Shape of Water - Das Flüstern des Wassers - Kritik

The Shape of Water

US · 2017 · Laufzeit 123 Minuten · FSK 16 · Fantasyfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    schönes märchen....was ein paar zuviele sexszenen hat. , hätte auch ohne funktioniert... denn... nunja... wenn innerhalb der ersten minuten die hauptdarstellerin zu einem soundtrack mastubiert der an charmante filme wie edward mit den scherenhänden erinnert wirkt das ganze echt bizarr.
    dafür ist dell torros handschrift wieder wunderbar spürbar und enttäuscht in keiner minute.

    sollte man nicht unbedingt mit kindern gucken.

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    • 4
      delawy 01.01.2019, 17:48 Geändert 01.01.2019, 17:49

      Ein unglaublich selbstverliebtes Filmchen, dessen Ideen niemals für 123 Minuten(!) Film reichen.

      4
      • 7 .5

        Ein Märchen für Erwachsene. Gute Schauspieler in tollen Bildern spielen eine politisch und sozial korrekte Geschichte. Gute Unterhaltung im romantischen Genre.

        • 10

          Wow,ich bin begeistert!
          Elisa(Sally Hawkins) arbeitet als Putzfrau in einem Labor.Sie hat nur zwei Freunde:Giles(Richard Jenkins) und Zelda(Octavia Spencer).Als eines Tages ein neue Kreatur in das Labor kommt,ist Elisa von ihm begeistert.Deswegen möchte sie,dass er frei lebt und nicht mehr von Richard Strickland (Michael Shannon) schlecht behandelt wird.Ob der Plan funktioniert...

          Sally Hawkins hätte wirklich den Oscar verdient.Selten beeindruckt mich jemand bei eine Film.Aber auch Octavia Spencer und Richard Jenkins sind fantastisch.Die Musik ist 1.Klasse!
          Top!

          10
          • 7

            Bester Film bei den Oscars 2018 würde ich in erster Linie unterschreiben.
            Alles in dem Film war wundeschön inszeniert. Der Soundtrack dazu immer stimmig. Hervorheben muss man aus meiner Sicht auch die Schauspieler, Michael Shannon mit einer beeindruckenden Performance.
            Auch die Darstellung der Kreatur verblüfft.

            Allerdings gibt es auch Negativpunkte, zum einen hat mir das etwas kitschige Ende nicht gefallen. Man braucht nicht immer ein Happyend.
            Dazu hatte der Film auch einige Längen, vielleicht hätte man die Laufzeit unter 2 Stunden halten sollen.

            Abschließend Frage ich mich, ob es wirklich verdient war das Shape of Water den Oscar gewinnt, weil die Geschichte war nicht wirklich besonders, aber auch nicht schlecht. Dafür glänzt die Aufmachung des Film umso mehr.
            Ich kann den Gewinn des Oscar also nachvollziehen, alllerdings sehe ich Filme wie Dunkirk oder Three Billboards als besser an.

            • 4 .5
              RoboMaus 28.12.2018, 23:10 Geändert 31.12.2018, 13:37

              Die Romanze der stummen Frau mit Amphib-Man - leider gelang es mir nicht, darin einzutauchen. Es will mir auch nur selten gelingen, mich mit Fantasy-, K.I.- oder animierten Charakteren gefühlsmäßig zu identifizieren. Da habe ich es lieber auf die gute alte Art und muss mir nicht vorstellen, wie meine zarte Hand über grobschuppige Haut gleitet, oder dass ich mit ein paar Drähten flirte. Bei 'Pretty Woman' (1990) bin ich zu Hause, aber hier?

              Wenn einem dieser Aspekt abgeht, bleibt von 'Shape of Water' (2017) nicht viel übrig, außer einer Fantasy-SF-Story, die kaum ansprechend oder gar ernst zu nehmen ist, voller Unschlüssigkeiten steckt und sich dramaturgisch flach präsentiert. Mit seiner langatmigen Erzählstruktur zieht sich der Plot auf volle zwei Stunden, obwohl versucht wird, mit den bösen Charakteren der Militäreinrichtung und dem Ausbruch von Amphib-Man etwas Spannung zu erzeugen. Das funktionert aber nur leidlich, da der Ablauf so durchsichtig ist, wie das Trinkwasser im Glas von Michael Shannon.

              Anfangs ist das noch interessant gemacht, auch im Aufbau der Beziehung von Sally Hawkins zu Amphib-Man, doch nach der gelungenen Einführung dehnt sich die Handlung immer mehr und driftet auch außerhalb der Romanze ins Hanebüchene. Selten gab es einen Film mit einer SF-artigen Thematik, wo mir der Ausgang so gleichgültig war wie hier.

