Justice League - Kritik

Justice League / AT: Justice League 1; The Justice League Part One

US · 2017 · Laufzeit 121 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
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    prodrollerygiggleyes 11.12.2017, 23:41 Geändert 12.12.2017, 01:12

    Ich habe heute lange Zeit gegrübelt. Habe mich nun dafür entschieden, mir keine weiteren Superheldenfilme von Snyder anzusehen. Ich habe schon zu viele Chancen vergeben und wurde im Grunde immer wieder enttäuscht. Ich finde unter Snyders Regie einfach keinen emotionalen Zugang zu den Helden, was mich eher frustriert zurücklässt. Habe es immer wieder versucht. Ich schätze, dass mich Justice League abseits von einer teils recht schicken Optik nicht sonderlich packen könnte. Nehme ich bei Trailern zu DC Filmen zukünftig nicht gleich einen ernsthaft anturnenden Funken wahr, lasse ich die Filme an mir vorbeiziehen. Bin hierbei einfach zu müde geworden. Werde darüber auch ganz im Allgemeinen nicht mehr groß schreiben - vielleicht kommt da auch gar nichts mehr von mir. Besonders um den Flash ist es schon schade, aber die generelle Präsentation könnte mir mal wieder eher auf die Laune schlagen. Ist ja vermeidbar. Bin sogar so sozial drauf, dass ich den DC-Fans weiterhin viel Spaß wünsche und das meine ich ernst.

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    • 7 .5

      Auch wenn der Bösewicht nicht die übelste Tiefgründigkeit hat und vielen Dingen nicht Ihre Zeit gegeben wurde, finde ich, dass die Justice League an sich super schauspielert. Jeder Charakter hat nachvollziehbare Gründe und als Zuschauer merkt man, dass man nicht jeden Charakter schon kennt, sondern immer noch kennen lernt.

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      • 1

        Hätte jemand einfach auf die Kino-Leinwand gekotzt, wäre das spannender, unterhaltsamer und sogar etwas ästhetischer gewesen.

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        • 5 .5

          echt traurig was so nicht film kenner diesen film hypen, nur weil dort batman steht oder dc, muss es doch nicht immer gut sein. kack hypster

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          • 7

            Audiovisuellen Zucker bietende Superhelden-Team-Up-Action, die trotz der problematischen Produktionsgeschichte und der verhältnismäßig knappen Laufzeit von etwa zwei Stunden erstaunlich vieles richtig macht, zumindest im zweiten Drittel aber auch etwas holprig und stellenweise zu gehetzt wirkt. In jedem Fall ordentliche Krawall-Unterhaltung für Filmfreunde, die auch mit den bisherigen DCEU-Filmen wenigstens etwas Spaß hatten.

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              Als DC Fan ist der Film wohl alles was man sich wünschen kann. Er ist episch, die Geschichte ist im Vergleich zu den Vorgängern wesentlich stimmiger und von Anfang an schlüssig. Die Action lässt die Träume von Comic Fans wahr werden, wenn man seine Helden auf der Leinwand so sieht, wie sie auch im Comic erscheinen.
              Selbst meine Freundin meinte der Film habe ihr seit langem wieder alles an Emotionen geboten. Er war durchgehend spannend, hat einem zum Lachen und sogar weinen gebracht und so viel Gänsehaut hatte ich schon lange nicht mehr.
              Im Vergleich zu Marvel ist DC eben tiefgründiger, ernsthafter und weiß den Helden Epos in Szene zu setzen.
              Absolute Empfehlung für Comic Fans!

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              • 0 .5
                Dollarhyde 05.12.2017, 07:20 Geändert 05.12.2017, 09:28

