Der Richter: Recht oder Ehre - Kritik

The Judge

US · 2014 · Laufzeit 141 Minuten · FSK 6 · Drama · Kinostart
Du
  • 7

    Als ich die erste Vorschau für diesen Film sah hielt ich es für möglich daß dies Oscarmaterial wird – aber daß ich hiermit falsch lag war nach kurzer Zeit klar. Es ist wohl mehr der Fall daß „Iron Man“ Robert Downey jr. Mal wieder Lust hatte wirklich zu schauspielern, einen Film in dem er richtig spielen kann und eine Figur gibt die emotionale Momente durchlebt zu verkörpern. Nach dem Kriterium war das Drehbuch dann auch sehr gut ausgesucht da es Elemente aus diversen Genres mixt und der Hauptfigur überstülpt: Gerichtsfilm, ein wenig Krimi, viel Drama, ein wenig Lovestory … alles drin, wenngleich auch nicht alles so benötigt ist (etwa der Nebenplot um die scheinbare Tochter ist totaler Balast). Dabei spielen eine ganze Handvoll großartiger Darsteller zusammen, neben Downey jr. Sind noch Vera Famiga, Vincent Donfrio und Robert Duvall am Start und es ergibt letztlich eine sehr emotionale und doch sehr stimmige Mischung. Wenn man dem Film unbedingt einen Vorwurf machen will bzw. muß dann ist das seine Lauflänge – die immer mehr in die Länge gedehnten Familienkonflikte wären über eine kurze Lauflänge sicherlich etwas besser konsumierbarer gewesen.

    Fazit: Ziemlich vollgepackter Mix aus diversen Genres, toll gespielt und mitunter sehr emotional, nur deutlich zu lang

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    • 7 .5

      Aus einer anfangs etwas mühsamen Geschichte, entwickelt sich unerwartet ein spannendes, sowie mitreißendes Drama. Wer glaubt RDJ hätte hier mal kurz zwischen Iron Man und Avengers ein seichtes und schlichtes Mittelklasse-Drama abgedreht, der täuscht sich. Downey Jr. ist in großartiger Verfassung und trumpft mit seinen Kollegen, allem voran Robert Duvall, richtig groß auf. Es ist ja schon immer wieder eine gelungene Abwechslung Franchise Darsteller mal in anderen und vor allem bodenständigeren Rollen zu erleben. Dabei ist die Geschichte gut eingefädelt und wartet nicht nur mit kleinen Überraschungen auf, sondern beinhaltet auch viel Futter um auf über 2 Stunden Laufzeit zu unterhalten.
      Ich war positiv überrascht und kann "Der Richter" auf jeden Fall empfehlen.

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      • 6
        mikkean 24.07.2017, 19:30 Geändert 24.07.2017, 19:33

        Die meisten Geschichten handeln ja davon, wie ein Träumer oder eine Träumerin der bedepperten Kleinstadt-Enge entflieht, um in der Big City groß rauszukommen. Es gibt aber auch die entgegengesetzte Narration. Hauptfigur steht vor dem Scherben-Haufen ihres Lebens, fühlt sich mies und ausgelaugt. Und kehrt zurück ins beschauliche, wie manchmal erdrückende Idyll der Kindheit.

        Einmal angekommen werden entweder familiäre Wunden aufgerissen und mühsam verarztet. Lehren alte Freunde einen, diese übersichtliche Welt wertzuschätzen. Und vielleicht findet unsere Hauptfigur wieder Gefallen an einem Leben mit der lang verloren geglaubten Jugendliebe.

        Tja, warum ich über so etwas labere? Zum einen, weil "Der Richter" vielerlei Anstalten macht, genau diese Art von Film zu sein. Zum anderen, weil diese Geschichte, trotz überschaubarer Eckpunkte, ein wenig weit ausgeholt ist und mit fast zweieinhalb Stunden Laufzeit lange braucht, um auf den Punkt zu kommen.

