The Help - Kritik

The Help

US · 2011 · Laufzeit 146 Minuten · FSK 0 · Drama · Kinostart
Du
  • 8

    Mit Empathie und Humor erzählter Film aus dem Leben der afroamerikanischen Hausangestellten im Jackson der frühen 60er Jahre. Er bietet ein klares Bild von den tagtäglichen Verletzungen, die aus diesem rassistischen Abhängigkeitsverhältnis entstehen. [Martin Schwickert]

    • 7

      „The Help“ wurde mir des Öfteren ans Herz gelegt, aber ich hab mich lange nicht dazu aufraffen können, den Film auch wirklich anzusehen. Sie haben mir gesagt, dass er große Emotionen hat, dass es ein schöner, ein witziger und auch gleichzeitig ein trauriger und ernster Film ist, über Rassismus. Aber ich hab mich gesträubt, ich hatte Bedenken.

      Nun, jetzt hab ich ihn gesehen und einerseits hatten diese Leute Recht, der Film ist schön und er ist auch ernst und er ist traurig. Aber ich fühle mich auch ein wenig in meiner Zurückhaltung bestätigt.

      Alles verläuft zu einfach, es gibt keine wirklichen Widerstände und keine echten Sanktionen. Der Film ist zu sehr ein Feelgood-Movie geworden, der das Thema Rassismus nicht angemessen genug zeigt. Es wird immer wieder von der Angst vor Racheakten, von der Angst vor Übergriffen gesprochen. Man erfährt sogar, was den schwarzen Hausangestellten blühen kann, sei es durch Polizei oder den Ku-Klux-Klan. Aber ich spüre das zu selten, die Auswirkungen auf Davis Charakter, die wirklich Angst der Frauen Eigentlich läuft die meiste Zeit für sie alles normal weiter. Um Rassismus und seine Begleiterscheinungen angemessen darzustellen, wäre hier einfach mehr nötig gewesen.

      Auch waren die stereotypen und relativ eindimensionalen Charaktere mir irgendwann zu viel. Dass die weißen, reichen Frauen größtenteils als oberflächlich und arrogant dargestellt werden, das mag ja noch gehen, aber in dieser extremen Form kann ich das nicht nachvollziehen. Viel zu viele Klischees und vor allem auch viel zu viel Blödheit (oder sagen wir Engstirnigkeit?) bei den Frauen, als dass ich sie ernst nehmen könnte. Und wen ich nicht ernst nehmen kann, den kann ich auch als Rassist nicht ernst nehmen. Aber nicht nur diese Tussis, auch die übrigen Figuren sind relativ einseitig dargestellt, man erkennt sofort, auf welcher Seite sie stehen, Zweifel gibt es so gut wie keine. Es gibt die beiden Kategorien „gut“ und „böse“ und wir wissen, wer wohin gehört. Dazwischen ist nichts und niemand, außer zumindest ein bisschen Skeeters Mutter, die aber eine zu unwichtige Rolle einnimmt, als dass sie wirklich zählen könnte. Insgesamt will der Film bestimmen, wen man mögen muss und wen man nicht mögen darf. Klar, wir fühlen mit den schwarzen Hausangestellten mit, aber weil es so aufgezwungen und vorgeschrieben ist, ist es auch gleichzeitig so schwer, ehrlich mitzufühlen. Oder sagen wir, aus freien Stücken mitzufühlen. Bei manchen Filmen mag es ja klappen, dass man das fühlt, was einem der Film ins Gesicht schreit. Und bei manchen Filmen nicht. Hier eher nicht.

      So übertrieben und eindimensional die meisten Charaktere auch sein mögen, gespielt werden sie großartig. Es ist schwer, eine der Frauen herauszuheben, egal ob Jessica Chastain als überdrehte und total liebe Außenseitertussi (nebenbei: HEIß!!! WAS für ein KLEID!!), Viola Davis als besonnene Haushälterin und Kindererzieherin, die sich geradlinig auf ihre Weise für die Rechte der Schwarzen einsetzt, indem sie Geschichten erzählt und Octavia Spencer als ihre schlagfertige und robuste Kollegin. Die spielen allesamt wunderbar.

