The Thing - Kritik

The Thing

CA/US · 2011 · Laufzeit 103 Minuten · FSK 16 · Thriller, Science Fiction-Film, Horrorfilm · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Remake und Prequel in einem: der Film ist eine Neuauflage des Science-Fiction Klassikers „Das Ding aus einer anderen Welt“ von John Carpenter aus dem Jahre 1982 und schafft es zum Ende hin die Brücke zu schlagen: der Film spielt ebenso wie Carpenters Film im Jahre 1982 und im Abspann gibt es eine Extraszene in der ein Hund durch die Eiswüste läuft und ein Hubschrauber eben diesen verfolgt – Kenner des Originals wissen dass eben diese Einstellung die dortige Eröffnungsszene darstellt. Ebenso wenig allerdings werden Kenner des Ursprungsfilms hier Weltbewegend neues entdecken – ich hab das Original nicht mehr so präsent, aber der Film stellt doch alles sehr exakt nach: Wissenschaftler fräsen ein außerirdisches Wesen aus dem Eis dass daraufhin die gesamte Mannschaft angreift und dezimiert. Das Vieh stellt dabei nicht das übliche Alienvieh da sondern einen merkwürdigen Verwandelorganismus der stets nach vollführter Tat sein Opfer imitiert. Der riesige Vorteil bei diesem Konzept ist das Paranoia-Prinzip: man weiß nie wer gerade befallen ist, wer noch er selbst ist oder nicht – da kann man die panische Angst der Heldin verstehen und quasi „teilen“. Der Nachteil ist: die Szenen in denen das Vieh unfertig durch die Gegend läuft sind auf eigene Weise so unfassbar absurd. Ebenso wenig geht der Film auf die Ursprünge ein was das eigentlich für ein Vieh ist und die Charaktere sind so bleich und unspannend dass man kaum behält wen es gerade erwischt hat und wer noch rumläuft. Trotzdem liefert der unterkühlte Film brauchbar und handfest Spannung – zwar keinen Deut mehr, aber eben ganz genau das. Mit Mary Elisabeth Winstead als stabiler Heldin macht man schon mal gar nicht falsch.

    Fazit: Routiniertes Verwechselspiel, hochspannend und actionreich, aber ebenso emotionsarm und mit absurdem Monster!

    • 3 .5

      Unnötiges Prequel zum Klassiker von Carpenter. Erfindet das Ganze nicht wirklich neu und das "Kopieren" der Körper wirkt eher lustig als das es Angst macht.

      • 8

        warum reden hier alle von einem Remake? Das hier ist kein Remake, sondern das Prequel zu "Das Ding aus einer anderen Welt"....
        Ich fand den Film durchweg mega spannend und die Effekte waren ebenfalls gelungen.

        • 3 .5

          Ja ich gebe zu, der Film hatte von Anfang an, einen sehr schweren Stand bei mir, ist doch Das Ding aus einer anderen Welt einer meiner Lieblingsfilme, da konnte er mich entweder positiv überraschen oder so sein wie ich vermuten würde.
          Leider letzteres der Fall.
          Ich war ja schon darauf eingestellt, dass es zu viele CGI-Effekte gibt, was meiner Meinung nach, nicht mit den Make-Up-Effekten von Rob Bottin mithalten konnte.
          Genauso wie ich wusste, dass der Cast amerikanisiert wird, da wären mir einfach nur 10 norwegische Schauspiler lieber gewesen, da hätte ich zwar keinen von gekannt, aber es hätte besser gepasst und das obwohl ich Mary Elizabeth Winstead eigentlich mag und ich ihre darstellerische Leistung gar nicht schlecht reden will.
          Aber leider waren mir die Charaktere ziemlich egal und konnte manche erst nach einer halben Stunde unterscheiden.
          Eigentlich gab es auch nur zwei Momente die mir wirklich gefallen haben.
          Die erste war, wo die Nachbildung des ersten Opfers vom Ding in seinem Inneren entdeckt wurde.
          Und zum anderen die Entstehung vom Splitface Thing, das war mal Körperhorror vom Allerfeinsten.
          Ich will den Machern auch nicht mal schlampige Arbeit vorwerfen, die haben ja schon ziemlich auf Details geachtet, wie die Axt an der Tür, es waren sicherlich Fans vom Original (ja ich weiß, eigentlich Remake von dem Film von 1951) daran beteiligt, aber bei solch einem Klassiker liegt die Messlatte nunmal verdammt hoch und da kann man sich auch schnell verkalkulieren.
          Der Film von 1982 hat mich nach dem ersten Mal gucken und auch alle nachfolgenden Sichtungen immer dazu angeregt, über die verschiedenen Aspekte nachzudenken (Wer wurde wann kopiert? Wissen die Infizierten wer sonst noch infiziert ist? Hat das Norris Ding bewusst einen herzinfarkt simuliert um zuzuschlagen oder hat es seine gesundheitlichen Schwächen ungewollt mitkopiert? War Childs am Ende nun infiziert oder nicht? etc.).
          Also über das Original könnte ich wahrscheinlich eine halbe Doktorarbeit schreiben (weswegen ich mich bisher auch nicht daran getraut habe einen Kommentar zu verfassen), das Prequel inspiriert mich leider nicht zu sowas.
          Vielleicht kein schlechter Film unbedingt, aber meine Erwartungen waren zu hoch und das konnte der Film nunmal leider nicht kompensieren.
          Tut mir eigentlich fast schon Leid dafür.

