Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3 - Kritik

The Taking of Pelham 123 / AT: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

GB/US · 2009 · Laufzeit 106 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 8

    Flott inszenierter Thriller, spannend und unterhaltend.

    • 10

      Spannend. Unterhaltsam. Lustig. Was will man mehr?

      1
      • 8

        Denzel Washington und John Travolta brillieren in Tony Scotts Remake eines U-Bahn-Entführungs-Thrillers aus dem Jahr 1974. Das Verhandlungsduell zwischen Geiselnehmer und Fahrdienstleiter wird zum psychologisch raffinierten Lehrstück. [Rainer Gansera]

        • 5 .5

          Eher Durchwachsenes Kino.

          John Travolta und Denzel Washington machen ihre Sache hier ganz gut. Gerade Travolta überzeugt mich hier mehr als in den meisten seiner anderen Filme. Seine Darstellung des Bösen Geiselnehmers ist sehr intensiv.

          Leider kommt der Rest vom Film mit den guten Leistungen der beiden nicht wirklich mit. Der Score ist für mich grausam. Die Handlung vorhersehbar und stellenweise gerade gegen Ende eher schludrig ausgedacht.
          Spannung kommt nur zwei bis dreimal auf und was die da mit der Kamera, gerade bei den Hubschrauberszenen machen grenzt an Körperverletzung.

          So bleibt alles in allem ein Film den man durchaus mal gesehen haben kann aber nicht unbedingt muss. So kurz wie die Handlung bleibt also auch der Kommentar. Wenns irgendwo im Angebot mit drin ist kann man sich den mal anschauen. Aber von zwei solchen Schauspielern hätte ich mehr erwartet bei der Auswahl des Drehbuchs :) Sagen wir mal.. mindestens 3 Punkte für Travolta. Sonst wär das echt ne Katastrophe.

          5
          • 0 .5
            Gerry1974 26.01.2018, 13:37 Geändert 26.01.2018, 13:43

            Kann echt einige hier nicht verstehen, die die Neuverfilmung besser finden, als das tolle Original von 1974. Die Scott Verfilmung ist eine Schande und kommt um Längen nicht ans Original heran.

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            • 4

              Was für eine Schande: bei einem Film wie diesem stimmte von den Vorzeichen her eigentlich alles: Travolta mal wieder als lässiger Ganove, Denzel Washington als ungewollter Retter wider Willen, ein ansatzweise ähnliches „Stirb langsam“ Szenario und dazu noch einige Actionpassagen. Plus, der Film spielt in New York, einer Stadt in der ich selber war und wo ich mittlerweile einigen Spaß dran habe Filme zu sehen die dort spielen, einfach weil ichs mit „plastischer“ vorstellen kann. Trotzdem, es ist geradezu gigantisch wie der Film es schafft auf einfach allen Bereichen zu enttäuschen. Zum einen ist es fragwürdig wie hier eine korrupte Tat einer Hauptfigur letztlich banalisiert ist, aber das ist wirklich nur beiläufig. Die Story ist eine vollkommen beliebig zusammengeschusterte Thrillerkonstruktion, sowas kann zwar eigentlich bestens unterhalten aber irgendwie will hier der Funke nicht überspringen. Travolta gibt hier zum xten Male den Oberpsycho, das tut er routiniert wie eh und je, abe rohne eine neue Idee. Ansonsten vermeidet der Film so gut es geht interessante Nebenfiguren unterzubringen (James Gandolfini ist ein Witz) und liefert eine unglaubwürdigkeit nach der anderen, etwa einen jungen der während der ganzen Geiselnahme mit seine rFreundin fröhlich Beziehungsprobleme ausdiskutiert oder aber eine Geisel die nach ihrer Rettung jubiliert „JAA! ICH KANN PINKELN!“ … letztlich sind es so viele Details die mir nicht wirklich passen, wo ich sage „Wollt ihr mich verschaukeln?“ und letztlich kommt man sich blöd vor wenn man diesen Film gut findet. Tue ich zum Glück nicht.

              Fazit: Hohl und laum spannend – dazu nervt die Videoclip Optik tierisch!

              Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=ssXnfElIMQ8

              • 6 .5
                RoboMaus 11.01.2017, 15:18 Geändert 11.01.2017, 17:06

                Auch beim zweiten Mal läßt die Intensität von 'The Taking of Pelham 123' kaum nach. Am meisten beeindruckt nach wie vor John Travolta in seiner Rolle als gnaden- und gewissenloser Entführer des U-Bahnzuges. Den zynischen Fiesling verkörperte er absolut glaubhaft.