      [Achtung, im nächsten Satz folgt ein Wortspiel, das, wenn man es in den falschen Hals bekommt, durchaus als rassistisch angesehen werden kann. Spike Lee zumindest würde das so sehen und mich öffentlich verteufeln.]

      Da ist es schon auffällig, dass Emma Stone im direkten Vergleich zu ihren Mitschauspielerinnen Viola Davis und Octavia Spencer extrem blass wirkt.

      [Na, zu viel versprochen?]

      Ja, aber es stimmt, wenn Stone auf Davis, auf Spencer und auch auf Chastain (auch wenn es hier nun kein Wortspiel mehr ist) trifft, dann wird die liebe Emma schon sehr an die Wand gespielt. Und das, obwohl Stone ebenfalls sehr gut ist. Da sieht man mal wie genial erst die anderen sind! Positiv zu erwähnen sind noch die gut platzierten Gags, die den Film trotz seiner eindimensionalen Betrachtungsweise und der zu schwachen Kritik äußerst sympathisch, eben zu diesem Feel-Good-Tragikomödchen machen, der er geworden ist. Auch die Musik und die schönen Kulissen, besonders die großen, natürlich ebenfalls klischeebehafteten Südstaatenvillen, bringen dem Film ebenfalls weit nach vorn.

      Insgesamt ist „The Help“ ein witziger, manchmal trauriger, überragend gespielter und trotz seiner Länge von fast zweieinhalb Stunden sehr flüssiger und angenehm zu schauender Film. Aber gerade an diesem „angenehm“ kann man sich sehr stören, da besonders im Bereich des Rassismus viel Authentizität verloren gegangen ist durch seine glatte, eindimensionale Art. An Rassismus-Genre-Vertreter wie „Mississippi Burning“ oder „In der Hitze der Nacht“ kommt „The Help“ nicht annähernd heran, dazu ist er ein zu schöner Film, der zu wenig aufreibt, zu wenig kritisiert. Ein Film der klar sagt: ihr sollt mich mögen! Das kann er aber auch, denn ich mag diesen Film wirklich. Als netter Film, der zumindest vor dem rassistischen Hintergrund der 60er Jahre in Mississippi spielt, da mag ich ihn. Als Tragikomödie, als ein Stück Unterhaltung, das man sich immer wieder anschauen kann (darum auch "sehenswert"). Aber nicht als kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus.

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      • 7

        Ich mag keinen Kitsch, aber dennoch hat mich "The Help" gefangen genommen und dabei suhlt sich der Film geradezu im gefühlsbetonten Schmalz. Aber der Film ist charmant erzählt und war trotz seiner Überlänge nie langatmig. Klar, die Mechanismen die Regisseur Tate Taylor hier einsetzt sind simpel und einfach zu durchschauen, alleine wie schnell und teilweise unwichtig hier politische Ausschreitungen und familiäre Gewalt gezeigt wird, macht klar, dass es sich Taylor sehr einfach macht. Im gesamten Film gab es wirklich keine Ambivalenzen. Auf der einen Seite die guten und unterdrückten (zu 99% Afroamerikaner) auf der anderen Seite die eiskalten, versnobten und perlweislächelnden Rassisten (zu 100% keine Afroamerikaner). Natürlich ist es der 1 % der Unterdrückten, der nicht schwarz ist, der den Stein ins Rollen bringt und selbstverständlich tut "The Help" alles, dass man diese dummen, weißen, charakterlosen Snobs hassen lernt, aber was soll ich sagen, es hat funktioniert. Ich war berührt und bis auf die letzten 30 Minuten (in der das Schmalz fast schon ungesund vor sich hin triefte) fand ich auch den Kitsch des Films äußerst einnehmend.

