The Sixth Sense - Kritik

The Sixth Sense

US · 1999 · Laufzeit 106 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama, Horrorfilm · Kinostart
Du
  • 6
    Harvejurco 06.10.2017, 01:15 Geändert 06.10.2017, 11:24

    Guter Film, aber der Hype ist für mich nicht verständlich. Viele und ich auch werden den "Twist" geahnt haben, da gibt es viele bessere in der Filmgeschichte..ansonsten plätschert der auch eher vor sich hin..
    Werde ihn sicher kein 2. Mal sehen. Gruselig fand ich ihn gar nicht.

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    • 8 .5

      MEGA! Ganz großes Kino!

      • 7

        Ich mag diesen Film. Es ist ein guter Film.

        • 9

          Fazit: Die einzige Kritik, die man "The Sixth Sense" machen kann, ist, dass der Film nur bei der ersten Sichtung seine ganze Wucht entfalten kann. Kennt man die Auflösung nämlich, geht ihm ein bisschen an Reiz verloren. Da er aber selbst danach trotzdem nicht langweilig ist, ist dies nur ein unerheblicher Kritikpunkt. Das Drehbuch ist auf jeden Fall genial, die Darsteller spielen beeindruckend, die Figurenzeichnung ist gut und die Inszenierung so schön simpel, dass es eine wahre Freude ist. Die Atmosphäre ist sehr ernst und düster und der Unterhaltungswert sehr hoch. Freunde des subtilen Horrors und Fans von starken Auflösungen kommen somit auf ihre Kosten und "The Sixth Sense" lässt sich eigentlich längst als Klassiker bezeichnen!

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          • 7

            Gefällt mir

            • 6 .5

              Wie soll man diesen Film bewerten?
              Für das erste Mal ist er sicher herausragend und jedem ans Herz zu legen, der mit mystischen und geheimnisvollen Geschichten etwas anfangen kann. Aber eine Zweitsichtung ist kaum möglich, da die Spannung dann raus ist. Erst dann steht man vor der Tatsache, dass dieser Film lediglich mit dem Twist am Ende gewinnt und der Weg bis dahin lediglich Standardkost ist. Daher ist meine Bewertung gemittelt.

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              • 8 .5

                Kann mich allen positiven Bewertungen nur anschliessen. Schauspieler waren Top, Spannung und Schreckscenen super platziert und nicht überdosiert. Das einzige was schade ist, und das ist nicht negativ gemeint, dass der Film nur einmal wirkt. Das überraschende Ende kennt man dann ja schon und dann funktioniert der Film auch nicht mehr so. Trotzdem sehe ich ihn mir im jährlichen Abstand immer mal gerne an.

                • 9 .5

                  Zeitloser und perfekt inszenierter Spannungsfilm mit einem der besten Plot Twists die ich kenne.

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                  • 9 .5

                    Perfekt! M. Night Shyamalan hat es geschafft den perfekten Film zu erschaffen. Die Schauspieler sind fantastisch, wobei man besonders den jungen Haley Joel Osment und Toni Collette hervorheben muss, die einen fantastischen Job machen. Die Geschichte selbst ist mehr als beängstigend und der Film schafft etwas, was meines Erachtens nach kaum ein Film geschafft hat - er bleibt gänzlich frei von Logiklücken in der Geschichte. Es wurde auf jedes noch so unwichtige Detail geachtet, selbst wenn es nur ganz kurz im Bild zu sehen ist. Die Spannung ist sehr subtil und die Jumpscares werden nur mäßig eingesetzt. Hier wird viel Wert auf typische Suspense gelegt, was den Film zu dem macht was er ist - großartig und unheimlich.
                    Und was den Film von fast allen Filmen, die unter das Genre Horror fallen, unterscheidet, ist seine Liebe zu seinen Charakteren. Es wird nicht dauernd gemordet und es muss auch nicht alle 30 Sekunde eine gruselige, entstellte Geisterfratze in die Kamera springen, um den Zuschauer zu fesseln. Stattdessen macht jeder Charakter tatsächlich eine Entwicklung durch und berührt damit zutiefst. Klar, ich habe auch schon Horrorfilme gesehen, die gruseliger sind, aber ich habe noch nie einen Horrorfilm gesehen, wo mir die Charaktere so sehr am Herz liegen wie bei 'The Sixth Sense'.
                    Zu guter letzt: Der Plot-Twist. Oh wie ich M. Night Shyamalan für seine Filmenden vergöttere. Ich bin seit jeher ein Fan von Plot-Twists und daher muss ich 'The Sixth Sense' als der Mutter der Plot-Twists wirklich danken.
                    Fazit: 'The Sixth Sense' bietet ein ausgezeichnetes Schauspielensemble, einen wunderbaren subtile Soundtrack, ein wahnsinnig gut durchdachtes und fantastisch inszeniertes Drehbuch, eine großartige Regie und eine super Kameraarbeit. Der Film jagt einem einen kalten Schauer über den Rücken, lässt einen mitfiebern und wer nicht gänzlich aus Stahl ist, wird sogar weinen. Ein wunderbarer Film, der zurecht einer der besten Filme aller Zeiten ist und den Menschen sicher noch viele Generationen später das Gruseln lehren wird...