                Das Drumherum ist dagegen weniger überzeugend: die Börse, und vor allem der Goldpreis soll einbrechen, nur weil jemand in New York eine U-Bahn entführt und ein paar Geiseln hält? In der richtigen Welt hätte sich Travolta mit seiner Strategie wohl eine blutige Nase geholt..... doch dafür sorgt schon Denzel Washington, der mir als biederer Bahnangestellter allerdings unterfordert vorkommt.

                Die große Story wird hier nicht erzählt, und gute Ideen sind selten, aber der Plot bleibt durch Travoltas Druck und seine Aktionen immer interessant - zum Ende wird es auch spannend.

                Gelungene Unterhaltung, die man sich öfter anschauen kann.

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                • 6 .5

                  Ein gutes Remake mit ein paar Schwächen.
                  Ein Action-Bockbuster der durchaus funktionierte.
                  John Travola als böser , das geht immer.
                  Denzel Washington ist ganz klar unterfordert aber trotzdem gut.
                  Das das Handzeichen wie Tony Scott als Regisseur ans Werke geht ist spürbar.
                  Ich finde die arbeiten zwischen Denzel und Scott immer gut bis sehr gut. Die Actionszenen sind einigermassen realistisch. Die Dialogen sind für mich das beste im ganzen Film. John travolta bringt ein wenig Humor in seiner bösen Rolle mit,und das sorgt für gute Stimmung.
                  Ein unterhaltsamer Actionfilm wie ich es im vornherein schon dachte.

                  • 6

                    Der Film kommt schnell in Fahrt und bietet gute Unterhaltung. Travolta und Washington liefern sich ein packendes Duell. Kein Meilenstein aber ganz gut.

                    • 9 .5
                      vannorden 23.05.2016, 15:57 Geändert 23.05.2016, 16:13

                      Mehrmals malt Scott mit Farbfiltern, verregneten Fenstern und dem Gesicht von John Travolta impressionistische Gemälde einer schweren Depression. Es sind aber auch hochemotionale Bilder, hinter denen Ryder, der von Travolta gespielte Schnellbahnentführer und Geiselnehmer, gemeinsam mit seinen Motiven andeutungsreich versteckt wird. Genauso wie hinter seinen moralinen wie verbitterten Ansprachen, die er dem Bahnpersonal und der Polizei gegenüber hält. Je näher Ryder jedoch seinem Ziel, Geld oder ist es doch sein eigener Tod, kommt, desto klarer werden die Bilder. Erlösung scheint mit dieser optischen Aufgeräumtheit einherzugehen. Auf der anderen Seite: Denzel Washington als gestrauchelter Bahnbeamter Walter Garber. Zufällig zum Unterhändler geworden, sitzt er im Zentrum eines schonungslosen Thrilleruhrwerks, das mit kurzen Ultimaten, drakonisch durchgeführten Strafen bei nichterfüllten Forderungen und effektiver Handlungsunfähigkeit, stets bleibt er von den Entscheidungen Ryders, seiner Vorgesetzten und der Polizei abhängig, auf ihn niederdrückt. Die Kamera kreist um ihn, der Schnitt wirft uns hin und her, zwischen seinen Hilfe suchenden Blicken, seiner wenig hilfreichen Umwelt und dem Schlachtfeld gewordenen U-Bahnschacht. Walter Garber betreffend zeigt uns THE TAKING OF PALHAM 1 2 3 Bilder einer mentalen Schnappatmung... denn mitnichten handelt Scotts Film von einem Heist, sondern von einem STAR WARSartigen, wenn auch deutlich schwermütigeren, Kampf um verletzte Seelen. Für Walter heißt das: Soll er weiter für eine indifferente, heuchlerische Welt kämpfen oder Ryders Darth Vader, der in ihm seinen Luke Skywalker zu erkennen glaubt, der mal mit seinem Freund Walter verständig plaudert und diesen lehrmeistert, nur um ihn dann, ohne mit der Wimper zu zucken, in einen öffentlichen Seelenstriptease zu zwingen, ... soll er nun diesem Herrn der Depression auf seinen Weg einer narzisstischen Verdammnis der Welt folgen? Der Verdruss und die Verzweiflung des Walter Garber, latent vorher schon am Ausbrechen, wird nun also gefüttert und durch die Mittel eines Thrillers verdichtet. Erst als er all das abhängt und mit einer Pistole in der Hand im U-Bahnschacht endet, fällt all das von ihm ab. THE TAKING OF PALHAM 1 2 3 ist ein tieftrauriger Film, ein wunderschöner Film, ein Film voll Todessehnsucht. Ein Film, der von Menschen am Ende erzählt und ihnen dort zumindest den Hoffnungsschimmer eines Auswegs gewährt, egal wie ambivalent dieser auch jeweils sein mag. Zumindest etwas Hoffnung und Sonnenstrahlen nach einem Ritt durch einen Heistthriller, der vom Gefühl des Ausgebranntseins nur so glüht. Dass UNSTOPPABLE Tony Scotts letzter Film wurde und nicht THE TAKING OF PALHAM 1 2 3, der doch sehr beredet von der Sehnsucht vom Griff zum Rasiermesser erzählt, ist so irgendwie ... hoffnungsvoll.

