Tintenherz - Kritik

Inkheart

DE/US/GB · 2008 · Laufzeit 106 Minuten · FSK 12 · Fantasyfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 5 .5

    Als alleinstehender Film wäre "Tintenherz" eigentlich ganz passabel. Das Problem von "Tintenherz" ist nur, dass er auf der genialen Buchvorlage von Cornelia Funke beruht. Bei mir ist es allerdings schon circa 10 Jahre her, dass ich die Buchreihe verschlungen habe. Von daher weiß ich nicht mehr genau, wie die Handlung in den Büchern vonstatten ging. Aber man braucht die Bücher nicht zu kennen, um zu merken, dass hier etwas schief ging. Die Inszenierung ist nicht besonders feinfühlig. Szenen reihen sich ohne richtige Verbindung aneinander. Es wirkt stellenweise so als wären erklärende, ruhige Szenen rausgeschnitten woren. "Schnell, schnell" scheint das Motto dieses Films zu sein. Die Figuren hatten keine Chance, sich richtig zu entfalten. Capricorn bleibt völlig blass und wirkt überhaupt nicht furchteinflößend und Tante Elinor, von der ich noch weiß, dass ich sie in den Büchern sehr lieb gewonnen habe, wird fast völlig aus der Handlung gestrichen.

    Dennoch gibt es 5,5 Punkte von mir, da der Film kurzweilige Unterhaltung bietet und Staubfinger mit Paul Bettany nicht passender besetzt sein könnte.
    Empfehlung: Einmal ansehen oder lieber gleich zu den Büchern greifen.

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    • 3
      smartbo 01.05.2018, 12:23 Geändert 01.05.2018, 16:53

      Der Film hat mir nicht gefallen. Der Plot bietet eine gute und märchenhafte Story, ja, aber die Umsetzung ist weniger gut. So habe ich vor allem die spezielle, mystische und geheimnisvolle Atmosphäre vermisst, die für alle guten Märchenverfilmungen typisch ist. Die Inszenierung ist von meinem Standpunkt aus gesehen grob, hölzern, ja, faktisch besteht der Film –um das mal drastisch negativ auszudrücken- aus einzeln zusammengedrehten Szenen. Im metaphorischen und ironischen Sinne gesprochen, liefen vermutlich die Dreharbeiten so, dass auf Anweisung des Regisseurs der Dreh um Punkt 8:00 Uhr begonnen hat und um 17:00 Uhr beendet wurde. Von detaillierter Hingabe zu der Umsetzung der Geschichte, -was vor allem bei Fantasyfilmen enorm wichtig ist-, und einer liebevollen szenischen Ausarbeitung des Filmes habe ich nichts gespürt. Das gleiche gilt für die filmische Ausarbeitung der Protagonisten, die flach und ohne Charaktertiefe gezeigt werden.

      Fazit: mein Gesamteindruck: die Verfilmung ist oberflächlich und langatmig. Schade, denn ich mag gute Fantasyfilme, und gerne lasse ich mich in fremde, mystische Welten entführen und fesseln. Bei diesem Film kann davon jedoch nach meinem Empfinden keine Rede sein.

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      • 0 .5

        Es fällt mir schwer diesen Film allein für sich stehend zu betrachten, ohne zu berücksichtigen, dass er auf einem Buch basiert. Selbst wenn es mir möglich wäre, schnitte Tintenherz schlecht ab. Ich kann hier ja nicht mal die Grundidee loben weil sie ja auf einer Trilogie basiert, die zu meinen liebsten Büchern gehört.
        Die Charaktere sind sehr oberflächlich dargestellt. Man ist bemüht alles, was sie ausmacht, in wenige Minuten zu pressen. Der Film rast durch eine wunderschöne Geschichte und Elemente, die die Bücher einmalig machen, wurden komplett ignoriert. Was den Geist der Bücher ausmacht, fehlt mir hier einfach vollständig.

