The Death of Stalin - Kritik

The Death of Stalin

GB/FR · 2017 · Laufzeit 106 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    Diese brillante Satire wäre es unbedingt wert, auch in Moskau und weiterer Umgebung gezeigt zu werden. [Ronald Pohl]

    • 7

      The Death of Stalin ist zeitweise umwerfend komisch. Nicht im Sinne Lubitschs „witzig“ mit großem Herzen für Menschen. Aber wahrscheinlich lacht man besser über diese Monster, als mit ihnen zu fühlen. [Günter H. Jekubzik]

      • 7 .5

        The Death of Stalin ist, mit anderen Worten, so aus der Zeit gefallen wie seine Protagonisten. Ein seltsam widerständiger Charme ist das Resultat, der die einzelnen Gags wertvoll macht [...]. [Philipp Bühler]

        • 8 .5

          The Death of Stalin ist damit kein Historienfilm im engeren Sinne, sondern eine allgemeine, sehr treffende und entlarvende Betrachtung über die absolute Korrumpiertheit, die in den höchsten Ebenen der Macht in einem autoritären System tatsächlich vorherrscht. [Frank-Michael Helmke]

          • 7 .5

            Mit The Death of Stalin setzt der schottische Regisseur Armando Iannucci zu einer schaurigen Komödie über politische Macht und staatlichen Terror an, bei dem hinter dem Witz immer der Schrecken verborgen ist. [FD]

            • 7 .5

              Als Zuschauer in einem vermeintlich sicheren System hat man da gut lachen. Und doch bleibt ein flaues Gefühl, wenn man den Film The Death of Stalin als Politparabel nimmt und daran denkt, wie viele Menschen sich hier und heute einen starken Herrscher wünschen - nicht nur Russland. [Stefan Benz]

              • 7 .5

                Ein kluger, herausragend böser Film, eine Polit-Satire, die es schafft, uns dieses berühmt-berüchtigte "Lachen im Halse, welches steckenbleibt" zu bescheren. Der Italo-Schotte Armando Iannucci weiß sehr genau auf dem Grat zwischen Komik und Tragödie zu gehen. [Hartwig Tegeler]

                1
                • 7 .5

                  „The Death of Stalin“ badet regelrecht in der Absurdität der gezeigten Situationen, verschweigt aber niemals die menschenverachtende Grausamkeit dahinter. Das wird gewiss viele Zuschauer abschrecken. Wer ein Faible für entlarvenden, überaus düsteren Humor hat, sollte sich diesen Film aber nicht entgehen lassen.

                  9
                  • 8 .5

                    "(...) Mit reichlich schwarzem Humor inszeniert Armando Iannucci die Ausmaße dieser Stalinschen Säuberungen, die oft im Hintergrund stattfinden, während sich im Vordergrund Figuren (...) alltäglichen Fragen widmen. Die politischen Personen sind dabei überspitzt dargestellt (...) The Death of Stalin ist somit keine Geschichtsstunde, obschon natürlich viele wahre Elemente (...) auf Historie beruhen. Die macht sich Iannucci gekonnt für seine nahezu perfekte Satire zu Nutze. Immer wieder finden sich herrlich absurde Momente, die auf der Einschüchterung vor dem politischen Apparat, der eigenen Rolle in diesem und den Konsequenzen eines möglichen Scheiterns basieren (...) Da halten Charaktere selbst dann an ihren scheinbaren Überzeugungen fest, als dies nicht mehr nötig ist – nur um auf der sicheren Seite zu sein. (...) Neben dem bitterbösen Humor lebt der Film wie alle Werke Iannuccis von seinem stets herrlich aufspielenden Ensemble (...)"