                      10
                      • 6 .5

                        Der Film ist sicherlich kein Meilenstein, aber die Schauspieler sind gut und es wird die meiste Zeit über nicht langweilig, aber die Kameraführung ist teils abartig und der Film hat nahezu gar keine Tiefe.
                        Kann man sich mal anschauen, mehr aber auch nicht.

                        • 6
                          Berlin42 20.02.2016, 23:06 Geändert 20.02.2016, 23:08

                          Für mich einer der schlechtesten Streifen mit Denzel Washington in der Hauptrolle. Dennoch machen seine ordentliche Leistung und die seines Antagonisten, John Travolta, den Film trotz geringer Tiefe und einiger inhaltlicher Schwächen noch einigermaßen sehenswert. Letzterer überrascht als psychopatischer und unberechenbarer Geiselnehmer in einer für ihn absolut unkonventionellen Rolle. Der Auftritt ist durchaus gelungen, auch wenn seine deutsche Synchronisationsstimme mir zwischenzeitig stark auf die Nerven ging. Das Finale ist vorhersehbar, aber einigermaßen spannend inszeniert, auch wenn die einzelnen Charaktere über die gesamte Spieldauer zu blass bleiben.

                          Was mich wirklich interessiert, ist das Original „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3“. Aufgrund der weitaus besseren Bewertungen scheint dieser nämlich wirklich gelungen. Ich hoffe, dass ich bald mal in den Genuss dieses vermeintlichen Klassikers komme.

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                          • 6 .5

                            Also das Original habe ich nicht gesehen. Doch der vorletzte Film von Tony Scott ist wie erwartet gelungen. Natürlich lebt dieser Entführungsthriller von seinen beiden Hauptdarstellern. Denzel Washington und der hier so wunderbar aufspielende John Travolta. Sie sind zwei Gründe warum man den Film gesehen haben sollte.
                            Zwar ist die Story jetzt vielleicht nicht der ganz große Burner doch wenigstens ist für Spannung gesorgt. Zum Ende hin bekommt man sogar noch recht sehenswerte Action serviert. Also ein riesen Highlight ist dieser Film wohl nicht doch für einen Nachmittag auf Couch wohl bestens geeignet.

                            8
                            • 7

                              Ganz guter Actioner, mit einer menge an guten Schauspielern und einem sehr guten Regisseur.
                              Der Plot ist recht spannend, die Logik auf Urlaub und die Action ist auch ok.
                              Es fehlt so die richtige Zündung, aber naja.
                              Kommt aber nicht einmal Ansatzweise an dem Original mit Walter Matthau heran.

                              Washington & Scott war immer eine gute Mischung!

                              6
                              • 7

                                Ein rasanter Entführungsthriller mit Washington und Travolta!
                                Regisseur Tony Scott setzt wie immer auf den souveränen Denzel Washington den hartgesottenen und radikalen John Travolta vor die Nase. Und dabei wird nicht lange gefackelt!
                                Untermalt wird der Film mit coolem Sound und zwischendurch mit Klängen einer U-Bahn, die durch die Schienen rattert.
                                Der Thriller ist kurzweilig und man weiss schon Bescheid, wie der Schluss ausfällt. Nur leider wird der Schluss zu einfach gezeigt und ist nicht gerade spektakulär.
                                Die Geschichte bleibt leider oberflächlich. Das ist Schade, denn wenn man schon zwei gute Schauspieler dabei hat, sollte man es bis zum Schluss durchziehen.
                                Fazit: Starke Darsteller, die sich das Leben schwer machen, dass aber leider viel zu schnell wieder verpufft!

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                                • athamis 21.10.2015, 00:42 Geändert 21.10.2015, 00:43

                                  Das ist wirklich einer der schlechtesten Filme, den ich in letzter Zeit gesehen habe. Die Charaktere sind mehr als eindimensional. Die Dialoge wirken als wären sie von irgendwelchen Teenagern spontan auf dem Schulhof geschrieben und die Handlung ist auch nicht besonders spannend. Einfach nur 106 Minuten verschwendete Lebenszeit.

