Die versunkene Stadt Z - Kritik

The Lost City of Z

US · 2016 · Laufzeit 141 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Drama, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 8
    Sonny_Burnett 13.01.2018, 17:22 Geändert 13.01.2018, 17:37

    Toller Film!

    Das der Film teilweise so schlechte Bewertungen bekommt, kann ich mir nur so erklären das viele einen Film wie Indiana Jones oder Auf der Jagd nach dem Grünen Diamanten erwartet haben. Wobei ich es dann auch nicht Fair finde einen Film schlecht zu Bewerten nur weil man im Vorfeld andere Erwartungen hatte.

    Ich würde den Film zusammen mit Filmen wie Silence von Martin Scorsese oder Mission von Roland Joffé einordnen.
    Also ernste Abenteuerfilme.

    Leider gibt es diese Filme nur selten und leider sind diese nicht gerade Blockbuster.

    Erzählt wird die Geschichte von Percy Fawcett der seit einer Amazonas Expedition im Jahre 1906 davon überzeugt war das es im Regenwald von Mato Grosso ein versunkenes El Dorado gibt, das beweisen soll dass es dort vor vielleicht 1000 Jahren schon eine für damalige Verhältnisse hoch Entwickelte Kultur gab.

    2009 sicherte sich Brad Pitt die Filmrechte an dem Buch Die versunkene Stadt Z von David Grann in dem die Geschichte von Percy Fawcett erzählt wird.

    Warum eine 8 als Bewertung und keine 9 oder 10?
    Weil der Zeit zwischen den Expeditionen im Film zu viel Zeit eingeräumt wurde.
    Hier hätte es mir besser gefallen wenn die Expeditionen intensiver erzählt worden wären.

    Dennoch ein toller Film.

    1
    • 6 .5

      Das einige hier einen etwas anderen Film erwartet hatten kann ich schon verstehen. Das spiegelt sich auch in manchen Kommentaren wieder.
      Nur "Die versunkene Stadt Z" ist eigentlich ein gelungener Film. Beruhend auf wahre Begebenheiten geht es hier um den Forscher Percy Fawcett der im Auftrag der britischen Krone den Regenwald des Amazonas erkunden will. Das geschieht in mehreren Reisen die ihren Teilnehmern unglaubliches abverlangen. Man lässt sich hier Zeit für den Hauptcharakter und erzählt sozusagen in mehreren Kapiteln seine Geschichte. Das dieser Film am Ende nicht der ganz große Wurf geworden ist hat mehrere Gründe. Das gediegene Tempo und die Lauflänge dieses Werkes sind bei weitem nicht zu unterschätzten. Dann war ich von Charlie Hunman als "Held" des Ganzen nicht voll überzeugt. Als wichtigster Punkt....es fehlt einfach an Abenteuer. Da ich mich im Nachhinein ein wenig über Percy Fawcett belesen habe kann sagen das er in seinen vielen Reisen so viel erlebt haben muss. Nur der Film bringt das kaum herüber.... da waren ja unsere Wandertage damals in der Schule manchmal aufregender. Die Hälfte des Films spielt ja in England oder behandelt den ersten Weltkrieg. Da wurde in meinen Augen viel Potenzial verschenkt.
      Aber, trotzdem hat der Film seine Stärken und hat mich insgesamt gut unterhalten. Es war halt nur nicht der Film den ich mir erhofft hatte.

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      • 4
        RoboMaus 09.01.2018, 08:05 Geändert 09.01.2018, 21:28

        .....und ich dachte, das sei ein Abenteuerfilm.

        Was soll das, im heutigen Abenteuer-Kino? Da werden lang und breit Gespräche aufgezogen, die irgendwelche Auseinandersetzungen beleuchten, so interessant wie kalter Kaffee und natürlich in Überlänge. Dazu wird ein bisschen Boot gefahren und im Krieg geballert, in einem Plot, der weder Sinn macht, noch Spannung aufbaut. Die versunkene Stadt ist nur ein verfickter McGuffin: der Protagonist macht aus Zufall im Urwald einen Sensationsfund mit Keramik und Schriftzeichen, rüstet deshalb eine neue Expedition aus, aber fährt an einen anderen Ort. Dort muss er sich mit gefährlichen Indios einlassen, um sie nach Ruinen auszufragen, obwohl er den Hinweis selbst gefunden und sogar geographisch vermessen hat. WTF? Offensichtlich ist die Handlung unwichtig - Hauptsache, es wird stundenlang um den heißen Brei gelabert.

        Ich habe fertig.

