The Game - Kritik

The Game

US · 1997 · Laufzeit 128 Minuten · FSK 12 · Thriller · Kinostart
Du
  • 6

    Nicholas Van Orton ist ein reicher Banker, verwöhnt und ernst. Zu seinem Geburtstag bekommt er von seinem Bruder die Karte einer Firma, bei der er an einem Spiel teilnehmen soll. Doch er wird nach einem langen Prozedere von der CRS abgelehnt. Zuhause angekommen merkt Nicholas allerdings, dass das Spiel schon lange begonnen hat. Nach und nach verstrickt er sich in seltsame und gefährliche Situationen. Was ist alles echt und was nur das Spiel?

    Die Idee von The Game klingt auf dem Papier spannend und erfrischend, welche mit einem guten Cast aufgewertet wird. Doch leider konnte mich das Spiel nicht so überzeugen, wie ich erwartet hatte.
    Die Story beginnt gut und baut immer weiter Spannung auf, die sie bis zur Hälfte auch recht gut halten kann. Doch leider fühlt sich der Film einfach zu lang an. Die Spannung bricht ein und man erhofft sich einfach nur den langersehnten Twist, auf den die Story seit Minute 1 aufbaut. Doch als dieser kommt ist das eher wie ein Lufballon dem man furzend die Luft raus lässt. Das ganze wirkt irgendwie ziemlich konstruiert und zieht die Ernsthaftigkeit der ersten 80 Minuten ins Lächerliche. Leider kann man auch schon recht früh erahnen wohin das ganze nun führen wird, was die Spannung etwas drosselt.

    Michael Douglas spielt brachial gut und kann im Grunde das ganze Ding alleine tragen. Man rätselt am Anfang mit ihm mit und leidet auch ein wenig, wenn alles zwischen seinen Fingern zerrinnt. Richtig viele andere Charaktere an die man sich wenden kann, gibt es nicht wirklich. Auch die allgemeine Atmosphäre ist der Hammer! Der halbe Film spielt Nachts oder in dunklen Räumen, weshalb die Grundstimmung sehr düster und bösartig ist. Kamera bleibt zum Glück die meiste Zeit über ruhig und zeigt lange, schöne Bilder von pompösen Hotelzimmern oder von dem schicken Anwesen Van Ortons.
    Doch im Groben und Ganzen konnte mich The Game nicht wirklich überzeugen. Die Länge tut dem ganzen nicht wirklich gut und auch die Logik bleibt hier und da auf der Strecke. Der "Twist" am Ende ist leider völlig unbefriedigend und ich hätte an Nicholas Stelle jedem von denen eine geklatscht. The Game ist keine Vollkatastrophe da Michael Douglas wirklich überzeugt und einen mit zieht, und auch die Grundidee nicht schlecht ist. Doch die Länge des Films und das Ende haben es mir ein bischen versalzen.

    Fazit:
    Düsterer Thriller mit einem meisterhaften Michael Douglas. Leider hier und da ein paar Längen und auch das Ende ist nicht so der burner.
    6 Pfotenabdrücke für die arme Haushaltshilfe Ilsa!

    • 5 .5

      ***Vorsicht Spoiler***

      Ein insgesamt eher mittelmäßiges Verwirrspiel mit einem zwar gut aufspielenden Michael Douglas, jedoch einigen reichlich hanebüchenen Wendungen und einer moralisch fragwürdigen Grundidee. "The Game" zieht seinen Reiz daraus, dass von Anfang an klar ist, dass es am Ende eine überraschende Auflösung geben muss, der gesamte Film ist auf den finalen Twist ausgerichtet. Dabei ist er trotz der einen oder anderen Länge durchaus spannend und lädt zum Miträtseln ein. Vor dem Hintergrund der Auflösung verkommt das Ganze jedoch zur Absurdität.

