Surrogates - Mein zweites Ich - Kritik

The Surrogates

US · 2009 · Laufzeit 88 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 7 .5
    RoboMaus 19.08.2018, 16:17 Geändert 19.08.2018, 17:16

    Eine positive Überraschung und ein Bruce Willis, der auch ohne Glanzleistung in 'Surrogates' (2009) eine gute Figur macht. Obwohl das Konzept nicht überzeugt und schon von Anfang an eine riesige Unstimmigkeit darstellt, erzeugt die daraus resultierende Handlung genug Spannung für einen starken SF-Thriller. In der Zukunft liegen die Menschen der technisch hochentwickelten Welt den ganzen Tag in einem Sessel, von dem aus sie gedanklich einen Robotor steuern, der alle(!) Aufgaben ihres Lebens übernimmt und durch den sie sprechen. Sobald sie aus dem Sessel gehen und die Verbindung abbricht, wird der Roboter inaktiv - ob an dem Sessel auch eine Pinkelvorrichtung ist.....?

    Die Story wird dadurch interessant, dass es jemand schafft, die Roboter auszuschalten, und durch die Verbindung auch denjenigen im Sessel tötet - plötzlich wird die für sicher gehaltenen Technologie zur Bedrohung, deren Hintergünde Future-Cop Willis aufdeckt. Das wird mit einigen starken Ideen und spannenden Momenten flüssig umgesetzt, wobei die kurz gehaltene Laufzeit von nur 88 min (mit Abspann) das Ihrige dazutut, um unnötige Längen zu verhindern.

    Inhaltlich und optisch ist das sicher nicht der großen Wurf, was oftmals zurecht kritisiert wird. Doch die schnörkellose Inszenierung, frei von unnützem Geschwätz, sowie die erzeugte Spannung sorgen für kurzweilige, sehenswerte Unterhaltung. Mir reicht das für einen Film, den ich auch wiederholt anschauen würde.

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    • 5

      Die ersten Trailer für diesen Film gabs vor knapp einem Dreivierteljahr und da sahs ganz nach einem saftigen, fetten Blockbuster aus – der finale Film entpuppt sichd ann aber doch nur als „klein“. Oder zumindest nicht wirklich aus der Masse rausragend. Die Grundidee vom Bewußtsein in einem Roboterkörper und die Utopie einer solchen Welt sind relativ spannend und nicht uninteressant, treten aber recht schnell in den Hintergrund wenn der Film dann letztlich doch nur eine eher lahme Standard-Story durchläuft. Auf Action wird nicht komplett verzichtet, aber die paar kurzen Schußwechsel und Alibiverfolgungsjagden bleiben gewöhnlich und ziemlich frei von Highlights. Die Auflösung wer hinter allem gesteckt hat und warum ist dann auch relativ schlicht – wenngleich der Film in seiner Endszene doch ein wenig Gefühl erreicht und optisch was hergibt. Bruce Willis braucht sich nicht wirklich anzustrengen, er variiert seine Standard-Cop Rolle nur indem er sich einen collen Fusselbart stehen läßt. Defintiv nicht der schlechteste Willis Film oder auch sonst nicht wirklich eine Niete – aber doch in nahezu allen belangen und auf ganzer Strecke recht trist.

      Fazit: Kleine Cybervariante von „I Robot“ - erst zum Ende hin kommt ein wenig Qualität, davor standartisierte Massenware

      Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=nqSx1xyq-nk

      • 8

        Fasst den Comic inhaltlich gut ins Bild, aus ästhetischer Sicht hätte der Film etwas mutiger sein können.
        Das Roboter-Thema erfährt aktuell einen suggestiven Hype und die Story (ob nun als Film oder Graphic Novel) hat einiges dazu beizusteuern. Seht selbst ;-)

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        • 8

          Superinteressanter Actionfilm. Keine große Poesie, aber spannend bis zur letzten Minute.

          • 5 .5
            schwedenretter 17.07.2016, 23:05 Geändert 19.07.2016, 11:11

            Leider stören einige Logiklöcher und Unglaubwürdigkeiten den aufwändig inszenierten Film. Schöner Ansatz, nicht zu Ende gedacht.

            spoiler:
            Dass der Doc alle töten möchte-näääähhh
            Dass die Technologie am Ende so einfach zurückdrehbar ist-näääähh
            Wie soll jetzt das Töten via Surro-Connection tatsächlich funktionieren???

            Am wichtigsten: Wo bleiben die wirklich interessanten Konflike? Können sich nur reiche Menschen die Surros leisten? Wie ist Sex mit Surros? Haben alle männlichen Surros riesige Penisse?

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            • 7 .5

              Sehenswerter Science-Fiction-Film, der das Genre natürlich nicht neu erfindet, aber kurzweilige Unterhaltung bietet. Die Action passt und Bruce Willis macht seine Sache richtig gut. Kann man sich ansehen.

