Shape of Water - Das Flüstern des Wassers - Kritik

The Shape of Water

US · 2017 · Laufzeit 123 Minuten · FSK 16 · Fantasyfilm, Drama · Kinostart
Du
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    Der mexikanische Filmemacher Guillermo del Toro (*1964) hat bisher sehr vielseitige Projekte verwirklicht. Darunter waren Filme wie der Monster-Clash “Pacific Rim” (2013), die etwas andere Superheldensaga “Hellboy” (2004) und der von Kritikern und Zuschauern hochgelobte “Pans Labyrinth” (2006), der auch drei Oscars erhielt. Nur der Regie-Oscar war damals nicht dabei, doch den konnte er nun, neben drei weiteren goldenen Männern, für seinen neuesten Film “The Shape of Water – Das Flüstern des Wassers” (OT: “The Shape of Water”, USA; 2017) gewinnen.

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      der cineast 10.04.2018, 22:44 Geändert 10.04.2018, 22:44

      THE SHAPE OF WATER ist das abgestandene, faulige Mundwasser von Amélie. Die wässrige Liebesgeschichte patscht mit glibbriger Flossenhand nach Genrelementen, aber bekommt doch nur trübes Wasser zu fassen. Keimfrei trotz Kiemen. Keime ohne Schmelz.

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        RoylesPika 10.04.2018, 12:21 Geändert 10.04.2018, 12:22

        Letztendlich war der Film für mich dann doch nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte.
        Dies lag einfach daran, dass mir die Liebesgeschichte von Fisch und Frau viel zu kurz geraten ist. Der Sprung von misstrauischer Annäherung zu bedingungsloser Liebe war mir viel zu schnell. In der einen Szene legt die liebe dem nur ein paar Eier zum Snacken hin und in der nächsten kann sie sich ein Leben ohne ihn schon gar nicht mehr vorstellen. Hier hätte ich mir viel mehr Szenen gewünscht, in der noch mehr darauf eingegangen wird, wie Kommunikationsprobleme überwunden werden und sich die Zuneigung der beiden immer weiter aufbaut.
        So kam's des öfteren vor, dass ich mich während des Films ungeduldig im Kinositz erlebt habe, weil ich mehr von Lady und Fishlemen sehen wollte und keine Szenen über den Russland-Spionage-Plot, der meiner Meinung nach viel zu sehr in die Länge gezogen wurde, ohne das es für den Film wirklich sinnhaft war.
        Ansonsten kann man beim Film nicht all zu viel meckern, da Bild, Musik, Schauspielerei wirklich gelungen sind. Dennoch finde ich nicht, dass der Film im allgemeinen gut genug war, um bei den Oscars derart abzuräumen. Die Bilder waren schön, ja, aber auch nicht umwerfend originell, hatte mich vom Stil z. B. an Bioshock erinnert. Und ansonsten präsentierte der Film an sich nicht viel mehr als eine simple anti-Xenophobie Geschichte, in der man sich wirklich jeder diskriminierten Minderheit bedient hatte. Nicht, dass das was schlimmes wäre, aber die Strukturen waren in dem Film schon ziemlich schwarz-weiß-malerisch. Die Bösewichte waren wirklich die absoluten nach außen schreienden Bösewichte und die Guten halt die Guten. Die Rollenaufteilung war hier ziemlich offensichtlich und eindimensional. Da fand ich die Rassismus-Darstellung von "Get Out" weitaus origineller, der zwar auch seine Schwächen hat, aber andererseits tadellos den harmlosen verdeckten Alltagsrassimus präsentiert hat. Shape of Water macht's sich da etwas zu einfach, obwohl's auch recht gut zum Thema Märchen für Erwachsenen passt.
        Alles in allem ein schöner Film , der aber noch besser hätte sein können.

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          Mein Bekenntnis zu "The Shape Of Water" ist vor allem auch ein Bekenntnis zur Kraft der Phantasie. Bisweilen erscheint es mir, als hätte Guillermo del Toro dieser Tage an Größerem zu knabbern als denn an Plagiatsvorwürfen oder Unkenrufe über die zur Schau gestellte Sexualität seiner Figuren.