        "The Help" ist wahrlich kein cleverer Film und sein moralischer Zeigefinger zuckt des Öfteren zu weit und zu oft über der Geschichte, aber was soll ich noch groß drum rumreden, ich wurde gut unterhalten und hatte nach dem Film das Gefühl, dass ich ein bessere Mensch bin. Klar, eine scheinheilige Illusion, fast genauso scheinheilig wie "The Help" an sich, aber Illusion hat ja auch oft was mit Zauberei zu tun und ich habe mich gerne für zweieinhalb Stunden verzaubern lassen, auch wenn die Magie bereits jetzt wieder verflogen ist.

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        • 8

          Weil "The Help" seinen afroamerikanischen Hausangestellten in ihrem Ringen um Gleichberechtigung oder wenigstens ein bisschen Würde eine junge Weiße als treibende Kraft vor die Nase setzt, löste der Sensationserfolg in den USA eine nicht ganz unbegründete Debatte aus. An der Tatsache, dass Regisseur Tate Taylor eine enorm unterhaltsame, sehr bewegende und vor allem herausragend gespielte Adaption des gleichnamigen Bestsellers gelungen ist, ändert das allerdings nicht das Geringste.

          • 7 .5

            Ungeachtet seines teils schwer im Magen liegenden und viel diskutierten Themas ist "THE HELP" nicht zuletzt dank seines herausragenden Ensembles eine mitreißende Frauengeschichte ohne all jene negativen Stereotypen, die gewöhnlich mit diesem Begriff verbunden sind, und eine hinreißende Erzählung, die noch zu einem Zeitpunkt nachwirkt, an welchem andere längst in Vergessenheit geraten sind.

            1
            • 8

              Wie schon viele zuvor sagten, ist „The Help“ reines Oscarfutter und wird demnach auch bei den Verleihungen den einen oder anderen Goldmann einsammeln.
              Schon wie bei „The Kings Speech“, der auch völlig auf die Statuette zugeschnitten war, funktioniert es wieder.
              Die Geschichte rund um ein paar afroamerikanische Haushälterinnen bewegt und reißt stellenweise auch mit. Es schleicht sich keine einzige Länge ein, die Geschichte bleibt interessant und sehenswert.
              Auch wenn hier und da offensichtlich auf die Tränendrüse gedrückt wird, so kümmert das nicht. Es ist eben erstaunlich, wie hinterwäldlerisch die Amerikaner zur damaligen Zeit waren und es teilweise immer noch sind.
              Manch ein Schicksal lässt dem Zuschauer vor lauter Ungerechtigkeit tatsächlich ungläubig den Mund aufsperren.
              Umso amüsanter ist es dann, wenn sich die Frauen entschließen es ihren ehemaligen Peinigern heimzuzahlen. Natürlich werden sie dazu erst einmal von einer Weißen verleitet, es muss ja auch einen Unschuldigen unter ihnen geben.
              Herausgekommen ist ein sympathischer, ehrlicher und zuweilen auch berührender Film, der zur richtigen Zeit, die richtigen Knöpfe drückt und somit auf emotionaler Ebene anspricht.
              Die Darsteller sind durch die Bank weg beeindruckend und Emma Stone dürfte hiermit in die Riege der ernstzunehmenden Darstellerinnen aufgenommen worden sein. Dringend oscarverdächtig sind jedoch die Leistungen der zwei Afroamerikanerinnen Viola Davis und vor allem Octavia Spencer. Beide spielen mit solchem Herzblut, dass sich die Bedeutung des Filmes für die Beiden auch auf den Zuschauer überträgt.
              Insgesamt ist „The Help“ also in allem vorbildlich. Er vermeidet überwiegend Klischees, unterhält blendend und sorgt für viele angenehme Lacher. Die lange Laufzeit von 146 Minuten vergeht somit wie im Flug.

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              • 7

                Regisseur und Drehbuchautor Tate Taylor, der bis dato lediglich ein Shortmovie auf seiner Filmografie vorweisen konnte, trifft den feinen Zwischenton aus Tragik und Komik und gibt dem ebenso beschämenden wie bewegenden Südstaaten-Sozial-Drama im Gegensatz zum Roman schlussendlich noch so viel Optimismus mit auf den Weg, dass nach 146 Minuten ganz das gute Gefühl vorherrscht.