                    • Ich sehe tote Menschen.

                      Die Aussage aus zittrigem Mund mit weit aufgerissenen erschreckten Kinderaugen jagt mir auch nach der x. Sichtung noch Gänsehaut über den Rücken.

                      Keine SciFi Geister, kein grosses Getoese. Nur ein Kind, das Angst hat:

                      Bester Psychothriller aller Zeiten.

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                      • 9 .5
                        AceVentura 21.02.2017, 14:48 Geändert 21.02.2017, 14:50

                        Nach gefühlten 15 Jahren mal wieder angeguckt und verstehe die Einzelheiten jetzt einfach viel besser! Der Film vereint LiebesDrama und Grusel wie es bei noch keinem Film erlebt habe. Bruce spielt sein Charme so gut aus - der Junge ist der absolute Star des Films! Das Atmosphäre ist so ruhig und dann doch wieder schockierend. Sehr trauriges Ende, denn ich denke jeder wird beim Zubettgehen mal "Gute Nacht Schatz" zu seinem Liebsten gesagt haben! - Der Schluss brennt sich ins Gedächtnis.

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                        • 9

                          Ein Film in dem ich heute noch Gänsehaut bekomme, schon der Score sorgt dafür.
                          Die Geschichte war dazumal was neues und brachte jede Menge Nachahmer mit, die aber nie und immer das Niveau vom Original erreichten.
                          Für mich der beste Shamalyan Film. Bruce Willis beweist das er ein guter sympathischer Darsteller ist. Das Kind Haley Joel Osment spielt den Jungen Cole der angeblich an Schizophrenie leidet und Dr.Crowe (Willis) versucht ihm zu helfen.Seine Darstellung ist sensationell. Das Ende des Films ging in die Film Geschichte ein. Großes Kino..
                          Die dichte Atmosphäre die Kulissen aus Philadelphia ...Alles einfach großartig.
                          Wer dieser Film noch nie gesehen hat, der hat wirklich ein ganz großes Meisterwerk verpasst.
                          Kann ich nur empfehlen. Ein Film für die Ewigkeit.

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                          • 10

                            Ich weiß noch wie ich (wir) beim Ende mit offenem Mund im Kino gesessen sind, am ganzen Körper Gänsehaut, und alles plötzlich logisch erschien....ein Meisterwerk!

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                            • 9

                              Gut gespielt und definitiv einer der besten Thriller, die ich kenne. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

                              • 9

                                Atmosphärisch sehr, sehr stark. Auch die Schauspieler konnten auf ganzer Linie überzeugen. Und was war das nur für ein Plottwist am Schluss! :O

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                                • 3
                                  Neffe3 23.11.2016, 17:13 Geändert 04.04.2017, 17:30

                                  Kann den Hype um den Film nicht nachvollziehen. Eine Schlaftablette wie sie im Buche steht. Gute Schauspieler und ein überraschender Twist am Ende machen noch lange keinen guten Film. Einmal gesehen und das reicht mir.

                                  • 9

                                    Verdammt spannender und gruseliger Thriller.

                                    • 8 .5

                                      Leider der einzige echte Genie-Streich von meinem Lieblings-Inder M. Night Shyamalan. Ein moderner Klassiker.

