The Illusionist - Kritik

The Illusionist

US · 2006 · Laufzeit 104 Minuten · FSK 12 · Drama, Thriller, Historienfilm
Du
  • 6

    Eisenheim (Edward Norton) lebt in Wien ungefähr um das Jahr 1900. Er ist ein einfacher Bauers Sohn, der ausgesprochene Freude an Zaubertricks hat und sich in die wunderschöne Sophie (Jessica Biel) verliebt. Sie stammt allerdings aus einem adligen Haus und deshalb wird Eisenheim schon sehr früh von seiner Jugendliebe getrennt. Nach endlosen Jahren und vielen Reisen kommt er mit einer spektakulären Zaubershow nach Wien zurück. Selbst der Prinz von Österreich lässt sich diese Show nicht entgehen und kommt gemeinsam mit Eisenheims ehemaliger Liebe. Wie zu erwarten sprühen schon kurz nach dem ersten Treffen die Funken. "The Illusionist" ist ein Liebesdrama mit einigen magischen Raffinessen. Echte Magie oder aufwendige Tricks? Das Ende ist vorhersehbar und leider wird auf eine vollständige Aufklärung verzichtet. Zu ergänzen ist, dass Jessica Biel so gar nicht in ihre Rolle passt.

    • 6 .5

      Prunkvoll ausgestattet erzählt der Film eine recht dezente kleine Love-Story und fährt dabei eine Darstellerriege der Extraklasse auf - mit Edward Norton, Paul Gioamatti, Rufus Sewell und Jessica Biel hat der Streifen eine extrem für Qualität stehende Besetzung. Die Story bei der man sich allerdings nicht so ganz sicher wähnt ob es eine Antwort auf den Zauberrerthriller "Prestige", ein Fantasy-Film oder einfach nur ein Märchen sein soll lässt den Zuschauer aber irgendwie außen vor, ich hab zu keinem Zeitpunkt "Einstieg" in das Geschehen gefunden und mir wars darum auch recht gleichgültig. Was mich auch tierisch vor den Kopf gestoßen hat: Edward Norton hat hier eine neue, völlig unpassende Synchronstimme. Ich leg den Film mal jenen Liebhabern von Intellektuellen-Streifen und Kostümschinken ans Herz - die sind da richtig gut aufgehoben, ich selber bin damit nicht klar gekommen, schade eigentlich da der Film am Ende ne brilliante Schlusspointe enthüllt.

      Fazit: Darstellerisch und von der Ausstattung her absolut topp - inhaltlich aber irgendwie kalt und kaum mitreißend.

      • 6
        sithlord80 23.07.2017, 09:33 Geändert 23.07.2017, 09:33

        Wenn die Atmosphäre und die Schauspieler nicht so gut gewesen wären dann hätte die Vorhersehbarkeit dem Film komplett das Genick gebrochen, somit gibt es noch 6 Punkte.

        11
        • 8 .5

          Bin mit relativ wenig Erwartung in diesen Film gegangen, da ich mit überzeichneten Zauberaufführungen gerechnet habe. Ich glaube ich wurde noch nie so überrascht, auch auf die Handlung bezogen. Ohne spoilern zu wollen, ich habe das Gefühl, dass ich der Einzige bin, der nicht mit dieser Wendung gerechnet hat. Dennoch, oder genau deshalb finde ich dieses Machwerk sehr gelungen.

          2
          • 7 .5

            Unterhaltsamer Film mit hervorragender Besetzung.

            • 5 .5

              Gut, aber nicht gut genug.

              Über Magier gibt es seit einigen Jahren mehrere Filme. Dieser ist leider nur Durchschnitt, trotz seines hervorragenden Casts. Ich finde das"Prestige" das Maß aller Dinge ist, in diesem Genre.
              Beim Illusionisten fand ich vorallem 2 Dinge schwach:
              1. Das Vorhersehbare Ende
              2. und die CGI Zaubertricks, die aufgrund der Unmöglichkeit auch nicht erklärt wurden.
              Beides hat bspw "Prestige" oder "die unfassbaren 1" besser gemacht.

              Schade, da war mehr drin.

              • 3

                Lahmer Hocus-Pocus und meilenweit von "Prestige " entfernt.