                Nachdem ich mir, quasi um das Gurken Sandwich komplett zu machen, noch im nachhinein Wonder Woman und vor allem den direkten Konkurrenten, Thor Ragnarök, angeschaut habe, nun mein abschliessendes Urteil, über den weiteren kläglichen Versuch von DC, ein Comic Universum ins Kino zu bringen.
                Wonder Woman war o. K. Zumindest für DC Verhältnisse. Für Marvel Verhältnisse wäre er bestenfalls für nen direct to DVD release gut genug gewesen. War er doch sowohl Tricktechnisch als auch erzählerisch um mindestens 10 Jahre hinten dran. Thor Ragnarök war, wie jeder Marvel Film, 2 Stunden Klamauk, ohne irgendwelchen Tiefgang. Aber ich hab nicht auf die Uhr geschaut, bin nicht, wie meistens mittlerweile, eingeschlafen und bin mit nem Grinsen im Gesicht aus dem Kino gekommen. Da wurden zumindest die minimalen Anforderungen, die ich an einen Film Stelle erfüllt, nämlich mich einen Abend zu unterhalten.
                Nicht so jedoch bei Justice League. Da hab ich bestimmt 3X auf die Uhr geschaut, bin mehrmals fast, und beim Finale, ganz eingeschlafen und bin danach missmutig aus dem mittlerweile komplett leeren Kino geschlurft. Ich wäre auch mehrmals fast aufgestanden und gegangen, weil dieser Film so Qualvoll zum anschauen war.
                Dabei wären die Schauspieler an sich ja echt toll gewesen! Gal Gadot ist eine fantastische Wonder Woman, und leider der einzige kleine Lichtblick, den DC zu vermelden hat. Jason Momoa spielt zwar immer das gleiche Bad Ass, aber solange es passt, warum nicht?
                Ben Affleck ist zwar ein scheiss Batman, aber ein toller Bruce Wayne, und wäre in einem Batman nachfolger Film, als ehemaliger Batman besser aufgehoben gewesen.
                Der Kino Flash hat weniger genervt, als der TV Flash. Also zumindest ein Daumen schräg nach oben. Einen Solo Film würde ich mir aber nicht anschauen wollen. Von Cyborg hätte ich gerne mehr gesehen, obwohl sein "Kostüm" wirklich grottenschlecht animiert war.
                Genauso wie der Mund von Henry Cavill. Ich hab von Superman nur den Mund gesehen. Diesen Furchtbaren Sponge Bob Piraten Mund. Mehr fällt mir dazu leider nicht ein, weil ich das grosse Finale verschlafen habe.
                Wie jedesmal wenn es DC, mal wieder, vergeigt hat sage ich mir: Das war jetzt der letzte DC Film, für den ich mein Geld verschwende. Vielleicht halte ich mich ja diesmal dran?
                P.S. Da habe ich doch glatt das Steppenschaf, sorry, Steppenwolf, vergessen! Der war genau das, zum vergessen. In den Teilen des Films die ich noch mitbekommen habe hat er ja meistens durch Abwesenheit geglänzt.
                War eben auch nur so ein " der da, Böse! Draufhauen!" Schurke.
                Da graut es einem schon vor Darkside, dem Monster aus der Warner CGI Hölle.

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                  J.F.Lannister 04.12.2017, 22:57 Geändert 04.12.2017, 23:00

                  In den "Justice League"-Diskussionen hatte ich es schon erwähnt und nach "The Lego Batman Movie" sehe - oder vielmehr höre - ich mich nun leider bestätigt:

                  Anstatt Danny Elfman hätte jemand wie Lorne Balfe die Musik schreiben sollen!

                  Sein Soundtrack ist zum Einen ein adrenalingeladener Mix aus Zimmers Arbeiten für Nolans Batman-Trilogie und Tom Holkenborgs "Mad Max: Fury Road", zum Anderen baut er mehrere Referenzen wie das Batman-Thema aus den 60ern oder das Flash-Thema aus der TV-Serie ein, ohne dass es sich störend anfühlt. "The Lego Batman Movie" ist eine actiongeladene Dramödie und im Gegensatz zu Elfman gelingt es Balfe mühelos, für jede Situation passende und markante Melodien zu finden.

                  Hier mal zwei Beispiele aus dem Soundtrack:
                  "Black": https://youtu.be/rCyM6d7kxkM
                  "Battle Royale": https://youtu.be/bKWKntAGLpE

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                  • 6

                    Durchschnittliche Fantasy-Action

                    • Mal sehen, wie der Film wird. Die schlechte Bewertung hier lässt auf gute Unterhaltung hoffen. Ich denke das deshalb, weil zum Beispiel der Affenmist oder das extrem langweilige Brade Runner Ding bei moviepilot sehr gut bewertet wurden, also tatsächlicher Film-Thrash erhielt Lobpreisungen wohingegen „Transformers Ära des Untergangs“ miese Bewertungen erhielt, obwohl der richtig cool war. Ich interpretiere die hier aus den Bewertungen ermittelte Durchschnittspunktzahl einfach um und freue mich aufs Kino mit Justice League. Vorab 10 Pkt. von mir für den Film. Bis später.