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              • 2 .5

                wenn ich interspecies erotica sehen will, schau ich mal wieder clerks 2. außerdem mehr logiklöcher als die bibel. pure zeitverschwendung

                • 8 .5
                  Jolly1980 10.12.2018, 15:52 Geändert 10.12.2018, 16:12

                  Eine wahrhaft zauberhafte und märchenhafte Fabel über das Leben, die Liebe, das Einzigartige, das Einsam sein und das Alleinsein. Die Anziehung zu etwas Einzigartigen, etwas Fremden, welches ein Individuum so sieht wie es ist. Keine Vorurteile wegen Äußerlichkeiten. Eigentlich falsch, von der Gesellschaft als abnormal oder pervers empfunden. Aber in Wirklichkeit nur Liebe………

                  Ein unheimlich tolles, kraftvolles und melancholisches Werk von Guillermo del Toro, der wieder einmal beweist, dass er es ausserordentlich gut versteht eine tolle Geschichte, mit interessanten Figuren und einer sehr ansprechenden optischen Darstellung zu kombinieren.

                  Herausgekommen ist hierbei ein bizarres und leicht verstörendes modernes Märchen, mit einer grandiosen Hauptdarstellerin und super besetzten Nebendarstellern sowie klasse eingestreuten und sehr herzlichen Humoreinlagen. Sally Hawkins zuckersüß und auch sehr freizügig hat ihre Rolle sehr toll gespielt und auch Richard Jenkins als einsamer, homosexueller und herzensguter Nachbar konnte mich wie immer überzeugen.

                  Michael Shannon mimt den innerlich zerrissenen und narzisstischen Antagonisten mit einer unheimlichen Intensität, Gefühlskälte und Respektlosigkeit vor dem Leben, dass einem manchmal Angst und Bange wird.

                  Ein tolles Liebes- Fantasydrama, mit hervorragenden Darstellern, und einer bittersüßen, humorvollen, wunderschönen und tieftraurigen Geschichte.

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                  • 7
                    Dr.Hasenbein 06.12.2018, 20:30 Geändert 07.12.2018, 19:54

                    Ins Kino habe ich es zwar nicht geschafft, habe mir den Oscarabräumer "Shape of Water" aber jetzt endlich auf DVD angesehen.
                    Hmm, um es gleich vorweg zu nehmen,
                    etwas "mehr" hatte ich schon erwartet.
                    Ich kann es (fast) auch garnicht beschreiben was mir gefehlt hat, aber irgendwas hat mir definitiv zu einem "WOW, geiler Film" Effekt gefehlt.
                    Am meisten die emotionale Bindung zu den Figuren.
                    Denn hier habe ich auf jeden Fall etwas vermisst,
                    und das obwohl der gesamte Film ja genau darauf ausgelegt ist.
                    Ganz im Gegenteil zur tollen Ausstattung und den wunderschönen und satten Farben.
                    Also ja, mit "Shape of Water" ist Guillemo Del Toro mal wieder ein toll aussehendes Märchen für Erwachsene gelungen.
                    Diese verspielte Welt, egal ob urig, verspielt, siffige Wohnung, oder plakativ eingerichtetes Labor, es sieht alles einfach nur toll aus, und strotzt nur so vor passenden Farben.
                    Auch das "Monster", dass natürlich eine Anspielung auf "Der Schrecken vom Amazonas" (wenn nicht sogar eine weiterführung der Geschichte) ist, sieht wunderbar altmodisch aus.
                    Auch hier kann man Del Toro keine Vorwürfe machen.
                    Einzig eben bei der emotionalen Tiefe hätte es ruhih etwas mehr sein dürfen.
                    Vielleicht liegt es auch daran dass Hauptdarstellerin Sally Hawkins stumm ist.
                    Obwohl ja genau dies den Reiz der Geschichte, oder vielmehr der Verbindung der beiden Aussenseiter ausmacht.
                    Michael Shannon ist wie immer eine Wucht und reisst in jeder seiner Szenen die Aufmerksamkeit an sich. Und seine These über das Händewaschen, vor oder nach dem "Geschäft" ist der Knaller.
                    Ein wirklich schöner Film, aber wie schon bei "La La Land", etwas überbewertet,
                    und den Oscar als bester Film hätte auch jemand anderes mit Heim nehmen können.

