Matrix Revolutions - Kritik

The Matrix Revolutions

US · 2003 · Laufzeit 129 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 5

    >>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<
    Mittelprächtiger Abschluss einer vielversprechenden Geschichte. Im dritten und letzten Teil der Saga bekommen wir hier viel episches CGI-Geballer vorgesetzt, das wie Agent Smith in der Matrix völlig außer Rand und Band geraten zu sein schien. Dieses wechselte mit mehr oder weniger sinnvollem Geschwafel zwischen den Protagonisten, womit sich der Teil nicht nur seiner esoterisch-theologischen Grundhaltung weitgehend entledigte, sondern in seiner Machart auch die vorangegangenen Teile weitgehend konterkarierte. Der Verve der Vorgänger konnte in keiner Szene erreicht werden, die Warchowskis schienen sich kommerziellen Zwängen zu beugen, die sie wegen des Erfolges der vorigen Teile eigentlich nicht hatten. Ich würde nicht so weit gehen von einer Demontage zu sprechen, warum man hier aber keinen würdigeren Abschluss gefunden hatte, erschließt sich mir eigentlich nicht. Die Geschichte an sich hätte denke ich noch einiges an Potential gehabt, und selbst wenn die erzählerische Handlungs-Munition in den ersten beiden Teilen schon ziemlich verschossen worden war, wäre eine solche Eingleisigkeit meines Erachtens zu verhindern gewesen. Zum Beispiel hätte man etwa die Philosophie um die sich wiederholenden Zeitalter der Menschen noch etwas beackern können, das hätte dann doch noch einiges an Tiefe gebracht.
    Dabei konnte man gegen die Optik nichts sagen, die Bilder selber waren von einer ausgefeilten Schönheit und ansprechenden Phantasie, die eigentlich nie langweilig wurde. Der Sonnenaufgang am Schluss etwa hätte auch in einer Zeitschrift der Zeugen Jehovas gute Figur gemacht, dafür die Schlacht um Zion bis nahe zum Erbrechen ausgereizt, da hätte man meiner Ansicht nach gute zehn bis zwanzig Minuten ersatzlos streichen können. Auch der Endkampf zwischen Smith und Neo episch, erinnerte in seiner Machart an die schier endlosen Manga-Fights von zwei mit gottähnlicher Macht ausgestatteten Kämpfern. Genau das ist der Grund, warum ich diesen Machwerken eher skeptisch gegenüber stehe.
    Leider wurde die schlechte Tonmischung wie in den anderen Teilen auch hier beibehalten, ein zusätzlicher Negativpunkt. Rasend laute Musik wechselte sich mit geflüsterten Sprachsequenzen ab, der Lautstärkenregler meiner Fernbedienung glühte also wieder.
    Keanu Reeves und Carrie-Ann Moss spielten sich förmlich die Seele aus dem Leib, konnten aber ebenso wie Nathaniel Lees und Ian Bliss nur wenig Atmosphäre aufbauen. Zu einseitig war das Drehbuch, das nur relativ wenige darstellerische Möglichkeiten bot. Mit Laurence Fishburne etwa konnte man schon fast Mitleid haben, mit wenigen und seltenen Einzeilern verkam seine Figur nahezu zur Randerscheinung.
    Conclusio: Hätte für mich in dieser Form eigentlich nicht sein müssen. Der letzte Teil tut seinen Vorgängern nichts Gutes, trägt deren gute Aussage unter ordentlich computeranimierten Schlachtengetümmel teilweise zu Grabe. Einziger Lichtblick war die Optik, die mich lange bei Laune halten konnte, bevor auch diese im Kugelhagel verloren ging. Alleine deswegen möchte ich den Abschluss der Trilogie auch nicht abstrafen, eine fünf ist jedoch das Maximum, das ich mir angesichts der beiden Vorgänger abringen kann. Für einmal schauen ist der Streifen ok, mehrfache Sichtungen wird es von meiner Seite aber eher nicht geben, die nahezu genüsslich zelebrierten Schlachten sind mir einfach zu langatmig.

    3
    • 3

      Stelle mir gerade selber die Frage, warum ich meine Lebenszeit so böse bin und mir nach zwei wirklich komplett enttäuschenden Filmen nun den dritten angetan habe???