        Denn es geht ja eigentlich darum, dass Anwalt Hank (Robert Downey Jr.) in den Schoss der Familie zurückkehrt, nachdem seine Mutter gestorben ist. Er trifft nicht nur seine beiden Brüder wieder. Nein, auch sein Vater Joseph (Robert Duvall), der sich von seinen Söhnen nur Richter titulieren lässt, ist noch da. Und gleich spürbar ist die Kluft voller Kälte und unausgesprochener Aggression, die Hank und seinem Erzeuger trennt.

        Wenn es jetzt nur das wäre. Doch "Der Richter" erzählt seine Geschichte mit vielen emotionalen Spurwechseln. Da kommt die Jugendliebe in Gestalt von Vera Framiga wieder. Stürzt sich Hank ins begrenzte Nachtleben, weil er sowieso in einer Scheidung steckt und ihm die Liebe zur eigenen Tochter zu entgleiten droht.

        Und schließlich gesellt eine Thriller- und Gerichts-Drama-Episode zu all den Familien-Geschichten, die hier im Laufe des Films aufgewirbelt und hitzig debattiert werden. Selbstredend hat diese schmerzvolle Katharsis am Ende etwas Gutes und kann einen langen gehegten Groll zumindest lindern.

        Was andererseits aber auch den Begeisterungs-Level etwas drückt, ist die Tatsache, dass "Der Richter" jetzt keine allzu neue Geschichte erzählt. Der Krimi-Anteil ist nicht das Wesentliche am Film. Die Aufarbeitung der Familien-Historie dauert etwas und es brauchte wohl schon den Gerichts-Einschub, um die Sache mal zum Abschluss zu bringen.

        Und dann wäre da noch die Tatsache, dass Downey Jr., Duvall, Vincent D'Onfrio oder auch Billy Bob Thornton – alle Beteiligten halt – hier groß auftrumpfen dürfen und nicht auf Autopilot spielen. Dennoch hinterlässt "Der Richter" bei mir den Eindruck, am Ende eher Zaungast aller emotionalen Loopings zu bleiben. Anstatt wirklich auf eine echte Tauchfühlung mit den Figuren zu gehen. Eben gut gespielt, nicht dumm erzählt und doch fehlt noch ein bisschen was.

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        • 6

          Das Drehbuch zu DER RICHTER bekam bei seiner Fertigstellung dank der staubigen Klischees aus der Mottenkiste und altbekannter Versatzstücke aus locker 50 Jahren Kino & Literatur sicherlich einen derben Hustenanfall. Von der unglaublichen Vorhersehbarkeit dieses 141 minütigen Rührstückes aus Justiz- und Familiendrama einmal abgesehen, entwickelt sich dann dank der starken Besetzung doch tatsächlich noch ein Film, der zu Teilen sogar mit seiner Moral bewegen kann und einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert an den Tag legt.

          Wenn die Fassade des arroganten Staranwalts zu bröckeln beginnt, die Blicke hilflos umher irren und das Verstehen einsetzt, dann bestätigt Robert Downey jr. wieder einmal seine schauspielerische Klasse. Auch die Duelle mit dem exzellenten Altmeister Robert Duvall sind großartig. Wenn zwei solch charismatische Schauspieler aufeinander treffen, ist das immer ein Happening für den Zuschauer. Da nimmt sich sogar ein Billy Bob Thornton gerne zurück, um die Spots den Hauptdarstellern zu überlassen. In Nebenrollen wirken noch ein wieder mal starker Vincent D'Onofrio und eine irgendwie fehlbesetzte Vera Farmiga mit.

          Den nötigen Glamour bekommt DER RICHTER dann aber erst durch Janusz Kaminskis atmosphärische Aufnahmen und einem schönen Score von Thomas Newman, so wie einer gelungenen Songauswahl von unter anderem Bon Iver und einem Willi Nelson Cover, der Coldplays 'The Scientist' über seine alten Stimmbänder jagt.

