Die Erbinnen - Kritik

Las herederas / AT: The Heiresses

PY/UY/BR/DE/NO/FR · 2018 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 0 · Drama · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Ein Film im Halbdunkel, voll leiser Komik und voller Melancholie.

    • 7

      In Die Erbinnen erweisen sich Schicksalsschläge als unverhoffte Brücke in ein neues Leben.

      • 8

        Wenn ein älteres Paar in „Die Erbinnen“ in Geldnot gerät, dann ist das der Anlass für eine gleichermaßen persönliche wie gesellschaftliche Geschichte über den Niedergang der Oberschicht von Paraguay. Das Drama hält sich dabei schön zurück, überlässt es der Hauptdarstellerin und der feinen Bildarbeit, um das zu vermitteln, was niemand sagen mag.

        • 8

          In seinem Langfilmdebüt erzählt Marcelo Martinessi in ruhigen, unaufgeregten Bildern von der verfallenden Oberschicht in seinem Land und setzt ein Bild der Flucht dem einer sinnlosen Hoffnung entgegen. [Ulrich Sonnenschein]

          • 8

            Die Inszenierung lässt den Figuren den Raum, das Drama in ihrem Inneren durchzukämpfen; sie brauchen kein äußeres Drama dazu.

            • 7

              Es dauert ein wenig, bis man die Ausrichtung von Las herederas erfasst, bis sich die Zeichen verdichten, doch dann ist man von dem zurückhaltenden Drama einer Frau, die sich einige Schritte zurück ins Leben wagt, durchaus eingenommen. [Dominik Kamalzadeh]

              • 7

                Überzeugend gelingt es dem Film The Heiresses, die individuelle Entwicklung seiner Figuren mit dem Verfall einer längst überholten gesellschaftlichen Ordnung in Südamerika zu verbinden. [Eva-Christina Meier]

                • 5

                  "The Heiresses erzählt die Geschichte eines verspäteten Erwachsenwerdens, verlässt sich dabei aber allzu sehr auf die Wirkungsmacht eines reglosen Gesichts." [Philipp Schwarz]