiert im Grunde genau das Gleiche: diesmal werden Elemente aus allen Arten bekannten Märchen aufgegriffen und zu einer vermeintlich fröhlichen Gruselkomödie vermengt - wobei das Resultat eine einzige Enttäuschung ist. Woran es liegt ist eigentlich sehr schwer zu sagen: mit Terry Gilliam war eigentlich ein begabter Regisseur am Werk, die leicht bescheuerten Helden werden herrlich augenzwinkernd von Matt Damon und Heath Ledger gespielt und das Gruselspiel verfügt über eine ordentliche Ausstattung und Effekte. Was aber völlig fehlt sind "Elemente" wie Witz, Herz, Charme oder Spannung - dies ist einfach nur ein prunkvoll ausgestattetes Nichts das sich wie Kaugummi zieht und keinen Spaß macht. Schade, sehr schade!

    Fazit: Üppig, aber seelenlos trotz origineller Märchenaspekte und Starbesetzung!

    • 5

      Schade, die Kombi aus den deutschen Märchenonkeln und Monty Python's hätte gut funktionieren können. Leider ist das Ganze nur leicht überdrehter Klamauk geworden. Auch Damon und Ledger spielen eher unspektakulär.

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      • 6

        Wer Terry Gilliam kennt weiß was einen erwarten kann, hier gelingt ihm zwar ein optisch sehr gelungener und atmosphärisch guter Film.
        Auch die beiden Hauptdarsteller Heath Ledger und Matt Damon sind eine wunderbare harmonische Wahl.
        Terry Gilliam ist immer für Überraschungen gut, auch das abgedrehte liegt im nicht fern, was hier aber nicht funktioniert ist der Spagat zwischen Ernsthaftigkeit und plumpen Klamauk. Vieles ist einfach etwas übers Ziel.
        Das verweben bekannter Märchen in die doch düster angelegte Story, ist ganz nett.
        Ich denke schon dass man von Terry Gilliam etwas mehr hätte erwarten können.

        5
        • 5

          Durch und durch durchschnittlich.
          "Brothers Grimm" schafft es nur in zwei Dingen über die Durchschnittsgrenze: In seiner Optik und durch die Performance von Heath Ledger. Der Rest dümpelt wertungsmäßig zwischen der 4 und der 5 rum und kommt nie richtig in Fahrt. Weder die Story ist wirklich interessant, noch hat der Film den Anspruch, irgendeine Message o. Ä. rüberzubringen. Aber so richtig unterhalten will er irgendwie auch nicht, ganz seltsam.

          • 4 .5

            Mummenschanz....den Amis ist echt nichts heilig. Unsere Gebrüder Grimm als schlecht frisierte Spinner. Aber Heath Ledger mal wieder zu sehen entschädigt ein wenig.....

            1
            • 4

              Schade. Die Grundidee ist eigentlich ganz cool, die Optik (Szenenbild, Kostüme, MakeUp usw.) ist grandios, Atmosphäre meistens wirklich stimmig. Leider ist der Film aber viel zu klamaukig-überdreht und der Handlung fehlt es auch irgendwie an Tiefe. Klarer Fall von Potenzial verschenkt: Inszenierung top, Drehbuch flop.

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              • 5 .5

                Hatte ihn das zweite mal angeschaut und musste feststellen...das er mich nicht wirklich gefesselt hat. Über Peter Stormare hatte ich mich amüsiert..was den Film auswertet. Natürlich kann man ihn mal anschauen. Einige Szenen sind schon gut.

                • 6
                  Moviegod 11.01.2016, 07:23 Geändert 11.01.2016, 07:23

                  Optisch oft beeindruckend, storytechnisch allenfalls Durchschnitt. Da kann auch das gute Hauptdarsteller-Duo nicht viel mehr herausholen.

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                  • 7 .5

                    Der Film ist ganz ok. Die meisten Punkte gibt es von mir für die Spezialeffekte, die überzeugen mich praktisch restlos. Die Leistungen der Schauspieler sind in Ordnung. Die Charaktere find ich nicht besonders gut gezeichnet. Die Geschichte hat Höhen und Tiefen vor allem das Ende für mich eher enttäuschend. Dazu ist noch zu sagen das ich ein grosser Fan der Geschichten der Brüder Grimm bin.

