The Void - Kritik

The Void / AT: The Void - Es gibt eine Hölle. Das hier ist schlimmer.

CA · 2016 · Laufzeit 90 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm
Du
  • 6 .5

    netter horror der mit lovecrafts motiven spielt, sie jedoch nicht beherrscht.
    die charaktere sind dumm, langweilig und haben kaum motive nach denen sie handeln. am anfang des filmes flüchten zwei rednecks vor nem kult, einer der beiden wird dann in der mitte des filmes ohne grund wutentbrann vom hauptcharakter, der zu allem überfluss auch noch n cop ist,dazu gezwungen in einen tiefschwarzen keller vorzugehen als schutzschild. solche aktionen gibt es zwei drei mal und das kratzt an den charakteren. wenn das nicht wäre hätten wir einen neuen klassiker vor uns, denn die effeckte, die masken, das setting..... sowas hat man noch nie in solcher athmosphärischer art gesehen. allein dafür sollte man den film sehen, denn fast alles in diesem film ist optisch ein alptraum voller ästhetik.

    1
    • 7
      Craven 01.11.2017, 17:13 Geändert 01.11.2017, 17:14

      Krasser leicht verstörender Horrorstreifen.
      Die Story ist zwar etwas strange, aber kann man sich schon mal zu Gemüt führen.
      Erinnerte mich etwas an "Die Mächte des Wahnsinns" und/oder an Geschichten von H.P. Lovecraft.

      3
      • 7

        <Schocktober 2017> Nr. 5
        he Void fühlt sich an wie ein langer Fan-Film. Das sollte man jetzt nicht als Kritik sehen, denn man merkt, dass dahinter Leute stehen die Body-Horror oder/und Creature Feature lieben. Und genau hier kann der Film auch Punkten. Die Effekte und Kostüme sind zu 95% Handgemacht. Dies wirken somit noch besser.
        Leider lässt die Geschichte zu wünschen übrig, dieses ist leider sehr 0815 bis schwach.
        Zuletzt bleibt noch eine Frage: mögliche Spoiler!
        Wollt ihr lieber oben bei den Messer-Mordenen-Merkel-Pyramiden-Trupp (kurz MMMPT) oder lieber unten bei den, Hellraiseartigen-Mutanten-Kaniblaen-Fiecher (kurz HAMKF) sein.

        5
        • 8

          Ein schmierig schleimiges Brett von Film. Mit Patrick vom Bahnhofskino Podcast habe ich den Film in unserer 1. #horrorctober-Episode 2017 besprochen: http://enoughtalk.de/enough-talk-028-1-es-schlabbert-und-glibbert-im-horrorctober-feat-patrick/

          5
          • 7

            Ich war sehr überrascht, dass dieses kleine, stimmungsvolle (und recht eklige) Schmuckstück tatsächlich ein crowdfunding - Projekt gewesen ist.

            Obwohl "The Void" gemeinhin als "lovecraftscher" Horror angepriesen wird tendiere ich eher dazu ihn in die Ecke Barker/Cronenberg/ "Hellraiser" zu packen.

            Wie auch immer - reinschauen lohnt sich.

            3
            • 7

              Der Film ist ein Mix aus klaren Stärken und einer großen Schwäche.
              + : dichte Atmosphäre, liebe zum Detail besonders bei den Effekten (handgemacht keine CGI !) tolles Thema (Hölle Jenseits, ist aber subjektiv)
              Als minus bleibt eig nur die verworrenen Details der Handlung die nicht aufgeklärt werden und den Zuseher am Ende mit Fragezeichen über dem Kopf zurück lassen. Viele Dinge hätte mich interessiert, werden aber einem nur hingeworfen sodass man sich selber einen Reim darauf machen darf. Ob das beabsichtigt oder einfach nur schlampig war sei dahin gestellt.