      Kann mir das nur so erklären, das ich einfach nur ein Verrückter schmerzunempfindlicher Filmfreak bin.

      Zu dem dritten Rutsch in Grünspan möchte ich nur soviel sagen, sinnloses nervtötendes Rumgeballere ohne Sinn und Verstand, spätestens jetzt im dritten Teil sollte jeden diese Art der Action aus den Ohren laufen.

      Wenn das die Matrix ist, dann gute Nacht Matrix!

      6
      • 1
        Otto Normal 05.06.2017, 22:51 Geändert 05.06.2017, 23:43

        Der dritte Teil killt die letzten Sympathien. Sinnloses Geblaste statt zumindest gelegentlicher Kampfsport-Eleganz, ein Haufen Ami-Militärmüll mit den "Besten der Besten der Besten, Sir". Den besten Schwachköpfen natürlich. Seelenlos alles um den Faktor 1000 aufgepumpt. Fast so debil wie Transformers Teil 7 sein wird. Einfach scheiße.

        P.S. Warum haben die Exoskelette der Menschen eigentlich keine Windschutzscheibe? Warum stehen die Menschen ungeschützt im Freien herum? Das war für mich neben den 1000 anderen Blödsinnigkeiten die offensichtlichste.

        • 4 .5
          FA_14 25.05.2017, 10:37 Geändert 25.05.2017, 10:46

          Nach dem ersten Matrix-Film hatte ich große Erwartungen, diese wurden bei beiden Nachfolgern nicht erfüllt.

          • 6

            [...] Die visuellen Effekte wirken organischer als im Vorgänger, da diesmal viel mit Miniaturen gearbeitet wurde. Das Spiel mit Regen setzt neue Akzente im großen Endkampf, und der Schlussakt ist angenehm konsequent. Aber mit diesem letzten Puzzleteil gelingt es den Wachowkis nicht, das Publikum nochmal richtig zu packen. Die Luft ist raus; die philosophischen Fragestellungen wichen dubioser Esoterik. „Matrix Revolutions“ erweist sich als gut gemachtes Kriegsdrama mit extra viel „Star Wars“- und „Aliens“-Anleihen, das seine Versprechen hält, doch der Weg zum Ziel ist etwas träge und lückenhaft. Am Ende bleibt Erleichterung, aber wenig Anteilnahme.

            • 2
              BossMarco 02.04.2017, 14:50 Geändert 02.04.2017, 14:51

              Überflüssig und peinlich so enttäuscht der Film auf ganze Linie.

              5
              • 6

                Schwächster Teil der Trilogy!
                Irgendwie ist das Ende der Reihe sehr Unbefriedigend. Man hat hier den gleichen Fehler begangen wie in Teil 2 und sich zu sehr auf das optische, als auf das inner (damit ist die Handlung gemeint) konzentriert.
                Qualitativ kann man den ersten Teil mit "krieg der Sterne" vergleichen. Man erwartet förmlich eine weitere grandiose Fortsetzungen, wie die Star Wars Trilogy (ich lasse mal hier die Episoden 1-3 außen vor). Matrix schafft es leider nicht die Erwartungen einzuhalten oder gar zu übertreffen! Schade, da hätte ich lieber einige Jahre gewartet, aber dafür eine Fortsetzung gesehen, welche ein exellentes Drehbuch bietet.

                • 8

                  Ähnlich wie bei Reloaded, gebraucht hätte es das nach dem ersten Teil nicht unbedingt, aber die Kritik ist halt auch völlig überzogen. Teil 3 rundet die Trilogie grandios ab, passt sich super ins Gesamtbild ein und die Schlacht um Zion ist einfach mal größtes Actionkino.