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                        falk-sonnenburg 04.12.2017, 10:40 Geändert 04.12.2017, 19:20

                        Zu diesem Film fällt mir nur ein Wort ein: belanglos!
                        Der Film konnte mich nicht so richtig fangen. Die Geschichte ist einfach langweilig, sehr eindimensional, genau wie die Figurenzeichnung. Nur Wonder Woman und Batman können etwas Sympathie ausstrahlen. Die Einführung der restlichen Helden der Justice League war sehr erzwungen, zu überhastet und nicht besonders gut. An diesem Film merkt man, dass DC und Warner von Anfang an Fehler in der Planung gemacht haben. Man möchte Marvel folgen und auf diesen Erfolgszug aufspringen. Doch dies geschieht zu konstruiert, es entsteht keine Leichtigkeit und die Filme sind keine Selbstläufer. Justice League macht wieder den Schritt zurück, den Wonder Woman Anfang des Jahres nach vorne gemacht hatte. Es muss dringend etwas passieren, sonst scheitern noch mehr Filme und unsere beliebten DC-Helden werden für viele Jahre von der großen Leinwand verbannt.

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                        • 3 .5

                          Liebe Filmfreunde und Kinogänger: Lasst euch nicht von Hollywood verarschen, Justice League ist nämlich genau das, eine Verarsche!

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                            Krudes und konfuses wie auch zusammenhangsloses Machwerk, dem anzumerken ist, wie viele Köche den eventuell guten Ursprungs-Brei von Zack Snyder verderben.
                            In zwei Stunden stolpert der Plot relativ sinnfrei von Szene zu Szene, ständig werden irgendwelche unwichtigen Charaktere und Fakten aus dem Hut gezaubert - vielleicht weil man sich aus guten Gründen um die Wirkung von Steppenwolf, dem ödesten Bösewicht seit langem, Sorgen machte.

                            Dem Zusammenspiel der Super- Fünfer- Truppe wird zu wenig Zeit geschenkt. Eine der guten und beeindruckenden Szenen des Films ist, wo Superman nicht mehr weiß wer er ist und sich einen Kampf mit seinen eigentlichen Freunden liefert.

                            Die CGI-Effekte sind auch nicht besonders innovativ, so bleibt unterm Strich ein langweiliger und sinnfreier Film ohne klare Linie, ohne gute Ideen und frei von jeglicher Innovation - schade.

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                            • 7 .5

                              So nun habe ich den Film auch endlich mal gesehen und was soll ich sagen? Ich kann echt nicht verstehen, was an ihm so schlecht sein soll. Gut, er war in der Tat nicht so gut wie „Batman V.Superman“ und „Wonder Woman“, aber ich fand ihn deutlich besser als die „Avengers.“
                              Ich gebe zu, der Bösewicht war wirklich ziemlich langweilig (wie Loki eben auch) und die Story war auch eher mau, aber dafür waren mir die ganzen Helden recht sympathisch und sie haben super miteinander agiert.
                              Das Herzstück des Films ist für mich natürlich Gal Gadot als Wonder Woman, sie ist für mich von den fünf Helden die beste, aber auch Ben Affleck als Batman, the Flash, Aquaman,Cyborg und natürlich Superman haben mich alle überzeugt. Zudem war ich auch froh, dass Amy Adams mal nicht nur dazu da war um dauernd gerettet zu werden.
                              Die Sprüche fand ich hier auch überhaupt nicht albern oder deplatziert, einzig am Ende als Superman und The Flash ein Wettrennen gemacht haben, war vielleicht etwas zu viel des Guten.
                              Überraschenderweise fand ich auch das Finale überhaupt nicht langweilig, vielleicht etwas zu sehr mit CGI überladen, aber akzeptabel. Hin und wieder konnte ich sogar den genialen Batman-Score aus den Burtonfilmen hören. Kein Wunder, es hat ja auch Danny Elfman wieder die Musik gemacht.
                              Ja, der Film war nicht perfekt, mir fehlte am Ende noch das gewisse Etwas um mich komplett mitzureißen, aber er hat mich gut unterhalten und die 2 Stunden vergingen für mich wie im Flug.
                              Eine zweite „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ habe ich zwar nicht bekommen (ja fallt über mich her, ich fand den Film geil), aber zumindest war es keine komplete Enttäuschung wie bei den „Avengers.“

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                              • 6

                                Kurz:
                                Fünf Freunde gegen den Weltuntergang

                                Lang:
                                Die Wunden sind mittlerweile verheilt. Doch die Narben, die Batman v Superman: Dawn of Justice hinterliess, sind immer noch da. Aber ich habe gelernt, mit ihnen zu leben. Ich habe, so gut es ging, meinen Frieden gefunden. Suicide Squad fand ich ok, Wonder Woman gut. Meine Erwartungshaltung für Justice League war klein. Keine Vorfreude, einfach geschehen lassen. Nun ist der Film da. Ich habe teilweise geschmunzelt, bisschen mitgefiebert, aber oft auch nur den Kopf geschüttelt.