        Ich habe mich wirklich bemüht den Film zu mögen, aber für mich ist er eine ziemliche Enttäuschung. Wie schade, dass Tintenherz so wahnsinnig schlecht umgesetzt wurde.

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        • 6

          Unterr frischem Eindruck des Buchs hatte ich seinerzeit nur vier Sterne vergeben. Aber nun, für sich allein gesehen, revidiere ich gern: unterhaltsam, wenn auch etwas holprig. chraktertiefe fehlt an manchen Stellen, aber hej! Es ist ein Märchen. Ist ok.

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          • 8 .5

            Mein Fazit:

            Endlich habe ich mir das Abenteuer von Meggie und Mo angesehen. Das Buch habe ich vor zwei Jahren gelesen und es ist mir noch relativ frisch in Erinnerung.

            Der Film hält sich in weiten Teilen an die Romanvorlage. Der Kern der Geschichte wird gut getroffen und ich habe die Figuren wieder erkannt. Auch die Umgegung des Landes wurde wunderbar getroffen – entsprechend dem Buch. Mir fehlte allerdings die Magie der Geschichte, die in dem Buch wunderbar zur Geltung kam. Ich weiß aber auch nicht, wie man es hätte besser machen können. Durch Tricks wurden einige Effekte ausgelöst, die ich mir auch im Buch vorgestellt habe. Das machte einiges wieder wett.

            Brandon Fraser konnte mich in der Rolle des Mo nicht wirklich überzeugen. Paul Bettany hingegen als Staubfinger ist eine exzellente Wahl – er ist meiner Meinung nach der Star des Films. Er schaffte es sogar, Andy Serkis in der Rolle des Capricorn auszustechen. Helen Mirren als Elinor Loredan hatte meines Erachtens nach im Buch viel mehr Raum; sie war eigentlich das Salz in der Suppe. Unerschrocken, mutig und mit dem Herz am rechten Fleck.

            Insgesamt ist der Film sehenswert, aber für mich eine kleine Enttäuschung. Daher bekommt er von mir nur 85%.

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            • 7

              Die Verfilmung eines deutschen Fantasyromans mit Brendan Fraser in der Hauptrolle – Moment mal, Brendan Fraser kloppt sich mit Phantasiegestalten? Ist doch wohl nicht „Mumie 4“? Nein, keine Sorge. Fraser war sogar das gewünschte Vorbild für die Rolle und hält sich hier vornehm und angemessen zurück. So entfaltet sich die pure Kinomagie ungebremst auf der Leinwand wo edle Helden gegen fiese Buchcharaktere ankämpfen. Mit grandiosen Nebenrollen wie Helen Mirren oder Paul Bethany und „Gollum“ Andy Serkins und einer gewaltfreien, effektreichen Inszenierung ist hier bestes Fantasykino geglückt, vorzugsweise für die kleinen aber auch als Erwachsener machts viel Spaß. Also, einfach angucken, genießen. Daumen hoch!

              Fazit: Sympathisches und buntes Fantasy-Event!

              • 6 .5

                Die Literaturverfilmung von Tintenherz gelingt lediglich teilweise. Heraus kommt ein passabel bis guter Film, dessen Buchvorlage jedoch weitaus mehr Potential bietet.

                • 5 .5

                  Irgendwie schon ganz niedlich das ganze, aber es fehlt einfach die Kreativität und die Fantasie für dieses Filmgenre.
                  Gegen dieses phasenweise langsame Drehbuch, kann auch die sehr gute und nahmhafte Cast nicht gegen anspielen.

                  Fantasieloser Fantasy Film!

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                  • 4 .5

                    da kommt kein märchenfeeling auf...ist mir auch zu düster

                    • 6 .5

                      Auch wenn es dem Film ein bisschen an Fantasy fehlt ist er solide gemacht.

                      • 8 .5

                        Ich bin alt genug, um ihn nicht langweilig zu finden - meine Vergleichsmuster heißen Neverending Story und Jumanji - da hält der Film locker mit. Und das Buch habe ich nicht gelesen, also: Sehr gute Unterhaltung!