              • 6

                Die beiden Regisseure Jeremy Gillespie und Steven Kostanski vom kanadischen Filmkollektiv Astron-6 erschaffen mit The Void einen stimmungsvollen und atmosphärischen Film, der sich irgendwo zwischen Terrorkino, Body Horror und Okkultismus-Thriller positioniert und mit wunderbar schmierig schleimigen und vor allem handgemachten Spezialeffekten glänzen kann, gleichzeitig aber auch mit einer schwachen Story, genreüblichen Klischees und blassen wie eindimensionalen Figuren zu kämpfen hat. The Void erfindet nichts neu, fügt seinem Genre nichts hinzu und funktioniert erzählerisch nur bedingt, weiß aber auf der visuellen Ebene dafür durchaus zu überzeugen und gerade die wirklich gut aussehenden Ekeleffekte sind eine angenehme Abwechslung zum sonstigen CGI-Einerlei. Low Budget muss eben nicht immer auch gleich billig bedeuten.

                • 6

                  Atmosphärisch und spannungstechnisch macht der Film vieles richtig. Die Räume und Gänge im Krankenhaus werden gekonnt klaustrophobisch in Szene gesetzt. Auch die unheimlichen Figuren strahlen eine hohe Bedrohung aus und die fortschreitende Symbiose erinnert an Get Out. Wenn es etwas auszusetzen gibt, ist es die durch die Symbiose lächerlich geratene Lebensform sowie die übertriebene phantasievolle Darstellung. Die Gänge erinnerten mich ein wenig an See no Evil 2, der böse Dr. an den Bösen von Sunshine, die Symbiose samt Kokon an Get Out, und ein bisschen musste ich an Cure for Wellness und Let us Prey denken. Trotz seiner Schwächen war der Film kein absoluter Reinfall.

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                  • 1 .5

                    Man möchte wissen , warum manche Filmfiguren plötzlich durchdrehen .
                    Was ist das für eine Kreatur die umhergeht ? Warum sind diese weißgekleideten Kultisten überall dort draußen ? So baut der Film seine Spannung auf ...und lässt einen mit offenen Fragen und wenig überzeugenden Erklärungen zurück . Das kann ich überhaupt nicht leiden . So ein Drehbuch ohne Sinn könnte wohl fast jeder hinbekommen . Ärgerlich !!!

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                    • 6

                      Gehirn aus ... und Monster los :)

                      • 6 .5

                        Daniel Carter, ein Sheriff im Nirgendwo, gabelt einen verletzten Mann auf und bringt ihn in ein abgelegenes Krankenhaus. Carter denkt sich nichts groß dabei, bis einer der Krankenschwestern einen Patienten mit einer Schere ersticht und auch auf Carter los geht. Vermummte Gestalten umzingeln das Krankenhaus und seltsame Kreaturen machen die dunklen Gänge unsicher. Was passiert nur und was weiß der verletzte Mann über diese ganze Sache?

                        The Void hat sowohl riesige Stärken, als auch ziemliche Schwächen. Eine der Schwächen wäre zum Beispiel die verworrene Story. Die Idee selbst ist im Grunde gar nicht so schlecht und vielversprechend. Doch leider hapert es hier bei der Überlieferung. Viele wichtige Details werden dem Zuschauer nebenbei zugeworfen, ohne groß Wert darauf zu legen. Es werden Fragen nie richtig beantwortet, alles bleibt immer ein wenig im Dunkeln. Es macht natürlich Spaß genauso ahnungslos zu sein wie die Protagonisten. Allerdings nervt es, wenn man am Ende mit einem Fragezeichen im Gesicht vor der Glotze sitzt. Trotzdem ist Spannung vorhanden und zieht sich auch durch den ganzen Film. Gegen Ende wird es etwas flau, wenn "alles" aufgedeckt wird, aber der Film wird nicht langweilig.
                        Dazu schlängeln sich hier und da einige Logiklöcher, hölzerne Dialoge und Schauspieler, die nur so lala sind durch das komplette Geschehen.