      Am Ende stellt sich nämlich heraus, dass tatsächlich alles nur ein Spiel war, das dazu diente, den Protagonisten in einen besseren Menschen zu verwandeln. In dieses Spiel sind im Grunde so ziemlich Alle eingeweiht, denen Nicholas im Laufe des Films begegnet. Zudem wird halb San Francisco zur Spielwiese umgebaut, damit Nicholas von einer Fake-Location zur nächsten gejagt werden kann. Selbst der Verkehr musste für das Spiel offenbar lahm gelegt werden, denn anders ist es kaum zu erklären wie das Spiel inszeniert werden konnte, ohne während der halsbrecherischen Verfolgungsjagden Menschenleben zu riskieren. Zur Krönung dieses zweifelhaften Spiels springt Nicholas am Ende dann auch noch von einem Hochhausdach genau auf das für ihn vorgesehene Luftkissen. Anschließend steigt dann die große Party, denn Nicholas ist allen dankbar dafür, dass sie ihn fast zu Tode gehetzt haben.

      Ich habe zwischenzeitlich spekuliert, dass das Spiel in Zusammenhang mit dem Selbstmord des Vaters steht; dieser eventuell seinen Tod auch nur vorgetäuscht hat und dann zum Schluss als Geburtstagsüberraschung wieder auftaucht. Letztlich spielt der Tod des Vaters jedoch eine eher untergeordnete Rolle und die therapeutische Wirkung von Nicholas' Sprung ist meiner Ansicht nach höchst zweifelhaft.

      Ein Film mit einer durchaus interessanten Ausgangssituation, der sich jedoch mit zunehmender Laufdauer in immer abstruseren Wendungen verliert, weshalb zum Schluss nur Mittelmaß herauskommt.

      • 3
        WithOpenEyez 14.10.2017, 23:05 Geändert 14.10.2017, 23:17

        "Whereas once I was blind, now I can see" Der steinreiche und mächtige Nicholas erhält zu seinem Geburtstag die Visitenkarte einer Firma, deren Kontakt sein ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Bei gewissen Filmen ist es trotz ewig langer Letztsichtung blöd, wenn man einen entscheidenden Plotpoint bereits kennt. Bei diesem hier, David Fincher's "The Game", ist es in jeder Hinsicht blöd. Ich meine, wie soll der Zuseher noch entfernt Spannung aus einem Werk ziehen, wenn ihm die Prämisse als auch das Ende bekannt sind? Eigentlich dürfte ich so einen Film nur schauen, wenn ich gar nichts drüber weiß, dann würde immerhin noch halbwegs Spannung entstehen. So bewegt sich Michael Douglas zwar ganz gut besetzt durch diverse Szenen, die auch andersrum oder bunt durchgeschüttelt gezeigt werden hätten können, ohne irgendeinen Unterschied gemacht zu haben. Ich fühle mich an einen Film wie "Staatsfeind Nr. 1" erinnert, aber auch irgendeinen Katastrophenfilm, wo immer wieder was schlimmes passiert und trotzdem entkommt der Protagonist wieder und wieder. Nur halt als Low-Fi Version.

        Nach der halben Laufzeit wirkten Spiel und Film wie ein laues Lüftchen. Danach zog der Ernst zwar ein wenig an, allerdings wirkten viele Szenen extrem übertrieben. Dass der ganze Film höchst unrealistisch ist, fällt nicht mal wirklich ins Gewicht. Ich wurde überhaupt nicht in den Film gezogen, konnte praktisch keine Sympathien für Nicholas aufbringen, welcher der praktisch einzige Charakter war. Er war mir wie alles was passierte egal. Damit fällt "The Game" bei mir gnadenlos durch. Sicher nicht, weil er schlecht gemacht wäre. Er sieht gut aus, strahlt Atmosphäre aus, die düsteren Bilder, Michael Douglas gefällt mir. Das Drehbuch bzw. die Handlung hingegen taugten äußerst wenig. Nette Grundidee, aus der auch bei Erstsichtung nur ein substanzloses Filmchen geworden wäre. Nach einer Stunde war ich schon gelangweilt, nach zwei Stunden heilfroh, wie Nicholas das Ende erreicht zu haben. Mehr als 3 Punkte sind trotz allem Wollen nicht machbar, egal wie die Auflösung gelautet hätte. Das Leben ist ein Spiel.