          Er wird auch dafür runtergeputzt, seinen Ruf als Kino-Magier, Träumer des Unträumbaren und Meister schauerlicher und tiefgründiger Bilder verraten zu haben. Dabei gelang ihm doch gerade jetzt der undenkbare, wie reichlich überfällige Siegeszug bei den Oscars. Aber nö, an "The Shape Of Water" wird genörgelt. Del Toro wird vorgeworfen, kleinste gemeinsame Nenner zu bedienen, eine Art Best-of-Liste der Academy-Wunschvorstellungen abgedreht zu haben. Ist ja schließlich alles Alibi-mäßige vorhanden: eine stumme Heldin, die Rassen-Trennung, Homophobie und Fremdenfeindlichkeit, hier im Kalte-Krieg-Deckmäntelchen.

          Und damit wir uns richtig verstehen: ich möchte hier nicht zu einer Tirade gegen alle Kollegeninnen und Vertreter der schreibenden Zunft antreten. Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Selbst wenn sie dann anderen nicht gefällt.

          Deshalb sage ich an dieser Stelle auch mal, was mich zu diesem Text inspirierte:

          Nein, del Toro ist nicht Spielberg, nicht Kubrick und nicht Jackson. Er ist anders und im Grunde ein Regie-Unikat, wie es nicht wenige immer herbeisehnen in dieser Flut austauschbar anmutender Crowd-Pleaser, die für den nächsten Blockbuster Integrität und Vorstellungskraft dem Studiowillen unterordnen zu scheinen.

          Natürlich hätte ich auch gern gesehen, wie Guillermo del Toro den Hobbit angegangen wäre. Aber vielleicht wusste er auch, dass große Bilder nicht über mangelndes Quellenmaterial für eine Trilogie hinwegtäuschen können.

          Außerdem hat sich del Toro über längere Zeit erst zu dem gemausert, der er ist. Wer ihn schon mochte, wusste es natürlich besser. Doch es schien mir, als gelte er zu lange immer als der Typ für Vampire und große Käfer. Selbst bei "Pacific Rim" erstaunt es mich, wie einige seriöse Kritiker nur rein dumpfes Monster-Gebashe sehen. Ja, es ist Mainstream und Nerd-Getue. Doch del Toro sucht dort, wie auch in seinen "Hellboy"-Verfilmungen nach menschlichen Beweggründen, nach Sehnsüchten und der faszinierenden Interaktion verschiedenster Figuren.

          Natürlich bietet auch "The Shape Of Water" hier wieder eine Angriffsfläche. Jene gezeigten Figuren, ihre Gechichten, Wünsche und Konflikte könnten vom Reißbrett stammen. Und es stimmt, der Film ist selbstredend kein Meilenstein neuerschlossener dramaturgischer Spielräume. "The Shape Of Water" ist stringent und vorhersehbar. Wie in einer klassischen Fabel-Erzählungen fungiert das Schicksal hier als eine große, unsichtbare Hand, die alle Lenkungen in mal wohlwollender, und zu oft in bekannter Manier vornimmt.

          Jedoch ist es auch von einer betörend schlichten Schönheit, die sich entfaltende Liebe zwischen Elisa und dem Amphibienmenschen zu beobachten. Simpel, nicht naiv, und eben ganz emotional zeigt sich hier eine sehr universelle Wunschvorstellung: dass die Emotion alle Gegensätze und Widersprüche überwindet. Seien die körperlicher, ethnologischer oder gar genetischer Art.

          Und weil das alles natürlich so kitschig und fantastisch-stussig wie "Pocahontas" erscheint, verlegt "The Shape Of Water" diese Romanze gleich in eine Welt aus Geheimlaboren und vertäumten Sixties-Kitsch. Nicht nur der Amphibienmensch und Dschungel-Gott scheint hier der Welt von Hellboy entlehnt. Es wäre natürlich auch naiv gewesen, anzunehmen, dass ein del-Toro-Film hier Raum gefunden hätte, andere Themen und herrschende Vorurteile ausgiebig zu behandeln. Sie sind und bleiben gesellschaftliche Determinanten, die es für jemanden wie unsere Elisa unmöglich machen, das wahre Glück zu finden. Nicht für eine, die gar nicht so in ihre Zeit passt.

