Three Billboards Outside Ebbing, Missouri - Kritik

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

US/GB · 2017 · Laufzeit 116 Minuten · FSK 12 · Drama, Kriminalfilm, Komödie · Kinostart
Du
  • 8

    Da wo Martin McDonagh drauf steht, ist auch Martin McDonagh drin. Ich liebe diesen schwarzen Humor in seinen Filmen, jeder seiner Filme hat mich bisher abgeholt, so auch dieser.
    Tolles Schauspielensemble, die sich wundervoll ergänzen und deshalb auch verdient mit den Oscars belohnt wurden. Sam Rockwell war eine absolute Wucht, aber er spielt seine Rollen immer mit viel Überzeugung.
    Bitte weiter so !!!!

    2
    • 8

      THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI ist so angenehm wie ein in Luftpolsterfolie gewickelter pechschwarzer Ziegelstein, der dir mit Anlauf punktgenau in die Fresse geschmettert wird. Es tut weh, könnte aber noch viel schlimmer sein.

      Und mit einem zahnlos blutigen Lächeln kollabierst du Richtung Dunkelheit, während dein letzter Gedanke "Fuck, dass war es wert" ein letztes Mal deine Mundwinkel nach oben schiebt.

      Ausgezeichnet . . .

      11
      • 4 .5

        Ich fand den Film weder tiefgründig noch lustig, geschweige denn originell. Vielleicht habe ich ihn auch einfach nicht verstanden.

        • 9

          Der bissige Kommentar zu der verrohenden Seele der Vereinigten Staaten. Der Film thematisiert gekonnt die menschliche Angst vor Missbrauch, vor Fremden, vor der Bedeutungslosigkeit eingebettet in die Suche nach Gerechtigkeit einer verzweifelten Mutter. Dabei katapultiert er mal eben das vermeintlich zivilisierte und globalisierte Amerika in den Wilden Westen zurück, wenn Selbstjustiz mit Gewehren gesucht wird, Farbige wortlos einstecken müssen und der Sheriff den Unruhestifter aus dem Fenster schmeisst. Alkohol, Armut und veraltete Weltanschauungen schweben die ganze Zeit über der Handlung und dem kleinen Städtchen Ebbing, welches so von der Außenwelt vergessen und verwahrlost scheint, dass es genau in die Zielgruppe einer Trump-Rede passt. Die schreckliche Tat, welche schon vor Filmhandlung passierte, ist da nur der Stoß, welcher eine üble Verkettung von Ereignissen nach sich zieht. Beispielsweise das glanzpolierte Image amerikanischer Kriegshelden sowie das Bild des stoisch rassistischen Hillbillies, der seine Meinung eh nie ändern wird, werden dabei elegant über den Haufen geworfen. Großartiger Film.

          9
          • 8
            GetarnteKatze 21.11.2018, 11:43 Geändert 21.11.2018, 11:45

            “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” begleitet eine Frau bei ihrer Kampagne gegen die Führung der örtlichen Polizei. Ihr Ziel ist es, die Polizei zur genaueren Untersuchung am Mordfall ihrer Tochter zu animieren. Nach und nach verliert sie sich in einen aus Verzweiflung und Ohnmacht geborenen Zynismus und eckt damit bei allen Menschen in ihrem Umfeld an.
            Viel Negatives kann man diesem starken Drama nicht anlasten. Die Dialoge sind geschliffen und wirken an einigen Stellen schon fast zu glatt. Die Faszination des Regisseurs mit Kleinwüchsigen kommt merkwürdigerweise auch in diesem Film zum Ausdruck. Insgesamt hat der Film etwas cohen-haftes, aber vielleicht wird dieser Eindruck auch nur durch die Hauptdarstellerin erweckt. Definitiv sehenswert.

            5
            • 8 .5

              Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt habe auch ich mir mal „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ angesehen. Meine Erwartungen waren schon recht hoch, doch für einen Film wie diesen, muss man einfach in der richtigen Stimmung sein. Ich wurde keineswegs enttäuscht. Martin McDonagh kann einen weiteren, echt starken Film zu seiner Filmographie hinzuzählen.