                • 3

                  Nach allen Regeln der Kitschkunst gefertigtes Rührstück über schwarze Hausmädchen im Mississippi der 60er, die nicht mehr nur länger bei Wohnungsputz und Kindererziehung weißer Mittelstandsfamilien helfen, sondern auch eine junge angehende Journalistin zu einem Buch über ihren diskriminierenden Arbeitsalltag inspirieren. Mit einem üppigen Ensemble, das der sorgfältig aufgezogenen Süßlichkeit die volle Breitseite verleiht, und einer beispiellos schwarzweiß gedachten Konfliktdramaturgie erfüllt "The Help" nicht nur jegliche Oscarkriterien mit Auszeichnung, sondern setzt die Tradition eindimensional gestrickter Hollywoodfilme ähnlicher Ausrichtung gnadenlos fort. Schwarze versteht der Film unterm Strich als Menschen ohne Eigenschaften, die sich mit Opfergaben in die Selbstlosigkeit demütigen (lassen), wenn sie nicht gerade mit klischeehafter Güte und Weisheit stillschweigend die ganz große Wahrheit hinter allem erkennen – bis im Finale die Ansprachen fallen, was sonst. Dass "The Help" deren weiße Unterdrücker zu aufgetakelten, geradezu karikaturesken Antagonisten stilisiert, um aus rassistischer Aggression auch noch fiebrige Spannungsmomente zu kreieren, versichert ihn aber immerhin gegen jede Form von Ernsthaftigkeit. Eine doppelt und dreifach gezuckerte Schmalzstulle von einem Film, bei der man wohl selbst noch den Erstickungstod in Kauf nehmen muss, um wenigstens eine Träne der Rührung vergießen zu können. Help!

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                  • 5 .5

                    Schade ist, dass ein Film, der gegen tödliche Ideologien wettert, dies unbedingt mit dem Herbeten von Stereotypen tun muss [...]. Dazu hat Regisseur Tate Taylor so viel Zuckriges über seiner Inszenierung ausgekippt und erzählt seine Geschichte so konventionell, dass einem zum Schluss [...] glatt ein paar Plomben herausfallen könnten.

                    • 8

                      The Help ist eine schön, eine hervorragend erzählte Geschichte, in der alles gut ausgeht. So wurde sie auch heftig als Schönfärberei angegriffen. Wer sich drauf einlässt, kann sich über exzellente Bilder, eine (im Original) reizvolle Sprache und tolle Schauspieler freuen.

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                      • 8

                        Großes Hollywood-Kino, unterhaltsam und aufwühlend.

                        • 8

                          Nie verliert Taylor das Bewusstsein dafür, dass die Thematik seines Films eine äußerst ernste und dramatische ist. Doch er verleiht dem Diskriminierungsdrama mit amüsanten Abschweifungen und lichtdurchfluteten Bildern eine Leichtfüßigkeit, die schwerlich zu erwarten war.

                          • 3 .5

                            Die Charaktere von Aibileen und Minny bleiben moralisch aufrichtige, aber eindimensionale Klischeefiguren, die als passive Stichwortgeber fungieren. Sie sind Katalysatoren für die Transformation der schillernden weißen Hauptfiguren.

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                            • 7

                              The Help ist ein klassisch sentimental erzähltes amerikanisches Märchen, das in bekannter Hochglanzoptik vom Streben nach Gerechtigkeit erzählt.
                              Als solches ist der Film jedoch durchaus sehenswert, was auch seinem Darstellerinnen-Ensemble aus Jungstar Emma Stone, Viola Davis und Octavia Spencer zu verdanken ist.