          Das ich ein Herz für diese kleinen nordamerikanischen Städtchen habe, erwähnte ich bisher noch nie, oder? Wenn die Kamera hier über und durch das Nest Carlinville steift, macht mein Herzchen wieder mal einen kleinen Hüpfer und das Fernweh flüstert mir leise ins Ohr . . .

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          • 8 .5
            Sternenkind68 01.05.2017, 14:24 Geändert 01.05.2017, 14:32

            Bei diesem Film, der sowohl Justizdrama, aber auch Familiendrama ist, hat mich nicht der Fall interessiert, der verhandelt wird.
            Die Familiengeschichte war interessanter für mich.
            Es ist immer schön, bei allem Drama noch lachen zu können, das befreit ungemein.
            Vor allem Dale Palmer ( Jeremy Strong ), der etwas schlicht geratene jüngste Sohn von Richter Palmer ( Duvall ) sorgt unbeabsichtigt für Lacher.
            In Filmen drücke ich immer solchen Charakteren die Daumen, die von anderen verlacht oder herabgewürdigt werden. Keiner kann etwas dafür, wenn die Natur ihm weniger mitgegeben hat. Man sollte ihnen den gleichen Respekt entgegenbringen wie jedem anderen auch.
            Robert Downey Jr. als Hank Palmer hat mich richtig gepackt, jeder Blick und jede Geste stimmt.
            Wenn er ruckartig den Kopf zurücknimmt und große Augen macht, weil er erstaunt ist, muss ich jedes Mal lachen.
            Nun muss Hank den Anwalt für seinen Dad mimen, da die erste Wahl ein Totalausfall ist. Toller Running Gag, wenn dieser sich vor jeder Verhandlung erstmal übergeben muss...
            Lobend erwähnen muss ich auch unbedingt den bulligen Vincent D´Onofrio, der sowohl brutale als auch gebrochene Charaktere spielen kann.
            Das Ende dieses bewegenden Films wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.
            Unbedingt zu empfehlen.

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            • 7 .5

              Die Arbeit eines Richters ist nicht leicht. Robert Duvall spielt in diesem Film den namensgebenden "Richter". Als alternder und kranker Mann begeht er einen Fehler und wird dann vor Gericht von seinem Sohn (Robert Downey Jr.) vertreten.

              Schauspielerische Unterstützung bekommen Duvall und Downey Jr von Vincent D'Onofrio, Billy Bob Thornton Vera Farmiga, die allesamt eine top Leistung abrufen.

              Die Inszenierung ist sehr subtil und mit der Zeit taucht man immer mehr in den Film ein, der in jeder Hinsicht sehenswert ist. Die musikalische Untermalung trägt ihr Übriges bei.

              "Der Richter" erzählt eine ergreifende Geschichte über Vergebung und Trauer. Es ist eine Mischung aus Familiendrama und Justizfilm. Ein sehr positiver Aspekt vom Film ist der überragende Cast.

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              • 8

                Schlicht und einfach überragend !
                Ganz ganz großes Schauspiel in einem emotional mitreißendem Familien-Justiz-Drama.
                Hat mich komplett überzeugt und ich bin durchaus gewillt hier eine Top-Bewertung da zu lassen. Komplett verdient.

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                • 5 .5

                  Das unglaublich formelhafte Drehbuch mit seinen Soap-artigen Elementen könnte so oder so ähnlich auch sonntagabends im ZDF-Programm zu finden sein. Klischees werden hier nach dem kleinen Genre-Einmaleins abgehakt und das Drehbuch bleibt tatsächlich von vorne bis hinten so vorhersehbar wie einfallslos. Demgegenüber steht ein toller Cast und die hervorragende Umsetzung inklusive eines beeindruckenden Soundtracks von Drama-Spezi Thomas Newman. Vor allem die Darsteller retten den Film dann vor dem völligen Versiegen. Robert Downey Jr. gibt zwar nur eine Variation seiner üblichen Rollen, doch macht gerade das Konfrontieren dieses Rollenklischees mit den Ereignissen in der Kleinstadt durchaus Spaß und birgt insgeheim ein großes Unterhaltungspotenzial, welches man diesem Film letztlich doch attestieren muss. Erwähnenswert ist natürlich auch und vor allem Robert Duvall, welcher in seiner dichotomen Rolle den Film trägt und für einige ergreifende Szenen sorgt. Daneben gehen Hochkaräter wie Billy Bob Thornton oder D'Onofrio zwar etwas unter, füllen aber die ihnen aufgetragenen Rollen im jeweiligen Rahmen vollkommen aus.