        • 8
          konkalit 26.07.2017, 00:15 Geändert 26.07.2017, 00:27

          Im Grunde komplett unglaubwürdig. Eine Firma die soviel Einfluss und Macht hat um soviele Leute zu schmieren oder als Schauspieler einzusetzen um sämtliche Orte und Dienstleistungen des öffentlichen Lebens zu besetzen bzw. zu infiltrieren? Naja vielleicht auch nicht unglaubwürdig. Aber lassen wir uns darauf ein und es ist ein hervorragender Alptraum. Wie Douglas weiß man irgendwann nicht mehr wer oder was los ist, was diese Firma eigentlich will und wer alles dazu gehört. Trotzdem bleibt man am Ende eben dieser Riesenhaken dass es einfach too much ist, wer hätte z.b. erahnen können dass Douglas *SPOILER* am Ende von genau DIESER Stelle vom Dach springt und nicht von woanders oder sind an allen Ecken ebenfalls Luft-Matratzen aufgestellt gewesen? Oder die angeblichen Fake-Waffen, dafür gabs aber eine Menge Einschusslöcher und splitternde Scheiben...*SPOILERENDE* Nunja der Plot ist überzogen ebenso dass Douglas am Ende auch lacht und feiert und nicht seinem Bruder die Fresse poliert oder als nervliches Wrack sabbernd und lachend in der Ecke hockt, aber dennoch ist der Film verdammt Spannend.

          3
          • 9

            Fazit: "The Game" ist bestimmt ein Meisterwerk, aber kein perfektes. Das Drehbuch ist schon echt stark geschrieben, bietet clevere Wendungen und ist interessant. Allerdings ist das auch nicht unbedingt unvorhersehbar und moralisch eher fragwürdig. Dafür gibt es einen extrem starken Michael Douglas zu sehen und die Figurenzeichnung ist gelungen. Inszeniert wurde das meisterhaft - da macht Fincher seinem Namen wieder alle Ehre. Dazu gibt es eine höchst düstere und bedrohliche Atmosphäre und einen sehr hohen Unterhaltungswert. Das ist schon recht nahe dran an der Perfektion, doch für die Höchstwertung ist mir das dann doch noch etwas zu vorhersehbar gewesen. Trotzdem gilt: Sehr starker Film!

            • 7

              Der Film hat zwischendurch einige Längen, aber seine Gesamtheit wiegt das wieder auf. Hat mir echt gut gefallen.

              • 6
                RobertTerwilliger 24.06.2017, 12:55 Geändert 24.06.2017, 15:04

                Tja, ist halt von Finscher. Man muss halt sagen, er ist wirklich sehr spannend, trotz all der blödelnden Verkopftheit und der Konstruierung. Ich wollte fast die 8 zücken, wenn die letzten 20 Minuten nicht wären, die selbst einem reaktionären Ideologen, wie Chazelle, die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Ist als würde meine Mutter bemängeln, dass ich so gewaltgeile Filme abfeier und ingesamt auch ein Arschloch bin und mich zwingt, in einen Kurs einzutreten, wo mir solange aufs Maul gehauen wird, bis ich merke das Gewalt doch ziemlich scheisse ist. "The game" wäre wesentlich besser gewesen, wäre er schlecht ausgegangen, ohne diesen doofen Twist. Gibts hier echt Leute, die das als pädagogisch wertvoll empfinden ?

                4
                • 7
                  Akashita 23.06.2017, 12:56 Geändert 23.06.2017, 12:58

                  Irgendjemand fühlt sich sicher davon gespoilert.

                  Finde, dass man dem Film sein Alter deutlich anmerkt. Wenn man das weg lässt, dann auf alle Fälle sehenswert. Thriller sind eigentlich so gar nicht mein Genre - erklärt auch, dass ich mich mittig wirklich richtig gelangweilt habe. Aber das war eine knappe halbe Stunde, die Zeit davor und vor allem die letzten 30 Minuten waren richtig spannend, auch wenn man - und das war sicher so gewollt - mehrfach denkt "Maaan, was für eine lahme Auflösung", aber dann kommt ja wieder ein Twist und noch einer und noch einer.

                  Ich persönlich fand die Auflösung tatsächlich trotzdem nicht so super. Aber ich sagte ja - nicht mein Genre - hatte Aliens oder Weltverschwörung oder irgendetwas "krasseres" erwartet. [:

                  • 9 .5

                    Der Film HÄTTE ein Meisterwerk sein können, wenn

                    ACHTUNG SPOILER

                    er einfach mit dem Sturz vom Dach geendet hätte, tragisch, mit einer langsamen Fallsequenz, und seine Fallsequenz gegenübergestellt zu derer seines Vaters, welcher auch in den Tod sprang.