                  2
                  • 6 .5

                    Neo und Trinity tun mir Leid, Morpheus allerdings nicht. Ich finde, jetzt, wo ich die ganze Trilogie kenne, finde ich Morpheus ein Arsch. Er hat Neo und Trinity so quasi aus einer "ruhigen" Welt gezerrt, um sie für seine persönlichen Pläne zu benutzen, ohne sie überhaupt genau in Kenntnis zu setzen. Ist das der Zweck von Matrix, ist es das Wert sich selber aufzuopfern für andere, die Probleme haben mit einer Stadt namens Zion und Maschinen? Seit dem 1.Teil wirkt für mich diese "Matrix"-Läufer wie Morpheus wie eine Sekte und Neo wird da reingezogen und missbraucht, seine Liebe zu Trinity ist zweitrangig, sein früheres Leben wird bedeutungslos. Ich bin lieber ein "gefangener Sklave" meiner Welt als in einer apokalyptischen Stadt Zion zu leben, dass wie ein "Bunker" in der Erde vergraben ist. Trotz der Effekte und Action von der ganzen Matrix-Trilogie hat diese eine sehr düsteren und tragischen Hintergrund...und das Schlimmste: Man weiss am Schluss gar nicht so richtig, wie lange dieser Frieden bleiben wird. Also man kann sagen: Ein Trilogie-Durchgang fast für die Katze, nur damit dieser unsympathischer Morpheus etwas länger existieren kann.

                    • 9
                      Cr1XoNo1D 23.09.2016, 19:49 Geändert 04.10.2016, 10:56

                      entgegen aller Kritik für mich eine geniale Trilogie von der ein ganz besonderer Charme ausgeht dem ich mich einfach nicht entziehen kann. Noch immer hoffe ich auf irgendeine Art von Fortsetzung.

                      Aber was ich gesondert erwähnen muss ist die heftigste und geilste Si-Fi-Schlacht (Schlacht um Zion) die ich je sehen durfte, die in diesem Teil inszeniert wurde. Diese drückte mich damals dermaßen in den Sitz....
                      Da für mich alles in der Trilogie genau auf diese Schlacht hin arbeitet bin ich ziemlich Kritik-Resistent bei den beiden Nachfolgern des Originals

                      3
                      • 10

                        Keine Kritik, sondern ein Resumee der Matrix-Trilogie und Animatrix:
                        Den vielen Stimmen hier, die vom überflüssigen Sequel, inhaltsleeren Actionkino, Cashcow-Molkereiprodukt und dergleichen schreiben, ist aufs schärfste zu widersprechen!
                        Das Epos der Wachowskys durchläuft eine Evolution, die sich in drei voneinander sehr unterschiedlichen, aber gerade dadurch ihre Zusammengehörigkeit betonenden Filmen ausdrückt. Animatrix bildet dabei zum Großteil das mythologische Fundament, ohne das ein Verständnis der Komplexität sehr schwer ist. Die Matrixtrilogie ist nicht nur großartiges Blockbusterkino, sondern die großartigste Erzählung des Science Fiction-Kinos, inklusive des bahnbrechendsten Endes der Filmgeschichte!
                        Doch diese Superlative müssen sich ja auch irgendwie untermauern lassen, also will ich es gerne versuchen:
                        Worum geht es in Matrix?
                        In der Matrix-Erzählung geht es um den Krieg zwischen Menschen und Maschinen und wie zuletzt ein Mensch den langersehnten Frieden bringt. Ja, das ist alles, aber das haben viele schon nicht verstanden. Vergleicht man die Matrix-Filme mit anderen Franchises, so fällt ihre Uneinheitlichkeit zwangsläufig negativ auf. Was kann denn daran so schwer sein, eine Filmreihe mit der ewig gleichen Formel zusammenzupanschen, der Michael Bay kriegt das doch auch hin. Aber alle drei Teile von Matrix sind eine durchgängige Erzählung, vergleichbar mit Der Herr der Ringe, deren Filme und ihre Reihenfolge ebensowenig austauschbar sind. Einen Teil zu gucken und die anderen aber nicht, ist wie die ersten Kapitel eines Buches zu lesen und den Rest zu ignorieren. Und auch die Reihenfolge ist wichtig, man schaut ja auch nicht zuerst Terminator 2 und dann erst Terminator. Matrix ist kein Fortsetzungsroman, der von Heft zu Heft eine neue Handlung beginnt, sondern ein durchkomponiertes Gesamtwerk, in dem jedes Teil seinen richtigen Platz einnimmt. Zwar stimmt es, dass Matrix als standalone-Film gut funktioniert, doch ohne seine Nachfolger ist er wie eine Serienfolge mit Cliffhanger - es fehlt die Konsequenz. Die Wachowskys konzipierten Matrix von vornherein als Trilogie und das halbwegs runde Ende des ersten Teils ist für den Fall eines Misserfolgs und die vorzeitige Einstellung der Produktion geplant worden, was sich glücklicherweise nie bewahrheitet hat. Dass Matrix Reloaded und Revolutions zeitgleich gedreht wurden, gibt Aufschluss darüber, wie eng die Teile miteinander verflochten sind.