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                                      • 9 .5
                                        Sternenkind68 26.10.2016, 14:36 Geändert 26.10.2016, 14:40

                                        „Ich sehe tote Menschen“.
                                        „Na klar, das kenne ich.
                                        Ich sehe manchmal weiße Mäuse, die nenne ich Bernard und Bianca“.
                                        Ich alte Saufnase...
                                        Nun handelt es sich aber um einen kleinen Jungen, von anderen gerne „Psycho“ genannt, einfach weil er anders ist ( Haley Joel Osment ).
                                        Kindermund tut zwar oft Wahrheit kund, manchmal sind Kinder aber einfach nur grausam.
                                        Das Phänomen, dass der Junge etwas sieht, was andere nicht wahrnehmen können, ist der Titel gebende sechste Sinn.
                                        Segen oder Fluch ?
                                        Bruce Willis soll dem Kleinen in der Eigenschaft als Kinderpsychologe helfen, wieder normal zu werden.
                                        Die Mutter des Jungen ( Toni Colette ) ist allein erziehend und ein wenig überfordert.
                                        Der Zuschauer ist wie bei Hitchcock immer einen Schritt voraus, oder etwa doch nicht ?
                                        Die Spannung ist jedenfalls so groß, dass man sich vor Nervosität die Fingernägel abkauen könnte.
                                        Die unheimliche Musik trägt ihren Teil dazu bei.
                                        Es ist mein Lieblingsfilm von Willis.
                                        Und er hat mich gemeinsam mit „Gladiator“ dazu bewogen, Kinder im Film nicht mehr grundsätzlich nervig zu finden.

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                                        • 9 .5

                                          „I see dead people!“

                                          Die Popkultur kann wie die Gabe von Haley Joel Osments Charakter Cole ein Segen oder ein Fluch sein, da sie auf der einen Seite zeigt, dass ein Film Geschichte geschrieben hatte und daher sehr memorabel ist, aber auf der anderen Seite ruinieren sie auch die Überraschung von vielen Zuschauern, die lieber nicht zuvor gewusst hätten, worum es bei dem Film geht.
                                          Heute ist es zum Beispiel (fast) kein Geheimnis mehr, wer sich unter Darth Vaders Maske befindet und wer verantwortlich für das Massaker im Bates Motel ist.
                                          Es sind diese Momente, die sich auf ewig in unser Gehirn einbrennen und wir sie Generation für Generation weitergeben, doch das ist etwas bedauerlich.
                                          Denn bis diese ikonische Szene auf den Plan tritt, wo der kleine junge Cole verängstigt sein Geheimnis preisgibt, sind über 50 Minuten Filmzeit vergangen.
                                          Doch die Art wie uns Shyamalan zu der großen Offenbarung hinführt, ist schlicht und einfach genial für die wenigen Leute, die das Glück hatten, nichts von dem Film zu wissen.
                                          M. Night Shyamalan mag heutzutage nicht mehr als das Genie angesehen werden wie noch vor 17 Jahren, doch man kann ihm nicht vorwerfen, dass er keine Inspiration fürs Filmemachen zeigt.
                                          So startet er den Film wie sein Vorbild Alfred Hitchcock in der „Psycho“-Manier mit den Credits.
                                          Und auch wenn es am Anfang ein Rätsel bleibt und man nur kleine Hinweise darauf bekommt, um was es sich in diesem Film dreht, schafft es Shyamalan mithilfe seiner beiden interessanten Hauptfiguren Cole und Doktor Malcolm (wo Bruce Willis eine seiner untypischsten und vermutlich auch besten Rollen seiner Karriere spielt; er spielt ungewöhnlich ruhig, seriös und versprüht aufgrund seiner Zurückhaltung viel Charisma), der herausfinden will, was es mit dem kleinen Jungen auf sich hat.
                                          Und man kann einfach keine Review von THE SIXTH SENSE schreiben ohne einen der Hauptgründe zu nennen, warum der Film ein solcher Hit war.
                                          Haley Joel Osment war einer der größten Glücksfänge der Kinogeschichte, er wurde dank seiner ungewöhnlich reifen Schauspielleistung zu Recht für einen Oscar nominiert, denn Kinder können in Filmen oft ein Problem werden, da sie dem Zuschauer oftmals unfreiwillig auf die Nerven gehen.
                                          Denn aufgrund seiner ruhigen und zugleich emotional zerrütteten Darstellung des von Geistern heimgesuchten Jungen hat er sich für immer in unser Herz geschlossen.
                                          Doch die Annahme, dass THE SIXTH SENSE eine gruselige Geistergeschichte ist, ist komplett falsch, da es in der ersten Filmhälfte nicht mal klar ist, dass wir es hier mit wandelnden toten Menschen zu tun haben.
                                          So startet der Film eher als ein Psychodrama, wo der Zuschauer erst alle Fäden finden muss, bis sie ein klares Bild ergeben.
                                          Auch wenn es wie gesagt am Anfang ein Geheimnis bleibt, was der wahre Konflikt ist, baut Shyamalan eine ungewöhnliche Spannung und emotionale Tiefe auf, indem er sich mit Selbstmord, psychotischer Schizophrenie, die Leiden eines Außenseiters und kühlen, angespannten Beziehungsproblemen auseinandersetzt.
                                          Denn der Psychiater Malcolm und der kleine Junge Cole bauen eine ganz andere Form von einer Vater-Sohn-Beziehung auf, ohne zu sehr in die kitschige Richtung abzudriften.
                                          So sieht Doktor Malcolm in dem kleinen Jungen die Möglichkeit, sein Versagen bei einem seiner früheren Patienten wieder geradezubiegen, indem er einem anderen emotional geschädigtem Kind hilft und Cole sieht in seinem Doktor die Vaterfigur, die ihm genommen wurde, eine Person, die für ihn da ist, ihm Ratschläge und wieder Mut gibt.