                    Wieso immer diese widerlich klebrigen Happy Ends?
                    Da wird oft mit dem Arsch eingerissen, was man mit den Händen aufgebaut hat.
                    Es gibt zu wenige Filme, die schlimm enden. Zb No Country for Old Men, der Film wird erst dadurch zur Ikone, dass der Hauptdarsteller ermordet wird.
                    Erst hierdurch erfährt man überhaupt etwas zu der Bindung, welche man im Film zu den Charakteren erst aufgebaut hat

                    • 9

                      Ein echt spannender Film! Lohnt sich!

                      • 8
                        DewsReviews 17.04.2017, 13:33 Geändert 17.04.2017, 13:33

                        The Game ist ein verdammt spannender und leicht psychohafter Thriller, mit einem grandiosen Michael Douglas, und einer unheimlichen Atmosphäre. Mir hat der Film richtig Spaß gemacht, da er von Anfang an spannend war, und mich durch die Story von diesem Spiel direkt gefesselt hat. Der Film lässt einen die ganze Zeit grübeln, was wohl als nächstes passiert, und vorallem wie er endet. Er ist unvorhersehbar und hat mich am Ende sehr überrascht. The Game hat mich richtig gut gefallen !

                        • 8
                          necrotorian 06.03.2017, 19:26 Geändert 06.03.2017, 19:26

                          Michael Douglas wird in diesem Film zu einem wilden Spiel eingeladen das seine komplette Realität in Frage stellt und der Zuschauer wird gleich mitgenommen.

                          "The Game" ist von der ersten Sekunde an sehr spannend und es macht sich schon bald eine sehr bedrückende Atmosphäre nieder bei der man nicht Lüge von Realität unterscheiden kann.

                          Ein Thriller aller erster Güte mit einem Michael Douglas in Höchstform der kräftig Unterstützung bekommt von Sean Penn und Deborah Kara Unger.

                          • 8 .5

                            Ein interessanter ungewolter Ausflug von sich selbst.

                            • 8 .5

                              ein wirklich sehr guter film wenn es nach dem trailer gegangen wäre hätte ich mir den wahrscheinlich nicht angesehn aber hab die bewertung gesehn und dachte der kann nicht schlecht sein und jetzt zählt er zu meinen lieblingsfilmen .
                              Nice

                              • 10
                                TylerDurden1988 29.01.2017, 17:12 Geändert 29.01.2017, 17:13

                                Meiner Meinung nach Ein absolutes Meisterwerk, Die Schauspielerische Leistung von Michael Douglas und Sean Penn sind einsame Spitze, die Idee, die Story sowie die Umsetzung des Films sind einfach klasse!! Dieser Film verliert keine Sekunde an Spannung und man kann meistens kaum erahnen was als nächstes passiert und wird dadurch ständig aufs Neue überrascht!! Ein einziger Verfolgungswahn der zur keiner Sekunde Langeweile aufbringen lässt ;-)
                                DAUMEN HOCH!! 10/10 Punkten

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                                • 7 .5

                                  den film sollte ich mir definitiv mal wieder anschauen. das er verdammt gut war das weiß ich noch.

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                                  • 10

                                    "Das Leben führt den ernsten Mann auf bunt verschlungnem Pfade..." (I Ging/Da Dschuan I. Abt. Kap. VIII §6)
                                    Michael Douglas lässt sich in diesem Psycho-Thriller ganz schön an der Nase herum führen....oder doch nicht? Auch wenn er einen versnobten Overdog darstellt, fällt es einen nicht schwer ihm auf seiner Odysee Sympathie zu schenken. Mit der nur schwer vergleichbaren Wirkung um Wahrheit, Fiktion und das daraus entstehende Rätsel, dass den Verstand kostet, lässt der Film keine lange Weile aufkommen.
                                    David Fincher ist aber auch kein unbeschriebenes Blatt in der gute-Filme-Kategorie und die Erzählweise gehört noch zum alten Schlag. Diese Mischung mit der Geschichte und dem überzeugenden Cast machen "The Game" zum herausragenden Filmerlebnis.