                • 7
                  RoboMaus 03.10.2016, 18:57 Geändert 03.10.2016, 22:21

                  Schwierig, schwierig - so richtig rund läuft dieser Plot nicht, weder als Magier-Film, noch als Thriller um eine Mord-Story. Dabei hätte es nicht viel gebraucht, um ihn rund laufen zu lassen. Andererseits ist Ed Norton als Magier ein absoluter Hingucker, immer souverän, perfekt gespielt. Auch die Story ist sehr interessant und beschäftigt den Zuschauer, macht Laune mit dem Katz- und Mausspiel, das Norton gegen den fiktiven Kronprinzen Österreichs aufzieht.

                  SPOILER:
                  Doch warum verkauft man Tricks, die offensichtlich nur mit CGI "funktionieren", und unmöglich auf einer Bühne zustande kommen können, als Magie und versucht auch noch, das mit hanebüchenen Skizzen als Mechanik des späten 19. Jahrhunderts darzustellen? Es wäre im Sinne eines Fantasy-Elementes überzeugender, das als echten Zauber zu präsentieren (oder auf das Brimborium zu verzichten).

                  Auch die Handlung um den Kronprinzen und Nortons Geliebte, die der Prinz aus machtpolitischen Gründen heiraten muss, ergibt wenig Sinn. Der als aufbrausend, kompromisslos und brutal dargestelle Prinz weiss, dass er von Norton gehörnt wurde und unternimmt nichts, obwohl er auch noch von Norton bei einer Vorführung am Hof blossgestellt wurde? Nortons Geliebte will sich absetzen und nicht heiraten, und sagt das wider jeglichen Überlebenswillen dem Prinzen, der bereits eine Vorgängerin ermordet hat? Nichts in dem Plot ist wahrscheinlicher, als dass er sie wirklich ermordet, anstelle der 'Illusion', die hier eingefädelt wird..... Ein Plothole als Täuschmanöver für den Zuschauer ist nur zweite Wahl und hinterlässt einen faden Beigeschmack.
                  SPOILER ENDE

                  Trotzdem, 'The Illusionist' hat es geschafft Spannung zu erzeugen und mich phasenweise zu packen, was nicht vielen Filmen gelingt. Auch wenn er Schwächen aufweist, ist es immer noch sehr gute, flüssige und optisch überzeugende Unterhaltung, an der man nur das Drehbuch etwas umschreiben müsste, um daraus einen Spitzenfilm zu machen.

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                  • 3

                    Vorhersehbarer Film. Angereichert mit einer oberflächlichen Liebesgeschichte.
                    Nichts für aufmerksame Filmliebhaber. Vielleicht etwas für Edward Norton Fans.

                    • 8

                      Toller Film - raffinierte Illusionen. Paul Giamatti & Edward Norton top!

                      • 5

                        [...] Durch seine hübschen Kulissen und authentischen Kostüme funktioniert „The Illusionist“ stellenweise als ordentlich inszenierter Historienfilm, mit gelungener Atmosphäre fängt er in seinen besten Momenten die Stimmung der damaligen Zeit gekonnt ein und verleiht ihr durch das Element der Magie eine weitere interessante Komponente. Als reiner Stimmungsfilm macht er dabei vieles richtig, verrennt sich auf der anderen Seite jedoch leider in seinem dürftigen Drehbuch. [...] An vielen Stellen macht es sich der Film dabei viel zu einfach, seine Figuren charakterisiert er schlichtweg durch ihren gesellschaftlichen Stand und immer wieder stellt er diese stumpfsinnige Einteilung gegenüber. Auch die Motivation einzelner Figuren wird arg vereinfacht, mit Ausnahme des Illusionisten verfolgen alle agierenden Charaktere eine fast schon unglaubwürdig geradlinige Agenda. Inwiefern die Folgen von Eisenheims verzwickten Plan überhaupt gerechtfertigt sind, reflektiert der Film zu keiner Sekunde und überspielt die moralische Fragwürdigkeit seiner Tat durch eine pompöse Bilderflut über die meisterhafte Ausführung der selbigen.

                        6
                        • 7

                          Guter Anfang, gutes Ende, aber im Mittelteil geht der Spannungsbogen etwas verloren.