                        Allerdings sind die Effekte unglaublich gut gemacht! Es handelt sich hier hauptsächlich um Monsterplatter mit schicken Bodyhorrorelementen. Komplett alle Effekte wurden per Hand gemacht und das sieht man auch. Die Monster sind cool designt und sehen teilweise wirklich widerlich abstoßend aus. Überall trieft Blut, Gedärme fliegen durch die Luft oder Schädel werden zertrümmert. Ich wundere mich hier tatsächlich über FSK 16, da The Void doch ganz schon heftig ist (und ja, das Teil ist ungeschnitten!).
                        Außerdem ist die Atmosphäre wirklich super. Die dunklen Gänge, das flackernde Licht und dieser höllenartige Keller machen einfach das komplette Ding. Alles in Allem wurde ich an Silent Hill, The Thing und ein wenig an H. P. Lovecraft erinnert und das macht tatsächlich Spaß.
                        The Void punktet mit genialen Effekten, viel Splatter und guter Atmosphäre. Doch leider leidet der Rest ziemlich. Die Story ist OK, lässt aber viele Fragen offen und die Logiklöcher nerven hier und da. Wer allerdings auf kultige, übernatürliche Splatterorgien steht, sollte The Void eine Chance geben. Für Lowbudget ist er wirklich nicht schlecht!

                        Fazit:
                        Splatter, Monster, ein böser Kult, Tentakel! Was braucht man mehr? Ein spaßiger Monstersplatter im B-Movie Gewand. Macht für einen Abend auf jeden Fall Spaß.
                        6 1/2 Pfotenabdrücke für die arme Kim im Schrank!

                        • 3

                          Echt nicht gut, leider. Der Film fängt schon verwirrend an und machte dadurch schon einen schlechten Eindruck auf mich.

                          Erst sieht man wie ein paar Leute jemanden umbringen, dann gabelt ein Cop einen verletzten Mann auf, weiter geht es mit einem Mutanten im Krankenhaus und dann...naja irgendwas anderes. Ich habe da echt den Faden verloren, worum es denn nun geht.

                          Entweder gibt es da einen tieferen Sinn, den ich nicht verstehe, oder da hat der Autor wirklich nur einen Mix aus allen bekannten Horrorfilmen schaffen wollen.
                          Das dies nicht gelungen ist, steht außer Frage.

                          Ebenso schlecht fand ich die "Schauspieler", welche wirklich auf dem Niveau vom Nachmittags RTL Programm sind. Als das erste Monster auftaucht wirkt die Szene, aufgrund ihres Gesichtskirmes, einfach nur lächerlich. Auch Bildtechnisch sieht man dem Film an, dass es ein Low Budget Film ist, man könnte sogar meinen, dass alles mit einer Handykamera gefilmt wurde.

                          Ganz klar: keine Empfehlung

                          • 2 .5

                            Was sehr stark und vielversprechend anfängt, entwickelt sich später zu einer gequirlten Scheiße. Man versucht hier mit Splatter-Monster-Horror die Zuschauer zu überzeugen aber auf die Handlung wird überhaupt nicht eingegangen, was ich ziemlich Schade finde. Der Schluss aber auch die gesamte Handlung ist ein rießengroßes Fragezeichen. Für den Anfang gibt es 2,5 Gnadenpunkte.

                            • 6 .5

                              Kosmisch eskalierende Ekelparade irgendwo zwischen Carpenter und Lovecraft. "The Void" kann man sich definitiv mal geben. Netter Streifen!

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                              • 3

                                Mit einem Schmunzeln im Gesicht registrierte ich als erstes, dass der Schauspieler Aaron Poole unfassbare Ähnlichkeit mit Aaron Paul hat. Name und Aussehen liegen extrem dicht beieinander.

                                Nach 1,5 Stunden musste man mir mein erstarrtes Grinsen allerdings aus dem Gesicht meißeln. Ein Tentakel bewehrter, Schleim um sich spritzender, dreckig handgemachter Flackerlicht Albtraum aus HELLRAISER, DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT und SILENT HILL, der einen erst einmal völlig verstört zur Lillifee-Kuscheldecke greifen lässt. Brrr … leider so gar nicht mein Film, obwohl sich hier der geneigte Hellraiser-Zenobit sicherlich heimisch fühlen wird . . .