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              • 5

                Surrogates ist fuer mich leider wieder ein Beispiel fuer "Interessante Ausgangsidee, misslungene Ausfuehrung".
                Die Idee mit der Gesellschaft in der nur noch mit makellosen Surrogates kommuniziert wird bietet sicherlich einiges mehr als der Film darbietet. Nach einem interessanten Einstieg, in dem in einer Montage die Geschichte dieser Technik erlaeutert wird, verheddert sich der Film in einer konventionellen Verschwoerungstheorie, die so vorhersehbar ist dass es weh tut..
                Bruce Willis, der uebrigens der einzige ist, der tatsaechlich besser aussieht als sein Surrogate (koennte auch an der miesen Perruecke liegen), liefert eine gelungene Performance ab und macht den Film auf jeden Fall anschaubar. Auch die paar eingestreuten Actionsequenzen machen Spass, sind aber nichts weltbewegendes.
                Insgesamt fuehlt sich dieser Film zu gehetzt und lieblos an ( geht auch nicht mal 90 Min). Wer also eine anspruchsvolle Zukunftsvision mit Bombast-Action erwartet, wird enttaeuscht sein. Wer Lust auf einen hollywoodueblichen Actionfilm mit SciFi-Touch hat, wird ganz gut bedient.

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                • 7 .5

                  Düstere Zukunftsaussichten ...... aber der Film ist nicht - wie an anderen Orten von Kritikern bezeichnet - auf Bruce Willis zugeschnitten!

                  2
                  • 6

                    Aus der künstlerisch kühnen Comicvorlage »The Surrogates« wurde ein solider, ganz auf Bruce Willis zugeschnittener Actionfilm. [Jörg Buttgereit]

                    • 6

                      In der nahen Zukunft werden die Menschen durch Surrogates ersetzt. Surrogates sind Roboter, die wie wir aussehen. Nur können wir sie von zu Hause aus steuern. Das diese Technik empfindlich werden könnte, zum Beispiel sie werden gehackt oder Fremdeinwirkung, können wir in diesem Film sehen.
                      Diese Idee von dieser Geschichte finde ich nicht schlecht. Nur haben wir es auch schon durch andere Robotergeschichten, ähnliches erzählt bekommen. Sei es als durchgedrehter Hilfsroboter, der plötzlich Amok läuft, wie im Film „I Robot“, mit Will Smith. Oder es sind bewusste Mörder und Harrison Ford muss sie dann jagen, wie im Film „The Blade Runner“. Natürlich dürfen wir auch den grossen Bruder, der Killer Roboter nicht ausser Acht lassen. „The Terminator“ setzte natürlich Massstäbe für das Genre.
                      Das die Menschheit von zu Hause aus die Roboter steuern können, muss ja nicht unbedingt etwas positives sein. Denn diese Roboter sehen wirklich wie lebendige Puppen aus. Das entfremdet auch die Charaktere der jeweiligen Schauspieler. Bruce Willis sah nie so komisch aus!
                      Regisseur Jonathan Mostow hat einen technisch guten Film gemacht. Die Action stimmig und die Effekte gut eingesetzt. Nur leider hat der Film nicht besonders zu Überraschen. Die Storyline hat man schon irgendwann auf andere Sichtweisen, erzählt bekommen.
                      Fazit: Eine originelle Geschichte, die besser überarbeitet werden sollte. Denn solche Geschichten, die in naher Zukunft abspielen, kann man ruhig seiner Fantasie freien Lauf lassen!

                      • 7

                        Zuerst einmal fand ich Willis "Frisur" - also diesen auf links gebürsteten Pudel - sehr erschreckend. Als dann klar wurde, dass es sich dabei nur um seinen Surrogate handelt, war ich doch sehr erleichtert.

                        "Surrogates" möchte sicherlich nicht nur unterhalten sondern (wie so einige gesellschafts- und wissenschaftskritische Filme) zum Nachdenken anregen. Die große Frage nach dem "Was wäre wenn...?" wird hier bedient. Was wäre denn beispielsweise, wenn die Maschinen sich schließlich gegen uns wenden und einen Atomkrieg anzetteln (Terminator)? Was wäre, wenn die Maschinen irgendwann nicht mehr unsere Sklaven sind sondern umgekehrt (Matrix)? Oder was wäre denn, wenn wir Roboter an unserer statt raus in die Welt schicken könnten (Surrogates)? Was würde sich verändern und wäre das Leben dann wirklich noch lebenswert?