                        Matrix legt die Grundlagen des Mythos: die Welt wie wir sie kennen, ist eine Simulation, erschaffen von Maschinen, die die menschliche Körperwärme als Energiequelle nutzen und zu diesem Zweck die Matrix erschaffen haben, die darüber hinwegtäuschen soll, dass die Menschen Sklaven sind. Doch es gibt freie Menschen; solche, denen es gelang, aus der Matrix zu fliehen, und die in der unterirdischen Stadt Zion den Widerstand formiert haben.
                        Dies ist das Wissen, dass dem Zuschauer im ersten Teil zugetragen wird.
                        Laut einer Prophezeiung soll dereinst der "Auserwählte" erscheinen, der die Menschen aus der Sklaverei errettet und den Krieg mit den Maschinen beendet.

                        Matrix Reloaded stellt dieses Wissen auf den Kopf. Man erfährt nämlich, dass dies nicht die erste Matrix ist, an der die Menschheit angeschlossen ist, sondern der dritte Versuch einer Reihe von Prototypen. Die Maschinen haben unterschätzt, wie groß das Bedürfnis der Menschen ist, eigene Entscheidungen zu treffen. Diese Matrix, die aber in ihrem Quellcode die Möglichkeit des freien Willens enthielt, rief eine Anomalie hervor, durch die Menschen überhaupt in der Lage sind, der Matrix zu entkommen. Dies verstehen die Maschinen als einen Mangel an Effizienz, weswegen sie selbst Zion geschaffen und die Prophezeiung ins Leben gerufen haben, um mithilfe des Auserwählten als Lockvogel alle freien Menschen in Zion auf einen Schlag zu vernichten und somit die Bedrohung durch die Menschen zu minimieren. Dem Auserwählten obliegt nun die Entscheidung, entweder im Austausch für das Überleben der Menschheit in der Matrix, Zion und seine Bevölkerung zu opfern, oder aber das Angebot der Maschinen, die ihm den Wiederaufbau Zions und ein Reset auf den Status quo zusichern, auszuschlagen, und damit die Zerstörung der gesamten Menschheit in Kauf zu nehmen. Der Zuschauer erfährt, dass dieser Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt der Matrix schon in seinem sechsten Durchlauf ist und jeder Auserwählte zuvor die Siegbedingungen der Maschinen akzeptierte.
                        Daher der Titel Reloaded, da wir erfahren, dass dieser Krieg ein ewiger Krieg ist, der immer und immer und immer wieder mit der Zerstörung Zions, der Ermordung der freien Menschen und der anhaltenden Sklaverei endet und neu geboren wird.

                        Matrix Revolutions ist das fulminante Finale der Trilogie, eines, dass eine revolutionäre Neuerung des Films einführt und den Spagat vollbringt, aus einer dystopischen Zukunftsvision eine Utopie zu machen.
                        Der Auserwählte ist das Ergebnis eines Programmierfehlers, über den die Matrix keine Kontrolle hat. Daher ist es ihm möglich, die Matrix nach seinem Willen zu verändern. Doch da die Matrix weniger eine fixe Softwareversion ist, sondern sich stets in quasi immer neuen Updates selbst zu aktualisieren versucht, um Systemfehler wie den Auserwählten auszumerzen, gebiert sie einen Virus, der sich nach und nach gegen seinen eigenen Schöpfer richtet und droht, die gesamte Matrix zu zerstören und die Kontrolle über das System zu übernehmen.
                        Die Maschinen befinden sich in einer Patt-Situation. Sie können nicht zulassen, dass durch das Virus die Matrix und somit auch die Energiequelle der Maschinen zerstört wird. Andererseits können sie Zion nicht bestehen lassen, da dieses ebenfalls eine Bedrohung der bestehenden Ordnung darstellt.
                        Welche Rolle spielt der Auserwählte darin?
                        Er erkennt, dass das Virus nur die Immunreaktion des Systems auf die durch ihn bestehende Anomalie ist und dass nur er diesen selbstzerstörerischen Prozess aufhalten kann. Im Gegenzug dafür, dass er das Virus zerstört, garantieren die Maschinen ihm Frieden mit den Menschen. Der Auserwählte besiegt das Virus, indem er sich opfert und somit den Grund für das Auftreten der Immunreaktion auslöscht, wodurch schließlich das Virus selbst stirbt. Der messianische Charakter ist offensichtlich, der Auserwählte opfert sich für den Frieden der Welt, aber das wahrhaft Besondere an diesem Frieden ist, dass es nicht der Frieden des Siegers, der auf Kosten des Verlierers geht, ist, kein Sieg, der mit der Vernichtung des Gegners einhergeht, sondern Frieden! Der Krieg wird von keinem gewonnen oder verloren, sondern er wird beendet! Sieg geht stets mit dem Leid der Verlierer einher, dementsprechend schal schmecken all die Filme, die die Sieger und das Siegen feiern, aber blind sind für das Leid, dass der Sieg verursacht hat, ganz gleich auf welcher Seite.
                        Frieden aber ist die Abwesenheit des Krieges, seine Umkehrung, sein Yin. Friede ist Versöhnung. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich realisierte, dass ich noch nie einen Film gesehen habe, der mit Frieden endet. Es erscheint mir höchst bedenklich, dass es zwischen Sieg und Niederlage keinen dritten Weg geben soll - und das in unserer heutigen Zeit - den Weg des Friedens.