          Ich kann natürlich noch so viel schwadronieren, analysieren und hier eintippen. Am Ende sehe ich in "The Shape Of Water" eine gefühlvolle Liebes-Geschichte, die gerade deswegen fasziniert, weil sie halt Guillermo del Toro erzählt. Und das will immerhin noch etwas heißen. Oder kennt jemand einen anderen Namen, der hier stehen müsste, weil er oder sie genau den selben Film gedreht hätte?

          Fiese Frage, ich weiß. Darum will ich am Ende etwas versöhnlichere Töne anschlagen. Und jene Dinge benennen, die für mich den Reiz dieses Films ausmachen: die Art und Weise, wie Sally Hawkins ohne Worte berührend spielen kann. Die Leichtigkeit, mit der Richard Jenkins und Octavia Spencer eine trübe und auch erheiternde Note in diesen Stoff einbringen. Wie Michael Shannon das wahre Monster spielt. Und die nicht ganz unwichtige Tatsache, dass es nicht einmal der Sex in der Badewanne ist, der meine Gedanken weithin beschäftigt. "The Shape Of Water" bietet auch noch ein, zwei andere Ansätze, die durchaus überdacht werden dürfen.

          Klar, dass del Toro in einer perfekten Welt den Oscar für "Pan's Labyrinth" mehr als verdient gehabt hätte. Doch auch so bleibt einer, der immer wieder mit Monster-Camp, Motiven klassischer Ausführung und im Grunde sehr menschlichen Motiven jongliert. Da bildet auch "The Shape Of Water" keine Ausnahme. Es ist eine Fantasy-Mär über eine sehr spezielle Romanze. Es ist aber auch so etwas wie ein filmgewordenes Alleinstellungsmerkmal, oder zumindest ein Anreiz dafür, dass für derlei Werke immer einen Platz geben wird.

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            Ein Film, der mich einigermaßen erstaunt zurückgelassen hat.
            Ich wollte the Shape of Water eigentlich in einem großen Kino, mit großer Leinwand sehen.
            Es kam etwas anders. Wir landeten im Kino 4 in den Hackeschen Höfen in Berlin Mitte. Wer in Berlin lebt weiß vielleicht welches Kino ich meine und weiß auch, daß dieses Kino sehr überschaubar ist, was die Platzanzahl betrifft.
            Ich zumindest saß noch nie in einem so kleinen Lichtspielhaus.
            Es sollte eine gute Entscheidung sein, sich diesen Film eher im "privaten" Rahmen in einem Indie Kino in OT anzusehen, denn der Film war das Genaue Gegenteil von dem Bombast, den ich eigentlich erwartet hatte.
            Welch eine Wohltat nicht von Schnitten in Millisekunden vergewaltigt zu werden. Keine Soundorgien und keine Explosionen. Gutes altes Kino.
            Del Toro hat das Kino nicht neu erfunden, er hat es aber versucht für 123 Minuten wieder aufleben lassen.
            Der Film erzählt eine einfache Geschichte, in tollen Bildern, mit tollen Schauspielern, untermalt mit schöner, eingängiger Musik.
            Das ist del Toro gelungen.

            Jetzt kommt das aber.
            Es ist ja schön, mit welchen einfachen Mitteln man Menschen begeistern kann. Daß die Mehrzahl der Einfälle del Toro´s schon mal irgendwo aufgetaucht sind ist ja nicht sonderlich schlimm, zeigt aber auch die Einfallslosigkeit Hollywoods.
            Creature from the Black Lagoon meets Amelie meets Tarantino.
            Die Holzhammer Methodik des Filmes ging mir auch etwas auf die Nerven. Es hätte durchaus gereicht mir nicht jedes Detail einzuprügeln, als wäre ich ein kleines Kind. Da ging dann leider nämlich etwas wichtiges verloren. Ich konnte den Film nicht für mich entdecken.
            Kopfkino ist das Zauberwort.