                                          (ACHTUNG! Ab hier Spoilerwarnung!)
                                          Und bevor der Film anfängt richtig gruselig zu werden, hat der Film einige schöne Szenen.
                                          Die eine Szene, wo Malcolm vorgibt, die Gedanken von Cole zu lesen und dieser immer entweder einen Schritt vorwärts oder zurück laufen muss, wenn er mit seinen Annahmen richtig oder falsch liegt, ist eine einfache aber überaus intelligente Art, um Informationen für das Publikum zu sammeln ohne es dass es sich wie aufgezwungene Exposition anfühlt.
                                          Selbst kleine Ideen haben eine größere Auswirkung als man denkt und dafür lobe ich diesen Film.
                                          Egal wie angespannt und kühl die Atmosphäre des Films ist, sorgen genau diese Momente für eine gewisse Wärme, an die sich der Zuschauer erfreuen darf.
                                          Unter anderem nutzt Shyamalan einen ästhetischen Trick in seinem ganzen Film, indem er die Farbe Rot als einen Pfad zur Geisterwelt bzw. zu den Toten symbolisiert und jeder Einsatz dieser Farbe hat etwas auszusagen, weshalb es sich lohnt, den Film mehr als nur einmal anzuschauen.
                                          Aber nachdem die Katze aus dem Sack gelassen wurde, darf sich Shyamalan mit wenigen, aber effektiven Gruselszenen austoben, indem wir zum ersten Mal durch die Augen von Cole blicken und ich kann jetzt schon versprechen, dass es mir mehr als nur einmal eiskalt über den Rücken lief.
                                          Mit grandioser Hinführung und perfektem Timing schafft er es Szenen zu erschaffen, die unsere Nackenhaare aufstellen, da diese Gruselszenen mit unseren Erwartungen spielen.
                                          Z.B. Die eine Szene wo Cole sich in seinem (sagen wir mal) Zelt vor den Geistern versteckt und sie von außen auseinander genommen wird, folgt die Kamera den Bewegungen von außerhalb.
                                          Doch anstatt dass der Geist wie erwartet von außen einbricht, befindet sich dieser in Coles Zelt, eine Szene, die dafür gesorgt hatte, dass ich vom Stuhl gefallen bin.
                                          Denn hier haben wir es nicht mit fliegenden, schleimigen Ektowesen zu tun, sondern gewöhnlich aussehenden Menschen, wo ihre Todesursache an ihren Körpern erkennbar ist, was sie dadurch viel identifizierbarer und unheimlicher wirken lässt.
                                          Doch Shyamalan macht uns in einer einfachen, aber sehr verstörenden Horrorszene klar, dass es nicht die Geisterwelt ist vor der wir uns fürchten sollten, sondern die Welt in der wir leben.
                                          Die Szene, wo ein Vater während der Beerdigung seiner Tochter Kyra durch ein Videotape erfährt, dass seine Frau dafür gesorgt hatte, dass ihre Tochter krank blieb, was zu ihrem Tod geführt hatte und man seine schockierte Reaktion sieht, ist viel beängstigender als jeder Geist aus diesem Film.
                                          Solche einfachen Szenen sind gruselig, das ist richtiger Horror und das hat die Welt von heute aus den Augen verloren.
                                          Gegen Ende scheint es als ob Malcolm gelungen wäre, Cole von seinen Qualen zu befreien und er seine Gabe akzeptiert, wodurch der Film dem Zuschauer endlich mal ein paar Glücksgefühle entlockt, wenn der kleine Junge auf der Bühne steht und er nicht mehr als der Psycho von damals angesehen wird.
                                          Das wird mithilfe eine der stärksten Szenen des Films untermalt, indem Cole seiner Mutter (ein sehr großes Lob an Toni Colette) im Stau sein Geheimnis verrät.
                                          Die emotionale Tiefe dieser Szene ist unbeschreiblich, es ist ein grandioser Charaktermoment, der Cole nicht mehr als den verängstigten Jungen von damals darstellt.
                                          Doch während sich für Cole alles zum Guten wendet und man Doktor Malcolms Aufgabe als erfüllt ansieht, gibt es am Ende einen sehr heftigen Schlag in die Magengrube.
                                          Die weltberühmte Wendung der Ereignisse von THE SIXTH SENSE, die mich eiskalter erwischt hatte als ein Geist, wenn er wütend ist.
                                          Der Plot-Twist ist nicht nur eine Wendung der Ereignisse, er verändert, zerstört fast schon das ganze Bild, das wir bis dorthin von dem Film hatten.
                                          Das ist nicht nur ein unerwarteter Schock, es ist eine Überraschung, die die Zuschauer emotional mitnimmt, da man es einfach nicht fassen kann und doch hat der Film uns die ganze Zeit mit Hinweisen beworfen, sei es der Fokus auf Malcolms Gesicht als Cole ihm verrät, dass er tote Menschen sieht. Es war ein riskanter Move von Shyamalan, doch er hat es tatsächlich hingekriegt, dass all diese Details dem Zuschauer entgangen sind, er hat uns grandios an der Nase herumgeführt.
                                          Doch auch die Art wie diese Offenbarung gedreht wurde, ist einfach nur genial.
                                          Die (hervorragende) Musik von James Horner stellt die Emotionen von Malcolm (und dem Zuschauer) 1: 1 nach: erst komplette Ungläubigkeit, die Gefühle fahren förmlich Achterbahn, doch nachdem die Karten endlich aufgedeckt wurden, endet der Film mit einer melancholischen Note.
                                          Genau wie Cole akzeptiert Malcolm sein Schicksal und dass seine Frau ihn nie wieder sehen würde.
                                          Das gibt nicht nur dem Ende, sondern dem ganzen Film einen tragischen Ton.