                                Das Wichtigste gleich zu Beginn: Justice League ist definitiv kein Reinfall geworden. Man darf ihn sogar als gut bezeichnen. Unterhaltsam, kurzweilig, nett halt. Ein Film, der definitiv nicht so viel zu reden und zu schreiben gibt, wie der Erstling. Er hat seine guten, aber auch seine schlechten Momente…

                                „Jetzt komm doch mal zum Punkt. Lass es raus!“

                                OK: Meine Fresse, was ging mir dieser Flash auf den Sack! Da ist mir ja die TV-Variante, mit der ich schon meine Probleme habe, noch viel lieber. Dieser aufgesetzte Humor mit der Brechstange: „Schaut her, ich bin der lustige in der Truppe! Ich mache Spass!“ Nein, tut er nicht. Seine Gags sind schlecht, oberflächlich und vorhersehbar. Dieser hibbelige Superheld nervt einfach nur und ich bin sicher, dass er auch den anderen JL-Mitgliedern auf die Nerven geht. Dann doch lieber die Green Lantern in die Gruppe aufnehmen. Der hat wenigstens einen coolen Ring! Nein, das ist kein Spoiler.

                                Der Cyborg (eine Mischung aus Mensch und Discokugel) hat mich zwar nicht genervt, aber einen langweiligeren Superhelden hätte man nicht auswählen können. Motivation zum Heldenstatus? Diese ist durchaus vorhanden, aber sie wurde mir definitiv zu wenig erklärt. Da konnte ich mit dem saufenden Aquaman viel mehr anfangen. Der hat mir wenigsten mit seinen schönen Haaren klar gemacht, warum er das Wasser verlässt, um mit den anderen in den Kampf zu ziehen. Team Aquaman! Warum Wonder Woman dabei ist, wurde ja schon im Solofilm sehr schön erklärt. Die Wunderfrau ist und bleibt das Highlight in dieser Truppe. Und Batman? Ja, der ist halt da und tötet mittlerweile keine Menschen mehr. Er ist sehr brav geworden und wirklich kein Arschloch mehr.

                                Auch wenn einzelne Figuren nicht überzeugen mögen, stimmt dafür die Chemie als Ganzes. Es ist fast schon ein Wunder, wie es die Drehbuchautoren (ich schätze mal, es müssten etwa zwanzig gewesen sein) geschafft haben, alle hier agierenden Protagonisten mit einer Portion Motivation zu vereinen und gegen einen CGI-Bösewicht anzutreten. Dieser Steppenwolf (ja, Hermann Hesse hat einen gleichnamigen Roman geschrieben) ist ein gehörnter Dämon oder Kriegstreiber, der gerne Welten unterwirft. Weil ihm das mit der Erde ganz, ganz früher nicht so richtig gelang, kommt er nun zurück und hat im Gepäck eine insektenartige Armee. Er ist halt sehr nachtragend. Unsere Welt will er unterjochen (oder will er sie doch komplett zerstören?) indem er komische, leuchtende Mystik-Würfel aktivieren will, um damit dann irgendwas Böses anzustellen. So oder ähnlich.

                                Es ist nicht so, dass ich im Kino nicht aufgepasst hätte. Es war schlichtweg völlig belanglos, um was es denn genau nun geht. Denn das Ziel dieses Films ist klar: Die fünf Freunde müssen sich vereinen, um dem bösen Buben gehörig in den Allerwertesten zu treten. Dabei werden die individuellen Fähigkeiten der Justice League-Mitarbeiter verwendet. Kurz: Zuerst wird gesucht, dann wird geredet, dann wird bisschen gehauen und am Schluss kommt die obligate CGI-Schlacht von Mister Snyder. Fertig.

                                Und gerade diese Schnörkellosigkeit, dieses klare Ziel, dieser klar definierte Inhalt ist die grosse Stärke dieses Films. Die Truppe steht im Fokus. Die Mission ist klar. Es gibt ein paar kleine Wendungen, die man aber leider schon während der Trailer-Begutachtung kommen sah.

                                Fazit:
                                Justice League bietet wirklich keine Überraschungen, ist stringent erzähltes Comic-Kino, das stellenweise sogar richtig lustig geworden ist. Justice League bietet eigentlich für den Filmkritiker ganz viele Ansätze, diesen Film in der Luft zu zerreissen. Aber mit der schwierigen Vorgeschichte muss man fair und froh sein, dass der Film einfach nur gut geworden ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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                                • 5 .5