                                  • 8 .5

                                    Denzel überzeugt mich einfach in jedem Film, in dem er mitspielt - auch in "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" macht er einen hervorragenden Job und blüht wieder total in seiner Rolle auf - thumbs up

                                    • 10

                                      Sehr guter Film, kann dazu nichts negatives sagen
                                      Deshalb 10 von 10 Punkten

                                      • 7

                                        Vergesst "Saturday Night Fever", "Grease" oder "Stayin alive" - Travolta muss einen miesen Sack spielen, immer mit diesem arroganten Grinsen in der Kauleiste. Das kann er gut, in der Rolle gefällt er mir am besten. Das Zuhälter-Bärtchen passt prrima zu seiner Rolle.
                                        In "Pelham 123" kommt die Spannung nicht zu kurz, dennoch wird mir zu wenig über die Motive von Ryder gesprochen. Er war Broker an der Wall Street....ja und? Warum tickt er aus? Inwiefern fühlt er sich vom Staat veräppelt und hat Rache versprochen? Denn das hatte er angedeutet. Oder geht es doch gar nur ums Geld?
                                        Denzel wirkt in der Rolle des Garber ein wenig zu brav und zu wenig selbstbewusst. Steht ihm nicht.

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                                        • 4

                                          4 Punkte gibt's für Gandolfini, Turturro, die obercoole bissige Ratte und die unfähigste Polizei, die ich seit langen in einem Film bewundern durfte.

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                                          • 2 .5

                                            Wenn ich so darüber nachdenke, sind 2,5 Punkte immer noch ziemlich geschmeichelt für dieses bisher (von mir gesehene) schlechteste Werk von Tony Scott. Nervige Einstellungen und optische Effekte, lächerliche und übermäßig unplausible Action, fast spannungsfreie Unterhaltung - all diese Eigenschaften sind Teil dieses Pakets. U-Bahn fahren einfach so macht deutlich mehr Spaß.

                                            • 6 .5

                                              Der Film ist kein Must-See aber für einen Sonntag Nachmittag auf der Couch wie ich ihn gesehen habe durchaus gut. Am besten im Doppelpack mit dem alten.

                                              Ich meine er macht nicht sonderlich viel falsch, erfindet das Rad aber eben auch nicht neu. Travolta und Wahington sind aber immer wieder schön anzusehen, so wie auch John Turturro und James Gandolfini.

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                                              • 9

                                                Ein sehr sehenswerter Film!
                                                "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" ist schon nach zehn Minuten auf höchstem Spannungsniveau, das bis zum Ende tapfer durchgehalten wird!
                                                Denzel Washington und John Travolta liefern hier eine von Tony Scott (ein genialer Regisseur, der in Frieden ruhen möge) gewollte Two-Man-Show ab, was heißt, dass sich die Handlung praktisch auf Ryders und Garbers aktuelle und vergangene Tätigkeiten beschränkt. Doch auch schauspielerisch sind beide hier top!
                                                Ein wie gesagt absolut empfehlenswerter Film, der neben Spannung und Action gegen Ende sogar philosophisch wird!

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                                                • 6 .5
                                                  hallidalli 14.12.2014, 13:25 Geändert 14.12.2014, 13:32

                                                  Perfekte Rolle für Travolta der sich mit Washington gut ergänzt. Nonstop Action, spannend bis zum Schluss, einfach lässig & cool. :)

                                                  • 7 .5

                                                    Das Remake des Klassikers "Stoppt die Todesfahrt von U-Bahn 123" ist deutlich rasanter geraten, als das Original. Während dort recht viel Zeit vergeht bis die eigentliche Handlung in Gang kommt, beginnt die titelgebende U-Bahn Entführung beim Remake schon während noch der Vorspann läuft!
                                                    Dies macht bereits deutlich, dass wir es hier mit einem typischen Tony Scott Film zu tun haben: Es gibt jede Menge Action, ultraharte Schnitte und eine MTV Videoclipästhetik.
                                                    Die Leistungen der Schauspieler sind allesamt top, vor allem John Travolta überzeugt als cholerischer Oberfiesling. Auch die satirischen Spitzen auf die Politik, die sich in dem von James Gandolfini verkörperten Bürgermeister New Yorks zeigen sind gelungen.
                                                    Natürlich hat der Film ne Menge Logikfehler und das die Zentrale der New Yorker U-Bahn aussieht wie die Brücke des Raumschiffes Enterprise...geschenkt.
                                                    "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" ist ein spannender Reißer ohne Kompromisse.