                                          THE SIXTH SENSE ist großes, intelligentes Kino, wo es sehr bedauerlich ist, das man den Film ausschließlich auf seinen überaus brillanten Twist reduziert.
                                          Eine von vorne bis hinten klug gestrickte Geschichte von einem umstrittenen Regisseur, der trotz all seiner Ausrutscher schon in seinen frühen Jahren Liebe für das große Kino hegte und es hier perfekt zur Show stellt – eine große Liebe für das Suspensekino mit Hirn und Herz.

                                          THE PATH OF SHYAMALAN #1: The Sixth Sense
                                          Nächste Woche: Unbreakable - Unzerbrechlich

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                                            sengin 15.10.2016, 14:50 Geändert 15.10.2016, 14:50

                                            ganz netter film jedoch wusste zumindest ich wie der film ausgeht schon recht früh...abgesehen davon ist der film wirklich gut gemacht.
                                            Tolle Schauspieler (besonders der junge macht alles top).
                                            Auch waren die Kamerafahrten sehr gut.
                                            Jedoch ne FRAGE?!:
                                            woher weis der junge wie sein lehrer früher war? also das er gestottert hat etc.?

                                            FAZIT: ganz guter film jedoch ein wenig überbewertet da ist der film THE OTHERs1000 mal besser...

                                            • 3

                                              ich kann den hype um diesen Film absolut nicht nachvollziehen.
                                              der Film plätschert einfach nur so vor sich hin, der Twist ist seit der Anfangsszene und dem Trailer (ich sehe TOTE Menschen) schon voraussehbar und überhaupt nicht überraschend, wie so viele es finden.

                                              • 7

                                                7,0 klingt zwar erstmal "nur" gut aber wer auf Mindfuckfilme steht wird hier bestens bedient. Der Film an sich ist relativ normal hat immer mal wieder sehr gute Momente. Aber das Ende haut einen dann aus den Socken.

                                                • 9

                                                  Wow auch nach mehreren Sichtungen und obwohl der Twist längst bekannt ist, fasziniert Shyamalans Debüt auch heute nach wie vor. Schade das er heute so in der Versenkung verschwunden ist ("The Visit" fand ich zwar okay, aber auch deutlich schwächer als zu seinen Bestzeiten)

                                                  • 8

                                                    richtig gut gemachter Film
                                                    beim zweiten Mal schauen, wenn man den Twist kennt, fehlt natürlich das überraschende am Ende, dafür schaut man noch genauer hin und bemerkt, dass die Machart einmalig ist