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        • 5 .5

          nochmal würde ich den nicht anmachen...die laufzeit allein schreckt schon ab

          • 7

            Routinierter Abenteuerfilm mit biographischen Anleihen über die obsessive Suche nach einer legendären Stadt am Amazonas. Das Drehbuch ist nicht immer glaubwürdig, oft fällt spürbar das moderne Denken in die Dialoge ein, wodurch es teilweise anachronistisch wirkt. Der Erzählfluss ist nicht konstant, sondern scheint manchmal zu zäh oder zu hastig zu sein. Dennoch gefällt die Geschichte und ist relativ abwechslungsreich. Aus diesem Grund sehenswert.

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            • 5 .5
              Der Staudenprinz 07.01.2018, 15:08 Geändert 14.01.2018, 16:36

              Geht es nur mir so oder sieht Charlie Hunnam mit Oberlippenbart wirklich wie der uneheliche Sohn von Christoph Waltz aus? Seis drum, schauspielern kann er, was aber auch nicht über die Längen in "Die versunkene Stadt" hinweg täuschen konnte. Man treibt hier die Spannung bis kurz vor den Höhepunkt und dann urplötzlich ist die erste Expedition vorbei, bei der zweiten verhält es sich genauso und auch der finale Trip ließ mich recht unbefriedigt zurück. Zwar wurde der Dschungel schön eingefangen und es war nicht uninteressant wie sich die Geschehnisse wohl zu dieser Zeit zugetragen haben, doch zuweilen wurde mir das ein bisschen too much. Die Weltkriegsgeschichte zum Beispiel hätte man wesentlich kürzer abhandeln können und auch manch anderer Stelle hätte man mit Informationen sparen können. So aber hatte ich trotz der starken Bildern so meine lieben Schwierigkeiten, meine Aufmerksamkeit hoch zu halten. Wenigstens wurde nicht der Dramaturgie wegen ein glorreiches Auffinden von Goldenen Häusern oder sonstigen riesigen Schätzen inszeniert.
              Fazit: Weniger Abenteuerfilm als Biopic, Für den geneigten Leser von National Geographic und Konsorten schön anzuschauen, als Unterhaltungsfilm weniger geeignet

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              • 7

                Liebe solche Abenteuerfilme, und wenn jetzt noch Charlie Hunnam mitspielt, ist er hochinteressant für mich.
                Schöne Bilder, spannende Szenen und auch den Score sollte man nicht aussen vor lassen.
                Muss aber auch zugeben, er geht sehr langsam voran und wird sehr ruhig erzählt, man sollte schon Sitzfleisch bei diesem Film besitzen.

                • 7 .5

                  Berückend schön inszeniertes Portrait eines vergessenen Entdeckers und Abenteurers, von Charlie Hunnam mit Verve gespielt. Satte, breite Kinobilder in einer klassischen, meinetwegen auch altmodischen Erzählung; einfach ein richtig dickes Epos mit toller Ausstattung. Daß die Dschungelszenen begeistern würden, konnte man sich erhoffen, aber dazu gesellt sich auch noch eine überraschend zünftige 1. Weltkrieg-Sequenz. Durch die Bank gut besetzt, besonders Pattinson weiß mit Lincoln-Bart zu gefallen. Wer mal wieder richtig dickes Kino sehen will, ist hier richtig.

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                  • 3

                    Hatte auf Abenteuer á la Indiana Jones gehofft aber leider nicht bekommen. Mit Abenteuer hat der Film für mich eigentlich rein gar nichts am Hut. Zu lang, zu lahm und auch die „opulenten“ Bilder konnte ich nicht entdecken.
                    Für mich war das nichts!

                    • 3 .5

                      Bei den Darstellern und der wagen Storyangabe könnte man komplett auf die falsche Fährte geraten: King Artur, Edward Cullen und Spider Man gehen im Stil von Indiana Jones in den Wald … juhee. Aber nichts könnte weiter davon entfernt sein. Der Film verschwand relativ schnell und unbeachtet aus den Kinos, nachdem ich ihn nun daheim anchgeholt habe verstehe ich auch den Grund: er ist nicht mehr zeitgemäß. Mit den gezeigten Bildern und dem unfassbar langsamen Erzähltempo wirkt der Film als sei er in den 70er Jahren gedreht worden, ich hatte stellenweise das Gefühl einen alten Werner Herzogg Titel zu schauen. Also etwas was den heutigen Sehgewohnheiten nicht mehr entspricht und darum sehr leicht und sehr schnell als ziemlich langweilig abgestempelt werden kann … ging mir auch so. Da muß man ein entsprechender Kinoromantiker sein um sich wirklich für 135 Minuten auf die Geschichte einlassen zu können, mir was das leider nicht möglich. Daher kann ich nur raten: wer auf einen konventionellen Abenteuerfilm hofft hat hat eher Pech, wer mit diesem älteren Zeug klarkommt darfs gerne mal versuchen.