                              • 7

                                Trotz des ausgezeichneten Produktionsdesigns kann „The Help“ die atmosphärische Dichte nicht über die gesamte, mit zweieinhalb Stunden zu lang geratene Filmdauer halten. Die gefühlsduselige Klaviermusik sowie holzschnittartige Charaktere tragen zu einer Vergröberung bei, die das moralische Anliegen von „The Help“ schmälert. Darüber hinweg helfen jedoch die Situationskomik und der feine Humor, der den Film durchzieht. Sehenswert ist vor allem die schauspielerische Leistung des Ensembles, die aus den vom Drehbuch vorgegebenen, kaum tiefgründigen Charakteren das Beste holen und „The Help“ zu einem durch und durch Schauspieler-, genauer: zu einem Schauspielerinnenfilm machen. Denn Männer kommen in Taylors Film nur am Rande vor.

                                Emma Stone gestaltet ihre Skeeter mit einer genau ausgewogenen Mischung aus Verletzlichkeit und Entschlossenheit, Bryce Dallas Howard brilliert in einer für sie kaum gewohnten Rolle als standesbewusste, selbstgerechte „Dame“. Insbesondere Jessica Chastain überzeugt als von der Gesellschaft Ausgeschlossene, von Selbstzweifeln geplagte, leicht neurotische junge Ehefrau – eine Rolle, die leicht zum Chargieren verführt hätte. „The Help“ lebt vor allem aber von der hervorragenden Darstellung der zwei Hausmädchen durch Viola Davis, die bereits 2008 für den Oscar nominiert wurde, und Octavia Spencer. Zwar sind auch ihre Figuren schematisch angelegt – Aibileen die Melancholische, Minny die Resolute. Aber die Schauspielerinnen hauchen ihnen so viel Leben ein, dass ihre Charakterentwicklung völlig authentisch wirkt. Durch die unterschiedlichen Figuren wird „The Help“ zu einem glaubwürdigen Gesellschaftsporträt der Südstaaten der Vereinigten Staaten zu einer Zeit, die unendlich weit in die Vergangenheit zurückzureichen scheint, die jedoch lediglich ein halbes Jahrhundert zurückliegt. Durch die Verbundenheit der weißen und schwarzen Filmheldinnen plädiert „The Help“ darüber hinaus für die Überwindung der Rassenunterschiede auf menschlicher Ebene sowie für Vergebung und Versöhnung.

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                                • 7

                                  Das überdehnte, mit nur wenigen Schönheitsflecken eingetrübte Happy End weckt Misstrauen gegenüber dem kritischen (also auf heutige Minderheitenprobleme anwendbaren) Potenzial des handwerklich imponierenden Films.

                                  • 6

                                    The Help hätte zur frauenfeindlichen Karikatur werden können, doch die Schauspielerinnen wissen jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen um das Schlimmste zu vermeiden - selbst Howard legt eine neurotische Kontrollverlust-Angst an den Tag, durch die Hillys Rassismus im Zaum gehalten wird.

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                                    • 6 .5

                                      Das Zielpublikum dürfte jedoch durchaus auch männlich und vorwiegend in liberalen Gesellschaftskreisen zu finden sein. Denn der Film von Tate Taylor ist politisch durch und durch korrekt - was hier allerdings nicht zwingend als Vorwurf verstanden werden soll. Diese Korrektheit kann allerdings zwischendurch etwas unangenehm aufstossen, wenn in allzu plakativer Manier Gut und Böse unterschieden werden.

                                      • 9 .5

                                        Drei Filme schaffen es im Schnitt pro Jahr, mir eine vergoldete 10 zu entlocken. Sie müssen nicht perfekt sein, aber sie müssen mich innerhalb der ersten fünf Minuten zum Strahlen bringen und mit demselben Strahlen wieder nach Hause entlassen. Dazwischen möchte ich das Leben bejahen, verfluchen und vor Freude und Trauer einfach drauflos schreien dürfen. Das sind die seltenen Filmerlebnisse, nach denen ich täglich Ausschau halte - und heute war es wieder so weit: The Help

                                        Spielbergs Die Farbe Lila trifft auf Irvings Gottes Werk und Teufels Beitrag. Bevor ich mich erdreiste, diesem Film eine ausführliche Kritik aufzudrücken, muss ich morgen als allererstes das Buch kaufen - und auffressen!

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