              Wir steigen eigentlich mitten ins Geschehen ein. Mildred sieht auf einer einsamen Landstraße drei unbenutzte Werbetafeln und will diese mieten. Wofür erfahren wir erst danach, denn ihre Tochter wurde vor sieben Monaten vergewaltigt und ermordet. Die örtliche Polizei hat sich Mildreds Auffassung nach nicht genügend um den Fall gekümmert, weil kein Täter gefunden wurde, also nutzt sie die Werbetafeln um diese zu provozieren. Was sich daraus entwickeln soll, kann Mildred anfangs allerdings noch nicht ahnen. Und ich finde, dass man mehr auch gar nicht über die Handlung wissen sollte, denn so wirklich vorhersehbar ist das nicht. Es geht nicht einzig und allein um die Werbetafeln und die Ermordung der Tochter, sondern auch um weitere Einzelschicksale, aber alles wurde ordentlich miteinander verwoben. Da geht es um Themen wie Schuld, Sühne und Selbstjustiz, Themen die Martin McDonagh scheinbar echt liegen und er hat daraus ein ziemlich starkes Drehbuch entwickelt, welches schon einen gewissen Anspruch mit sich bringt. Mir hat der Stil einfach gut gefallen und die reduzierte Art, die sich einfach auf das Geschichtenerzählen konzentriert, passt hier wunderbar.

              Ich mag McDonaghs Stil einfach und schon mit „Brügge sehen... und sterben?“ hat der Mann mein Herz damals erobert. So ganz kommt er an dieses (meiner Meinung nach) Meisterwerk nicht heran, aber seine Handschrift ist doch unverkennbar. So lebt auch „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ am ehesten von seiner Stimmung und diese ist einfach toll. Da gibt es eine ganze menge Drama zu sehen, welches schon fast an das Melodram heranreicht, weil es zwischenzeitlich einfach melancholisch zur Sache geht. Eine bedrückende Schwere und Dramatik liegen in der Luft, nur damit im nächsten Moment ein schwarzhumoriger Gag herausposaunt werden darf. Das beißt sich hier in keinster Weise, weil es bei McDonagh einfach so authentisch und glaubwürdig wirkt. Ein bisschen Rachethriller ist auch noch enthalten, aber insgesamt dominiert das ruhige Drama und dieses alleine ist schon facettenreich genug. Von schwermütiger Stimmung bis hin zu warmherzigen Szenen ist da alles enthalten und mir gefiel diese Atmosphäre hervorragend. McDonagh inszeniert das stets passend, ohne viel Tamtam, was hier einfach die ideale Herangehensweise ist. So lebt sein Film von den Figuren, ihren Dialogen und den Schicksalen. So etwas wie Action oder Spannung braucht so ein Werk gar nicht, es geht auch so stets unterhaltsam zur Sache. Herrlich wie kurzweilig doch zwei Stunden Laufzeit sein können.

              Doch das Ganze kann natürlich auch deshalb nur so gut funktionieren, weil sich McDonagh auf seine echt starken Darsteller verlassen kann. Frances McDormand ist sowieso stets ein Garant für tolle Leistungen und nichts geringeres liefert sie hier ab. Allerdings wird ihr gerne mal die Schau gestohlen von Sam Rockwell, der hier eine echte Schlüsselrolle spielt und das echt stark macht. Über Woody Harrelson freue ich mich natürlich auch immer, selbst wenn seine Rolle leider etwas kleiner ausgefallen ist. In kleineren Nebenrollen überzeugen z.B. Peter Dinklage und John Hawkes. Die Figurenzeichnung hat mir sehr gut gefallen, denn McDonagh hat einfach das Gespür für authentische Charaktere. Das Schöne an „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ ist, dass selbst die Arschlochfiguren noch ihr Profil erhalten, welches sie menschlich macht. Hier wird niemand einfach so verurteilt für das, was er ist. Dumme Entscheidungen und Fehler gehören eben mit zum Leben dazu und da dürfen die Charaktere Ecken und Kanten besitzen.