                        Virtual Reality oder "Second Life" sind eine Sache - zwischen Realität und Computerspiel liegt eben noch ausreichend Puffer. Verschwimmen diese Grenzen aber letztendlich - und das sind sie in den letzten 30 Jahren ganz sicher - und kann das Leben nur noch durch den Einsatz von Maschinen "gelebt" werden, dann sollte man sich nach dem Sinn der ganzen Entwicklung fragen.
                        In meinen Augen wird diese kritische Haltung in "Surrogates" gut rübergebracht.
                        Sicher wurden nicht alle Aspekte beleuchtet aber das hätten den zeitlichen Rahmen auch wohl gesprengt bzw. hätte vom eigentlichen Plot zu sehr abgelenkt.

                        Ich fand ihn sehenswert und gebe daher 7 Punkte. Diese sind auch zu einem Großteil Willis geschuldet, den ich einfach zu gerne sehe.

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                        • 7

                          Keine absolute "A"-Ware. Aber dennoch sehr unterhaltsam und mit nettem Clou am Ende, wie ich finde. ;-)

                          • 6 .5

                            Was war denn das für ein grausam missglückter Versuch, den afroamerikanischen Akzent im Deutschen nachzuahmen?

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                            • 6 .5

                              Dieser Film hat mich dann doch positiv überrascht mit einer durchaus nachvollziehbaren Story, die sehr spannend umgesetzt wurde.
                              Fazit: Endlich mal wieder ein besserer Film mit Bruce Willis

                              • 6 .5

                                Spannender, wenngleich auch nicht immer logischer SciFi-Thriller. Bruce Willis in einer seiner besseren Rollen in den letzten Jahren. Am Ende machen es sich die Drehbuchautoren aber doch etwas zu einfach. Trotzdem unterhaltsam.

                                • 6 .5

                                  An sich ist die Prämisse gut, obwohl wenn man schon über Virtual Reality Roboter steuert kann man die Roboter gleich in einer virtuellen Welt leben lassen - wie in der Matrix - das spart Ressourcen und hat den gleichen Effekt für die Bürger

                                  • 7

                                    Gute Story, interessante Settings und Make-Up aber die Darsteller agieren teilweise wie -Achtung montermäßiges Wortspiel incoming!!!- wie Roboter. Grade Bruce kann das eigentlich besser.

                                    • 7

                                      gute unterhaltung, aber zu viele logikfehler...

                                      • 7

                                        Spannender und interessanter Film der eventuell auch zeigen kann was die Technik mal alles könnte.

                                        • 6 .5

                                          Immer noch eigentlich hochinteressant,
                                          Doch in all der Kritik à la Blade Runner verliert sich der Film in Unübersichtlichkeit

                                          • 8 .5

                                            Die stärken des Filmes liegen in den kleingedruckten Zusammenhängen und diese Stecken vor allen Dingen in der gebeutelten Gefühlswelt des Protagonisten.
                                            Wie so oft sollte man dies hier eine abstarkte Idee eines Second Life bewerten und nicht den Realismus der Umsetzung. Hab mich ja auch gefragt, warum die riesige Elektroschrottthematik, im Zusammenhang mit den Surrrogates, nicht mal ansatzweise angeschnitten wurde ;D
                                            Naja, über die recht unterdurchschnittliche Kommentierung hier tröst ich mich damit, dass die Menschen noch niemals sehr versessen darin waren, dass Kleingedruckte zu lesen.

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                                            • 1

                                              kann mit den streifen nichts anfangen...schrecklich!

                                              • 6 .5

                                                Ja gut, Bruce Willis war der einzige Grund warum ich eingeschaltet habe. Bekannte Gesichter bringen einen halt immer wieder dazu einzuschalten. Doch dieses mal bin ich wirklich nicht überzeugt worden.
                                                Die Grundidee an sich ist tatsächlich ganz interessant. Aber Logikfehler und einige Ungereimtheiten entreißen einem die Spannung.
                                                Der Film ist recht kitschig und irgendwie langweilig gemacht. Woran das genau liegt, kann ich selbst nicht so ganz beurteilen.

                                                • 5 .5

                                                  Die Grundidee des Films fand ich wirklich gut. Man fängt sich keine Krankheiten ein, kann bei keinem Unfall draufgehen, kann dafür aussehen wie man möchte - und das weil man als Maschine durch die Gegend läuft und mit der sein normales Leben lebt. Das hat was, so vom Grundgedanken, fand ich wirklich interessant. Der Film selbst ist nun nicht spektakulär. Er bietet nichts Neues in diesem Sinne, aber die ganze Geschichte ist durchaus stabil erzählt und trägt den Film ausreichend. Kann man sich also ruhig mal ansehen, muss man jetzt aber nicht gesehen haben.

                                                  • 4

                                                    Bruuuuce ....!!! Was zum Teufel hat dich geritten , das du dich dazu hast überreden lassen ???
                                                    Strunz-dumme Story, extrem langweilige Umsetzung ! Bäh...

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