                                  "Justice League" war nichts besonderes.
                                  Ein typischer Comic-Blockbuster im düsteren Look, mit ein paar Witzen aufgelockert. Die Chemie des Teams funktionierte zwar manchmal, aber ansonsten war es auch nichts wirklich spektakuläres (Barry Allen nervte mich im grunde nur).
                                  Batman war okay, aber Affleck war in "Batman v Superman" deutlich besser, generell sieht der ganze Film sehr künstlich aus, die erste Action-Szene mit Batman war sehr unschön anzusehen und das besserte sich nicht. Die Handlung war auch relativ 08/15, mit einigen hirnrissigen Szenen, dafür aber nicht so überfrachtet wie die Handlung von "Batman v Superman" und dann wäre da noch Steppenwolf, welcher der wohl schlechteste Antagonist der letzten Jahre war.
                                  Motivationen? Keine vorhanden.
                                  Charakterentwicklung? Fehlanzeige.
                                  Der Abgang Steppenwolf's gehört ebenfalls zu den schlimmsten Momenten des Films...

                                  Fazit:
                                  Leider wieder kein guter Film, aber irgendwie zumindest besser (bzw. erträglicher) als "Man of Steel", "Batman v Superman" und "Wonder Woman".

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                                  • 4

                                    Mit dem DC-Universum mag es einfach nicht so richtig klappen. Nach den ersten drei mäßigen Beiträgen folgt nun der vierte mäßige Beitrag. "Justice League" ist ein Film, in dessen Geschichte viel Potenzial schlummert. Leider fahren die Macher auch diese Möglichkeit gekonnt gegen die Wand. Die turbolente Produktionsphase des Films und auch die Wechsel am Regie-Posten haben aus dem Film ein halbgares Werk werden lassen. Wie viel nun von Zack Snyder ist und auch von Joss Whedon mag sich nicht wirklich zu erkennen geben. Klar ist nur, dass von beiden Regisseur irgendwas in diesem Film herumfliegt.

                                    Optisch befindet sich der Film irgendwo zwischen Synder und einem gunterbunten Comiclook. Überhaupt sieht "Justic League" sehr künstlich aus und bekleckert sich in Sachen Effekte sicher nicht mit Ruhm. Als Zuschauer wird man schnell in die halbfertige Handlung hineingeworfen und bekommt im Schnellverfahren sämtliche neue Charaktere vorgestellt, die in keiner Minute die Chance haben, sich wirklich mal interessant zu präsentieren. Jason Mamoa, Ray Fisher und Ezra Miller verkommen zur netten Beilage auf dem Teller. Aber auch an der Front der bekannten Gesichter tut sich nicht wirklich was. War Ben Affleck in "Batman v. Superman" eigentlich noch sehr gut in seiner Performance als Batman, so ist er hier lustlos bei der Sache. Wie weggeblasen ist sein Können. Auch Henry Cavill als Superman mag nicht zu überzeugen. Man muss aber auch sagen, er hatte hier wirklich wenig Screentime. Einzig Gal Gadot als Wonder Woman ist wieder recht sehenswert, obwohl dass auch schon mal besser war.

                                    In den relativ kompakten 120 Minuten bietet "Justic League" Action, gescheiterten Humor und keine weltbewegende Momente. Zieht man Marvels ersten "The Avengers" zum Vergleich heran, muss man feststellen dass man mit diesem Film einen prächtigen Blockbuster aus dem Superhelden-Genre serviert bekam. "Justic League" sollte episch sein bzw. muss epsich sein. Davon spürt man nix. Nichts bleibt hängen und man rauscht durch die holperige Handlung, die es nicht mal schafft einen interessante Bösewicht zu etablieren. Der animierte "Steppenwolf" ist einfach nur grausam und uninteressant. Er wirkt in keiner Minute wie eine Bedrohung, obwohl der Charakter durchaus im Comicuniversum eine tolle Figur ist. Glückseelig kann man vielleicht noch mit dem Score von Danny Elfman werden. Dieser hat nämlich überraschender Weise das alte "Batman Thema" von 89 und das alte "Superman Thema" von 78 mit verbaut. Coole Idee, allerdings passt das irgendwie nicht mehr in diese neue Comicverfilmung-Generation.

                                    "Justice League" ist also leider wieder gescheitert!