                      Fazit: Chronik eines Forschers, bewußt ohne Hochglanz und in immens langsamen Tempo berichtet!

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                      • 7

                        Ein klassischer Abenteuerfilm, der wirklich gut gemacht ist. Er lässt sich angenehm viel Zeit für seine Charaktere in dieser doch eher hektischen Kinozeit. Wirklich sehenswerter, schöner Film.

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                        • 10

                          Dear Amely ♥²,

                          -For those who dream-

                          Percy Fawcett, ein Leben, basierend auf Folgender wahrer Begebenheit:

                          „Zu Träumen, nach dem Unbekannten und Schönen zu suchen, ist in sich schon Belohnung genug. Des Menschen streben sollte mehr sein, als er greifen kann. Zu was wär‘ sonst der Himmel da?“ -Nina Fawcett-

                          Jeder von uns kennt es, jeder von uns sucht zwar unabkömmlich danach, bricht aber unter der Last, des Strebens nach einer Bestimmung, einer Reise in sich selbst, vollkommen zusammen.

                          Die Menschheit ist den „Wilden“ nicht unterlegen. „Wir sind alle aus demselben Stoff“, so Percy Fawcett, der auf Forschungsreisen der National Geographic Society, im tiefen Amazonas nach seiner Wahrheit gesucht hat. Seine Wahrheit, die keinen Anklang fand und wie bei einem Künstler wie Picasso, erst viel zu spät, viele Jahre später, entdeckt und wahrgenommen wurde.

                          Wie kann man unter solch einer Last nicht zusammenbrechen? Percy Fawcett, der eine erfolgreiche und eine zweite erfolglose Reise über Jahre auf sich nahm, um Sie, „Die versunkene Stadt Z“ zu finden, nur um sich dem Spott der Gesellschaft auszusetzen, die nur den Namen des Bekannten kennt. Was neu ist, schließt aber womöglich das Unbekannte aus. Und was unbekannt ist, macht dem Menschen weitaus mehr Angst, als alles andere.

                          Es ist ein großer Moment im Film und er rührte mich zutiefst, wurde doch aus ihm, dieser erstaunlichen Szene, bei dieser Versammlung von Menschen, vorrangig mit Titel und Diplomen, mit Zweiflern und ziellosen Menschen, Folgendes wahrhaftig und eindringlich in Wort und Tat unterdrückt:

                          „Vielleicht gibt es dort eine unbekannte Zivilisation, deren Existenz niemand für möglich gehalten hat. Dann schreiben wir ein völlig neues Kapitel unserer Geschichte. Ich nenne sie „Z“. Sie existiert, und wir müssen sie finden“.

                          Nur ein Traum oder eine Bestimmung? Weder das eine, noch das andere ist falsch, sondern des Menschen höchstes streben, während er auf der Erde wandelt, um eben dieses zu ergründen. Nicht selten brechen wir, wie oben genannt, unter der Last zusammen, wenn wir einen Traum, eine Bestimmung vor Augen haben, des Nachts davon träumen, aber der Traum und die Bestimmung sich nicht bewahrheiten. Vergessen und Verdrängen ist nicht des Menschen höchstes streben, weshalb es uns oft alle Kräfte raubt, wenn unser höchstes streben, wie bei Percy Fawcett, nicht mit dem Ziel belohnt wird. „The Lost City of Z“ ist genauso viel Wahrheit und Leben, wie Traum und Bestimmung.

                          Die jahrelange Abwesenheit zu seiner Familie nagte an ihm, seine Kinder, die er nicht aufwachsen sehen konnte, nur weil er sich verpflichtet fühlte, einen Titel im Namen erlangen zu können, in der Gesellschaft anerkannt zu werden und seinen Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Das Leben stieß ihm indes Gestrüpp vom Ausmaße des Lebens in den Weg, dass seinen Traum und seine Bestimmung erschwerte. Am Ende ist an uns, zu glauben und zu träumen, dass Percy Fawcett die Existenz der Stadt „Z“ nicht nur kannte, sondern sie auch gefunden hat. Ich glaube und das fest.