            So bleibt eine schöne Erinnerung an einen netten Filmabend in intimer Atmosphäre.

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              Die fabelhafte Amelie trifft den Schrecken vom Amazonas. Unter Regisseur del Toro eigentlich eine recht vielversprechende Prämisse, aber so wirklich fesseln konnte mich der Film dann leider doch nicht. Er ist schön fotografiert, die Schauspieler sind gut, die Zutaten sind interessant. Aber er ist - vom Schluss vielleicht abgesehen - so furchtbar vorhersehbar. Alles geschieht so, wie man es erwartet, keine Überraschungen, keine unerwarteten Hindernisse. Man könnte nun sagen, darum geht es ja nicht, schließlich ist es im Kern eine märchenhafte Lovestory. Die aber berührt mich erstaunlicherweise weit weniger als erhofft. Ob die Nackt- und Gewaltszenen dem Film wirklich dienlich sind, sei ebenfalls dahingestellt. Sie wirken eher wie kleine Provokationen im Namen des Arthouse-Kinos. Nicht schlecht, aber irgendwie unbefriedigend.

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                dass die Story sinnloser Quatsch ist, das wusste man schon davor... auch konnte der Film in punkto Kamera, Setting und Schauspiel gefallen... aber warum die Gewalt??? berührende Liebesgeschichte? kaum zu sehen.. dafür das sadistische Treiben des Antihelden um so mehr.... da hatte jemand Lust am Gewaltakt, und das passte so gar nicht zur Idee, ein sensibles Drama zum Thema Liebe zwischen zwei Außenseitern zu kreieren... leider ... Thema verfehlt.....

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                  Einer dieser Filme, bei denen man denkt, dass doch alles richtig war - und die einen dann doch unbefriedigt zurücklassen. Wahnsinnige Bilder, tolle Schauspieler, schöne Szenen, berührende Geschichte... Und trotzdem war's das einfach nicht.

                  Das Problem ist, dass die Prämisse leider nicht stimmt. Elisa soll das arme Dornröschen, die verlorene Außenseiterin sein, aber das ist sie einfach nicht, denn alles was sie vom Rest der Menschheit unterscheidet ist, dass sie stumm ist. Das ist nicht genug.
                  Elisa hat Freunde, Kollegen, ist beliebt, anerkannt, wird gebraucht; niemand schließt sie aus. Ihr Vermieter schenkt ihr Kinokarten. Sie darf jeden Tag ungestraft zu spät zur Arbeit kommen. In der Umkleide sitzt sie nicht allein. Wenn sie in Not ist kommt man ihr zu Hilfe. Sie darf im Aufzug mitfahren, ohne dass jemand die Nase rümpft. Eigentlich sind alle Männer sofort scharf auf sie. Der böse Chef, der russische Spion, der Fisch sowieso.
                  Und so kann man die Beziehung zu dem fremden Außenseiter eigentlich nicht verstehen, denn er gibt ihr nichts, was Elisa nicht schon hätte - außer glibberigen Fischsex. Die so wundervoll bebilderte Liebe bleibt so letztlich einfach behauptet.
                  Schade.

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                    Der Siegemund 02.04.2018, 16:56 Geändert 02.04.2018, 21:30

                    "The Shape of Water" ist kein großes Monumental- oder Fantasykino. Die Thematik, dass Freund und Feind sich begegnen, weil sie Außenseiter sind, über Zeichensprache miteinander kommunizieren und sich dann verlieben, klingt schon mal dagewesen, wäre es nicht ein abstoßendes Wesen. Doch das Ganze hat Charme, ist ein nett inszenierter gefühlsduseliger Film, aber eine tiefere und ernsthaftere Ebene hinter dem Böse und Gut-Dualismus wird nicht angesprochen. Das macht ihn für mich zu einem Kinderfilm für Erwachsene, E.T. mit Lovestory. Ich kann nicht verstehen, warum der Film so viele Oscars bekam.