                  Insgesamt ist der Film also ein Sammelsurium altbekannter Genreklischees, schafft es aber dank eines tollen Cast für unterhaltsame Stunden zu sorgen.

                  • 7 .5

                    Ein gutes Drehbuch, umgesetzt mit guten Schauspielern. Spannend bis zum Schluss. Das problematische Vater-Sohn Verhältnis wird gut herausgearbeitet. Für all jene, die Gerichtsfilme mögen. Und die Frage "Recht oder Ehre" regt zu guten Diskussionen an.

                    • 5 .5
                      smartbo 01.10.2016, 12:36 Geändert 02.10.2016, 20:12

                      Der Film ist nicht schlecht. Die Story ist gut. Imponierend vor allem ist die oscarreife schauspielerische Performance von Robert Duvall. An der Inszenierung und dem Setting gibt es auch nichts zu meckern. Im Film passt eigentlich alles recht gut zusammen. Bis auf eine Ausnahme: das kitschige, klischeehafte, pathetische und typisch amerikanische Filmende. Das macht den Film zwar kommerzieller. Das vermurkste Ende ist aber der Grund für mich, Abstriche bei der Qualitätsbeurteilung zu machen. Für eine Bewertung im mittleren Bereich reicht es jedoch aus.

                      • 5 .5
                        AndreTheGiant 25.08.2016, 22:23 Geändert 26.10.2017, 21:20

                        Leider nur eine allzu oft gesehene Klischee-Abhandlung des verlorenen Städters, der auf dem Land seine Seele wiederfindet und Frieden mit sich und seiner Umwelt schließt. Auch fehlt die Schärfe im Familien-Konflikt, weil sie alle rechtschaffende Menschen sind und man bis zum Schluss nicht verstehen kann, dass sich solche unüberwindbaren Gräben aufgetan haben sollen. Zusätzlich schade, dass Billy Bob Thornton als Anwalt der Anklage so wenig Screen Time und Tiefe erhält, wie auch das Opfer und deren Anhang, es dreht sich alles um die Familie. Dax Shepards Part des trotteligen und überforderten Anwalts (später Assistenten) sinnbildlich für das Klischee-triefende Drehbuch, der dann auch im Laufe des Films völlig aus dem Script fällt, Hauptsache er erfüllt seinen kurzen Part um den Fall zur Anklage zu bringen.

                        Schade hatte ich den Film doch aufgrund der guten Kritiken lange im Hinterkopf und war eigentlich vorurteilsfrei bei der Sichtung, leider hielt das aber nicht lange an. Doch schon zu oft gesehen, und das weitaus überzeugender und ergreifender, auch wenn das typische Hollywood-alles-gut-Ende nicht ganz Eintritt. Da fand ich z.B. Promised Land mit Matt Damon sympathischer, glaubwürdiger (ok, ist ja auch auf realen Ereignissen basierend), interessanter und weniger am Reißbrett skizziert.

                        Positiv die Schauspielerriege, die mit einer durchgängig prominenten Auswahl glänzt, die Aufmachung und auch der Score.