                        • 5 .5
                          Grosseskino 06.03.2016, 16:31 Geändert 06.03.2016, 16:39

                          Ach, was hatte dieser Film für Potential!
                          Eine SUPER Buchvorlage von Cornelia Funke, die ich für die beste Kinderbuchautorin Deutschlands halte!
                          Eine großes Ensemble an tollen Schauspielern (Brendan Fraser als Mo und Andy Serkis als Capricorn! Besser gehts ja wohl kaum!)
                          Ein nicht zu vernachlässigendes Budget, füt tolle Effekte!
                          Und sowohl einen frischen Drehbuchautor als auch einen weniger bekannten Regisseur!
                          Und was wurde leider drauß?
                          Ein mittelmäßges, etwas liebloses Effektkino mit einer eher grottigen Hauptdarstellerin (die auch viel zu alt war). Leider hat sich die Story auch recht weit von der Buchvorlage entfernt und das Ende war auch etwas zu Friede, Freude, Eierkuchen, während das Buch deutlich düsterer und magischer ist!
                          Unterm Strich sind gut gemeinte 5 Punkte fast noch etwas viel, aber wenns um solche Nostalgiewecker geht, geb ich halt ein paar Punkte extra.
                          Vielleicht darf man ja auf ein besseres Remake hoffen ;)

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                          • 1

                            Dieser Film ist ein gutes Beispiel dafür, dass man vom lesen manchmal mehr hat. Einen Punkt gibt es für die Special Effecte, die müssen auch mal gelobt werden, der Rest ist unterirdisch schlecht.

                            • 4 .5

                              "Tintenherz"
                              (Achtung Spoiler!)

                              Die 12-jährige Meggie und ihr Vater Mortimer lieben Bücher. Doch sie haben die seltene Gabe, die Figuren des Buches zum leben erwecken zu können, wenn sie laut daraus vorlesen. Und jedesmal, wenn eine Figur auftaucht, verschwindet jemand aus der realen Welt ins Buch.
                              Eine der Figuren verfolgt sie und hat nur einen Wunsch: wieder in sein Buch zu schlüpfen. Doch nicht alle sind begeistert von der Idee, das die Tür zwischen den Buchseiten offen bleiben sollte ...

                              Ach herrje. Cornelia Funkes "Tintenherz" ist ein fantastischer Roman; spannend, manchmal düster, dann wieder nett und witzig.
                              Ich hatte mich sehr auf diesen Film gefreut und war dann sehr enttäuscht von ihm.
                              Die Umsetzung ist zwar teilweise schon recht gut gelungen, dann aber wieder total abgeändert und verquer. Mir ist unverständlich, wie ein Film mit so vielen eigentlich guten Schauspielern (Paul Bettany, Andy Serkis, Jim Broadbent) so verunglücken konnte. Kleine Abänderungen für einen Film kann man ja verzeihen, aber nicht, das die Hälfte der Story umgeschrieben wird. Schade. Hätte viel draus werden können.
                              Immerhin Paul Bettany als Staubfinger und Andy Serkis als Capricorn; zwei helle Lichtblicke in einem sonst sehr aussichtslosen Film.
                              Ich möchte nicht nur negativ über den Film schreiben, das hat er dann auch nicht verdient. Mühe hat man sich sicher gegeben, aber sich an die Buchvorlage zu halten, hätte dem Film sehr gut getan.

                              Bewertung: 4.5/10 (nicht so gut)

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                              • 5 .5
                                Moviegod 27.11.2015, 16:38 Geändert 19.11.2017, 16:06

                                Das Buch ist einfach viel besser. Es sprüht nur so vor Kreativität und Spannung.
                                Der Film kommt dafür aber nicht über die üblichen Fantasy-Klischees hinaus. Trotz toller Leistung von Brendan Fraser und einiger spannender Momente daher leider nur Durchschnitt.