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                    • 2 .5

                      Sorry, aber einen größeren Quark hab ich noch nicht gesehen (Achtung Spoiler:Frau verliebt sich in Fisch und haben dann auch noch Sex), und dann auch noch den Oscar gewonnen!?!?Ich mochte Guillermo del Toro's Filme bisher, auch das Genre, aber SoW ist nicht "Fisch" nicht Fleisch.Ganz abgesehen von der Geschichte ihrer Vorhersagbarkeit und der lahmen Inszenierung, ist SoW mMn der bisher größte Witz in der Oscargeschichte.Ich habe nur bis zum Schluß durchgehalten aufgrund ungläubigen Staunens ob des Oscars.Einzig die schauspielerische Leistung von Sally Hawkins und Michael Shannon sind erwehnenswert..

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                      • Jenseits von Oscars, Plagiatsvorwürfen (hat hier schon jemand die Katze und den Flur mit den zwei Türen im 90 Grad Winkel aus "Inside Llewyn Davis" erwähnt?) und nicht erfüllter hoher Erwartungen, würde ich mal gerne auf ein paar andere vernachlässigte Aspekte des Films zu sprechen kommen wollen. Die Zutaten sind nämlich eigentlich perfekt, vom Drehbuch über die Besetzung bis hin zum Personal hinter der Kamera, nur ließen Budget und Drehzeit zu wünschen übrig - was man meiner Meinung nach leider auch sehen kann. Ich glaube nicht, dass del Toro manche Dinge entgangen wären, hätte er mehr Zeit gehabt. Liebevolle Details gibt es immer noch, etwa die tanzenden Wassertropfen auf der Scheibe, oder das Zigarettenrauch einbehalten im toten Winkel - aber mir fehlte etwas Raum zum Atmen in den Szenen des ersten Kennenlernens von Elisa und dem Fischmensch, wie er vergleichsweise in den späteren Szenen mit dem blauen Leuchten vorhanden ist. Jetzt weiß ich nicht, ob die der Schere zum Opfer gefallen ist (wie so einiges - was man dem Schnitt-Tempo leider immer wieder anmerken kann, wo kein Bild auch nur einen "Beat" länger stehen bleiben durfte, um ja unter zwei Stunden - ohne Abspann - zu bleiben), oder aufgrund fehlender Drehtage gar nicht erst inszeniert werden konnten. Vielleicht erfährt man das in den geschnittenen Szenen auf der DVD, oder nie, aber was bleibt ist die kreative Einflussnahme seitens des Studios, die dem Team ja etwa schon untersagt hat den Film in s/w zu machen - sie hätten ihn dann gar nicht erst finanziert bekommen. Die Kameraarbeit ist noch immer überragend und wunderschön geleuchtet ( https://filmmakermagazine.com/104228-dp-dan-laustsen-on-the-shape-of-water-judging-exposure-without-a-meter-and-capturing-rich-blacks/ ), doch wie viel besser der Film hätte sein können, als man ihm zu sein eingeräumt hat, ist was mich wirklich ärgert. Denn der Oscargewinn legitimiert jetzt rückwirkend dieses "Gut-genug"-Vorgehen. Hollywood ruiniert sich (bzw. seine Kreativen) gerade (einmal mehr) zu Tode, und vielleicht ist es gar keine so schlechte Ideen sich Kiemen wachsen zu lassen, um sich von der Liebe zum Film wieder rundherum einnehmen lassen zu können, wie ein Fisch im Wasser. Das gibt es ja nicht nur im Ozean.

                        EDIT: Link eingefügt

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                          Überraschend gut. Bin mit null Erwartungen an diesen Fil herangetreten und muss sagen, ich bin positiv überrascht. Sehr sehenswert. Wenn man doch nur auf die unnötige Nacktheit verzichtet hätte, wäre dieser Film perfekt. Eine etwas andere, doch gleichwohl aktionreiche und spannende Geschichte über die unverhoffte Liebe zwischen Mensch und Wassertier.