          1
          • 6

            Die Szene zu Beginn war gut gefilmt, auch mit den Norwegern (?) und dem erzählten Witz. Das Makeup (von The Thing) war auch sehr gut gemacht, erinnert zwar etwas an Aliens des Grauens oder Resident Evil (die Games, nicht die ollen Filme), aber gut geklaut ist besser als scheiße selbergemacht, nicht wahr?
            Warum wurde der aber jetzt geremaked? Ich finde Remakes SCHEIßE! Grundsätzlich.Weil es überhaupt keinen Sinn ergibt, einen wenn auch älteren Film neu rauszubringen, außer, sich an dessen Erfolg zu laben. Und das noch bejubelt. Merkt Ihr überhaupt noch was?
            Ich habe heute noch eine "Rezension" von Robomaus über "Garp und wie er die Welt sah" (aus dem Jahre 1982) gelesen, wo es sich wohl um eine ähnliche Geschichte wie Forrest Gump handelt. Mein Gedanke war, dass Hollywood sich warscheinlich dachte, dass das auch NOCH besser geht und man die Story dann im späteren Jahr 1994 aufgefrischt, aber komplett neu und nicht eins zu eins neu rausbringen kann, ohne, dass es jemand wirklich als Remake aufnimmt. Solch neuartige Interpretationen finde ich der Aufgabe würdig, die eine gute Geschichte eben braucht. Neuinterpretationen sind sinnvoll, wenn ein Macher eben etwas transportieren möchte, was vorher nicht existierte.
            Wenn ich aber The Thing betrachte, sehe ich einfach den The Thing aus den 80ern, der Thrill hatte und dieser hier nicht hat, er hat nichts, wo ich als Filmfreak erkennen kann, dass der Regisseur vernarrt in die Story ist, für mich will er was darstellen, was es schon gibt. Geklauter Name. Technisch gut, ist unterhaltsam, aber peinlich ist es doch. 6, setzen.

            9
            • 7 .5

              Gelungenes Prequel, das die Stimmung des Carpenter-Remake von 1982 gekonnt channelt und die Mythologie sinnvoll erweitert. Die Ekeleffekte beeindrucken auch hier, wirken durch den ergänzenden Einsatz von CGI zwar weitaus dynamischer aber stellenweise auch ein wenig cleaner als im matschigen Original.

              Der Cast um Mary Elizabeth Winstead bietet überzeugend-sympathische Normalo-Figuren, denen man ihre heftigen Körperdeformationen besonders wenig wünscht.

              Insgesamt eine sehr positive Überraschung und eines der besseren Remakes/Prequel etc. dieser Tage.

              3
              • 7

                Das Original kenne ich nicht.
                Aber dieses Remake hat mir sehr gut gefallen.
                Auf Winstead ist wie immer Verlass. Zur Zeit meine Lieblingsschauspielerin.

                • 5 .5

                  Eins vorneweg, den Vorgänger von 1982 kenne ich nicht, aber als Prequel sollte der Film auch für sich stehen können.
                  Eigentlich ist der auch gar nicht mal so schlecht. Die Performance von Mary Elizabeth Winstead hat mir gut gefallen sowie auch die Atmosphäre in der Antarktis-Station. Eine gute Spannung kann stellenweise aufgebaut werden, auch wenn die Gruselmomente hauptsächlich aus Jumpscares bestehen. Dazu gesellt sich aber ein ausgesprochen gutes Monsterdesign, dass sehr detailgetreu wirkt (Stichwort "Autopsie") und einen wirklich schaudern lässt. Ein paar Szenen gegen Ende fand ich darüber hinaus etwas zu dick aufgetragen.
                  Alles in allem ist The Thing kein schlechter Horrorfilm und weiß durchaus zu unterhalten, sticht allerdings auch nicht wirklich heraus. Bereut habe ich das Schauen nicht, noch mal werde ich mir ihn aber wohl auch nicht ansehen. Insgesamt also gutes Mittelmaß.