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                    • 5 .5

                      Ein Märchen für Erwachsene. Schöne Bilderwelten. Charmante Musik.
                      Aber was nutzt all das wenn ein Film mich emotional nicht berührt?! Schade.
                      Irgendwann werde ich ihn nochmal sichten.

                      • 7 .5

                        Guillermo del Toro zaubert in seinem unvergleichlichen Stil eine ungewöhnliche Liebesgeschichte auf die große Leinwand, die im Gewand eines Märchens für Erwachsene daherkommt. Dabei entführt er den Zuschauer in das Hollywood von damals und schafft trotz ernsterer Töne immer wieder geschickt kleine Inseln, die zum Träumen anregen.

                        Man wird unweigerlich an „Die fabelhafte Welt der Amélie“ erinnert, wenn Elisa Nachbar Giles, der über seinem neuesten Werk vor der Staffelei versunken scheint, ein Frühstück bringt. Dieser lebt inmitten von Büchern und Katzen. Gemeinsam sehen sie fern, um der Realität zu entfliehen. Ihre Wohnungen liegen direkt über einem Lichtspielhaus, das den Charme der Filme vergangener Zeiten ausstrahlt. Dazu gibt es bunte Törtchen.

                        Das Amphibienwesen und die stumme junge Frau leben beide in ihrer eigenen Welt, die ungewollt doch so undurchdringlich erscheint bis sie auf den jeweils anderen treffen. Man merkt wie das Vertrauen wächst und die Liebe sich ihren Weg bahnt und dabei eine Brücke baut in vormals unwegsame Welten.

                        Man lernt Zelda, die Freundin und Kollegin kennen, die stets ein mütterliches Auge auf Elisa hat. Einen Wissenschaftler mit Gewissen, der mehr als ein Leben führt. Und das Monster, aber nicht jenes, welches so offensichtlich scheint.

                        Eine außergewöhnliche Romanze, die beinahe zwangsläufig Parallelen zu „Die Schöne und das Biest“ aufweist, aber doch so anders ist. Die Kreatur, dem Wasser entrissen, ist nicht verzaubert und Elisa nicht schön im eigentlichen Sinne. Sie hat ein besonderes Verhältnis zu Wasser und die Narben an ihrem Hals muten wie Kiemen an.

                        „Dann fällt mir nur ein Gedicht ein; geflüstert von einem, der liebte, vor vielen hundert Jahren: Unfähig deine Gestalt zu erfassen, finde ich dich überall um mich. Deine Gegenwart erfüllt meine Augen mit deiner Liebe, sie erfüllt mein Herz mit Demut, denn du bist überall.“

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                        • 7 .5

                          "Shape of Water" vom mexikanischen Regisseur Guillermo del Toro handelt von einer der wohl ungewöhnlichsten Liebesgeschichten der Filmwelt. Visuelle Brillianz und charmante Erzählweise verbinden sich dabei zu einem wohlig zauberhaften Genusserlebnis über das, was Menschsein eigentlich ausmacht.

                          Die stumme Putzfrau Elisa (Sally Hawkins) arbeitet in den 60er Jahren in einem streng geheimen Regierungslabor, in welches eines Tages eine amphibienartige Kreatur verbracht wird, die die Wissenschaftler unter der Leitung des gefühlskalten Richard Strickland (Michael Shannon) für das Raumfahrtprogramm der USA nutzen wollen, um sich so einen entscheidenden Vorteil im Wettstreit mit den Sowjets zu verschaffen. Während die Männer ihm mit Foltermethoden begegnen, freundet sich Elisa mit dem seltsamen Wesen an und schmiedet heimlich einen Plan, um ihn aus der Gefangenschaft zu befreien...

                          "Shape of Water" ist ein fantastisches Märchen für Erwachsene, eine Geschichte über die Außenseiter einer scheinheiligen Gesellschaft und eine clevere Allegorie auf den Kalten Krieg. Elisa und ihre Freunde, der homosexuelle Arbeitslose Giles (Richard Jenkins) und die in einer von Männern dominierten Welt stets nur belächelte Afroamerikanerin Zelda (Octavia Spencer) bilden ein Widerstandsbündnis der Verstoßenen, der Andersartigen. Der Antagonist Strickland und seine Mitarbeiter indes verkörpern Jene, die den Anspruch des Menschseins für sich allein erheben und alle, die nicht in ihre Muster passen, als abnormal bezeichnen.