              Fazit: „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ hat mir echt sehr gut gefallen, aber das wird sicherlich nicht jedem so ergehen. Das sehr offene Ende wird manche eher ratlos hinterlassen, wobei ich es als passend empfand. Auch muss man die sehr ruhige, völlig unspektakuläre Art mögen, denn Action oder Spannung gibt es hier fast gar nicht. Dafür aber eine glaubwürdige Geschichte, die sowohl dramatisch, bitter, wie auch schön und humorvoll ist. McDonagh ist der ideale Mann, um all diese Facetten in der Stimmung unterzubringen. Herausgekommen ist ein zuweilen recht schwermütiges Drama, welches trotzdem warmherzig erscheint, mit tollen Figuren dient und die passende Inszenierung besitzt. Nichtmal auf etwas Härte muss man verzichten, was die Freigabe ab 12 Jahren für mich leicht fragwürdig macht, aber da es doch eher anspruchsvoll zur Sache geht, ist das wohl in Ordnung. Und zu guter Letzt ist „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ wunderbar gespielt. Ein sehr empfehlenswerter Film!

              6
              • 10

                [...] In der auf Zielgruppen angepassten Filmlandschaft ist „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ eine Erleuchtung für alle Kinoliebhaber. Endlich riskiert ein Filmteam wieder etwas, beweist cleveren Witz und zeigt, dass die Rollen mehr sein können als gut oder böse. Es ist eine Erlösung vom wirtschaftlichen Kalkül der Filmindustrie, die ihr unbedingt sehen müsst! [...]

                • 5

                  Der Film ist in allen Kategorien leider nur Durchschnitt, die Story auf "Indiefilm" getrimmt und ziemlich zusammengewürfelt. Frances McDormand schleicht mit zwei (höchstens drei!) Gesichtsausdrücken durch den Film und heimst damit den zweiten Oscar ihrer Karriere ein. Verdient hätte ihn eher Sheriff Bill Willoughby - also know in real life as Woody Harrelson - super Performance eines Ausnahmeschauspielers.

                  Der Zuschauer wird das schale Gefühl nicht los, hier wird auf Biegen und Brechen eine #MeToo-Figur in Form von Mildred Hayes geschaffen, die den ganzen Film tragen muss. Würde funktionieren, würde das Drehbuch mitspielen. Dem ist leider nicht so, und so versinkt leider alles so im eher anstrengenden Mittelmaß. Und wo Salz und Pfeffer fehlt, wird mit Klischees nachgeholfen.

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                  • 7 .5

                    Schade, hätte zu gern noch das Gesicht des Idaho-Mistkerls gesehen,wenn sie vor seiner Türe stehen.

                    2
                    • 8
                      Mr.Sandwich 04.10.2018, 12:30 Geändert 04.10.2018, 12:31

                      Was für ein Drehbuch! Ich danke für alle die an den Film mitgearbeitet haben. Selten sah man so einen witzigen und tragischen film mit so einen schweren Thema dass nicht ins depression oder gewaltorgie mündete. Einfach nur Too

                      • 8
                        Askur 03.10.2018, 17:06 Geändert 04.10.2018, 21:03

                        Eine starke, aber gealterte und daher nicht attraktive Frau (the female Willem Dafoe?) mit Tiefe als Hauptrolle - eigentlich einen Lobpreis gewisser progressiver Lager wert. Hört man aber nichts von. Schade, denn dies ist ein wirklich gut erzählter Film mit guten Charakteren, überzeugenden Emotionen und kleinen Überraschungen. Der Film hat zudem Spannung und Humor.
                        Immer bemängel ich das Drehbuch, aber dieses Mal nicht. Ein unerwarteter Genuss.

                        • 6 .5

                          Ruhig + sehenswert, wenn auch mit vorhersehbarer Handlung.