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                          • 8
                            smartbo 09.12.2015, 17:35 Geändert 20.02.2016, 22:16

                            Atmosphärisch sehr dicht und dramaturgisch exzellent umgesetzt. Hinzu kommen die brillanten Schauspieler, allen voran Edward Norton und Paul Giamatti. Was will man mehr. Klasse Film, Daumen hoch.

                            • 7 .5

                              Aus der MP-Beschreibung:
                              "Hintergrund & Infos zu The Illusionist
                              The Illusionist wurde 2006 zunächst nur in einer kleinen Anzahl von US-Kinos veröffentlicht. Erst zwei Wochen später erkannte man das Potential und brachte ihn landesweit in die Kinos. Bei einem Budget von 17 ;illionen Dollar spielte The Illusionist schließlich 87 Dollar ein."

                              Klar, war jetzt nicht der Kracher, aber ein etwas besseres Einspielergebnis hätte ich dann doch schon erwartet.

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                              • 5
                                Frightened_Inm8_No.2 03.09.2015, 10:18 Geändert 04.09.2015, 18:04

                                Ich bin leider sehr sehr enttäuscht von dem Film. Für einen angeblich authentischen Bühnenzauberer gab es zu viel unrealistischen Hokuspokus. Die Handlung war lahm, die Auflösung am Ende einfallslos und Edward Norton konnte nicht mal annähernd zeigen, was er kann.
                                Wer sich also so wie ich einen Film wie Prestige mit einem großartigen Norton gewünscht hat, ist hier falsch.

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                                • 7 .5

                                  wow was für ein Film. Anfangs kam mir die Story etwas holprig vor, doch irgendwann war ich auch wie gefesselt von den Illusionen des Eisenheims. Und ohne zu viel zu verraten, das ende war echt ein geniestreich :-)

                                  • 7 .5

                                    Mir persönlich fehlt die Auflösung der Tricks, insb. der Projektion der Menschen auf der Bühne, vor allem von Eisenhauer. Die Story wird zum Schluss relativ logisch erklärt, sodass sich jegliche Spekulationen ergeben. Ich persönlich bevorzuge es eher, den Zuschauer durch die Kleinigkeiten selbst dazu zu bringen, die Geschichte herauszufinden. Trotz allem ist dieser Film absolut sehenswert, da sehr gut geschauspielert und auch Szenerie super umgesetzt ist.

                                    • 5 .5
                                      K. 25.04.2015, 15:10 Geändert 25.04.2015, 20:46

                                      Fast langweilig souveräne Schauspielleistung in diesem seichten Film, der mit viel CGI, aber ohne große Anstrengung diesen verregneten Samstag vor der Bundesliga passabel zu füllen vermag, mehr aber auch nicht.
                                      Plot ein wenig zu vorhersehbar, Figurentiefe ein wenig zu lieblos, die Zauberei ein wenig zu dick aufgetragen, insgesamt aber dennoch ordentlich

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                                      • 6 .5

                                        Wundervoll Fotografierter Kostüm-Magie-Thriller,der von seinen tollen Schauspielern lebt,irgendwie habe ich das Gefühl da war mehr drin,aber ein durchaus unterhaltender Film.
                                        Die Illusionen fand ich jetzt nicht so prickelnd und eher übertrieben für diese Zeit in der dieser Film spielt.

                                        • 7 .5

                                          Dieser Film beweist, dass Edward Norton sich in jedem Genre gut bewegen kann. "The Illusionist" ist ein schöner Liebesfilm mit fantastischen und spannenden Elementen und Edward ist wie immer großartig, wenn er weint, bricht er mir jedes Mal das Herz!
                                          Die Story an sich finde ich sehr abwechslungsreich und erfrischend, der Plot ist auch genial; nur allein Jessica Biel finde ich vollkommen fehlbesetzt. Sie passt meiner Meinung nach überhaupt nicht in einen Kostümfilm!
                                          Also ein doch leider sehr unterschätzter Film!

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                                          • 6 .5

                                            Nett, aber da man den Plottwist 20 Meter gegen den Wind riecht, leider einfach nur der unausgereifte, kleine Bruder von Nolans Meisterwerk Prestige.