                  1
                  • 6

                    kein witz der ist echt ok der film... gebe noch nen halben dazu

                    1
                    • 6 .5

                      Soll ja ein Prequel sein, wirkt aber streckenweise tatsächlich nur wie ein Aufguss des Carpenter-Streifens. Viele Szenen und Effekte kommen bekannt vor, nur halt etwas moderner, aber nicht unbedingt besser. An das Original kommt ‚The Thing‘ gewiss nicht heran, so richtig daneben ist der Streifen aber ebenfalls nicht. Letztendlich handelt es sich hier dann auch doch um eine Vor-, und somit andere Geschichte, die hin und wieder ganz munter mitzureißen weiß und so dafür Sorge trägt, dass die Nummer zu einer stabilen Abendunterhaltung avancieren könnte.

                      3
                      • 7

                        Das Prinzip Spannung durch Paranoia und Unsicherheit zu erzeugen, funktioniert weiterhin, wurde aber längst nicht so gut umgesetzt wie im Vorgänger. Dieses Fazit zeichnet sich praktisch bereits in den ersten 5 bis 10 Minuten ab. Kein Mysterium, kein Spannungsaufbau vor der eigentlichen Story, kein Nichts... Die Protagonistin weiß im Grunde sofort, dass es sich um Aliens handelt, weil es ihr auf sehr platte Art erzählt wird und damit auch dem Zuschauer. Vielleicht hat sich der Drehbuchschreiber gedacht, dass man sich dies sparen könnte, wenn es ohnehin schon klar ist, aber so erzeugt man nunmal keine Spannung oder Atmosphäre. Alles geht irgendwie zu schnell und wirkt gehetzt. Der Film hätte sich am Directors Cut von Aliens ein Beispiel nehmen sollen, da wird Ripley auch nicht einfach gleich auf dem Planeten abgesetzt und die Aliens springen auch nicht sofort überdeutlich ins Bild.

                        Alles in allem funktioniert der Film dennoch so halbwegs, weil eben die Grundprämisse so gut ist.

                        • 5 .5
                          Maniac 16.01.2017, 23:28 Geändert 16.01.2017, 23:32

                          Sehr spannungsarmer , lauwarmer Aufguss , der mir nur bedingt gefallen hat, da der Film lieblos und einfallslos vor sich hin plätschert. Die Mutationen sind gut gemacht, können dieses Prequel allerdings auch nicht wirklich retten . Allerdings waren meinen Erwartungen auch nicht sonderlich hoch , da der Vorgänger von Carpenter auch mit den heutigen Möglichkeiten nur ganz schwer zu toppen ist . Von daher hielt sich meine Enttäuschung in Grenzen .
                          Fazit : Kann man sich sparen wenn man den Erstling kennt ...

                          14
                          • 8

                            Was soll ich sagen? Ich mag alle drei Verfilmungen von The Thing.
                            Diese neueste Version ist das Prequel zu Carpenters Thing und beginnt, wie die erste Verfilmung von Howard Hawks mit dem Fund eines Raumschiffes im Eis und der Bergung eines Besatzungsmitgliedes...Sauber inszeniert, flott erzählt, die Schauspieler alle okey und die CGI Effekte zwar als solche erkennbar, aber zum Teil schön fies. Carpenters Version ist ein wenig bedrückender, was nicht zuletzt durch seinen Soundtrack forciert wird. Aber der hier ist dicht dran

                            3
                            • 8

                              Ein wirklich gelungener Film und eine Einladung direkt danach "Das Ding" zu sehen.
                              Der gelungene Überlauf hat mein drohendes Kammerflimmern abgetrennt und mich in einen Zustand der Zufriedenheit versetzt. Ich Glückspilz.
                              Verstehe wirklich nur bedingt warum viele von einem Remake schreiben.
                              Sicher, rein objektiv betrachtet ist es Eines.
                              Doch bleiben wir lieber bei der Vor-Geschichte die uns dieser Film erzählt.
                              Eine gefährliche und verstörrende Schnitzeljagd nach 'Etwas' auf engstem Raum.
                              Gedankliche Puzzlespiele, die wenn du falsch kombinierst das Leben kosten.

                              Ein empfehlenswerter Film.
                              Fuer Alle die sich nicht zu Schade sind ein wenig zu Ekeln, werden mit einem kompaktem Werk in allen Aspekten belohnt.