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                                    • 7 .5

                                      Auf keinen Film dieses Jahr habe ich mich so gefreut wie auf Justice League und das, obwohl mit Logan, Wonder Woman sowie Spider-Man namhafte Genre-Konkurrenz wartete. Mit den anderen drei großen Comic-Blockbustern hatte ich bereits eine ganze Menge Spaß, doch nach all den Meldungen rund um das große Zusammentreffen der DC-Helden keimten in mir zarte Bedenken, ob meine Erwartungen nach den, meiner Meinung nach, guten Trailern, womöglich nicht doch etwas zu hoch waren. Gestern Abend ging es endlich zusammen mit einem Kumpel ins Kino und nach geschlagenen 45 Minuten Werbung startete dann auch mal der Film ^^

                                      Zuerst zur Story: Die Erde sieht sich einer neuen außerirdischen Bedrohung gegenüber, denn Steppenwolf, ein Krieger des Planeten Apokolips, kommt mit einer Armee von Paradämonen (fliegenden Monstern, die man bereits in Batman v Superman sehen konnte) zur Erde, um drei besonders mächtige Artefakte in seinen Besitz zu bringen, mit denen er die Erde in ein Ebenbild seiner Heimatwelt verwandeln kann. Nach dem Tode Supermans sieht sich Batman dazu gezwungen, ein Team aus Metawesen zusammenzustellen, um die Invasion aufzuhalten. An seiner Seite stehen einige Zeit später Wonder Woman, Flash, Aquaman und Cyborg, doch wird ihre vereinte Kraft wirklich ausreichen, um Steppenwolf aufzuhalten?

                                      Okay, die Geschichte ist nun wirklich nicht originell oder tiefgründig, doch sie wird schön geradelinig erzählt und wusste mich durchaus zu unterhalten. Gut gefielen mir im Film besonders die Figuren sowie die Chemie zwischen den Charakteren und diese beiden Dinge sind zweifelsohne die großen Stärken von Justice League. Ben Affleck mochte ich bereits in Batman v Superman sowie Suicide Squad sehr gerne und auch hier macht er seine Sache sehr gut, obgleich er vielleicht den einen oder anderen flotten Spruch zuviel auf den muskulösen Leib geschrieben bekam. Dies ist nicht mehr der nachdenkliche, verbitterte, brutale Dunkle Ritter, sondern er ist sehr viel offener, optimistischer; er zieht hinaus in die Welt um diese zu retten, wohl wissend, dass dies sein letztes Abenteuer sein könnte. Wonder Woman, wieder sehr charmant sowie hinreißend gespielt von Gal Gadot, bekam einige der coolsten Action-Szenen (Stichwort Museumseinbruch) des Films, die ihr sehr gut stehen, obwohl mir beispielsweise die Szene im Schützengraben in ihrem Solo-Film noch ein Stückchen besser gefiel. Die Chemie zwischen Affleck und Gadot fand ich absolut überzeugend und ihre gemeinsamen Szenen gefielen mir ausnahmslos sehr gut. Die neuen Mitglieder des Teams wollten natürlich eingeführt werden und bekamen Zeit zugestanden, in denen wir etwas über ihre Hintergrundgeschichten erfahren konnten. Aquaman ist ein ziemlicher Badass, der sich anfangs noch weigert, sich Batmans Team anzuschließen, dann jedoch seine Rolle in diesem Spiel erkennt und seiner Verantwortung in diesem Krieg gerecht werden will. Hilfreich ist sicherlich, dass ich Jason Momoa ziemlich gerne in Serien sowie Filmen sehe und auch hier hatte ich wieder, speziell in den Action-Szenen mit ihm, eine ganze Menge Spaß. Flash war das Comic-Relief des Films und zudem derjenige, der über quasi keinerlei nennenswerte Kampferfahrung verfügt, obwohl bereits angedeutet wurde, dass bereits auf den einen oder andere Superschurken getroffen ist. Ezra Miller spielt die Rolle zwar ziemlich überdreht, bekommt allerdings einige der mit Abstand besten Szenen des Films und meistert diese sehr souverän. Ray Fishers Cyborg fällt indes, meiner Meinung nach, etwas ab, doch das liegt ganz und gar nicht an seiner Darstellung des Charakters, sondern ist vielmehr dem Umstand zuzuschreiben, dass er nicht unbedingt mein Lieblings-Charakter ist. Alle neuen Figuren haben indes mein Interesse geweckt und ich möchte unbedingt noch mehr über sie erfahren, sie besser kennen lernen sowie sie auf weiteren Abenteuern begleiten.
                                      Natürlich ist auch Henry Cavill als Superman wieder mit dabei, doch wie genau er nun zurückgeholt wird, das möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Doch er hat einige wirklich verdammt coole Szenen bekommen und ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass Cavill mein Lieblings-Darsteller des Manns aus Stahl ist :)