                        Ps: Matrix hat noch viel mehr Facetten, doch ich wollte im Grunde genommen auf die humanistische Friedensbotschaft am Ende des Films hinaus. Möglicherweise täusche ich mich, aber gibt es tatsächlich keine weiteren Filme, an deren Ende der Friede im Sinne einer Versöhnung steht?

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                        • 7 .5

                          ***SPOILER*** Inhaltlich vielleicht nicht mehr das was man so vom ersten Teil kennt aber dieser Film strahlt mit einem extrem anschaulichen Ende der Trilogie.
                          Der Krieg war echt extrem, ja man kann schon fast von Gigantismus sprechen.
                          Die Wächter drangen so zahllos in Zion ein das sie von weitem wie Spaghetti aussahen und auch die Maschinenstadt erinnerte irgendwie an eine Terminator Fabrik oder sowas ;-)
                          Fazit: Ein anschauliches, explosives Ende!

                          • 6

                            Ganz klar der schlechteste von allen.

                            • 9

                              Untentschieden?????? Ich fasse es nicht. Großartige Film Reihe, bahnbrechende bzw. revolutionäre Effekte und einen Protagonisten, wie gemacht für die Rolle. Von der unglaublich genialen Story mal ganz abgesehen....und dann unentschieden. Sind wir hier beim Fußball oder was?! Schrecklich einfach nur tragisch

                              möge uns Allah der Fiktive beistehen

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                              • 7 .5

                                Leider nicht mehr so stark wie die Vorgänger, aber trotzdem ein gelungener Abschluss der Story!

                                • 6 .5

                                  ist der schwächste Teil der Reihe. Das wirkliche Matrix-Feeling kommt zu selten auf.
                                  Es ist kein schlechter Film, aber im vergleich muss er hinten an stehen.

                                  • 7

                                    Für mich eindeutig schwächer als der 1.+2. Teil.
                                    Der Schluss lässt doch einiges offen. Vielleicht gewollt?

                                    • 3

                                      unterirdisch! Kein Vergleich zu Matrix 1 (Matrix Reloaded ging noch :D )

                                      1
                                      • 4

                                        So langatmig und vollgestopft mit schrecklichem CGI wie sein mieser Vorgänger ist Matrix Revolutions nicht, aber die Story bleibt konfus und viele Darstellungen sind immer noch hölzern. Letzteres war aber im Grunde in der gesamten Reihe so...

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                                        • 7
                                          Moviegod 20.02.2016, 09:39 Geändert 26.02.2016, 13:56

                                          Mit dem dritten Teil ufert die Geschichte nun völlig aus. Man hat das Gefühl, dass der Film von Anfang an den Wachowskis aus der Hand gleitet.
                                          Die Story hat nichts mehr von dem Überraschenden und Neuen, was einen zu Beginn der Reihe noch so umgehauen hat. Allerdings spielt das in der zweiten Filmhälfte eh keine Rolle mehr.
                                          Die Action steht dann nämlich im Mittelpunkt und die ist auch sehr unterhaltsam und episch inszeniert. Auch wenn der Kampf um Zion zum Schluss stark in einem Effektgewitter ausartet, macht der Abschuss der Trilogie trotzdem irgendwie Spaß.