                              • 10
                                ontom 05.11.2016, 04:33 Geändert 05.11.2016, 04:36

                                Ich muss sagen, dass der neue "The Thing" sehr gut vor dem ersten teil von 1982 platziert ist, alles passt perfekt zusammen und der Film zum Ende fließend auf die amerikanische Basis überläuft.

                                Sehr zu empfehlen! 10/10 punkten.

                                1
                                • 5

                                  Die CGI´s sind grottig, sie werten den Film Quasi ab.
                                  Die Charaktere passten nicht, warum wurden dem ganzen Frauen zu gesteuert ?
                                  Das beklemmende an J.C.`s Meisterwerk war für mich eigentlich auch, das ausschließlich Männer auf der Station lebten, die irgendwie auch aussahen und sich so gaben, als währen es Forscher die schon ein klein wenig zu lange an diesem gottverlassenem Ort lebten und kurz davor schienen, sich gegenseitig extrem überdrüssig zu werden. Dieses wurde dem Prequel jedoch gänzlich genommen, es wurde versucht eine Art Ripley zu implantieren, was nur irgendwie unglaubwürdig und erzwungen wirkt. Eine Profilierungsversuch durch einen Akt der politischen Korrektheit, frei nach dem Motto : schau nur her, eine Frau kann das mindestens genauso gut. Nur dumm, das diese gespielte Figur die Ausstrahlung und das Charisma einer platt gefahrenen Milchtüte besitzt.
                                  Der Film fesselt nicht wie das Original, er beklemmt nicht wie das Original, er hat lediglich die Wirkung und hinterlässt den gleichen Eindruck auf mich wie ein MTV-Video eines Popstars ala Katy Perry oder Justin Bieber ( z.B.)
                                  Aber der Herr Heijningen hatte es ja auch nicht einfach, das Original von J.C. kann man einfach nicht übertrumpfen.

                                  3
                                  • 7 .5

                                    Gutes Remake mit einer herausragenden Mary Elizabeth Winstead.

                                    • 6

                                      Mag dieser Film auch kein poetisch hochwertig formulierter Liebesbrief an John Carpenters 80er 'The Thing' sein, so bleibt er zumindest eine auf glänzendem Papier gedruckte Einladung zu einer spaßigen Party - andererseits: wie soll man auch an den möglicherweise besten Horrorfilm aller Zeiten herankommen?

                                      Von Carpenters Paranoia ist leider nur noch wenig zu spüren, stattdessen kriegen wir es mit der geleckten Sauberkeit von CGI-Monstern zu spüren, deren Angriffe unvermittelt wirken sollen, ohne dass wir allerdings großartig von ihnen überrascht werden können. Kleine Gesten und Ausdrücke von Persönlichkeiten der Charaktere kriegen wir hier im Gegensatz zum Original auch nicht zu Gesicht, stattdessen dienen die hier platten und meist bärtigen Figuren bloß als Monster-Fraß, deren Tode jedoch auf körperlicher Ebene durchaus Spitzen von Kreativität beweisen. Völliges Unverständnis stellt sich mir allerdings gegenüber dem Studio ein, welche die bereits ausgeformten und hervorragenden praktischen Effekte durch den typischen CGI-Splatter ersetzen ließen und den Film so um einen dreckigen und zuckenden Tonus beraubten (wie zu sehen in diversem Behind the scenes-footage auf Youtube). Dies hätte ihn zumindest für einen schönen 'The Thing'-Abend noch näher Rücken an Rücken an die Original-Fassung gebracht.

                                      Der Film funktioniert am besten als respektvolle Hommage und Erweiterung des Kosmos, ohne dass man hier das Original ersetzen wollen würde. Im Gegenteil, zeigt der Film doch in der Ausstattung und der Anlehnung an Details einen gerade zu ehrfürchtigen Umgang, der den Carpenter-Fans unweigerlich ins Auge springen wird. Besonders in Erinnerung bleibt die Verbeugung vor der vielleicht spannendsten Szene der Filmgeschichte - der Blutprobe im Original - die hier in ähnlicher Form inszeniert wird, sich aber einen inhaltlich neuen Weg sucht, um das Gezeigte zu verpacken. Und gerade auch wenn sich am Ende noch während des Abspanns in gekonnten Schnitten der Kreis schließt und die Morricone-Musik sich als Untermalung ins Bild schleicht, kommt man nicht umhin einen leichten Anflug der Dankbarkeit für diesen Film zu verspüren, überkommt einen doch sofort das Verlangen, das 80er-Original danach hinterher zu schmeißen.