                                      Leider war nicht alles gut am Film und so gab es doch ein paar Dinge, die mir sauer aufgestoßen sind. Die Effekte sind, meiner Meinung nach, ein zweischneidiges Schwert: In einigen Momenten sieht das CGI umwerfend schön aus, gerade wenn Flash die Speedforce betritt oder wir einen Ausflug nach Atlantis machen, wissen diese Szenen absolut zu überzeugen. Selbiges gilt für Cyborg, dessen Design mir im Film doch sehr gut gefiel und dessen Verwandlungen ziemlich cool aussahen. Weniger gut gefiel mir hingegen Steppenwolf: Einmal kamen bei seinem Anblick unschöne Erinnerungen an die Hobbit-Filme wieder hoch, andererseits war er auch als Antagonist des Films ziemlich blass und physisch doch überraschend schwach. Sein Design ist deutlich von jenem aus der Comic-Reihe Erde-2 inspiriert, doch ansonsten hat man leider nichts von dieser Version des Charakters in den Film retten können. Mini-Exkurs: In besagter Comic-Reihe führt Steppenwolf ebenfalls eine Invasion der Erde an und ermordet zu Beginn der Geschichte Wonder Woman, Superman sowie Batman. Er ist der fähigste Krieger von Apokolips, der über Jahrtausende an Kampferfahrung verfügt und hinsichtlich seiner körperlichen Kraft Charakteren wie Aquaman, Wonder Woman und Superman mindestens ebenbürtig ist, doch dieses Gefühl kam im Film leider nie bei mir auf. Stattdessen wirkte Steppenwolf auf mich leider sehr blass und austauschbar, was schade ist, da dieser Charakter durchaus das Potenzial für einen guten Leinwand-Bösewicht gehabt hätte. Doch das größte Problem des Films ist in meinen Augen seine Laufzeit. Mit zwei Stunden Länge ist es der bisher kürzeste DCEU-Film und wirkt an manchen Stellen der Handlung zu überhastet; so kommt zwar kein Leerlauf auf, allerdings wirken die Sprünge innerhalb der Geschichte manchmal doch ziemlich abrupt, speziell hinsichtlich der Zusammenkunft des Teams. Sind alle im einen Moment noch voller Zweifel, ob sie überhaupt zusammenarbeiten können, fügen sich ihre Fähigkeiten im nächsten Moment bereits hervorragend zusammen. Ich habe das Gefühl, von einem Extended oder auch Director's Cut könnte der Film sehr profitieren und somit der Handlung sowie den Charakteren mehr Substanz verleihen.

                                      Justice League machte mir, trotz der oben genannten Defizite, eine ganze Menge Spaß und das lag vor allem an den Charakteren sowie ihren Darstellern, die sehr schön miteinander harmonieren. Darüber hinaus wurde die Action in einigen Momenten wirklich hervorragend inszeniert und bietet einprägsame Momente; die beiden Extra-Szenen nach dem Ende des Films machen ebenfalls viel Lust auf mehr. Wie man es von Snyder gewohnt ist, verstecken sich viele Easter Eggs im Film, was mir als Fan der Vorlage natürlich wieder besonders gut gefallen hat :D Leider halten der ziemlich blasse, verschwendete Bösewicht sowie die zu kurze Laufzeit den Film davon zurück, sein durchaus vorhandenes Potenzial richtig zu entfalten. Auf weitere DC-Filme freue ich mich dennoch, denn der eingezogene Optimismus steht dem DCEU doch sehr gut zu Gesicht und davon mal abgesehen will ich unbedingt sehen, wie es mit diesen Charakteren weitergeht :)

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                                      • 5 .5
                                        The Director 01.12.2017, 02:21 Geändert 01.12.2017, 02:24

                                        Das hier fasst es gut zusammen:
                                        https://www.youtube.com/watch?v=-k7SxCSv4Q8

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                                        • 4 .5

                                          Hab um einiges mehr erwartet. Der schlechteste aller DC Filme. Schade. Einfach nur fremdschämen.

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                                          • 6
                                            banano1909 30.11.2017, 19:38 Geändert 30.11.2017, 19:40

                                            Der Film hatte seine guten Momente, die mich auf künftig bessere DC-Streifen hoffen lassen. Jedoch überwiegen die Probleme des Films deutlich.

                                            !SPOILER!

                                            Der Film baut nicht richtig auf, sondern springt von einem Szenario zum Nächsten ohne direkten Übergang. Tonnenweise Szenen aus den Trailern wurden einfach rausgeschnitten.
                                            Zu den Charakteren, Batman's Rolle in der Liga sehe ich als unpassend. Durch das Teamwork, das bei den restlichen Helden hervorragend funktioniert, wird Batman der Charakter des dunklen Ritters genommen. Nach Ben Affleck's genialem Auftritt in Batman vs Superman ist das wahrscheinlich der Punkt, der mich am meisten enttäuscht hat. Superman war klasse, leider wurden Fans nicht mit einem schwarzen Anzug belohnt. The Flash, Wonder Woman und Aquaman haben mir gut gefallen, besonders Flash bei dem ich erst etwas skeptisch war. Der Schurke Steppenwolf ist jämmerlich. Ein langweiliger Bösewicht mit phänomenal schlechtem CGI. Unverständlich für mich warum man ihn nicht einfach 1 zu 1 aus den Comics übernommen hat. Im finalen Kampf stellt Steppenwolf keine ernst zu nehmende Bedrohung dar, sodass nicht einmal ein Hauch von Spannung aufkommt.