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                                            • 0

                                              Ein wahnsinnig schlechter Film.
                                              Oberflächlich, lieblos, fällt bei Bechdel durch, sinnlos.
                                              Einfach total unbrauchbar.

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                                              • 7
                                                Lets Seeb 31.10.2014, 23:59 Geändert 01.11.2014, 00:29

                                                *Passive Spoiler*

                                                Illusionen und Magie können einen atemberaubenden Effekt beim Publikum auslösen, doch sobald man mehr über die Funktionen und Geheimnisse der Tricks erfährt, verpufft das Fantastische und es bleibt ein fahler Nachgeschmack. Der Film macht diesen Fehler und verrät zuletzt seinen Trick...nein..er verrät, dass er ein Trick ist, eine pure Illusion, obwohl man weiß, dass gerade das nicht der Wahrheit entspricht. Am Beispiel des Orangenbaums wird zuletzt offenbart, dass alle Tricks von Eisenheim nur Lügen und Spiele waren, obwohl man sich gerade mit dem Gedanken echter Magie angefreundet hat. Mechanisch soll der Baum gewachsen sein, doch als man die Illusion am Anfang beobachtet, weiß man natürlich, dass es sich dabei um einen CGI-Trick handelt. So wie jeder andere Trick des Films, welche alle nur computertechnische Spielereien darstellen. Es ist ein Film und Hollywood geht den einfachsten Weg: alles mit CGI zu erarbeiten, doch gerade so wurde der Gedanke wahrer Magie gepflanzt. Am Ende sollen es doch nur mechanische Taschenspielereien sein? Nein, dass ist zu einfach und unpassend. Die Magie wurde so leider zerstört.
                                                Ob man meinen Gedanken so folgen kann, glaube ich nicht, macht aber nichts, es bleibt schwammig. Generell fand ich den Film nicht wirklich langatmig, ich fand ihn aufgrund seiner Geschichte interessant. Schauspielerisch keine besondere Leistung, auch die Liebesgeschichte ist eher mittel zum Zweck ohne wirkliche Tiefe. So ist der Film trotzdem nicht schlecht, sein Fokus ist ein anderer, doch es scheint einfach ein falscher Ansatz und eine falsche Schlussfolgerung zu entstehen.

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                                                • 9

                                                  wow, zauberhaft :D

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                                                  • 8

                                                    Ich war skeptisch, als ich diesen Film sah, da ich mich fragte: was soll nach The Prestige noch kommen?! Und als ich dann im Internet las, dass The Illusionist kurz vor The Prestige herauskam, wunderte ich mich sehr, da der Film mich doch sehr an Prestige erinnerte. Das änderte sich jedoch schnell und schnell konnte ich mich auch an Edward Norton als Zauberkünstler gewöhnen. Weniger passend fand ich allerdings die Besetzung der weiblichen Hauptrolle mit Jessica Biel, da sie meiner Meinung nach überhaupt nicht in den gesamten Film passt. Da hätte man eine ansprechendere Spielgefährtin für Edward nehmen können, die irgendwie authentischer rüber kommt.
                                                    Es stimmt, dass sich der Film recht lange zieht, fast wie Kaugummi und man fragt sich: wann geht es denn endlich mal weiter? Zeitweise etwas anstrengend zu folgen. Die Zaubertricks sind nicht schlecht und man wünscht sich wenigstens am Ende Aufklärung darüber. Darauf wartet man dann allerdings vergeblich.
                                                    Stattdessen gibt es am Filmende eine Handlungsaufklärung, die dann auch bitter nötig war. Wenn man bereits eingeschlafen war, ist dies die Stelle an der man aufwachen und trotzdem alles verstehen kann...
                                                    Nicht schlecht, dieser Wendepunkt reißt nochmal den ein oder anderen Bewertungspunkt an sich. Trotzdem, wenn man länger darüber nachdenkt ist die Auflösung der Handlung zwar originell, die Story an sich aber dann leider umso dünner! Schade, dass der ganze Film eigentlich nur auf dieser Liebesgeschichte basiert! Vom Anfang bis zum Ende! Irgendwie kitschig, aber nichtsdestotrotz ein sehenswerter Film :D