                          Er glaubte selbst sein ganzes Leben, an das, was er gesehen hatte, was ihm niemand glauben wollte und James Gray bebildert und erzählt seine Geschichte in emotionalem und spannendem Ausmaß. Der Soundtrack, den uns Christopher Spelman beisteuert und die Bilder, die uns die Crew auf den Bildschirm zaubert, sowie das gekonnte und sympathische Spiel von Charlie Hunnam, machen aus „The Lost City of Z“ ein stimmiges, historisch- und gesellschaftlich wertvolles Drama, dass uns sagt, dass wir träumen sollen, nicht aufgeben und die Welt entdecken müssen.

                          "Das Leben ist ein großes Geheimnis mein Sohn. Wir wissen so wenig von dieser Welt. Aber du und ich machten eine Reise, die andere sich nicht mal vorstellen können. Und das unser Herz mit Weisheit erfüllt." -Percy Fawcett-

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                          „Mehr, als wir sehen können, ist es, was das Leben ausmacht.“ -Rocket Man-

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                          • 7 .5

                            James Gray's "The Lost City of Z", weiß mit Ruhe und Sorgfalt zu glänzen, sowie seinen Darstellern.
                            Ein Film, nicht für jeder Mann, oder Frau.
                            Aber wer nichts gegen feines, schönes Kino hat, sollte hier einen Blick riskieren.
                            .
                            (⌒.⌒/"

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                            • 7

                              In Zeiten sozialer Netzwerke, die jedem Individuum das Gefühl geben können, Bedeutung zu haben und die Welt zu einem Dorf werden lässt, könnte der Eindruck entstehen, dass das Entdeckertum geradezu antiquiert und völlig der Zeit entrückt erscheint. Tatsächlich gibt es oberhalb der Wasserflächen kein unentdecktes Land auf dieser Erde mehr. Insofern ist "Die versunkene Stadt Z" nicht nur aus inhaltlicher Perspektive ein geradezu nostalgisches Unterfangen. Auch das Erzähltempo ist passend zur adäquaten Lauflänge von knapp 140 Minuten eher gemächlich. Die namhafte Darstellerriege macht durch die Bank weg einen guten Job. Auch James Gray beweist einmal mehr seinen Hang zu optisch ansprechender Filmkunst.
                              Somit ist ""Die versunkene Stadt Z" mit seinen zeitgenössischen Zutaten ein angenehmer Ausflug in vergangene Zeiten, noch weit bevor Indiana Jones die Leinwand betrat.

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                              • 6

                                An sich eine interessante Story, weswegen so ein Film auch Lust zum Sehen macht. Vom Regisseur oder Autor oder wem auch immer wurde das Abenteurer-Drama mit schlecht dargestellten Familiengeschichten ergänzt bzw. aufgeblasen. Die Ehefrau von Col. Percy Fawcett könnte aus der Lindenstraße kommen und die Kinder sind ebenso völlig belanglos.
                                Auch wenn dies alles einen wahren Hintergrund hat, hätten 45 Min. kürzer den Film um einiges besser gemacht.

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                                • 3

                                  Als Abenteuerfilm ist er viel zu lahm, ich habe viel mehr erwartet doch dieses hin und her zwischen Stadt und Urwald war so ein Hick-Hack wodurch der Film einfach nur in die langweilige Länge gezogen wurde. Zwar bietet der Film Geschichte, doch das war es auch. Er ist eben sehr lahm und langatmig, dafür jedoch von der schauspielerischen Leistung ganz gut umgesetzt.

                                  Einen Indiana Jones darf man hier nicht erwarten sowie die Stadt "Z" selbst auch nicht! Es ist wie ein Film der langweilig anfängt und man stets darauf wartet, das etwas Besonderes passiert aber es passiert eher NICHTS ....

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                                  • 7

                                    “A man's reach should exceed his grasp, or what's a heaven for?”

                                    Die versunkene Stadt Z ist so etwas wie die Arthaus-Variante von Indiana Jones, gewürzt mit einer Portion Aguirre - Der Zorn Gottes und einem Schuss El abrazo de la serpiente. Mit gemächlichen Tempo und opulenten Bildern huldigt Regisseur James Gray dem Drang der Entdecker, den Abenteurern und Pionieren. Dabei distanziert sich der Film einerseits von unangebrachtem Pathos und romantischer Heldenverklärung, schafft es anderseits jedoch auch die Faszination und den Antrieb seines Protagonisten spürbar zu machen. Die versunkene Stadt Z ist in erster Linie die Geschichte eines Mannes, der zwischen Familie und seiner Passion hin- und hergerissen ist…sich zunächst immer wieder einredet pflichtbewusst und zum Wohle der Menschheit zu handeln, sich letztlich aber doch stets schmerzlich bewusst ist, dass er vor allem seinen eigenen Träumen nachjagt. Charlie Hunnams Performance ist auf dem Punkt, sein Gesicht spiegelt jene zwiespältige Faszination, die auch der Film selbst zum Ausdruck bringt. Ein Film voller Abschiede, immer wieder schmerzlich und doch gleichzeitig ein hoffnungsvoller Aufbruch. Die Aufnahmen des Dschungels, einnehmend, faszinierend und gefährlich, tragen maßgeblich zur elegischen Stimmung des Films bei. Es ist weniger die im positiven Sinne konventionelle und gemächlich erzählte Dramaturgie, die dem Film zu seinem verlockenden Sog verhilft, sondern vielmehr seine betörenden Bilder und die dichte Atmosphäre. Ein vergessener Höhepunkt des aktuellen Filmjahres.