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                          • 9

                            Genre: Drama gespickt mit (schwarzem) Humor

                            Bei diesem Film ist die Genre-Einordnung besonders wichtig, denn wer hier eine reine schwarze Komödie erwartet, wird Opfer seiner falschen Erwartungshaltung:
                            Sowohl Mildred Hayes als auch Officer Dixon stellen verletzte Seelen dar, die ihrer Umwelt mit Wut, Zorn und Gewalt begegnen. Der Film zeigt dabei eindrucksvoll, dass in diesen Emotionen keine Kraft liegt, sondern dass sie den Menschen zerfressen können. Mehr Wut und Gewalt führen nur zu noch mehr Gewalt.

                            Wir werden mit dieser Erkenntnis jedoch nicht allein gelassen, denn der Film präsentiert uns auch eine Lösung, ein Heilmittel für seine Protagonisten: Menschlichkeit, Vergebung und Liebe lösen Veränderungen in Mildred und Dixon aus. Wir sehen, dass dazu manchmal schon das Reichen eines Glases Orangensaft entscheidend beitragen kann. Trotz des scheinbar offenen Endes kann man sich sicher sein, dass wir hier zwei Menschen zusammen im Auto sehen, die sich verändert haben und mit Sicherheit von ihrem finsteren Vorhaben ablassen werden.

                            Insgesamt ist Three Billboards Outside Ebbing, Missouri ein zutiefst humanistischer Film, bei dem man lachen und weinen kann und man manchmal nicht genau weiß, welche der beiden Emotionen nun angebracht wäre.

                            Martin McDonaghs Songauswahl (generell großartig in all' seinen Filmen) trägt entscheidend zur emotionalen Wucht einiger Szenen bei (Monsters of Folk - "His master's voice", Townes Van Zandt - "Buckskin Stallion Blues" und vor allem Renée Fleming - "Last Rose of Summer").

                            Die Darsteller sind über jeden Zweifel erhaben, und die Oscars für Frances McDormand und Sam Rockwell sind absolut verdient.

                            Ähnliche Filme sind leider fast nicht zu finden, am ehesten noch bei Martin McDonagh selbst mit seinem ersten Langfilm "Brügge sehen... und sterben?", bei dem jedoch eher die komödiantische Linie überwiegt.
                            Ansonsten kann ich nur jedem, der nach einer Mischung aus einer Menge schwarzem, absurdem Humor und einem Hauch Drama, Melancholie und Thrillerelementen sucht, den dänischen Film "Flickering Lights" empfehlen .

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                            • 6 .5
                              robertlitz 08.09.2018, 16:53 Geändert 15.09.2018, 19:42

                              toller Cast, unausgereifte Story ohne tieferen Sinn, nicht nachvollziehbare Handlungen am laufenden Band, überbewertet

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                              • 6
                                Adventpuss 03.09.2018, 14:30 Geändert 17.09.2018, 10:46

                                Vielleicht habe ich keine Ahnung was ein guter Film ist, oder ich habe generell meine Probleme mit oscarprämierten Werken. Für mich war "Three Billboards outside Ebbing, Missouri" nicht viel mehr als Schall und Rauch. Weder besonders herzzereißend, vielleicht ein wenig gesellschaftskritisch aber er kommt nicht auf den Punkt. Was will mir der Film eigentlich sagen? Vieles was in dem Film passiert, ergibt für mich wenig Sinn. Gut dargestellt -oscarreif? Ist die Frage.
                                Fazit: Hat mich nicht überzeugt und als Oscarfilm auch enttäuscht.

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                                • 8 .5