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                                • 4 .5

                                  Der Low-Budget-Film "The Void" wirkt an allen Ecken und Enden wie ein Fan-Projekt zweier 80er-Jahre-Horrorfilm-Nerds, die u.a. Stuart Gordon, John Carpenter sowie die Geschichten von H. P. Lovecraft vergöttern. Dementsprechend wundert es nicht, dass dieses Herzensprojekt über ein Crowdfunding realisiert wurde.

                                  Wie seine großen Vorbilder lebt auch "The Void" von wunderbar handgemachten Effekten, d.h. seltsamen Mutationen, schleimigen Ergüssen und hervorschießenden Tentakeln. Das Creature Design ist trotz des geringen Budgets ein Hochgenuss, auch wenn vieles notgedrungen nur im Dunklen gezeigt wird oder mit hektischen Umschnitten und wenig zeigenden Kameraeinstellungen verschleiert wurde.

                                  Doch bereits hier endet der Lobgesang, denn die restliche Produktion des Films, namentlich Schauspielleistungen und Drehbuch taugen wenig bis gar nichts. Ungünstigerweise profitiert "The Void" als Hommage eben nicht vom unfreiwillig-freiwilligen Trash-Charme der 80er und erzählt seine wild zusammenkonstruierte Geschichte auch noch überwiegend ernst in düsteren Bildern.

                                  Denn wenn die zusammengewürfelte Gruppe um Polizist Daniel Carter sich im Krankenhaus verschanzen muss, weil das Gebäude von bewaffneten Sektenmitgliedern in weißen Kutten umstellt ist, dann beschwört "The Void" ein apokalyptisches Kammerspiel, das dem Zuschauer ebenso wie den Figuren die Kehle zuschnürt. Dass diese beklemmende Atmosphäre allerdings die Basis für einen hanebüchenen Plot um transzendente Allmachtsfantasien bildet, ist im Folgenden kaum noch zu ertragen. Denn "The Void" garniert seine Enthüllungen mit einer peinlichen Bedeutungsschwere, die durch sinnlose Pseudoweisheiten und Kalendersprüche transportiert wird. Hierdurch zerfällt der Film stark in zwei Teile und liefert nach einem mysteriösen und enorm suspenselastigen Auftakt ein wildes Erklärbärfestival abstrusester Einfälle. Es ist diese verkopfte Bemühtheit um Sinnhaftigkeit, die "The Void" mit jeder weiteren Minute zu einem Ärgernis werden lässt.

                                  Zudem bleibt der Zugang zu den Figuren bis zuletzt verstellt, sodass die aus vielen Horrorfilmen bekannten "gesichtslosen Niemande" im Gewaltreigen verheizt werden. Besonders negativ fällt in diesem Zusammenhang auf, dass die Macher nicht mal auf die Verbindung zwischen Daniel und Allison setzen, die einst ein Liebespaar waren, aber sich nach einem Schicksalsschlag entfremdet haben. Doch auch diese einfache emotionale Bindung des Zuschauers an ein Liebespaar verläuft im Sande, weil Allison für längere Zeit aus dem Hauptgeschehen entrückt wird.

                                  Letztlich scheint es in diesem unselbstständigen Zitatemischmasch geradezu konsequent, dass mit der Schlusseinstellung noch deutlich das Ende von Fulcis "Über dem Jenseits" kopiert wird. Alles in allem taugt "The Void" unter Horrorfans wohl nur als Trinkspiel - man trinkt einfach jedes Mal, wenn ein Film direkt oder im weiteren Sinne zitiert wird. Denn nette Effekte allein ergeben noch keinen guten Horrorfilm.

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                                  • 4 .5

                                    Horrormischmasch der unbekömmlicheren Sorte..
                                    Löblich sind die handgemachten Effekte, nur leider kann man viele nicht so wirklich gut erkennen, da der Schnitt dieses Films katastrophal ist. Habe mich an einigen Stellen gefragt, ob der auf Amazon geschnitten ist..scheint aber nicht so..