                    • 6

                      [...] Entgegen der überspitzenden Elemente und einem reichen Pool an abwechslungsreichen Karikaturen gelingt es The Death of Stalin nur bedingt, die rücksichtslosen Machenschaften ins Lächerliche zu ziehen. Immer wieder offenbart der Film eine ernste Ader, die im Widerspruch zum sonstigen Tonfall des Gezeigten steht und für irritierende Lücken im Gesamtkunstwerk sorgt. Trotzdem weiß Armando Iannuccis Vision über weite Strecken zu überzeugen und begeistert nicht zuletzt mit einem durchdachten Farbschema, das insbesondere durch den wiederkehrenden Kontrast roter und weißer Flächen im Szenenbild zur Geltung kommt.

                      3
                      • 8 .5

                        Bitterböse, aber urkomisch: The Death of Stalin ist der vielleicht lustigste Film des Jahres. [Sven Hauberg]

                        • 6

                          Schwarze Komödie um die Intrigen und Ränkespiele im Nachhall von Stalins Tod im Jahr 1953. Das grandiose Casting (Steve Buscemi, Jason Isaacs, Jeffrey Tambor, Rupert Friend, Simon Russell Beale, Andrea Riseborough) ist die größte Stärke des Films. [Tim Lindemann]

                          • 9

                            Iannuccis Regiestil nimmt keine Gefangen und das passt perfekt zu dieser rabenschwarzen Farce. [Kenneth Turan]

                            • 8 .5
                              VillageVoice 09.03.2018, 12:39 Geändert 09.03.2018, 15:40

                              Selbst ohne die zeitgenössischen Referenzen, wäre The Death of Stalin immer noch ein brillanter und erschütternder Film. [Bilge Ebiri]

                              • 8

                                In The Death of Stalin ist die Angst so überwältigend, so tief im alltäglichen Leben verwurzelt, dass er gewöhnliche Ausdrücke, Äußerungen, Gesten und Körper verzerrt. Der Film verwandelt Gesichter in Masken (sowohl tragisch als auch komisch), Menschen in Karikaturen und den Tod in eine Pointe. [Manohla Dargis]

                                • 8

                                  Was passiert eigentlich, wenn ein Diktator plötzlich stirbt? Die Adaption einer Graphic Novel zeichnet ein ebenso überzogenes wie böses Bild der Sowjet-Führungsriege nach dem Tod von Stalin. Das ist nicht unbedingt eine authentische Auseinandersetzung mit den realen Ereignissen dieser Zeit, dafür aber eine lustvoll-absurde und höllisch unterhaltsame Demontage eines Mythos, bei der einem zuweilen das Lachen im Hals steckenbleibt.

                                  2
                                  • 6

                                    "Eine Schulhof-Rangelei mit Standrecht – "The Death of Stalin" inszeniert die Machtkämpfe nach Stalins Tod als überdrehte Posse. Die Bilderarmut der tatsächlichen stalinistischen Herrschaft lässt die Energie des Films dabei unkontrolliert übersprudeln." [Philipp Schwarz]

                                    • 7

                                      Ein Todesfall im Kreml - und wer bekommt den freigewordenen Bürostuhl? Böse Polit-Satire mit präzisen, auf den Punkt geschriebenen Dialogen und köstlichen Darstellern, allen voran Steve Buscemi. [Michael Ranze]

                                      • 7 .5

                                        Unverwechselbar und lustig ist die politische Satire The Death of Stalin. [John DeFore]

                                        • 8

                                          The Death of Stalin ist eine angsteinflößend lustige Satire, die Humor in historischem Horror findet. [Jordan Farley]

                                          • 9
                                            EmpireOnline 15.09.2017, 11:53 Geändert 29.03.2018, 13:53

                                            Die sensationelle Satire The Death of Stalin ist wunderbar lächerlich, angsteinflößend und eine zeitgemäße Erinnerung, dass es immer noch schlimmer kommen könnte. [Nick De Semlyen]

                                            • 6 .5

                                              Indem er verbales Feuerwerkt mit niederen Gangs mischt, findet Armando Iannucci in The Death of Stalin unerwarteten Humor in der Verwirrung nach dem Dahinscheiden des sowjetischen Anführers. [Peter Debruge]