                                  Three Billboards Outside Ebbing, Missouri war letztes Jahr der ganz grosse Gewinner bei allen gängigen Preisverleihungen.
                                  Und das vollkommen zu Recht!
                                  Auf eine sehr merkwürdige Art unterhält dieser eigentümliche Mix aus Drama und Komödie verdammt gut, und funktioniert ebenfalls in beiden Bereichen,
                                  ohne dass es irgendwie unpassend wirkt.
                                  Angesichts der heiklen Themen die der Film bedient ist dieser Spagat wirklich eine Meisterleistung.
                                  Vielleicht liegt es daran dass Regisseur Martin McDonagh auch für das Drehbuch verantwotlich war, und er somit ganz genau wusste in welche Richtung der Film gehen soll.
                                  Aber natürlich trägt auch das super (mega) Gespann
                                  McDormand/Rockwell/Harrelson, die postwendend alle drei für den Oscar nominiert wurden, zur nötigen Grundstimmung des Films bei.
                                  Ohne diese tollen Schauspieler wäre der Film nicht das geworden was er jetzt ist,
                                  ein kleines Filmjuwel!
                                  Natürlich muss man ganz klar sagen dass hier McDormand die Buxe an hat,
                                  und alle männlichen Darsteller, sind sie noch so gut, mühelos an die Wand spielt.
                                  Sie ist es dann auch, die trotz (oder wegen) all ihrer Wut und Verbitterung
                                  die meisten "Lacher" auf ihrer Seite hat.
                                  Es ist teilweise wirklich herrlich wie sie ihre Widersacher mit ihrer Schnodderschnauze, und teilweise drastischeren Mitteln das fürchten lehrt.
                                  Aber auch Sam Rockwell, als etwas unterbelichtestes Muttersöhnchen mit Hang zur übertriebenen Gewalt ist eine wahre Wucht.
                                  Dagegen fällt der eigendlich immer grandiose Woody Harrelson als netter Dorfsheriff etwas handzahm aus.
                                  Das schöne (wenn man das wort hier benutzen darf) an "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" ist, das es hier zwar erstmal sehr viel schwarz und weiss gibt,
                                  sich diese Farben im Laufe des Films, und mit tieferen Einblicken in alle Charaktere,
                                  mehr und mehr in unterschiedliche Grautöne verfärben.
                                  Mit Ausnahme des Täters gibt es keinen guten und keinen bösen.
                                  Ein wirklich toller Film!

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                                  • 10

                                    Oscar, Bafta, Golden Globe, SAG Award . . . Was haben sie gemeinsam? Wurden alle (zurecht) von Frances abgestaubt.

                                    Herrlich ehrliche Dialoge, eingepackt in verständlichen Gefühlen des Menschen, die nicht nur immer aus Sonnenschein bestehen.

                                    Unscheinbare Menschen, welche ihre Autorität in der Gewalt suchen und sich damit am meisten schaden.

                                    Ein Film, der nicht mit CGI beeindrucken möchte. Keine kostümierten Männer/Frauen, die die Augen des Publikums auf den Bildschirm halten sollen.

                                    Der Film spielt mit Ehrlichkeit, will auf wichtige Themen aufmerksam machen, die nach Jahren immer noch in der Gesellschaft herumschweifen (und vermutlich nie enden werden).

                                    Und das ist ihm, meiner Meinung nach, wirklich gut gelungen.

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                                    • 9

                                      Gottseidank habe ich entdeckt, dass der Film im kleinen Dorf-Kino um die Ecke läuft. Also kurzerhand die Freundin geschnappt und ab in die altmodischen aber tierisch gemütlichen Kino-Sessel. Bein-Freiheit, frisches Popcorn und Nostalgie, check.

                                      Was soll ich sagen… Toller Film. Ein Lehrstück über Empathie, Menschlichkeit und den Blick hinter die Fassade. Unaufgeregt inszeniert und einfach genial gespielt von allen Protagonisten. Die Dialoge sorgen für einige Lacher, allerdings bleiben die einem meist gleich wieder im Halse stecken, wenn man merkt welche Verzweifelung hinter vielen Aussagen und dem Verhalten der Menschen steckt. Gerade, wenn die Grenze zwischen Kaltschnäuzigkeit und Verletzlichkeit überschritten wird, hat der Film seine starken Momente.
                                      Meine Lieblingsszene ist allerdings die Unterhaltung mit dem Pfarrer. :) Auch die Briefe vom Sherriff haben jedesmal für ein Schmunzeln mit einer Träne im Auge gesorgt.