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                                    • 1

                                      Das schafft so schnell kein anderer Film.....

                                      Beginnt extrem spannend, nach 15 Minuten nur noch Mist, der sich bis zum Ende zieht!

                                      Sehr viele Logiklöcher wie zb:
                                      Holen wir schnell die Pumpgun aus dem Auto ( er hatte zwar eine Waffe die er den Trooper gegeben hat, auch dieser hat eine ). Hey, es ist doch viel interessanter zum Auto zu laufen und sich in Gefahr zu begeben, als die Waffen zu nehmen die 2 Meter neben einen sind.

                                      Die Monster sehen so aus, als hätten diese Kinder Designt und auch geformt.

                                      Die Dialoge sind genauso mies, wie die Darsteller selbst.

                                      Und als könnte man das alles nicht übertrumpfen, gibt es noch ein beschisseneres Ende.

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                                      • 3 .5
                                        Eneb 13.08.2017, 22:25 Geändert 13.08.2017, 22:26

                                        Nette Effekte, mies erzählte Story, miese Figuren. Zusammengekocht auf 20 Minuten, vermutlich zu ertragen. Der Rest ist traurige Zeitvergeudung.

                                        • 2

                                          Riesen Haufen zusmamenhanglose ScheiBe

                                          • 5

                                            Fängt eigentlich ziemlich spannend an. Driftet aber ab der Hälfte ins völlig Abstruse ab. Schade.

                                            • 5

                                              Die nette Grundidee, dass ein religiöser Kult ein Krankenhaus belagert, wird hier leider durch eine komplett konfuse Geschichte und unglaubwürdige Charaktere zunichte gemacht. Die ordentlichen Body-Horror-Effekte haben mir zwar gefallen und mich an John Carpenter und David Cronenberg erinnert, doch um dessen Klasse zu erreichen, fehlt es hier einfach arg an Spannung.

                                              • 7 .5

                                                Inhaltlich eine urgewaltige B-Movie-Mischung aus The Thing, Assault on Precinct 13, Night Of The Living Dead, Re-Animator, Rosemary's Baby, The Village und dem Lovecraft-Universum inmitten eines Strobolichts moderner Horrorgames, die einem mit dem Kabelbinder die Gurgel zuschnüren, gestaltet ihren hilflosen Weg durch die Horrorlandschaft ohne dabei in Metaebenen aufzusteigen wie ein Cabin In The Woods.
                                                Dem unverdunkelten Anschein nach scheint das Regisseur-Duo Steven Kostanski und Jeremy Gillespie das Beste aus den letzten 30-40 Horrorjahren aus ihren Gedächtnissen direkt in diesen Film extrahiert zu haben und The Void erinnert dabei schon in den ersten 20min an skrupellose modern classics wie Kill List, die ihren harten Daumen in die offenen Augen des Zuschauers drücken.
                                                Dabei muss das Szenario nicht mal realistisch sein, die Spannungskurve gleicht einem Ritt auf der Achterbahn, einer Achterbahn die in die für die Menschheit unbekannte kosmische Dunkelheit führt.
                                                Ein mathematisches Dreieck, das teuflische Pentagram menschlich-wissenschaftlicher Erkenntnis mit dem ehrfürchtigen Blick auf parasitäre Aliens, an die man erst glauben wird, wenn man sie sieht.
                                                Und obwohl The Void die gleiche konventionelle Erzählstruktur aufweist mit den selben Hollywoodklischees, die man in modernen Horrorfilmen nun mal zwangsläufig antrifft, bleibt der künstlerische Anspruch, den dieses Genrewechselnde Psychogramm ausstrahlt, unverkennbar und stilisiert ein Krankenhaus zu einem veränderlichen Ort satanischer Riten herauf, auf das der Antichrist über eine Welt der Sünde regieren wird und die Menschheit jenem Urteil zugeführt wird, das ihr zusteht.
                                                Krüppelige Gedärme winden sich um meinen Körper und ich spüre das Wachsen der Tumore, die durch meinen Krebskonsum und die 300 Kippen am Tag weiter zum Geschwür eines natürlichen Organismus werden, den Lovecraft in seinen Fantasien schon immer durch eine höhere Instanz, eine höhere Macht, beeinflusst sah, bis der Mensch an seinen eigenen Gedanken oder gleich an der Konfrontation mit der bestialischen Wahrheit, die vor den ungläubigen Augen der ach so intelligenten humanoiden Spezies langsam hinter dem roten Vorhang hervortrat, in die dunkelsten Katakomben des eigenen Verstandes herunter gezogen wird und fortan nie wieder Tageslicht erblickt und irgendwann oder doch ganz schnell an der Finsternis erstickt.
                                                Die schleimigen Tentakel haben sich um meine Kehle gelegt und der nebulöse Schleier, der sich vor meinen Augen bildet, erinnert an Harry Potter Geschichten, doch worin wir uns gerade befinden, das ist die unumstößliche Wahrheit, mit der auch Filme wie Scream das Genre revolutionierten.
                                                Zugegeben, mit dem Unterschied, dass The Void teilweise echt billig aussieht, was gar nicht schlimm ist, denn so ein Vorhaben wird nun mal ungern produziert und Crowdfunding ist mühselig. Doch genau hier sieht man wie es funktionieren kann.
                                                Die Ambitionen waren groß und The Void ist mit ähnlichem Trashcharme versehen wie ein John dies at the End, gerade deshalb verzeiht man ihm seine Fehler.
                                                Der gut portionierte Gore steigt fast schon in Savini-Höhen auf und wer The Thing mochte, wird an The Void seinen Spaß haben, zumindest wenn er bei begrenztem Budget ein bis zwei Augen zudrücken kann.
                                                Für mich eine kleine Überraschung im Genre und ein Wink mit dem Stranger Things Zaunpfahl.