                        • 7 .5

                          Eine ebenso spannende wie ergreifende Vater-Sohn-Geschichte, die irgendwo zwischen Familien-Drama und Gerichts-Thriller liegt.
                          Die beiden Hauptfiguren werden sehr überzeugend von Duvall und Downey Jr. gespielt (wobei bei letzterem in manchen Dialogen der Tony Stark unfreiwillig zum Vorschein kommt), die Story wirkt sehr bodenständig und das Ende war sehr bewegend. Trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt, um dieses Drama die ganzen 140 Minuten über spannend und interessant zu finden.

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                          • 6

                            Während ich The Judge anschaute, überkam mich mehrmals das Gefühl, dass ich den Film nicht mögen würde. Doch dann gewöhnte ich mich an den Cast und die Erzählweise.
                            The Judge ist ein solides Familien-Justiz-Drama mit solidem Cast, Drehbuch und Dialogen. Präsentiert werden dem Zuschauer aber zu viele Handlungsstränge und Aspekte. Die Vermischung der beiden Hauptgenres gelingt nicht so ganz. Die Geschichten um Jugendliebe und Ehefrau des Protagonisten vermindern das Erzähltempo, die Beziehung zu den Brüdern jeodch kommt zu kurz. Der Gerichtsprozess soll wohl den Fokus haben, findet aber nicht so richtig Einklang mit der dominanten Vater-Sohn-Story. Die Figuren verbleiben trotz 140 Minuten Länge, vielen Informationen und Handlungssträngen oberflächlich und ohne große Tiefe. Dazu sind Plot und Wertevorstellungen des Films bzw. seiner Charaktäre recht konservativ bis staubig. Alles eben ein bisschen 08/15-Hollywood. Trotzdem mit feinfühligem Humor versehen, einigen wenigen emotionalen Momenten und einem Mittelmaß an Spannung.
                            Top: Jeremy Strong als jüngster, geistig ein bisschen zurückgebliebener Bruder des Clans. Leider erfahren wir über diese Figur aber am aller wenigsten. Robert Downey Jr. macht das, was er immer macht. Das ist nichts Neues, passt in The Judge aber mehr als gut. Robert Duvall überzeugt mit seinem Spiel - auch wenn seine Figur nicht mehr in die Tiefe geht, als die anderen.

                            • 4 .5

                              Klischee an Klischee gereicht,hübsch ein paar Provinz Hochglanz Bilder eingefangen,ein score vom Krappeltisch,die Jugendliebe nicht vergessen ein paar schwülstige Dialoge,Läuterungen Blah Blah.
                              Der ewig gleiche Mumpitz.
                              Nur hier in einer besonders Langweiligen Version.

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                              • 9 .5
                                R33p3r 15.02.2016, 23:09 Geändert 15.02.2016, 23:10

                                Ein Wahnsinns Duo, dass eine schauspielerische Meisterleistung abliefert. Dazu eine Story die unter die Haut geht, mit einem super besetzten Cast. Dieser Film wird bestimmt noch öfter geschaut.

                                • 9

                                  Robert Downey Jr. war einfach überragend! Sehr viele Emotionen, die er sensationell spielt. Ich bin begeistert! Ohne ihn wäre der Film nur halb so gut... ;)

                                  • 9 .5
                                    brok.landers 23.12.2015, 19:53 Geändert 23.12.2015, 19:54

                                    Einfach nur geil! Besetzung, Story, schauspielerische Leistung, Dialoge, Emotionen... stark!
                                    Alles dabei was ein guter Film braucht.
                                    2x geschaut und ein 3. folgt bestimmt :-)

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                                    • 10
                                      David_KKS 14.11.2015, 03:25 Geändert 14.11.2015, 03:25

                                      Wow! Der Film hat mich sehr begeistert, besonders gefallen haben mir Duvall und Downey die beide haben es super gespielt. Und vor allem die Story, hat mich sehr berührt, dass nichts ehr oft bei mir passiert. Ich kann dazu nicht viel sagen, außer großartig!