                                      Die Höchstnote möchte ich hier nicht vergeben, da ich Sam Rockwell als Dixon teilweise etwas drüber fand, und die Geschichte oft etwas auf der Stelle tritt. Trotzdem sollte man diesen Film unbedingt gesehen haben.

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                                      • 6 .5

                                        Ein guter Film für zwischendurch. Er unterhaltet gut und wird nie langweilig.
                                        Ansonsten eine sehr klischeehafte Story, wie zum Beispiel, das die Schwarzen von den Polizisten bedrückt werden.
                                        Alle Schauspieler liefern eine perfekte Performance.
                                        Der Film setzt die Prioritäten meiner Meinung nach zu viel auf Moral.

                                        Ich kann mir an keiner Szene erinnern die mich wirklich gepackt hat, wie zum Beispiel bei der Pate die Eröffnungsszene.
                                        Ich finde ein richtig guter Film sollte ein Paar sehr starke Szenen enthalten, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Und in diesem Film gab es nicht mal eine Szene, die im Kopf hängen bleibt.

                                        Guter Film für zwischendurch, nichts besonderes.

                                        • 8 .5

                                          Geniale Dialoge, interessante Handlung, unglaublich gute Darsteller - insgesamt ein richtig starker Film!

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                                          • 9

                                            Muss mich den Lobeshymnen anschließen........Ganz starker Streifen !!!!!!

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                                            • Story: 2
                                              Charaktere: 2
                                              Technik: 1,5
                                              Musik: 1,5
                                              Gesamtkomposition: 2
                                              _________________________________________________________________________________
                                              Fazit: Ein Film der sich durch speziellen Humor abhebt und durch vulgäre und gewalttätige Akteure die etwas andere Seite des Menschseins beleuchtet.
                                              9/10

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                                              • 8 .5

                                                Man war der Gut! Der beste Film den ich in den letzten Monaten gesehen habe. Tolle Dialoge und starke Wendungen. Für die Rolle der Mildred Hayes hat Frances McDormand zurecht den Oscar gewonnen, wie auch Sam Rockwell als bester Nebendarsteller. Von der Arte Filmen hätte ich bitte...mehr mehr mehr!

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                                                • 10
                                                  Boeseloreley 31.07.2018, 18:32 Geändert 31.07.2018, 18:39

                                                  Ich habe das jetzt mal umgedreht und mir (statt Three Billboards zu kommentieren), erst einmal "7 Psychos" angesehen, nachdem dieser Film hier so hervorgehoben wurde. ;-)

                                                  Zugegeben ... ebenfalls eine Perle, der Maddin hats drauf.

                                                  Aber so viel Spaß mir der Film auch gebracht hat ... "Three Billboards" toppt er (für mich) nicht.

                                                  Ich liebe Filme, die mich zwischen durchgeknallt, schwarzhumorig und auch bitterböse hin und her wedeln und wenn dann hin und wieder noch ein tieferer Sinn hervor blitzt und mich emotional erreicht ... tja, dann ... ich habe nichts zu beanstanden.

                                                  Nicht einmal das Ende ... im Gegenteil, ich fand es rund.

                                                  Kleiner Nachtrag:

                                                  Sam Rockwell ... nicht das er mir bisher absolut "fremd" war, aber mit diesen beiden Filmen hat er sich ganz nach oben auf die Liste "Bemerkenswerte Darsteller" geschossen.

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                                                    Frances McDormand in einer Paraderolle - was sie tut und sagt haut einem den Nukki raus :D
                                                    Starke Dialoge und tolles Zusammenspiel der Charaktere, die Ereignisse und Wendungen sind verblüffend. Alle drei - McDormand, Harrelson und besonders Rockwell spielen intensiv und authentisch.
                                                    Die Entwicklung von Dixon (Rockwell) ist wohl eines der besten Beispiele für Charakterentwicklung in der Kürze eines Films. Anfangs habe ich ihn gehasst - besonders als er den armen Werbejungen aus dem Fenster geworfen hat. Aber wie er sich bis zum Ende hin wandelt - Klasse Darstellung.

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