                                          • 6
                                            smartbo 12.02.2016, 19:55 Geändert 13.02.2016, 11:35

                                            Hat mir nicht so gut gefallen, wie der erste Teil, der mit Originalität, überraschenden Twists und toller Optik glänzt. Nicht schlecht, kommt aber an den ersten Teil leider nicht heran. Der Reiz des Neuen und Originellen war mit dem dritten Teil vermutlich weg.

                                            • 10

                                              Lieblingsfilm.

                                              • 8

                                                Damals im Kino in 3D - nach dem schwächeren zweiten Teil hatte ich schon nichts mehr erwartet und wurde überrascht. Heute, nach einer weiteren Sichtung im Heimkino bestätigt sich das: Die Ideen, die im Zweiten fehlen, wurden anscheinend alle in den Dritten gepackt, so dass der Plot wieder bis zum Ende interessant wird. Z.B. (SPOILER), dass Smith sich als Programm innerhalb der Matrix verselbstständigt und es ihm gelingt, in das Bewusstsein von Menschen ausserhalb der Matrix einzudringen - ähnlich wie Neo seine mentale Kraft steigert und auch auf der physischen Ebene einsetzen kann (SPOILER ENDE). Die Grenzen zwischen der Matrix und der echten Welt verschwimmen, was mit starken optischen Effekten umgesetzt wird. Vor allem die Sequenzen, in denen sich Neo blind im Kraftfeld der Maschinen bewegt, finde ich sehr gut. Das erinnert etwas an den ersten Star Trek, wo die Enterprise in Vyger unterwegs ist.
                                                Auch dramaturgisch wird einiges geboten - es ist nicht mehr nur das Karate-artige Dauergekloppe von Neo und Smith, sondern es geht um die (SPOILER) Verteidigung und Einnahme von Zion (SPOILER ENDE), in der viele gute Action-Ideen stecken, die atemberaubend umgesetzt sind. So enttäuscht ich wieder nach dem Zweiten war (den ich unmittelbar davor angeschaut habe), so geflasht war ich immer noch nach dem Dritten, wenn auch nicht mehr in 3D.

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                                                • 8

                                                  der kampf gegen die wächter ist in sachen lautstärke einfach nur geil!!! so nerve ich die nachbarn doch gerne g
                                                  da geht es in sachen action voll ab!
                                                  ps-dank an auv für die spontane ausleihe der beiden letzten teile coole aktion

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                                                  • 8
                                                    brucelee76 08.10.2015, 20:22 Geändert 09.10.2015, 00:38

                                                    Hi Leute,

                                                    Das tolle an Hollywood ist ja: Er führt uns vor Augen. Was wir eigentlich sind. Und zwar materiell und mental gebundene inaktive Steuer zahlende Sklaven!! Die Matrix-Trilogie ist ein realer Zustand, in dem wir uns befinden.

                                                    Matrix 3: Kackt ja völlig ab beim Publikum. Doch beim genaueren betrachten, zeigt er uns wie wir da rauskommen aus unserer Le-thar-gie!! Doch die meisten wollen halt weiter schlafen.

                                                    Matrix 2: Beschreibt ja, warum wir in dieser Lage uns befinden. Es ist mehr der Intellektuelle Konsens der hier hervorgerufen wird. Jedoch viel zu anstrengend für die meisten das zu verstehen. Deshalb hat auch der abgekackt beim Publikum!!

                                                    Matrix 1: Hat ja eingeschlagen wie ein Lichtschlag. Boaahhh Was ist die Matrix?! erklärt ja uns Morpheus so philosophisch und optisch cool. So das wir erkennen es gibt so etwas wie ein Sklaven-System. Nur mit dem trügerischen Irr-Schein mich betrifft es ja nicht!

                                                    Mein Fazit: Hollywood-Trilogien bedeuten nichts anderes als die Dreieinigkeit im Menschen. Und zwar immer Geist (Gedanken), Spirit (Herz) und Körper (Aktion) betreffend.
                                                    Beste Beispiele Herr der Ringe oder auch Fluch der Kabirik!!

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