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                                                  Da wollte man es dem Horror-Fan wohl besonders leicht machen, diesen Film zu mögen. Ein Belagerungsszenario, welches an "Assault" erinnert, Metamorphosen, die an "Hellraiser" und "The Thing" gemahnen und ein nicht erst seit "Stranger Things" und Adam Wingard wieder populär gewordener Synthie-Soundtrack, der ebenso von Carpenter hätte stammen können. So ist und bleibt "The Void" über weite Strecken ein Abhaken von 80er-Horror-Konventionen.
                                                  Nichtsdestoweniger ist "The Void" eine überaus spaßige wie nostalgische Angelegenheit und bietet handgemachten Horror, wie es ihn kaum noch zu sehen gibt.

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                                                    Woa, „The Void“ sieht geil aus. Kein Wunder, denn das Regisseure-Paar Jeremy Gillespie, Steven Kostanski ist eigentlich „hauptberuflich“ zuständig für Make-Up und Effekte bei Blockbustern wie „Suicide Squad“, „Pacific Rim“ oder „Crimson Peak“. Bildkompositionen, Sounddesign, handgemachte Effekte – kurz, die Ästhetik macht „The Void“ unbedingt sehenswert. Was der Streifen an Eye-Candy bietet, fehlt aber an Originalität. Es reicht halt selten, ein bisschen „Hellraiser“-Thematik, einen Hauch „Assault on Precinct 13“-Klaustrophobie und reichlich „The Thing“-Body-Horror durch den Fleischwolf zu drehen. Oder etwa doch? Es kommt auf den Blickwinkel drauf an. Wenn der Zuschauer „The Void“ als Hommage durchgehen lässt, sind Plagiatsvorwürfe nämlich völlig piep-egal, klauen die Herren Gillespie/Kostanksi beherzt an den richtigen Stellen der Filmgeschichte und verstecken dabei auch ihre tiefe Verwurzelung im „Astron-6“-Nerd-Kollektiv („Father’s Day“ und dem grandiosen „The Editor“) zu keiner Sekunde. We like.