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                                      • 6 .5

                                        Der Film lebt einzig und ganz allein vom sehr guten Spiel seiner zwei Hauptakteure Downey Jr. & Duvall, es macht einfach Spaß diesen beiden zuzuschauen.
                                        Finde Downey Jr. hier zum großen Schauspieler mit Charisma und Ausstrahlung gereift.
                                        Der Film ist ein grundsolides Drama das aber trotz der wirklich sehr starken Schauspielriege nichts wirklich besonderes zu bieten hat.
                                        3-4 Klischees hätten ruhig Umschifft werden können.
                                        Gemäßen am Potentiel, ist das dann doch eher enttäuschend!

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                                        • 6

                                          Gekonnt zusammengestrikt, aber irgendwie letzten Endes dann doch nix so richtig außergewöhnliches. Für Freunde von Familien- oder Justiz-Dramen empfehlenswert. Wer beides mag, umso besser. In Allerlei Hinsicht solide, ohne neue Maßstäbe zu setzen.

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                                          • 5

                                            Da ist der Richter der sich selbst für die letzte moralische Instanz auf der Welt hält ,da ist sein Sohn der jeden verteidigt der es sich leisten kann und wegen dieser unmoralischen wenn auch erfolgreichen Berufsauffassung mit dem Vater über Kreuz liegt . Dann kommt der Sohn zurück in sein Heimatdorf da die Mutter verstorben ist . Und es werden alte verdrängte Familien Geschichten wieder aufgewärmt und es gibt viele Dinge die nie gesagt nie geklärt wurden . Der behinderte Bruder und die Jugendliebe machen dann den Klischee Eintopf perfekt . Alles schon mal gesehen . Und daher vorhersehbar . Da das ganze recht gut gespielt ist ,kommt am ende guter Durchschnitt raus .

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                                              cpt. chaos 06.10.2015, 17:43 Geändert 19.05.2018, 00:27

                                              Ein schöner Score sowie eine handwerklich ansprechende Kameraarbeit, sorgen für ordentliche Rahmenbedingungen. Dennoch war ich zunächst irritiert, was ich mit diesem Mix aus Familien- und Justizdrama eigentlich anfangen sollte, denn so richtig spektakulär präsentiert sich das Ganze anfangs nicht gerade. Da aber die Vater/Sohn-Beziehung zwischen Duvall und Downey jr. nach und nach feinfühlige Seiten offenbart und sich zudem erfreulicherweise richtig gut entwickelt, ließ ich mich schließlich auf die Geschichte ein, die ohne das Zutun der beiden Hauptakteure nur halb so gut geworden wäre. Wenngleich an dieser Stelle Vera Farmiga, Billy Bob Thornton und Vincent D'Onofrio keinesfalls unterschlagen werden sollen.

                                              Da ich während der Erstsichtung bis zuletzt auf eine bemerkenswerte Wendung bzgl. der Gerichtsverhandlung gehofft hatte, während stattdessen das Hauptaugenmerk im Grunde die ganze Zeit über auf das Zwischenmenschliche gelegt wird, was natürlich keineswegs zu verachten ist, hatte mich der Plot zunächst nicht sonderlich vom Hocker gerissen, was sich nun mittlerweile geändert hat, sodass ich bewertungsmäßig ein wenig nachgebessert habe. Bewusst habe ich übrigens beim vorstehenden Satz auf einen Spoiler-Hinweis verzichtet, da ich meine, dass man sich somit von vornherein problemloser auf das Wesentliche konzentrieren kann.

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                                              • 5 .5

                                                Puh 42 Jahre Richter und im entscheidenden Moment weiß er nicht, dass er das Recht hat als Angeklagter die Aussage zu verweigern...

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                                                  Ein grandioser Film. Nicht wegen der "spannungsarmen" Verhandlung, sondern der eindrücklichen Vater-Sohn-Beziehung.
                                                  Die Besetzung hätte man nicht besser wählen können.
                                                  10 Punkte sind für manche zuviel, für mich aber angemessen.

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                                                    Gepflegte Langeweile ist der beste Ausdruck für diesen Film. Viel zu lang, viel zu flach und etwa 0 % Spannungskurve.