                                      Möglicherweise ist man deswegen hier geneigt, einige der üblichen Monsterfilme-Fehler zu verzeihen und die Einladung zur Party eben doch anzunehmen.

                                      2
                                      • 6

                                        Zunächst war ich doch ein wenig verwundert, dass die Geschichte von der Vorlage immer wieder abweicht, was aber natürlich grundsätzlich kein Vergehen darstellt, da selbst einem Remake etwas Eigenständigkeit durchaus gut zu Gesicht steht. Korrektes Schauspiel, eine gewisse Form von Kurzweil und ein paar hübsch anzusehende Szenen geleiten durchs Programm, bis es am Ende schließlich noch einen netten Twist gibt, der dann sogar noch von den Szenen des einsetzenden Abspanns getoppt wird. Tja, und schon musste ich wieder einmal feststellen, dass es eben manchmal schon mal von Vorteil sein kann, wenn man sich mit einem Film nicht bereits im Vorfeld übermäßig auseinandersetzt. Aber selbst losgelöst davon, wurde ich zu meiner Überraschung recht gut unterhalten, wenngleich es das vermeintliche Remake von 1982 selbstverständlich deutlich besser macht.

                                        11
                                        • 7
                                          kurzundknapp 25.07.2016, 15:54 Geändert 25.07.2016, 15:55

                                          gestern mal auf netfilx geguckt. mus sagen, hat mir echt gut gefallen. die Story war ok, die "Aliens" waren sehr gut gemacht. rundum eine tolle Unterhaltung. und außerdem spielt glaub der eine von game of thrones mit, der rothaarige Wildling ;-)

                                          1
                                          • 7 .5

                                            Das perfekte Beispiel dafür, dass CGI einen eigentlich guten Film kaputtmachen kann. Ursprünglich wurde der Film auch mit Practical effects gedreht, aber irgendein Genie hatte die glorreiche Idee alles mit CGI zu ersetzen. Ansonsten ist der Film ziemlich spannend und ein durchaus würdiges Prequel, auch wenn er nur wenige eigene Ideen hat.

                                            • 8

                                              Handwerklich versiertes Remake des Klassikers von John Carpenter (von 1982).

                                              Regisseur van Heijningen liefert uns in seinem Debut ein wirklich fieses Alien, und wir wissen bereits zu Beginn, den Eisblock mit der fiesen Kreatur darin sollte man lieber nicht anbohren. Die Spannung bezieht der Streifen wie sein Vorläufer aus der Tatsache, dass das Alien in jedem Forscher stecken könnte, da es die menschlichen Zellen perfekt kopiert. Also muss die Crew herausfinden, wer Mensch ist und wer Alien. Das ist gar nicht so einfach. Freund Flammenwerfer hat sich ja auf der Alienjagd bestens bewährt, und auch hier wird gezündelt, dass es eine wahre Freude ist.

                                              Dabei entpuppt sich die schönäugige Mary Winstead als echte Kampfschlampe. Von berufswegen Paläontologin, macht sie hier auch gerne mal den Marine.

                                              Die Tricks sind erstklassig und echt eklig.

                                              Der Score von Spitzenkomponist Marco Beltrami ist eines Aliens würdig.

                                              Etwas merkwürdig: Amazon Prime liefert uns den Streifen mit teilweise
                                              norwegischer Sprache. Da war wohl das Geld für den Synchronsprecher aus ??

                                              Fazit: Vorhersehbare Dezimierung des Polarteams mit wenig Überraschungen. Dennoch einwandfreies Resultat. Hohe Punktzahl.

                                              • 7
                                                Erlkoenig 09.07.2016, 21:10 Geändert 10.07.2016, 11:19

                                                Und wieder eine Bewertung, die scheinbar verschwunden ist. Zum Glück weiss ich noch, dass mir "The Thing" damals recht gut gefallen hat - besonders die Mutationen dürften den Resident Evil-Fan begeistern.
                                                Schauspielerisch und atmosphärisch gab es auch nichts zu motzen. Da kann man schon 7.0 Punkte geben.

                                                2
                                                • 6 .5

                                                  Positiv überrascht. Ich habe mich entschieden, mal das remake vor dem original zu schauen. Auf diese Weise erhoffe ich mich eine Progression und versuche dem qualitativen Abstieg zu entgehen.

                                                  • 7
                                                    Rising_Evil 23.03.2016, 22:55 Geändert 30.03.2016, 17:41

                                                    schwache bis durchschnittliche CGI-Effekte, grandiose restliche Effekte, beklemmende Story - eines der wenigen Remakes, das seinem Vorgänger (der auch ein Remake war) durchaus das Wasser reichen kann

                                                    1