                          • 7 .5

                            Eine schöne, ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der alles anders als in sonstigen Lovestories ist. Die Umgebung, die Liebenden....Besonders gut gefällt mir einmal mehr Michael Shannon als Antagonist, sowie Octavia Spencer als humorvolle, warmherzige Kollegin der Hauptfigur. Dieser Film passt in keine Kategorie - und so hat er den Oscar als bester Film vielleicht auch verdient - eben weil er außergewöhnlich ist. "Three Billboards..." hat mir allerdings besser gefallen.

                            Auf jeden Fall oscarreif ist jedoch die Ausstattung des Films. Ein Sahnestrück - allein was an Fahrzeugen präsentiert wird ist ein Augenschmaus.

                            Prima.

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                              mofie 28.03.2018, 10:23 Geändert 28.03.2018, 10:26

                              Kurz:
                              Stark stereotype Geschichte mit einfachen (gesellschafts-)politischen Botschaften die dem Zuschauer mit dem Vorschlaghammer um die Ohren gehauen werden. Nur so wird man halt am einfachsten für den Oscar nominiert, bzw. gewinnt gleich 4 Stück davon...

                              Sehr eindimensional. Warum sollte sich z.B. die Hauptdarstellerin in das "Wasserwesen" überhaupt verlieben? Weil es Eier essen kann???

                              Gute Leistungen wie das Schauspiel von Michael Shannon oder die Ausstattung werden nicht mit einer Nominierung honoriert...
                              Schade.

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                                SpiceWeasel 27.03.2018, 12:05 Geändert 27.03.2018, 16:48

                                “He's a wild creature. We can't ask him to be anything else.”

                                Del Toro´s Persönlichkeit durchfließt einfach den Film, man spürt förmlich seinen kindlich verspielten Charakter in fast jeder Szene und Shape of Water ist durchtränkt mit historischen Unterhaltungs Schnipseln und Geschichtlichen Anekdoten die Del Toro wohl unbedingt unterbringen wollte.

                                Das macht Shape of Water auf der einen Seite unglaublich sympathisch und passt sehr gut zu dem Märchensetting allerdings fährt es sich damit auch fest auf der Genre-Sandbank und bietet kaum etwas wirklich erfrischend Neues.

                                Die Darsteller sind durch die Bank weg klasse gecasted, hat mich gefreut Michael Shannon mal wieder in einer guten Bösewicht Rolle zu sehen.

                                Auch wenn es mich nicht stört, kann die offene Darstellung von Gewalt und Sex viele Eltern abhalten ihren Kindern den Film zu zeigen was schade wäre da die Moral und Botschaft der Geschichte eine Stärke von The Shape of Water ist.

                                Alles in allem ein schöner Sonntagnachmittag Film und eine Empfehlung von mir.

                                “Never trust a man. Even when he looks flat down there.”

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                                  AudreyH 24.03.2018, 20:39 Geändert 24.03.2018, 20:53

                                  Es ist ein Film über die Liebe...was es bedeutet seinen Partner so zu mögen, wie er ist...ohne Anspruch auf Perfektion...ohne Wunsch ihn zu ändern. Ich bin eine leidenschaftliche Kinogängerin. Aber das Gefühl, was ich nach diesem Film im Bauch hatte war unbeschreiblich...ich habe nichts vermisst und der Soundtrack 1A!

                                  Guillermo del Toro hat sehr viel Herzblut in diesen Film gesteckt und ich finde es großartig, dass seine Arbeit inzwischen nun auch von der Oscar-Jury honoriert wurde (ich hatte ihn schon vor der Verleihung gesehen, da ich es nicht abwarten konnte). Die Länge ist nicht spürbar, da alles passt! Ein Märchen für Erwachsene, welches ich sehr gern weiterempfehle.