                                            • 3

                                              Das ist sie, die große Gerechtigkeitsliga. Der opulente Nachfolger zum bombastischen Batman v Superman. Mit einer an Vielzahl bestückten Superhelden, fordert „Justice League“ auf dem epischen Kampf gegen das Böse beizuwohnen. Der dritte Teil der Zack Snyder Triologie über Superman und Co, ist leider eine inkohärente Erzählung einer lustig zusammengewürfelten Truppe von verkleideten Pappfiguren geworden. Der mit mehreren Nachdrehs versehene Film, wirkt wie mit einem Zauberwürfel zusammenwünscht und hegt mit dem produzierenden Studio die Hoffnung alles würde sich zum Guten fügen. So ist in der ersten Filmhälfte überhaupt kein logischer Filmaufbau zu erkennen, damit quält sich der Film Stück für Stück zum finalen Akt. Zack Snyders Ursprungsversion wurde mehrfach umgeschnitten und mit den von Joss Whedon versehenen Szenen „aufgepeppt“. Herausgekommen ist dabei ein völlig mißratener unzusammenhängender Film, der gefühlt aus drei Einzelfilmen besteht. Dabei ist das Interesse an den Figuren (sofern es Sie jemals gegeben haben sollte), überschaubar. Einst starke Figuren wie Batman, Superman, Wonder Woman (speziell nach Ihrem sehr guten Einzelfilm), Aquaman, Flash und Cyborg wirken hier als Gemeinschaft ohne jegliche echte präsenz. Hier kommt die Justice League möchte der Film an sein Publikum schreien, der Zuschauer denkt aber eher hier kommt eine Karnevalstruppe mit Flash der Schlittschuh läuft. So gilt es für jede großen Superhelden einen Gegenspieler zu finden. Einen Gegenspieler der den Sinn einer „Justice League“ erkennbar machen würde. Dieser fehlt hier in Gänze. „Steppenwolf“ ist ein ärmlicher Bösewicht. Dessen Jagd nach den sogenannten „Mutterboxen“ ist weder sinnvoll noch Ereignisvoll gestaltet. „Justice League“ quält sich bei dem Versuch einen temporeicher Film zu sein dermaßen einen ab, das das Gesamtergebnis einfach nur langweilig ist. So sollte das große Finale der Snyder Trilogie, heruntergestutzt auf gerade mal hundert Minuten, ein optisches Feuerwerk sein. Bildet dabei aber einfach, mal wieder, ein übles Leinwanddesaster. Vielmehr mag man auch dazu gar nicht schreiben wollen. Warner und DC haben hier endgültig eine große Chance liegen gelassen das Publikum im großen Kampf beim Thema Superhelden in irgendeiner Weise vielleicht doch noch zu überraschen. Waren „Man of Steel“ und „Batman v Superman“ noch Filme die man in irgendeiner Weise gut oder schlecht finden konnte, ist das neueste Spektakel Namens „Justice League“ ein wirrer Film mit unterschiedlichen Ansätzen der vor allem in seiner Mutlosigkeit inzwischen nicht mal mehr verärgert, sondern einem in vielen Belangen einfach nur noch Egal ist.

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                                              • 4

                                                Für einen kleinen Moment lässt Justice League hoffen, etwas Neues in der gleichgeschalteten Welt der Superheldenfilme zu sein. Leider zerschlägt Snyder diese Hoffnung schnell. Keine ernsthafte Szene kommt ohne einen albernen Spruch von Flash aus. Keine Sekunde gibt es auch nur den Hauch von Spannung. Das führt dazu, dass der Film eine Aneinanderreihung von Szenen ist, von denen die Eine oder Andere durchaus unterhaltsam sein kann, jedoch noch keinen guten Film macht. Man sieht einen Marvel-Film im DC-Universum, der sich ebenso formelhaft und mutlos anfühlt, wie die Filme der Konkurrenz.

                                                Reviews: https://letterboxd.com/derfilmblog/

                                                • 7

                                                  Solider Film, hätte nach meinem geschmack mehr Batman dabei sein können, da ich Ben Affleck als Batman sehr gut finde, mehr gibt es nicht zu sagen.

                                                  • 7 .5

                                                    Unbedingt Batman vs Superman vorher anschauen.