                                    Interessant ist, dass derartige Methoden tatsächlich praktiziert werden - wenn auch nicht in solchem Maße. Auf den Privaten gab es mal eine Sendung...

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                                    • 6

                                      Michael Douglas wie immer hervorragend...aber der Plot ...ohje ...hab die letzten 20 min nur noch auf einen nochmaligen Twist gewartet....der kam nicht ...und der Film schließt mit einem sehr seltsamen und zu gleich faden Ende ... Kitsch mit einer Menge Ungereimtheiten....

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                                      • 8 .5

                                        den kann man sich auch alle paar jahre geben...beste unterhaltung

                                        1
                                        • 10

                                          Michael Douglas erhält das Geschenk seines Lebens. Und wird in einen wahren Alptraum geschickt.

                                          Wieviel muss man einem Menschen zumuten, damit er wirklich aus der Fassung gerät und sein Leben aus den Fugen ? David Fincher (Sieben; Alien 3) erzählt uns eine unglaubliche Geschichte, die so grandios bebildert ist, dass man den Film immer wieder aufs Neue sehen kann. Er verliert nichts von seiner Faszination.

                                          Der Score von Hollywood-Riese Howard Shore ist fast durchgängig bedrohlich, und lässt das Geschehen unwirklich erscheinen.

                                          Ob so ein Unternehmen tatsächlich realisierbar wäre, darf bezweifelt werden. Selbst wenn man Hunderte Mitarbeiter und Fahrzeuge organisieren könnte, würde der Zufall doch eine erhebliche Rolle spielen. Und der lässt sich eben nicht berechnen. Aber darum geht es ja nicht.

                                          Dass es Milliardäre gibt, die sich solch ein Spiel leisten könnten, ist dagegen wiederum möglich.

                                          Die Grundaussage ist jedoch dermaßen menschlich und gut, dass man unmöglich auch nur den leisesten Kritikpunkt anbringen kann. Douglas spielt fantastisch, ebenso wie sein weibliches Pendant – die hübsche Deborah Unger. Aber auch die übrige Besetzung ist hochklassig (Sean Penn, James Rebhorn, Peter Donat, Armin Mueller-Stahl).

                                          Die Kernaussage des Films dürfte sein, dass man einen Menschen nicht in seinen Grundfesten erschüttern wird, wenn man ihn nicht ganz gewaltig durch den Fleischwolf dreht. Denn nichts ist so hart wie ein festgefahrener Mensch. Also muss man ihn in lebensbedrohliche Situationen schicken, und ihm kaum Zeit zum Verschnaufen lassen. Therapeutisch gesehen ist das sicher nicht ganz ungefährlich.

                                          Fazit: Absolute Eintagsfliege von Wunderkind Fincher. Sauspannend, unübertroffen, sensationell. Volle Punktzahl.

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                                          • 7 .5

                                            Richtig guter Film, doch als der Twist am Ende kam dachte ich mir hoffentlich kommt noch ein Twist, denn das war ja ein richtiger Blödsinn. Der Film könnte noch deutlich besser sein als er eh schon ist

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                                            • 8 .5

                                              The Game hält über die ganze Spieldauer seine Spannung und Intensität ! Zum vielgescholtenen Ende wäre meine Meinung : Mit diesem Finale ist das ganze im nachhinein schon recht unglaubwürdig aber trotzdem irgendwie Genial . Schön das ich davon nicht enttäuscht wurde , wenn es auch gerne anders ausgehen hätte dürfen !

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                                              • 9

                                                Super spannend.

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                                                • 7 .5

                                                  Sehr spannender Film, mit einem Ende, das leider zu unrealistisch umgesetzt wurde.

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                                                  • 7

                                                    Zugegeben, der Film lebt von seiner Erstsichtung, den wenn die Auflösung bekannt ist, ist das ganze nur noch halb so spannend. Trotzdem lohnt sich nach ein paar Jahren mal wieder eine Sichtung. Allein schon wegen Finchers düsterem Regiestil, dem Aufgebot an tollen Darstellern bis in die kleineren Nebenrollen und dem coolen Ende.