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                                    gerd.fittkau 24.03.2018, 12:18 Geändert 24.03.2018, 12:19

                                    LaLaLand in der Verfilmung von Guillermo del Toro! Selten so enttäuscht worden, Hollywood-Scheiße - dabei unlogisch, uninspiriert und unglaublich gehypet dieser Kitsch. Für ein, zwei Matchcuts mit Wasserübergängen gibt es 2 Pkte

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                                      weder fisch noch fleisch...

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                                        Für einen "Bester Film" und "Beste Regie"-Oscar ziemlich schwach.

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                                        • Ich habe selten einen größeren Mist gesehen, als diese prämierte Inszenierung. Was für eine Zeitverschwendung!
                                          Komisch, dass bisher niemanden aufgefallen ist, dass die Film-Idee von A-Z geklaut ist. Der Original-Film ist von 1993, heisst "Free Willy" und handelt von einem Jungen, der einen Orka befreit. Auch ziemlich sentimental, aber wenigstens ansatzweise glaubwürdig.

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                                            https://www.movie-infos.net/datenbank/Entry/168-Shape-of-Water-Das-Fluestern-des-Wassers/

                                            Fazit

                                            "Shape of Water" ist ein klassisches Märchen für Erwachsene, das verzaubert und visuell überzeugen kann. Alle Beteiligten haben tolle Arbeit geleistet und auf der Metaebene gibt es auch einiges, das zum Mitdenken einlädt.

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                                              Ich kann del Toro-Fans nichtmal ansatzweise verstehen.
                                              Wieder so ein belangloser Film, dessen Atem gerade mal 10 Minuten reicht.

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                                                Die Ausstattung und die Darsteller, allen voran Michael Shannon, sind TOP! Der eigentliche Film ist aber keine 13 Oscar-Nominierungen wert.

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                                                  oliver.roth.5059 18.03.2018, 23:54 Geändert 19.03.2018, 12:34

                                                  Guillermo del Toros Außenseiter-Fabel " The Shape of Water" ist gesättigt mit filmischen Anlehnungen, ohne dabei selbst wirklich Charme oder Qualität der betreffenden Originale zu erreichen. Für eine Hommage wirkt das Movie zu gestelzt, dazu leider phasenweise farblos in seiner eigenen Geschichte. Die Figuren sind recht einfach gezeichnet; Sally Hawkins gefällt jedoch in der Rolle der Lisa Esposito, " Stoneface " Shannon überzeugt mit minimalistischer Routine.
                                                  Die Sozialkritik an der von Weißen dominierten Mittel-und Oberschicht der 60er Jahre, mit all ihrer spießig- machohaften, rassistischen Attitüde ist gut gemeint - und durchaus wert erzählt zu werden; schade ist jedoch, dass dies bei " The Shape of Water" eher mit dem Holzhammer geschieht als mit erzählerischem Feinwerkzeug. Visuell sehr ansprechend, zündet del Toro dann im Verlauf einfach zu oft die Glitzerkanone, erdrückt Zartes mit teils albernen Übertreibungen und schwankt zwischen grob gezimmertem Agentenkrimi und verkitschter Fantasy-Lovestory am Ende etwas schlapp ins Finale.
                                                  Stellenweise schön anzusehen, wirkt der Preisträger letztlich zu plump in seiner dargestellten Romantik um nachhaltig berühren zu können und zu vorhersehbar in seinen Spannungselementen um wirklich zu fesseln. 5 hartgekochte Eier.

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                                                    Del torro ist raus, ka wie die vielen oscars zu stande kommen, der film ist zum einpennen. Die charaktere haben null tiefgang, die dialoge sind witzlos und nichtssagend, und die einzelnen handlungsstränge werden einem lustlos vor die füße geworfen.
                                                    Der film versteht es hervorragend den zuschauer selbst nach 2 stündiger sichtung kalt zu lassen
                                                    (spoiler). Ich habe selten erlebt dass ich so wenige bis keine emotionen verspürt habe, nachdem beide hauptpersonen erschossen und scheinbar tod auf dem boden liegen....

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