                    • 5

                      Film ist gut gemacht. Story ist auch nicht schlecht. Schauspieler hat es auch ein paar gute. Aber auch kitschig.....

                      • 9

                        So wird ein guter Märchenfilm gemacht!

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                        • 4

                          Gute Schauspieler, gute Optik, schlechtes Drehbuch. Kein guter Film.

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                          • 5 .5

                            Ein Film wie eine Vollnarkose. Man ist gespannt was passiert und später wacht man auf und erinnert sich an gar nichts. Nichts tut weh, man ist nur ein wenig dösig. Ein Paradebeispiel für den mittelmäßigen Film. Eine perfekte 5,5. Das war mir alles zu irr, zu wirr und reichlich unausgegoren. Für Leute, die auf Vollnarkosen stehen eine Bereicherung.

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                            • 6 .5
                              Andy Dufresne 06.05.2015, 04:38 Geändert 26.05.2015, 21:39

                              "The Brothers Grimm" hat eigentlich alles was man braucht:
                              Top-Schauspieler, einen Top-Regisseur, eine überwältigende Optik und eine sehr interessante Grundidee.

                              Das Ergebnis wirkt allerdings auf mich, als ob man aus sehr guten Materialien ein Puzzle hergestellt hätte, welches dann mit aller Macht falsch und unvollständig zusammengesetzt wurde.

                              Die berüchtigten Weinstein Produzenten-Brüder haben hier ja wohl an allen Ecken und Enden mitgepuzzelt, etwas das Gilliam ja (leider) nur allzu gut kennt.

                              Sehr schade das alles.
                              Aber trotz des "Falschzusammengesetzten" mochte ich "The Brothers Grimm" und glaube einfach mal, dass sich in diesem Film, in irgendeinem dunklen Winkel, ein Meisterwerk verstecken könnte.

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                              • 1 .5

                                Was Terry Gilliam hier geritten hat, wird wohl eines der größten Geheimnisse der Filmgeschichte bleiben. Wie kann ein Regisseur der Meisterwerke wie Brazil oder 12 Monkeys fabriziert hat, nur einen solchen beschissenen Rotz veröffentlichen?

                                • 3 .5

                                  Trotz der guten Besetzung konnte der Film mich nicht vom Hocker reißen. Ist nicht der Rede wert.

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                                  • 0

                                    Erst Troja, Alexander, jetzt die Grimms - wann hört Hollywood endlich auf, die europäische Kulturgeschichte zu verkitschen.

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                                    • 4

                                      Puh, den hatte ich wesentlich besser in Erinnerung. Düstere Märchen-Atmosphäre und -Setting haben eigentlich gestimmt, ebenso wie Damon und Ledger als die Gebrüder Grimm (trotz veramerikanisierter Vornamen). Aber leider hat man nicht sonderlich viel draus gemacht. Die Geschichte war total wirr, im Grunde genommen zusammenhangloser Quatsch und schien generell irgendwie nur da zu sein, um den Anschein zu erwecken, dass man irgendwas erzählt. Aber noch schlimmer fand ich den allgegenwärtigen Slapstick und Blödel-Humor, der lustig sein sollte aber einfach nur nervtötend war. Gleiches trifft auf die überzogenen Charaktere zu, hier hauptsächlich den von Peter Stormare gespielten. Seine besten Momente hatte der Film, wenn er sich der erwähnten düsteren Atmosphäre widmete und wenn einem hin und wieder mal was Bekanntes aus dem Grimm'schen Märchen begegnete, was immer für wissendes Schmunzeln sorgte. Leider waren diese Szenen viel zu rar und deswegen überwogen bei dem Film leider die negativen Elemente so sehr, dass er einfach keinen Spaß gemacht hat und mir ziemlich auf die Nerven ging.