                          Del Toros Film betont jedoch zu jeder Zeit, wer hier die wahren Monster sind. Während Stricklands Sexualleben etwa von mechanischer Kälte geprägt ist, inszeniert er die Romanze zwischen Elisa und dem Fischmann als vor Zärtlichkeit übersprudelnde Fontäne der Gefühle. "Shape of Water" geht dabei so geschickt vor, dass die zunächst an Sodomie erinnernde Verbindung der Beiden schon bald viel menschlicher erscheint, als die Beziehungen, die die tatsächlich menschlichen Figuren dieses Films untereinander pflegen.

                          Neben der Gleichberechtigung unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Orientierung geht es "Shape of Water" allerdings auch um die Magie des Kinos. In einer Zeit, in der das Fernsehen Einzug in die Wohnzimmer hält, steht der Amphibienmensch staunend in einem ansonsten leeren Kinosaal und betrachtet mit kindlicher Begeisterung das Geschehen auf der Leinwand. Später wird gar der ganze Saal mit Wasser und damit mit Liebe geflutet. Eine Szene, die die Augen von Filmliebhabern einfach zum Leuchten bringen muss.

                          Die Stimmung von "Shape of Water" ist zumeist romantisch-melancholisch, wird jedoch durch ein paar gut platzierte Gags aufgelockert. Neben dem fantasievollen Kostüm des Fischmannes, den fließenden Kamerabewegungen und dem ausdrucksstarken Setdesign wissen auch die Darsteller um Sally Hawkins, Richard Jenkins, Michael Shannon, Octavia Spencer und Michael Stuhlbarg zu gefallen, wobei der Handlungsstrang um Letzteren zusätzlich noch Elemente des Spionage-Thrillers miteinbringt. Besonders Hawkins einfühlsame Performance als einsame Frau auf der Suche nach Geborgenheit, die sich nur mittels ihrer Hände zu verständigen vermag, bleibt dabei im Gedächtnis haften.

                          Schwächen des Films lassen sich am ehesten in einem Fehlen großer Überraschungen auf der Handlungsebene ausmachen. In "Shape of Water" funktioniert alles etwas zu glatt, die Erzählung birgt keinen großen Twist, was gleichwohl zur märchenhaften Atmosphäre passt. Kino für Erwachsene darf dennoch zweifelsohne den Anspruch haben, den Zuschauer nicht nur in traumhafte Welten zu entführen, sondern auch zu fordern - und daran mangelt es del Toros Liebesmärchen ein wenig.

                          So ist "Shape of Water" insgesamt ein emotionales Ereignis fürs Herz, das durch ein subtileres Vorgehen gerne noch mehr für den Kopf hätte bieten können.

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                          • 7

                            Ein irgendwie ganz niedlicher Film, der durch seine außergewöhnlichkeit beeindruckt. Stylistisch äußerst gut gelungen.
                            Ganz besonders Frauen werden hieran Gefallen finden.

                            • 10

                              [...] Die Leidenschaft von Guillermo del Toro bei diesem Herzensprojekt ist auf der Leinwand zu spüren. Sie fließt durch seine wundervolle Regiearbeit, die diesen Film einzigartig macht, hin zu uns Kinobesuchern. „The Shape of Water“ ist nicht nur ein nostalgischer Lobgesang auf die goldenen Kinozeiten, sondern eine Liebeserklärung an die Menschen mit all ihren Vorlieben, Kulturen, Aussehen und Gefühlen. Es ist eine einfache und wunderschöne Geschichte zugleich. Für mich ist es definitiv das aktuelle Meisterstück Guillermo del Toros. Ich danke ihm für diesen Zauber im Kinosaal. [...]

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                              • 7

                                Wie immer ein gelungener Del Toro Film, meiner Meinung nach zwar nicht so gut wie er angepriesen wird, aber das ist diesbezüglich ziemlich subjektiv würde ich sagen, kann es daher nachvollziehen, wenn ihn andere mit einer 10 bewerten - mir war der Film etwas zu..... ich sage mal romantisch, ist schwer zu erklären ohne zu spoilern, ich bin einfach kein Liebesfilmfan.
                                Dennoch: von der schauspielerischen Leistung, der Bildqualität, der Story an sich - man darf sich nicht beschweren.

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                                • 10
                                  Mariehamn 24.10.2018, 14:24 Geändert 24.10.2018, 14:25

                                  Super Film - tolle Schauspieler - Gute Handlung - Zieht sich nicht ins endlose
                                  Im Ganzen ein nettes Märchen

                                  • 6
                                    Jouni 12.10.2018, 00:04 Geändert 12.10.2018, 00:06

                                    Auch wenn es ein Oscar prämierter Film ist, konnte ich ihm nicht viel abgewinnen. Die Bilder waren gut, aber alles andere... Es handelt sich um das ewige Märchen, Frau verliebt sich in Biest. Hier geht es jedoch nicht um eine typische Schönheit (wie in "Die schöne und das Biest", ect.) wie sonst, sondern um eine taube ganz "durchschnittliche", einsame Frau, die das "Biest" aus einem Labor befreit. Sally Hawkins spielt gut und natürlich waren ein paar herzliche Momente dabei, allerdings gibt es kaum Spannung und für mich hat sich der Film irgendwie nur so dahin gezogen...