                                • 4 .5
                                  bernadette3 24.10.2015, 22:31 Geändert 18.06.2016, 11:31

                                  ich hätte ihn besser bewertet hätte ich die bücher nicht glesen, aber so bin ich einfach verblüft wie man aus so einer guten buchvorlage und einem guten budget so etwas macht. der bösewicht ist eher ein rumpelstilschen als ein mafiaboss! Es ist kein wunder das sie keine vortsetzung gedreht haben.

                                  • 2

                                    Es ist lang und weilig.

                                    • 4

                                      wer die Bücher vorher nicht gelsen hat, wird den Film ganz okay finden. Doch für mich der jedes Buch gelesen hat, war wirklich enttäuscht. Die Darstellter schaffen es nicht die Charakter richtiger rüber zubekommen und auch die Handlung im Film ist schwach.

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                                      • 5

                                        auf anraten meiner schwester gesehen,, hat mich aber ab der mitte gelangweilt!!!!

                                        • 7 .5

                                          Kein Plan was hier alle haben, ich fand den gar nicht schlecht, im Gegenteil... vielleicht hätte es dem Film gut getan sich etwas mehr an die Buchvorlage zu halten, aber sonst hab ich an dem Machwerk nichts auszusetzen.

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                                          • 4

                                            Das "Tintenherz" so wenig Magie ausstrahlt, wenn man die Vorlage betrachtet, ist schon sehr erstaunlich. Dabei geht es doch gerade um die Fantasie, das Spiel der Ebenen mit den Möglichkeiten des Verschwimmens zwischen der Welt der Realität und des Fantasiereiches in das man sich hineinließt wenn man ein gutes Buch aufschlägt. Solche Momente sind in der Verfilmung von "Tintenherz" nur selten bis fast gar nicht zu finden. Ein paar bekannte Figuren aus anderen literarischen Werken, gesellen sich in die Welt der Hauptfigur Mortimer Folchart und seiner Tochter. Überraschend oder Fantastisch ist das nicht. Die recht konventionelle Umsetzung des Buches ist wenig bezaubernd und zieht den Zuschauer so gut wie gar nicht in seinen Bann. Bei solch einer Vorlage, ist dies leider arg fantasielos.

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                                            • 6

                                              Kinder- bzw. Familienfilm im Genre Fantasy mit Charme,
                                              allerdings oftmals Michael Endes „Unendliche Geschichte“- ähnlich

                                              • 5

                                                Sehr gutes Buch! Es ist sehr schade, dass es verfilmt wurde. Man kann sich den Film zwar anschauen, jedoch kommt er bei Weitem nicht an das Buch ran

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                                                  Bis heute wusste ich garnicht, dass man dieses tolle Buch, das mich regelrecht verzaubert hatte, verfilmt hatte.
                                                  Mir war von vornherein klar, dass im Film einiges gekürzt sein würde, da es nunmal nur ein 2 Stunden Film ist.
                                                  Aber was dann daraus geworden ist, dazu fällt mir nur ein Wort ein: Enttäuschend.
                                                  Schon sehr früh habe ich gemerkt, dass viele wesentlichen Punkte einfach schnell am Rande abgehandelt worden sind, wie zum Beispiel Fenoglios Begegnung mit Staubfinger und den anderen aus seiner Tintenwelt.
                                                  Und gerade als ich mich fast daran gewöhnt hatte, kam das schreckliche Ende, in dem den finalen Showdown komplett umgeschrieben und in dem man zahlreiche Aspekte aus der Fortsetzung mit reingepackt hatte, um dem Film ein komplettes Happy End zu geben.
                                                  Die lächerliche Einhorn Szene hat dem ganzen noch die Krone der Lächerlichkeit/Peinlichkeit aufgesetzt.
                                                  Schade, hätte man viel mehr draus machen können, so bleibt es aber eine von vielen belanglosen Buchverfilmungen, die man sich einmal und dann nie wieder ansieht.

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                                                    Ein gutes Buch als Vorlage. Da sollte es doch gar nicht so schwer sein einen guten Film zu machen möchte man meinen...
                                                    Aber vielleicht ist es auch umso schwerer