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                                      • 5
                                        HaudenLukas 23.11.2014, 10:27 Geändert 23.11.2014, 10:28

                                        Trotz der liebevollen Ausstattung und wie bei Gilliam üblich etwas chaotischen Abläufen, merkt man das die Gesamtproduktion von „Brothers Grimm“ nicht unbedingt wohlwollend verlaufen ist.
                                        Der Handlungsaufbau ist derart chaotisch, das man einfach zur Erkenntnis kommen muss das „Die Männer mit den Scherenhänden“ (Weinstein-Brüder) Ihre Finger im Spiel hatten.
                                        Des ansonsten mit netten Anlehnungen bestückte Märchenfilm ist im Grundprinzip sehr interessant anzuschauen.
                                        Leidet aber wie schon erwähnt, trotz guter Besetzung, am Handlungs- und damit auch am Spannungsaufbau.
                                        „Brothers Grimm“ ist leider weit davon entfernt, ein wirklich guter Gilliam zu sein.

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                                        • 1

                                          Einen Punkt für die Anwesenheit von Heath Ledger.

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                                            Knapp 10 Jahre bin ich diesem filmischen "Meisterwerk" erfolgreich aus dem Wege gegangen, bis mich es gestern auf SKY getroffen hat und ich mich nun frage, was ich im Leben verbrochen habe, um mit so mit einem filmischen "Rotz" (man verzeihe mir bitte miene harsche Ausdrucksweise, aber diese Niederlage nagt immer noch an mir) bestraft zu werden.
                                            Ernsthaft: Ich halte ja von Terry Gilliam viel, aber diese stümperhafte Inszenierung, die lieblosen Pappkulissen, die unterirdisch schlechten Special-Effects und das überzogene Overacting aller Akteure (insbesondere das von dem von mir ansonsten sehr geschätzten Peter Stormare) grenzt doch wohl schon an Beleidigung der Zuschauer.
                                            Punktum: Mein Augen leiden immer noch. Werde mich leider mit Winnie Puh -Filmen auskurieren müssen, die mir hoffentlich das Vertrauen in die Filmindustrie wiedergeben werden.

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                                            • 5 .5

                                              Hat mich enttäuscht – habe viel mehr erwartet – vor allem, weil ich die Gebrüder Grimm und ihre Märchen liebe und die Schauspieler auch ganz gut sind. Trotzdem leider nichts draus geworden. Da fehlt einfach eine Spur Ernsthaftigkeit und das gewisse Düstere…

                                              • 7 .5

                                                Klassischer Terry Gilliam-Film - auf solchen teils klamaukigen Humor muss man einfach stehen, das ist klar. Aber ich finde sehr viel Gefallen an der makaberen Story und dem Setting. Die Schauspieler passen gut in die Rollen und der Charme der billigen Produktion, welcher auch schon "Das Kabinett des Doktor Parnassus" umwehte, ist äußerst sympathisch, man wartet hier nur darauf, dass gleich eine Papp-Kulisse umfällt. Nein im Ernst, großen erzählerischen Tiefgang kann man hier nicht erwarten, aber trashige Aufmachung und ein verrücktes Flair machen "The Brothers Grimm" zu einem sehenswerten Film für Fans eines Humors der etwas anderen Art.

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                                                • 8 .5

                                                  Der Film steht schon seit Jahren in meinem DVD Regal und ist von da einfach nicht mehr wegzudenken! Ich fand ihn immer ganz toll! Die Märchenwelt, die Story mit Jacob und Wilhelm Grimm, Matt Damon! Ich hab den Film ziemlich häufig gesehen und auch heute schaue ich ihn noch sehr gerne. Ich weiß auch nicht, ich mag ihn einfach, ist mir egal was die anderen sagen. Ich halte den Film für eine gelungene, neue, frische Variante, wie die Grimm Brüder auf ihre Märchen gekommen sind!

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                                                  • 4 .5

                                                    "Brüder Grimm machen grimmsche Märchen grotesk! Aber das macht den Film noch lange nicht perfekt!"

                                                    Heute sehen wir uns mal den neuen Fantasyfilm zu den Brüdern Grimm an. Aber hier wird es wahnsinnig verrückt und grotesk. Ein verrückte kleine Ermittlung, ist hier nicht wahnsinnig spannend.

                                                    Den Film habe ich vor 4 Jahren gesehen und bis jetzt nicht mehr, warum diese 4.5 zu viel oder wenig Punkte sein könnten. Aber ich bin mir sicher, dass ich von dem Film nicht überzeugt war.