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                                    • 6 .5

                                      Echt aufwendig produziert, aber irgendwie pffff. Weis auch nicht. Zu oberflächlich, dann wieder ausufernd lange. Hat mich nicht mitgenommen auf diese eigentlich unglaubliche Reise.

                                      • 5

                                        Leider zur wenig Abenteuer und Tempo in dem Streifen. Für meinen Geschmack eine halbe Stunde zu lang. Ich habe eine Art "Indiana Jones" erwartet und einen sehr ruhigen, emotionalen Film bekommen.

                                        • 5

                                          Langatmig und zäh erzählt . Leider sind auch die Dschungelszenen nicht sehr abwechslungsreich . Als Drama aber eigentlich auch ganz gut . Man fühlt schon mit dem Hauptcharakter mit . Man wünscht ihm das er sich seinen Traum erfüllen kann , den er wird oft angefeindet und verraten. Und Fawcett lässt seine Familie oft im Stich , was er nie beabsichtigt hatte . Schwer zu bewerten . Gut und weniger gut zugleich . Solche Filme gibt es manchmal eben .

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                                          • 7 .5

                                            Ja, der Film war genau meines. Abenteuer, noch dazu nach einer wahren Begebenheit, toll.
                                            Ein paar Kleinigkeiten fehlten noch zum Top-Film, aufgrund der wunderschönen Musik jedoch wieder Punkte gut gemacht.

                                            • 5 .5

                                              "Die versunkene Stadt Z" ist ein ruhiger Film, mehr Charakterstudie/Historienfilm als Indiana Jones. Keine bunten Actionszenen und keinen aufpolierten Dschungel sondern bittere Realität mit allen Tücken des unerforschten Amazonas. Das war mal was anderes und spannend! Was mich allerdings an dem Film gestört hat waren die unerwarteten Zeitsprünge und die teils erschreckend lahmen Dialoge. Auch die Schauspielleistung einzelner Darsteller war komischerweise sehr dürftig. Bei den frühen Szenen der Familie mit Ihrem Kind/Ihren Kindern zum Beispiel musste ich mich sogar ein wenig fremd schämen...

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                                              • 7

                                                abenteuerfilm, gute bewertungen, dschungel wer jetzt auf einen Indiana jones ersatz hofft liegt völlig falsch. die versunkene stadt z ist ruhig, basiert auf einer wahren begebenheit und ist eher altmodisch im sinne der 60er und nicht der 80er jahre.

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                                                  Daggiolone 13.09.2017, 00:40 Geändert 13.09.2017, 09:26

                                                  Die versunkene Stadt Z schafft es, ein verstaubtes Genre wie den Abenteuerfilm aus der 80er Mottenkiste zu holen, und ihm nicht nur einen modernen, sondern sogar einen richtig gut gelungenen Anstrich zu geben. Er schafft es Emotionen zu vermitteln, die man nicht mehr kennt. Das Zeitalter der Entdeckungen, wo sich Legenden und Wissenschaft vermischten. Wo der Mensch noch die Welt entdecken konnte. Wo der Europäer aber leider auch der Meinung war, nur er sei der Mensch. Das was die Vielseitigkeit der Zivilisationen ausmacht, zerstören wir mit Giftgas, und nennen Menschen die sich mit Pfeil und Bogen dagegen wehren "Wilde".

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                                                  • 8
                                                    nasenschleuder 13.09.2017, 00:33 Geändert 13.09.2017, 05:34

                                                    Schöner Film. Die seinerzeit (ihrerzeit?) berühmte Weltreisende und Filmemacherin Aloha Wanderwell war 1930-31 im Amazonasgebiet unterwegs, um Fawcetts Schicksal zu klären. Ihr Film über dieses Vorhaben erschien 1934 und ist hier zu sehen: https://youtu.be/5XuNF7YJ2ZM

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