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                                    • 7 .5

                                      Die stumme Elisa (Sally Hawkins) verliebt sich in ein unter Wasser lebendes Monster und ist gleichzeitig dessen einzige Hoffnung, die Experimente eines US-Versuchslabors zu überleben. Phantasievoller Genre-Mix von Guillermo del Toro.

                                      • 7

                                        Ein wunderschönes und unterhaltsames Märchen für Erwachsene von del Toro!

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                                        • 7 .5

                                          Bild und Ton sind herausragend. Diesen FIlm in 4K zu schauen ist ein absolutes Muss!

                                          Was mich wirklich begeistert hat ist die schauspielerische Leistung, die Sally Hawkins hier an den Tag legt. Ohne ein Wort bringt sie so unglaublich viele Emotionen rüber. Einfach wunderbar!

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                                          • 6

                                            Ja, das war ein schöner Film, auch wenn er mich emotional erst zum Schluss gepackt hat. Auch wenn ich die Hintergründe des Filmes verstanden hab, komplett umgeworfen hat er mich trotzdem nicht, aber er war gut, das auf alle Fälle

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                                            • 9

                                              Was für ein Genuss in 4K mit HDR, wow!

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                                              • 7

                                                Del Toro versteht aus zum wiederholten mal ein Märchen für Erwachsene zu machen. Angereichert wird diese Geschichte mit lauter Andeutungen aus gesellschaftskritischen Blickwinkel. Zum einen ist dort die vermeidlich heile Welt der USA der 1960er Jahre. Auf den zweiten Blick ist diese eine Welt, in der Sonderlinge an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, vermeidlich freundliche Menschen im tiefsten Inneren rassistische Vorurteile konserviert haben und diese perfektionistische Gesellschaft ihre ganz eigenen Monster erschafft. Monster die im Vergleich zum eigentlichen Ungeheuer aus dem Film viel grausamer sind.

                                                Treffend kann man den Film als eine Mischung aus "die wunderbare Welt der Amelie" und das Ungeheuer vom Amazonas beschreiben. Im Kern ist die Geschichte über die Gefühle eines Menschen und Monsters füreinander nicht wirklich innovativ. Es sind eher die vielen kleinen Momente, die diesen Film sehenswert machen. In der zweiten Hälfte muss der Filme etwas federn lassen. Eben dann, wenn der Film versucht eine Geschichte zu erzählen und weg von diesen vielen kleinen Momenten geht. Einige Szenen sind auch selbst auf dem Niveau eines Märchens etwas zu übertrieben. Auch das Ende gefiel mir nicht wirklich. Dennoch sicherlich der Film, der zu Recht die meisten Oscars gewann.

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                                                • 6

                                                  Nach Pans Labyrinth ein weiteres Märchen für Ewachsene von Del Toro. Verschroben, zynisch, aber auf seine eigene Art und Weise schon wieder liebenswert und sympathisch, ohne die eigenartige Anziehungskraft seines indirekten Vorgängers.

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                                                    Im Grunde erst einmal ein toller Film. Das Setting stimmt, die Atmosphäre ist klasse, die Musik rundet das Ganze ab und man fühlt in dieser schönen Geschichte mit den Figuren. Prinzipiell also erstmal eine 8/10-Wertung. Trotzdem bleiben da so ein paar Fragen offen. Bei „Harold und Maude“ lautete die Message, dass die Liebe kein Alter kennt. Wie lautet sie hier? Wäre der Film auch ein Erfolg gewesen, wenn sie sich anstatt in ein Fischwesen in ein superintelligentes Schaf verliebt hätte? In wie weit ist es wichtig für die Geschichte, dass man die Hauptfigur zu Beginn mehrfach masturbieren lässt? Der Film hat mir keine Antwort darauf gegeben. Aber das sind einfach ein paar komplett offene Fragen ohne Wertung, die durch meinen Kopf spuken und auf die ich keine Antwort weiß. Am Ende macht Del Toro mittlerweile die Filme, die Tim Burton so gerne machen würde aber einfach nicht hinbekommt.